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Thema: Alliierte Besetzung SBZ Dauerserie Köpfe I und Köpfe II
Das Thema hat 365 Beiträge:
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Bernd Steudner Am: 06.11.2018 08:48:59 Gelesen: 34974# 241 @  
@ Markus Pichl [#221]

Hallo Markus,

deine abgebildete postfrische Marke der 40 Pfg. hat noch ein schönes Merkmal Feld 6.
Farbfleck in Trennlinie über O von Post f6, Erscheinungsform variabel.

Siehe bitte unter: http://www.koepfe1.de/navigation/pf223.html

Viele Grüße
Bernd
 
Markus Pichl Am: 06.11.2018 22:57:48 Gelesen: 34864# 242 @  
@ Bernd Steudner [#241]

Hallo Bernd,

vielen Dank, dass Du das postfrische Einzelstück plattiert hast.

Angeregt von Deinem Beitrag, habe ich nun auch meine 25 Pf-Marke auf dem Indonesien-Brief plattiert.

Es handelt sich dabei um Bogenfeld 9, erkenntlich an dem deformierten letzten "E" in "DEUTSCHE" (siehe auch den Punkt, auf dem untersten Querbalken), welches sich auf diesem Bogenfeld über alle Platten hinwegzieht und von Anfang an auf diesem vorhanden war. Auf dem korrespondierendem Feld 59 wiederholt sich das deformierte "E" (siehe senkrechte Balken), aber ohne dem Punkt auf dem unteren Querbalken. Die Felder 4 und 54 zeigen ein derart deformiertes "E" nicht, was weitere Aufschlüsse zum Plattenaufbau gibt. Feld 59 zeigt aber etwas andere Rahmenlinien und in späteren Auflagen deformiert sich die obere Rahmenlinie. Somit bleibt definitiv nur Feld 9, für die "Indonesien"-Marke.



Die drei zum Vergleich herangezogenen Scans, entstammen der Webseite http://www.koepfe1.de

Die Farbtönung, von den unterschiedlich kalibrierten Scans, sollte man natürlich nicht vergleichen. Aber der Scan der 334 z, von der Köpfe-Webseite, zeigt wieder die selbe Sprenkelung der Druckfarbe, wie die die Marke auf dem Brief.

Beste Grüße
Markus
 
Carsten Burkhardt Am: 07.11.2018 08:59:20 Gelesen: 34699# 243 @  
@ Bernd Steudner [#214]

beides nichts besonderes, das Linke sind nach dem Druck entstandene Veränderungen, Lagerungsschäden. Rechts ist ein Fremdkörper beim Druck.

Viele Grüße
Carsten
 
Carsten Burkhardt Am: 07.11.2018 09:02:09 Gelesen: 34687# 244 @  
@ Bernd Steudner [#213]

Alles richtig, auch bei der c gehe ich mit. Vorsicht Gummifälschungen.

Viele Grüße
Carsten
 
Bernd Steudner Am: 07.11.2018 09:39:46 Gelesen: 34678# 245 @  
Hallo Carsten ,

danke Dir für Deine Einschätzungen , nur schade das Du meine beiden c nicht prüfst. :-(

VG Bernd
 
Carsten Burkhardt Am: 07.11.2018 10:23:33 Gelesen: 34665# 246 @  
@ Bernd Steudner [#227]

Bei der 25 bin ich skeptisch, die erste Auflage (221a, FF1) schmiert häufig. Ich habe da schon sehr viel gesehen und eigentlich bin ich zurückhaltend bei allem, was zugelaufene Linien oder Punkteverlängerungen betrifft. Aber der erste könnte interessant sein.

Bei der 80 ist der Fehler neu, aber wir haben einige ähnliche. Ich schaue mal durch, ob sich in der Datenbank was findet.

Der weiße Fleck bei der 84 ist hübsch.

Bei den Köpfen ist die Bogenforschung natürlich schon sehr viel weiter als bei den Sondermarken, auch wenn die Anzahl der Auflagen und Platten überhaupt nicht vergleichbar ist. Auch wenn ich zur Unterscheidung von Bögen im Prinzip jedes irgendwie abgrenzbare Merkmal erfasse, so hat es doch nur feldbezogen irgendwelche Relevanz. Ein winziger Farbfleck irgendwo auf einer losen Marke nützt nichts. Davon sind bei jeder Wertstufe schon Hunderte beschrieben, und meist deutlich besser, weil sie

1. einem definierten Bogen und damit einer Plattentype zugeordnet sind und
2. weil sie größer sind

Wenn ich hier Plattenfehler vorstelle, dann sind sie in der Regel sehr groß und meiner Meinung nach michelwürdig (Ausnahme der Spock/Pieck-Fehler, der galt als Kuriosum) und auch ausreichend stabil, dass ich denke, es macht Sinn, davon die notwendige Stückzahl für eine Michel-Aufnahme zu suchen. Und ich bekomme bei Neufunden auch meist sofort Feedback, wenn auch viele sich nie hier äußern würden aus Gründen, die mich nichts angehen, aber die greifen zum Telefon und sagen: Der hat keinen gefunden, und der auch nicht, der muss wirklich selten sein.

Ein anderes sind die Sondermarken. Damit habe ich mich nicht beschäftigt bisher, und ich habe die DDR-Sondermarken nie angefasst, weil es dafür eine engagierte Community gibt. Bei SBZ 228 bis 241 habe ich bisher nichts gesehen und ich finde es schade, dass sich niemand damit beschäftigt. Und es gehört zu meinem Prüfgebiet. Beim Wechsel zum VPEX habe ich erweitert auf 212 bis Ende SBZ, weil ich sowieso inzwischen die Stempel habe und mich die Zeit mehr interessiert als eine Erweiterung auf Pieck usw. Und man will sich ja noch etwas zum Forschen übrig lassen für die nächsten 10 Jahre.

Viele Grüße
Carsten
 
Carsten Burkhardt Am: 07.11.2018 10:29:48 Gelesen: 34662# 247 @  
@ Markus Pichl [#238]

Hallo Markus,

die Geschichte wurde vor 10 Jahren publiziert und ist allen BPP-Prüfern meines Gebietes bekannt. Die Reaktion ist gewesen, dass Messegeräte zur Forschung ja ganz gut sind, aber zum Prüfalltag angeblich zu teuer. Im BPP kursieren immer noch Fake news, dass so etwas viele Tausende kostet und man sich das nicht anschaffen kann und dass das doch so kompliziert und nicht verstehbar wäre. Dabei kostet ein Gerät gebraucht über Ebay 300 Euro (nicht 30.000) und die Bedienung lernt man in 3 Minuten.

Das überschreitet aber offensichtlich die finanziellen Möglichkeiten und den geistigen Horizont mancher. Deshalb wird die Kurven-Spielerei verteufelt und man benutzt vermessene Marken nur dort, wo man dem Gegner einen auswischen kann, weil man denkt, dass er selbst keine vermessenen Marken hat.

Aber wo kommen wir denn hin, wenn das Prüfen den Nimbus des Allmächtigen verliert und man nachprüfbar wird? Das kann sich der BPP nicht leisten.

Also - still ruht der See und es ist nicht fahrlässig, eine 334 abzulösen.

Denkste!
Viele Grüße
Carsten
 
Carsten Burkhardt Am: 07.11.2018 10:48:25 Gelesen: 34636# 248 @  
@ Bernd Steudner [#245]

Ich muss den Berg erst mal abarbeiten. Meine Praxispartnerin hat mir im Oktober 2014 eröffnet, dass sie schwer krebskrank ist, und seitdem kämpfe ich mit doppelten Patientenzahlen. Was letztlich zu Überlastung und Folgeproblemen bei mir geführt hat. Zum Prüfen blieb wenig Zeit und Ruhe.

Jetzt wird es besser, meine beiden Assistenten sind seit einem Jahr da, ich muss nicht mehr auf alles schauen, was sie machen, es läuft bestens und ich kann tatsächlich mal wieder stundenweise was im Büro machen und liegen Gebliebenes abarbeiten. Leider schicken viele Prüfkunden immer eine Menge kleiner Fliegenschisse zum Prüfen mit und wollen wissen, ob das jetzt die blaue Mauritius ist.

Ich denke, ab Januar geht wieder was, unter Vorbehalt, aber vielleicht muss ich noch mal in die Klinik und meine Schrauben aus der Wirbelsäule entfernen lassen, was wieder einige Wochen Kranksein und starke Medikamente bedeutet. Nach meiner Wirbelfraktur im April habe ich 4 Monate gebraucht, bis ich von den stark wirkenden Schmerzmitteln frei war.

Wir werden sehen, deshalb verspreche ich nichts.

Viele Grüße

Carsten
 
Carsten Burkhardt Am: 07.11.2018 10:53:30 Gelesen: 34635# 249 @  
@ Markus Pichl [#240]

Hallo Markus,

221 ist in drei verschiedenen Farben (-gruppen) gedruckt. 99% der gestempelten sind FF1 (221a), deshalb haben die meisten Sammler die späteren nie gesehen. Die Erstausstattung der meisten Postämter reichte bei dieser nicht notwendigen Wertstufe bis zum Schluss, weshalb auch 334 nicht überall zur Anwendung kam und 334 deshalb in fast allen Sammlungen fehlt, die nur die Marken aus dem Bezug über das eigene Postamt gesammelt haben.

334 ist einheitlich mit FF3 gedruckt, wenn auch mit zwei verschiedenen Varianten der Farbe und auf 2 unterschiedlichen Papieren. Der Farbeindruck von 221c und 334 ist derselbe, auch unter Mikroskop usw.

221 a/b/c Type I und II sind nicht im Michel.

Viele Grüße
Carsten
 
Bernd Steudner Am: 07.11.2018 12:15:58 Gelesen: 34582# 250 @  
@ Carsten Burkhardt [#248]

Hallo Carsten,

danke für Deine Info, dafür habe ich vollstes Verständnis. Gesundheitlich wünsche ich euch das Beste, sehen wir mal im Januar. Oder ich muss mich mal mit Paul oder Schönherr kurzschließen.

Wollte mal eine geprüfte, wenn einwandfrei, mal einer Auktion überlassen.

Danke auch für die Betrachtung meiner Marken, immer wieder spannend.

Viele Grüße
Bernd
 
Markus Pichl Am: 07.11.2018 12:35:09 Gelesen: 34576# 251 @  
@ Carsten Burkhardt [#249]

Hallo Carsten,

nachstehend, aus dem Übersichtsbild mit dem Dateinamen "221" der Webseite koepfe1, die je vier Marken FF 2 und FF 3c.



Darf ich davon ausgehen, dass unter den vier Marken der FF 3c keine MiNr. 334 darunter ist? Handelt es sich bei FF 3c um solche Marken der MiNr. 221, die von Dir als "221 c" geprüft werden?

Beste Grüße
Markus
 
Carsten Burkhardt Am: 07.11.2018 13:21:15 Gelesen: 34554# 252 @  
@ Markus Pichl [#251]

Richtig, FF2 ist b, FF3 ist c. 334 ist immer FF3. Papier 3 ist immer SBZ, die anderen heißen z und v bei Wz. 2.

Wir haben dann noch die UV-Unterschiede entdeckt und die Typen bei den Rahmen. Die Bilder sind am Ende der Farbforschung 2009 angefertigt worden. Hier haben alle FF2 einen breiten Rahmen und alle FF3 einen schmalen.

Viele Grüße
Carsten
 
Markus Pichl Am: 07.11.2018 15:06:26 Gelesen: 34509# 253 @  
Hallo Carsten,

bezüglich der Druckplatten, möchte ich weitere Fragen stellen.

Kommt der nachstehende Plattenfehler "fettes SC" in "DEUTSCHE" (gemäß Angaben auf koepfe1 handelt es sich um ein Bogenfeld 76) auch bei MiNr. 334 vor? Bei der nachstehenden handelt es sich um eine MiNr. 221.



Gibt es zu 334 Erkenntnisse über die Anzahl der beim Druck verwendeten Nutzen?

Beste Grüße
Markus
 
Carsten Burkhardt Am: 07.11.2018 16:58:18 Gelesen: 34459# 254 @  
Hallo Markus,

das abgenutzte SC ist ein Fehler der ersten Platte, die völlig verschlissen wurde wie alle ersten Platten der Köpfeserie. Danach gab es neue Platten. Alle Platten ab der zweiten haben neue Feldmerkmale und stets nur 2x im Bogen auftretende Fehler bei der 221/334. Zusätzlich zu den Urfehlern, die aus der ersten geerbt wurden, aber alle auf Verschleiss deutenden Fehler sind weg.
In den späteren Druckperioden wurden die Platten nicht so lange benutzt und sie waren stabiler. Abnutzungserscheinungen Fehlanzeige.

Es gab immer nur einen Nutzen mit der 25, die 25 war immer zusammen mit der 30 Pf auf der Druckplatte mit 4 Nutzen, die anderen Nachbarn kann ich nicht beweisen. In den späteren Druckperioden waren es zumindest 4.

Beim Wechsel der Druckerei hat sich aber alles geändert. Plötzlich wurde von allen Wertstufen 4 Nutzen gleichzeitig belegt. Man erkennt das an der Anzahl verschiedener DZ1 bzw. DZ3. Und kann es durch die Plattenfehler beweisen.

Bei 15, 25 und 84 gibt es nur 2, nicht 4. Allerdings ist die zweite Platte bei 334 noch nicht gescannt bzw. nachgewiesen. Ich kenne nur den abweichenden Druckvermerk. Die Platte von 334 va Mit DZ1/1 ist inzwischen mehrfach belegt.

VG
Carsten
 
Markus Pichl Am: 07.11.2018 19:24:19 Gelesen: 34406# 255 @  
@ Carsten Burkhardt [#252] [#254]

Hallo Carsten,

den entsprechenden Hinweisen, was mit welchen Druckplatten gedruckt wurde, gibt in der Tat der schmale und der breite Rahmen.

Die vier oben gezeigten MiNr. 221 FF 3c sind mit den alten Druckplatten gedruckt (schmaler Rahmen), hingegen die 334 z (breiter Rahmen), ebenso wie die 221 b (breiter Rahmen), mit neuen Druckplatten gedruckt wurde.

Die Druckfarbe 221 FF3c hat mit Sicherheit nichts mit der Druckfarbe der MiNr. 334 z zu tun und danach sieht es auch auf den Bildern aus.

Beste Grüße
Markus
 
Markus Pichl Am: 07.11.2018 20:19:05 Gelesen: 34372# 256 @  
@ Markus Pichl [#255]

Hallo Carsten,

hier noch in Ergänzung zu meinem vorstehenden Beitrag ein Vergleichsbild. Diese und weitere Marken mehr liegen mir im Original vor und sind jeweils bei gleicher Kalibrierung vorgestern von mir eingescannt worden.

Wenn überhaupt, dann kann die Marken auf dem Indonesien-Brief nur mit einer 221 b (breiter Rahmen), aber nicht mit einer 221 c (schmaler Rahmen) verglichen werden. Das zwei verschiedene Druckfarben, die mit einer anderen Druckplatte und mit einem abweichenden Pigmentierungsaufbau auf Papier aufgetragen wurden, eine vergleichbare UV-Reaktion oder sogar vergleichbare Messwerte erzielen können, bestreitet niemand. Sie unterscheiden sich dann aber über die Druckplatte, hier schmaler und breiter Rahmen. Leider liegt mir keine 221 b vor, welche dann wirklich real sogar eine andere Marke als die übrigen 221 ist und eine separate Katalognummer verdient. Da kein Platz mehr in der Nummerierung ist, müsste man Deine 221 b als "A 221" (alternativ als "221 II") im Michel katalogisieren.

Obere Marken schmaler, untere Marken breiter Rahmen.



Lange Rede, kurzer Sinn. Ich muß mir eine "221 b" besorgen, um ausschließen zu können, dass die Marke auf dem Indonesien-Brief keine 221 ist. Die Marken 221 FF 3c haben mit Sicherheit nicht selbige Sprenkelung der Druckfarbe, wie die fragliche Marke.

Beste Grüße
Markus
 
Carsten Burkhardt Am: 07.11.2018 20:44:42 Gelesen: 34360# 257 @  
@ Markus Pichl [#255]

Druckfarbe 221 FF3c hat mit Sicherheit nichts mit der Druckfarbe der MiNr. 334 z zu tun

Nur die Papiere sind verschieden, die Druckfarbe ist wirklich identisch.
 
Markus Pichl Am: 07.11.2018 21:27:48 Gelesen: 34334# 258 @  
@ Carsten Burkhardt [#257]

Hallo Carsten,

die Marken 221 FF 3c, auf der Köpfe-Webseite, stammen von einer anderen Druckplatte. Es kann nicht selbige Druckfarbe sein, dies ist absolut ausschließbar.

Zeige doch einmal bitte, innerhalb einem hochaufgelösten Scan (mindestens 1200 dpi) eine Marke 221 mit breitem Rahmen und eine 334 z, die selbige Druckfarbe haben sollen. Dann würde Deine Meinung nachvollziehbarer.

Beste Grüße
Markus
 
hannibal Am: 09.11.2018 14:18:49 Gelesen: 34212# 259 @  
Hallo,

nachfolgend ein Scan eines linken Eckoberrand-Viererblocks der 212a mit Randleiste 1li und der Bogentype NW1.



NW1 ist bei der 2 Pfennig nicht so häufig und mit Randleiste auf dem frühen Papier ist mir noch nicht aufgefallen. Dazu auch noch ein scan der Bogenecke unten links.



Viele Grüße
Peter
 
chuck193 Am: 10.11.2018 19:03:42 Gelesen: 34011# 260 @  
@ Markus Pichl [#144]

Hallo Markus,

diese Beugung der Marken, besteht da eine Austellung der Marken wo die vorkommen, hat das mit der Papierart zu tun?

Schöne Grüsse,
Chuck
 
Carsten Burkhardt Am: 11.11.2018 11:30:57 Gelesen: 33915# 261 @  
@ hannibal [#259]

Neue Zähnungsvariante, das ist ja mal ne Überraschung. Habe sie aufgenommen, danke! Habe gerade gemerkt, dass die Verlinkung zu den Bogentypen noch fehlt. Wird nachgeholt.

Schönes Wochenende
Carsten
 
Carsten Burkhardt Am: 11.11.2018 11:32:05 Gelesen: 33914# 262 @  
@ chuck193 [#260]

Ich verstehe die Frage nicht, maybe you could ask again in english?

Viele Grüße
Carsten
 
Carsten Burkhardt Am: 11.11.2018 14:18:28 Gelesen: 33889# 263 @  
Blindzähnung wird neuerdings auch BPP-geprüft



Jetzt also doch! Im Mai hatte ich in Cottbus mit Siegfried Paul darüber diskutiert und er deutete an, dass der BPP sich auf eine neue Definition der Blindzähnung einigen wird und sie demnächst prüfbar wird, hier nun das erst mir bekannte Prüfstück von ihm.

Das ist umso erstaunlicher, als er eigentlich immer darauf beharrte, dass diese Marken als ungezähnt anzusehen sind und es als solches prüfte, was aus meiner Sicht immer schon völlig falsch war. Man kann nicht ungezähnt prüfen, wenn sichtbar ist, dass ein Kammschlag ausgeführt wurde, auch wenn er nicht durchgehend war.

Hier noch ein Beispiel, das ich seit Jahren kritisiert habe und als FALSCHPRÜFUNG PAUL ansehe:



Nebenbei bemerkt, jeder Mensch hat das Recht, einen Fehler zu begehen. Aber wenn man auf offensichtliche Fehler hingewiesen wird und dazu als Stellungnahme abgibt, er hätte immer so geprüft wie sein großes Vorbild Hans-Dieter Schlegel und der hätte es schließlich so gemacht, dann ist das sehr kritikwürdig. Nur weil im BPP jetzt mal die Fahne in diese Richtung ausschlägt und die Blindzähnung in höhere Weihen gehoben wurde, ist alles vorher geprüfte nicht richtiger.

Solches Verhalten gehört sich nicht und hat in der Philatelie nichts zu suchen und schon gar nicht im BPP.

Als die Diskussion vor einem halben Jahre dazu aufkam, habe ich mich VPEx-Präsident Stastny kurzgeschlossen und unsere Verfahrensweise abgeglichen. Sichtbare nicht durchgestanzte Löcher waren bei uns schon immer und bleiben auch in Zukunft Blindzähnung.

Viele Grüße
Carsten
 
chuck193 Am: 11.11.2018 16:27:31 Gelesen: 33855# 264 @  
@ Carsten Burkhardt [#262]

Guten Morgen Carsten,

die Frage bezog sich auf die Wölbung vom Papier, wenn eine Marke leicht angehaucht wird, kann sich das Papier entweder horizontal oder vertikal wölben, hat das nur mit Borkengummi Marken zu tun, oder bezieht sich das auf alle Papiere? Egal ob glattes Gummi oder Borkengummi. Es hat mit Papierstreifung zu tun.

Schöne Grüsse,
Chuck
 
Carsten Burkhardt Am: 11.11.2018 19:20:16 Gelesen: 33814# 265 @  
@ chuck193 [#264]

Das ist richtig, aber bei Köpfe I wird die Papierstruktur nicht unterschieden. Bisher nicht. Bei Köpfe II gibt es ja XI und XII, was dem entspricht.

Viele Grüsse
Carsten
 

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