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Thema: Briefzentren und ihre Stempel
Das Thema hat 899 Beiträge:
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Journalist Am: 13.09.2018 13:23:30 Gelesen: 87378# 725 @  
@ Journalist [#722]
@ ginonadgolm [#723]

Hallo Ingo,

ja Du hast Recht das habe ich erst gesehen, als Du das gepostet hast, danke für die Richtigstellung.

Auf alle Fälle muss man nun diese Versuche beachten, den mit sehr großer Wahrscheinlichkeit, wird diese Tintenstrahlentwertung mehr oder weniger schnell die klassischen Maschinenstempel ablösen.

Dies hängt unter anderem davon ab, wie lange die bisherigen Stempelmaschinen (AM 990/91) noch am Leben erhalten werden können. Eventuell wird man auch die eine oder andere Stempelmaschine von einem Briefzentrum abbauen (siehe auch der Fall BZ 98 Suhi) und zu einem anderen BZ versetzen oder man schlachtet die Maschine als Ersatzteillager für andere Maschinen aus.

Bei den großen BZ gibt es ja bis zu 3 Briefordnereien, d.h. dort gibt es bis zu 3 Maschinen, bei den kleinen wie beispielsweise Suhl gab es nur eine AM 990/91 (Aufstell- und Stempelmaschine).

Viele Grüße Jürgen
 
jmh67 Am: 14.09.2018 07:26:19 Gelesen: 87201# 726 @  
@ Journalist [#725]

Eins voraus: Ich habe nichts gegen Tintenstrahl-Entwertungen - aber lesbar müssen sie sein. Das setzt natürlich entsprechende Wartung der Maschinen voraus. Damit zur Frage: Wie verhält sich der Wartungsaufwand einer mechanischen Stempelmaschine zu dem eines Tintenstrahldruckers? Wie lang ist die Lebensdauer der letzteren im Postbetrieb? Kurz gesagt: Lohnt sich die Umstellung wirklich unter dem Aspekt, dass ein Poststempelabschlag dokumentarische Eigenschaften hat? Die in [#722] gezeigte Entwertung ist ja schon mangelhaft und für eine verhältnismäßig neue Maschine ein Armutszeugnis.

Ich frage, weil die Qualität der Tintenstrahlentwertungen nicht nur auf Großbriefen in Deutschland über die Jahre deutlich nachgelassen hat. Dasselbe beobachtet man in den USA, im Vereinigten Königreich und in Neuseeland. Merkwürdigerweise kommen aus Kanada und Frankreich fast stets klare Drucke. Wie machen die das?

-jmh
 
Journalist Am: 14.09.2018 11:49:16 Gelesen: 87131# 727 @  
@ jmh67 [#726]

Hallo jmh,

ich stimme dir voll und ganz zu, dass eine Tintenstrahlentwertung sauber und lesbar sein sollte.

Da es keinen Hersteller mehr gibt, der mechanische Hochleistungsstempelmaschinen mit einem Durchsatz von circa 30.000 bis 35.000 Sendungen je Stunde liefern kann (zumindest ist mir keiner mehr bekannt), bleibt notgedrungen natürlich nur die Tintenstrahlentwertung als Ersatz übrig.

Wie viel Aufwand man nun in die Wartung und einen sauberen Abschlag stecken will, das wird jede Postverwaltung für sich zu entscheiden haben - will man nur eine "Null-Acht-Fünfzehn Entwertung" haben, um wenig Tinte und wenig Wartungsaufwand zu haben, oder möchte man auch aus Image- und Vertriebsgründen eine "qualitativ lesbare Stempelung" haben, die natürlich mehr Tinte und eine bessere Wartung benötigt. Dies wird dann auch von den Werbekunden abhängen, die die Postwerbung bestellen ?

Ich gebe Dir recht, das der gezeigte Abschlag nicht gerade berauschend ist - welcher Tintenstrahldruckkopf hier eingesetzt wurde, ist mir allerdings noch nicht bekannt - es sieht aber nicht nach dem auf der Postexpo 2017 in Genf gezeigten Modul mit guter Abschlagsqualität aus.

Wir müssen das halt nun erst mal beobachten, in welche Richtung die Qualität der Abschläge gehen wird, daraus lässt sich dann sicher feststellen ob, die Post hier zukünftig eine gewisse Mindestqualität haben will, oder ob das nicht wichtig ist.

Viele Grüße Jürgen
 
Christoph 1 Am: 16.09.2018 18:22:34 Gelesen: 86529# 728 @  
@ Journalist [#727]

Hallo Jürgen,

das Thema Tintenstrahlentwertungen auf Standardsendungen ist ja jetzt gerade ganz aktuell. Aber ich will heute mal 15 Jahre zurückgehen, in das Jahr 2003:



Diesen Beleg habe ich netterweise von unserem philaseiten-Mitglied Moritz (Wesi) erhalten. Es ist eine Gewinnspiel-Postkarte mit einer Tintenstrahl-Entwertung aus dem Briefzentrum 50 vom 26.2.2003. Oben rechts neben dem Stempelkopf befinden sich noch kryptische Zahlen und Buchstaben, die wohl zum Stempel gehören.

Hier im Forum haben Moritz und ich nichts zu diesem Stempel gefunden. Aber Moritz ist auf Deiner Website fündig geworden. [1]:



Dort schreibst Du unter der Überschrift "Der Versuch im Briefzentrum Köln West":
"Ziel der Maschine war die automatische Formattrennung und die automatische Entwertung von Großbriefen mittels gezielter Tintenstrahlentwertung der Briefmarken, egal wo diese auf dem Umschlag aufgeklebt waren."

Nun, offensichtlich ist das bei dem mir vorliegenden Beleg nicht ganz gelungen, denn das ist ja eindeutig kein Großbrief. Mit dem Datum 26.2.2003 passt der Stempelabschlag ansonsten sehr gut in den von Dir im o.g. Artikel genannten Versuchszeitraum.

Ich möchte den Stempelabschlag gerne auch in unsere Stempeldatenbank hochladen. Dabei wird die Frage des Herstellers interessant. In Deinem Artikel nennst Du die "Axmann Fördertechnik GmbH" sowie "Visotronic". Welche dieser Firmen (oder eine andere?) würdest Du als Hersteller des Stempelgeräts bezeichnen?

Viele Grüße
Christoph

[1] http://www.jolschimke.de/briefzentren/tintenstrahlentwertung-ersetzt-handrollstempel-in-deutschland.html
 
Journalist Am: 17.09.2018 12:40:47 Gelesen: 86277# 729 @  
@ Christoph 1 [#728]

Hallo Christoph,

generell war die damalige Formattrennung schwerpunktmäßig nur für Großbriefe gedacht. Dies ist ja auch bei der heutigen GSA Neu so, die normalerweise nur Großbriefe sortieren soll. Aber sowohl damals als auch heute macht es den Anlagen kein Problem den einen oder anderen Standardbrief oder Kompaktbrief, der sich zwischen den Großbriefen befindet, mittels Tintenstrahlentwertung zu entwerten und weiter zu sortieren.

Die kryptischen Zahlen und Buchstaben dienten vermutlich der besseren Analyse der erzielten Ergebnisse beim Entwerten.

Es soll damals noch ein dritter Hersteller an den Versuchen beteiligt gewesen sein, siehe auch folgender Link etwas weiter unten bei der Vorstellung des Stempels:

http://arge-briefpostautomation.de/stempelgeraete-der-deutschen-post

Laut den dünnen vorliegenden Informationen hat die Firma "Axmann Fördertechnik GmbH" die Anlage gebaut. Die Firma "Visotronic" war eher für die Bilderkennung zuständig. Die dritte Firma "Wesex" (oder so ähnliche Schreibweise ?) soll angeblich für die Drucktechnik also das Tintenstrahlmodul zuständig gewesen sein. Dies basiert auf mündlichen Aussagen einer Befragung von Mitarbeitern der Firma "Axmann Fördertechnik GmbH" - schriftliche Unterlagen zu dem Versuch oder schriftliche Aussagen der Firmen oder Firmenprospekte sind mir bisher dazu nicht bekannt. Von der Firma "Axmann Fördertechnik GmbH" wurde dazu auch mal auf einer Messe ein entsprechender Film gezeigt - aber ob der noch existiert ?

Viele Grüße Jürgen
 
Journalist Am: 19.09.2018 15:29:19 Gelesen: 85983# 730 @  
Hallo an alle,

in circa zwei Jahren wird es ein Briefzentrum weniger geben. Hintergrund ist der Verkauf der zwei BZ Grundstücke "Pakethalle" (BZ 80) und BZ 82 im Münchner Raum - ein erster Bericht dazu stammt aus der Süddeutschen Zeitung [1].

Dort wird mit Datum 4. September 2018 unter der Überschrift "Abschied von der Paketposthalle" vom Verkauf der beiden Grundstücke berichtet. Wo der neue Standort des dann gemeinsamen BZ 80/81/82 sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Auch nicht wie es dann mit der Stempelbezeichnung aussehen wird ?

Das BZ 80 wurde zum 30.10.95 ans "BZ-Netz" angeschlossen, allerdings befand es sich anfangs noch in einem anderen 2-stöckigen Gebäude. 1998 zog es in den jetzigen Standort "Paketposthalle" um. Erste Teilmengen wurden dort ab dem 4.4.98 bearbeitet, der Netzanschluß war der 30.3.98 die Eröffnungsfeier am 25.6.98.

Das BZ 82 wurde fast zur selben Zeit in Betrieb genommen - erste Teilmengen ab 16.2.98, Netzanschluß am 30.3.98 - Eröffnungsfeier am 22.4.98.

Beide Briefzentren werden also an ihrem jetzigen Standort das 25-jährige Jubiläum nicht mehr erleben.

Somit wird nun nach dem BZ 42 (Wuppertal) bald ein weiteres Briefzentrum für immer verschwinden.

Viele Grüße Jürgen

[1] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/neuhausen-abschied-von-der-paketposthalle-1.4115862
 
LOGO58 Am: 19.09.2018 23:01:26 Gelesen: 85941# 731 @  
@ LOGO58 [#717] (Fortsetzung)

Neues aus den Briefzentren

BZ 49 (Osnabrück)

Wie jedes Jahr seit 2006 auch in diesem Herbst der Werbestempel der Stadt Osnabrück - "Jahrmarkt".

Geplante Laufzeit: 26.10.2018-12.11.2018



Grüße aus dem Norden
Lothar
 
LOGO58 Am: 21.09.2018 13:28:03 Gelesen: 85700# 732 @  
@ Journalist [#722]

Hallo Jürgen,

ich habe mal auf meinen "Postkanälen" versucht, etwas über die Tintenstrahlentwertung mit Entwerterteil im BZ 60 (Frankfurt am Main) zu erfahren:

Es läuft im BZ 60 kein offizieller Versuch. Es werden lediglich "zwischendurch" kurze Betriebsversuche als Probe durchgeführt, um die Ergebnisse dann zu überprüfen und auszuwerten.

Es dürfte daher schwierig sein, die tatsächlichen Laufzeiten zu bestimmen.

Viele Grüße aus dem Norden
Lothar
 
Journalist Am: 21.09.2018 20:13:09 Gelesen: 85558# 733 @  
@ LOGO58 [#732]

Hallo Lothar,

ja ein offizieller Versuch ist es scheinbar nicht. Hier soll allerdings in diversen Tests mehr oder weniger kurzer Art (vermutlich auch nur an einer der Standard- und Kompaktbriefsortieranlagen) diese "Ersatztechnik") für die bisherige AM 990/991 diese neue Technik zum Laufen gebracht werden. Genaue Laufzeiten zu bestimmen, wird daher nicht einfach sein. Aber je mehr das beobachten, desto eher kann man dann später zumindest sagen, an welchen Tagen für kurze Zeit Tests gemacht wurden.

Viele Grüße Jürgen
 
jmh67 Am: 24.09.2018 20:46:10 Gelesen: 83673# 734 @  
Macht das Briefzentrum Bremen an Wochenenden Pause, oder werden Briefe jetzt plötzlich im Briefzentrum des Empfängers gestempelt?

Ich frage deshalb, weil ich heute in Hannover (BZ 30) zwei Briefe aus Bremen bekommen habe (BZ 27/28). Von dem einen weiß ich, dass er in Bremen eingeworfen wurde, bei dem anderen ist ein Bremer Absender angegeben. Beide sind aber im BZ 30 gestempelt wurden.

Ähnliches ist mir vor ein paar Jahren vorgekommen, als ich Post aus dem Bereich des BZ 09 (Chemnitz) bekommen habe, die in einem Ort nahe der Grenze des Versorgungsbereichs (ehemaliger Kreis Rochlitz) aufgegeben wurde, aber im BZ 04 (Leipzig-Schkeuditz) gestempelt wurde. Damals habe ich es darauf geschoben, dass am Wochenende eben die Leipziger die Post aus dem Norden des Regierungesbezirks Chemnitz mitnehmen, wenn sie da schon mal mit ihrem Postauto durchfahren. Kann ja bei einer Kleinstadt passieren, vielleicht gab es da ja eine Abrede, wer wem wo am Sonnabend aushilft. Aber bei einer großen Stadt wie Bremen kommt mir das seltsam vor.

Hat da jemand eine Erklärung?

-jmh
 
mumpipuck Am: 25.09.2018 00:18:21 Gelesen: 83545# 735 @  
@ mumpipuck [#560]

Eventuell eine Betriebsstörung in Bremen, wie es im BZ 20 in meinem zitierten Beitrag der Fall war. Klarheit bringt nur eine Anfrage im Briefzentrum. Hatte ich damals auch so gemacht.

Herzliche Grüße
Burkhard
 
Journalist Am: 25.09.2018 00:55:03 Gelesen: 83518# 736 @  
@ jmh67 [#734]

Hallo jmh,

ich bin mir nicht ganz sicher, ob das BZ 27/28 noch ein sogenanntes "Sonntags-BZ" ist, denn vor circa 2 Jahren wurde eines der bisherigen Sonntags-BZ aufgelöst (?).

Das würde dann erklären, das alles zum BZ 30 kam und kommt, wenn es Sonntags ist.

Viele Grüße Jürgen
 
jmh67 Am: 25.09.2018 06:09:39 Gelesen: 83406# 737 @  
@ Journalist [#736]

Ja, die Stempel sind freilich vom Sonntag, obwohl mindestens einer der Briefe aus der Kastenleerung vom Sonnabend kommen sollte. Dass es Briefzentren gibt, die sonntags geschlossen haben, ist meiner Aufmerksamkeit bisher entgangen.

-jmh
 
Journalist Am: 25.09.2018 10:19:04 Gelesen: 83380# 738 @  
@ jmh67 [#737]

Hallo jmh,

die wenigsten Briefzentren haben "Sonntagsdienst" d.h. sie bearbeiten auch die Post von Samstags bzw. stempeln und sortieren diese - es gab meines Wissens mal nur 13 BZ, die überhaupt "Sonntagsdienst" hatten, diese Zahl soll (?) zwischenzeitlich eventuell weiter reduziert worden sein - das muss ich mal gelegentlich klären.

Daher findet man generell bei Sonntagspost (auch Samstagsleerung) oft nur Stempel von einigen wenigen großen BZ.

Viele Grüße Jürgen
 
Seku Am: 26.09.2018 17:50:04 Gelesen: 83190# 739 @  
@ mumpipuck [#325]

Drei Jahre später (25.09.18) gibt es den immer noch:



Gruß Günther
 
mumpipuck Am: 26.09.2018 20:07:56 Gelesen: 83167# 740 @  
@ Seku [#739]

Hallo Günther,

das ist aber jetzt der andere Stempelkopf "me", den ich damals als Klischee II bezeichnet habe. Kenntlich an der Lage der Unterbrechung im Außenkreis. Der Stempelkopf hat inzwischen den Werbeeinsatz gewechselt.

Herzliche Grüße
Burkhard
 
omega_man Am: 02.10.2018 05:21:19 Gelesen: 81933# 741 @  
@ LOGO58 [#717]
@ mumpipuck [#724]

Hallo zusammen,

hier der Werbeeinsatz "Für Menschen da sein Bethel" vom 17.9.18, UB ma, aus dem Briefzentrum 32



@ feuer5170

Packe ich zu den bereits angekündigten dazu.

Grüße

Dierk
 
mumpipuck Am: 02.10.2018 14:58:11 Gelesen: 81894# 742 @  
@ mumpipuck [#710]

Und schon wieder etwas Neues beim Briefzentrum 24 (Kiel):

Der nach dem 05.07.2018 bisher nicht mehr belegte Stempelkopf mit Unterscheidungsbuchstaben "ma" mit der kopfstehenden Welle (bei mir Typ 3) liegt ab 25.07.2018 wieder vor. Dafür gibt es keine Abschläge mehr des stark abgenutzten Stempelkopfes "ma" Typ 1 mehr. Es ist anzunehmen das Typ 3 den Typ 1 ersetzt hat:

Nachfolgend mein derzeit letzter Abschlag vom Typ 1 vom 25.06.2018 und Typ 3 vom 25.07.2018:



Damit sind aktuell die folgenden vier Stempelköpfe in Einsatz, alle mit Welleneinsatz, der bei "ma" Typ 3 kopfstehend montiert ist (kleiner Abstand zum Stempelkopf):

ma Typ 2 (feinerer Abschlag als Typ 3, Unterbrechungen im Welleneinsatz,
ma Typ 3 (fetterer Abschlag als Typ 2, keine Unterbrechungen im Welleneinsatz,
mb Typ 2 (fehlender Mittelstrich im zweiten "E", verkürzter Aufstrich des "b" in den Unterschiedungsbuchstaben),
mb Typ 3 (keine Merkmale)



Burkhard
 
mumpipuck Am: 03.10.2018 00:32:38 Gelesen: 81839# 743 @  
Auch aus dem Briefzentrum 20 gibt es Neues zu berichten. Der "Generationswechsel" bei den acht Stempelköpfen (normalerweise je zwei mit den Unterscheidungsbuchstaben ma, mb, mc und md) des Briefzentrums ist am 17.09.2018 abgeschlossen. Die letzten drei abgenutzten Stempelköpfe aus der Zeit der Einführung der Stempelköpfe mit dem Posthorn unten in 2004 wurden ersetzt.

1. Unterscheidungsbuchstabe "ma" mit Bruch im Außenring über "NT"(bei mir Typ 1) wurde durch Typ 3 ersetzt. Der Werbeeinsatz kopfstehende Welle wurde übenommen. Belegtes Letztdatum Typ 1: 14.09.2018.



2. "ma" Typ 2 mit Bruch im Außenring nur über "N" wurde durch Typ 4 ersetzt. Der Werbeeinsatz "Schreib mal wieder." über einem Couvert wurde übernommen. Belegtes Letztdatum Typ 2: 11.09.2018.



3. "mb" Typ 2 ohne Bruch im Außenring (im Gegensatz zu dem bereits am 11.01.18 ausgemusterten Typ 1; Typ 3 war durch den unabgenutzten Zustand problemlos unterscheidbar) wurde durch Typ 4 ersetzt. Der Werbeeinsatz kopfstehende Welle wurde übernommen. Belegtes Letztdatum Typ 2: 16.09.2018.



Frühdatum aller drei neuen Stempelköpfe ist jeweils der 17.09.2018.

Zur Übersicht nachfolgend alle acht Stempelköpfe des BZ 20, wie sie seit 17.09.2018 in Einsatz sind:

ma Typ 3; keine Merkmale; Werbeeinsatz kopfstehende Welle
ma Typ 4; keine Merkmale; Werbeeinsatz "Schreib mal wieder." über Briefcouvert
mb Typ 3; keine Merkmale; Werbeeinsatz "Schützt die Natur. wwf..." (kleiner Pandabär)
mb Typ 4; keine Merkmale; Werbeeinsatz kopfstehende Welle
mc Typ 3; keine Merkmale; Werbeeinsatz "Für Menschen da sein Bethel"
mc Typ 4; Stegbruch unten; Werbeeinsatz "Schützt die Natur. wwf..." (großer Pandabär)
md Typ 6; Außenkreis über "EN" gebrochen; Werbeeinsatz Welle (häufig im Wechsel mit kopfstehender Welle)
md Typ 7; diverse Beschädigungen, u.a. Außenkreis über "IE" gebochen, "T" verkürzt, "d" verkürzt, Brüche des Innenkreises; Werbeeinsatz "Schreib mal wieder." über Briefcouvert






Burkhard
 
LOGO58 Am: 04.10.2018 12:09:06 Gelesen: 81751# 744 @  
@ LOGO58 [#731] (Fortsetzung)

Neues aus den Briefzentren

Briefzentrum 76 (Karlsruhe)

Werbestempel für das Badische Landesmuseum Karlsruhe - Mykene.
Geplante Laufzeit: 02.11.2018-30.04.2019



Briefzentrum 54 (Trier), Briefzentrum 66 (Saarbrücken) - Serienstempel


Werbestempel für das Nikolauspostamt als Maschinenserienstempel. Unterschiedlicher geplanter Laufzeitbeginn den BZ



Grüße aus dem Norden
Lothar
 
Journalist Am: 14.10.2018 09:16:17 Gelesen: 78409# 745 @  
@ Journalist [#722]

Hallo an alle,

bezugnehmend auf obigen weiteren Versuch mit der Tintenstrahlentwertung bei Standard- und Kompaktbriefen gibt es nun nach der Postexpo 2018 in Hamburg, die am Donnerstag beendet wurde, neue Erkenntnisse zu den aktuellen bzw. vermutlichen weiteren Vorgehen bei der Deutschen Post.

Der Versuch vom 6.9.2018 mit dem folgenden Abschlag:



fand noch mit dem alten Druckmodul des Herstellers Postjet 470 statt. Dieser Tintenstrahldruckkopf hat nur ein senkrechtes Druckmodul. Daher ist hier die Auflösung (dpi) noch nicht so toll, wie erwartet.

Der Hersteller PostJet hat aber scheinbar Anfang des Jahres ein verbessertes neues Modul entwickelt, das sich nun PostJet 470 TS nennt. Der Unterschied zum alten Modul ist, das hier parallel zwei senkrechte Tintenstrahldruckmodule im geringen Abstand nebeneinander sitzen. Dazu ein Musterabschlag vom 9.3.2018 auf einer englischen Marke:



Die Auflösung hier beträgt nun 300 x 298 dpi ist die Abschläge sind viel klarer und sauberer.

Die Deutsche Post AG hat nun zum einen zwei dieser modifizierten Drucker gekauft und einen davon schon vorletzte Woche in einer Standard- und Kompaktbriefsortieranlage von Siemens eingebaut. Am Montag den 8.10 erfolgten hier im Briefzentrum 60 schon die ersten Tests - Bilder von entwerteten Belegen werden noch nachgereicht.

Der zweite Drucker soll im BZ Duisburg (Briefzentrum 46) in eine Sortieranlage eingebaut werden.

Bitte achtet daher ab sofort speziell bei den beiden BZ 60 und 46 auf mit Briefmarken frankierte Standard- und Kompaktbriefe, die statt mit einem klassischen Stempel mit Tintenstrahlentwertung entwertet wurden und zeigt diese Scans hier - danke.

Selbstverständlich habe ich auch an entsprechenden Belegen für meine Forschungssammlung Interesse - danke.

Gleichzeitig wurde von dieser Firma extra für die deutsche Post eine modifizierte Tinte entwickelt, die das "Abwaschen" von Tintenstrahlentwertungen verhindern oder zumindest erschweren soll. Wann und wo diese schon eingesetzt wird oder werden soll und ob man diese auch erkennen kann, muß noch beobachtet werden.

Wenn diese Tests erfolgreich verlaufen, werden vermutlich schrittweise weitere Maschinen umgerüstet und die klassische Maschinenstempelung wird ganz verschwinden.

Soweit neues aus der Postautomation viele Grüße

Jürgen
 
mumpipuck Am: 14.10.2018 23:03:53 Gelesen: 78158# 746 @  
Bei Briefzentrum 25 gab es am 24.09.2018 einen Ausfall des Werbeeinsatzes "Briefzentrum 25 Elmshorn" mit den Möven.

Betroffen war der Stempelkopf "ma" mit dem links unten geschlossenen Stegsegment (Bei mir Typ 1). Mir liegen zwei Belege vor. Vom 21. und 25.09.2018 liegen mir Belege mit Werbeeinsatz vor.

Der Scan zeigt die drei vorgenannten Abschläge von Typ 1 und zum Vergleich einen vom 18.09.2018 mit dem unten offenen Stegsegment (Typ 2).



Burkhard
 
LOGO58 Am: 17.10.2018 12:56:11 Gelesen: 77121# 747 @  
@ LOGO58 [#744] - Fortsetzung

Neues aus den Briefzentren

BZ 49 (Osnabrück)

Weihnachten leuchtet am Horizont. Wie seit 2006 wirbt die Stadt Osnabrück mit demselben Motiv für den Weihnachtsmarkt.

Geplante Laufzeit dieses Jahr: 13.11.2018-21.12.2018

Hier die bisherigen Verwendungsdaten:



Grüße aus dem Norden
Lothar
 
LOGO58 Am: 28.10.2018 23:18:45 Gelesen: 73063# 748 @  
Nachweise gesucht

Mein Problem mit einem Entwerter aus dem BZ 52 (Aachen) versuche ich einmal mit nachfolgender Abbildung darzustellen:



Wer kann weitere Daten zu Abschlägen des Entwerters mit dunklem Rechteck nennen?
Wer kennt Abschläge des Entwerters mit hellem Rechteck, die vor dem 03.03.2008 liegen?

Grüße aus dem Norden
Lothar
 
LOGO58 Am: 31.10.2018 11:14:21 Gelesen: 72548# 749 @  
@ LOGO58 [#747] - Fortsetzung

Neues aus den Briefzentren

BZ 74 (Heilbronn)
Seit langer Zeit einmal wieder ein nur im BZ 74 verwendeter Werbeeinsatz als Einstimmung auf die Bundesgartenschau Heilbronn 2019:



Geplante Laufzeit: 03.12.2018-31.12.2018
Da ist im Jahr 2019 sicher noch mit mehr zu rechnen.

BZ 80 (München)
Auch in diesem Jahr wieder der bekannte Werbeeinsatz zum Christkindlmarkt 2018:



Geplante Laufzeit: 03.12.2018-28.12.2018

Dieser Entwerter wird seit 2007 jedes Jahr eingesetzt. Er hat einen fast bildgleichen Vorgänger, der sich nur in der Zeile unterscheidet.



Grüße aus dem Norden
Lothar
 

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