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Thema: Rumänien für Sammler
Das Thema hat 913 Beiträge:
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10Parale Am: 12.06.2014 11:43:18 Gelesen: 391096# 214 @  
@ steppenwolf [#212]

Hier noch ein Posthörnchen mit der Nummer 114 aus meinem bescheidenen Fundus. Ich denke auch das der Postbote die Posthörnchen abgeschlagen hat. Sicherlich ein Sammelgebiet in sich.

Beigefügt noch zwei kleine Zierbriefchen vom 28. Mai 1927 im innerstädtischen Postverkehr von Bukarest. Diese Marken anlässlich des 60. Geburtstages von Ferdinand sind nicht so oft auf Briefchen zu finden, wahrscheinlich sind diese beiden Exemplare auch nur aus philatelistischen Gründen gelaufen, rückseitig finden sich aber auf jeden Fall Ankunftsstempel.

Gratulation zu den Farbfehldrucken, die sind bestimmt geprüft eine Menge wert und vervollständigen jegliche Sammlung. Das Briefchen mit der 10 Bani Marke hat auch eine andere Farbe, so grünoliv anstatt blau oder, was noch besser wäre, rot.

Lt. Michel sind diese weiteren Farben Essays, was ich bislang nicht weiter untersucht habe.

zu [#213]

Ja, das ist auch der Hammer, da könnte man mal die Fingerabdrücke untersuchen lassen. Woher hast du dieses Stück? Das ist übrigens Ferdinand in jungen Jahren, diese Marken sind auch sehr eindrucksvoll und häufig auf Briefen zu finden.

Grüsse

10Parale


 
Heinz 7 Am: 12.06.2014 15:10:45 Gelesen: 391079# 215 @  
@ steppenwolf [#209]

Hallo,

solche Streifband-Einheiten sind eine interessante Sache, finde ich (auch), und ich habe in meiner Sammlung auch ganz wenige. Ein Muster findest Du im Kapitel "Rumänien Ganzsachen Beitrag Nr. 8".

Der Preis, den Du dafür bezahlt hast, ist natürlich ein Geschenk, weil die Nachfrage danach offenbar sehr gering ist und die Händler vielleicht nicht richtig wissen, was sie damit machen sollen. Das gilt übrigens auch für andere Ganzsachen, teilweise.

Heinz
 
Heinz 7 Am: 15.06.2014 10:07:54 Gelesen: 390947# 216 @  
@ steppenwolf [#210]

Hallo Steppenwolf,

die Posthörnchen-Stempel sind in der Tat sehr beliebt und man findet in vielen Rumäniensammlungen noch eine "Spezial-Abteilung", wo genau diese Stempel gezeigt werden Zu den ausführlichen Erläuterungen von 10 Parale (danke!) habe ich im Moment nicht beizufügen. Ich versuche, einen schönen Brief oder eine Postkarte davon Euch zu zeigen.

Schöne Sommergrüsse - Heinz
 
steppenwolf Am: 15.06.2014 16:37:07 Gelesen: 390921# 217 @  
@ 10Parale [#214]

So hohe Nummern sind mir noch nicht untergekommen. Die beiden Briefchen würde ich auch als sammelwürdig einstufen. :-) Super!

Das Pärchen mit den Fingerabdruck stammt aus dem Wiener Verein, dem ich seit Jahrzehnten angehöre. Ist die reinste Fundgrube für mich, ca. 80 % meiner Sammlungen stammen aus dem Verein.

@ Heinz 7 [#215]

Weitere zusammenhängende Streifbänder als Brief habe ich auch noch nicht gesehen.

Ein paar verkehrte Aufdrucke + diverses nur zum Auflockern, die sind bei Rumänien ja nicht so selten.



Schöne Grüße aus einem sommerlichen Wien
 
Heinz 7 Am: 17.06.2014 23:58:44 Gelesen: 390814# 218 @  
@ zonen-andy [#186]

Hallo Andi,

vor einiger Zeit hast Du uns eine Firmenlochung gezeigt. Da kann ich auch ein Stück beisteuern:



Die Postkarte von 1903 von Bukarest nach Prag betraf eine Bankangelegenheit. Absender war die Banque de Roumanie, die diese Perfin-Lochung "BdR" verwendete (Lochung kopfstehend auf dieser Marke).

Gar nicht so einfach zu finden, übrigens, saubere Belege mit Firmenlochungen. Und trotzdem meist nicht teuer. Also Augen auf, beim nächsten Besuch einer Briefmarkenbörse!

Heinz
 
Stefan Am: 14.08.2014 19:48:34 Gelesen: 388930# 219 @  
Zwar ist der nachfolgende Beleg deutlich moderner als die hier gezeigten Stücke, dennoch ergeben sich Fragen zur Rumänien-Philatelie. Die Sendung wurde am 06.06.1936 in Düsseldorf als Eilbotensendung via Luftpost aufgegeben, war an einen Empfänger in Resita / Reșița / Recita adressiert und kam laut rückseitigem Ankunftsstempel am 08.06.1936 in Recita an. Der Brief wurde mit 60 Pfennig frankiert. Ob die Frankierung ausreicht, entzieht sich meiner Kenntnis bzw. schweigt der Michel-Spezial zu Angaben für Luftpost und Eilboten ins Ausland.

Lässt sich feststellen, ob zu der Zeit tatsächlich Eilbotensendungen rückseitig mit einem Ankunftsstempel gekennzeichnet wurden und ob der dazu verwendete Handstempel aus Recita echt sein könnte? Ist bekannt, was der Buchstabe "B" auf der Briefrückseite bedeutet?





Anlass zur Frage der Echtheit ist, dass nach Rücksprache mit einem Sammlerkollegen der zur Entwertung der Briefmarken verwendete Düsseldorfer Stempel mit dem Unterscheidungsbuchstaben *1e bereits seit längerem nicht mehr im Schalterdienst nachgewiesen werden kann.

Gruß
Pete
 
10Parale Am: 08.10.2014 20:54:23 Gelesen: 387482# 220 @  
@ Heinz 7

Hallo Heinz,

"Zum "Initiator" dieser "Plauder-Gruppe" sage ich augenzwinkernd: "10 Parale" - das ist kein guter Name, denn es gab im 19. Jahrhundert tatsächlich einen Fälscher, der versuchte 10 Parale-Marken unter die Leute zu bringen! Es waren ebenfalls runde Ochsenköpfe."

Dieser Satz lässt mich nicht los. Gibt es darüber Literatur? Also ich habe nun per Zufall einen Katalog erworben, etwas vergilbt und vergriffen, aus dem Jahr 1946 von F.Konrad, gedruckt in Oradea (im Westen Rumäniens an der ungarischen Grenze gelegen, Bezirk Bihor).

Auf Seite 3 habe ich nun direkt unterhalb der Ausgaben Michel Nr. 1 - 4 einen Hinweis auf ein 10 Parale Marke erhalten, allerdings mit einem Fragezeichen versehen. Zusätzlich steht dort noch sinngemäß übersetzt: "Nicht verausgabt. Nur Klischee bekannt, siehe dazu Filatelie (wohl eine Zeitschrift) Nr. 6 vom 15. Dezember 1944...."

In der Abbildung sieht man übrigens ein Bild von dieser Marke.

Liebe Grüße

10 Parale


 
Heinz 7 Am: 10.10.2014 23:19:42 Gelesen: 387377# 221 @  
@ 10Parale [#220]

Hallo 10 Parale,

es ist schön, wenn Du nach rund 4 Monaten in dieser Rubrik wieder erscheinst. Auch ich war kaum mehr hier; hatte einfach zu viele andere Pflichten/Projekte. Höchste Zeit also, hier wieder das Thema zu reaktivieren!

Zur 10 Parale-Marke gibt es meines Wissens nur sehr wenig Literatur. Die Zeitschrift (?) "Filatelie" von 1944 kenne ich nicht (die "Filatelia" (Redaktion: Administratia Postelor si Telecomunicatiilor) erschien erst ab Oktober 1950).

Anbei zeige ich ein ganz seltenes Ding:



Es ist dies gemäss Auktionskatalog Corinphila ein kompletter Bogen der "Gorjan Reprints" (3. Blatt). Die Losbeschreibung sagt nicht klar, ob es ein Unikat ist, doch scheint es so. Im Handbuch I von Heimbüchler ist zum Kapitel "Neudrucke der 1. und 2. Moldau-Ausgabe" und ff (Seiten 232-247) einiges zu lesen über die Gorjan-Neudrucke, aber es wurde kein grösserer (Teil-) Bogen abgebildet. Die 10 Parale Zeitungsmarke ist auch gezeigt bei Heimbüchler (fig. 20, Seite 238, als Einzelmarke)(Abdruck von "Klischee einer 10 Parale Zeitungsmarke, das nie Verwendung fand" (S. 243)). Auf den abgebildeten Bogen kommt dieser Abdruck gleich sechsmal vor!

Das Erscheinen dieses Bogens war für viele Rumänien-Sammler eine Sensation, auch für mich, aber verkauft wurde der Bogen nicht, was am sehr hohen Startpreis der drei Bogen lag: stolze CHF 100'000 war der Start-Preis.

Heimbüchler hingegen schreibt "knallhart" zur Bewertung solcher Neudrucke: "(...) 200 - 300 $ pro Exemplar (...) oder etwas mehr dürfte für einen der moldauischen Neudrucke angemessen sein, sofern es sich um einen Abzug vom Urstempel handelt" (siehe Seite 247). - Ich denke, viele Sammler wären bereit, auch mehr dafür zu bezahlen (ich auch), bei $ 4'500 (15x300) wäre der Bogen sicher nicht zurück gegangen.

Herzliche Grüsse - Heinz
 
10Parale Am: 15.10.2014 14:57:54 Gelesen: 387201# 222 @  
@ Heinz 7 [#221]

Das ist ja wirklich ein spannendes Thema. 100.000 CHF Ausruf ist ja schon ein Batzen Geld!

Ich habe gleich mal nachgelesen und wenn ich die Ausführungen von Herrn Heimbüchler recht verstehe (S. 243 Handbuch I), dann wurde anläßlich des 100-jährigen Jubiläums der 1. Moldau-Ausgabe 1958 bei einer Briefmarken-Ausstellung in Bukarest das Klischee einer 10-Parale Marke dafür auf einem Kartonpapier abgedruckt. Ja, das ist echtes Fachwissen, und zeigt, wie wichtig Begleitliteratur ist.

Für das kleine Portemonnaie (sprich meins) zeige ich hier die beiden Blocks Michel Nr. 40 und 41 Rumänien aus dem Jahr 1958, die anlässlich der o.g. Briefmarkenausstellung hergestellt wurden. Mit einer Auflage von je 30.000 Blocks sind diese beiden Blocks sicher schon gar nicht schlecht und ab 15 - 20 Euro teilweise schon zu haben. Sie zeigen ein Kehrdruckpaar der Michel Nr. 1, Rumänien, 27 Parale dar.

Übrigens entsprachen 27 Parale zur damaligen Zeit dem Wert von 25 französischen Centimes, die Steigerung zu 54, 81 und 108 Parale (= 1 Francs) erklärt sich hiermit recht schnell.

Liebe Grüße

10Parale


 
Pepe Am: 15.10.2014 21:18:02 Gelesen: 387160# 223 @  
Nun möchte ich nach langer Pause wieder mal mit den alten Rumänen da weitermachen, wo ich aufgehört habe. Die Mi Preise gehen nun drastisch runter.

Sicher sind diese Marken nicht selten, so dass die meisten Sammler sie noch problemlos bekommen. Der Michel weist noch auf die 4 Zähnungen hin. Zwei Papierarten, Druck auf Gummiseite, zwei Typen bei Nr. 88 usw. Das wird bei Mi alles nicht extra katalogisiert, ist ja kein Spezial. Farbangaben nach Mi 2003/04.



1890/91 ??, Mi 83, lilarot, gz: 13½



1890/91 ??, Mi 84 a, violett, Mi 84 b, blauviolett, beide gz: 13½



1890/91 ??, Mi 85, grün, gz: 13¼



1890/91 ??, Mi 86, fleischrot, gz: 13¼

Nette Grüße
Pepe
 
Heinz 7 Am: 16.10.2014 00:06:13 Gelesen: 387147# 224 @  
@ Pepe [#223]

Hallo Pepe,

schön, wieder von Dir zu lesen. Ich will auch wieder vermehrt schreiben.

Wer sagt denn, dass die Katalog-Preise runtergehen? Und welche? - Zweifellos ist es aber so, dass die meisten Rumänienmarken problemlos und zu tiefen Preisen gefunden werden können. Sobald es dann etwas Spezielles ist (Marke auf Brief, Einheit, gesuchter Stempel), kann es dann auch heute noch recht rasch ziemlich teuer werden. Lange Zeit waren nur die Marken Michel 1-42 (1858-1872) wirklich begehrt (und relativ teuer), während Michel Nr. 43-144 (1876-1900) sehr lange fast nix kosteten. Das hat sich aber geändert, heute sind bessere Stücke (1876-1900) in der Regel TEURER als vor zehn oder zwanzig Jahren.

Diese Marken (Mi. 76-82 und 83-89 und 95-98) sollte man alle günstig finden. Wenn schöne Stempel und Zähnungen kombiniert werden sollen, sucht man aber oft recht lange.

Leider kann ich einen Beleg nicht zeigen, weil mein Scanner spinnt. Ich sollte wohl schlafen gehen.

Gute Nacht!
Heinz
 
Heinz 7 Am: 16.10.2014 21:31:54 Gelesen: 387096# 225 @  
@ Pepe [#223]
@ Heinz 7 [#224]

Hallo Pepe,

gestern konnte ich den Scan nicht einstellen, heute geht es:



Das ist ein hübscher Firmen-Brief von Slatina nach Milano, frankiert mit 3 x 10 Bani. Ob es die Nummer Michel 79 ist, oder die 86, kann ich aus den bekannten Gründen nicht sagen. Ungewöhnlich schön gestempelt: 7 FEB 892 (= 1892). Rückseitig Ankunftsstempel 10.2. MILANO.

Solche Briefe fand man vor 15 Jahren noch oft sehr günstig. Heute ist das bedeutend schwieriger, scheint es mir.

Freundliche Grüsse

Heinz
 
10Parale Am: 19.10.2014 20:01:59 Gelesen: 387009# 226 @  
Von dieser Markenausgabe habe ich leider keinen Brief vorliegen. Aber was Heinz7 und Pepe hier zeigen, hätte ich auch gerne in meiner Sammlung. Heute war eine Sammlerbörse im PARC DES EXPOSITIONS in Mulhouse (Elsass), aber leider habe ich zu diesen Marken und überhaupt zum Thema Rumänien nur sehr wenig zu Gesicht bekommen.

Als ich einen Händler auf Rumänien ansprach, meinte er, er hätte das in seinem Laden gelassen, weil er nicht mit Kundschaft dafür rechnete. Ich glaube, wir Rumänien-Sammler sind so etwas wie Exoten, obwohl dieses Land, - viele scheinen das zu ignorieren -, zu Europa gehört. Es ist einfacher, auf dem Wochenmarkt eine türkische Paprika zu finden als eine rumänische "GOGOSARI" - das ist eine sehr delikate, gesunde und gut schmeckende rote Tomatenpaprika.

Zurück zur Philatelie. Slatina ist die Hauptstadt des Kreises Olt (Große Walachei). Ich zeige hier zwei Agraffenstempel, ich meine A65 Abb. 14 bei Kiriac Dragomir (stampile bogata, das Wort bogata bedeutet reich), auf Rumänien Michel Nr. 23 und 27 mit dem Kopfbild Fürst Karl I.

Sammlergrüsse

10Parale


 
Pepe Am: 19.10.2014 20:56:05 Gelesen: 387001# 227 @  
@ 10Parale [#226]

In meinen Tauschbeständen Rumänien finden sich Marken, welche ich schon als Kind hatte und ich habe wohl nie welche vertauschen können. Es wird sicher sehr wenig Rumäniensammler geben.

@ Heinz 7 [#225]

Farblich scheint es eher die 79. Jetzt ist es die Kunst irgendwie das eingepresste Wappen zu erkunden.

Viel Spaß dabei.

Ich komplettiere die Ausgabe XII



1890/91 ??, Mi 87, olivbraun, gz: 11½



1890/91 ??, Mi 88, ultramarin, gz: 13¼



1890/91 ??, Mi 89, orange, gz: 13¼

Laut Michel müssten sie 13½ gezähnt sein?

Netten Sonntag noch
Pepe
 
10Parale Am: 20.10.2014 21:57:55 Gelesen: 386944# 228 @  
@ Pepe [#227]

Die Zähnung 13 1/4 habe ich auch im rumänischen Katalog nicht finden können.

Was für schöne Stempel, bei der oberen Marke zu 15 Bani dürfte es sich um einen wunderschön zentrierten Stempel B2 (lt. Kiriac Dragomir) von Bucuresci handeln.

Sehr interessant ist auch der zweite Stempel auf der ultramarinen Marke zu 25 Bani. Es handelt sich um einen Zwei-Kreis-Stempel Typ B3a Abb. 1 Seite 140 von Bucuresci mit dem Datum in einer Linie und einem offenen Stern. Lt. Kiriac Dragomir war dieser Stempel ab 14. Februar 1894 bekannt, so dass es durchaus möglich ist, dass es um Michel Nr. 97 WZ PR in einer von 8 Stellungen handelt.

Einen Brief kann ich auch zu diesen Markenausgaben präsentieren. Ich habe ihn auf einer Briefmarkenbörse in Freiburg erworben. Der Verkäufer (ich habe es in Erinnerung) machte mich auf die "unnormale" Farbe der Briefmarke aufmerksam. Ich halte es jedoch für ein blasses ultramarin und kann eine andere Farbvariante nicht feststellen.

Der Brief wurde mit 2 Stempeln von BRAILA am 12. Mai 1893 mit 25 Bani (Michel Nr. 81 oder 88??) entwertet und erreichte am 15. Mai Dresden. Rückseitiger Ankunftsstempel und was ich besonders herzig finde, eine teilgezähnte Firmenmarke als Briefverschlus und Marketingmittel.

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 20.10.2014 23:52:20 Gelesen: 386927# 229 @  
@ 10Parale [#226]

Hallo 10 Parale,

Du hast recht, diese Agrafen-Stempel A 65 sind wirklich besonders schön. Einen von SLATINA (fig. 411) habe ich leider nicht. Aber ich habe einen wunderschönen von Rimnic. Sarat (fig. 409).



Vielleicht gefällt er Euch auch.

Herzliche Grüsse
Heinz
 
Pepe Am: 21.10.2014 23:42:12 Gelesen: 386855# 230 @  
Vielen Dank Euch Beiden für den tollen Brief und das schöne senkrechte Paar mit super Abstempelung.

Meine Sammlung hat ja ein Heinz zusammengetragen. Ich nenne ihm Heinz 1. Seine Witwe hat mir damals noch Auswahlhefte überlassen, welche nun auch schon wieder 30 Jahre lungern. Bei den Rumänen habe ich doch mal einige zum Zeigen herausgeholt.

So schlecht ist die Qualität nicht. Und Stempel waren ja auch noch nicht so in Mode wie heute.



1890/91 ??, Mi 85, grün, Rahmenbruch o li



1890/91 ??, Mi 85, smaragdgrün?, "A" von "ROMANIA" o li mit Serife

Die Zähnung ist sicher schwierig. Es gibt ja auch unterschiedlich große Zähnungslöcher. Und dann das 'alte' Papier.

Ich habe mal zum Vergleich den 'Rand' mit vollständigen Löchern geprüft, mehrere Schlüssel verschiedener Hersteller.



Zum Ausklang noch eine zweite



1890/91 ??, Mi 89, orange, gz: 13¼

Und weil vermutlich gleicher Stempel, habe ich mal gepuzzelt, um die Größe mal darzustellen.



1893 MAR 18, Zweikreisstempel, BUCURESTI, nicht BUCURESCI

Nette Grüße
Pepe
 
10Parale Am: 22.10.2014 21:52:25 Gelesen: 386776# 231 @  
@ Heinz 7 [#229]

Ja, das ist ein wunderbarer A65 Agraffenstempel von Rimnic.Sarat. Und wenn wir genau hinschauen, sehen wir, dass das Abschlags-Datum sich am 24.10.2014 zum x-ten Mal verjährt, das wäre übermorgen. Und die Marke ist ja auch echt schon recht selten, dann noch im vertikalen Paar und so schön geschnitten.

Lt. Kiriac Dragomir waren solche Stempel zwischen 1865 und 1880 im Gebrauch.

Allein schon diese Stempel zu sammeln wäre eine Herausforderung, selten sind u.a Orte wie "Adjud, Alexandria, Campina, Curtea de Arges, Falciu, Gaesti, Husi, Leova, Margineni, Piatra, Reni, Tirgul-Neamtu, Tirgul-Ocna, Urziceni , Valeni de Munte - lt. Kiriac Dragomir"

Da heisst es immer, die blaue Mauritius wäre selten, aber finde erst mal eine Briefmarke mit einem A65-Stempel von Valeni de Munte.

Beigefügt noch weitere, nicht so wunderschöne Beispiele für diesen Agraffenstempel, einer davon ist übrigens von "TIRGOVISTEA", das erkennt man an den letzten beiden Buchstaben, die zusammen mit dem 1. Buchstaben "T" zu sehen sind.

Liebe Grüße

10Parale


 
zonen-andy Am: 23.10.2014 09:50:05 Gelesen: 386721# 232 @  
Hallo Experten,

um was für einen Stempel könnte es sich hier handeln? Es ist der einzige den ich mit diesem Abschlag habe.



viele Grüße
Andreas
 
10Parale Am: 24.10.2014 20:44:59 Gelesen: 386648# 233 @  
@ zonen-andy [#232]

Es handelt sich um einen von verschiedenen offiziellen Stempeln von Postbüros in Bukarest (stampile sucursale 5.2 - fig.814 S.155 Stampilografie Postala - Kiriac Dragomir). Dieses Postbüro, - es gab deren welche in 14 Quartieren - war in der Strada Victorei 56 ansässig und diese Stempel mit der Aufschrift "BUCURESCI No.5 INDÈPENDANCE ROUMAINE" sind bekannt zwischen dem 13. September 1896 und dem 3.Oktober 1898.

Nun kommt mein Problem: Kiriac Dragomir gibt für dieses Postbüro Nr. 5 ein Gründungs- bzw. Öffnungsdatum an mit 7. Feb. 1895 und für den Tag der Beendigung den 31. Dezember 1901 an. Diese Art Filialstempel waren bekannt zwischen 1878 und 1910.

In der Abbildung auf Seite 155 zeigt er jedoch einen Stempel mit dem Datum 24. September 1903, das nach dem Schließungsdatum liegt.

Bitte mal alle Experten das nachzulesen und mir bei der Lösung behilflich zu sein.

Auf jeden Fall passt o.g. Stempel auf der Marke Michel Nr. 109 zeitlich in den o.g. Rahmen.

Ich bin auf der Suche nach solchen Stempeln in meiner Sammlung und werde alsbald einen einstellen. Auf jeden Fall eine Preziose und unbedingt gut aufheben für die Nachwelt.

10Parale
 
Pepe Am: 24.10.2014 20:56:20 Gelesen: 386645# 234 @  
@ Pepe [#230]

Ich muß meinen erwähnten Heinz 1 umbenennen, der ist schon vergeben. So nenne ich ihn Heinz SY.

Und diese Marke hatte ich noch vergessen.



1890/91 ??, Mi 88, ultramarin, gz: 13¼

Stempelort ...RNAVODA ?

Nette Grüße
Pepe
 
bignell Am: 24.10.2014 21:09:41 Gelesen: 386642# 235 @  
@ Pepe [#234]

Hallo Pepe,

ich nehm mal an, Cernavodã.

Lg, harald
 
10Parale Am: 25.10.2014 12:37:59 Gelesen: 386568# 236 @  
@ zonen-andy [#232]

In meiner gesamten Sammlung habe ich einen einzigen dieser Postfilialstempel von Bukarest entdeckt, hier auf der Michel Nr. 107, 50 Bani.

10Parale


 
10Parale Am: 25.10.2014 14:00:30 Gelesen: 386564# 237 @  
@ Pepe [#230]

"Briefmarkenpuzzle", ein neues Spiel, Pepe, gleich Patent anmelden, finde ich gut.

Es gibt von Bukarest unterschiedliche Stempel, mal mit "T", einmal mit "C", die Durchmesser sind auch verschieden.

10Parale


 
Heinz 7 Am: 25.10.2014 18:27:19 Gelesen: 386543# 238 @  
@ zonen-andy [#232]

Hallo Andy,

ich kann Dir im Moment nichts ganz Genaues sagen (Nummer Dragomir), aber das ist ein bekannter, guter Stempel zu einem Jubiläum der Unabhängigkeit von Rumänien. Ich glaube, der Stempel kam 1897 in Gebrauch und wurde verhältnismässig oft als Vollstempel schön abgeschlagen auf den zeitgenössischen Marken damals.

Ein gutes Stück also, gratuliere.

Heinz
 

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