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Thema: Schweiz Dauerserie Sitzende Helvetia
Das Thema hat 624 Beiträge:
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Gernesammler Am: 14.01.2015 19:53:44 Gelesen: 211229# 375 @  
Hallo zusammen,

hier ein Brief von Juni 1872 in der ersten Gewichtsstufe nach Paris, laut Postvertrag vom 22.3.1865 in der 5. Periode (Inkrafttreten ab 1.10.1865) durfte der Brief jetzt 10 Gramm wiegen und kostete an Porto nur noch 30 Rappen. Davon entfielen 1/3 der bezogenen Taxe an die Schweiz.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 14.03.2015 10:12:30 Gelesen: 209442# 376 @  
Liebe Sammlerfreunde,

das tolle an einem frischen Archivfund sind unbehandelte Briefe, die keiner vorher je gesehen hatte. Normal ist das Auffinden von langweiligen Briefen von A nach B, aber dass es auch anders geht, zeigt uns die Korrespondenz an die Firma Hess in Speyer, aus der ich 3 Briefe total und 2 aus der CH "retten" konnte.



Ich zeige einen Brief "Muster ohne Werth" von Zürich, 29.10.1868, nach Speyer über Baden, der mit 30 Rappen frankiert und mit P.D. als Frankobrief bestätigt wurde.

Und damit geht das Problem schon los.

Der Altvertrag vom 1.10.1852 (für die Schweiz vom 15.10.1852) sah 5 Rappen als Franko für Muster ohne Wert vor. Dieser Postvertrag lief aber zum 31.8.1868, also recht kurz vor unserem Beleg, aus und wurde ersetzt vom neuen Postvertrag vom 1.9.1868, der sagte: Entweder nur ein bloßes Muster mit Adress - Aufkleber für 5 Rappen, oder ein Brief und wenn ein Brief dabei ist, dann kostet dieser mit Muter innen oder außen 25 Rappen bis 1 Loth bzw. 50 Rappen Franko bis 15 Loth wie andere, gewöhnliche Briefe auch. Die Mustereigenschaft war also verloren, wenn ein Brief mit Geschriebenem dabei war, so wie hier.

Zuvor hätte also ein Brief mit inliegendem Muster von Zürich nach Speyer 10 Rappen für die CH und 30 Rappen für Baden = 40 Rappen gekostet.

Ein reiner Musterversand jedoch bei 30 Rappen hätte ein Muster von über 5 bis 6 Loth (6 mal 5 = 30 Rappen) bedeutet, aber dann hätte man keinen Brief dazu schreiben müssen. Der Versand eines Briefes mit Muster im Brief hätte hingegen nur 25 Rappen gekostet und keine 30 Rappen.

Fazit: Nicht alles, was wir in Postverträgen und Ausführungsbestimmungen lesen, schafft völlige Klarheit bei der Beschreibung von Briefen, wenn sie nicht gerade simpel gestrickt waren, wie dieser hier.

Jedenfalls kenne ich keine zweite 30 Rappen - Frankatur nach diesem Vertrag und wer weiß, was noch alles aus dieser Korrespondenz zum Vorschein kommen mag.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
briefmarkenwirbler24 Am: 17.03.2015 18:47:01 Gelesen: 209359# 377 @  
Guten Abend,

dann möchte ich euch nochmals eine schöne Neuerwerbung vorstellen, die eine kleine Besonderheit aufweist: :)



Wer findet Sie heraus?

Liebe Grüße

Kevin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 19.03.2015 19:52:35 Gelesen: 209293# 378 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#377]

Guten Abend,

hat keiner eine Vermutung?

LG

Kevin
 
bayern klassisch Am: 19.03.2015 20:15:30 Gelesen: 209288# 379 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#378]

Hallo Kevin,

vlt. hängt es mit dem blauen Ankunftsstempel von Paris zusammen, der eine Leitung über Belgien suggeriert?

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Heinz 7 Am: 20.03.2015 10:31:41 Gelesen: 209252# 380 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#377]

Hallo Kevin,

die Besonderheit ist vermutlich der blaue Stempel "BELG./5 VAL NES 5" 7.12.1868.

Der Stempel ist ein Postvertragsstempel und bei James van der Linden 1993 katalogisiert als Nr. 629. 1868 war es üblich, dass der Stempel blau war; der Stempel ist nicht selten (Raritätsstufe vdL "1").

Die Abkürzung "VAL NES" steht für "Valenciennes". Ich begreife eigentlich nicht, warum da ein belgischer Vertragsstaaten-Stempel ins Spiel kommt; von Genf führt der Weg nicht über Belgien nach Paris. Darum habe ich gezögert, zu antworten.

Ralph hat recht, der Stempel wurde in Paris angebracht. Vermutlich hat der Postbeamte einfach irgend einen Stempel genommen, ganz unabhängig davon, dass der Brief nicht nach Belgien weiter befördert wurde.

Herzliche Grüsse
Heinz
 
briefmarkenwirbler24 Am: 22.03.2015 15:03:33 Gelesen: 209174# 381 @  
@ bayern klassisch [#379]
@ Heinz 7 [#380]

Guten Tag,

erst jetzt kommt meine verspätete Antwort bezüglich der kleinen Besonderheit des Briefes, da ich krank im Bett lag und immer noch nicht ganz gesund bin.

Heinz hat Recht, dass der Stempel an sich keine große Besonderheit darstellt, aber auf einem Brief der Schweiz nach Frankreich sollte er eigentlich nicht vorkommen.

So kann man zwei Vermutungen äußern:

1. Entweder hat bei dem Eingang der geschlossenen Pakete eine Verwechslung stattgefunden

2. Oder, wie Ralph schon vermutet hat, der Brief wurde versehentlich nach Belgien geleitet und musste anschließend, nachdem die belgische Post den Fehler bemerkt hatte, nach Paris weitergeleitet werden.

Man kann die Frage nach fast 150 Jahren nicht aufklären, aber zumindest Vermutungen anstellen! :)

LG

Kevin
 
stampmix Am: 22.03.2015 16:49:38 Gelesen: 209151# 382 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#381]

Hallo briefmarkenwirbler24,

erstmal wünsche ich dir eine schnelle Genesung - sende die Restviren doch einfach auf deine Festplatte und putz sie dann weg.

Zu deinem schönen Brief:

Wenn der Leitweg nicht sicher belegbar ist, sind Vermutungen über die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der erste Ansatz zur Eingrenzung und Bestimmung. Bei deinem Brief wegen des nicht passenden Stempelabschlages in Paris:

1. Entweder hat bei dem Eingang der geschlossenen Pakete eine Verwechslung (Anm:des Eingangsstempels) stattgefunden.

2. Oder, wie Ralph schon vermutet hat, der Brief wurde versehentlich nach Belgien geleitet und musste anschließend, nachdem die belgische Post den Fehler bemerkt hatte, nach Paris weitergeleitet werden.


Hier hat dein Brief durch die gut lesbaren Stempelabschläge aber noch erhebliches Potential. Erstmals in einem Bahnpostabteil auf der Strecke Sion/Sitten - Geneve am 6.12.68 um 4 Uhr mit Aufgabestempel bearbeitet, erhielt er um 11 Uhr einen Durchleitungsstempel in Geneve. Soweit alles klar.

In den Jahren 1840-1870 hat sich das Einsenbahnnetz in Europa enorm entwickelt, sodass die Hauptlinien im wesentlichen ausgebaut waren. So ging dein Brief auf die ca. 600 km lange Reise über Macon nach Paris, was damals in etwa einer Reisezeit von ca. 15 Stunden entsprach. Insoweit passt das auch gut zu dem Ankunftstempel Paris vom 7.12.68.

Die mutige Hypothese, dass der Brief versehentlich im Paketschluss nach Belgien gesandt wurde, lässt sich aufgrund der Chronologie kaum halten. Er hätte in Paris am 7.12. in Richtung Belgien umexpediert werden müssen, dann in Belgien die Fehlleitung erkannt und der Brief bis zum Abend des 7.12. insgesamt weitere 500 km befördert werden müssen. Ich halte diese Möglichkeit für äusserst unwahrscheinlich.

Nun ja, jetzt liegt es an dir, diese Überlegungen abzuwägen und bei der Briefbeschreibung zu verwenden.

mit bestem Gruss
stampmix
 
briefmarkenwirbler24 Am: 22.03.2015 17:15:59 Gelesen: 209143# 383 @  
@ stampmix [#382]

Hallo stampmix,

vielen Dank für die Information bzgl. Reisedauer per Bahnpost. Mit dieser Info kann man die zweite Vermutung wirklich so gut wie ausschließen, also werde ich in der Beschreibung Vermutung 1 berücksichtigen.

Liebe Grüße

Kevin
 
Heinz 7 Am: 24.03.2015 22:21:53 Gelesen: 209045# 384 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#377]

Wir nähern uns dem 400. Beitrag zu diesem Thema; das ist beeindruckend, und zeigt doch, dass diese Sitzende Helvetia die Sammlerherzen höher schlagen lässt. Es ist aber auch eine wunderschöne Ausgabe!

Wenn ich richtig aufgepasst habe (also: "sauf erreurs & omissions"!) haben wir die 30 Rp.-Marke im Bild bis jetzt 8 x dargestellt, das ist noch nicht sehr oft.

ungebraucht: Beitrag 220
gestempelt: Beiträge 168+169+227
Briefe: Einzelfrankaturen: 177+329+377
Brief: Buntfrankatur: 354

Ich habe nun eine nette Ergänzung. Ein Brief von Maschwanden nach Turin (Italien). Das Besondere daran ist, dass der Brief unterwegs offenbar via Schiff transportiert wurde, obwohl weder Abgangsort noch Ankunftsort an diesem See, dem Lago Maggiore, liegen.



Aufgabeort war Maschwanden im Grossraum Zürich, ein kleines Dorf. Maschwanden brachte den Stabstempel (ohne Datum) an; bei der nächsten grösseren Poststelle erhielt der Brief einen Ortsstempel mit Datum ("KNONAU" 12.8.1874). Dann ging der Brief südwärts und verliess die Schweiz. Offenbar kam am Lago Maggiore dann der Schiff-Stempel "VERBANO" (14.8.?) zum Einsatz. Turin stösst aber nicht an den Langensee/Lago Maggiore, also nehme ich an, dass er per italienischer Eisenbahn transportiert wurde. Warum der Brief aber zwischendurch den Wasserweg nahm, ist mir nicht klar; es wäre interessant, den genauen (Post-) Weg zu kennen. Nahmen ALLE Briefe dieser Zeit diese "Wasseretappe" (weil damit vielleicht ein langer Umweg vermieden werden konnte)?

In Turin gibt (gab) es eine Via Ospedale (= Spitalstrasse), sodass ich annehme, dass das die Wohnadresse von Herrn Negri war (Hausnummer 11).

Ein schönes Briefchen, finde ich!

Heinz
 
Gernesammler Am: 28.03.2015 20:01:53 Gelesen: 208930# 385 @  
Hallo Sammlerfreunde,

hier ein Nachnahmebrief von 1857 über 2,60 Franken von Bern nach Frutigen im gleichen Kanton frankiert mit einer Marke zu 30 Rappen (Zumstein Nr.33).
Leider kann ich den Text nicht so richtig deuten, da könnte ich etwas Hilfe gebrauchen.

Gruß Rainer


 
jahlert Am: 28.03.2015 20:37:15 Gelesen: 208922# 386 @  
@ Gernesammler [#385]

Hallo Rainer,

auf dem ersten Puzzlesteinchen steht bzgl. der Anschrift:

'Herrn Gemeinderathspräsident...??? .. Adelboden'

Gruß Jürgen
 
Gernesammler Am: 30.03.2015 15:16:03 Gelesen: 208850# 387 @  
@ jahlert [#386]

Hallo Jürgen,

Danke für die schnelle Antwort zur Anschrift, Adelboden ist eine kleine Gemeinde im Kreis Frutigen. Vielleicht kann noch jemand etwas dazu beitragen, damit ich das gute Stück mit einem vernünftigen Text auf eine Seite bringen kann.

Gruß Rainer
 
jahlert Am: 31.03.2015 16:50:57 Gelesen: 208808# 388 @  
@ Gernesammler [#385]

Hier ist das 2. Steinchen für die Rückseite:

"habe noch an Gemeind geschrieben daß in ...??ben aber ohne Erfolg Schmid"
(aber alles ohne Gewehr ;-))

Gruß Jürgen
 
briefmarkenwirbler24 Am: 14.04.2015 18:01:14 Gelesen: 208473# 389 @  
@ Heinz 7 [#384]

Hallo Heinz,

ich finde es ebenso beeindruckend wie du, dass dieses Thema eine so große Resonanz aufweist. :)!

Ich möchte euch gerne eine neue Errungenschaft vorstellen:



Aufgegeben wurde der Brief am 13.Juni 1881 in Aarau und wurde adressiert nach Bremgarten, wo er noch am selbigen Tag ankam, siehe siegelseiten Ankuftsstempel.
Frankiert wurde dieser portogerecht mit 40 Rappen, die sich wie folgt zusammensetzten:

Laut dem Tarif vom 01.09.1876 ein Brief der 3. Gewichtsstufe, d.h. über 250g, im Fernrayon, für den 30 Rappen zu verkleben waren. Da es sich noch dazu um eine Nachnahme handelt, mussten, laut dem Tarif vom 01.08.1862, noch zusätzlich 10 Rappen für die Nachnahme-Gebühr verklebt werden, welche bei 7.90 Franken lag.

Wenn man das Porti von 30 Rappen und die Nachnahme/gebühr addiert, erhält man 8.20 Franken, die der Postbeamte vorderseitig mit Bläuel notierte. Zusätzlich wurden noch 70 Rappen notiert, welche aber keinen Einfluss auf die Taxierung hatten (vielleicht kann jemand entziffern wofür diese angedacht waren).

Verklebt wurde ein waagerechtes Paar der Zumstein 38, 10 Rappen rot, und Zumstein 32, 20 Rappen gelblichorange.

Entwertet wurden die Marken mustergültig mit dem eingefassten Stempel "AARAU,13.Juni.81,FAHRP.AUFG". Kann mir hier jemand etwas Näheres zu dem Stempel sagen, denn ich habe einen solchen vorher noch nicht beobachten können :whistling: !

Ich glaube, dass ein Brief der 3. GS als Nachnahem-Brief im Fernrayon verhältnismäßig selten ist (ich habe zumindest noch keinen vorher gesehen)!

Liebe Grüße

Kevin
 
briefmarkenwirbler24 Am: 18.04.2015 18:15:37 Gelesen: 208370# 390 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#389]

Guten Abend,

kann mir keiner etwas zum Aufgabestempel sagen?

Liebe Grüße

Kevin
 
Heinz 7 Am: 18.04.2015 19:53:39 Gelesen: 208351# 391 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#390]

Der gute, "alte" Kevin! Immer ein bisschen ungeduldig! ;-)

Du zeigst uns da ein schönes Stück, mit einem sehr schönen Stempel. Der ist den meisten Sammlern auch nicht unbedingt geläufig, weil diese Art von Schweiz-Stempel sind nicht sehr populär.

Auch ich muss mich da durch das Stempelwerk durchkämpfen, um den Stempel zu finden. Ich nehme Dich einmal mit "auf die Reise".

Das Stempelwerk Andres / Emmenegger wurde bekanntlich ergänzt von Alfred Müller / Anton Lipp und 1969 neu herausgegeben. Es wurde (in mehreren Lieferungen) herausgegeben vom Verband Schweiz. Philatelisten-Vereine mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der Philatelie, in total 8 Bänden (Loseblatt). Das waren schöne Zeiten; die Philatelie stand in der Vollpracht seiner Blüte. Die Schweizer Briefmarken-Zeitung platzte fast aus den Nähten, so viele Händler (Profi und Hobby-) platzierten ihre Inserate. Und eine Ländersammlung "Schweiz 1945-1970" oder "Bund komplett" war damals noch eine wertvolle Sache... "Kapitalanlage" schreibe ich nicht gerne... Aber das ist eine andere Geschichte...

Das "Grosse Handbuch der Abstempelungen auf Schweizer Marken 1843-1907" kennt folgende Einteilung:

I. Stumme Stempel: Gruppe 1 - 10
II. Sprechende Stempel
II.A. Stempel, die weder Ort noch Zeit angeben: Gr. 11 - 26
II.B. Stempel, welche den Ort angeben, aber keine Zeit: Gr. 27 - 73 L
II.C. Stempel, welche die Zeit angeben, aber nicht den Ort: Gr. 74 - 82
II.D. Stempel, welche Ort und Zeit angeben: Gr. 83 - 151
III. Anhang: Gr. 152 - 174

Dein Stempel ist also in Abschnitt II.D. zu finden

II.D.A. Bewegliche Postämter: Gr. 83 - 88 C
II.D.B. Stabile Postämter: Gr. 89 A - 151

Ist ein Fahrpost-Stempel "beweglich" oder "stabil"? Lustige Frage, vielleicht, aber unter "Bewegliche Postämter" verstanden die Autoren

1. Bahnpoststempel: Gr. 83 A - 86 F
2. Schiffspoststempel: Gr. 87 + 88 C.

Wir müssen also in der anderen Abteilung weitersuchen, der mengenmässig grössten: II.D.B.

A. Ohne Einfassung: Gr. 89 - 90
B. Mit einseitiger Einfassung (unterstrichen): Gr. 91 - 92
C. Mit dreiseitiger Einfassung: Gr. 93
D. Mit vierseitiger Einfassung (= Kastenstempel): Gr. 94 - 99
E. mit runder Einfassung (Einkreisstempel): Gr. 100 - 119
F. Zweikreisstempel: Gr. 120 - 134
G. Hufeisenstempel: Gr. 135
H. Dreikreisstempel: Gr. 136
I. Zweikreisstempel mit Brücke: Gr. 137 - 150

Dein Stempel passt also in die Gruppe II.D.B.D.

"AARAU - Datum - FAHRP. AUFG." im Kästchen gehört zur Gruppe 99, Neue Nummer 1 (alte: 3938); siehe brauner Ordner IV. Er ist auch abgebildet (fig. 2055) (grüner Ordner III).

Freundliche Grüsse
Heinz
 
briefmarkenwirbler24 Am: 19.04.2015 12:17:10 Gelesen: 208283# 392 @  
@ Heinz 7 [#391]

Hallo Heinz,

recht herzlichen Dank für diese "schöne Reise" in vergangene Zeiten und durch des Stempelhandbuch. Nun habe ich zumindest mal eine grobe Übersicht in welche Formen man die Stempel einteilt und kann den Brief nun beschreiben.

Liebe Grüße

Kevin
 
deCoppet Am: 23.04.2015 01:08:02 Gelesen: 208072# 393 @  
This text is on a letter from 1865 - I sure would like to know what it says.


 
jmh67 Am: 23.04.2015 10:47:40 Gelesen: 208040# 394 @  
@ deCoppet [#393]

Rough translation:

If you do not wish to purchase this work, we ask you to return this consignment immediately by post in the same wrapper with the note "Not accepted".
 
deCoppet Am: 23.04.2015 20:17:24 Gelesen: 207981# 395 @  
@ jmh67

Thank you. That is what I thought in general terms. You have made it more specific.

That will join my Refusé exhibit once I receive the item. This link is to the 80 page exhibit, but I have recently completed expanding it to 112 pages. I will be uploading the new new exhibit in the near future. It will be the same link.

http://www.rogerheath.com/#refused-mail
 
briefmarkenwirbler24 Am: 02.05.2015 19:52:34 Gelesen: 207494# 396 @  
Guten Abend,

dieses kleine Schmankerl (die Betonung liegt auf klein --> 77x85 mm) habe ich vor einigen Tagen erhalten:



Aufgegeben wurde das Briefchen am 21.08.1872 in Sumiswald und wurde adressiert ans Pfarramt in Höchstetten, wo er bereits einen Tag später ankam.

Es handelt sich um ein Nachnahme-Streifband, das portogerecht mit 20 Rappen (Zumstein 32 b) frankiert wurde.

Die Taxierung setzt sich zusammen aus 10 Rappen für die Nachnahme-Gebühr (1.40 Franken Nachnahme) und, laut Tarif vom 01.09.1871 bis zum 01.09.1876, 10 Rappen für einen Brief der 1.Gewichtsstufe im Fernrayon. Der Nachnahmebetrag wurde vom Postbeamten mit Bläuel vorderseitig notiert.

Nachnahme-Streifbänder sind meines Wissens ziemlich selten und bei diesem Briefchen passt alles fürs Auge:

Mustergültiger Stempelabschlag, farbfrische Marke und die Farbe dieser und die Bläuelnotierung passen auch schön zusammen ^^ !

Liebe Grüße

Kevin
 
remstal Am: 03.05.2015 16:34:11 Gelesen: 207420# 397 @  
Hallo Kevin,

ein Streifband deutet m.E.eher auf eine Drucksache hin, sie müsste dann zur 3. Gewichtsstufe gehört haben (250 - 500 g ).

herzliche Grüße Anton
 
briefmarkenwirbler24 Am: 03.05.2015 17:08:30 Gelesen: 207409# 398 @  
@ remstal [#397]

Hallo Anton,

den Drucksachentarif hatte ich auch schon im Hinterkopf gehabt, allerdings habe ich nicht gedacht, dass man Streifbänder hierzu zählt.

Also dann eine Drucksache der 3. Gewichtsstufe als Nachnahme-Streifband gelaufen, das ist doch sicherlich in der Form selten, oder?

Liebe Grüße

Kevin :)
 
Heinz 7 Am: 03.05.2015 21:54:09 Gelesen: 207379# 399 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#396] und [#398]

Lieber Kevin,

das ist sicher eine schöne und recht seltene Frankatur. Streifbänder wurden wenig gesammelt, sie sind sicher seltener als normale Briefe.

Heinz
 

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