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Thema: Preisexplosion: Berlin Marken zu 3.000 % Michel versteigert
Das Thema hat 87 Beiträge:
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Richard Am: 16.03.2008 21:47:04 Gelesen: 67624# 38 @  
Falscher Stempel ?

Ich habe heute auf Ebay folgende Marke mit einem schönen Berlin Stempel ersteigert:

Berlin-MiNr.: 68 mit schönen Vollstempel, Mi 220 Euro

Erst jetzt ist mir das Stempel Datum aufgefallen; die Marke wurde am 01.12.1949 herausgegeben.

Ich bitte die Experten einen Blick auf die Marke zu werfen und mir ihre Meinung mitzuteilen.

Nachtrag zum Beitrag:

Der Verkäufer hat mir soeben geantwortet, ihn sei das frühe Datum nicht aufgefallen und ich könne den Betrag von der Rechnung abziehen.

Warum ich den Beitrag unter diesem Thema schreibe ? Weil es die Marken dieser Qualität sind in Zähnung Stempel, die 'billig' nicht zu haben sind, aber später bei einem Verkauf auch einen guten Erlös bringen. Und vor allem, ich habe meine Freude daran, auch wenn diesmal der Stempel nicht korrekt war.
 


- Am: 17.03.2008 14:07:32 Gelesen: 67591# 39 @  
@ Richard [#38]

Würdest Du uns Dein Gebots Preis verraten ? Wäre ja interessant zu wissen für welchen Preis die Marke ersteigert wurde.

Was ich nicht ganz verstehe, "ich könne den Betrag von der Rechnung abziehen".

Heißt das der Verkäufer überlässt Dir die Marke ohne Kaufpreis ? Oder wie ist das zu verstehen ?

Zum Stempel möchte ich mich nicht äußern das überlasse ich lieber den Experten.

Im Anhang eine Marke gleicher Couleur, Berlin Mi.Nr. 70. Falsch oder ?

Onkel-Otto
 


Richard Am: 18.03.2008 22:32:58 Gelesen: 67558# 40 @  
@ Onkel-Otto [#39]

Aber gerne verrate ich den Preis: Ich hätte 45,49 Euro gezahlt, das sind 0,50 mehr als der Zweit-Bietende. Der Michel Wert beträgt 220 Euro. Etwas über 20 % Michel bei diesem Stempel ist nicht viel, wenn er echt gewesen wäre.

Da ich 4 Lose ersteigert habe, konnte ich vom Gesamtbetrag den obigen abziehen, bevor die Marken an mich geschickt wurden. Theoretisch könnte er die Marke zu 44,99 Euro an den zweithöchsten Bieter senden, der entweder das falsche Stempeldatum nicht erkannt hat oder den das nicht stört.

Auf der von Dir gezeigten Marke kann ich das Stempeldatum nicht lesen und von Stempeln verstehe ich nicht viel. Vielleicht wissen andere mehr.

Schöne Grüsse, Richard
 
AfriKiwi Am: 19.03.2008 07:29:08 Gelesen: 67544# 41 @  
@ Richard [#40]

>>der entweder das falsche Stempeldatum nicht erkannt hat oder den das nicht stört.<<

Also der Stempel ist Falsch ?

Es stört mich und es sollte jeden Sammler 'stören' wenn er dieses Sammelgebiet hat mit solchen Angeboten.

Das einzige Gute ist, daß diese Marke hier an alle gezeigt wurde.

So ein Thema sollte gestaltet werden und egal der Grund warum, soll der Anbieter auch genannt werden. Er hat ja damit Geld machen wollen.

Wie viel "nicht erkannten Stempel" werden so dauernd angeboten ?
Wie soll das "Nicht Wissen" einen Anbieter Beschützen" ?
Ich zeige ja die Marke wenn Du darauf Bieten willst ist es doch Deine Sache
Es ist wohl nicht so, ich kaufe es für mein Vater und er erkennt es gleich und ich bin der Blömann !
...nun wurde auch schon viel darüber geschrieben in Foren und brauch nicht hier nachgeholt werden.

Leider nicht genau auf's Thema, gehört aber zur gezeigte Marke.

Erich
 
Lutwinus Am: 19.03.2008 12:55:18 Gelesen: 67534# 42 @  
Hallo alle zusammen!

Ein "gestempelt" - Sammler sollte sich schon ein wenig mit den Abstempelungen seines Sammelgebietes auskennen. Ungeprüft gestempelte bessere Werte / Spitzenwerte gleich welchen Sammelgebietes sollte man sich nicht für teueres Geld ins Album holen, wenn ich irgendwann einmal ein Paar Euros für die Marken wiederhaben will. Gegebenenfalls kann man sich in einem Verein bei Sammlern mit entsprechender Erfahrung über die Falschstempelproblematik seines Sammelgebietes erkundigen - oder aber auf einer Internetseite wie diese hier (gefällt mir sehr gut).

Völlig wertlos sind Stempelfälschungen für mich persönlich jedoch beileibe nicht.

Ich hebe mir falschgestempelte Marken meines Sammelgebietes (Saarland/sehr fälschungsgefährdet) für Vergleichszwecke auf. Selbstverständlich käme ich nicht auf die Idee, diese Marken einem unwissendem Sammler als echt gestempelt anzubieten - das wäre glatter Betrug. Eine weitere zuverlässige Quelle echte Stempel seines Sammelgebietes abgebildet zu sehen sind Auktionskataloge renomierter Auktionshäuser und deren meistens sogar farbigen Fototafeln. Eine eventuell anfallende Katalogschutzgebühr ist da auf jeden Fall gut angelegtes Geld.

Gruß von der Saar Lutwinus
 
AfriKiwi Am: 19.03.2008 22:04:04 Gelesen: 67513# 43 @  
@ Lutwinus [#42]

Herzlich Willkommen mit Dein erster Beitag und Du wirst erstaunt sein dass viele Deiner Meinung sind.

>>welchen Sammelgebietes sollte man sich nicht für teueres Geld ins Album holen, wenn ich irgendwann einmal ein Paar Euros für die Marken wiederhaben will. Gegebenenfalls kann man sich in einem Verein bei Sammlern mit entsprechender Erfahrung über die Falschstempelproblematik seines Sammelgebietes erkundigen - oder aber auf einer Internetseite wie diese hier (gefällt mir sehr gut).<<

Höchstes Lob für Deine Meinung und man erwartet solche Sammelettikette von allen Briefmarkensammler. Manche (zum Glück sehr wenige im vergleich zu den Massen) streben aber nur um sich mit Betrugs Versuch sich zu erreichen.

Wie Du schreibst:- >>Selbstverständlich käme ich nicht auf die Idee, diese Marken einem unwissendem Sammler als echt gestempelt anzubieten - das wäre glatter Betrug.<<

Bis jetzt hat noch niemand seine Sammlung mir vorgelegt und gesagt "Hier sind keine Fälschungen drin".

Ein Schlaumeier (nicht Dich gemeint) kann ja auch sagen "Fälschungen in meiner Sammlung sind nur Vergleichstücke" und wo sind die Vergleichstücke die ich mal ansehen darf - null !

Sammler haben es nicht so leicht.

Dein Tipp Bilder in Auktionkatalogen zu betrachten ist auch sehr gut, wiederum muss die Beschreibung auch gelesen werden.

Erich

Unten: Meine 'Sammlung' ohne Fälschungen Bund Mi 1395 - vielleicht ein Plattenfehler.


 
- Am: 20.03.2008 13:38:45 Gelesen: 67501# 44 @  
Hallo Experten !

Zu den Beiträgen 38 und 39 ! Unsere Fragen wurden nicht beantwortet. Hier geht es darum echt oder falsch. Es ist nicht meine Marke die ich vorgestellt habe, das gleiche gilt für die von Richard vorgestellte Marke.

Onkel-Otto
 
Jürgen Witkowski Am: 20.03.2008 16:46:02 Gelesen: 67495# 45 @  
@ Onkel-Otto [#44]

Die von Richard [#38] vorgestellte Marke ist echt. Der mir nicht als Falschstempel bekannte Stempel wurde entweder missbräuchlich verwendet oder die Abstempelung erfolgte mit einem versehentlich falsch eingestellten Datum.

Die von Dir [#39] vorgestellte Marke ist echt. Der Stempel Berlin W ist so abgeschlagen, dass weitere Merkmale nicht erkennbar sind. Auch das Datum ist für mich nicht zu entziffern. Mir ist nur ein Stempel Berlin W in ähnlichem Erscheinungsbild als Falschstempel bekannt. Dieser unterscheidet sich von dem von Dir gezeigten. Ich bin mir trotzdem Unsicher.

In solch einem Fall würde ich mir zunächst einen größeren Scan anfordern und mich anhand der sonstigen Angebote näher über die Seriösität des Käufers informieren. Auch die Nachfrage nach einer Prüfgarantie wäre ein probates Mittel.

Überprüfung nach Zähnungsart Kammzähnung:



Bekannter Falschstempel Berlin W:



Mit österlichen Sammlergrüßen
Jürgen
 
- Am: 20.03.2008 19:23:58 Gelesen: 67489# 46 @  
@ Concordia CA [#45]

Hallo Jürgen !

Ein herzliches Dankeschön für die Info, mehr wollte ich gar nicht wissen.

Ein frohes und besinnliches Osterfest wünsche ich allen Forenmitgliedern.

Onkel-Otto
 


Stephan Sanetra Am: 21.03.2008 13:17:42 Gelesen: 67469# 47 @  
Hallo alle zusammen,

sehr anregend, diese vielen Kommentare! Da gebe ich gerne noch einen Berlin Stempel 652 dazu.

Beste Ostergrüße
Roedsand
 


- Am: 22.03.2008 10:34:55 Gelesen: 67447# 48 @  
@ Roedsand [#47]

Ja , ist doch toll, trau Dich ruhig öfter mal hier was zu fragen oder einfach wie jetzt was vorzustellen.

Frohe Ostern
Onkel-Otto
 
Richard Am: 23.03.2008 22:35:48 Gelesen: 67404# 49 @  
@ alle

In diesem Thema geht es um erzielte hohe Preise für Berlin Marken.

Der Beitrag 41 und einige folgende gehören überhaupt nicht dazu, sondern zu einem Thema Fälschungen oder Falschstempel. Andere Leser werden sie unter diesem Thema weder vermuten noch finden.

Demzufolge bitte ich erneut darum, unter einem Thema NUR zum Thema zu diskutieren. Die HIER geschriebene Informatin geht leider verloren.

@ AfriKiwi [#41]

Bei dem Verkäufer habe ich schon etwa 15 bis 20 mal gekauft und war mit Qualität und Preisen immer sehr zufrieden. Wie Jürgen schon schrieb, die Marke ist echt und das Datum kann falsch eingestellt gewesen sein, so wie in 2008 schon versehentlich Stempeldaten von 2018 verwendet worden sind. Deswegen sind die Stempel doch nicht falsch, sondern nur nicht zeitgerecht verwendet. Ob absichtlich oder versehentlich ist nicht zu erkennen.

Natürlich kann ich Namen und Adresse des Anbieters nennen. Das nennt man dann im deutschen Recht 'Geschäftsschädigung', welche mir erhebliche Kosten von bis zu etwa 5.000 Euro verursachen kann für Rechsanwalt, Gerichte und vieles mehr.

Wer das möchte, eröffnet eine Internetseite auf seinen Namen und stellt darauf alle Warnungen ein. Es wird ihn sehr teuer kommen, aber die Sammler, die seine Warnungen lesen wollen, haben vielleicht einen Nutzen.

Einfacher ist, im Forum unseres Mitglieds Jürgen Kraft zu schreiben, der sich intensiv mit Fälschungen beschäftigt und täglich Beispiele bringt:

http://www.stampsx.com/forum/

Schöne Grüsse, Richard

Bitte hier weiter schreiben zu Preisexplosion bei Berlin Marken !
 
cartaphilos Am: 02.10.2010 17:39:36 Gelesen: 64671# 50 @  
Meine Erfahrung ist, daß es schon seit mindestens 30 Jahren Berlin-Sammler gibt, die vor allem für einheitlich rundgestempelte, komplette Dauserserien extrem hohe Preise zu bezahlen bereit sind. So bot mir jemand für einen - natürlich geschlegelten - einheitlich schaltergestempelten Rotaufdruck 200 % vom Postfrischpreis. Für einen gleichfalls geschlegelten entsprechenden Männer der Geschichte Berlins I 200 DM, ebenfalls für Bedeutende Deutsche Berlin feinst zentrisch schaltergestempelt waren für 200 DM gut.

Mann kann seinen Bart darauf verwetten, daß man kaum mehr als 20 oder 30 solcher Sätze finden kann. Das hat aber meines Erachtens nichts mit einer speziellen Preisexplosion für gestempelte Berliner Marken zu tun, sondern gilt für alles, was ganz außergewöhnlich saubere Entwertungen aufweist. So erklärt sich ja auch, weshalb für einen feinst zentrisch und einheitlich schaltergestempelten Posthorn-Satz locker Preise wie für postfrisch bewilligt werden.

Etwas anders sieht das meines Erachtens für die kurzen Sätze von Sondermarken aus. Die tauchen immer wieder feinst, zentrisch und einheitlich rundgestempelt auf, weil Sammler sich diese bei entsprechenden Sonderveranstaltungen, am Sammlerschalter etc, beschaft haben. So dürfte auch ein schaltergestempelter Währungssatz oder Gedächtniskirchensatz von Berlin so um die 30-35 % Michel verdienen, während Schwarzaufruck, Rotaufdruck, Bauten I, Männer I, Bauten II, Männer II, Heuss Medaillon, Alt Berlin und auch noch die folgenden Dauerserien mit entsprechenden Entwertungsmerkmalen wie Goldstaub zu suchen sind und entsprechende Preise verdienen.

Ich sage das, weil ich die entsprechenden Erhaltungen wirklich für unglaublich selten halte und weil ich entsprechende Preisbewilligungen selbst erlebt habe. Ich mache aber - wie bei derart gestempelten Marken - auch sonst schon seit Jahrzehnten den Michel nicht mehr zu meinem Gebetsbuch, da ich als Bedarfspostsammler - würde ich an die Katalognotierungen des Briefekataloges glauben - nicht einen einzigen Beleg mehr erwerben könnte und jeder, dem ich Belege auf Michelbasis abkaufen wollte, mir einen Vogel zeigte.

Oder ist wirklich jemand der Meinung, daß die folgende Berliner Mischfrankatur von Kleinst- und Billigstwerten der Bedeutenden Deutschen auf Telegrammformular wirklich nur ca 3 Euro wert ist?



Wenn ja, dann kaufe ich solche Belege gerne per Tausend. ;-)

Einen schönen Start noch allen in die Sammelsaison.
 
Blättchensammler Am: 02.10.2010 17:57:16 Gelesen: 64667# 51 @  
@ telosgraphein007 [#50]

Für einen gleichfalls geschlegelten entsprechenden Männer der Geschichte Berlins I 200 DM, ebenfalls für Bedeutende Deutsche B

Kurze Frage, welche Währung ist hier gemeint DM wie geschrieben oder handelt es sich um Euro ?

Zu gezeigtem Beleg mit MEF der Mi.Nr. 200 plus MIF, der reeller Wert in Euro zwischen 12,00 und 18,00 Euro !

Diese Belege sind äüßerst selten, schönen Dank fürs zeigen.

lg
Stefan
 
drmoeller_neuss Am: 02.10.2010 18:08:56 Gelesen: 64664# 52 @  
@ telosgraphein007 [#50]

Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen, und das gilt nicht nur für Berlin ! Ich habe auch für lesbare Vollstempel auf Industrie und Technik schon mehrere 100% Michel bekommen. Versucht einmal die 110 oder 500 mit lesbaren Bedarfsstempel zu bekommen. Bei den hohen Dauermarkenserien waren auch die "Geldvernichter"-Sammler knausrig, die sich sonst alles am Schalter am Erstausgabetag gefälligkeitsstempeln liessen.

Das Telegramm würde ich mit 30-40 EURO taxieren. Telegramme sind sehr selten. Die Mitnahme von gebrauchten Postformularen war zwar generell bei der Deutschen Bundespost verboten, aber bei Paketkarten und Zustelllisten kein Verstoss gegen das Gesetz, da die Formulare für die Post nur noch den Altpapierwert hatten.
Telegramme unterliegen aber dem Briefgeheimnis, und man sollte daher Telegramme bis nach Ablauf der Verjährungsfrist zu Hause im Keller "reifen" lassen, bevor man die an die Öffentlichkeit bringt. Der ein oder andere Postler wird hier das Muffensausen bekommen haben, und hat lieber die Marken ausgeschnitten und abgelöst. Gestempelten Marken sieht man es nicht mehr an, wo sie herkommen.

Ich bin jedenfalls sehr an diesen Telegrammen interessiert. :-)
 
heide1 Am: 02.10.2010 20:55:45 Gelesen: 64632# 53 @  
@ Blättchensammler [#51]

Moin Stefan,

Du sagst selbst Diese Belege sind äußerst selten, dann bekommst Du den Beleg auch nicht für 18 Euro.

Ich schätze den Beleg (Oberränder) auch so wie unser drmoeller_neuss ab 40 Euro ein, eigentlich noch höher!

Gruß Jürgen
 
Rainer HH Am: 02.10.2010 23:01:32 Gelesen: 64611# 54 @  
@ Blättchensammler [#51]

Als Sammler von Bedarfspost kann man die Krücke MICHEL, auch den Briefe-Katalog getrost vergessen! Der "Stollberger" ist da, auch wenn inzwischen über 10 Jahre alt, wesentlich aussagekräftiger. Grundsätzlich ist es bei Belegen wie dem gezeigten Telegramm unerheblich, welche Marken drauf verklebt sind, Unterschiede kann man wohl bei den verschiedenen Dauerserien machen.

40,- € aufwärts, da gehe ich mit meinem Vorschreibern konform, wobei ich den Markt der Berliner Dauerserien nicht kenne.
 
eisenhuf Am: 02.10.2010 23:13:46 Gelesen: 64609# 55 @  
Hallo, Berlin-Spezialisten,

neulich kam diese Auslandspostkarte, mit der Mi#11 als Einzelfrankatur, bei mir an.

Da ich dieses Gebiet nicht sammle, war ich bereit Sie zu tauschen, oder verkaufen; aber beim lesen in dieses Forum bekomme ich jetzt Angst, ein schlechtes Geschäft zu machen!

Kann mir jemand eine Idee über Echtheit und Wert geben?

Vielen Dank, und ein schönes Wochenende wünscht
Hans-Dieter


 
Blättchensammler Am: 03.10.2010 14:06:23 Gelesen: 64559# 56 @  
@ eisenhuf [#55]

Neulich kam diese Auslandspostkarte, mit der Mi#11 als Einzelfrankatur, bei mir an.

Hallo Hans Dieter,

ich gehe mal davon aus das Du diese Postkarte erworben hast, ankommen klingt ja so als wäre diese mit der Post die letzten Tage angekommen. Da ich von einem Kauf ausgehe ist Dir der Preis dafür bekannt.

Nun wird hier immer schnell geschrieben was den Wert von Marken, Belegen u.s.w. betrifft; was ist was wert ?

Ein Artikel ist immer das wert was ein Käufer bereit ist dafür auszugeben.

Somit von mir, ich persönlich würde für diese Karte 5,00 Euro ausgeben, was nicht bedeuten soll, das sie nicht einen höheren Preis erlangen würde.

Wer immer daran denkt, DER DIE ODER DAS könnte mehr wert sein, sollte ich nie von seinen Sachen trennen, zumal wenn er an ein Geschäft dabei denkt !

In diesem Sinne
Schönen Sonntag noch
Stefan
 
eisenhuf Am: 03.10.2010 15:27:09 Gelesen: 64548# 57 @  
@ Blättchensammler [#56]

Moin, Stefan,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort, obwohl wir dieses Mal nicht einig sind.

"ankommen klingt ja so als wäre diese mit der Post die letzten Tage angekommen".

Ich habe Sie in der Provinz Mendoza gekauft und sie ist, nach 20 Tagen, bei mir (Provinz Buenos Aires) ANGEKOMMEN; übrigens sah ich bei Dir noch niemals Aufregung im Forum über Ausdrücke wie "ANGEKOMMEN", also kann man in Deutschland Altbriefe direkt noch bei der Post aufgeben (alle Achtung!), oder "HEREINGEFLATTERT", in diesem Fall würde ich Dich dann natürlich um eine aktuelle Tariftabelle für Brieftaubensendungen bitten.

"Wer immer daran denkt, DER DIE ODER DAS könnte mehr wert sein",, Ich glaube, dass der Name des Themas "Preisexplosion: Berlin Marken zu 3.000 % Michel versteigert" genügt, sonnst könnten wir ja alles löschen.

Aber sonst noch dazu: Ich bin SAMMLER, kein HAMSTER, kann also nicht ALLES sammeln und, wie Du siehst, gab ich zuerst die Möglichkeit eines Tausches, vor dem Verkauf, an. Warum soll ich Sachen verstecken, die mich nicht interressieren, aber Anderen vielleicht eine Freude machen und mir dann, durch transitiven Charakter, auch wieder etwas in die Sammlung bringen?

Meine Frage über die Echtheit des Belegs, hast Du mir ja, indirekt mit Deinem Angebot, beantwortet.

Hoffe dass Du die Laus nun gefangen hast und dass Deine Leber jetzt wieder in Ordnung ist!

Machs gut
Hans-Dieter
 
rostigeschiene Am: 03.10.2010 16:39:34 Gelesen: 64535# 58 @  
@ eisenhuf [#55]

Hallo Hans-Dieter

die Frage nach dem Wert einer Marke oder einem Ganzstück ist immer schwierig zu beantworten.

Vom Grundsatz ist eine Sache immer so viel Wert wie der andere bereit ist dafür zu zahlen, oder herzugeben. Im Bereich Briefmarken genau so wie auf dem Kunstmarkt oder in anderen Rubriken der Sammelobjekte.

Anzumerken ist das diese Marke nicht gerade selten ist, dazu noch in der oberen Zähnung beschädigt. Es spricht auch nichts dafür das die Karte gefälscht ist.
Die Karte als Sammelobjekt hat einen Handelswert, der im Bereich von 5,- bis 10,- € liegt.

Siehe hier http://www.ansichtskartenversand.com/

Ich hoffe das ich Dir mit diesen kurzen Erläuterungen ein wenig helfen konnte und glaube das Du damit den Wert selbst ermitteln kannst.

Schöne Grüße
Werner
 
eisenhuf Am: 03.10.2010 17:00:38 Gelesen: 64529# 59 @  
@ rostigeschiene [#58]

Bin Dir dankbar, Werner!

Jetzt habe ich schon zwei Preisideen, die ziemlich zusammen passen.

In diesem Fall ist dann der Name dieses Themas, bei meinem Beleg, nicht gültig, denn, nach Mi. Briefkatalog, wertet die Einzelfrankatur € 210.-.

Schönes Sonntagsende
Hans-Dieter
 
rostigeschiene Am: 03.10.2010 19:06:16 Gelesen: 64499# 60 @  
@ eisenhuf [#59]

Hallo Hans-Dieter,

Du hast natürlich Recht mit der Katalogbewertung von 210,-€, nur mußt Du auch den Zustand der Marke berücksichtigen.

Ich zitiere aus dem MICHEL Briefe-Katalog Deutschland 2004 Seite 10:

Erhaltung der Marken; Die Notierung des MICHEL-Briefekataloges gelten für Belege in einwandfreier Qualität. So muß z.B. bei gezähnten Marken die Zähnung allseits vollständig und ohne abgerissene Zahnspitzen sein.

Gruß Werner
 
eisenhuf Am: 04.10.2010 01:20:20 Gelesen: 64467# 61 @  
@ rostigeschiene [#60]

Dank Dir, Werner,

jJetzt ist Alles klar!

Wünsche Dir eine "verdaubare" Woche.

Hans-Dieter
 
Blättchensammler Am: 04.10.2010 18:52:28 Gelesen: 64392# 62 @  
@ eisenhuf [#61]

Hallo Hans Dieter !

Dein Forumsname sowie Dein Rufname liessen für mich nicht zu erkennen das Deine Heimat Provinz Buenos Aires ist. Somit ist mir einiges klaren da ich von einem Forumsmitglied ausgegangen war das in Deutschland lebt.

Wie Werner und ich geschrieben haben, ein Artikel ist immer das wert was ein Käufer bereit ist dafür auszugeben. Das ist die eine Seite nun betrachten wir mal die Michel Briefnotierung, dort ist die GZ mit 210,00 Micheleuro notiert für ein einwandfreies Produkt, heißt wie aus dem Ei gepellt.

Deine Karte hat einige Mängel, Zahnfehler Stockflecken Karte mit angestossenen Ecken sowie Knicke. Ich würde sagen das reduziert den Michelwert zu 70 %
somit wäre der reelle Michelwert cirka 63,00 Micheleuro. Was ein Käufer dafür an Euros zahlen würde lassen wir mal dahingestellt.

Kommen wir nun zu dem Thema: Preisexplosion Berlin Marken zu 3.000 % Michel

Demzufolge würde der Michelwert 1890,00 Micheleuro betragen !

Nun meine Frage wer würde 10% in Euro für diese Marke zahlen, das wären ja immerhin 189,00 Euro ?

In diesem Sinne und schönen Gruss in Deine Heimat Provinz Buenos Aires.

lg
Stefan
 

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