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Thema: Rumänien für Sammler
Das Thema hat 928 Beiträge:
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10Parale Am: 18.07.2013 20:02:26 Gelesen: 411316# 79 @  
@ bignell [#78]

Ja, danke, der Brief scheint aus der selbigen Korrespondenz zu stammen, aber ich sehe kein blaues A.

Sorry.

Grüße

10Parale
 
Heinz 7 Am: 20.07.2013 00:00:56 Gelesen: 411271# 80 @  
@ 10Parale [#77]

Danke "für die Blumen". Ich kenne den Stempel A. tatsächlich, aber ganz genaue Auskunft darüber kann ich Dir im Moment nicht geben. Ich will aber "am Ball bleiben" bzw. mich schlau machen und hoffe, dass ich schon bald die korrekten Angaben machen kann.

Freundliche Grüsse - Heinz
 
Pepe Am: 11.10.2013 20:39:15 Gelesen: 410055# 81 @  
Heute beginne ich mal die 11. Ausgabe zu eröffnen. Dies geschieht nun in höherer Auflösung. Ich denke man tut es den alten Klassikern recht, denn wo sonst sieht man sie in dieser Größe. Lupe erübrigt sich. Wie schon bei den Luxemburgern gesagt; im modernen 'vierzig Zoller' wird so eine Marke 40 cm breit und 50 cm hoch in lupenreiner Qualität abgebildet. Die Größe schafft dann schon Eindruck. Die Australia haben in den Postagenturen die Neuerscheinungen stets per Poster, mindestens 50 x 60 cm, angekündigt. Dem Interessierten fallen diese großen Markenbilder sofort ins Auge.

Die erste heute gezeigte trägt das Stempeldatum 25. März 1883. 130 Jahre.



Rumänien, Ausgabe 1879, Katalognr: 48, schwarz auf gelblich, gez. 11,5

Nette Grüße
Pepe
 
buzones Am: 11.10.2013 23:20:33 Gelesen: 410032# 82 @  
@ 10Parale [#77]

Der gezeigte Stempel „A.” ist im Ergänzungsband von James van der Lindens Catalogue des marques de passage von 1998 in schwarzer Stempelfarbe für das Jahr 1864 gelistet. Dort wird er als Stempel für Post von der Türkei ins Ausland, verwendet in Kustendje (= Constanza; rum. Constanța), Czernavoda und Galatz, bezeichnet – was wohl dem damaligen Kenntnisstand entsprach.

Da er auf dem Brief aus Jassy von 1858 (in blau) abgeschlagen ist und der französische Bahnpoststempel AUTRICHE 2 ERQUELINES 2 auf den Postweg über/aus Österreich hinweist, vermute ich stark, dass das A. für Österreich (also Austria bzw frz. Autriche) steht. Wo der Stempel geführt wurde, bleibt zunächst unklar. Vielleicht hat Heinz 7 mittlerweile neue Erkenntnisse?
 
Pepe Am: 17.10.2013 22:18:04 Gelesen: 409812# 83 @  
Hallo Rumänienfreunde



Rumänien, 1879, Mi Nr. 49, mattolivgrün auf bläulich, gezähnt 11,5



Rumänien, 1879, Mi Nr. 50, grün auf grünlich, gezähnt 11,5



Rumänien, 1879, Mi Nr. 50, grün auf grünlich, und russischgrün auf grünlich, gez. 11,5

Bei diesen Marken hat man den Abstand der nebeneinander liegenden Marken zu gering gewählt. Folglich wird es nur sehr wenige mit nicht angezähnten Rändern geben. Die 49 ist sehr unscharf gedruckt.

Würde mich mal über Vergleichsstücke freuen. Und natürlich auch über Fachkommentare.

Nette Grüße
Pepe
 
Heinz 7 Am: 19.10.2013 22:45:56 Gelesen: 409715# 84 @  
@ Pepe [#83]

Hallo Pepe,

Du zeigst uns ein wunderbares Beispiel, wo EINE Briefmarke unter derselben Nummer (hier: Michel 50) wirklich stark unterschiedlich aussehen kann: Michel 50 a (grün) und Michel 50 b (russischgrün). Die meisten Sammler werden Dir beistimmen: Das sind (fast) zwei verschiedene Marken! Oder doch nicht?

Da sind wir nun bei der Katalogisierung, einem uralten Problem der Philatelie. Wann kriegt eine Marke eine eigene (neue) Nummer? Ich finde den Ansatz von Michel, Farbunterschiede mit Kleinbuchstaben zu lösen, eigentlich die beste Lösung, denn die anderen Systeme geben zu unendlichen Diskussionen Anlass.

Stanley Gibbons, Weltkatalog seit Urzeiten, vergab bereits sehr früh für diese Marke vier Hauptnummern! 177 "emerald-green", 178 "pale blue-green", 179 "blue-green", 180 "deep blue-green" (Catalogue 1906-07). Altmeister Moens benötigte dafür 2 Nummern (Katalog 1883): 151 "vert-bleu", 152 "vert-bleu pâle". Yvert & Tellier listete 1907 knallhart nur 1 Marke: No. 50 "vert". Dass sie dabei deckungsgleich sind mit Michel ist aber nicht durchgängig so! Scott, USA: No. 68 und 68a für "green" und "dark green".

Und die Spezialwerke? Altmeister Eduardo Cohen unterschied in seinem Büchlein "Les Timbres de Roumanie des émission de 1872 à 1879" (Lisbonne 1952) fünf Farben, und verwendete dazu auch die Bezeichnung "vert russe". Der CMPR 1974 listet ebenfalls 5 Farben (und dazu noch 5 Zähnungen!).

Übrigens: Der allgemeine Europa-Katalog Zumstein nannte zwar nur 2 Farben, gibt aber im Katalog (1992) immerhin 4 verschiedene Zähnungen an (mit Bewertung)!

Wer hat nun recht? - Das mag jeder selber entscheiden. Wichtig ist es, die Unterschiede zu kennen und sich selber ein Bild zu machen.



Zum Abschluss meines Beitrages noch ein echt hübsches Brieflein (finde ich). Die zwei 5 Bani Marken haben zwei verschiedene Farbtöne (nicht markant, aber doch erkennbar). Der Reko-Brief von Bukarest nach Brünn benötigte 75 Bani und wurde frankiert mit einer Mischfrankatur 9./10. Ausgabe. Vor 17 Jahren gekauft - seither sehr geschätzt in meiner Sammlung.
 
Heinz 7 Am: 19.10.2013 22:59:10 Gelesen: 409710# 85 @  
@ Pepe [#83]

Nachsatz: Der Farbunterschied der Michel Nr. 50a zur 50b ist wirklich markant, darum habe ich trotz meinem schönen Brief (mit 50a; siehe Beitrag [#84]) den zweiten Brief (mit 50b) auch sehr gerne gekauft; ein Paar russisch-grün! Dass dieser REKO-Brief auch wieder eine Mischfrankatur mit der 10. Ausgabe darstellt, ist ein schöner Zusatz



Für viele Klassik-Sammler Rumänien ist diese 9. Ausgabe von Rumänien schon "zu spät". Ich finde diese Ausgabe sehr schön und bereue nie, dass ich auch diese und noch folgende Ausgaben sammle. Sie sind auch preislich längst nicht so hoch wie die früheren Steindruck-Ausgaben.

Herzliche Grüsse
Heinz
 
Pepe Am: 22.10.2013 22:43:00 Gelesen: 409625# 86 @  
@ Heinz 7 [#85]

Hallo Heinz,

diese Briefe sind einfach großartig. Schön so etwas mal zu sehen. Und wenn man das Alter beachtet, ganz tolle Qualitäten. Super.

Danke auch für die informativen Aussagen. Dieses Wissen geht nun mal nur durch vertiefende Fachliteratur.

Ich will nun die Reise fortsetzen, hoffe auf weitere interessante Beiträge. Der Balaci Stempel wäre doch ein TOP in der Datenbank.



Rumänien, 1879 ??, Nr: 51 a = hellrosa, gez. 11



Rumänien, 1879 ??, Nr: 51 a, b = rosakarmin, gez. 11,5

Die Farben sind nach Lipsia. Der b Wert weist eine Abart unter der rechten 10 auf. Leider aber auch ein fehlender Zahn oben.

Nette Grüße
Pepe
 
Heinz 7 Am: 29.10.2013 16:04:28 Gelesen: 409451# 87 @  
@ Pepe [#86]

Vielen Dank für den begeisterten Kommentar.



Diese Marke von 1879 ist tatsächlich oft mit mangelhafter Zähnung anzutreffen. Im Michel hat sie nur eine Nummer (finde ich richtig), aber es gibt sie in vielen Farbvarianten, der rumänische Spezialkatalog CMPR '74 listet davon 9. Dazu gibt es auch wieder die üblichen Unterschiede bei den Zähnungen (A, B, B1, C und D), sodass man sich da auch wieder stark in Spezialisierung "austoben" kann, wenn man das mag. Ohne viel Vergleichsmaterial ist das genaue Bestimmen so detailliert wie nach CMPR eigentlich gar nicht möglich (ist auch nicht sooo wichtig, finde ich).

Der gezeigte Viererblock hat die Zähnung 11 1/2 (= B), das ist die zweithäufigste (CMPR listet noch B1 = 11, das ist die häufigste bei dieser Marke). Es gibt nun Kombinationen (z.B. Farbe b (=dunkelrot) mit Zähnung D (=Mischzähnung 13 1/2:11 1/2)), die werden dann deutlich höher bewertet als die billigste Variante (=51a, 51d, 51f mit Zähnung B1): in unserem Fall: * Faktor 12, gest. gar Faktor 30. Aber vermutlich ist unter tausend von dieser Marke nicht eine die gesuchte! Bei einen Katalogwert von 3 Euro (allerdings "Michel" und mehr als 30 Jahre später!) ergäbe dies dann Euro 90 (für gestempelt). Eine vielleicht nicht ganz "zulässige" Umrechnung, aber einen Anhaltspunkt gibt das schon.

Liebe Grüsse - Heinz
 
Heinz 7 Am: 29.10.2013 16:18:57 Gelesen: 409443# 88 @  
@ Pepe [#86]

Ein Nachsatz noch: Bei Deiner Marke sieht man sehr gut die gelbliche Farbe des Papieres (siehe Katalog: "hellrosa bis karmin auf gelblich").

Und für die Freunde von Briefabbildungen kann ich auch noch etwas beisteuern:



Hübsch dazu ist sicherlich, dass die gleiche Kombination (Mi 50+51 als Buntfrankatur) doch stark unterschiedlich aussehen kann: Brief Galati: 5 B. grün, 10 B. hell; Brief Crajova: 5 B. hellgrün, 10 B. dunkel.

Leider ist die Zähnung bei solchen Marken manchmal wirklich mangelhaft. Aber - man kann nicht immer ALLES haben.

Herzliche Grüsse - Heinz
 
Pepe Am: 04.11.2013 21:02:07 Gelesen: 409293# 89 @  
@ Heinz 7 [#88]

Nach den schönen Briefen geht die Reise weiter.



Rumänien, 1879 04 01, Nr 52c, fleischrot a. gelblich, Typ I (Ziffer 1 ohne Anstrich), gez: 11



Rumänien, 1879 04 01, Nr 53, blau a. hellchromgelb, gez: 11



Rumänien, 1879 04 01, Nr 54a, olivgelb a.hellchromgelb, gez: 11,5



Rumänien, 1879 04 01, Nr 54a, b, olivbraun a.hellchromgelb, gez: 11,5

Damit müsste die IX. Ausgabe abgeschlossen sein. Wünsche mir natürlich noch Vergleichsstücke.

Nette Grüße
Pepe
 
10Parale Am: 22.11.2013 21:08:55 Gelesen: 408691# 90 @  
Nach längerer Abstinenz aus privaten Gründen erst einmal ein Lob an Pepe und Heinz7. Diese Seite ist ein Lehrbuch für sich, vielleicht kann man so ein paar Freunde für die Rumänien Philatelie gewinnen.

Diese Marken sind ein ganzes Studienfeld für sich und ich gestehe, dass ich sie eher nachlässig behandle. Dennoch möchte ich dem Wunsch von Pepe nachkommen und einige wenige Exemplare meiner Sammlung einstellen. Möge jeder selbst daraus die zugehörige Michel-Nummer eruieren. Die Briefe, die Heinz7 ausstellt, sind Schmuckstücke der besonderen Art.

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 23.11.2013 17:46:02 Gelesen: 408637# 91 @  
@ Pepe [#89]

Hallo Pepe, hallo 10 Parale,

vielen Dank für die freundlichen Worte und das Lob. - Es ist gar nicht einfach, zu jeder Wertstufe einen passenden Brief zu finden - sei es als Einzel- oder als Mehrfach-/Bunt- oder Mischfrankatur. Auch bei Marken mit kleinem Katalogwert sucht man oft jahrelang vergebens - oder am falschen Ort?

Ich zeige anbei einen Brief mit einem Paar der 3 Bani-Marke 1879 Bukarester Druck. Man sieht deutlich, wie unklar(er) der Druck ist im Vergleich zu den feinen Pariser-Drucken 1872. 3 Bani war eine kleine Wertstufe, und das Porto diente meines Wissens nur zum Versenden von Drucksachen (muss ich noch verifizieren; leider finde ich das Tarif-Buch nicht (!) - ärgerlich.



Der Brief ist sehr sauber und ganz fein angeschrieben "Costache Cancea & familia; Craiova", es ist also ein Ortsbrief von und nach Craiova (29.1.1881). Sehr interessant und schön ist auch die Rückseite des Briefes mit einem wunderschön eingeprägten Siegel (im Briefpapier). Ich habe das farblich stark hervorgehoben (der Brief ist auch hinten sehr sauber und die Prägung farblos), darum habe ich da "tricksen" müssen.



Wenn es mir gelingt, 10 Parale, mit solchen Abbildungen Freunde für die Rumänien-Philatelie dazu zu gewinnen, dann wäre das schön! Wie sagt man doch: geteilte Freude ist doppelte Freude! - Herzlich - Heinz
 
Heinz 7 Am: 23.11.2013 18:18:05 Gelesen: 408636# 92 @  
@ Pepe [#83]

Zur 9. Ausgabe kann ich noch einen schönen Brief zeigen. Es ist schwierig, Briefe zu finden, wo "alles" stimmt; aber "das Meiste" ist ja auch schon schön.



Der Brief von Giurgiu nach Bukarest ist etwas schwach gestempelt, aber das Wichtigste kann man lesen: GIURGIU, Juli 1878. Die Zähnung ist fast perfekt für diese schwierige Ausgabe und die Handschrift des Briefe-Schreibers ist natürlich besonders schön. Insgesamt ergibt das meines Erachtens ein Schmuckstück der 10 Bani-Marke Bukarester Druck (Michel Nr. 45)

Herzliche Grüsse - Heinz
 
10Parale Am: 25.11.2013 19:56:31 Gelesen: 408551# 93 @  
@ Heinz 7 [#92]

Hier mein bescheidener Beitrag zu diesen Ausgaben, zwei Postkarten, echt gelaufen, einmal nach Wien, einmal nach Leipzig, beide aus dem Jahr 1879.

Frage an Heinz 7: Welches Tarifbuch benutzt Du denn?

Die Postkarte von Focsani nach Wien ist mit 10 Bani freigemacht, 5 Bani Zusatzfrankatur, sehr zart gestempelt (Datum 23.10.1879).

Die Postkarte von Jassy nach Leipzig (Ankunftsstempel sichtbar) ist am 12. Jan. 1879 abgeschlagen, mit 15 Bani freigemacht, 10 Bani Zusatzfrankatur. Ich habe hier schon Schwierigkeiten, zu erkennen ob Michel 45 a,b,c ??? ich denke 45 c, gelblich.

Liebe Grüße

10Parale
 
10Parale Am: 26.11.2013 20:57:43 Gelesen: 408489# 94 @  
@ Heinz 7 [#80]

Zu dem Stempel A. in blau kann ich nun nach einiger Recherche, bei dem mir ein guter Freund geholfen hat, - Harald Zierock sei Dank -, mit großer Bestimmtheit sagen, es handelt sich um ein Anzeige, dass das Porto bis zur österreichischen Grenze bezahlt wurde.
 
Heinz 7 Am: 27.11.2013 21:10:41 Gelesen: 408433# 95 @  
@ 10Parale [#93]

Guten Tag,

leider kann ich Dein Foto auch heute nicht sehen (Beitrag 93). Geht das nur mir so oder hast Du ein nicht lesbares Format eingestellt?

Deine Frage wegen dem Tarifbuch: Es handelt sich um Ing. Calin Marinescu, der 1993 ein Büchlein schrieb:

"Evolutia tarifelor postale si a taxelor pentru obiectele de corespondenta in Romania 1852-1992"

Ich kann zwar nur etwa 30 Wörter rumänisch, aber das Büchlein hilft natürlich trotzdem sehr. Leider habe ich es zur Zeit nicht zur Hand.

Freundliche Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 27.11.2013 21:39:58 Gelesen: 408425# 96 @  
@ Pepe [#89]

Hallo Pepe,

ich mach jetzt einen Sprung zur 12. Ausgabe und zeige Euch einen Viererblock, der horizontal ungezähnt ist.



Da ich im Papier keinerlei Wasserzeichen finden konnte, muss es Michel Nr. 85 sein.

Herzliche Grüsse
Heinz
 
Pepe Am: 28.11.2013 20:08:52 Gelesen: 408369# 97 @  
@ Heinz 7 [#96]

Hallo Heinz,

vielen Dank für alle von Dir gezeigten Marken und Belege. Es ist wirklich hilfreich, wenn man die Marken mal auf Briefen betrachten kann. Das ist wirklich herrlich anzuschauen. :-) Bewundernswert immer wieder die alten Schriften. Undenkbar in der heutigen 'Tasterturzeit'. Das reine Handschreiben wird wohl bald aussterben.

Ich will mal meine Reihenfolge weiter führen. 1880, es wird die 10. Ausgabe sein. Nur zwei Werte in diesem Jahr. Nur wenig Infos im Katalog. Nach Preis müssten diese Marken schon bald Massenware sein. Und sicher werden auch viele Briefe existieren - oder?



RUM, 1880 07 ??, Mi 55 lilabraun



RUM, 1880 07 ??, Mi 55 lilabraun, rosabraun



RUM, 1880 07 ??, Mi 56 blau

Die Ersttage sind nicht bekannt. Vielleicht wurden diese Marken unschön abgestempelt. Auffällig der Punkt im A bei der 55 lilabraun. Würde mich sehr über Vergleichsstücke freuen.

@ 10Parale [#93]

Kann Dein Bild nicht öffnen. Einfach nochmal einstellen.

Nette Grüße
Pepe
 
Heinz 7 Am: 28.11.2013 23:51:30 Gelesen: 408352# 98 @  
@ Pepe [#97]

Hallo Pepe,

herrlich, diese schönen Abbildungen, wenn sie so klar präsentiert werden!

Deinem Wunsch nach Vergleichsmaterial will ich gerne nachkommen.



Dieser Viererblock gefällt mir ganz besonders. Paare findet man noch leicht, aber grössere Einheiten sind schwierig.

Schöne Briefe zu finden, ist trotz des tiefen Katalogwertes gar nicht so einfach. Meine zwei schönsten Briefe mit dieser Ausgabe habe ich schon gezeigt (no. 84+85), anbei aber noch eine nette Einzelfrankatur der 15 Bani-Marke



Im CMPR Katalog steht zum Erscheinungs-Zeitpunkt: Juli 1880. Ohne Fragezeichen. Die 15 Bani Marke mit Zähnung A (13.5) wird übrigens mit Faktor 300 geführt (!) gegenüber der billigen Zähnung B oder B1 (11.5 bzw. 11). Da lohnt sich also ein genaueres Hinsehen!

Herzliche Grüsse
Heinz
 
zonen-andy Am: 30.11.2013 13:39:10 Gelesen: 408284# 99 @  
Hallo Rumänienfreunde,

ich habe im Anhang 2 Bilder zum Thema Farbunterschiede beigefügt. Die 46 b mit Druckzufall?



Mit freunlichen Grüßen
Andreas
 
Cantus Am: 01.12.2013 00:25:12 Gelesen: 408222# 100 @  
@ zonen-andy [#99]

Hallo,

schau dir mal die Kinnpartie an. Da scheinen Linien unter dem Bart zu fehlen und der Bart ragt weit über das Kinnende hinaus, was bei den beiden linken Marken nicht der Fall ist.

Viele Grüße
Ingo
 
Heinz 7 Am: 01.12.2013 13:30:13 Gelesen: 408186# 101 @  
@ zonen-andy [#99]

Hallo Andy,

das sind meines Erachtens keine Druckzufälligkeiten, das ist eine Fälschung! Sorry, auch diese "einfachen" Marken wurden früh schon gefälscht, z.B. von Fournier.



In diesem Heft von Stiedl/Billig von 1938 finden wir die damals bekannten Fälschungen der Nummern 11-54 (Michel). Ich zitiere aus dem Vorwort (Seite 1): "Im zweiten Teil der Folge: "Die Fälschungen der Freimarken von Rumänien", gelangen nun die Ausgaben des Fürstentums während der Jahre 1865 bis 1880 zur Besprechung. Um es vorweg zu sagen: Sämtliche Werte, die während dieser Zeitspanne zur Ausgabe gelangten, wurden durchwegs - mehr oder weniger gelungen - gefälscht."

Ich weiss, dass dies viele Sammler erschreckt/abschreckt. Andererseits ist es auch eine Herausforderung, die "Spreu vom Weizen zu trennen".

Abb. 122 bei Stiedl / Billig zeigt das Original, Abb. 123+124 zeigt Fälschungen (Type I. und Type IV.). Deine Marke ist nochmals etwas anderes (Nasenrücken, Mäanderlinie links), scheint es mir - Sorry.

Wirf die Marke nicht fort. Als Beispiel einer Fälschung hat sie ebenfalls einen Wert. Und: stell Dir mal vor, wie lange der Fälscher daran gearbeitet hat!

Herzliche Grüsse - Heinz
 
zonen-andy Am: 04.12.2013 09:16:38 Gelesen: 408013# 102 @  
Hallo Spezialisten,

sind das 2 Farben (b und c) der Mi.Nr.52 Typ II ?

Vielen Dank im voraus.

freundliche Grüße Andreas




 
Pepe Am: 08.12.2013 18:36:16 Gelesen: 407888# 103 @  
@ zonen-andy [#102]

Du wirst keine Farbbestimmung hier am PC bekommen. Meiner Meinung nach ist es eine Farbe mit leichten Tönungsunterschieden. Ich würde auf trübrosa tippen. Aber rein subjektiv.

Ich bedanke mich erst mal für die sehr schönen Briefe, Viererblocks und alle anderen Marken. Großartig und sehr schön anzuschauen.

Nun will ich mit den Ausgaben des Königreiches fortfahren. Die sind sicherlich recht häufig und daher auch preiswert. Dennoch gehören sie zur rumänischen Klassik dazu.



Diese alten Katalogseiten geben noch mal ausdrücklich Fälschungsvorkommen an.



1885, 1889 Mi 57,58, schwarz und auf bläulich

Im alten Katalog noch zeitlich auseinander, im Michel zusammengefasst, was ich nicht richtig finde.



1885 - 1887 drei Varianten der 3 Bani Marke

1886, Mi 62 auf grünlich, 1888, Mi 63 grün

Bei den Zähnungen habe ich nur 11,5 und 13,5 gesehen. Wenn da mal ein starker Preisunterschied vorkommen sollte, freue ich mich über eine Info.

Nette Grüße
Pepe
 

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