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Thema: Rumänien Ganzsachen
Das Thema hat 294 Beiträge:
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10Parale Am: 31.10.2017 19:05:18 Gelesen: 120055# 195 @  
@ buzones [#194]

Ich gratuliere sehr herzlich zu der Ganzsache vom 23. April 1896 aus Bukarest. Ich würde sagen, - ein Volltreffer -, aus vielerlei Hinsicht. Vor allem die Stempel sind glasklar und sauber abgeschlagen, das ist nicht einfach zu finden.

Die Briefträgerstempel der Stadtpost Bukarest tauchen tatsächlich erst im Jahr 1896 auf, lt. Kiriac Dragomir frühester Beleg vom 3. März 1896. Die Briefträgerstempel dienten der Überwachung und Kontrolle der Postzustellung in den vielen Distrikten der Großstadt Bukarest.

Da es zuvor bei der Zustellung zu Verspätungen und Fehlzustellungen kam, waren sie notwendig geworden. Wirklich interessant und rar zu sammeln sind solche Belege, die mit 3 - 5 verschiedener solcher Posthornstempelchen versehen waren. Belege mit 5 Posthornstempeln sind eine große Rarität!

Es konnte ja sein, dass ein Empfänger nicht zu Hause war, oder sogar umgezogen, so dass ein 2.ter oder 3.ter Zustellversuch innerhalb der Stadtgrenzen von Bukarest unternommen werden mußte.

Noch etwas zu der Nummer 94: Laut meiner Literatur, - ich besitze noch einen anderen Artikel von Mihai Bauer aus dem Buch "INDRUMAR AL FILATELISTULUI" (Wegweiser für Philatelisten). Nach diesem gibt es Stempel von der Nummer 1 - 208, und man staune, lt. einem Philatelisten (der Artikel nennt leider keinen Namen", soll es im Jahr 1915 sogar noch einen Briefträgerstempel mit der Nummer 483 gegeben haben.

Insofern ist das wirklich ein sehr interessantes Sammelgebiet für sich, da die Stempel auch verschiedenen Formen aufwiesen.

Aus dem obigen Artikel scanne ich einmal einige Hörnchen ab, die man auf Grund der Form nicht als solch erkannt hätte.

Übrigens lasse ich mich sehr gerne korrigieren, vielen Dank dafür, habe da wirklich gepennt.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 24.11.2017 19:36:58 Gelesen: 118775# 196 @  
@ buzones [#194]

Habe mal meine Sammlung durchackert. Meine höchste Posthörnchen Nummer ist die 151. Zeige den Beleg bei Gelegenheit.

Doch nun eine andere Geschichte. Ein belgischer Händler verkaufte die Tage ein Lot von über 60 Ganzsachen aus Rumänien zum Startpreis von 99,-- Euro bei ebay.

Ich zitiere aus der Losbeschreibung:

1890 / 1925 nice lot of 64 unused postal stationery ---- Varieties, plates, shades ... for specialist

Der Händler irrte sich in der Eingrenzung der Jahreszahl. Ein Großteil der Ganzsachen stammt von vor 1890. Da er jede einzelne Postkarte fotografierte, fiel mir das sofort auf. Nach einem kleinen abschließenden Bieter-Gefecht endete der Ausruf bei 115 Euro.

Als ich heute die Lieferung erhielt, entdeckte ich diese beiden Postkarten P1, die ersten Ganzsachen Rumäniens, wie wir wissen, äußerst selten. Ich bin mir sicher.

Emanuel A. Savoiu unterteilt die P1 in 2 verschiedenen Typen, P1A und P1B. Der Unterschied liegt in der Dicker des weißen Kartons begründet, Typ A = 0,28 mm dick, Typ B 0,40 mm dick. Auf Grund der Dicke des Kartons sind beide P1 Ganzsachen Typ B.

Nun haben mich die Ganzsachen wohl ganz in ihren Bann gezogen.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 25.11.2017 09:28:18 Gelesen: 118720# 197 @  
@ 10Parale [#196]

So fand ich heute morgen noch bei der Durchsicht des in [#196] vorgestellten Lots diese bisher nicht in den Büchern dokumentierte P4 Antwortkarte aus der 2. Ausgabe von 1873 (Savoiu P5) mit den aus späteren Ausgaben bekannten weißen Flecken im Werteindruck.

Michelwert 2004/05 für den herkömmlichen Frage/Antwortteil: 15,-- Euro, bei Savoiu immerhin mit 80,-- Euro bewertet.

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 25.11.2017 10:56:56 Gelesen: 118713# 198 @  
@ 10Parale [#196] und [#197]

Lieber Freund,

herzliche Gratulation zu diesem tollen Fund!

Ich kenne dieses (relativ seltene) Glücks-Gefühl, wenn man in einem "Posten" (Lot) gute Stücke findet, die man "fast geschenkt" erhalten hat. Solche Erfolgsmomente hat man nur, wenn man ab und zu auch etwas kauft!

Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, sozusagen. :-)

Heinz
 
10Parale Am: 26.11.2017 17:10:31 Gelesen: 118595# 199 @  
@ Heinz 7 [#198] und #24

Diese Karte ist ziemlich selten. Mein Tipp: Kauft sie, wenn Ihr sie findet.

Wahrscheinlich habe ich deine Empfehlung aus #24 (du zeigst uns dort die seltene P4 von 1873) s.o. zu Herzen genommen und wurde nun echt belohnt.

Unterschiedliche Bewertung bei P 8 im Michel und bei Emanuel Savoiu (PC10):

Der Scan zeigt die P8 aus dem Jahr 1875, die Postkarte mit Frage- und Antwortteil der 4. Ausgabe aus dem Jahr 1875.

Sie ist leicht zu erkennen an dem Design von "CARTA DE POSTA". Die Buchstaben haben eine helle Füllung und es sieht fast aus wie ein schwacher Doppeldruck.

Der Michel bewertet diese Doppelkarte ungebraucht lediglich mit 12,-- Euro (2004/05). Emanuel Savoiu bewertet sie dagegen mit 100 Euro. Eine sehr große Differenz, wie ich finde.

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 26.11.2017 21:55:36 Gelesen: 118565# 200 @  
@ 10Parale [#199]

Lieber 10 Parale,

die Michel-Notierungen für Rumänien-Ganzsachen sind in vielen Fällen viel zu tief. Ob die Savoiu-Preise angemessener sind, kann ich nicht beurteilen, da ich sein Werk noch nicht habe.

Allgemein werden Ganzsachen oft lächerlich tief ausgepreist, auch für andere Länder. Für 1 Euro kriegt man an Börsen nicht selten auch gute Stücke. Wären das Briefe mit Marken, wären die Preise viel höher.

Anbei noch eine Abbildung einer modernen Ganzsache von 2002 oder 2003:



Ich weiss nicht, ob das eine offizielle oder eine private Ganzsache ist; mein letzter (Michel-) Katalog ist von der Ausgabe 2001/02.

Das Motiv ist natürlich so hübsch, da konnte (bzw. wollte) ich nicht widerstehen und ich habe heute den Beleg für CHF 2.00 gekauft. In Sainte-Croix war der (Schweizer) Tag der Briefmarke mit Rang III-Ausstellung.

Liebe Grüsse und gute Wünsche für die neue Woche
Heinz
 
Heinz 7 Am: 01.12.2017 00:35:45 Gelesen: 118272# 201 @  
@ Heinz 7 [#200]

Ich freue mich, dass wir mit diesem Thema nun auch bereits 200 Beiträge erreicht haben. Noch haben wir aber längst nicht alle Ganzsachen gezeigt.

Das beiliegende Beispiel zeigt eine Postkarte Michel P 67 b: 1921/22. Kopfbild König Ferdinands im Kreis ohne Krone darüber. 1 Leu karmin.



Nr.67 b ist auf grauem Karton. (67 a wäre weiss bis rahmfarben)

Heinz
 
10Parale Am: 01.12.2017 16:05:20 Gelesen: 118209# 202 @  
@ Heinz 7 [#201]

Bei Savoiu ist diese Karte aus den Jahren 1921/22, die du zeigst, als PC 69 registriert.

Ich zeige im Folgenden noch eine Zusammenfassung der ersten sieben Kartenbriefe (1-7), die Rumänien von 1891 bis 1900 herausgebracht hat. In einigen Beiträgen ab #173 ff. wurden sie teilweise schon in Ihrem postalischen Gebrauch vorgestellt.

Zur Karte Nr. 7 möchte ich eine Besonderheit am Rande erwähnen. Es soll eine Karte geben, bei der die zweite aufgedruckte grüne Marke zu 5 Bani nicht links aufgedruckt wurde, sonder kopfstehend auf der anderen Kartenhälfte. Savoiu bewertet diesen "ERROR" mit 1.000 Dollar.

Hab die Karte leider nicht.

Liebe Grüße

10Parale





 
10Parale Am: 01.12.2017 20:16:58 Gelesen: 118175# 203 @  
@ 10Parale [#202]

Der Kartenbrief K6, 15 Bani wird im Michel mit der Kartonfarbe schwarz/sämisch beschrieben.

Savoiu unterteilt in eine weitere Farbe schwarz / leicht rosafarben und nennt sie Letter Card (LC) 6a. Die Bewertung liegt dort bei 15 Dollar (im Michel Ganzsachenkatalog nicht genannt).

Schönen Abend

10Parale


 
Heinz 7 Am: 03.12.2017 15:15:17 Gelesen: 118145# 204 @  
@ 10Parale [#89]

Liebe Alle,

ich habe mir gestern die Postkarte P 78 von 10 Parale "ausgeliehen", mit anderen Worten: ich habe seine Postkarte gezeigt (im Ganzsachen Adventskalender).

Ich ahnte richtig, dass ich diese Karte auch in meinen Beständen habe, darum kann ich sie nun "zurückgeben". Was ich nicht wusste, dass auch MEINE Karte eine Zusatzfrankatur um 2 Lei hat, um das Gesamtporto auf 4 Lei zu erhöhen (für Ausland-Sendungen).



Es ist anzunehmen, dass die rumänische Post diese 4-Lei-Karten für ihre Kunden vorbereitete/bereitstellte. Da eine Ganzsache à 4 Lei damals fehlte, half sich die Post aus mit diesem 2+2 Lei-Wert. Vermutlich war die P 75 (Nominale: 4 Lei) nicht überall erhältlich.

Hübsch, finde ich.

Die P 78 gibt es auf weissem Karton (so katalogisiert), aber auch auf gelbem Karton (ohne Katalogisierung).

Heinz
 
Heinz 7 Am: 03.12.2017 15:35:55 Gelesen: 118141# 205 @  
@ 10Parale [#202]

Du zeigst uns gleich die Nummern 1-7 der Kartenbriefe Rumäniens 1891-1900; ich finde das sehr schön, sie ungebraucht so nebeneinander zu sehen. Herzlichen Dank!

Anbei noch eine spätere Ganzsache: die Michel P 80.



1928 kamen neue Ganzsachen heraus, mit dem Bild von König Michael als Kind.

Zu dieser Ausgabe gibt es eine interessante Notiz im Michel-GS-Katalog:

"Mit (diesem) Wertstempel ist 1928 auch eine Ausland-Postkarte mit einem Werteindruck von 4 Lei gedruckt worden, die aber dem damaligen Tarif (nach Österreich, Polen und Ungarn) von 4,50 Lei nicht entsprach. Es ist noch nicht geklärt, ob sie an die Postschalter gekommen ist. Gebrauchte Exemplare sind nicht bekannt."

Also, liebe Sammler: Augen auf! er diese 4 Lei-Postkarte findet, soll sie unbedingt kaufen.

Heinz
 
10Parale Am: 04.12.2017 20:49:03 Gelesen: 118118# 206 @  
@ Heinz 7 [#205]

Danke für den Geheimtipp. Savoiu´s Ganzsachenexpertise endet im Jahr 1927, so dass ich zu dieser Postkarte P 80 nichts hinzufügen kann.

Im Nachfolgenden zeige ich ein vertikales Paar der Michel P14 A hell-lilarosa aus dem Jahr 1879. Mich verwundert es, dass SAVOIU diese vertikalen Paare (P19) extra klassifiziert und ungebraucht immerhin mit 50 Dollar bewertet.

Des weiteren unterteilt er noch in verschiedene Zähnungsvarianten. Es soll auch eine Postkarte P 14 geben mit dem Aufdruck SPECIMEN, die mit Zähnung 13 1/2 immerhin mit 300 Dollar bewertet ist. Also auch hier Augen auf.

Lieber Heinz 7, du pflegst ja an anderer Stelle noch eine wunderbare Beitragsreihe, wo es um die sagenhaften berühmten und teueren Briefmarken der Welt geht.

Das hat mich nun angespornt, bei SAVOIU nachzuforschen, welche Ganzsache er denn nun am teuersten bewertet?

Tatsächlich ist es die Michel P3 mit Frage- und Antwortteil echt gelaufen, jedoch mit 4 mm dicken Kartonpapier (Typ B). Es gibt noch die Type A mit 0,28 mm dickem Kartonpapier, die er jedoch nur ungebraucht bewertet: Typ B: 5.000 Dollar.

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 14.12.2017 20:18:27 Gelesen: 117192# 207 @  
@ 10Parale [#206]

Gerne geschehen!

Danke Dir auch für die Recherche im Katalog Savoiu. Ich sehe diese Werte mit Erstaunen.

Zur Erinnerung: Ich habe schon mehrfach gesagt, dass ich mehrere Ganzsachen im Michel als UNTERBEWERTET ansehe. Dass Savoiu dies anders sieht, ist offensichtlich. Ich empfehle aber, bei den katalogisierten Abarten Vorsicht walten zu lassen. Meines Wissens ist dafür "der Markt" sehr eng. Ich kenne kaum wirklich realisierte höhere Preise für Ganzsachen-Abarten.

Aber sicherlich sollten wir den Markt beobachten und die teuer katalogisierten Abarten werden sich bei manch einem Händler wohl günstig finden lassen. Man sollte sich danach nicht allzu optimistisch "reich rechnen", aber gute Anhaltspunkte sind diese Katalogisierungen auf jeden Fall!

Ist die Ganzsache wirklich 4 mm breit? Das ist ja ein Brett, und mit "Kartonpapier" noch immer "untertrieben" bezeichnet.

Ich zeige anbei eine meines Wissens seltene Ganzsache.



Es ist das Telegrammblatt TB 12 von 1906. Ungebraucht war es bewertet mit Euro 30 (im Ganzsachen-Katalog Europa Ost 2001/02). Spätere oder Bewertungen von anderen Katalogen habe ich keine vorliegen.

Heinz
 
10Parale Am: 14.12.2017 22:04:02 Gelesen: 117190# 208 @  
@ Heinz 7 [#207]

Hallo Heinz,

gratuliere zu dieser Rarität (meines Erachtens!).

Savoiu TT 12 - 75 Bani brown on white paper - f.p.

f.p. bedeutet "fara pretu" - ohne Preisangabe.

Dies bedeutet in der Regel einen sehr hohen Preis, ähnliche Telegrammblätter sind mit 250 Dollar bewertet.

Liebe Grüße

10Parale
 
10Parale Am: 16.12.2017 20:29:18 Gelesen: 117125# 209 @  
@ 10Parale [#208]

Ganzsachen zwischen 1907 - 1916 wurden im typografischen Druckverfahren hergestellt. Dabei gab es 6 verschiedene Ausgaben inklusive der sehr seltenen Cluj Ausagabe (Überdruck einer ungarischen Postkarte mit rumänischen Typen) .

Bei der Letter Card Nr. 15 (Michel Kartenbrief K14) zeige ich den klitzekleinen Unterschied an Hand der Scans.



15 Bani auf weissem oder cremefarbenen Karton



AKZENT über dem A von ROM A NIA - und ohne AKZENT

Liebe Grüße

10Parale
 
nor 42 Am: 17.12.2017 20:03:11 Gelesen: 117097# 210 @  
Nochmals kurz zu [#195]:

Zu der dort gezeigten Seite (S 247 aus Indrumar al filatelistului) sei ergänzt, dass nur die Posthörnchen Stempel in Bukarest gebraucht wurden und die sind alle leicht erkennbar. Die anderen dort gezeigten Nummernstempel sind nur Beispiele für in anderen Städte gebrauchte Zusteller Stempel. Hier zwei Ganzsachen bzw. Zeitungsschleifen mit Posthörnchen Stempel. Diese wurden öfters zur nachträglicher Entwertung von den Zusteller benützt.

Um beim Thema zu bleiben auch die Abbildung eines Beleges mit vier verschiedene Posthörnchen Stempel auf einer Ansichtskarte aus Glauchau. Die eingehende Beschreibung aller Postvermerke und Stempel würde den Rahmen dieser Ergänzung sprengen. Doch sehen wir dabei, dass 1904 der Portier des Bristol Hotels dort eine bedeutende Persönlichkeit war, mit einem großen eigenen Stempel, mit dem er die Post quittierte.

nor 42


 
10Parale Am: 19.12.2017 19:33:55 Gelesen: 117068# 211 @  
@ nor 42 [#210]

Danke für den Hinweis, die oberen 2 Reihen Nummernstempel aus Beitrag [#195] sind natürlich aus anderen europäischen Städten. Sehr gut.

Der Beleg mit dem Posthörnchen und den Nummern 42, 78 und 86 begeistert mich. Vor allem der hauseigene links abgeschlagene, private Portiers-Stempel ist eine Rarität der besonderen Art. Das der Brief nach mehrmaligen Zustellversuchen wieder in Glauchau landete, macht das Briefstück zu einem richtigen Must have.

Der INCONNU (Necunoscut) 2-Zeiler-Stempel und der RETOUR - Abschlag macht den Brief begehrenswert.

Am Beispiel der 4. Ausgabe der Ganzsachen vom 1876 möchte ich bei der Postkarte Nr. 9 (Michel Nr. P7) zu 5 Bani zeigen, dass es davon eine Menge Variationen gibt. Ich habe hier wieder das Nachschlagewerk von Emanoil Alenxandru Savoiu "Romanian Postal Stationery" zu Rate gezogen.

1. Grosses D

serissa anstatt scrissa

ocrrespon-denta anstatt von correspon-denta

kein Akzent unter t von carti

kein Akzent über dem a von Posta

der 6.te und 7.te Buchstaben im Wort scrisorile sind schlecht geformt

scrj anstatt scri

die obere linke Ecke der eingedruckten Marke ist gebrochen


2. Kleines D

Cartile und Posta ohne Akzente über den Buchstaben a

plateste ohne Akzent

c von recommanda ist schlecht geformt

platinduse ohne Akzent über dem a

correspon-denta ohne Akzent über dem a

aducatorului ohne Akzent über dem 2.ten a

das Dächlein über dem letzten a von urmeaza steht auf dem Kopf

das zweite r in dem Wort inregistrare hat einen anderen Schrifttypus (roman)



Das ist natürlich für den Spezialisten und wird den Gelegenheitssammler kaum interessieren. Doch ist es interessant einmal die verschiedenen Variationen aufgelistet zu sehen. Ich zeige im Scan deshalb nur einmal das wohl wichtigste Unterscheidungsmerkmal:

D - in der Anschriftenzeile gross oder klein.

Wer genau hinschaut erkennt nun bei der Karte mit dem kleinen D, dass das zweite r von inregistrare in romanischen Letttern gedruckt wurde. Savoiu nennt diese Karte PC9 a4 Par.5

Grüße

10Parale




 
nor 42 Am: 21.12.2017 13:21:57 Gelesen: 117030# 212 @  
[#211]

Wenn man sich die Zeit nimmt und gut hinschaut sieht man auf dem Beleg auch den vierten Posthörnchen Stempel 120.

Alle Gute,
nor 42
 
10Parale Am: 22.12.2017 22:44:07 Gelesen: 117008# 213 @  
@ nor 42 [#212]

Na, jetzt haben meine Augen das 4. Posthörnchen auch gesehen, phantastischer Brief.

Im Folgenden zeige ich eine weitere Differenzierung der Ganzsache Michel Nr. 7 in Fortsetzung von Beitrag [#211]. Diese Variante kommt nur beim kleine "D" vor. Siehe rechte Textspalte im unteren Text.

Ich gebe zu, sehr speziell und detailliert, aber man sollte auch dies einmal gesehen haben.

Variante : scrisorjle
Variante : scrissorile

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 27.12.2017 15:25:42 Gelesen: 116773# 214 @  
Diese rumänische Ganzsache zu 5 Bani passt vielleicht ganz gut zum Jahreswechsel.

Im Michel habe ich sie leider nicht gefunden.

Bei Savoiu: PC37ASI - mit Text: LA MULTI ANI 1900 und dem Eintrag des Grafikers am unteren Rand der Karte.

Etwas rarer sind diese Karten ohne die Inskription des Grafikers. -Es gibt noch den Text; FELICITARE auf der Vorderseite.

Die Karte lief auch tatsächlich von TECUCI nach BRAILA, kleiner Einriss, Gebrauchsspuren, dennoch sehr selten.

Liebe Grüße

10Parale


 
nor 42 Am: 28.12.2017 18:21:26 Gelesen: 116738# 215 @  
@ 10Parale [#214]

Im Michel Ganzsachen-Katalog Europa bis 1960 (mir liegt der Katalog mit blauen Deckeln vor )finden Sie die Karte unter P 37 I auf Seite 487. Auch für den Michel Katalog muss man sich Zeit nehmen.

Alles Gute,
nor 42
 
10Parale Am: 28.12.2017 19:56:31 Gelesen: 116732# 216 @  
@ nor 42 [#215]

Vielen Dank, nor 42.

Ich habe einen etwas jüngeren Katalog mit Euro Bewertung und sehe gerade eine magere Bewertung für 17 Euro für diese Ganzsache P 37 I gebraucht.

Savoiu bewertet sie mit 100 Dollar. Doch wie Heinz 7 tatsächlich zu Recht sagt, sind viele der älteren Ganzsachen Rumäniens sehr unterbewertet.

Vielleicht gibt es einen Unsicherheitsfaktor, weil die Rumänen selbst erst ihre Schätze entdecken und nach und nach in den privaten (gewerblichen) Handel einfließen lassen.

Liebe Grüße

10Parale
 
10Parale Am: 30.12.2017 19:14:24 Gelesen: 116558# 217 @  
@ Heinz 7 [#207]

Nachdem Heinz 7 uns ein sehr seltenes Telegrammblatt vorgeführt hat, zeige ich hier die Ganzsache TT 27 aus dem Jahr 1911, eingepresst mit 25 Bani im typographischen Druck. Auffallend tiefes Farbspektrum.

Bei Meister Savoiu mit 50 Dollar bewertet, echt gelaufen sogar 100 Dollar.

Liebe Grüße

10Parale


 
Heinz 7 Am: 31.01.2018 22:14:49 Gelesen: 109649# 218 @  
@ 10Parale [#40]

Ein Streifband S 5 von 1894/1896 kann ich ebenfalls beisteuern:

Solche Streifbänder sind zwar nicht wirklich selten, wenn sie aber saubere Stempel tragen und nicht beschädigt oder verschmutzt sind, dann sind die Stücke aber doch plötzlich rar.



Der blaue Doppelkreisstempel ist etwas schwach abgeschlagen. Aber der Stempel, der bei der Ankunft abgeschlagen wurde, ist wunderbar klar und schön lesbar.



Der Stempel ist zweimal der gleiche! "HUSI 25 FEB 895" war Abgang ...
... und Ankunftsstempel dieser Orts-Drucksache. Format: 42 Millimeter (stimmt mit Katalogangabe überein!).

Die Eigenheit, bei der Jahreszahl die "Tausend" wegzulassen, ist typisch für solche Stücke, also

1895 = 895
1903 = 903 u.s.w.

Ein wunderschönes Stück, finde ich. Es kostete mich nur CHF 3.00.

Heinz
 
10Parale Am: 10.03.2018 19:34:21 Gelesen: 106393# 219 @  
@ Heinz 7 [#218]

Diese Streifbänder gefallen mir auch immer wieder aufs Neue und ich liebe sie in meiner Sammlung zu hegen und pflegen.

Bin sehr froh, dass es noch günstige, gute Sachen gibt. Ein wenig mehr als CHF 3.oo (4 Euro) kostete mich dieses Streifband S4, welches die Zeitschrift "FOAIA POPULARA" beinhaltete, zu deutsch das "Volksblatt".

Wir erfahren auf dem Aufkleber auch, dass diese illustrierte Wochenzeitschrift 5 Lei im Jahr kostete.

Der Hinweis LOCO bedeutet, dass es innerhalb von Bukarest befördert wurde und man sieht am unteren Rand noch das Briefträgerstempelchen mit der Nr. 98.

Liebe Grüße

10Parale


 

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