Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: (?) (281) Stempel mit ungewöhnlichen Buchstaben
Das Thema hat 289 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9   10   11 12 oder alle Beiträge zeigen
 
volkimal Am: 17.08.2017 21:37:22 Gelesen: 75944# 215 @  
@ calliostoma [#210]

Hallo Dirk,

inzwischen konnte ich den Stempel OBERHAMER - VALLERYST.-DREIBRUNEN - das M und N jeweils mit einem Strich erwerben. Er ist doch nicht so selten, wie ich ursprünglich gedacht habe.





Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 05.10.2017 18:52:05 Gelesen: 71612# 216 @  
Hallo zusammen,

heute möchte ich noch einmal den Buchstaben "ß" ansprechen. Es herrscht immer wieder Verunsicherung darüber, wie ein Wort mit "ß" richtig geschrieben wird. Hier das erste Beispiel:





Vom Stempel "Vergiß nicht Straße und Hausnummer anzugeben" gibt es drei Typen.

1) Bei Bochmann Nr. 60 wurden sowohl "Vergiss" als auch "Strasse" mit "ss" geschrieben. Der Stempel mit der falschen Schreibweise ist ab dem 27.08.1926 bekannt.

2) Bei Bochmann Nr. 70 wurde die Rechtschreibung korrigiert. Beide Worte werden mit "ß" geschrieben. Diesen Stempel gibt es seit dem 05.05.1927

3) Schließlich gibt es ab dem 28.07.1929 den Stempel mit dem Ausrufezeichen am Ende (Befehlsform).

Nach der neuen deutschen Rechtschreibung wäre übriges "Vergiss" bzw. "Straße" richtig. Alle Worte, die früher ein "ß" hatten und kurz gesprochen wurden, weren heute mit "ss" geschrieben. Bei lang gesprochenen Worten ist das "ß" geblieben.

Ein zweites Beispiel:



In diesem Fall ist die Schreibweise "Gera (Reuß)" im Stempel korrekt. Der Absender hat mit "Reuss" die falsche Schreibweise gewählt. Reuß-Gera ist eine ehemaligen Grafschaft. Sie bestand aus Gera als Hauptgebiet und den Enklaven Triebes, Hohenleuben und Pohlen als exterritorialen Gebieten.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 12.10.2017 20:46:54 Gelesen: 70986# 217 @  
Hallo zusammen,

in einer Rundsendung habe ich wieder einmal einen Stempel mit dem Buchstaben "Ÿ" gefunden.



Leider ist der Stempel nicht vollständig zu sehen. Wer kann mir sagen, welcher Ort den Text "PARFY" enthält?

Bisher ist das der dritte preußische Stempel mit dem Buchstaben "Ÿ". Die anderen sind Barby [#1] und Ryczywol [#93].

Viele Grüße
Volkmar
 
becker04 Am: 12.10.2017 21:04:28 Gelesen: 70975# 218 @  
@ volkimal [#217]

Hallo Volkmar,

das ist der R2 aus PAREY (Feuser Pr 2519)

Viele Grüße
Klaus
 
volkimal Am: 12.10.2017 21:10:55 Gelesen: 70971# 219 @  
@ becker04 [#218]

Hallo Klaus,

vielen Dank! Da hat mich der fehlende untere Strich beim "E" irritiert.

Viele Grüße
Volkmar
 
Eilean Am: 18.10.2017 23:31:21 Gelesen: 70473# 220 @  


Heute mal ein Stempel aus GÜLS, Kreis Koblenz. Ein schöner Stempel, der wohl den Krieg überlebt hat, hier vom 13.12.1954.

Wer sammelt hier die Üs in deutschen Stempeln?

Gruß
Andreas
 
volkimal Am: 20.10.2017 20:45:22 Gelesen: 70298# 221 @  
@ Eilean [#220]

Hallo Andreas,

ein netter Stempel! Den Ortsnamen in Antiqua sieht man nicht so oft. Auch insofern sind es "ungewöhnliche" Buchstaben.

Der Sammler mit den Ü's bin übrigens ich.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 22.10.2017 15:20:06 Gelesen: 69979# 222 @  
Hallo zusammen,

bei den Frakturschriften und beim Sütterlin kann man gut erkennen, wie der Buchstabe "ß" entstanden ist.



Außerdem gibt es bei diesen Schriften neben dem "ß" noch zwei verschiedene Formen des kleinen Buchstaben "s". Am Wort- bzw. Silbenende wurde ein rundes "s" geschrieben. Innerhalb einer Silbe dagegen ein langes "s". Bei diesem Stempel in Sütterlin kommen alle Formen des "s" vor. Zusätzlich sieht man auch noch das große Sütterlin "S":



Das lange "s" innerhalb einer Silbe beim "sch" des Wortes "deutsche".
Das runde "s" am Ende eines Wortes beim Wort "uns".
Das runde "s" am Ende einer Silbe beim Wort "Ausland"
Das "ß" beim Wort "Laßt".

Der Stempeltext lautet insgesamt: "Laßt uns deutsche Schulen im Ausland bauen!"

Viele Grüße
Volkmar
 
Jürgen Witkowski Am: 30.10.2017 22:10:50 Gelesen: 68994# 223 @  


Dreiecke statt Ö-Punkte sind mir bisher noch nicht aufgefallen. Der Stempel aus Kötzing zeigt sie jedenfalls in aller Deutlichkeit.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Koban Am: 30.10.2017 22:19:05 Gelesen: 68987# 224 @  
@ Jürgen Witkowski [#223]

Die Seriphenform des "Z" scheint mir, für einen in Groteskschrift gehaltenen Stempel, ebenfalls ungewöhnlich zu sein.

Gruß,
Koban
 
volkimal Am: 31.10.2017 08:21:39 Gelesen: 68930# 225 @  
@ Jürgen Witkowski [#223]

Hallo Jürgen,

ein sehr schönes Beispiel für ein ungewöhnliches "Ö". Die dreieckigen Ö-Punkte habe ich bisher auch noch nicht gesehen.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 31.10.2017 08:49:14 Gelesen: 68924# 226 @  
Hallo zusammen,

das „ß“ wird im Stempel unterschiedlich angegeben. Man kann vier Fälle unterscheiden.

1) Am häufigsten wird es als doppeltes großes S, also als „SS“, angegeben. Hier zwei Beispiele aus Gießen:





2) Als Kleinbuchstabe „ß“ kommt es in Kleinschriftstempeln vor. Auch hier zwei Stempel aus Gießen:





3) Als Großbuchstabe „ẞ“. Anfang 2008 wurde das große ẞ als neues Zeichen in den internationalen Standard Unicode für Computerzeichensätze aufgenommen. Seit dem 29. Juni 2017 ist das ẞ Bestandteil der amtlichen deutschen Rechtschreibung.



Das große „ẞ“ habe ich bisher nur in Absenderfreistempeln gesehen. Hier zwei Beispiele aus Großräschen und Neustadt an der Weinstraße. Im Beitrag [#112] zeigt DL8AAM ein weiteres Beispiel aus Roßdorf.

4) Bei einigen Orten hat man auch die beiden Großbuchstaben „SZ“ verwendet. So heißt es noch in der 10. Auflage des Dudens 1929: „Für ß wird in großer Schrift SZ angewandt“; später galt SZ nur noch als Möglichkeit neben SS, um Verwechslungen in Fällen wie MASZE - MASSE zu vermeiden.









In meiner Sammlung habe ich die Stempel aus Groß-Lichterfelde (GROSZ-LICHTERFELDE) und Weißensee (WEISZENSEE). Weitere Beispiele mit "SZ" siehe im Beitrag [#108].

Zu den beiden ersten Fällen „SS“ und Kleinbuchstabe „ß“ kann man noch einiges mehr sagen. Dazu aber später.

Weitere Informationen im Netz:

Zum Buchstaben "ß": https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9F
Zum Großbuch staben „ẞ“: https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fes_%C3%9F

Viele Grüße
Volkmar
 
webpirate Am: 31.10.2017 17:48:40 Gelesen: 69718# 227 @  
Und als letzten für heute gibt es noch ein neues Letztdatum

Dresden-Laubegast / Sitz / grosser Versandgärtnereien / 15.1.31



Gruß
Denis

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsche Poststempel mit Kleinbuchstaben im Ortsnamen"]
 
volkimal Am: 13.11.2017 13:48:31 Gelesen: 67987# 228 @  
Hallo zusammen,

als nächstes möchte ich die verschiedenen Fälle des Buchstaben „ß“ in der Schreibweise „ss“ bzw. „ß“ ansprechen. Bei der Großschreibung wurde ein Wort mit „ß“ früher so gut wie immer mit „SS“ geschrieben. Bei Kleinbuchstaben blieb es dagegen beim „ß“. Dennoch findet man eine Reihe Fehler in Stempeln, bei denen ein Wort fälschlicherweise mit „ss“ geschrieben wurde. Ein schönes Beispiel ist der Stempel aus Dresden-Laubegast [#227]. Das Wort „großer“ ist dort falsch geschrieben. Bei einem fehlerhaft geschriebenen Maschinenserienstempel wurde der Fehler sogar später korrigiert:





Bei Bochmann Nr. 60 aus dem Jahr 1926 wurden sowohl „Vergiß“ als auch „Straße“ falsch geschrieben. 1927 hat man den Fehler korrigiert (Bochmann Nr. 70). Beide Worte sind jetzt korrekt mit „ß“ geschrieben. Beim dritten Stempel hat man wohl bemerkt, dass an das Ende eines Befehls ein Ausrufezeichen gehört (Bochmann Nr. 97). Nach heutiger Schreibweise wäre „Vergiss nicht Straße …“ richtig.



Im Kleischrift-Ortsstempel von Weißwasser ist der Name richtig geschrieben, im Stempel des Standesamtes (oben links) dagegen falsch. Beim Stempel Weißwasser O/L. auf der Rückseite stimmt die Rechtschreibung wieder.

Viele Grüße
Volkmar
 
jmh67 Am: 13.11.2017 21:31:51 Gelesen: 67923# 229 @  
Da es sich bei nachstehendem Stempel von den "Geordies" nicht um einen deutschen handelt, ist er wohl im Thread "Deutsche Stempel mit Kleinbuchstaben ..." fehl am Platz. Immerhin enthält er aber auch ein schwarzes Quadrat als typografisches Element, was man mit etwas gutem Willen als ungewöhnlichen "Buchstaben" ansehen kann. Hier also ein Abschlag aus der Stadt, in der man sich als Fremder zu erkennen gibt, wenn man im Winter einen Mantel trägt.



Jan-Martin
 
volkimal Am: 02.12.2017 13:29:29 Gelesen: 66483# 230 @  
Hallo zusammen,

es ist und war bezüglich der Aussprache nie eindeutig geregelt, wann ein Wort mit „s“ oder „ß“ geschrieben werden muss. Seit der Rechtschreibreform 1996 gilt folgendes:

Die Silbe mit dem „ß“ wird kurz gesprochen => Ein Wort, dass früher mit „ß“ geschrieben wurde, wird heute mit „ss“ geschrieben. Beispiele: nass, Gebiss, Fluss.

Die Silbe mit dem „ß“ wird lang gesprochen => Ein Wort, dass früher mit „ß“ geschrieben wurde, wird auch heute mit „ß“ geschrieben. Beispiele: Maß, Fleiß, Gruß.



Beide Stempel stammen aus dem Jahr 2004 und in beiden Stempeln ist die Silbe „guss“ bzw. „guß“ enthalten. Nach den neuen Rechtschreibregeln ist das Wort „Druckguss“ richtig geschrieben. Falls der Stempel aus Soltau schon aus der Zeit von vor 1996 stammt, ist die Schreibweise „Druckguß“ bzw. „Spritzguß“ richtig. Falls der Stempel neuer ist, stimmt die Rechtschreibung nicht.

Das Problem mit der Aussprache und der Rechtschreibung:

Das lang gesprochene „s“: Der „Gruß“ wurde schon immer mit „ß“ geschrieben, das „Mus“ immer mit „s“ obwohl beide Worte am Ende gleich ausgesprochen werden.
Die Wörter „Kuß“ (alte Rechtschreibung) bzw. „Kuss“ (neue Rechtschreibung) sowie „Bus“ werden ebenfalls unterschiedlich geschrieben, obwohl beide gleich ausgesprochen werden.

Man muss also die alte Rechtschreibung beherrschen, um die neue Rechtschreibung richtig anzuwenden. Da hat man es eindeutig versäumt, eine klare Regelung zu finden.

Einen Stempel mit dem Wort „Bus“ finde ich im Moment nicht bei mir. Die beiden Absenderfreistempel gehören Angelika2603:





Im Plural wird und wurde das Wort „Busse“ immer schon mit einem doppelten „s“ geschrieben.

Viele Grüße
Volkmar
 
webpirate Am: 08.12.2017 18:23:14 Gelesen: 65935# 231 @  
Frisch aus Ungarn nach zwei Wochen Postlaufzeit sind diese beide Belege mit "SZ" bei mir eingetroffen.





Gruß
Denis
 
volkimal Am: 15.12.2017 16:52:44 Gelesen: 65210# 232 @  
@ webpirate [#231]

Hallo Dennis,

danke für die beiden Stempelabbildungen mit dem "SZ". Den Stempel aus Großwusterwitz kannte ich bisher noch nicht.

Der Stempel würde sich auch gut in der Datenbank machen.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 15.12.2017 16:55:42 Gelesen: 65209# 233 @  
Hallo zusammen,

die Rechtschreibreform von 1996 galt allerdings nicht für Ortsnamen. Dort blieb es beim „ß“ auch wenn die Silbe kurz gesprochen wurde. Ein besonders schönes Beispiel ist der Ort „Schloß Holte-Stutenbrock“. Obwohl das Wort „Schloss“ inzwischen immer mit „ss“ geschrieben wird, ist es bei dem Ortsnamen nicht so. Es gibt heute keine Kleinschriftstempel mehr, in Werbeklischees von Absenderfreistempeln wird der Name aber häufig kleingeschrieben. Da ich keine Absenderfreistempel aus dem Ort besitze, greife ich auf die Stempel von T1000er in der Datenbank zurück:



Beim Ortsstempel ist der Name wie üblich mit „SS“ und Großbuchstaben geschrieben. Im Werbeklischee des roten Stempels steht die korrekte Schreibweise „Schloß Holte-Stutenbrock“. Man kann sich natürlich in so einem Fall leicht vertun. Der Ortsname „Schloss Holte“ im blauen Stempel ist zum Beispiel falsch geschrieben.



Schwierig wird es, wenn man die korrekte Aussprache des Ortsnamens nicht kennt und der Ort auch nicht im Aussprachewörterbuch steht. Vermutlich wird die zweite Silbe von Neusäß lang geschrieben. Dann ist klar, dass es schon immer ein „ß“ war und auch so geblieben ist. Beim Ort Unna-Massen hatte ich bisher gedacht, dass die erste Silbe des Namens lang gesprochen wird. Der Schreibweise von Unna-Massen spricht aber dagegen.

Weiß einer von Euch, wie die Orte Neusäß bzw. Unna-Massen ausgesprochen werden?

Viele Grüße
Volkmar
 
Christoph 1 Am: 15.12.2017 21:49:01 Gelesen: 65184# 234 @  
@ volkimal [#233]

Hallo Volkmar,

im elektronischen Aussprachewörterbuch (oder wie soll man das sonst nennen?) wird Neusäß mit kurzem ä gesprochen [1]. Also so ähnlich wie bei Schloß. Zu Unna-Massen sagt auch diese Website leider nichts, aber da habe ich ein Video mit einem Ausschnitt aus einer WDR-Dokumentation gefunden [2]. Dort wird von unterschiedlichen Sprechern das Massen immer mit kurzem a ausgesprochen, also wie im Wort Wasser.

Viele Grüße
Christoph

[1] https://de.forvo.com/word/neus%C3%A4%C3%9F/
[2] https://www.youtube.com/watch?v=KEx3MyATZws
 
volkimal Am: 18.01.2018 13:56:24 Gelesen: 59018# 235 @  
@ Christoph 1 [#234]

Hallo Christoph,

danke für die Informationen. Das elektronische Aussprachewörterbuch kenne ich bisher noch nicht. Wenn der Ort Neusäß kurz gesprochen wird, dann entspricht die Schreibweise nicht den üblichen Regeln.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 18.01.2018 14:01:57 Gelesen: 59015# 236 @  
Hallo zusammen,

ich kenne nur einen einzigen Ort, bei dem sich die Rechtschreibung von „ß“ nach „ss“ geändert hat. Allerdings geschah dieses nicht im Rahmen der Rechtschreibreform von 1996 sondern schon drei Jahre vorher. Es handelt sich um Sassnitz an der Ostsee. Der Ort wurde bis zum 2. Februar 1993 Saßnitz geschrieben.





Zunächst zwei Bahnpoststempel Berlin-Saßnitz. Da der zweite Stempel ein Kleinschriftstempel ist, sieht man gut die Schreibweise mit dem „ß“.





Von Uwe Seif bekam ich diesen Brief mit einem für die Schrifttype ungewöhnlichen „ß“. Man erkennt gut die Herkunft des Buchstabens „ß“ aus dem Fraktur „sz“.

Viele Grüße
Volkmar
 
Uwe Seif Am: 20.01.2018 15:34:27 Gelesen: 58500# 237 @  
@ volkimal [#236]

Hallo Volkmar,

vor lauter "sz" ist mir erst jetzt aufgefallen, dass der DDR-Gelegenheitsstempel eine weitere kleine Besonderheit aufweist; die Ortsbezeichnung "BERLIN" ist in Antiqua ausgeführt. Bei DDR-Gelegenheitsstempeln kommt dies häufiger vor; Bundespost-Gelegenheitsstempel mit Antiqua in der Ortsbezeichnung muss man dagegen wohl richtig suchen.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
volkimal Am: 27.01.2018 20:48:43 Gelesen: 56015# 238 @  
@ Uwe Seif [#237]

Hallo Uwe,

dass BERLIN in Antiqua geschrieben war, hatte ich auch noch nicht bemerkt. Danke für die Ergänzung.



Als ich den Stempel aufgrund Deiner Meldung noch einmal angesehen habe, ist mir aufgefallen, dass auch im Stempel das ungewöhnliche "ß" wie bei der Marke benutzt wurde.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 27.01.2018 20:53:08 Gelesen: 56013# 239 @  
Hallo zusammen,

diese beiden Stempel kommen aus der Datenbank von filunski und eifelsammler. Der Name ist Saßnitz einmal richtig mit „ß“ und einmal falsch mit „ss“ geschrieben.



Die seit 1993 geltende Schreibweise Sassnitz erkennt man natürlich nur bei Kleinbuchstaben. Diese kommen heute nur in Stempelklischees von z.B. Absenderfreistempeln vor. Da ich selbst kein Beispiel in meiner Sammlung habe, muss ich auf die Stempel von T1000er in der Datenbank zurückgreifen.



Bei beiden Stempeln ist die Rechtschreibung im Werbeklischee korrekt. Soweit die Informationen zur offiziellen Änderung der Rechtschreibung beim Ort Sassnitz. Bisher kenne ich keinen anderen Ort, der früher offiziell mit "ß" und jetzt mit "ss" geschrieben wurde.

Viele Grüße
Volkmar
 

Das Thema hat 289 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9   10   11 12 oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.