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Thema: Schweiz Dauerserie Sitzende Helvetia
Das Thema hat 650 Beiträge:
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briefmarkenwirbler24 Am: 16.07.2014 10:38:12 Gelesen: 271116# 226 @  
Guten Morgen,

ich zeige euch nun auch mal meine Exemplare der Faserpapier-Ausgabe:

Michelnummer 36



Stempelort nicht erkennbar, 1879 abgestempelt

Michelnummer 38



Stempelort/-jahr nicht erkennbar

Michelnummer 40



Stempelort St.Gallen, 07.03.1881 abgestempelt

Michelnummer 41a



Stempelort Zürich, 29.03.1882 abgestempelt

Michelnummer 42



Stempelort/-jahr nicht erkennbar

Ist die 40 Rappen für den Papierkorb oder noch einigermaßen "brauchbar"?

MfG

Kevin
 
ziffer-freak Am: 16.07.2014 10:54:27 Gelesen: 271113# 227 @  
@ Heinz 7 [#224]

Da kann ich dir nur zustimmen Heinz! Für die "private" Sammlung sind solche Stücke mit kleineren Mängeln durchaus "legitim"! Vor allem bei solch hochpreisigen Exemplaren! Denn wie bei deinem (sonst eigentlich sehr schönen) Brief, oder wie meinem 40er mindern sie den Wert zwar etwas, aber haben immer noch einen beachtlichen Wert! Und man kann sie ja bei Eingang eines schöneren Stückes immer noch austauschen! Für eine Ausstellungs-Sammlung sind sie natürlich nicht (oder nur bedingt) verwendbar.

Ich bin jemand, der sonst eigentlich viel wert auf gute Qualität legt. Deshalb möchte ich hier auch mal noch (halt etwas verspätet) meine weisspapierigen Helvetias zeigen:









Man beachte gerade bei diesen ersten Werten auch die grosse Stempel-Vielfalt!





Oder wie hier bei den 1.- Fr.-Werten die 3 Farben Gold, Goldbronze rötlich und Goldbronze gelblich





Oder hier die Farben Hellrotbraun (2.) und Fahlbraun (3.) im Vergleich zur oliven Originalfarbe (1.).







Und hier die seltene Variante Reinblau (2.) im Vergleich zur gewöhnlichen Ultramarin (1.)



Wie ich schon an anderer Stelle erwähnte, füge ich zusätzlich zu den "gewöhnlichen" Marken auch gerne noch die wichtigsten Farb-Varianten hinzu. Ich finde, das lockert die Sammlung zusätzlich noch etwas auf!

Liebe Grüsse aus Helvetia
Andy
 
Heinz 7 Am: 16.07.2014 22:24:03 Gelesen: 271080# 228 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#226]

Lieber Kevin,

jetzt verwirrst Du mich ein bisschen.

Du zeigst uns 36, 38, 40 und 42 gestempelt. Das wären Riesen-Granaten, wie Du ja weisst (Katalogwert Nr. 42 = Zumstein 50 = CHF 4'200). Aber Du ahnst es vielleicht: wir können noch nicht jubeln.

a) Bei allen Werten muss erstens wirklich Faserpapier vorliegen; ich sehe das zum Teil nicht.

b) Der 40 Rappen-Wert ist vermutlich nach-gestempelt. Leider wird kaum ein Prüfer bestätigen, dass die Marke zur Kurszeit richtig von der Post entwertet wurde. Bei den gewaltigen Unterschieden zwischen */** und gestempelt kamen viele Betrüger zur "Idee", ungestempeltes Material (später) nachzustempeln. Das dürfte auch hier der Fall sein.

Die übrigen vier Werte sehen stempelseitig recht gut aus, meine ich. Die Mi Nr. 40 und 41 würde ich (wenn sie Faserpapier haben) einmal einem Prüfer vorlegen. Es gibt (z.B. an grösseren Ausstellungen) immer wieder Aktionen, wo Prüfer kostenlose Dienste leisten. Sie würden sich über eine Anfrage eines Jung-Sammlers bestimmt freuen!

Herzliche Grüsse
Heinz
 
briefmarkenwirbler24 Am: 16.07.2014 22:31:17 Gelesen: 271077# 229 @  
@ Heinz 7 [#228]

Hallo Heinz,

ich werde morgen die Rückseite der Marken mal einstellen, denn zum Teil sind nur wenige Fasern erkennbar. Ich gehe ebenfalls davon aus, dass die 40 Rappen einen Falschstempel hat, aber vielleicht kann jemand diesen Verdacht bestätigen?

MfG

Kevin
 
ziffer-freak Am: 17.07.2014 00:15:28 Gelesen: 271068# 230 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#225]

Hallo Kevin,

ja, die Sitzenden Helvetias ungebraucht zusammenzutragen ist manchmal nicht unbedingt leicht. Manche Werte, z.B. die 25, 26, 27, sind nicht gerade oft auf dem Markt anzutreffen. Obwohl sie mit je über CHF 2'000.- Katalogwert die höchstdotierten sind, dürften sie angesichts ihrer Seltenheit noch wesentlich unterbewertet sein. Z.B. eine gestempelte "Ortspost" oder "Poste Locale" (Mi. 5I + 6I / Zst. 13I + 14I) haben in etwa den gleich hohen Katalogwert, sind aber sehr viel leichter auf dem Markt zu finden.

Alle anderen - speziell der Faserpapier-Satz - sind ja schon für kleines Geld zu haben. Und sogar die teureren Ausgaben kriegt man schon für weniger als 10% vom Katalogwert, wenn man entweder viel Geduld hat, oder auch mal ein Stück ohne Gummi akzeptiert (meine ungebrauchten Ladys haben alle - mit Ausnahme der Nr. 20 (Zst. 28) - noch zumindest Teile vom Original-Gummi).

Ganz Verrückte sammeln ja sogar bei diesen uralten Ausgaben nur "postfrisch", was ja eigentlich völliger Nonsens ist angesichts der Probleme, die ein voller Original-Gummi mit sich bringen kann. Denn gewisse Gummi-Arten führen zu Verfärbungen oder Oxidation oder können, wenn sie brüchig werden, zu Beschädigungen der Marke selbst, oder bei grösseren Einheiten zum Bruch der Zähnung - und somit zur Zerstörung der Einheit - führen.

Ein gutes Beispiel dafür kann ich ebenfalls selbst anführen:



Diese Einzelmarke und der 9er-Block der Mi. 20 (Zst. 28) entstammen ursprünglich einem 20er-Bogenteil. Er war zwar mal postfrisch, aber die Zähnung war an vielen Stellen derart stark durchtrennt, dass ganze Markenreihen nur noch lose an ein paar Zähnen zusammenhingen. Ich hab ihn gewaschen, und von seinem Gummi "befreit", die losen Stücke abgetrennt, und - mit diesem 9er-Block - gerettet, was noch zu retten war.

Es ist bekannt, dass der Gummi dieser Marke Kandiszucker enthielt (also eine - im wahrsten Sinne des Wortes - süsse Marke! ;-)) Eine absolut trockene Lagerung führte unweigerlich zu einem total brüchigen Gummi und dem Zerfall von Einheiten (wie in diesem Fall), und eine leicht feuchte Lagerung oft zu hässlichen braunen Flecken auf den Marken. Bei gewissen "heiklen" Farbtönen (speziell Mi. 24, 27, 28a, 28b / Zst. 32, 35, 36a, 36b) konnte es sogar teils schon vor dem Gebrauch zu Oxidationen kommen.

Also ist es bei einigen Werten durchaus empfehlenswert, deren Gummi - zum Erhalt der Marken - abzuwaschen (gleiches empfehlen ja alle schweizer Katalog-Hersteller zumindest bereits schon für alle vorhergehenden Ausgaben).

Lieber Gruss
Andy
 
ziffer-freak Am: 17.07.2014 01:10:11 Gelesen: 271067# 231 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#225]

Ja Kevin,

meine (und insbesondere auch Pepe's) Faser-Helvetias sind zwar durchaus (meist) schön gestempelt. Allerdings sind es durchwegs gewöhnliche Stempel, und keine Seltenheiten (diesbezüglich sind meine "Weissen" wesentlich besser bestückt).

Die Briefpreise der Faserpapier-Ausgabe sind - aus meiner Sicht - ziemlich reell angesetzt. Vor allem die höheren Werte sind recht selten - noch viel seltener als Einzel-Frankaturen - anzutreffen. Dafür steigen die Preise sogar oft über den Katalogpreis.

Eine reine Faserpapier-Frankatur der etwas spezielleren Art ist aber auch diese:



Dieses Briefstück mit den Mi. 40 + 54X (Zst. 48 + 61A) verdeutlicht auf eine ganz besondere Weise, wie sehr die beiden Ausgaben doch miteinander verknüpft waren. Leider fehlt mir in meiner Sammlung noch ein kompletter Beleg, aber für Briefe mit derartigen Mischfrankaturen muss man schon mit € 500.- und mehr rechnen.

Liebe Grüsse
Andy
 
briefmarkenwirbler24 Am: 17.07.2014 14:32:04 Gelesen: 271007# 232 @  
Hallo Andy,

vielen Dank für deine wie immer sehr genauen Ausführungen zu der Gummierung und zu den Briefpreisen!

@ ziffer-freak [#231]

Ich vermute mal, dass solche Briefstücke ebenfalls recht rar sind und auch kleine Mängel nicht störend sein würden, oder?

@ Heinz 7 [#228]

Hallo Heinz,

wie versprochen, zeige ich euch nun die Rückseiten der Marken, teilweise sind die Fasern sehr gut zu erkennen und teilweise muss man sich anstrengen welche zu sehen, also hier:











Teilweise sehen die Marken fleckig aus, dies liegt aber an meiner Kamera.

MfG

Kevin
 
Heinz 7 Am: 17.07.2014 16:39:30 Gelesen: 270995# 233 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#229]

Hallo Kevin,

der Stempel muss nicht falsch sein. Es könnte ein echter Stempel sein, der später angebracht wurde. Auf jeden Fall hat die Marke keinen lesbaren Datum-Stempel und kann darum kaum mit dem Katalogwert (von CHF 4'200!) in Verbindung gebracht werden. Es nimmt mich wunder, wie z.B. Andy (mit grosser Erfahrung auf diesem Gebiet) diese Marke bewerten würde.

@ briefmarkenwirbler24 [#232]

Fasern hat die Marke ja offenbar, wenn auch nur wenige, und nur schwer erkennbar. Macht nix. Faserpapier ist Faserpapier. Von daher also = grünes Licht! Es IST eine Michel Nr. 42 = Zumstein 50. Auch die 2 und die 25 Rappen-Marke sind Faserpapier, aber bei den beiden anderen sehe ich keine Fasern, aber die Fotos sind etwas unscharf, also möchte ich mich nicht definit festlegen.

Herzliche Grüsse!

Heinz
 
Heinz 7 Am: 17.07.2014 16:40:46 Gelesen: 270991# 234 @  
@ ziffer-freak [#230]

Hallo Andy,

Gratulation zu den sehr fundierten Angaben zu dieser Briefmarken-Ausgabe, den schönen Fotos und den tollen Stücken, die Du da zeigen kannst!

Heinz
 
ziffer-freak Am: 17.07.2014 20:52:42 Gelesen: 270974# 235 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#232]

Hallo Kevin,

ja, das Problem mit den teils mehr oder weniger gut sichtbaren Fasern ist altbekannt.

Zum Glück sind sie bei deiner 40 Rp. gut sichtbar, somit erklärt sich auch die "42" auf der Rückseite eindeutig als Michel-Nummer (Zst. 50). Denn die Zumstein-Nummer 42 wäre zwar die gleiche Marke, jedoch auf weissem Papier (Mi. 34). ;-)

Den Stempel glaube ich als den von BRITTNAU zu erkennen. Leider sind gerade davon einige Rück-Datierungen bekannt, die zwar erst viel später, allerdings mit dem Original-Stempel angefertigt wurden! Für Experten sind solche meist an den glasklaren Abschlägen und den eingestellten Daten zu erkennen.

Stücke mit sauberem Stempel, oder gar nur einem Abschlag sind gerade auf den höheren Werten nur äusserst selten zu finden! Denn meist wurden diese noch in Kombination mit anderen Marken - vielfach auf Fahrpost-Stücken oder Ausland-Belegen verwendet, was unweigerlich zu weiteren Stempel-Spuren führte, da ja vorschriftsgemäss JEDE Marke separat mit einem Stempel-Abschlag zu entwerten war.

Mein Urteil in diesem Fall wäre: Marke echt, Stempel verfälscht.

Allerdings würde ich an deiner Stelle die Marke vorläufig noch in deiner Sammlung belassen, ich empfehle dir einfach, sie bei Gelegenheit gegen ein einwandfreies (geprüftes) Stück auszutauschen.

@ Heinz 7 [#234]

Danke für die Blumen Heinz,

leider ist das Bild vom 9er-Block nicht gerade optimal, es ist eben nur vom dazugehörigen Attest gescannt. Hier noch ein besseres Bild vom Original:



Liebe Grüsse
Andy
 
Schwede Am: 20.07.2014 16:43:37 Gelesen: 270588# 236 @  
Hallo Schweiz - Spezialisten,

habe in meinen Büchern einige sitzende Helvetia gefunden.

Habe aber keinen Katalog und kann diese deshalb nicht zuordnen bzw. deren Wert bestimmen.

Da Schweiz nicht zu meinen Sammelgebieten gehört, würde ich diese Marken gerne einem von euch zusenden, zwecks Zuordnung, Wertbestimmung und Tausch.

Wer ist interessiert ?

Gruß

Schwede
 
ziffer-freak Am: 20.07.2014 19:08:40 Gelesen: 270560# 237 @  
@ Schwede [#236]

Hallo Schwede,

ich denke, die Portokosten (zumindest mal fürs Bestimmen) kannst du dir sparen. Zumindest, wenn du dich ein bisschen genauer in diesen Thread vertiefst. Ansonsten empfiehlt es sich, von deinen Ladys einfach mal ein paar gute Scans (von Vorder- und Rückseite) zu machen, und sie dann hier zu zeigen. Es sind bestimmt genug Sammler hier, die dir bei der Bestimmung helfen können. Vielleicht findest du ja hier dann auch gleich jemanden, der daran interessiert ist.

Liebe Grüsse
Andy
 
briefmarkenwirbler24 Am: 20.07.2014 21:22:13 Gelesen: 270542# 238 @  
@ ziffer-freak [#235]

Hallo Andy,

vielen Dank für deine Einschätzung, ich vermute mal, dass ich zu einem späteren Zeitpunkt bestimmt einmal diese Marke austauschen werde, nicht zuletzt, weil ich mir ja eine Spezialsammlung erstellen möchte!

@ Schwede [#236]

Guten Abend,

ich bin gerne bereit, dir weiterzuhelfen und ich finde es eine spannende Aufgabe anderen bei der Bestimmung dieser Serie weiterzuhelfen, da ich auch noch recht jung bin, kann ich ja evt. noch das Eine oder Andere für meine Sammlung gebrauchen.

Entweder kannst du, wie Andy schon vorgeschlagen hat, Scans der Marken schicken oder du kannst die besagten Marken an meine hinterlegte Adresse schicken.

Ich bin vor einigen Tagen über diese Marke sozusagen gestolpert und habe diese direkt ersteigert:



Michelnummer 27, 60 Rappen rötlichbronze,(kupferbronze), 14.02.1872,M..., rückseitit gepr. Pfenniger (Bei Bedarf bilde ich die Rückseite ab)

Ich habe die 60 Rappen vorher noch nicht besessen und habe die erste Ausgabe nun bis auf zwei Werte komplett.

Trägt die gezeigte Marke, für den hohen Katalogwert und ihrer "Seltenheit", einen guten Stempelabschlag?

MfG

Kevin
 
ziffer-freak Am: 20.07.2014 22:45:29 Gelesen: 270531# 239 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#238]

Hallo Kevin,

ein hübsches Stück, das du dir da ergattern konntest. Die minimale Spur eines 2. Stempels am Unterrand stört kaum. Für die "Extremisten" ist das zwar "wertmindernd", aber aufgrund der schönen Präsentation ist sie für "Normalsammler" bestimmt immer noch € 50.- wert - erst recht mit Signatur! Ich denke aber, du wirst wohl ein besseres Schnäppchen dabei gemacht haben. ;-)

Liebe Grüsse
Andy
 
briefmarkenwirbler24 Am: 21.07.2014 19:09:23 Gelesen: 270465# 240 @  
@ ziffer-freak [#239]

Hallo Andy,

vielen Dank für deine Einschätzung bzgl. meiner gezeigten Marke. Bezahlt habe ich genau 1/10 des Katalogpreises, also 16 € (zzgl. Versand), ich denke also, dass dies ein mehr als angemessener Preis ist.

MfG

Kevin
 
hajo22 Am: 22.07.2014 19:29:14 Gelesen: 270391# 241 @  
Hier ein kleines Faltbriefchen im "Damenformat" frankiert mit 10 Rp. aus Frauenfeld vom 2.9.1863 nach Romanshorn:



Schönen Abend.
Jochen
 
ziffer-freak Am: 22.07.2014 20:06:16 Gelesen: 270385# 242 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#240]

Hallo Kevin,

das ist allerdings ein sehr günstiger Preis. Vor allem, wenn sie rückseitig auch i.O. ist, und auch angesichts der Prüfer-Signatur.

Glückwunsch!

Andy
 
Heinz 7 Am: 22.07.2014 23:19:28 Gelesen: 270366# 243 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#238]

Hallo Kevin,

Euro 16 ist für diese Marke natürlich ein Spott-Preis! Die Marke ist ja fast perfekt. Punkto Zentrierung und Zähnung ist sie nicht zu übertreffen, das gibt es ganz selten. Dass der Stempel gedreht ist um 90 Grad und die Ortschaft nicht erkennbar ist und dass eine Spur eines zweiten Stempels erkennbar ist, hindert die Marke daran NUR Bestnoten zu erhalten. Aber einen Drittel Katalogwert hat sie allemal, bei CHF 225 (Zumstein 2013) wären das dann CHF 75.

Ein Händler würde die Marke wohl eher zu 50% Katalog oder sogar noch mehr anbieten.

Du wirst nur schwer ein besseres Stück finden. Und wenn, dann musst Du vielleicht das Zehnfache Deines jetzigen Preises bezahlen (Euro 160 ++).

Herzliche Grüsse
und Gratulation. Ich freue mich für Dich.

Heinz
 
Pepe Am: 23.07.2014 19:31:36 Gelesen: 270295# 244 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#238]

Schau mal erinnerungsweise [1] und achte auf die Stempelanordnung.

Nette Grüße
Pepe

[1] http://www.philaseiten.de/beitrag/83277
 
Heinz 7 Am: 23.07.2014 20:07:07 Gelesen: 270286# 245 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#8]

Hallo Kevin,

ich kehre zurück zum 5 Rappen-Wert dieser Ausgabe: Michel Nr. 22 / Zumstein Nr. 30



Auf diesem Fragment sieht man sehr schön, wie man ein Stempelfragment "EBERT" komplettieren kann: hier zu "EBERTSCHWEIL". Auch "EBERTSWIL" wäre möglich gewesen. Das ist dieselbe Schreibweise für denselben Ort, in der Nähe von Zürich bzw. in der Nähe von Hausen am Albis (siehe Nebenstempel).

Dieser Stempel ist 43 mm lang und ca 4 mm hoch; es ist also der Stempel Abstempelungswerk AW 30 E / 1

Der Postbeamte wandte Sorgfalt auf, um den langen Stempel sauber auf der Briefmarke anzubringen. Ein anderes Beispiel für diesen Stempelabschlag siehst Du in der Rubrik "Kreuz und Wertziffer".

Hübsch ist natürlich auch, dass dieser Stempel unseren Philaseiten-Chef Richard Ebert ehrt. :-)

Herzliche Grüsse - Heinz
 
briefmarkenwirbler24 Am: 23.07.2014 21:17:03 Gelesen: 270275# 246 @  
@ ziffer-freak [#242]
@ Heinz 7 [#243]

Guten Abend,

vielen Dank für eure Glückwünsche und eure Einschätzungen bzgl. des Erwerbpreises. Da ich anfangs gezögert habe beim Kauf, kann ich mich ja nun glücklich schätzen doch zugeschlagen zu haben :).

@ Heinz 7 [#245]

Hallo Heinz,

tolles Beispiel für diesen Stempel, gerne mehr davon. Und die Ehrung an Richard ist natürlich auch hervorzuheben. ;)

MfG

Kevin
 
ziffer-freak Am: 23.07.2014 21:32:50 Gelesen: 270267# 247 @  
@ Heinz 7 [#245]
@ briefmarkenwirbler24 [#246]

Gerade die unglaubliche Vielfalt der verschiedensten Stempel-Formen (und teils grosser Seltenheit) ist auch ein wichtiger Aspekt für die Beliebtheit dieser Ausgabe.

Die mit Abstand bei Sammlern beliebtesten sind die seltenen Zwergstempel:



Hier TEGERFELDEN auf einer Zst. 37 (Mi. 29). Sie sind sehr leicht zu erkennen an ihrem kleinen Radius, und der fehlenden Jahreszahl in der Datumsangabe.

Auch die eingefassten Schreibschrift-Stempel sind äusserst attraktiv und selten. Aber auch die eingefassten Balkenstempel sind oft kleine Raritäten, allerdings sind sie (weil oft schon etwas älter) selten sauber abgeschlagen:



EBIKON (auf Zst. 38 / Mi. 30), und KRIENS (auf Zst. 32 / Mi. 24) sind übrigens beides direkte Nachbar-Orte meiner Heimatstadt LUZERN. Überhaupt scheint es gerade in diesem Kanton besonders viele spezielle Stempel gegeben zu haben.

Die zugehörigen Stempel-Gruppen/Nummern kann ich leider gerade nicht selbst zuordnen (mein Abstempelungswerk ist noch irgendwo in einer Umzugskiste), aber da kann sicher Heinz aushelfen.

Liebe Grüsse
Andy
 
Heinz 7 Am: 23.07.2014 22:11:55 Gelesen: 270261# 248 @  
@ ziffer-freak [#247]

Ein (weiteres!) wahres Wort von Dir, Andy!

Die Stempel haben wir weiter oben z.T. schon besprochen (siehe 37, 51, 95, 97, etc.) und ich kann voll beipflichten: die Zwergstempel sind auf dieser Ausgabe SEHR beliebt!



Auch diese gezeigte Marke ist Massenware, aber der Stempel (AW Gruppe 138, "OBERLUNKHOFEN") macht das Ganze zu einem Schmuckstück. Diese Stempelgruppe zeigte keine Jahreszahl. Weitere Beispiele siehe Beiträge [#103] + [#130] undundund ...

Schönen Abend an alle! Heinz
 
briefmarkenwirbler24 Am: 24.07.2014 21:48:03 Gelesen: 270198# 249 @  
@ ziffer-freak [#247]
@ Heinz 7 [#248]

Guten Abend,

ihr beiden zeigt wirklich Luxusexemplare, dieses Mal gratuliere ich euch! ;)

MfG

Kevin
 
ziffer-freak Am: 26.07.2014 01:42:52 Gelesen: 270160# 250 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#249]

Vielen Dank Kevin,

aber dazu brauchst du uns (zumindest mir) nicht zu gratulieren. Die meinigen Exemplare sind alles Fundstücke aus grösseren Posten, die ich mal etwas zerlesen habe. Ich sammle ja nicht spezifisch die Sitzenden Helvetias oder Stempel. Aber damit ist es etwa wie mit Abarten oder Plattenfehlern auch; alles Glückstreffer! Es gibt einige verschiedene seltene Stempelformen. Man kann davon in grösseren Posten durchaus auch immer ein paar finden.

Dieses Jagdglück wirst auch du bestimmt ab und zu erleben, aber dazu braucht es halt viel Geduld und vor allem auch viel gesichtetes Material. Wirklich schöne, saubere und einwandfreie Exemplare machen allerdings auch davon wiederum nur einen eher kleinen Anteil aus. Natürlich bezahlen gewisse Sammler auch deshalb oft hohe Preise für solche Stücke.

Viel Spass bei deiner zukünftigen "Jagd"!

Liebe Grüsse
Andy
 

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