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Thema: Rumänien für Sammler
Das Thema hat 958 Beiträge:
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10Parale Am: 13.04.2014 19:26:49 Gelesen: 447437# 159 @  
@ Heinz 7 [#158]

Das sind ja wunderschöne Briefe, die Du hier auflistest. Gerne bin ich Dir (meine Frau spricht rumänisch) bei der Übersetzung des Inhaltes des Briefes aus [#158] behilflich, falls nötig. Das man die Echtheit eines Briefes, der Briefmarke etc. auch an Hand von Stempeldefekten prüfen kann, ist auch für mich eine wichtige Erkenntnis. Voraussetzung sind jedoch Fachliteratur und gute Vorlagen.

Du hast völlig Recht, die Nr. 10 ist meine Lieblingsmarke. Aus diesem Grund zeige ich hier noch eine dieser wunderschönen 30 Parale Marken, wobei ich überzeugt bin den Ansatz eines Stempels "WASLUI / MOLDAVA" zu erkennen. (WA - MOLDAVA - lila?)

Was die fehlenden Stempel der Reihe M1 betrifft, starte ich jetzt einen Aufruf an alle Rumänien Sammler, sich bald umzusehen, ob sie einen Stempel TEKUTSCH - MOLDOVA in Ihrer Sammlung aufbieten und hier abbilden können. Ich kann es leider nicht, bin aber ständig auf der Suche. Erst vor wenigen Wochen musste ich mich einem anderen Bieter geschlagen geben, der sich solch einen Stempel ersteigerte.

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 14.04.2014 00:28:40 Gelesen: 447410# 160 @  
@ 10Parale [#159]

Hallo 10 Parale,

zu später Stunde melde ich mich noch.

Ich kann helfen mit einem M1-Stempel Tekutsch. Ich habe diese M1-Stempel gesammelt und konnte fig. 271-285 komplett zusammentragen; einige Stücke habe ich Euch ja schon gezeigt.

Tekutsch habe ich zweimal



Auf diesem Dienstbrief auf farbigem Papier (grünlichblau) kommt der Stempel nicht sehr deutlich zur Geltung, obwohl er sehr klar und sauber abgeschlagen ist, wenn auch etwas schwach. Die Tinte der Handschrift ist etwas ausgebleicht, aber man kann die Schrift noch lesen. Und wenn man sich vor Augen führt, dass dieser Brief nun über 155 Jahre alt ist (datiert 1858), dann hat man wohl etwas Verständnis dafür.

Noch schöner ist natürlich dieser zweite Brief: auch dieser Stempel ist fast gestochen scharf abgeschlagen, daneben RECEPISSE und ... frankiert mit 80 Parale-Marke (Michel Nr. 7ay), auch wieder mit einem solch herrlichen M3-FRANCO Stempel (fig. 320 = FRANCO / TEKOUTCI) (interessant: zwei verschiedene Schreibweisen für denselben Ort). Dieser Brief ist von 1860 und trägt rückseitig einen M1-Ankunftsstempel von JASSY (fig. 279, rot), ein Tag später.



Ich sende Dir natürlich liebend gerne eine Kopie des Briefes (Beitrag [#158]) und wäre sehr froh, wenn Deine Frau beim Lesen/Übersetzen helfen könnte! Eine Gegenleistung könnte ich bestimmt auch einmal erbringen.

Herzliche Grüsse - Heinz
 
Pepe Am: 14.04.2014 17:16:36 Gelesen: 447359# 161 @  
Die Zeitreise bei den Marken geht weiter.



1889 10 14, Mi 73, mattrot, gz: 13,25



1889 10 14, Mi 74, rotbraun, gz: 13,25



1889 10 14, Mi 75, blau, gz: 13,25

Damit ist dieser Satz vollständig. Er wird dann ab 1890 von Marken mit neuem Kopfmuster abgelöst.

Nette Grüße
Pepe
 
Heinz 7 Am: 15.04.2014 21:42:54 Gelesen: 447296# 162 @  
@ Pepe [#161]

Hallo Pepe,

schön, von Dir zu hören! Die Nummern 70 bis 75 sind eine härtere Knacknuss, als ihr moderater Katalogwert vermuten lässt. Gestempelt listet der Satz ja nur Euro 55 (2006/07), aber so schön gestempelt wir Deine Nummer 75 findet man die Marken fast nie!

Dass diese Marken auf Brief kaum vorhanden sind, ist eigentlich logisch. Erst 1889 erschienen, im Oktober, und 1990 (Januar!) kam bereits die nächste, die 12. Ausgabe von Rumänien. Wir hatten also nur wenige Wochen Zeit, und auch eine späte 1889-er-Verwendung war keine Garantie. Es könnte ja eine Marke aus Michel Nr. 57-69 sein!

Also: Hier lohnt sich das Suchen ganz bestimmt. Wer solche Briefe findet, sollte sie unbedingt kaufen.

Ungestempelt findet man die Marken noch, aber sie sind oft mit Zahnmängeln. Aus einem Lot habe ich auch diesen Satz, aber Luxus sind die Stücke allesamt nicht.



Nun, mir gefallen sie trotzdem.

Schöne Grüsse - Heinz
 
Heinz 7 Am: 23.04.2014 22:04:14 Gelesen: 447043# 163 @  
@ alle

Liebe Alle,

wir haben in diesem Thema schon viele Marken und viele Stempel gezeigt, und ich hoffe, es kommen noch mehr dazu! Ich schlage vor, wir weiten das Feld noch etwas aus.

Wer hätte nicht gerne die Nummer 1 des Landes, ungebraucht? Ich kann sie zeigen, leider nicht bei den Briefmarken, aber doch bei den Ganzsachen, der "Schwester der Briefmarke", wie sie einmal von einem weisen Mann genannt wurde!

Nr. 1 * = Euro 35'000 bei den Briefmarken (gemäss Michel 2010)
Nr. 1 * = Euro 10 bei den Ganzsachen (gemäss Michel Ganzsachenkatalog 2001/02



Viele Sammler vernachlässigen die Ganzsachen sehr, völlig zu Unrecht! Ich sammle sie eifrig und kann anmerken, dass viele Ganzsachen gar nicht so einfach zu finden sind! Doch der Reihe nach.

Im Katalog muss man blättern, bis man zur ersten Ganzsache von Rumänien kommt. Für mich unverständlich, dass MICHEL zuerst 31 Postkarten 1873-1903 auflistet, bevor die WIRKLICH erste Ganzsache, das oben gezeigte Streifband, katalogisiert wird (S 1). Diese Ganzsache gehört eigentlich an den Anfang des Kapitels Rumänien im Ganzsachen-Katalog.

Ich plane, in loser Folge die Ganzsachen von Rumänien hier zu zeigen und freue mich, wenn Ihr da mitmacht. Einverstanden?

Heinz
 
10Parale Am: 23.04.2014 22:25:52 Gelesen: 447041# 164 @  
@ Pepe [#161]

Besonders die Michel Nr. 75, diese schöne blaue 25 Bani Marke ist mit diesem klaren Stempel von Bukarest schon ein einmaliges Stück. Es handelt sich meiner Meinung nach um den Stempel B1 Fig. 604 gem. Kiriac Dragomir, abgebildet auf Seite 132 in Stampilografie Postala.

Hier haben wir es übrigens wieder mit dem Wasserzeichen "Kleines Wappen" zu tun, es soll sogar Marken geben mit einem auf dem Kopf stehenden Wasserzeichen "Stema Mica" (Pseudofiligran).

Exkurs:

Seitdem wir uns hier auch mit Stempeln beschäftigen, bin ich zu einem kleinen "Jäger und Sammler" mutiert und möchte hier einen Stempel präsentieren, den ich einmal persönlich als "selten" einstufen will, ohne dies belegen zu können. Es handelt sich um einen Einkreisstempel von "FILIPESTI" auf einer Rumänien Michel Nr. 41, abgeschlagen im Jahr 1873. Filipesti ist eine kleine Gemeinde (besteht eigentlich aus 8 Dörfern) im Fürstentum Moldau gewesen. Ein zweiten dieses Stempels konnte ich bislang nicht finden. Selbst bei Kiriac Dragomir habe ich bislang nur einen Fingerhutstempel dieser Ortschaft und eine K2-Stempel finden können, aber nicht solch einen Einkreisstempel (oder ist es doch ein Fingerhutstempel?).

Dieses Forschungsgebiet ist für mich also noch lange nicht abgeschlossen. Das gefällt mir auch so sehr am Hobby Philatelie.

10Parale


 
duphil Am: 23.04.2014 22:50:39 Gelesen: 447035# 165 @  
@ Heinz 7 [#163]

Hallo Heinz!

Wir haben schon ein "Thema: Rumänien Ganzsachen". [1]

Mit freundlichen Gruß
Peter

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=351&CP=0&ST=5652&page=0
 
buzones Am: 23.04.2014 23:14:42 Gelesen: 447032# 166 @  
@ 10Parale [#164]

Wie kommst du auf FILIPESTI? Das ist eindeutig FILIASI; den findest du im Kiriac Dragomir auf Seite 134 unter 3.1.4. Stampile cu ornament "Crucea de Malta" (B1d).

@ Heinz7 [#163]

Der MICHEL geht bei der Ganzsachenkatalogisierung nicht chronologisch vor, sondern wie der ASCHER (der beim MICHEL Pate stand) nach Wertstempelzeichnung und Ganzsachenart. Der ASCHER-Katalog hielt sich streng an die Reihenfolge 1) Umschläge, 2) Streifbänder, 3) Kartenbriefe, 4) Postkarten usw.; MICHEL sortiert nach der Wertstempelzeichnung und dann innerhalb dieser „Gruppe(n)“ nach Ganzsachenart, aber nicht konsequent und systematisch, was immer wieder zu Unstimmigkeiten führt.
 
zonen-andy Am: 24.04.2014 13:13:32 Gelesen: 446991# 167 @  
@ Pepe [#161]

Hallo Experten,

wäre es möglich, dass bei den 3 Marken der Mi.Nr. 74 das Wappen vorderseitig eingepresst ist? Bei der mittleren Marke optisch deutlicher zu sehen.



freundliche Grüße

Andreas
 
Heinz 7 Am: 24.04.2014 13:34:42 Gelesen: 446984# 168 @  
@ zonen-andy [#167]

Hallo Andi,

ganz auf die Schnelle: Ja, das gibt es! Heute Abend, zuhause, kann ich dazu mehr sagen. Aber soviel vorweg: Gratulation! Das ist vielleicht keine teure Abart, aber sie ist meines Wissens schwer zu finden!

Heinz
 
10Parale Am: 24.04.2014 20:28:56 Gelesen: 446952# 169 @  
@ buzones [#166]

Vielen Dank für die Korrektur, ist ganz klar Filiasi, habe es in meiner Stempelsammlung korrigiert. So hilft einer dem anderen.

Ich bedanke mich mit dem Bild einer Michel Nr. 23a auf Briefstück mit einem A65 Agrafffenstempel von Galatz. Fig. 394 und 395 unterscheiden sich im letzten Buchstaben von Galatz, i oder z und die Form der Agraffe. Hier handelt es sich wohl um Fig. 394 Galati, abgeschlagen am 25.5.

10Parale


 
Pepe Am: 24.04.2014 20:57:57 Gelesen: 446942# 170 @  
@ zonen-andy [#167]

Hallo Andreas,

die Möglichkeit wird im Michel 2003/04 nicht nur erwähnt, sondert wertmäßig erfasst. Dann ist die Marke ca. das zehnfache wert. Da kann mann schon überlegen, die Marken prüfen zu lassen.

Ich will heute mit den Ausgaben ab 1890 weitermachen.



1890 01 ??, Mi 76, lilarot, gez.: 11½ : 13½

Hoffe ihr zeigt sie mal in besserer Qualität



1890 01 ??, Mi 77, violett, gez.: 13½

Hier sind zwei Wappenprägungen teilweise vorhanden. Dezentrierte Prägung.



1890 01 ??, Mi 78, grün, gez.: 13½

Die Farbe geht mehr in Richtung smaragd. Mi gibt nur eine Farbe vor ?

Nette Grüße
Pepe
 
Heinz 7 Am: 24.04.2014 22:12:20 Gelesen: 446932# 171 @  
@ 10Parale [#164]

Hallo 10 Parale,

dass der Stempel Filiasi ist, hast du schon registriert. Ich zeige dir ebenfalls einen schönen Stempel von Filiasi, einem Doppelkreisstempel (Gruppe B 2 nach Dragomir), auf Brief von Filiasi nach Craiova, frankiert mit 15 Bani, Michel Nummern 62+66, wunderschön gestempelt 6. Mai 1887. Rückseitig Ankunftsstempel CRAJOVA 7 MAI 87



Herzliche Grüsse
Heinz
 
10Parale Am: 24.04.2014 22:34:13 Gelesen: 446927# 172 @  
@ Pepe [#170)

Ich bin immer wieder froh, Deine chronologische Etappenreise durch die Ausgaben Rumäniens mit verfolgen zu dürfen.

Gerne beteilige ich mich und zeige hier Michel Nr. 78, 5 Bani (ein rumänischer Katalog gibt 2 Farben vor: gelb-grün und dunkel-grün - verde-galben si verde-inchis) auf einer Postkarte (Carta Postala), abgeschlagen in Bukarest am 20. Oktober 1891. Schön auch der Ankunftsstempel von Worms, den 22. Oktober 1891 - schnelle Beförderung -.

Der Text auf der Rückseite ist in deutscher Sprache gehalten und bestätigt den Empfang einer Ware, die die Firma Wilhelm A. Zemsch in Worms am Rhein der Firma Zehender & Co. in Bukarest geliefert hat. Ich bin im Besitz mehrerer deutschsprachiger Korrespondenzen, die beweisen, dass im 19. Jahrhundert ein reger Handelsverkehr zwischen dem Deutschen Reich und dem Fürstentum (später Königreich Rumänien) herrschte. Wie sehr wünschte man sich heutzutage solch einen regen Handel - finde ich.

10Parale


 
Heinz 7 Am: 24.04.2014 22:34:58 Gelesen: 446926# 173 @  
@ buzones [#166]

Guten Abend.

Ganz so einfach ist es nicht. Ich kenne die Handbücher von Ascher, aber Michel hat das nur teilweise "kopiert". Wenn Michel sich nach Ascher ausgerichtet hätte, wären ja die Streifbänder am Anfang gekommen, denn Umschläge von Rumänien gab es zu Aschers Zeit (1928) noch keine, erst 1931, vorher nur Privatumschläge. ASCHER bringt ja dann das Streifband! Michel hingegen fängt mit Postkarten an (Wertzeichen a + b), obwohl Wertzeichen c) (Kopf König Karl I., siehe Streifband Nr. 1) ja früher herausgegeben wurde.

Ob Michel durchgängig zuerst die Postkarten bringt, weiss ich nicht, dann hätte es wieder eine Logik, aber bei Polen fangen sie ja auch an mit Umschlägen. ?

Es ist mir klar, dass bei weltweiten Katalogen es nicht einfach ist überall gleich vorzugehen, und Michel macht bei den Briefmarkenkatalogen im Allgemeinen eine gute Katalogisierung, finde ich. Andere Kataloge machen das nicht besser, meines Erachtens, im Gegenteil. Aber bei einzelnen Entscheiden hätte ich fundierte Verbesserungsvorschläge.

Bei den Ganzsachen macht es der rumänische CMPR besser, finde ich: Er startet mit dem Streifband von 1871. Gut so!

Freundliche Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 24.04.2014 22:36:47 Gelesen: 446924# 174 @  
@ Pepe [#161]

Der glasklare Stempel auf der 25 Bani-Marke ist wirklich ein Schmuckstück!

Gratuliere! Weiter so!

Heinz
 
Heinz 7 Am: 24.04.2014 22:40:34 Gelesen: 446918# 175 @  
@ duphil [#165]

Hallo Peter,

danke, dass du daran erinnerst. Leider ist das Thema seit dem Dezember nicht mehr fortgeführt worden, darum habe ich einen "Neustart" gewagt im "allgemeinen" Thema "Rumänien für Sammler". 10 Parale zeigt(e) uns hier auch schon Ganzsachen.

Vielleicht erfährt auch das Spezialthema ja wieder eine "Auferstehung"?

Freundliche Grüsse
Heinz
 
Heinz 7 Am: 24.04.2014 23:00:01 Gelesen: 446912# 176 @  
@ 10Parale [#164]

Zu Filiasi habe ich noch eine Ergänzung



Das Dokument mit den drei Stempeln (u.a. Stabstempel "FILIASI") ist offenbar ein Prüfungsattest. Ich zitiere aus einer Sammlungsbeschreibung:

"Roumania - (...) it was the Notary of the small community who was responsible for collecting the post and where applicable, the fees for transporting it or being responsible for doing so to the nearest designated post-Office. This duty was taken seriously enough for a regular examination of the Notary to be undertaken as shown by this certificate"

Der Autor, zu 95 % ist es Dr. Paul Hirsch FRPSL, London, zeigt dann einen sehr ähnlichen Beleg zu meinem und schreibt weiter:

"Certificate - Jon Parvulescu notary of Gura Motrului has presented himself to this Office to answer questions concerning the handling of the Rural Post all of which he answered correctly. He will have again to present himself in the future. Signed by the Director of the Post office L. Garby 1872 (Tintareni pmk. 28/7). The document Shows the double circle postmark of TINTARENI (the site of the examniation) the straight line unframed Station postmark of FILIASI (the collecting Office for the surrounding communities) and the seal BIUROUL POSTAL / TINTARENI"

Die Beschreibung trifft fast ganz auch auf mein Dokument zu (hier: 29/7) und ein anderer Geprüfter erhielt ein fast identisches Zertifikat.

Auch Poststücke ohne Briefmarken können sehr interessant sein.

Gute Nacht - Heinz
 
zonen-andy Am: 25.04.2014 12:42:37 Gelesen: 446855# 177 @  
Hallo,

recht vielen Dank an alle Beteiligten für die Beurteilung.

Bei der Mi.Nr.45 könnte man denken, dass die rechte "1" fehlt oder verdeckt der Stempel genau diese "1". Was ist die Meinung der Experten? Vielen Dank im voraus.



Mit freundlichen Grüßen

Andreas
 
zonen-andy Am: 26.04.2014 12:21:22 Gelesen: 446800# 178 @  
@ zonen-andy [#167]

Hallo Experten,

gerade vom Leipziger Flohmarkt zurück muss ich meine neue Rumänienmarke zeigen, es ist die Mi.Nr.70 mit eingepresstem Wappen kopfstehend ? für 10 Cent.



freundliche Grüße

Andreas
 
Heinz 7 Am: 26.04.2014 22:09:56 Gelesen: 446764# 179 @  
@ zonen-andy [#178]

Hallo Andi,

ist das nicht toll? Da diskutieren wir über Wasserzeichen (oder -einpressungen) und plötzlich interessieren sich ein halbes Dutzend Leute für etwas, das vorher kaum Beachtung fand? Dass Du "auf die Jagd" gegangen bist, und eine Rarität gefunden hast, freut mich sehr! Gratuliere!

Im CMPR steht einiges über die VULTURI-Ausgabe, aber diese Marken werden nicht mehr so ausführlich behandelt wie die ersten acht Ausgaben. Alles verstehe ich auch nicht, der Katalog ist rumänisch. Ich kann Dir also im Moment keine "Katalog-Preise" nennen.

Ein Blick in die anderen Kataloge gibt auch nicht viel mehr. Der Zumstein Europa, der an anderen Orten erstaunlich detailliert ist bei Rumänien, geht nicht vertieft auf die 11. Ausgabe VULTURI ein.

Ich habe einige Marken dieser Ausgabe VULTURI, aber nur wenige mit Wappeneinpressung. Alle Einpressungen bei mir sind normalstehend (Pos. 1 gemäss Skizze Beitrag 150).



Ich habe Scans in hoher Auflösung hell und dunkel versucht, aber mit blossem Auge sieht man das Wappen viel besser: Bei der 1.5 Banu-Marke bei Schräglicht, bei der 5 Bani Marke bei Durchsicht. Auf den Scans findet man mit einiger Ausdauer auch ein paar Spuren. Seht Ihr es? Beim 1.5 Banu-Wert sieht man es am besten auf der dritten Marke. Die 5-Bani-Marken haben die Wappeneinpressung leicht nach links verschoben.

Grüsse - Heinz
 
Heinz 7 Am: 27.04.2014 10:38:05 Gelesen: 446734# 180 @  
@ zonen-andy [#178]

Ich komme nochmals auf deine Neuentdeckung zurück. Im Michel-Katalog steht zur 11. Ausgabe, No.70-75 II: "Wappen kopfstehend eingepresst": 300 / 500 Euro.

Deine 10 Cents sind also gut investiert!

:-)

Herzliche Gratulation.

Bei der 12 Ausgabe (1890) gibt es viele Marken mit Wappeneinpressung (Mi. Nr. 76-82); ich kann Euch gelegentlich das eine oder andere Stück zeigen.

Heinz
 
Heinz 7 Am: 27.04.2014 10:51:48 Gelesen: 446732# 181 @  
@ Pepe [#138]

Hallo Pepe,

danke für die Bilder der 11. Ausgabe "Vulturi". Ich habe dazu auch eine schöne Ergänzung, diesmal ungebraucht



Warum mir das Stück viel Freude macht

a) es ist eine wunderschöne Marke, finde ich
b) die Erhaltung ist sehr schön (Zähnung, Zentrierung)
c) die Papierfarbe ist eindeutig "farbig" (bläulich) und nicht weiss
d) Einheiten sind immer schön (CMPR wertet horizontale Paare dieser Ausgabe mit Faktor 4)
e) dieses Paar hat sogar die seltene Misch-Zähnung C (11 1/2: 13 1/2) (CMPR wertet diese Zähnung für diese Marke mit Faktor 25)

Ich will mich jetzt nicht "reichrechnen", und sooo wichtig ist die absolute Zahl gar nicht, aber es gibt doch einen Hinweis auf die Seltenheit des Stückes.

Liebe Grüsse - Heinz
 
Heinz 7 Am: 27.04.2014 11:03:02 Gelesen: 446730# 182 @  
@ zonen-andy [#177]

Andi,

ein schöner Zufall! Der Stempel deckt perfekt die "1" ab. Ich kenne keinen Plattenfehler oder sonstige Abart auf dieser Ausgabe, wo die "1" von "10" wirklich fehlt. Auch im Spezialwerk von Cohen 1952 zu dieser Ausgabe habe ich nichts derartiges gefunden (auf die Schnelle; aber diese Aussage "ohne Gewähr").

Grüsse
Heinz
 
Pepe Am: 27.04.2014 18:11:22 Gelesen: 446692# 183 @  
@ Heinz 7 [#179]

Lieber Heinz,

kannst Du die Viererblocks bitte mal vorderseitig vorstellen? Wie ist hier der Faktor? Solch alte Marken als Einheiten bekommt man sehr selten zu sehen. Und postfrisch sind die Marken ja noch seltener.

Schon mal danke im voraus.

@ zonen-andy [#178]

Hallo Andreas,

Deine Abbildung der Prägung solltest Du noch mal richtig herum gedreht zeigen. Im Michel steht das Wort "DEO" rechts. Bei Dir anscheinend links. Da sind wir mit der Forschung noch lange nicht am Ende angelangt. Deswegen sind brauchbare Abbildungen sehr wichtig.

Nette Grüße
Pepe
 

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