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Thema: Altdeutschland Bayern: Schöne Belege
Das Thema hat 1876 Beiträge:
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Gernesammler Am: 26.06.2019 19:54:31 Gelesen: 70033# 1627 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Franco Brief aus Kaufbeuren als Charge Brief von Kaufbeuren nach Augsburg, ein genaues Datum gibt es nicht.



Von wem der Brief stammt, geht leider auch nicht hervor, aber er wurde spediert an die "Königlich Bairische allerhöchst subdelegierte Komission zur Liquidation der Staatsschulden im Iller ehemaligen Lech und Oberdonau Kreis" klingt auf jeden Fall höchst interessant, aber auch sehr geschwollen. Handschriftlich wurde nochmals "v.Kaufbair" in braunrot unter die Adresse geschrieben.

Gestempelt wurde mit L1 Einzeiler "R.3.KAUFBAYERN" (Winkler 3a, dieser wurde verwendet 1805-10) und einem Chargestempel, sowie unten links dem Vermerk "caa priv" causa privi. Auf der Rückseite sind 8 Kreuzer Franco vermerkt, ich hoffe da kann mir geholfen werden da der Brief nur ca. 11 Meilen spediert wurde und die Charge Gebühr ja extra bezahlt wurde komme ich mit den 8 Kreuzern nicht klar.

Gruß Rainer
 
bayern klassisch Am: 26.06.2019 20:12:06 Gelesen: 70027# 1628 @  
@ Gernesammler [#1627]

Hallo Rainer,

"von Kaufbeiren" schrieb die Post in Augsburg, als er dort einlangte.

Dein Brief ist nach dem 1.12.1810 anzusiedeln. Wie du auf 11 Meilen kommst, weiß ich nicht - ich rechne das immer mit der Homepage http://www.luftlinie.org 57,5 km, also ca. 8 Meilen.

Das Franko betrug für Briefe über 6 - 12 Meilen wie hier 4 Kreuzer (x) bis 1/2 Loth, 6x bis 1 Loth, 8x bis 1 1/2 Loth, so dass du jetzt weißt, wie schwer er damals war.

4x wurden immer bar bezahlt und sind nie auf Briefen zu sehen für die Chargierung.

Bayern erlebte damals mehrere Staatsbankrotte, daher waren diese Staatsschuldentilgungskassen eine Notwendigkeit geworden - sehr traurig, aber Kriege kosteten damals wie heute das allermeiste Geld.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 27.06.2019 19:48:26 Gelesen: 69998# 1629 @  
@ bayern klassisch [#1628]

Hallo Ralph,

vielen Dank, schaue sonst immer bei Maps und das klappt sonst auch, aber nicht gestern bei der Wärme. Das mit dem Franko ist cool, habe ich sofort notiert, bin immer noch auf der Suche nach den Büchern von Dr. Zangerle.

Wie kommst Du auf das Datum nach dem 1.12.1810, wo doch laut Winkler der Stempel in schwarz nur bis 1810 in Gebrauch war, danach im Jahr 1811 in rot.

Ich bin gespannt und freue mich auf die Aussage dazu, denn es ist immer wieder spannend, wie einfache Briefe zu "Traumstücken" werden, nicht teuer aber geschichtlich interessant.

Gruß Rainer
 
bayern klassisch Am: 27.06.2019 20:06:18 Gelesen: 69990# 1630 @  
@ Gernesammler [#1629]

Hallo Rainer,

vor dem 1.12.1810 gab es noch die taxischen Gebühren in Bayern, die anders waren, als die neuen, die Bayern dann erst einführte. 8 Kreuzer passen da bayerisch, aber nicht ins taxische System.

Ob ein Stempel mal rot, mal schwarz abgeschlagen wurde, darfst du nicht so sklavisch sehen - Stempelfarben wechselten hin und wieder und diese zahllosen Daten (1810, 1811, 18irgendwas) taugen wenig, weil ihnen die Präzision fehlt. Wenn man wüsste, dass es noch am 15.6.1811 schwarze, am 30.7.1811 aber rote Abschläge gäbe, hätte man eine recht genaue Zeitspanne, innerhalb derer der Brief dann verschickt worden wäre.

Unsere Altvorderen hat das aber nicht interessiert, weil sie nicht wissenschaftlich dachten und arbeiteten. Heute wird gottlob präziser gearbeitet und nicht nur mit Jahreszahlen gepunktet, die in der Regel 365 Möglichkeiten offen lassen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
bayern klassisch Am: 07.07.2019 08:53:22 Gelesen: 68807# 1631 @  
Liebe Freunde,

heute zeige ich einen Postschein, dessen Vordruck zeigt, dass Postablagen historisch nicht vorgesehen waren, dergleichen auszufertigen.



Unter der Manual-Nr. 42 wurde bei der Postablage Aschbach ein Brief an J. Gutbrod in Würzburg aufgegeben, der am 24.1.1865 mit 3 Kreuzer frankiert worden war und dessen Chargierung weitere 6 Kreuzer kostete. Diese 6 Kreuzer sollten im Falle einer Briefaufgabe bei einer Postexpedition (PE) als Emolument dem Postexpeditor verbleiben. Bei einer Postablage bin ich mir aber nicht sicher, ob dieser Betrag beim Postablagen - Inhaber verblieb, oder an die vorgesetzte Postexpedition abgeführt werden musste. Ich hatte man einen Anstellungsvertrag der Postverwaltung mit einem Postablageninhaber besessen, in dem das glaube ich geregelt war, aber das gute Stück ist von mir gegangen und damit auch mein Wissen über die Aufteilung der Emolumente.

Schon der Vordruck zeigt, dass mit Postablagen und Chargé zwei Welten aufeinander trafen, steht doch unten "Königl. bayer. Haupt-Briefpost-Expedition". Eine Haupt-Briefpost-Expedition ist aber das krasse Gegenteil einer Postablage und da Aschbach in Oberfranken liegt, wäre hier Bamberg zu nennen gewesen, wenn der Titel richtig ist, bzw. Aschbach einzudrucken gewesen, wenn die Scheine dort verausgabt worden wären. Alternativ könnte man noch akzeptieren, dass die vorgesetzte Postexpedition von Aschbach Burgwindheim war, so dass man sich auch vorstellen könnte, dass vorgedruckte Postscheine von dort bei der Ablage Aschbach verbraucht hätten werden können.

Da alle postalischen Vordrucke mit Postablagenstempel selten sind, wäre es vlt. ganz interessant zu sehen, wie die dort verwendeten Postscheine aussahen, ob sie sich mit denen deckten, die die jeweils vorgesetzten PE führten, ob es eigene gab mit Benennung der jeweiligen Postablage, oder ob es noch mehrere gibt wie diesen Schein hier, der Bezug auf eine Hauptbriefpostexpedition nahm.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Gernesammler Am: 08.07.2019 19:39:52 Gelesen: 68456# 1632 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief vom 15.10.1862 aus Schweinfurt von der "Seifen & Lichter Fabrik" Georg Christian Kraus als Rechnungsbrief an Herrn G. Herrmann in Thurnau spediert.
Der Brief wurde am 15.10 bei der Post aufgegeben und über Culmbach nach Thurnau gesendet wo er am 16.10.1862 bereits ankam. Für das Franko kamen 1 Pärchen Bayern Nr.9 zu 3 Kreuzer für Briefe über 12 Meilen.

Gestempelt wurde mit offenem Mühlradstempel Nr.479 und Halbkreisstempel von Schweinfurt (Winkler 11b) und auf der Rückseite der Halbkreisstempel von Kulmbach (Winkler 12a) sowie dem Ankunftsstempel Halbkreisstempel von Thurnau (Winkler 11b).

Gruß Rainer



 
Gernesammler Am: 10.07.2019 19:53:43 Gelesen: 68165# 1633 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postschein vom 8.6.1827 aus Landsberg für einen Brief von Landsberg nach Cologne (Köln) an ... le .. de la Leyen. Spediert wurde der Brief von der K.Bair.Post Expedition und ab 1812 war Herr Michael Thoma in Landsberg in der Post der Expeditor. Das Porto für den Brief betrug 21 Kreuzer sowie nochmals 4 Kreuzer Scheingebühr.

Jetzt wäre es noch super, den dazu gehörigen Brief zu haben.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 10.07.2019 21:05:39 Gelesen: 68149# 1634 @  
@ Gernesammler [#1633]

Hallo Rainer,

"Monsieur le Prince de la Leyen".

Die Korrespondenz deren zu von der Leyen ist teilweise auf dem Markt, so dass es theoretisch möglich wäre, den passenden Brief zu finden. Ich hoffe, du hast für diesen Job noch 50 Jahre Zeit.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
bayern klassisch Am: 20.07.2019 10:48:35 Gelesen: 66557# 1635 @  
Liebe Freunde,

es gibt etliche interessante Stempelthemen bei Bayern, einige davon sind mit hohen Kosten verbunden, andere kosten fast gar nichts. Zu Letzterem zählen (vor allem) Dienstbriefe aus Nürnberg der späten 1840er und frühen 1850er Jahre, die i. d. R. den schönen, aussagekräftigen Zweikreisstempel der dortigen Hauptbriefpostexpedition zeigen, von dem es Mengen heute noch gibt.

Im Rahmen meiner Contraventions - Sammlung hatte ich mich auch mit den Stempeln und deren regulärem Einstellen, Abschlagen usw. beschäftigt und mir fiel auf, dass diese Poststelle, an deren Sitz ja ausschließlich Beamte ihren Dienst verrichteten, und die damit eine Vorbildfunktion für andere, gewöhnliche Postbedienstete hatte, oft Abschläge hinterließ, die nicht im Sinne des Erfinders waren.



Hier zeige ich einen Brief, der in diese Reihe passt, vom 17.8.1850 vom Magistrat Nürnberg an das Kreis- und Stadtgericht in Würzburg, als Polizey - Gegenstand unter R.S. fallend gänzlich portofrei. Der Stempel ist wunderbar klar abgeschlagen, nur geht halt das Jahr nicht aus ihm hervor, denn statt 1850, steht da nur 185 und 185 nach Christus gab es Nürnberg und seine Post noch gar nicht, weil die Germanen/Franken dergelichen nicht kannten.

Siegelseitig sehen wir den Ankunftsstempel der Hauptbriefpostexpedition Würzburg vom Folgetag, der das Jahr 1850 perfekt zeigt.

Es würde mich sehr interessieren zu sehen, ab wann und wie lange diese Fehleinstellungen in Nürnberg an der Tagesordnung waren und wann man sie abstellte.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
bayern klassisch Am: 28.07.2019 09:50:08 Gelesen: 65426# 1636 @  
Liebe Freunde,

passend für gleich 4 Mini - Sammlungen von mir (1851, Lotto in Bayern und Chargé, Recoammdation und Einschreibung und Contraventionen der Markenzeit) zeige ich einen Brief des königlichen Lottoamtes Aschaffenburg vom 26.9.1851 an das kgl. Kreis- und Stadtgericht in Würzburg, dort angekommen am Folgetag, welches unter R.S. portofrei war, aber auch eingeschrieben zu versenden war.



Meiner Erfahrung nach sind in der Zeit ab dem 1.7.1850 dienstliche Einschreiben keine Massenware, noch dazu, wenn man ihnen keine Reco - Nr. verliehen hatte. Zum Preis eines halben Pizza - Dollars musste ich da nicht lange knobeln, ob ich mir das Briefchen "antue".

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
bayern klassisch Am: 04.08.2019 08:28:38 Gelesen: 64391# 1637 @  
Liebe Freunde,

heute zeige ich für ein Stück aus meiner Mini-Sammlung "Zeitungen und die Post" eine Zeitungsbestellung vom kgl. Pfarramte Himmelkron für das Jahr 1866. Im Voraus zu bezahlen waren die 4 Quartale für das Ministerialblatt für Kirche und Schule.



Man notierte: "Baar empfangen Einen Gulden 15 Kreuzer Kgl. Postexpedition Herrgott ??

Meines Erachtens hätte hier auch ein Stempel der Postablage Himmelkron angebracht worden sein können, die es lt. Sem von 1.7.1861 bis 31.8.1892 dort gab.

Es wäre schön, mal hier eine Zeitungsbestellung oder dergleichen von einer Postablage zu sehen.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Gernesammler Am: 06.08.2019 20:00:33 Gelesen: 63972# 1638 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief aus Bamberg vom 2.4.185? als Königliche Dienst Sache "KDS" vom König III.Cher.leg Regimente "Kronprinz" an das Königliche Komissions und Stadtgericht in Schweinfurt.

Kann das Cher.leg. für Cheveaur - Legers - Regiment stehen, eine andere Bedeutung dafür habe ich nicht gefunden.

Gestempelt wurde der Brief mit einem geküzten Zweizeiler R Bezeichnung entfernt, (Winkler Nr.6) dieser ist aber mit Punkt aber ohne Jahreszahl.

Kann mir zu dem Stempel jemand mehr sagen wäre super.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 07.08.2019 12:10:42 Gelesen: 63858# 1639 @  
@ Gernesammler [#1638]

Hallo Rainer,

es gibt mehrere dieser Stempel - dein Brief stammt aus 1825 (1835 wäre auch noch möglich, aber da gab es schon die R.S. Vorgabe, meine ich, nicht die alte K.D.S. Franchise).

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 12.08.2019 20:21:51 Gelesen: 62827# 1640 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Ganzsachen Postkarte P2 mit Zusatzfrankatur von nochmals 2x 1 Kreuzer Marken, gesamt 3 Kreuzer aus Lindau an Herrn Andreas Meyer in Zürich.

Die Postkarte ist vom 11.5.1875 (im Lindauer Stempel ist die 5 verkehrt herum) und wurde am 12.5. mit der Bahnpost Romanshorn - Bern befördert.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 12.08.2019 20:52:45 Gelesen: 62818# 1641 @  
@ Gernesammler [#1640]

Hallo Rainer,

diese Kombination ist seltener, als die obligate mit 2 Kreuzer Wertstempel und 1 Kreuzer Marke.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 13.08.2019 19:53:40 Gelesen: 62580# 1642 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Anweisung über einen aufgegebenen Brief vom 21.12.1826 aus Würzburg an Herrn Ralf Rosmann in Aschaffenburg.

Für das Franko wurden 6 Kreuzer erhoben und für die Recepisse weitere 4 Kreuzer so das gesamthaft 10 Kreuzer gezahlt werden mussten.

Der Schein ist im Handbuch die Nr.19.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 13.08.2019 20:07:22 Gelesen: 62574# 1643 @  
@ Gernesammler [#1642]

Hallo Rainer,

der Empfänger war "Rath", also hatte eine recht hohe Dienstesbezeichung.

Leider war in Deutschland der Name Ralf damals noch nicht so verbreitet.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
bayern klassisch Am: 17.08.2019 09:47:02 Gelesen: 62004# 1644 @  
Liebe Freunde,

heute zeige ich 2 Briefe mit Empfangsscheinen, die beide von Werneck nach Schweinfurt vollzogen zurück liefen, jeweils mit 3 Kreuzern frankiert. Je nach Aktenschnitt sieht man mal mehr, mal weniger vollständige Scheine - die hier kann man glaube ich zeigen, zumal der 1. mit Mühlradstempel und der 2. mit Ortsstempel schön den Übergang der Entwertungsformen anzeigen.







Diese Empfangsscheine sind mir fast nur aus dieser einen Korrespondenz bekannt, mit 2 oder 3 weiteren Ausnahmen.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Gernesammler Am: 19.08.2019 19:42:55 Gelesen: 61318# 1645 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Brief aus Fürth vom 16.1.1864 von S.Uhlmann spediert nach Brückenau an Herrn David Cachner.

Für das Franko nahm man eine Bayern Nr.10 für Briefe über 12 Meilen je angefangenes Loth laut Tarif von 1858. Könnte es die Bayern 10 IIb stahlblau sein?

Gestempelt wurde mit offenen Mühlradstempel 145 und Halbkreisstempel von Fürth (Winkler 11b) sowie auf der Rückseite der Ankunftsstempel Halbkreisstempel von Brückenau (Winkler 11b).

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 19.08.2019 20:30:51 Gelesen: 61309# 1646 @  
@ Gernesammler [#1645]

Hallo Rainer,

der Empfänger hieß David Cahner. Cahn, Kahn und die Ableitungen daraus waren und sind populäre jüdische Nachnamen.

Es ist keine 10 II b, weil diese Variante erst gegen Herbst 1866 aufgelegt wurde und meist 1867 noch Verwendung fand. Parallel dazu kam die 9 c heraus.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 21.08.2019 19:42:05 Gelesen: 60841# 1647 @  
Hallo Sammlerfreunde,

heute möchte ich einen Brief zeigen, den ich von einem guten Sammlerfreund bekommen habe.

Der Brief selber ist von der Gräfin Emilie zu Castell und ist gerichtet an Fürst E.v.Hohenlohschen Hofhaltung in Langenburg (Württemberg). Handschriftlich wurde angewiesen das der Brief über Margentheim spediert werden soll, ob dies geschehen ist entzieht sich meiner Kenntnis.

Ich würde gern wissen was unter Langenburg steht.

Der Porto Brief wurde am 25.10.1847 in Markstett aufgegeben und über Marktbreit nach Langenburg spediert.

Das Porto welches der Empfänger zahlte waren 4 Kreuzer bis Grenze Bayern und weitere 3 Kreuzer für Württemberg bis zum Empfänger.

Im Brief selbst geht es um die Gräfin zu Castell die etwas unterzeichnet hatte und wohl dem Führmann Endress aus Rothenburg mitgab was dann in der Hofhaltung Langenburg abzugeben war.

Rechnung dafür 8 Gulden und 55 Kreuzer.

Ich würde gern wissen was genau in dem Brief steht da er auf der Rückseite schwarz gesiegelt wurde und dies immer auf einen Trauerfall hinweist.

Letzte Eintragung im Text ist unterhalb in rot vom 25.11.1847.

Gestempelt wurde mit Halbkreisstempel von Marktstett (Winkler 11a) und nochmals in Marktbreit (Winkler 11a).

Ein schönes Stück Postgeschichte denke ich.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 21.08.2019 22:36:02 Gelesen: 60800# 1648 @  
@ Gernesammler [#1647]

Hallo Rainer,

feines Stück!

An der Jagst im Württembergischen steht unter der Ortsangabe.

Der Leitvermerk war Mergentheim und das könnte so hinhauen (mangels Stempel aber nicht sicher beweisbar).

Wegen der fortgeschrittenen Stunde vlt. später mehr dazu.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
hajo22 Am: 24.08.2019 16:16:18 Gelesen: 60094# 1649 @  
@ bayern klassisch

Heute erhielt ich den Auktionskatalog der Sammlung "Zugspitze". Hast Du ihn schon durchgeblättert?

hajo22
 
bayern klassisch Am: 24.08.2019 16:34:14 Gelesen: 60087# 1650 @  
@ hajo22 [#1649]

Nein, hier ist die Post nicht so schnell.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
hajo22 Am: 24.08.2019 17:17:25 Gelesen: 60072# 1651 @  
@ bayern klassisch [#1650]

Dann freu' Dich mal im Voraus.

Für mich wäre ein Auslandsbrief (in die Schweiz) mit einer EF der Nr. 19 etwas Schönes, aber bei dem Ausruf muß ich als kleiner Sammler erst in mich gehen, zumal es beim Ausruf wohl nicht bleiben wird.

Ebenfalls liebe Grüße von
hajo22,
der schon lange die Nr.19 auf Brief sucht
 

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