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Thema: Die Poststempel von München
Cantus Am: 16.04.2014 01:07:44 Gelesen: 258418# 1 @  
Um Eilean dabei zu unterstützen zu entscheiden, in welcher Form, innerhalb welcher Zeiträume oder in welchem Umfang das Zusammentragen von Münchner Stempeln zu einer ansprechenden Sammlung führen könnte, gründe ich dieses Thema, aber auch in der Hoffnung, hier möglichst viele verschiedene Stempel der bayerischen Landeshauptstadt zu sehen und diese, soweit verfügbar, auch auf kompletten Belegen.

Ich beginne mit einem Absenderfreistempel der Polizeidirektion München vom 16.6.1933.



Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 16.04.2014 01:12:02 Gelesen: 258416# 2 @  
Oder wie wäre es mit einem modernen Sonderstempel, der zugleich auf ein besonderes regionales Ereignis hinweist?



Auch ältere Maschinenwerbestempel wie dieser hier vom 3.4.1933 können reizvoll sein.



Relativ moderne Maschinenwerbestempel mit noch kleiner Postleitzahl könnten interessant sein.



Viele Grüße
Ingo
 
jahlert Am: 16.04.2014 01:28:44 Gelesen: 258414# 3 @  
@ Cantus [#100]

Hier ist mein erster Beitrag, Ingo:



Es ist der Stempel Nr. 215 aus dem Bochmann-Katalog.

Viele Grüße
Jürgen
 
Cantus Am: 16.04.2014 03:27:56 Gelesen: 258400# 4 @  
@ jahlert [#458]

Hallo Jürgen,

einen ähnlichen Stempel habe ich auch, nur mit der Bochmann-Nummer kann ich nicht dienen.



Viele Grüße
Ingo
 
ginonadgolm Am: 16.04.2014 08:17:35 Gelesen: 258389# 5 @  
Hier einige Münchner Sonderstempel auf Beleg. In den Umschlägen wurden Sonderstempelwünsche zurück geschickt.











Sonnige Grüße von

Ingo aus dem Norden
 
jahlert Am: 16.04.2014 10:06:36 Gelesen: 258357# 6 @  
@ Cantus [#4]

Hallo Ingo,

auf den ersten Blick habe ich diesen Bandstempel auch nicht bei den Münchnern gefunden.

Ich vermute allerdings, dass der Stempel nicht nur in München verwendet worden ist.

Have a nice day
Jürgen
 
dr.vision Am: 16.04.2014 12:25:03 Gelesen: 258334# 7 @  
Moin zusammen,

vielleicht wären die bayerischen Zweikreisstempel ja auch ein Thema. Hier ein Abschlag MÜNCHEN 31 / b / 5 vom 4. Januar 1909.



Datenbank: http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/69594

Beste Grüße von der Ostsee und ein ruhiges Osterfest für alle.

Ralf
 
LOGO58 Am: 16.04.2014 17:04:06 Gelesen: 258300# 8 @  
@ Cantus [#4]
@ jahlert [#6]

Hallo Ingo und Jürgen,

es handelt sich in der Tat um einen Maschinenserienstempel, der nach Bochmann in 28 Orten aufgelegt wurde. Er wurde in der Zeit von 1950-1954 eingesetzt und trägt die Bochmann-Nr. 545 (der Maschinenserienstempel).

Ein Hinweis von mir: Wir haben für die Stempeldatenbank einen Hinweis [1] aufgenommen, dass die Verwendung von Bochmann-Nummern im Einzelfall geduldet wird, nicht jedoch die systematische Verwendung in Datenbanken.

Ob das auch für das Forum gilt, kläre ich mit dem Vorstand der Poststempelgilde ab.

Viele Grüße aus dem Norden
Lothar

[1] http://www.philastempel.de/s/leitfaden.html#Hinweise_Bes
 
filunski Am: 16.04.2014 18:15:10 Gelesen: 258275# 9 @  
Hallo zusammen,

in der Tat ein sehr schönes Thema und ich könnte mir vorstellen, dass es einmal fast so umfangreich wird, wie die Berliner Stempel! :-)

Vielen Dank an Ingo für die Idee!

Hier nun ein ganz neuer Stempel dazu. Erstmals dieses Jahr legte die DPAG für die Internationale Briefmarkenbörse München einen eigenen "Messe-Tagesstempel" auf welcher wohl auch noch in den nächsten Jahren dort zum Einsatz kommen soll.

Auch bislang wurde neben den aktuellen Gelegenheitsstempeln am Stand der DPAG immer ein normaler Tagesstempel eingesetzt, meist wohl bei einer nahe gelegenen Postfiliale für die Messe ausgeborgt. So wie hier der Tagesstempel der Messe 2013:

MÜNCHEN 19 / m / 80639



Aber hier nun der "Neue":

Deutsche Post MÜNCHEN MESSE / m / 80939, von allen drei Einsatztagen



Beste Grüße,
Peter
 
filunski Am: 17.04.2014 10:42:55 Gelesen: 258228# 10 @  
Verehrte Stempelfans,

heute mal wieder einen großen Schritt zurück, ins Jahr 1912. Damals gab es in München einen interessanten Flugpoststempel:

FLUGPOST / MÜNCHEN



Der Bayerische Aeroclub erhielt für die Jahre 1912-1913 die Genehmigung zur Errichtung einer Flugpost in München und Nürnberg. In München wurde der hier gezeigte Stempel verwendet. Seine Einsatzdauer war relativ kurz, nur knapp zwei Jahre von 1912 bis 1914.

Beste Grüße,
Peter
 
Cantus Am: 17.04.2014 13:27:26 Gelesen: 258205# 11 @  
@ filunski [#10]

Hallo Peter,

dein letzter Stempel hat ja eine sehr markante Form, die mir gut gefällt. Ich habe dagegen nur einen Zweikreistempel aus dem Jahr 1907. Dabei gehe ich davon aus, dass die Abkürzung B.P. nicht Bahnpost, sondern Bayrische Post bedeutet.



Viele Grüße
Ingo
 
jahlert Am: 17.04.2014 13:29:51 Gelesen: 258204# 12 @  
@ filunski [#9]

Hallo Peter,

kannst Du bitte mit Deinen Vorstandskollegen klären, ob mein Beitrag [#458] bei diesem Thema so akzeptiert wird. Es ist nicht meine Absicht, mich durch diese Kurzbeschreibung illegal an fremden Schatzkisten zu bedienen. Die entsprechende Regelung zur Stempeldatenbank ist mir bekannt.

Vielen Dank, beste Grüße an die Herren und schöne Feiertage
Jürgen
 
Cantus Am: 17.04.2014 13:47:08 Gelesen: 258202# 13 @  
Auch Kreisstempel finden sich im Münchner Bereich; hier zwei Beispiele.



MÜNCHEN 2 B.P.B. / 2.9.1899



MÜNCHEN / 2 / ac / 27.9.1946, also kurz nach dem 2.Weltkrieg

Viele Grüße
Ingo
 
guy69 Am: 17.04.2014 14:36:06 Gelesen: 258191# 14 @  
Festspiele


 
filunski Am: 17.04.2014 17:03:08 Gelesen: 258157# 15 @  
@ jahlert [#12]

Hallo Jürgen,

Lothar (LOGO58) ist schon an der Sache dran.

Ich persönlich sehe da überhaupt kein Problem, wir sind schliesslich nicht der Schwaneberger Verlag. ;-)

Frohe Ostern,
Peter
 
PeterPan100 Am: 18.04.2014 10:02:54 Gelesen: 258092# 16 @  
@ Cantus [#11]

Hallo Ingo,

die Buchstaben B.P. bedeuten "Briefpost" und nicht "Bayerische Post" Das Postamt München 2 war kein Bahnpostamt. Die Abkürzung wird damit gerne verwechselt. Der Schalter für die Briefpost verwendete Deinen gezeigten Stempel.

viele Grüsse
Wolf
 
filunski Am: 18.04.2014 12:19:10 Gelesen: 258068# 17 @  
@ Cantus [#13]

Hallo Ingo,

Dein zweiter Stempel, MÜNCHEN / 2 / ac, ist ein schönes Beispiel für eine Besonderheit bei Münchner Tagesstempeln in der unmittelbaren Nachkriegszeit ab Mai 1945 (auch in anderen deutschen Großstädten wie Stuttgart, Frankfurt und Nürnberg zu finden).

Dieser Stempel ist ein aptierter Gelegenheitsstempel aus der Zeit des Dritten Reichs. Dabei wurden hier einmal das Hakenkreuz und dann der Schriftzug "HAUPTSTADT DER BEWEGUNG" entfernt und so konnte dieser Stempel dann weiter als normaler Tagesstempel eingesetzt werden. Teilweise waren diese Stempel noch bis zur Einführung der neuen Postleitzahlen, also bis Anfang 1962, im Einsatz.

Hier ein Beispiel eines dieser ursprünglichen Gelegenheitsstempel:



Schöne Grüße,
Peter
 
westfale1953 Am: 18.04.2014 13:21:07 Gelesen: 258053# 18 @  
Hallo, Ingo,

hier einige aptierte K1 München:





und dann nochmals aptiert "nachträglich entwertet":



Ich habe sicher noch mehr, muss ich aber erst heraussuchen.

Schöne Feiertage,

Bernhard
 
westfale1953 Am: 18.04.2014 14:33:49 Gelesen: 258034# 19 @  
Einer geht noch:



Bernhard
 
filunski Am: 18.04.2014 15:42:14 Gelesen: 258022# 20 @  
Auch hier zwei Münchner Stempel, wenn auch schon etwas älter. ;-)

Einmal der offene Mühlradstempel mit der Nummer 325 für München und daneben der Tagesstempel.



Beste Grüße,
Peter
 
inflamicha Am: 18.04.2014 15:52:11 Gelesen: 258018# 21 @  
Hallo,

der Stempel MÜNCHEN 2 BA b vom 3.5.1920 prangt auf dieser nur wenige Wochen möglichen Einzelfrankatur der 5 Pf. Bayernabschied:



Gruß Michael
 
stempel Am: 18.04.2014 15:58:36 Gelesen: 258015# 22 @  
Ich habe hauch einen, aber aus neuerer Zeit.



Mal sehen, was sich im Laufe der Zeit noch so in meinen Pappcontainern findet lässt.

Gruß
Dieter
 
rostigeschiene Am: 18.04.2014 18:04:14 Gelesen: 257986# 23 @  
Die frühen Maschinenstempel aus München könnten auch Thema einer Spezialsammlung sein.



Gruß Werner
 
Bayern-Nerv Am: 18.04.2014 18:36:57 Gelesen: 257977# 24 @  
Hallo zusammen,

zu diesem Thema eine Seite aus der Mühlradstempelsammlung.



Schöne Grüße
Bayern-Nerv Volker
 
jahlert Am: 18.04.2014 21:35:02 Gelesen: 257950# 25 @  
@ guy69 [#14]

Spielen auf der Festwiese ;-)


 
Cantus Am: 19.04.2014 01:40:59 Gelesen: 257924# 26 @  
Z.B. Sonderstempel aus der Zeit vor 1945.



2.7.1939 - 13.Leichtathletik-Länderkampf Deutschland-Frankreich



18.6.1940 - Begegnung Hitler Mussolini



21.7.1940 - Tag des internationalen Hindernissportes



14.12.1940 - Kriegs-Winter-Hilfswerk 1940/41



4.-5.1.1941 - Gau-Strassensammlung der Beamtenschaft

Viele Grüße
Ingo
 
LOGO58 Am: 19.04.2014 14:10:53 Gelesen: 257876# 27 @  
@ jahlert [#12]

Hallo Jürgen,

mir hat soeben der Vorsitzende der Poststempelgilde, Jürgen Zalaszweski, mitgeteilt, dass auch die Bochmann Nr. angegeben werden kann, wenn daraus nicht eine Systematik wird. Wie es im Forum gemacht wird, sei das in Ordnung. Ebenso die Handhabung in der Philastempeldatenbank.

Du (und andere) stöbern durch diese Kurzbeschreibung nicht illegal in fremden Schatzkisten.

Mit meiner Nachfrage habe ich es geschafft, dass diese Problematik Thema in der Vorstandssitzung wird. Peter und ich werden sicher berichten, wenn es etwas zu berichten gibt.

Viele Grüße aus dem sonnigen Norden
und dir und allen anderen ein frohes Osterfest
Lothar
 
Cantus Am: 19.04.2014 22:28:36 Gelesen: 257833# 28 @  
Auch in der Zeit nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland gab es zunächst in Kreisform schöne Sonderstempel von München, bevor man später zu der ovalen Stempelform überging. Hier drei Beispiele.



24.9.1956 - Oktoberfest 1956



21.7.1958 - Deutsches Turnfest 1958



5.10.1958 - Oktoberfest 1958

Viele Grüße
Ingo
 
jahlert Am: 20.04.2014 09:26:26 Gelesen: 257807# 29 @  
@ LOGO58 [#27]

Vielen Dank für Deine Nachricht Lothar!

Schöne Feiertage im hohen Norden und beste Grüße an die Sammlerfreunde in der Poststempelgilde,

Jürgen
 
LK Am: 20.04.2014 12:52:31 Gelesen: 257777# 30 @  
Hallo zusammen und frohe Ostern,

Berlinstempel habe ich zwar wesentlich mehr, aber hier ein Paar Münchener:





Gruß

LK
 
Cantus Am: 20.04.2014 13:47:10 Gelesen: 257767# 31 @  
Frohe Ostern zusammen,

ich muss auch ein wenig suchen, aber so nach und nach finde ich doch Beispiele zu unterschiedlichsten Stempelarten. Heute nun Absenderfreistempel aus den 1960er bis 1980er Jahren.



29.4.1966



2.10.1979



9.9.1987

Viele Grüße
Ingo
 
Eilean Am: 25.04.2014 23:30:37 Gelesen: 257701# 32 @  
Vielen Dank für die vielen schönen Stempel! Der Entschluss fiel auf einfache Tagesstempel nach 1945 ff. auf Beleg, Sonderstempel werden aber auch nicht verachtet. Ich habe vieles ins Visier genommen. Nun beginne ich auch mal, zu posten, was so herankam:

(13b) MÜNCHEN 62 / f


 
filunski Am: 01.05.2014 19:07:40 Gelesen: 257634# 33 @  
Liebe Freunde der Münchner Stempel,

um das Thema wieder zu beleben stelle ich Euch heute mal einen älteren, etwas ungewöhnlicheren, frühen Münchner Gelegenheitsstempel vor. Dieser Stempel ist als Zeilenstempel ausgeführt, verwandt anlässlich einer Ausstellung für angewandte Kunst, Handwerk, Industrie, Handel, öffentliche Einrichtungen und Sport im Jahre 1908.



Dann auch noch den ganzen Beleg dazu:



Beste Grüße,
Peter
 
abrixas Am: 02.05.2014 08:47:02 Gelesen: 257591# 34 @  
Anbei einen Münchener Stempel mit kopfstehender Jahreszahl.

Ist euch bekannt, dass es eine Forschungsgemeinschaft Münchner Postgeschichte e.V. gibt?

Der Rundbrief Nummer 11 vom November 2012 listet z.B.auf über 60 Seiten eine der interessantesten Perioden in der Post-Geschichte Münchens.

.
 
abrixas Am: 02.05.2014 13:40:58 Gelesen: 257554# 35 @  
Auch das sind Münchener Stempel. Und darüber kann man Einiges berichten!

Als Beispiel eine Seite aus meinem Bayern-Album.


 
filunski Am: 02.05.2014 17:06:15 Gelesen: 257527# 36 @  
@ abrixas [#34]

Hallo abrixas,

tolle Stempel! :-)

Die könntest Du auch gerne in unsere Stempeldatenbank einstellen.

So, um den Beitrag aber nicht ohne Stempel zu beenden, hier noch ein schöner alter Stempel vom Münchner Hauptbahnhof:



Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 02.05.2014 19:15:30 Gelesen: 257507# 37 @  
@ abrixas [#35]

Bei den Briefträgerstempeln werde ich natürlich hellhörig: Gibt es denn für Bayern Übersichten, welcher Briefträger in welchem Stadtteil zustellte? Sind das gar keine kleinen Stempel, sondern tatsächlich als Fingerhut benutzbare?



Hier die Nr. 1 aus der Zeit der BRD, zugestellt Schleißheimer Str.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 02.05.2014 19:21:29 Gelesen: 257505# 38 @  
@ abrixas [#35]



Und hier noch ein gleichartiger vom gleichen Laufweg.

Wieso sind denn Briefträgerstempel auf der Marke in deiner - tatsächlich sehr schönen - Seite? I.d.R. sind die doch zum einen auf der Rückseite und wenn überhaupt an freier Stelle abgeschlagen? [Kleine Anmerkung: Ausnahme nur mit einem s]
 
abrixas Am: 03.05.2014 10:20:35 Gelesen: 257472# 39 @  
@ Eilean [#38]

Wie schon vorher erwähnt, es gibt eine "Forschungsgemeinschaft Münchner Postgeschichte". Ich bin dort kein Mitglied, aber man kann dort Kontakt aufnehmen und Einiges in Erfahrung bringen.

Eine Aufstellung der Briefträger-Stempel, die in diversen bayerischen Städten Bayern zur Anwendung kamen, gibt es mit Sicherheit. Ich habe mir selbst über viele Jahre hinweg einige Übersichten, welcher Briefträger in welchem Stadtteil zustellte, angelegt (Zum Beispiel 818 Stempel von München und 78 von Nürnberg).

Deine Frage 'Wieso sind denn Briefträgerstempel auf der Marke abgeschlagen', würde ich als nachträgliche Entwertung betrachten. Die Briefträgerstempel sind überwiegend auf Vorderseite von Postkarten anzutreffen.

Anbei ein Screenshot einer Seite des Rundbriefes, der sehr interessant ist! Lesenswert!


 
PeterPan100 Am: 04.05.2014 14:25:52 Gelesen: 257426# 40 @  
@ Eilean [#38]
@ abrixas [#39]

Hallo zusammen,

zu den Münchner Briefträgerstempeln möchte ich einige grundsätzliche Bemerkungen anfügen. Es wurde einmal die Frage aufgeworfen, wo der Stempel (Vorderseite oder Rückseite der Sendung) erscheinen sollte, oder evtl. eine nachträgliche Entwertung darstellt.

Grundsätzlich dürfte der Stempel nicht zur Entwertung von Marken benutzt werden, kommt aber trotzdem vereinzelt vor. Bei Briefen wurde der Stempel grundsätzlich auf der Rückseite abgeschlagen. Bei Postkarten grundsätzlich auf der Vorderseite. Logisch eigentlich, sonst wäre der auf den Mitteilungstext gekommen. Aus den Briefträgerstempeln läßt sich meist ein bestimmter Zustellbezirk nicht ablesen. Die Stempel waren Personengebunden. Verblieben also auch bei einem Wechsel des Zustellbezirkes beim Briefträger. Weiter konnte durch die immer häufiger eingesetzten Aushilfskräfte auch durch diese Stempel der Nachweis des zustellenden Briefträgers dokumentiert werden. Das ist also keineswegs ein Problem der heutigen Zeit.

Die Stempel wurden bereits ab ca. 1864 eingesetzt. Es gibt auch einen Oberbriefträgerstempel ein Rechteckstempel mit "O.B.1" auf der Briefrückseite. Wenn ein bereits gestempelter Brief nicht zustellbar war, mußte er dem Oberbriefträger vorgelegt werden. Dieser machte mit seinem Stempel den Abschlag des Briefträgerstempels ungültig. Diese Stempel sind relativ selten und bringen einen nicht unerhebichen Wertzuschlag auf diesem Beleg.

Diese Stempel sollten nicht mit den Landbriefträgerdstempeln verwechselt werden. Diese wurden grundsätzlich auch bei Briefen immer auf der Vorderseite abgeschlagen. Die Stadtzustellstempel gab es nur in größeren Städten.

viele Grüsse
Wolf
 
filunski Am: 06.05.2014 17:46:21 Gelesen: 257357# 41 @  
Verehrte Münchenstempelfans,

heute mal ein schon etwas betagter Tagesstempel aus München:



So, wird jetzt vielleicht so mancher sagen, wo steht denn da was von München. Und ja, genau das steht da, nämlich "von München", oder in der damals auch üblichen Postsprache Französisch "de Munic".

Der Zeilenstempel stammt noch aus der Vorphilazeit, hier aus der Zeit zwischen 1794 bis 1806. In jener Zeit gehörte das Münchner Oberpostamt noch zur Thurn & Taxisschen Post. Erst im Jahre 1808 übernahm dieses die Königlich Bayerische Post. [1]

Hier noch der komplette Beleg dazu:



Beste Grüße,
Peter

[1] Handbuch der Bayerischen Poststempel von Karl Winkler
 
Eilean Am: 06.05.2014 21:47:31 Gelesen: 257330# 42 @  


Ein normaler Tagesstempel aus meiner Hauspost: München 4 / ah / 8000
 
filunski Am: 08.05.2014 10:43:19 Gelesen: 257262# 43 @  
Liebe Freunde und Mitleser bei den Münchner Stempeln,

heute mal eine ganz andere Art von Stempel, natürlich auch wieder aus München, ein sogenannter Freimarkenstempler:



Ein Absenderstempel mit einer Vorausentwertung, hier von der auch heute noch existierenden, und den Leseratten wohl bestens bekannten, Firma Hugendubel. Entwertet am 25.9.1940, und auch hier machte die Propaganda des Dritten Reichs nicht Halt, im Stempelkopf der auch aus anderen Stempeln jener Zeit bekannte Schriftzug "Hauptstadt der Bewegung" :-(. Im rechten Entwerter oben, leider nur mehr undeutlich zu lesen, die Maschinenkennung, hier wahrscheinlich "831".

Interessant noch am Rande, beim Einsatz dieser Freimarkenstempler, wie hier, auf Dauerserienmarken aus der Hindenburgreihe konnte es zu dem Kuriosum "Hindenburg mit Ohrring" kommen. Hier ein sehr gelungenes Beispiel dafür.

Beste Grüße,
Peter
 
abrixas Am: 08.05.2014 12:56:50 Gelesen: 257247# 44 @  
MÜNCHEN hatte noch eine ganz besondere Art von Poststempel (Quasi eine bemerkenswerte Art von Reservestempel)!

Ich zeige zum Eingang ein Beispiel:


 
abrixas Am: 08.05.2014 13:16:01 Gelesen: 257244# 45 @  
@ PeterPan100 [#40]

Du zitierst:

Aus den Briefträgerstempeln läßt sich meist ein bestimmter Zustellbezirk nicht ablesen. Die Stempel waren Personengebunden. Verblieben also auch bei einem Wechsel des Zustellbezirkes beim Briefträger. Weiter konnte durch die immer häufiger eingesetzten Aushilfskräfte auch durch diese Stempel der Nachweis des zustellenden Briefträgers dokumentiert werden.

Besonders die "Personengebundenheit" finde ich bemerkenswert und äusserst interessant! Kannst Du das bitte belegen???

Anbei ein Ausschnitt meiner (Briefzusteller-Stempel) Aufzeichnungen.


 
rostigeschiene Am: 08.05.2014 22:02:21 Gelesen: 257193# 46 @  
@ abrixas [#44]

Hallo abrixas,

wie kommst Du auf Reservestempel?

Wenn Du diese Link öffnest, kannst Du einen Reservestempel sehen:

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=73363#M11

Gruß Werner
 
abrixas Am: 09.05.2014 09:42:55 Gelesen: 257166# 47 @  
@ rostigeschiene [#46]

Fangen wir mal gaaanz langsam damit an.

Schau Dir den abgebildeten Stempelabschlag an und suche diesen in der Dr.- Helbig'schen Aufstellung aus Band Nr. 3 (Ke - O)


 
PeterPan100 Am: 09.05.2014 10:43:19 Gelesen: 257154# 48 @  
@ abrixas [#45]

Klar kann ich belegen. Peter Sem, Bayern Spezialkatalog Band 2 Seite 395-396. Google doch mal "Briefträgerstempel in Bayern" dort findest Du viele weitere Hinweise, die das ebenso belegen.

Gruß Wolf
 
abrixas Am: 09.05.2014 10:55:38 Gelesen: 257147# 49 @  
@ PeterPan100 [#48]

Vielen Dank für den Hinweis! Ich lese aber auch:

In München und anderen Orten wurden jedoch auch Stempel mit anderen Buchstaben verwendet (München: "B", "H", "N" usw.), die sich (noch) nicht eindeutig erklären lassen.

Und da greift das, was ich schon angedeutet habe. [#39] und [#45]
 
abrixas Am: 11.05.2014 09:33:39 Gelesen: 257054# 50 @  
Wir nehmen nun den Stempel von [#44] und tauschen die "12" gegen eine "34" und siehe da:


 
Eilean Am: 11.05.2014 19:01:43 Gelesen: 256989# 51 @  




Passend hierzu mal ein Briefträgerstempel aus Berlin "16". Wieso gibt es für Briefe nach Berlin einen Stempel in München abgeschlagen von einer Auslandsstelle?

Die "Luftpostleitstelle" brachte auch einen Stempel an, ich lese 15 Uhr, d.h. 3 Stunden später? Wo waren denn hier die Leitwege? Kann man das nachlesen? Alle eigentlich im Briefpostamt. Ist BPA 1 örtlich woanders als BPA? Gerade weil der Brief eigentlich aus Pasing abgesandt worden sein könnte.

Gruß
 
bayern klassisch Am: 11.05.2014 19:16:08 Gelesen: 256983# 52 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein etwas komplizierter Brief, bei dem es in diesem Thread aber nur auf den Zweizeiler der Hauptbriefpostexpedition München ankommen soll. Leider nicht immer so gut abgeschlagen, wie hier.



Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
abrixas Am: 11.05.2014 23:40:34 Gelesen: 256954# 53 @  
@ bayern klassisch [#52]

Lieber Ralph,

hier muss ich passen! Das mag möglicherweise meiner Pfennig-Zeit-Präferenz geschuldet sein. Lass Dir mit der Auflösung ruhig Zeit - das macht es spannender!
 
abrixas Am: 13.05.2014 17:59:06 Gelesen: 256880# 54 @  
Wir nehmen nun den Stempel von [#44] und tauschen die "12" gegen eine "7" und siehe da:



Und für diejenigen, die es genau wissen wollen, sei Dr. J. Helbig's Werk zum Thema MUENCHEN 7 gezeigt:


 
abrixas Am: 16.05.2014 10:52:43 Gelesen: 256803# 55 @  
@ rostigeschiene [#46]

Wie kommst Du auf Reservestempel?

Nochmal ein kurzer Denk- und Grübelanstoß: Was hältst Du davon?


 
rostigeschiene Am: 16.05.2014 14:20:58 Gelesen: 256767# 56 @  
@ abrixas [#55]

Hallo abrixas,

es geht hier nicht darum, was ich davon halte.

Auf meine Anmerkung in Beitrag [#46] hatte ich eine Erklärung von Dir erwartet, woran man Reservestempel erkennen kann. Nett wäre es, wenn Du einen Stempel aus dem täglichen Postgeschäft und eine Resevestempel, nebeneinander in guter Bildqualität, abbilden würdest um die Unterschiede auch visuell zu verdeutlichen.

Viele Grüß Werner
 
abrixas Am: 16.05.2014 14:30:28 Gelesen: 256763# 57 @  
Hallo Werner,

jetzt verstehe ich gar nix mehr! Ich habe Dir vier (es gibt noch mehr davon) Münchener Reservestempel aus dem damaligen Postgeschäft um 1900 in guter Bildqualität gezeigt und das austauschbare Element visuell verdeutlicht. Da drängt sich die Erklärung schon auf - oder nicht?

Mit Augenzwinkern und philatelistischem Gruß

Klaus
 
Eilean Am: 17.05.2014 10:42:06 Gelesen: 256702# 58 @  
@ abrixas [#57]

Ich kam auch nicht mit, was ist denn genau ein Reservestempel und was genau wird denn ausgetauscht?

Gruß
Andreas
 
rostigeschiene Am: 17.05.2014 12:44:56 Gelesen: 256687# 59 @  
@ Eilean [#58]

Hallo Andreas,

ausgetauscht wurden die Postamtsbezeichnungen.

@ Werner

Dieser Hinweis, für die in der Stempelkunde nicht so sehr vertrauten Sammler, sollte eigentlich von abrixas kommen.
 
filunski Am: 17.05.2014 12:48:27 Gelesen: 256684# 60 @  
@ abrixas [#57]
@ rostigeschiene [#56]
@ Eilean [#58]

Hallo zusammen, hallo Klaus,

ich weiß ganz genau worauf Du hinaus willst, aber ich habe zum einen auch den "Helbig" und habe mich andererseits schon intensiv mit den alten Stempeln von München beschäftigt.

Wer, wie wohl die meisten Mitleser hier, diese Voraussetzungen aber nicht hat, für den sind Deine Beispiele ein Rätsel. Ich kann da sowohl Werner (rostigeschiene) wie auch Andreas (Eilean) sehr gut verstehen und ihre berechtigten Einwände nachvollziehen.

Stell doch einfach mal alle diese Stempel (vielleicht hast Du ja auch noch mehr davon?) nebeneinander vor und gib dazu die Auflösung des "Rätsels" bekannt. ;-)

mit ebenso augenzwinkernden Grüßen ;-)
Peter
 
abrixas Am: 18.05.2014 10:56:00 Gelesen: 256638# 61 @  
Dr. J. Helbig bewertet die Stempel vom Typ 32 recht hoch. Das mag daran liegen, dass die mutmaßlichen Reservestempel nur sehr kurzzeitig zur Anwendung kamen. Zum Beispiel könnten diese Stempel zur Überbrückung einer Stempelreparatur gedient haben. Und da rostigeschiene das "Rätsel" gelöst hat, möchte ich dieses Thema jetzt beenden. Ich gehe davon aus, dass die "Forschungsgemeinschaft Münchner Postgeschichte" sich eines Tages in einem Rundbrief dem Thema widmen wird.


 
reichswolf Am: 18.05.2014 11:09:20 Gelesen: 256630# 62 @  
Mein Beleg ist nichts besonderes, aber die beiden Stempel waren im Thread noch nicht zu sehen, wenn ich mich nicht irre. Wir sehen hier eine P36 I des Deutschen Reiches, verschickt am 08.05.1897 von AACHEN * 1 n. Am folgenden Tag kam sie an ihrem Ziel an und erhielt rückseitig den Stempel MÜNCHEN B.Ü. (= Briefübergabe). Außerdem stempelte vorne noch der Zusteller seine 173 auf die Karte.



LG,
Christoph
 
abrixas Am: 18.05.2014 12:41:39 Gelesen: 256613# 63 @  
@ reichswolf [#62]

Nicht so bescheiden:

Mein Beleg ist nichts besonderes, aber die beiden Stempel waren im Thread noch nicht zu sehen, wenn ich mich nicht irre. Wir sehen hier eine P36 I des Deutschen Reiches, verschickt am 08.05.1897 von AACHEN * 1 n. Am folgenden Tag kam sie an ihrem Ziel an und erhielt rückseitig den Stempel MÜNCHEN B.Ü. (= Briefübergabe). Außerdem stempelte vorne noch der Zusteller seine 173 auf die Karte.

Der Zusteller 173 war auch im Jahr danach noch im gleichen Zustellbereich. Ob es die gleiche Person war, ist nicht feststellbar. Der Zustellbereich des Postamtes München 3 umfasste die Zustellstempelnummern 135-177, und mit Deiner Karte konnte ich eine kleine Lücke in meiner Datenbank schließen. Ist doch auch Etwas.

Danke!
 
filunski Am: 19.05.2014 18:04:45 Gelesen: 256557# 64 @  
Hallo zusammen,

hier mal ein Münchner Stempel zu einem ganz besonderen Datum:

12.12.1912, 12 Uhr, Postamt München 12



So, und wenn wir uns den Stempel dann näher ansehen, fällt etwas auf:



Ja, das "R" ganz unten, da haben damals die "Postler" extra für das denkwürdige Datum ihr Reservekästchen geöffnet und die vielen Karten und Briefe welche eingeliefert wurden auch mit dem Reservestempel entwertet, und das waren wohl nicht gerade wenige. :-)

Beste Grüße,
Peter
 
reichswolf Am: 19.05.2014 18:39:29 Gelesen: 256545# 65 @  
@ abrixas [#63]

Freut mich sehr, daß der Beleg dir nützlich war!

LG,
Christoph
 
abrixas Am: 19.05.2014 22:34:40 Gelesen: 256509# 66 @  
@ filunski [#64]

In der Tat ein besonderes Datum!

Übrigens: Weißt Du noch, was an diesem Tag geschehen ist? Falls Du die richtige Antwort gibst, kommt die zweite dazu gehörige Frage. Eine Frage, die eigentlich nur für bayerische Schüler relevant ist.

So, und jetzt noch ein Scan eines Exponates aus meinem Panoptikum!


 
filunski Am: 19.05.2014 23:25:15 Gelesen: 256502# 67 @  
@ abrixas [#66]

"Weißt Du noch, was an diesem Tag geschehen ist?"

An diesem Tag verstarb der Bayern regierende Monarch, der Prinzregent Luitpold. So, jetzt bin ich aber auf die spezielle Frage für die bayerischen Schüler gespannt! :-)

Mit noch mehr zwinkernden Grüßen,
Peter

PS: der 9-10-11-12-13-14 Stempel ist auch Klasse!
 
abrixas Am: 20.05.2014 08:21:50 Gelesen: 256456# 68 @  
@ filunski [#67]

Die Frage an die Schüler war: Warum der Prinzregent am 12.12.12 gestorben ist? Antwort: Damit sich die Schüler das Datum leichter merken können!

Oder weißt Du zum Beispiel den Todestag von Heinrich II auswendig? So einfach!

LG
Klaus
 
filunski Am: 20.05.2014 15:22:21 Gelesen: 256418# 69 @  
@ abrixas [#68]

Hallo Klaus,

ich könnte jetzt natürlich schnell den Todestag von Heinrich II "googeln" und dann schlau Preis geben, aber, nein ich weiß ihn nicht. Insofern war es von dem auch zu Lebzeiten sehr beliebten Prinzregenten Luitpold doch sehr fürsorglich seinen Todestag auf ein solch prominentes Datum zu legen, um noch lange damit in der Erinnerung seiner Untertanen weiterzuleben. :-)

Den Spruch mit den Schülern kannte ich aber noch nicht, danke für diese Pointe! :-)

LG,
Peter
 
filunski Am: 20.05.2014 16:03:17 Gelesen: 256408# 70 @  
Zurück zu den Münchner Stempeln, nach dem kurzen durchaus interessanten Ausflug in die Geschichte. :-)

Einen eigenen Stempel gab es auch für den Münchner Landtag:



Dieser Tagesstempel kam immer bei den Landtagstagungen zum Einsatz. Der gezeigte Abschlag noch drei Jahre später als der bei Helbig angegebenen Verwendungszeit.

80 Jahre später sah der Stempel, jetzt ein Gelegenheitsstempel, dann so aus:



Beide Stempel auch hier in der Datenbank (nach Freigabe):

http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/72282
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/70480

Beste Grüße,
Peter
 
bayern klassisch Am: 20.05.2014 17:52:58 Gelesen: 256386# 71 @  
@ reichswolf [#62]

Lieber Christoph,

wenn ich kurz korrigieren darf: München B.Ü. = Briefpost - Übernahme.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
reichswolf Am: 20.05.2014 18:59:25 Gelesen: 256376# 72 @  
@ bayern klassisch [#71]

Lieber bk,

jetzt ist es also endgültig so weit: Ich kann nicht mal mehr richtig abschreiben. ;-) Gut, daß du aufgepasst hat.

LG,
Christoph
 
Eilean Am: 21.05.2014 07:49:16 Gelesen: 256346# 73 @  
Hier mal eine Rückseite eines Express-Briefes von Lyon nach München



Drei Münchner Stempel, München 19 könnte dasjenige Postamt gewesen sein, dass zustellte, aber die Form des Briefträgerstempels passt irgendwie gar nicht zu dem mir bekannten. Hat jemand Ideen?

München 19 und München TA haben jeweils 20 Uhr, München BPA 1 19 Uhr. Der vierte ist ggf. ein Stempel aus Paris. Bei dem aptierten Münchner Stempel würde mich der UB interssieren, ich lese ja fast ein großes I.
 
filunski Am: 21.05.2014 23:29:30 Gelesen: 256310# 74 @  
@ Eilean [#73]

Hallo Andreas,

der Unterscheidungsbuchstabe des aptierten Stempels MÜNCHEN 19 sollte ein kleines "L" sein, so ist er zumindest original gelistet als er noch nicht aptiert war.

Der französische Stempel ist von der Pariser Auslands-Luftpoststelle, PARIS AVIATION ETRANGER.

Beste Grüße,
Peter
 
filunski Am: 21.05.2014 23:51:51 Gelesen: 256305# 75 @  
Für alle Freunde der Münchner Stempel hier noch ein echtes "Ebay Schnäppchen", das man sich nicht entgehen lassen sollte! ;-)

http://www.ebay.de/itm/Munchen-Unikat-OKTOBERFEST-Postkarte-1907-Sonderstempel-RAR-/331200532961?pt=Saisonales_Feste&hash=item4d1d1711e1

Peter
 
filunski Am: 22.05.2014 13:38:27 Gelesen: 256266# 76 @  
@ filunski [#75]

Um das tolle Angebot auch nach Beendigung noch nachzuvollziehen hier die Details:



Wie folgt beschrieben:

"EXCLUSIV! Nur was für Münchner!!! Die Echtheit wird garantiert! Kein Versand nur Abholung!!!".

Das Ganze für gerade mal 100.000,00 Euro (die Kommastelle ist nicht verrutscht!)

Beste Grüße,
Peter
 
jahlert Am: 22.05.2014 13:39:29 Gelesen: 256265# 77 @  
@ filunski [#75]

Hallo Peter,

wenn ich das richtig sehe, dann hat der Herr hinten rechts ein Rad ab. ;-)

Gruß Jürgen
 
Eilean Am: 23.05.2014 09:06:09 Gelesen: 256201# 78 @  
@ jahlert [#77]

"wenn ich das richtig sehe, dann hat der Herr hinten rechts ein Rad ab. ;-)"

Und damit ein echter Fehldruck!

Ich habe mal gleich einen Preisvorschlag gemacht. Wir waren wirklich nicht so weit auseinander, es hat nicht mehr wirklich etwas gefehlt. Die Karte wäre tatsächlich eine gute Auflockerung für eine Oktoberfestsammlung, also nur das Bild.

Gruß
Andreas
 
jahlert Am: 23.05.2014 11:47:54 Gelesen: 256183# 79 @  
@ Eilean [#78]

Hallo Andreas,

hier sind die ersten vier Stempel aus meiner München-Kiste:



Da ich andere Sammelgebiete habe, reicht bei Interesse ein Tauschvorschlag. ;-)

Gruß aus dem Sauerland
Jürgen
 
Heinrich3 Am: 26.05.2014 13:33:46 Gelesen: 256060# 80 @  
Die 3 Karten sind mir zufällig in die Hände geraten, als ich etwas anderes gesucht habe.

Gruß Heinrich


 
filunski Am: 28.05.2014 13:10:54 Gelesen: 255927# 81 @  
Verehrte Freunde der Münchner Stempel,

heute mal wieder einen älteren Münchner Tagesstempel: MUENCHEN 1.P.P. / w.

Hier auf Marke:



Stempel und Marke sind echt!

Nochmals im Detail:



P.P. steht für die Paketpost. Der Zusatz "w." ist kein Unterscheidungsbuchstabe, sondern eine Abkürzung. Die Frage ist nur wofür? Ursprünglich wurde mal angenommen für "Wert". Helbig [1] hält dies jedoch nicht für zutreffend. Weiß hier Jemand vielleicht mehr dazu?

Beste Grüße,
Peter

[1] Joachim Helbig, Handbuch der bayerischen Ortsstempel 1876-1920, Ke-O
 
abrixas Am: 28.05.2014 13:48:36 Gelesen: 255913# 82 @  
@ filunski [#81]

Eine Nachfrage bei der ArGe Bayern e.V.

http://www.arge-bayern.eu/5.html

Könnte möglicherweise zielführend sein.
 
filunski Am: 28.05.2014 15:39:10 Gelesen: 255895# 83 @  
@ abrixas [#82]

Hallo Klaus,

danke für den Tipp! :-) Werde es mal versuchen.

Schöne Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 05.06.2014 00:00:48 Gelesen: 255665# 84 @  
@ jahlert [#79]

Ja, Interesse ist stets vorhanden, aber erst muss ich die eigenen Bestände unter Kontrolle bringen. Also nicht verzagen, ich habe dann sicher auch Dinge zum tauschen.

Hier mal ein Stempel aus der Gebühr-bezahlt-Reihe:



Gruß
Andreas
 
drmoeller_neuss Am: 05.06.2014 12:51:14 Gelesen: 255628# 85 @  
Die alten bayrischen Stempel waren lange im Gebrauch, in wenigen Fällen sogar bis in die Zeiten der Bundesrepublik Deutschland. Hier eine Abstempelung vom 05. Nov 1934 aus München 23.
 


zockerpeppi Am: 05.06.2014 19:44:46 Gelesen: 255597# 86 @  
Ich könnte auch etwas zum Thread beisteuern. Ganz neu in meiner Sammlung:

München SCHA 1.7.55. auf Auslandspostanweisung nach Luxemburg



Gruß
Lulu
 
muemmel Am: 05.06.2014 21:34:18 Gelesen: 255579# 87 @  
@ zockerpeppi [#86]

Salut Lulu,

einen derartigen Beleg mit dem Stempel vom Scheckamt München wird man wohl lange suchen müssen. Glückwunsch zu dem Teil und danke fürs zeigen.

Mümmel
 
zockerpeppi Am: 05.06.2014 22:03:21 Gelesen: 255569# 88 @  
@ muemmel [#87]

Ein Zufallstreffer, da musste ich zuschlagen. Vor allem die Rückseite (Postscheck Luxemburg) und Kreditbank passt!

Nun aber noch eine Paketkarte ab Wadgassen im Transit über München nach Palermo aus meiner Villeroy & Boch Sammlung.



liebe Grüße
Lulu
 
abrixas Am: 05.06.2014 23:42:57 Gelesen: 255560# 89 @  
@ zockerpeppi [#86]

Bei diesem Superbeleg hätte ich auch einige "Mücken" locker gemacht! Glückwunsch zu diesem Stück (womöglich Unikat!)
 
Eilean Am: 06.06.2014 13:39:44 Gelesen: 255518# 90 @  
@ zockerpeppi [#86]



Auch neu in meiner Sammlung äußerst ähnliches, gleicher Stempel, meiner allerdings nach England (was mich nun gar nicht interessiert). Du kamst mir nur zuvor!

P.S.: Es waren 199 Kleinmücken, geht immer mal wieder.

Gruß
Andreas
 
zockerpeppi Am: 06.06.2014 17:12:57 Gelesen: 255475# 91 @  
@ abrixas [#89]

Da wo ich eingekauft habe, sind noch welche im Angebot! München ist u.a auch dabei. Bei Interesse, eine mail und ich gebe dir den Link.

@ Eilean [#90]

Klasse.

alles liebe
Lulu
 
westfale1953 Am: 07.06.2014 12:34:33 Gelesen: 255431# 92 @  
Hallo,

heute mal einige Stempel aus meinem Album "aptierte Stempel":







Habe sicher noch mehr, muss ich aber erst heraussuchen.

Schöne Feiertage

Bernhard
 
Stempelfreund Am: 07.06.2014 16:55:36 Gelesen: 255415# 93 @  
Hallo zusammen,

habe unlängst gerade diesen schönen Ankunftstempel vom Münchener Telegrafenamt auf der Rückseite eines Eilbriefes gefunden.


 
sotos Am: 07.06.2014 23:18:55 Gelesen: 255389# 94 @  
Hallo,

habe nur kurz das Thema überflogen, wollte fragen: Kann man hier die Stempel irgendwo übersehen?

Grüße
 
Cantus Am: 08.06.2014 01:05:48 Gelesen: 255375# 95 @  
@ sotos [#94]

Hallo,

hier im Thema gibt es mit Sicherheit bisher keine Übersicht dazu, welche Stempel bisher gezeigt worden sind. Schau doch aber einmal bei PhilaStempel.de hinein und gib dort das Suchwort "München" ein, du wirst dich wundern, wie viele Stempel du dort schon betrachten kannst.

Von mir heute zwei ovale (ellipsenförmige) Sonderstempel; ich glaube, diese Stempelform hatten wir noch nicht.



München, 3.10.1996



München, 16.8.1978

Viele Grüße
Ingo
 
sotos Am: 09.06.2014 10:19:51 Gelesen: 255324# 96 @  
@ Cantus [#95]

Hallo Cantus,

habe mir die Stempelseite angesehen. Kann man die Stempel irgendwie nach Zeit, Bereich sortiert anschauen?

Grüße
 
Jürgen Witkowski Am: 09.06.2014 10:35:54 Gelesen: 255316# 97 @  
@ sotos [#96]

Wie so oft, hilft es die Anleitung zu lesen:

http://www.philastempel.de/s/leitfaden.html#Suche_0

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
sotos Am: 09.06.2014 10:41:40 Gelesen: 255313# 98 @  
@ Concordia CA [#97]

Hallo Concordia,

hatte die Anleitung nicht mal gesehen.

Grüße
 
sotos Am: 11.06.2014 17:43:09 Gelesen: 255209# 99 @  
Hallo,

hier mal ein Münchener Maschinenstempel



und noch einer München 12


 
philapit Am: 22.06.2014 16:03:53 Gelesen: 255148# 100 @  
Sonderstempel München 1946/47 auf Ganzsachen

Hallo Sammlerfreunde,

ich möchte heute einige wunderschöne Ereignis Sonderstempel der Nachkriegszeit aus München vorstellen.

Alle natürlich nicht bedarfsgestempelt. Gibt es weitere?





Mit freundlichen grüßen
philapit
 
Marcel Am: 05.08.2014 21:49:45 Gelesen: 254483# 101 @  
Bald dürft Ihr wieder zum Oktoberfest!



schöne Grüße
Marcel
 
filunski Am: 26.08.2014 00:18:18 Gelesen: 254291# 102 @  
Verehrte München Stempel Liebhaber,

um auch dieses Thema mal wieder ein wenig zu beleben, heute mal eine kleine "Kopfnuss" für die Kenner der Münchner "Stempelszene", und natürlich auch alle Anderen die sich daran beteiligen möchten. ;-)

Hier ein vom Typ her eigentlich bekannter Handstempel:



Was fällt hier auf, bzw. gibt zu denken?

Gutes Grübeln wünscht zu später Stunde,
Peter
 
Manne Am: 26.08.2014 09:02:39 Gelesen: 254264# 103 @  
Hallo,

hier mein Stempel vom 2.4.38.

Gruß
Manne



Ich denke, dieser Stempel ist die Antwort.


 
filunski Am: 26.08.2014 10:17:42 Gelesen: 254244# 104 @  
@ Manne [#103]

Hallo Manne,

schöne Abschläge, aber ich sehe darin leider keine Antwort auf meine Frage. Die im Übrigen ohne jeglichen politischen Hintergrund ist und nur auf postalische Umstände hinweisen soll.

Viel Spaß beim Weitergrübeln,
Peter :-)
 
Manne Am: 26.08.2014 11:52:36 Gelesen: 254215# 105 @  
@ filunski [#104]

Schade, dass dies nicht die Antwort war. Sollen Andere sich den Kopf zerbrechen.

Ich zeige dafür weitere Stempel aus München.

Gruß
Manne








 
Eilean Am: 26.08.2014 11:53:03 Gelesen: 254214# 106 @  
@ filunski [#104]

Ich habe keine Ahnung, bin aber sehr gespannt...

Die "10", das "ca"? Das Datum? Letzteres unspektakulär. Ich bin ja noch ganz am Anfang und beginne auch erst 2 Jahre später. Aber ein glasklarer Stempel.
 
filunski Am: 26.08.2014 12:26:21 Gelesen: 254199# 107 @  
@ Eilean [#106]

"Die "10", das "ca"? Das Datum? Letzteres unspektakulär.....Aber ein glasklarer Stempel."


Hallo Andreas,

deine Spekulation und Aufführung verschiedener Stempelinhalte ist schon ganz gut und führt in die richtige Richtung! :-) Auch der "glasklare" Abschlag wird dann später erklärt. ;-)

Um sich nicht durch die Unterscheidungsbuchstaben (ca) verwirren zu lassen, hier noch Einer:



Weiterhin gutes Grübeln wünscht,
Peter :-)

@ Manne [#105]

Nicht verzagen, ist ja auch eine "Kopfnuss"! :-)
 
Manne Am: 26.08.2014 13:48:32 Gelesen: 254185# 108 @  
@ filunski [#107]

Dann versuche ich es nochmals.

Vom Datum 30.11.43 die 10 abziehen und man ist beim Datum der Machtergreifung 20.1.33.

Gruß
Manne
 
filunski Am: 26.08.2014 14:27:38 Gelesen: 254173# 109 @  
@ Manne [#108]

Tut mir Leid. :-(

Auch, wenn ich Dich jetzt ganz verprellen sollte, das ist es auch nicht. Ist aber ein schönes Zahlenspiel, da muss man auch erst mal drauf kommen. Aber wie schon gesagt, es hat keinen politischen Hintergrund, sondern bezieht sich nur auf postalische Gegebenheiten. Du hast aber jetzt auch die " 10" ins Spiel gebracht, und genau dort liegt das "Rätsel" begraben.

Hilfreich wäre auch ein Blick in den guten alten "Bochmann", sofern verfügbar. Über das, was dort steht (oder eben "nicht steht") findet man einen Hinweis dazu! ;-)

Fröhliches Weitergrübeln wünscht,
Peter
 
volkimal Am: 26.08.2014 15:17:46 Gelesen: 254162# 110 @  
@ filunski [#109]

Hallo Peter,

ist dieser Stempel denn ein Gelegenheitsstempel, der im Bochmann aufgeführt ist? Für mich sieht er wie ein normaler Tagesstempel aus. Insofern hilft mir Dein Tipp nicht weiter.

Volkmar
 
Eilean Am: 26.08.2014 15:27:41 Gelesen: 254156# 111 @  
@ filunski [#109]

Da bin ich doch wieder newbee, weder Bochmann noch Ahnung. Ist die 10 also kein Hinweis aus Moosach (oder sind die Stadtbezirke nicht gleich mit den Zustellbezirken?), sondern eine erweiterte 1 für Zentrum? Warum sollte so ein schöner Stempel aus Moosach stammen, dann anscheinend noch mit allen möglichen UBs?
 
filunski Am: 26.08.2014 15:34:02 Gelesen: 254152# 112 @  
@ volkimal [#110]

Hallo Volkmar,

Bochmann listet alle diese, eigentlich als Tagesstempel verwendeten, Stempel als Gelegenheitsstempel, da sie den nicht postalischen Zusatz "HAUPTSTADT DER BEWEGUNG" tragen.

Wenn Du im Bochmann nachschaust denk' an meine Aussage von weiter oben, "... was dort steht (oder eben "nicht steht")..."! ;-)

@ Eilean [#111]

Hallo Andreas,

Du bist auf der richtigen Spur! Die 10 weist auf das Postamt hin.

Mehr verrate ich jetzt erst mal noch nicht!

Peter
 
volkimal Am: 26.08.2014 16:13:38 Gelesen: 254135# 113 @  
@ filunski [#112]

Hallo Peter,

vorhin hatte ich zwar im Bochmann nachgesehen, hatte allerdings das falsche Heft genommen. Jetzt habe ich den Stempel gefunden bzw. besser gesagt nicht gefunden. Es sind zwar zahlreiche Postämter aufgeführt, aber das Postamt München 10 ist nicht dabei!

Jetzt bleibt die große Frage weshalb - hast Du einen bis dahin unbekannten Stempel gefunden, oder meinst Du etwas anderes?

Viele Grüße
Volkmar
 
filunski Am: 26.08.2014 16:58:53 Gelesen: 254122# 114 @  
@ volkimal [#113]

Hallo Volkmar und auch alle Anderen die hier bis jetzt mitgelesen und -geraten haben,

näher als Du jetzt wird wohl so schnell keiner der Lösung kommen! :-)

Ganz richtig, Stempel von einem Postamt München 10 sind bei Bochmann nicht gelistet. Warum?

Bochmann kannte zwar auch nicht alle (Gelegenheits-) Stempel, aber doch schon fast alle, und gerade aus der fraglichen Zeit gab es zu seiner Schaffensperiode noch sehr genaue und vollständige Unterlagen. Also unwahrscheinlich, dass ihm da ein komplettes Postamt entgangen sein sollte.

Das Postamt München 10 ist nicht aufgeführt, da es dieses zu jener Zeit nicht gab! München 10 nahm 1883 in der Viehhofstrasse seinen Betrieb auf, zog im Lauf der Jahrzehnte ein paar Mal um, und wurde schließlich 1933 geschlossen. Bis 1954 gab es auch kein neues Postamt München 10 mehr, erst 1954 wurde ein solches wieder eröffnet, am Marchgrabenplatz.

Wieso gibt es dann diesen Stempel?

Dieser Stempel und noch einige andere mehr, hier nochmals ein Abschlag mit späterem Datum, stammen aus einem Auslieferungsbuch der in München ansässigen Firma Braungardt.



Die Firma Braungardt war ein führender Stempelfabrikant, schon für die Königlich Bayerische Post und dann auch für die Reichspost. Die Abschläge sind Musterabschläge für neu hergestellte Stempel mit dem Ablieferungsdatum. Diese Stempel müssen aber nicht auch zwangsläufig in den Dienstbetrieb übernommen worden sein.

Anscheinend, und das ist meine Schlussfolgerung, hatte die Reichspost geplant schon ca. Ende 1943, Anfang 1944, das Postamt München 10 wieder in Betrieb zu nehmen und hatte daher bei Braungardt bereits Stempel dafür bestellt, welche auch angefertigt und ausgeliefert wurden. Nur zum Einsatz kamen sie eben nicht, da auch dieses Postamt, warum auch immer (Kriegswirren?), nicht in Betrieb genommen wurde. Somit blieb es also allein bei diesen Musterabschlägen.

Weitere Meinungen oder auch Erkenntnisse dazu sind hier natürlich jederzeit sehr willkommen! :-)

Beste Grüße und allen die hier versucht hatten das Rätsel zu ergründen herzlichen Dank für's Mitmachen,
Peter
 
Eilean Am: 26.08.2014 17:39:59 Gelesen: 254110# 115 @  
@ filunski [#114]

Was erklärt, weshalb die so glasklar abgeschlagen sind.

Ich werde also vergeblich einen solchen Stempel aptiert auf Beleg ab 1954 finden, schließe ich daraus.

Danke und Gruß
Andreas

Ich stelle auch bald wieder mehr Stempel ein.
 
volkimal Am: 26.08.2014 18:07:23 Gelesen: 254093# 116 @  
@ filunski [#114]

Hallo Peter,

sehr interessant! Das erklärt natürlich auch, wieso ich kaum Stempel vom Postamt München 10 gefunden habe - weder auf Philastempel noch auf StampsX.

Sehr netter Ratebeitrag - so etwas finde ich gut. Danke!

Viele Grüße
Volkmar
 
filunski Am: 26.08.2014 18:14:46 Gelesen: 254085# 117 @  
@ Eilean [#115]
@ volkimal [#116]

Hallo Ihr Beiden,

auch Euch herzlichen Dank für die geistreiche Beteiligung! :-)

Und, Andreas, solltest Du tatsächlich mal einen Beleg mit einem dieser Stempel (aptiert) finden, zeig ihn uns, und betrachte ihn sehr argwöhnisch! ;-)

Beste Grüße,
Peter
 
Manne Am: 26.08.2014 18:53:00 Gelesen: 254072# 118 @  
@ filunski [#114]

Vielen Dank für Deinen Beitrag, habe gerne mitgemacht, auch wenn ich falsch lag.

Gruß
Manne

Hier noch weitere Münchner Stempel.






 
filunski Am: 27.08.2014 10:15:58 Gelesen: 254019# 119 @  
@ Manne [#118]

Hallo Manne,

auch Dir herzlichen Dank für die Beteiligung, Dein Zahlenspiel war ja auch sehr einfallsreich! :-)

Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 25.09.2014 20:54:23 Gelesen: 253461# 120 @  
@ filunski [#119]

Heute mal ein Stempel München 90 / a / 8



Der Stempel ist nichts besonderes, der geschichtliche Hintergrund, sich einen Retourbrief der 1. Nordpolexpedition zu verschaffen, ist schon nicht schlecht! Garniert mit Formnummer und Eckrand.

Gruß
Andreas
 
Max78 Am: 26.09.2014 05:57:59 Gelesen: 253447# 121 @  
Hier auch noch was nettes: Von der Großstadt zieht es sie dann doch noch aufs Land.


 
Eilean Am: 06.10.2014 19:31:11 Gelesen: 253247# 122 @  
@ Max78 [#121]

Mit schönem Briefträgerstempel 100.

Frisch von der Wiesn 2014 (ich war wieder mal dort) dieser nette Stempel, der heute seine Reise beendete:



Der Stempel kam mittig auf die Postkarte, so dass er schon den Text erschlug. Stempelt die Post nicht mehr rechts?

Gruß
Andreas
 
stampmix Am: 13.10.2014 20:44:07 Gelesen: 253097# 123 @  
Hallo zusammen,

auf dieser gelaufenen Ansichtskarte sind alle Gelegenheitsstempel der Internationalen Rennwochen München 1938 versammelt:



beste Grüsse
stampmix
 
Eilean Am: 14.10.2014 21:47:38 Gelesen: 253039# 124 @  
@ stampmix [#123]

Passend zu den Sonderstempeln ein solcher aus 1947:



Ministerpräsidentenkonferenz

Entgegen Karg, lfg. Nr. 16 (1. Aufl. 1978) kein Stempel des Postamtes München 1, sondern hier des Postamtes 22. Dieser ist gar nicht verzeichnet.

Wisst Ihr mehr?

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 14.10.2014 22:04:28 Gelesen: 253033# 125 @  
@ Eilean [#124]

Hallo Andreas,

Bochmann hat ihn bei beiden Postämtern (1 und 22) gelistet. Verwendungszeit 6.6. bis 8.6.1947.

Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 14.10.2014 22:22:43 Gelesen: 253031# 126 @  
@ filunski [#125]

Danke!

Es wird also doch mal Zeit, die Bestellung für die Bochmann-Ausgaben der Anfangsbuchstaben M für München aufzugeben. Die Sammlung wächst ja doch um 1 Stempel jeden 2ten Tag, wenn es die Zeit und der Keller hergibt.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 27.10.2014 17:14:29 Gelesen: 252801# 127 @  
Verehrte München-Stempel Fans,

mal wieder ein älterer Stempel aus München. Ein Braungardt'scher Zweikreisstempel:



MÜNCHEN 2.B.A. / * q

Nicht weiter spektakulär, vom Postamt München 2 Briefannahme gibt es aus dieser Zeit jede Menge Abschläge, aber wohl nicht ganz so viele wie diesen hier, mit verkehrt eingesetzter Uhrzeitgruppe! ;-)

Beste Grüße,
Peter
 
Briefmarken-Museum Am: 27.10.2014 19:40:12 Gelesen: 252776# 128 @  
Holdrio Peter,

verkehrt rum ist ultramodern, also ein besonders schönes Teil, das Du uns zeigst!
 
zockerpeppi Am: 27.10.2014 22:02:51 Gelesen: 252754# 129 @  
Fernbrief ab München nach Bad Mondorf in Luxemburg. Frankiert à 12 Rpf.



Stempel: MÜNCHEN 2 bn HAUPTSTADT DER BEWEGUNG 1.3.41 - 15 + auf dem verso Ankunftsstempel von Bad Mondorf Datum 3.3.41

beste Sammlergrüße
Lulu
 
filunski Am: 28.10.2014 12:19:02 Gelesen: 252711# 130 @  
@ zockerpeppi [#129]

Salü Lulu,

schönes Stück! Glückwunsch zum Erwerb! :-)

Heute mal ein ganz anderer "München-Stempel".

Für viele Besucher Münchens ist München ja oft gleichbedeutend mit dem Szene-Stadtteil Schwabing. Was wäre München ohne Schwabing?

Deshalb hier ein Stempel aus Schwabing:



Aber halt, da steht ja gar nichts von München!? :-(

Nur SCHWABING, und das Datum 18. Juni 1890.

Stimmt aber alles, das ehemals weit außerhalb Münchens liegende Dorf Schwabing wurde 1886 zur Stadt erhoben, und dann zum 20.11.1890 zur Stadt München eingemeindet. Der Stempel ist also gerade noch aus den letzten Monaten der selbständigen Stadt Schwabing. :-)

Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 08.11.2014 22:52:39 Gelesen: 252425# 131 @  


Hier mal ein Stempel in der aptierten Form Kreisstempel mit Kurzsteg, aber mit "(13b)" und dem UB rechts. Bislang habe ich nur einen solchen derartigen Stempel, immerhin waren die neuen Kreissehnenstempel bzw. Kreisstempel (?) mit (13b) schon im Anflug.

(13b) MÜNCHEN / 20 / b vom 22.11.1948
 
Eilean Am: 10.11.2014 22:06:47 Gelesen: 252352# 132 @  
@ Max78 [#121]

Danke für die Stempel, ich hoffe, Du erkennst obigen wieder. Sowie diesen, der eine große Lücke schließt

Ein Briefträgerstempel "Nr. 6." aus München 19, gut belegt mit Numeratorstempel vorne, durch AKS München TA und Weiterleitung an München 19 auf der Rückseite.



Ein Eilzustellerstempel vom 14. Februar 1950 ! und damit mein derzeitiges, persönliches Frühdatum. Nun gut, aus München 19 habe ich sonst nur einen anderen Briefträgerstempel, aber bspw. für das Münchner TA gibt es Briefträgerstempel erst wieder ab 1952.

München 19 müsste für Nymphenburg, Gern, Neuhausen als Einzugsgebiet für die Eilzustellung zuständig gewesen sein.

Wer alte Stadteilskarten mit den Stadtgebieten hat, die die postalische Einordnung über die Zeit belegen, ich wäre hier sehr dankbar.

Gruß
Andreas
 
franzi2005 Am: 16.11.2014 17:55:41 Gelesen: 252237# 133 @  
Hallo,

ich möchte auch noch 3 Münchner zeigen:


 
franzi2005 Am: 16.11.2014 18:00:10 Gelesen: 252235# 134 @  
Und noch gleichen einen, besonders schönen hinterher:


 
skribent Am: 18.11.2014 18:48:11 Gelesen: 252137# 135 @  
Guten Abend Zusammen,

anbei drei Belege mit dem Bandstempel MÜNCHEN 2 mit sehr unterschiedlichen Stempelköpfen als Dienstpost von den Bayerischen Staatseisenbahnen bzw. den Reichsbahnen Bayerisches Netz.



Beim 1. Beleg mit Dienstmarke Bayern, entwertet am 6.2.20, hat die Stempelmaschine das Wertzeichen voll getroffen. Stempel sind zwar ein wenig eierig, aber ...

Beim 2. Beleg mit Aushilfsausgabe Dienstmarke Bayern mit Überdruck Deutsches Reich hat der Stempel am 11.9.1921 das Wertzeichen gar nicht erwischt, zwar hat der unterste der 6 Trennbalken die Marke noch leicht touchiert, das ist dem Zustellbeamten in Nürnberg aber wohl nicht aufgefallen und so hat er mit dem blauen Stift die Marke nachträglich entwertet.

Beim 3. Beleg war die Dienstmarke zu tief geklebt und der Stempel hat sie ebenfalls nicht erwischt. Da der Empfänger in München angesiedelt war, kam es am 19.10.1921 dann zur nachträglichen Entwertung zuerst mit einem Tagesstempel MÜNCHEN 2 und dann mit einem eigens gefertigten überdimensionalen rahmenlosen Zweizeiler.

Mann, wat 'n Aufwand!

Franz
 
Eilean Am: 22.11.2014 13:17:18 Gelesen: 251953# 136 @  
@ franzi2005 [#133]

Danke für den Handstempel 8 / d. Ich beginne so allmählich, diese Art Stempel nach 1945 zu erfassen. Es gibt hier sicher tausende mit doppelt gezähnter 10 Pfg Bauwerke.

Hier ein Neuling in meiner Sammlung

München 806 / f / 8:


 
Henry Am: 23.11.2014 20:03:21 Gelesen: 251888# 137 @  
Hallo zusammen!

Ich möchte einen Handrollstempel (?) von München vorstellen, den ich in dieser Form noch nie gesehen habe. Der Beleg ist zwar etwas lädiert, aber wegen des Stempels habe ich ihn dennoch aus der Wühlkiste gezogen.



Ist das eine Art Vorausentwertung?

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Jürgen Witkowski Am: 23.11.2014 20:17:48 Gelesen: 251884# 138 @  
@ Henry [#137]

Das ist eine frühe Form eines Postfreistempels. Sie stammt von einer Sylbe-Bandstempelmaschine.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Henry Am: 24.11.2014 09:54:56 Gelesen: 251829# 139 @  
@ Concordia CA [#138]

Hi Jürgen,

danke für die Info. Und schon bin ich wieder neugierig: also ein Maschinenstempel. War bei den Zwischenstücken die Portoangabe so einfach zu verstellen, dass es für verschiedene Portostufen verwendbar war? Die Firma hat ja sicher nicht nur Drucksachen verschickt, wohl aber auch nicht für jede Portostufe eine separate Stempelmaschine benutzt. Wahrscheinlich kann man das in einer speziellen Literatur nachlesen, aber wegen des einen Stempels möchte ich mir die Beschaffung vorläufig nicht antun.

mit philatelistischem Gruß
Henry
 
wuerttemberger Am: 24.11.2014 10:24:00 Gelesen: 251820# 140 @  
@ Eilean [#136]

Die Marke ist nicht doppelt gezähnt, sondern nur über die gezackte Abreisskante des Rollengebers außerhalb der Zähnung abgerissen worden.

@ Henry [#139]

Es handelt sich um einen Postfreistempel und nicht um einen Absenderfreistempel.

Gruß

wuerttemberger
 
Eilean Am: 24.11.2014 12:25:25 Gelesen: 251790# 141 @  
@ wuerttemberger [#140]

Danke für die Info, dennoch schön anzusehen und ein guter Bedarfsbeleg, wie er sein muss.

Gruß
Andreas
 
Henry Am: 24.11.2014 16:12:53 Gelesen: 251761# 142 @  
@ wuerttemberger [#140]

Danke für die Korrektur. Entschuldige bitte, wenn ich weiter dumm bin. Die Post stempelt ja nicht nur für den einen Absender, müsste also das Zwischenstück auch abändern oder entfernen, wenn sie für andere Kunden stempelt. Und "franko bezahlt" heißt nach meinem Verständnis "im Voraus bezahlt". Da keine Marken verklebt wurden, liegt wohl eine Barverrechnung vor. Bleibt also meine Wissenslücke offen, 1. wie hier der Ablauf war: Posteinlieferung -> Portobezahlung -> Stempelung (würde ich vom Stempel her so sehen) oder Einlieferung -> Stempelung -> Portoabrechnung (ähnlich dem heutigen Frankier-Service) und 2. Konnte bei Bedarf der Betrag im Zwischenstück verändert werden oder musste der gesamte Kopf ausgewechselt werden?

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
22028 Am: 16.12.2014 18:05:26 Gelesen: 251122# 143 @  
Gehört dieser Jusqua Stempel von München auch zu dem Sammelgebiet?


 
filunski Am: 16.12.2014 19:35:04 Gelesen: 251108# 144 @  
@ 22028 [#143]

Gehört dieser Jusqua Stempel von München auch zu dem Sammelgebiet?

Ist zwar ein Nebenstempel, aber warum nicht! ;-)

Letztendlich muss das jeder, der Münchner Stempel sammelt für sich selbst entscheiden.

Auf alle Fälle aber ein interessanter Stempel und so, zumindest von mir, noch nie gesehen. Danke fürs Zeigen! :-)

Beste Grüße,
Peter
 
22028 Am: 17.12.2014 11:51:01 Gelesen: 251056# 145 @  
@ filunski [#144]

Diese Jusqua Stempel mit Ortsnamen sind sehr selten zu finden und das bezieht sich nicht nur auf München. Meist waren es nur stumme Stempel, wenn sie überhaupt abgeschlagen wurden!
 
Eilean Am: 26.12.2014 12:37:33 Gelesen: 250910# 146 @  


Ein neues Stück mit Mü 806 / c / 8, als Eilbrief innerhalb des Münchner Ostens mit Briefträgerstempel aus München 8!

Eine Frage dazu: welchen Zweck hat der Stempel 543 3313.20 ? Auch der mit 8b/13.19 (13. Januar, 19 Uhr) ist mir noch unbekannt. Letzterer hat wenigstens Ähnlichkeit mit dem Stempel aus Eilbriefen, die über München 2 erfasst wurden mit dem Stempel 8a, so dass es somit ein Pendant gäbe.

Eckrandmarken, München-Stempel, Briefträgerstempel, ach wenn es mehr solche Belege gäbe.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 26.12.2014 13:26:41 Gelesen: 250897# 147 @  
@ 22028 [#143]

Also ich würde den Stempel sofort sammeln. Aus welchem Jahr stammt denn der Stempel respektive der Brief?

Gruß
Andreas
 
westfale1953 Am: 26.12.2014 13:30:07 Gelesen: 250894# 148 @  
Hallo Andreas,

ist das etwas für Dich?



Gruß

Bernhard
 
Baber Am: 26.12.2014 18:21:31 Gelesen: 250871# 149 @  
Hallo zusammen,

weiß jemand, was das für eine Ausstellung in München war, zu der dieser Sonderstempel ausgegeben wurde?



Gruß
Baber
 
Eilean Am: 27.12.2014 09:50:48 Gelesen: 250832# 150 @  
@ westfale1953 [#148]

Ja, vielen Dank fürs zeigen, es fehlt zwar der Briefträgerstempel des "B109", aber sein Vermerk und ein Nebenstempel dazu ist schon was. Ich werde weiter beobachten, ob B109 zu anderen Zeiten seinen Stempel dabei hatte.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 27.12.2014 09:54:48 Gelesen: 250831# 151 @  
@ Baber [#149]

Der Katalog von Karg beschreibt hier eine Ausstellung der bayerischen Jugendorganisation auf dem Ausstellungsgelände Theresienhöhe. Veranstalter ist der Bayerische Landes- und Jugendausschuss. Stempel kommen vom 2. bis 30. August 1947 vor.

Die Buchstaben BJR passen aber -insbesondere das R- nicht so recht dazu, finde ich?!

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 27.12.2014 10:05:25 Gelesen: 250829# 152 @  
@ westfale1953 [#148]



Update: Ja, er hatte, von Dezember 1959 habe ich schon ein Exemplar, adressiert ans Standesamt Mandlstraße 14.

Die Adresse finde ich durchaus interessant, ich versuche noch herauszufinden, wo tatsächlich die Einzugsgebiete eines Eilboten waren.

Gruß
Andreas
 
Baber Am: 27.12.2014 19:12:30 Gelesen: 250784# 153 @  
@ Eilean [#151]

Hallo Andreas,

vielen Dank für den Hinweis. Steht dort auch was das für eine Jungendorganisation war und was ausgestellt wurde? Bayerische Jugendorganisation ist ja ziemlich allgemein.

Gruß
Bernd
 
Eilean Am: 27.12.2014 19:35:47 Gelesen: 250780# 154 @  
@ Baber [#153]

Mehr steht da bei Karg auch nicht als das, was ich schon schrieb, aber wenn man es googelt, findet man das hier:

http://www.reintalerhof.de/PDF/1947_Erste_Internationale_Jugendkundgebung.pdf

S. 23 dann ein Bericht über das Event: Jugendbegegnung und Demonstration. Bayerischer Jugendring, womit auch das "R" geklärt wäre.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 02.01.2015 18:45:39 Gelesen: 250628# 155 @  


@ Eilean [#146]

Ich erweitere meine Frage um einen Beleg, bei dem die 3313.20 als Stempel aufgeführt ist, diesmal mit einem Stempel davor 0217, d.h. es ist vorneweg so etwas wie ein Numerator, was bedeutet dann die 3313.20 bzw. 3317.22?

Der eine Brief lief im Münchner Osten, der andere kam aus der DDR. Beide könnten aber zentral über das Münchner TA gelaufen sein.

Gruß
Andreas
 
Köln5000 Am: 02.01.2015 23:54:57 Gelesen: 250573# 156 @  
Hallo Freunde der Münchner Stempel.

Schön, daß es doch noch einige Münchensammler gibt.

@ Henry

Zu deinem Maschinenstempel aus [#137] kann ich dir aus einem Büchlein des Münchner Briefmarken Club von 1973 "Postgeschichte und Poststempel München" folgendes zitieren:

daß am 1. Feb. 1910 die bay. Staatspost als 1. Postverwaltung in Deutschland anstelle der Freimachung der Briefsendungen mit Briefmarken die postseitige Barfrankierung durch Stempelmaschinen und zwar versuchsweise bei den PÄ München 2 und Nürnberg 2 einführte

auf Streifband



Ob "bei den Zwischenstücken die Portoangabe so einfach zu verstellen" sind, glaub ich nicht. Die Maschinen wurden für eine Portostufe eingestellt und dann wurde losgestempelt.

Noch eine Frage zu diesem Beleg:



Hat jemand Infos oder Ideen, warum (und wann) grün gestempelt wurde?

Grüße
köln5000
 
Eilean Am: 03.01.2015 22:42:25 Gelesen: 250496# 157 @  
@ Köln5000 [#156]

Ich sehe den Beleg auch das erste mal in Grün, was kein Beweis ist. Ggf. war es für den Ersttag ein Versuch, diese Briefe sofort zu erkennen und ggf. noch schwarz / rot zur Verfügung zu haben. Nur eine Vermutung.

Gruß
Andreas
 
Köln5000 Am: 04.01.2015 17:18:33 Gelesen: 250438# 158 @  
Hallo Andreas,

ja die Idee mit der grünen Farbe zum Ersttag hatte ich auch, bis ich diesen Beleg fand.



viele Grüße
köln5000
 
Eilean Am: 04.01.2015 18:04:01 Gelesen: 250430# 159 @  
@ Köln5000 [#158]

Dann bin ich vermutungslos. 2 Maschinen?

Ich dachte, ich bin hier schon fast allein ein München-Sammler. Ich sammle aber 1945 ff. Den Literatur-Wünschen kann ich mich nur anschließen. Bochmanns Schwerpunkt liegt ja vor 1945, Karg hat die Sonder- und Gelegenheitsstempel. Ich habe 2 Amtsblätter von ca. 1951 erwerben können, da ist man schon mal mit den Postämtern versorgt. Zu Handstempeln gibt es wohl nichts, zu Eilbotenstempel gibt es einen Rundbrief der Forschungsgemeinschaft Münchner Postgeschichte.

Was ich habe, habe ich in mein Literaturverzeichnis abgelegt. Ggf. kann die Forschungsgemeinschaft Münchner Postgeschichte weiterhelfen, allerdings habe ich es zu den Vereinsabenden aufgrund der zu langen Anreise nicht geschafft. Die Frage zu den grünen Stempeln habe ich aber mal weitergeleitet, ich berichte.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 05.01.2015 00:12:03 Gelesen: 250395# 160 @  
@ Köln5000 [#158]

Vom Vorsitzenden der Forschungsgemeinschaft habe ich folgende Nachricht:

Das Barfreimachungsverfahren in Bayern startete am 1.2.1910. Bis 1917 kommen die grüne und die rote Farbe nebeneinander vor, danach wird schwarz gestempelt. Erst mit Einführung des Achteckwertrahmens Ende 1922 wird dann durchgängig rot gestempelt.

Wahrscheinlich hatte man 2 Farben zur Verfügung, um auch auf Umschlägen mit farbigem Papier lesbare Abschläge zu gewährleisten. Vom 1.2.1910 gibt es etliche Gefälligkeitsabschläge (z.B. Unglaub), auch in sonst kaum benutzten Wertstufen wie 20 Pf. Daneben gibt es auch (scheinbare oder echte) Bedarfspost, wobei anzunehmen ist, dass die Versendung an diesem Tag aufgrund der Novität eine größere Aufmerksamkeit beim Empfänger der Werbesendung erreichen sollte.


Besten Dank von mir und damit wäre ein Rätsel gelöst!

Gruß
Andreas
 
Köln5000 Am: 05.01.2015 17:59:18 Gelesen: 250349# 161 @  
Hallo Andreas,

vielen Dank für deine Mühe, hat mich sehr gefreut.

Zeigen möchte ich einen Stempel, der eigentlich wohl nicht auf den Beleg gehört.



Viele Grüße
köln5000
 
juni-1848 Am: 06.01.2015 01:22:29 Gelesen: 250269# 162 @  
@ Köln5000 [#156]
@ Eilean [#160]

Ein kurzer Blick in die Infla-Bücherei, Bd. 14, S. 5 - 24, liefert etliches zu den Maschinen-Postfreistempeln 1903 - 1923 in Bayern (u.a. München).
 
Köln5000 Am: 07.01.2015 19:09:51 Gelesen: 250213# 163 @  
@ juni-1848

Vielen Dank für den Tipp, Buch ist bestellt.

@ Andreas

Deinen Stempel (13b) aus Post [#131] hätte ich noch 2x als München 8.



viele Grüße
köln5000
 
bayern klassisch Am: 07.01.2015 19:19:04 Gelesen: 250208# 164 @  
Liebe Sammlerfreunde,

hier mal eine kleine Strecke älterer Münchner Stempel - Mühlradstempel 217 der 1. Verteilung und offene Mühlradstempel 325 der Zeit ab dem 1.12.1856, dazu Ortsaufgabestempel in Form von Zweizeilern, Rahmenstempeln und Einkreisern.

Ich hoffe, die Strecke gefällt ...

Liebe Grüsse von bayern klassisch
















 
Köln5000 Am: 08.01.2015 19:16:48 Gelesen: 250155# 165 @  
Hallo bayern klassisch,

tolle Belege, super Qualität, mehrere Portostufen/perioden, Inland/Ausland, und beim ersten Beleg 5II Plf. XIII, dann der nach Bayreuth mit Paar 5II / 5III, nach Chur b-Farbe ?, nach Belgien Typ I, und der Brief nach England ist super. Hing an dem Bändchen mal was dran? Wie rechnet sich das Porto?

Der Beleg nach Bad Neudorf - (später Konstantinsbad heute Konstantinovy) hat rechts neben der Marke einen Vermerk, hat man da ein höheres Gewicht notiert und es sich dann anders überlegt?

Vielen Dank für's zeigen.
 
bayern klassisch Am: 08.01.2015 20:41:49 Gelesen: 250143# 166 @  
@ Köln5000 [#165]

Hallo Köln5000,

danke für die netten Worte. :-)

Nach Chur ist es eine 5a lt. Frau Brettl, aber du hast Recht, sie "riecht" förmlich nach einer 5b.

Bei dem Brief nach Belgien wurden 45 Kr. verklebt (vorn und hinten). Leider passt das Franko nicht zum Postvertrag. Vermutlich hing ein Muster an dem Bindfaden, das heute nicht mehr vorhanden ist. Als a) ist so etwas auf Brief nicht so häufig.

Beim Brief nach Bad Neudorf wurde ein Bestellgeld notiert, aber wieder gestrichen. Habe ich auch so gut wie nie wieder erlebt.

Die Nr. 5 (sorry für "off topic") ist mit der Nr. 2 meine Lieblingsmarke bei Bayern, daher habe ich hier etwas "aufgerüstet".

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Köln5000 Am: 12.01.2015 18:49:36 Gelesen: 250014# 167 @  
Hallo zusammen,

den Sonderstempel - Karg Nr. 39 - hätte ich noch auf einer Oktoberfestkarte zu bieten.



Wohl der einzige rote Sonderstempel Münchens nach 1945. Gültig 3.9.-3.10.49 fand er anlässlich der Jubiläumsausstellung des Landesverbandes Bayerischer Philatelisten "100 Jahre Deutsche Briefmarke" Verwendung.



Und den Ursprungsstempel auf Postschein für einen Chargebrief zum Landgericht Dachau. Die Scheingebühr wurde am 1.7.1850 von 4 auf 6 Kr. geändert, was auf dem Schein auch geändert wurde.

Gruß
köln5000
 
Eilean Am: 12.01.2015 23:34:12 Gelesen: 249991# 168 @  
@ Köln5000 [#163]

Ich hatte bereits gesehen, dass auf den Stempeln mit Zierfeld es auch andere Stempel mit (13b) gibt. Im Bochmann ist zu den Handstempeln für das DR nur die (13b) / 20 / b vermerkt, somit müsste es für die Handstempel auch nur diesen geben. Das muss nicht 100% stimmen, da ich andere UBs habe für andere Postämter, die im Bochmann nicht verzeichnet sind.

Vielen Dank fürs zeigen, ich werde es im Hinterkopf behalten.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 13.01.2015 10:50:59 Gelesen: 249962# 169 @  
@ Köln5000 [#167]

Wohl der einzige rote Sonderstempel Münchens nach 1945. Gültig 3.9.-3.10.49...

Hallo,

sehr schöner Beleg! :-)

Noch eine Nachfrage zu der von Dir angegebenen Verwendungsdauer, laut Karg. Bochmann hat diesen Stempel auch gelistet als S.225 (kommt auch in Schwarz vor), seine Verwendungsdauer lautet allerdings 30.9. bis 3.10.1949. Liegt da eventuell bei Einem der beiden ein Schreibfehler vor?

Beste Grüße,
Peter
 
Köln5000 Am: 13.01.2015 20:41:18 Gelesen: 249921# 170 @  
Hallo Peter,

du hast recht, 30.9. bis 3.10.1949 ist richtig.

viele Grüße
köln5000
 
Eilean Am: 13.01.2015 21:23:00 Gelesen: 249903# 171 @  
@ Köln5000 [#167]



Handstempel gibt es gerade aus der Zeit nach 1945 doch öfter mal in rot. München / SCHA / f

Bislang, der einzige jedoch, den ich in blau habe:



München / * SchA c

Gruß
Andreas
 
Jürgen Witkowski Am: 13.01.2015 21:31:57 Gelesen: 249900# 172 @  
@ Eilean [#171]

Die gezeigten Stempel stammen von Hochdruck-Stempelmaschinen.

Siehe auch http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=1014&page=0

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Köln5000 Am: 13.01.2015 21:39:22 Gelesen: 249899# 173 @  
Hallo zusammen,

einen roten Stempel hätte ich noch.



viele Grüße
köln5000
 
filunski Am: 13.01.2015 22:33:32 Gelesen: 249882# 174 @  
@ Köln5000 [#173]

Hallo,

auch hier ist die rote Farbe ganz normal, da es sich um einen "Gebühr bezahlt" Stempel handelt.

Für mich viel interessanter ist aber der Adressat, Herr Renner in Neuburg an der Donau. Ich kannte ihn und habe auch einen Teil seiner Korrespondenz. Weißt Du zufällig noch, wie Du an diesen Beleg gekommen bist?

Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 13.01.2015 23:31:11 Gelesen: 249874# 175 @  
@ Concordia CA [#172]

Das neue Jahr hat ja gleich wieder Überraschungen, was es nicht alles gibt. Danke!
 
filunski Am: 14.01.2015 14:17:45 Gelesen: 249841# 176 @  
@ Köln5000 [#173]

Habe mal ein wenig in meinen Kisten gewühlt und nach der Renner Korrespondenz gesucht.

Hier noch ein Brief daraus. 1936 weilte der damalige "Studienassessor" Renner in Sigmaringen. Damit es hier zum Thema passt mit einem Münchner Maschinenstempel einer Sylbe Maschine:



Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 28.01.2015 00:29:51 Gelesen: 249464# 177 @  
Dieser Nachnahmebeleg wurde gerade für doch einen erheblichen Betrag um die EUR 50,00 versteigert. Ich habe mich zunächst gefragt, ob ich den Beleg zeige, aber die Neugier siegt:

Als Stempel-Jungsammler frage ich mich: Was ist nun das Besondere?

Ist es die Nachnahmekarte, der violette Stempel zur linken oder der Zweiellipsenstegstempel im rechten oberen Eck? Diesen dürfte es zu dieser Zeit nach 1945 eigentlich nicht mehr in Benutzung geben, wenn diese ab 1936 durch die "BEZAHLT"-Stempel des Deutschen Reichs mit Ehrentitel und HK ersetzt wurden (Rundbrief Forschungsgemeinschaft Münchner Postgeschichte e.V., S.12 f).

So meine Vermutungen, ich habe bislang derartige "Gebühr bezahlt"-Stempel nicht gesehen.

Und was bedeutet A-ABT?

Hat jemand weitere Vermutungen zur Seltenheit oder seltenen Merkmalen?

Gruß
Andreas


 
Eilean Am: 29.01.2015 23:11:33 Gelesen: 249361# 178 @  
@ Eilean [#177]

Heute mal ein Brief, den ich jüngst erwarb, aus meinem Hauptsammelbereich: Ein Eilbrief nach München mit rückseitigem Eilbotenstempel "51"



Schöner, klarer Stempel der ersten Form mit ca 15mm Höhe, 7,5 mm Ziffernhöhe, schmale Ziffern in Schriftart Grotesk. Dazu der Ankunftsstempel "(13b) MÜNCHEN TA / i". Womit auch belegt ist, dass der Brief durch das TA zugestellt wurde. Wiederum bei der Adresse Theatinerstrasse auch zu erwarten.

Das Besondere: In der einzigen, mir bekannten Literatur zu diesen Stempeln geht man von einer Verwendung der Eilbotenstempel ab 1953 aus. Briefe ab Ende 1952 mit den Eilbotenstempeln habe ich auch bereits in der Sammlung. Dieser mit Stempeldatum 20.07.1950 ist außergewöhnlich früh und noch dazu sehr schön erhalten. Stand heute somit (m)ein "Sahnehäubchen". [Selbstredend gibt es auch davor Eilbotenbriefe, auch mit Vermerken der jeweiligen Postboten mit handschriftlicher Nummer, aber eben ohne Stempelchen dazu.]

Wenn ihr weitere Belege habt, bitte unbedingt zeigen.

Zur Frankatur aus Luxembourg kann ich nichts sagen.

Gruß
Andreas
 
Gernesammler Am: 25.02.2015 19:50:28 Gelesen: 248761# 179 @  
Hallo Sammlerfreunde,

habe am Wochenende diesen netten Einschreib - Brief von 1929 aus Monaco/Monte Carlo nach München bekommen. Bei dem Ellipsenstempel gehe ich mal von einem Bahnpoststempel aus, über weitere Infos wäre ich dankbar. Als Ausgabestempel ein Einkreisstegstempel "München * 13 *.

Gruß Rainer


 
volkimal Am: 25.02.2015 21:28:27 Gelesen: 248738# 180 @  
@ Gernesammler [#179]

Hallo Rainer,

zu dem Ellipsenstempel habe ich noch ein paar Informationen für Dich. Schau Dir einmal die folgenden Beiträge an:

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=40085
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=40151

Viele Grüße
Volkmar
 
Gernesammler Am: 26.02.2015 19:24:30 Gelesen: 248689# 181 @  
@ volkimal [#180]

Hallo Volkmar,

vielen Dank für die Links, sehr informativ ich hätte nicht an Rohrpost gedacht da der Brief nicht wie meist üblich bei Rohrpostbelegen (Berlin) in der Mitte geknickt ist.

mit besten Grüßen aus Berlin
Rainer
 
Eilean Am: 27.02.2015 08:33:14 Gelesen: 248649# 182 @  
@ Gernesammler [#181]

Also ich bin kein Rohrpostsammler, aber die Ellipsenstempel sind Stempel des Postamts München 2 und kommen überwiegend auf Einschreibebriefen vor. Links ist in diesem Fall der Numerator.

Mit Rohrpost hat das nichts zu tun. Dafür fehlt ein Anhaltspunkt. Bahnpost ist es jedenfalls auf keinen Fall.

Es kamen wohl 8 verschiedene Stempel über die Zeit der 20er-40er Jahre hinweg zum Einsatz, der gezeigte von 1927 bis 1931.

Besten Sammlergruß
Andreas
 
drmoeller_neuss Am: 02.03.2015 17:48:27 Gelesen: 248557# 183 @  
Ein nettes Briefstück vom Münchner Flughafen:

(13b) München 64 (Flughafen) vom 25.Mai 1960.


 
filunski Am: 08.03.2015 11:32:25 Gelesen: 248429# 184 @  
Verehrte München-Stempel-Freunde,

mal wieder was zum Thema.

Diese Fernseh-Rundfunkgenehmigungs-Karte habe ich von der Messe in München mitgebracht:



Darauf abgeschlagen ein (Innendienst-) Stempel des Münchner Postamts 2:

MÜNCHEN 2 / ap: / 8



Ungewöhnlich dabei der, ich nenne es jetzt mal "Doppelpunkt", nach den UB ap. Beim ersten Betrachten der Karte und des Stempels sieht man dort einen Doppelpunkt. Sehr ungewöhnlich und zumindest ich selbst sowie einige Stempelexperten denen ich die Karte zeigte und darüber sprach hatten Ähnliches noch auf keinem Stempel gesehen. Der Doppelpunkt ist auch zweifelsohne Bestandteil des Stempels und keine etwaige Verschmutzung oder Markierung auf dem Formular selbst.

Zur genaueren Betrachtung hier der Ausschnitt mit dem UB noch einmal höher auflösend (600 dpi) gescannt:



Kann sich hier jemand einen Reim darauf machen oder hat schon mal Ähnliches gesehen?

Beste Grüße,
Peter
 
filunski Am: 09.03.2015 17:56:15 Gelesen: 248374# 185 @  
Verehrte München-Stempel-Liebhaber,

zu dem obigen Beitrag gibt es anscheinend keine Meinungen? :-(

Vielleicht gibt es hierzu mehr Resonanz?

Eine Ganzsache (Gemeindewaisenrat), noch aus der Zeit der eigenständigen Bayerischen Posthoheit. Diese Ganzsache datiert aus 1916. Hier erst mal die Vorderseite:



Dert Wertstempel ist entwertet mit einem Handstempel des Postamts München 1: MÜNCHEN 1.P.P. / * i, hier im Detail:



Ein Braungardt Stempel wie er bei diesem Postamt auch nachgewiesen ist. P.P. steht aber für Paketpost, warum ist der auf einer Postkarte zu finden? Dann auch noch etwas ganz ungewöhnliches, es fehlen die Datums- und Uhrzeitangaben. Was war hier passiert? Ich hoffe, dass unser "bayern klassisch" hier mitliest und vielleicht eine Idee dazu hat. ;-)

Aber vielleicht bringt uns ja auch die Rückseite noch weiter:



Diese trägt als Datum den 15. Juni 1921!

Zu diesem Zeitpunkt hatte Bayern bereits keine eigene Posthoheit mehr, sondern diese längst an das Deutsche Reich verkauft, und auch diese Ganzsache mit dem bayerischen Wertstempel war nicht mehr frankaturgültig. Wenn man sich die Vorderseite nochmals ansieht, erkennt man unter dem Wertstempel auch Klebespuren/-reste einer dort mal aufgeklebten Marke. Diese habe ich noch gesehen bevor sie abfiel, es war eine frankaturgültige Marke des Deutschen Reichs (Mi.Nr. 123) ohne Stempel.

Meine Vermutung: diese (noch postfrischen) Ganzsachen wurden nach Übergabe der Posthoheit an das Deutsche Reich mit dem Stempel "MÜNCHEN 1.P.P.", ohne Datum/Uhrzeit, "ungültig gestempelt" und konnten dann durch Nachfrankieren mit postgültigen Marken weiterverwendet werden. Aus irgendwelchen Gründen wurde in diesem Fall die dazu verwendete Marke aber nicht entwertet?

Weitere Meinungen oder Ideen dazu wären sehr willkommen! ;-)

Beste Grüße,
Peter
 
bayern klassisch Am: 09.03.2015 19:37:36 Gelesen: 248354# 186 @  
@ filunski [#185]

Hallo Peter,

ich teile deine Auffassung. Die Karten waren ja noch da, der Wertstempel auch, nur galten sie halt nicht mehr. Die Inschrift links war ja auch falsch.

Daher, die Mittel damals waren ebenso rar, wie die Materialien, wurden sie durch den alten Stempel annulliert und nach Auffrankatur mit Marken des Deutschen Reichs als Karte verwendbar.

Dass man eine Marke ihrer Entwertung entkam, war dem hektischen Alltag geschuldet, viele Männer = Postler waren ja auf dem Felde der Ehre geblieben.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
abrixas Am: 10.03.2015 12:58:55 Gelesen: 248322# 187 @  
Münchener Stempel von Briefzustellern

Hallo zusammen,

da ich schon seit etlichen Jahren die Stempeldaten sammle, beschloss ich, es mit dem Sammeln von Scans zu versuchen. Das dürfte zwar etwas zäh angehen, da ich mir von in Auktionen dargebotenen Belegen das Bild herunterlade und den Stempel digital ausschneide. Wohlan, ich will es zumindest mal versuchen.

Anbei ein Ausschnitt der EXCEL-Tabelle und mein erster Schritt mit Scans, auf die ich jetzt Jagd machen will. Falls einer von Euch auch etwas dazu beitragen will, bin ich ihm absolut nicht böse. ;)



[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Altdeutschland Bayern: Schöne Belege"]
 
Eilean Am: 10.03.2015 14:26:34 Gelesen: 248288# 188 @  
@ filunski [#184]

Hallo Jürgen,

habe natürlich den Eintrag gelesen und kann mir auch keinen Reim machen. Ungewöhnliche Stempel, mit begrenztem Einsatzgebiet, etc. sind dann doch immer schön anzusehen.

@ [#183]

Wer b sagt muss auch (13b) München 64 (Flughafen) / a sagen.


 
Eilean Am: 13.03.2015 00:23:13 Gelesen: 248119# 189 @  
@ abrixas [#187]

Deine Tabelle der älteren Briefträgerstempel Münchens macht mich schon neugierig. Meine Stücke aus dieser Zeit bewegen sich im niedrigen einstelligen Bereich. Ich erfasse derzeit Stempel ab 1945.

Hier habe ich nagelneu zwei Belege erworben, die nun gar nicht in jede bekannte Form fallen, da sie weder einen Kreis haben noch der Schriftart nach einschlägig wären:



Einmal eine recht klobige "317" und eine 6mm hohe 406. Ist der erste noch irgendwie erklärbar, dass vielleicht so kurz vor Ende der Briefträgerstempel-Ära niemand mehr Anteil nahm, wie diese einmal aussahen, so ist der Stempel von 1981 (mit meinem 8. Geburststagsstempel...) völlig untypisch. Aus der Zifferreihe 400-450 her müsste die Zahl nur 4-5 mm hoch sein, sie ist aber 6 mm; mit 6mm in dieser Schriftart gäbe es sie erst ab Ende 1984.

Jedenfalls habe ich nichts vergleichbares.

"Falls einer von Euch auch etwas dazu beitragen will, bin ich ihm absolut nicht böse. ;) " Stimme hier voll zu.

Gruß
Andreas
 
PeterPan100 Am: 13.03.2015 14:40:16 Gelesen: 248078# 190 @  
An alle München-Stempelfreunde,

hier ein netter falsch eingestellter Ankunftsstempel vom 3.11.1900. Der Monat NOV steht auf dem Kopf.

Grüsse Wolf


 
Cantus Am: 21.03.2015 00:45:10 Gelesen: 247930# 191 @  
Ein schöner Sonderstempel aus der Nachkriegszeit ist mir in die Finger geraten. Dabei finde ich es bemerkenswert, wie da die einzelnen Zahlen der Daten voneinander getrennt worden sind, nämlich nicht wie üblich mit kleinen Punkten am Fuß der Ziffern, sondern mit so etwas wie Punkt-Strichen in halber Höhe.



Viele Grüße
Ingo
 
filunski Am: 26.03.2015 17:09:51 Gelesen: 247803# 192 @  
Hallo zusammen,

heute ein "Münchner Stempel", der mit Argwohn betrachtet werden muss und vor dem ich hier warnen möchte:



Dem etwas geübten Beobachter fällt hier gleich mal das Datum auf, 11.5.69!?

1869 kann nicht sein, da gab es diese Stempel noch nicht, also bleibt nur 1969! Da waren diese Stempel aber auch schon nicht mehr in Gebrauch. Es ist aber ein Originalabschlag, den ich heute von einem guten Bekannten, der ihn aus einer suspekten Quelle hat, bekam.

Diese Stempel waren zu finden als Tagesstempel in den Hochdruckstempelmaschinen der Postscheckämter und Postsparkassen, in dieser Form (ohne Zeitangabe) ca. ab 1930. Abgeschlagen immer auf Postanweisungsabschnitten und Formularen, nie auf Marken.

Dieser Abschlag stammt allerdings aus privater Hand und wird u.a. auch dazu benutzt postfrische/ungebrauchte Marken nachzustempeln, also FALSCHSTEMPEL zu produzieren. Ob der derzeitige Besitzer/Benutzer tatsächlich eine komplette Stempelmaschine hat oder nur einen Handstempel angefertigt hat ist mir nicht bekannt. Zumindest funktioniert aber das Datumswerk und kann verstellt werden. Es wird damit auch Missbrauch betrieben!

Also Vorsicht vor Marken mit diesem Stempelabschlag!

Beste Grüße,
Peter
 
westfale1953 Am: 02.04.2015 14:03:36 Gelesen: 247671# 193 @  
Hallo,

von mir heute einige Ankunftstempel München:



Bernhard
 
Eilean Am: 04.04.2015 19:14:14 Gelesen: 247591# 194 @  
@ westfale1953 [#193]

Der Ankunftsstempel des München 2 BZ ist zumindest erst ab 1933 bekannt, also ein frühes Datum. Ob es Frühdaten sind, müssten Deutsches Reich Sammler bestimmen.

Schöne, glasklare Stempel!
 
Eilean Am: 04.04.2015 19:24:12 Gelesen: 247588# 195 @  


@ Eilean [#194]

Heute zeige ich mal, dass die Neuordnung der Postleitzahlen dem Grunde nach nicht erst 1962 beschlossene Sache war, sondern schon am 26. April 1950 nicht die "13b", sondern die "8" als Gebietsleitzahl eingetragen war. Ich habe den Beweis gefunden!

Ist natürlich ein verspäteter Aprilscherz, aber es passt so schön. Als kleiner Ostergruß diese Zufälligkeit. Es handelt sich um einen perfekt abgeschlagenen Briefträgerstempel für diesen äußerst frühen Eilbrief aus dem Jahr 1950. Geprüft Schlegel, was sich aber wohl mehr auf die Ganzsache bezieht.

http://www.phila.berlin/m%C3%BCnchner-eilbotenstempel/dezentrale-zustellung/m%C3%BCnchen-19/

Aber eine ernste Frage dazu: Wie heißt die Straße, an die zugestellt werden sollte? Eine "..ö...straße" in Neuhausen finde ich nicht. Wer ähnliche Belege hat, möge diese gerne zeigen.

Gruß
Andreas
 
kreuzer Am: 05.04.2015 04:36:25 Gelesen: 247562# 196 @  
@ Eilean [#195]

Hallo Andreas,

ich lese "Pötschnerstr."

Viele Grüße

kreuzer
 
Eilean Am: 05.04.2015 11:06:45 Gelesen: 247536# 197 @  
@ kreuzer [#196]

Pötschnerstraße will do.

Genau, perfekt! Danke.
 
Gernesammler Am: 12.04.2015 18:00:16 Gelesen: 247181# 198 @  
Hallo zusammen,

habe diesen Zeitungs Bestellschein bekommen dieser ist für das Jahr 1878 und gestempelt am 3.1.1878 von der Hauptzeitungsexpedition München.

Gruß Rainer


 
Eilean Am: 13.04.2015 18:56:48 Gelesen: 247123# 199 @  
@ Gernesammler [#198]

Hauptzeitungsexpedition - was es nicht alles gab.

Nach nun meinem ersten Jahr habe ich doch eine ganz ansehnliche Stempelsammlung aufgebaut. Ich merke aber auch, dass ich noch riesige, scheunentorgroße Lücken habe und mir noch viel Wissen ob der Stadtteile, Postämter, etc. fehlt. Dafür bin ich bei den Eilbotenstempeln schnell weit fortgeschritten.

Zudem hatte ich in der Tagespost einen Blick in die Zukunft werfen können: Pünktlich zum 859 Jahrestag Münchens wird München im Jahr 2017 in MÜNCHEM umbenannt. Kein Witz:



Diese Postfiliale beschreibt doch mal wieder einprägsam, wie gut man beim Einstellen der Stempel geübt ist (statt 2015 eine schöne 2017). Aber das ein MÜNCHEM-Stempel existiert, verwundert mich doch sehr. Mit dem bekannten UB zz, wie es in den Postfilialen so vorkommt.

Beste Grüße
Andreas
 
juni-1848 Am: 21.04.2015 00:50:46 Gelesen: 246939# 200 @  
Moin München-Sammler,

diesen Tagesstempel mit Postamtsziffern in vom Ortsnamen abweichender Schrifttype gibts just auf ebay unter 111650305676:



Wer kennt den Verwendungszeitraum?

Sammlergruß
Werner
 
Eilean Am: 02.05.2015 14:10:32 Gelesen: 246598# 201 @  
@ juni-1848 [#200]

Leider gar nicht meine Zeit, aber Stempel mit 2 verschiedenen Schriftarten, wäre doch auch ein Sammelgebiet?



Ich erweitere meine Fragen zu dem Eilbotenstempel in [#146] und [#155] noch mal und habe ein weiteres Detail:

Auf zwei Eilbotenbelegen an die gleiche Adresse ist vorne wohl so etwas wie ein Numerator, während mir die hinteren 6 Zahlen gar nicht einleuchten wollen.

Einen Beleg zur Ansicht dazu:



Es sind andere 6 Zahlen als bei den zuvor gezeigten in den anderen Beiträgen, aber es sind keine Datumsangaben.

Sieht jemand eine Logik?

Gruß
Andreas
 
Heinrich3 Am: 11.05.2015 10:22:22 Gelesen: 246239# 202 @  
Hallo,

von filunski habe ich einen Karton von Stempelabschnitten bekommen. Die Stempel gebe ich derzeit in die Stempeldatei ein. Beim Lesen dieses Threads wird mir klar, daß es wohl besser wäre, die München-Abschnitte an einen von Euch abzutreten. Es sind etwa 40 Gramm, von mir nur einmal beim Sortieren nach Orten in die Hand genommen. Zeitraum etwa 1950 bis 1980, sicher viele doppelte dabei.

Wer übernimmt? Sie sind gratis. Porto zahle ich.

Eine schöne Woche wünscht
Heinrich
 
Eilean Am: 11.05.2015 13:32:39 Gelesen: 246212# 203 @  
@ Heinrich3 [#202]

Das ist dann meine Baustelle auch wenn ich keine Schnipsel sammle. Von der Zeit der Stempel aber mein Feld.

Ist die Adresse hinterlegt?

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 15.05.2015 18:41:12 Gelesen: 246037# 204 @  
Verehrte Freunde der Münchner Stempel,

heute mal einen "Exoten" unter den "Münchner" Stempeln.



Der hier kommt aus NEW MUNICH, Minnesota, USA! ;-)

Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 16.05.2015 21:05:40 Gelesen: 245925# 205 @  
@ filunski [#204]

Hallo Peter,

mit ca. 325 Einwohnern auch für heutige Maßstäbe ein kleiner Ort. Habe nicht viel gefunden, ich dachte da fehlen ein paar Nullen. 70 Prozent deutsche Vorfahren. Cool. Die Historie wäre interessant. Nettes Detail; beliebter Vorname: Aloys.

Danke Fürs zeigen. Finde ich hochinteressant.
 
Heinrich3 Am: 25.05.2015 14:27:01 Gelesen: 245292# 206 @  
Hallo an die München-Stempel-Sammler,

gerade habe ich gut 60 Kreisstempel (etwa 1875 bis 1920) aus Bayern hochgeladen, darunter mehrere München-Stempel. Wer interessiert ist, kann in etwa 1 Woche (hoffe ich, wenn sich ein Redakteur erbarmt) nachsehen, ob etwas interessantes dabei ist. Wer den einen oder anderen Beleg (Postkarte mit eingedruckter Frankatur 5 Pf. meistens) möchte, bitte bei mir melden.

Gruß
Heinrich
 
Eilean Am: 30.05.2015 21:02:55 Gelesen: 245008# 207 @  
Liebe Gemeinde,

diese Postkarte ging bei einer Auktion für ca 154 EUR weg. Die Preisbewertung einmal außen vor gelassen, aber was macht diese Postkarte so interessant? Das Porto? Die Nachgebühr? Der Stempel? Die Marken? Das Formular?



Ich bin etwas ratlos.

Gruß
Andreas
 
Altmerker Am: 30.05.2015 23:18:34 Gelesen: 244994# 208 @  
Ich habe da mal zwei Stempel auf Paketkarten gefunden, die hier noch nicht zu sehen waren. Interessant, die Kopplung mit dem Ausgabedatum des Paketes.

Freundlich grüßt
Uwe


 
Altmerker Am: 01.06.2015 15:30:14 Gelesen: 244884# 209 @  


Auch hier nochmal Paketkartenstempel aus München

Gruß
Uwe
 
Gernesammler Am: 12.06.2015 10:51:37 Gelesen: 244265# 210 @  
Hallo Stempelfreunde,

habe hier 2 Maschinenstempel von München und würde gerne wissen zu welcher Stempelmaschine diese gehören. Versendet wurden beide Postkarten auf den diese Stempel sind im Jahr 1907, wie lange waren diese Stempel in Gebrauch?

Gruß Rainer




 
PeKaR Am: 12.06.2015 15:08:59 Gelesen: 244243# 211 @  
@ Gernesammler [#210]

Es handelt sich um eine Bickerdike Briefstempelmaschine. Bei Miller bekannter Verwendungszeitraum 20.2.1905 bis 2.9.1907.

Gruß
Peter
 
Eilean Am: 27.06.2015 22:36:59 Gelesen: 243523# 212 @  


Heute mal ein Brief aus der 1 EUR-Kiste des Internets. Herr Maassen hätte seine Freude in seiner Kolumne:

Erworben wegen des lustigen Schreibfehlers "angegnbenen" auf der Vorderseite



und von der Rückseite nicht enttäuscht worden. Neben zwei weiteren Nebenstempeln

"Abschrift ungenügend/unzutreffend"



und

"Empfänger aus den Angaben in Nachschlagewerken nicht zweifelsfrei zu ermitteln"



und noch ein Briefträgerstempel "150" aus dem Letztjahr dieser Art Nummernstempel. Bearbeitet 23. Februar 1978.

Und für alle Freunde der Verschlussbanderolen (Heißen die so?) noch nach Frankfurt gesandt, dort geöffnet, mit OPD Frankfurt - wieder zugeklebt und noch ein stummer Stempel 03.03.1978 obendrauf. Dieser scheint jedenfalls nach Frankfurt zu gehören, da mir die Münchner mit einem L1-Stempel zu stempeln scheinen bzw. hier der Bearbeiter der unzustellbaren Sendung ohnehin den 25. Februar als Bearbeitungsdatum gestempelt hat.

Gab es in München keine OPD mehr bzw. ging alles nach Frankfurt?

Wie immer: Solche Belege sind tauschwürdig, vorzugsweise mit mir!

Gruß
Andreas
 
Max78 Am: 28.06.2015 11:08:14 Gelesen: 243490# 213 @  
Interessanter Beleg. ;-)

mit Grüßen Max
 
Cantus Am: 13.07.2015 22:40:30 Gelesen: 243114# 214 @  
Dieser Stempel befindet sich bisher noch nicht in der Datenbank.



Viele Grüße
Ingo
 
wuerttemberger Am: 13.07.2015 23:15:14 Gelesen: 243109# 215 @  
@ Eilean [#207]

Wow! Das ist ein krasses Teil! Unterwegs wurde für einen 180 Gramm schweren Luftpostbrief als Muster ohne Wert nach Beyruth festgestellt, dass 120 Pfennig fehlen. Der Fehlbetrag wurde an das Aufgabepostamt in Baienfurt gemeldet und dort in Freimarken verrechnet. Den Preis halte ich für diese Frankatur für absolut gerechtfertigt. Und komme mir bitte keiner mit dem Einwand, dass es ja nur eine MiF und keine MeF ist.

Gruß

wuerttemberger
 
Eilean Am: 14.07.2015 08:41:09 Gelesen: 243085# 216 @  
@ wuerttemberger [#215]

Hallo Wuerttemberger,

vielen Dank für des Rätsels Lösung. Ich hatte die Auktion nur wegen des Münchner Stempels verfolgt und blieb seinerzeit ratlos. Ich sehe, dass diese Karte dann wohl jeden Portostufensammler mit dem Blick für Besonderheiten sehr interessiert hätte.

Danke!

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 14.07.2015 22:43:52 Gelesen: 243031# 217 @  


Heute mal ein Stempel von einer Paketkarte mit einem Zollamtsstempel. Immerhin steht MÜNCHEN POST drauf. Solche Stempel hatten wir hier noch nicht.
 
Cantus Am: 22.07.2015 00:25:56 Gelesen: 242754# 218 @  
Von mir ein netter Maschinenwerbestempel aus dem Jahr 1935.



Viele Grüße
Ingo
 
Altmerker Am: 23.07.2015 22:05:57 Gelesen: 242641# 219 @  
Ich habe einen interessanten Beleg in der Sammlung, der sowohl den R-Zettel, den Maschinenstempel, als auch den Handstempel München 26 zeigt. Rückseitig ist es weniger spannend: Ankunftsstempel von Gera.

Gruß
Uwe


 
Altmerker Am: 29.07.2015 20:33:02 Gelesen: 242432# 220 @  
Etwas dünn, aber München.

Gruß
Uwe


 
Eilean Am: 06.08.2015 12:12:08 Gelesen: 242067# 221 @  
Hier mal ein nicht so häufige Serie aus dem PSchA:





Es müsste sich in allen Fällen um Maschinenstempel handeln.
 
Eilean Am: 06.08.2015 18:33:27 Gelesen: 242022# 222 @  
Dazu heute einige Handstempel aus dem PSchA:





und Maschinenstempel:



Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 16.08.2015 15:23:54 Gelesen: 241189# 223 @  


So gar nicht mein Sammelgebiet, aber mit dem Stempel aus Nannhofen dann wieder irgendwie doch (ganz nah der alten Heimat...). Ich kann nur "Pfarramt entziffern, aber ist auch nicht sooo wichtig. Innen ein schöner Text.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 16.08.2015 15:31:06 Gelesen: 241185# 224 @  
@ Eilean [#223]

"Ich kann nur "Pfarramt entziffern, aber ist auch nicht sooo wichtig."

Hallo Andreas,

"An das Königliche Pfarramt St. Peter" ;-)

Beste Grüße,
Peter
 
franzi2005 Am: 17.08.2015 20:39:41 Gelesen: 240944# 225 @  
Ich habe noch einen Stempel gefunden:
 


Eilean Am: 24.08.2015 23:59:18 Gelesen: 240358# 226 @  
@ franzi2005 [#225]

Immer nur her mit den Oktoberfeststempeln.



Hier mal ein Stempel (13b) MÜNCHEN TA / c, bei dem die (13b) nachträglich hinzugefügt ist bzw. so erscheint, wenigstens ist die Anordnung anders als bei nachfolgenden Stempeln mit zweistelligen UBs der (13b) TA.



Gruß
Andreas
 
jahlert Am: 25.08.2015 17:04:57 Gelesen: 240278# 227 @  
@ Eilean [#226]

Hallo Andreas,

hier gewinnen die Bayern mal wieder mit 2:1.

Den Kreisobersegmentstempel aus WEIDHAUSEN / (HZGTH. COBURG) / * * vom 30. September 1892 kann ich der OPD Erfurt zuordnen.

Bei den beiden anderen Stempeln kann ich nur spekulieren.

Gruß
Jürgen


 
Eilean Am: 26.08.2015 09:54:11 Gelesen: 240216# 228 @  
@ jahlert [#227]

Hallo Jürgen,

der Kreisstempel mit der 185 ist offensichtlich ein gewöhnlicher Münchner Briefträgerstempel, passt in die bekannte Zeit und Form.

Den anderen Stempel werde ich heute Abend genauer nachsehen und mehr erzählen außer, dass es logisch ein Ankunftsstempel ist, ich glaube es hieß "Brief-Übergabe", aber das ist schon wieder Spekulation, da es nicht meine Sammel-Hauptzeit ist.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 26.08.2015 20:24:34 Gelesen: 240147# 229 @  
@ Eilean [#228]

So, das BÜ heißt "Briefpost-Übernahme". Es gibt hier verschiedene Stempel, für die Zeit passt er aber. Später heißt das dann Brief-Post-Bestellung.



Für die Briefträgerstempel man einen alten Beleg auf 1867 mit der ersten Form.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 27.08.2015 09:04:39 Gelesen: 240100# 230 @  
Liebe München-Stempel-Freunde,

von mir auch mal wieder einer, ein Gebühr bezahlt Maschinenstempel:



Beste Grüße,
Peter
 
filunski Am: 28.08.2015 16:58:29 Gelesen: 240011# 231 @  
Verehrte Mitleser,

mal wieder ein ganz anderer München-Stempel (tatsächlich aus DEM München - der bayerischen Landeshauptstadt ;-)):



So, und warum steht dann da U.S. POSTAL SERVICE, also ein Sonder-/Gelegenheitsstempel der US Post?

Zu dem Datum fand in München die IBRA (Internationale Briefmarkenausstellung) statt und dies war der Messestempel der dort vertretenen US Postverwaltung.

Hier der Beleg dazu:



Beste Grüße,
Peter
 
Baber Am: 28.08.2015 17:27:30 Gelesen: 240006# 232 @  
@ filunski [#231]

Hallo Peter,

auf der IBRA 73 in München gab es eine ganze Reihe von Austellungsstempeln von ausländischen Postverwaltungen, aber nur die USA, Niederlande und die UNO hatten München im Stempel.



Gruß
Baber
 
Altmerker Am: 29.08.2015 12:20:40 Gelesen: 239940# 233 @  
Ich habe nochmal in den Zeitungsstapel geschaut.



Gruß
Uwe
 
Eilean Am: 29.08.2015 14:12:47 Gelesen: 239925# 234 @  
@ Baber [#232]

Nice! Immer wieder etwas neues bei den Münchner Stempel!

Hier im Gegenteil ein Stempel, der 100 Jahre ist, frisch vom Flohmarkt am 17. Juni:



Aufgegeben 2. Januar 1916:



Dieser hat die 100 schon voll:



Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 29.08.2015 14:21:31 Gelesen: 239918# 235 @  
@ Eilean [#234]



Dazu auch den Kreisgitterstempel. Die finde ich ja stets schön anzusehen, ich habe aber nur sehr wenige. Mit etlichen Brüchen, falls ich mal mehr habe, kann man auch hier sicher die Beschädigungen zeitlich zuordnen.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 29.08.2015 23:59:56 Gelesen: 239874# 236 @  
Hallo zusammen,

zu später Stunde fand ich eben noch diesen Stempel:



Um was für eine Stelle es sich bei "Zeitungs-Zustellung" handelte weiß ich nicht, vielleicht kann dazu Jemand Auskunft geben?

Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 30.08.2015 22:32:18 Gelesen: 239799# 237 @  
@ filunski [#236]

Konnte nichts zur Zeitungs-Zustellung finden.

Darauf 2 Halbe:


 
Altmerker Am: 31.08.2015 08:49:28 Gelesen: 239772# 238 @  
@ filunski [#236]

In meiner Zeitungsmotiv-Sammlung ist mir der Stempel nicht untergekommen, aber ein Telefonat mit Sammlerfreunden nährt die Vermutung, es sei ein Vorgängerstempel des Zeitungsvertriebsamtes, also für den Versand von nicht tagaktuellen Zeitungsexemplaren (Belege, Urlaubsnachsendung etc.). Andere Auffassungen hören wir gerne.

Viele Grüße aus der Redaktionsstube
Uwe
 
filunski Am: 31.08.2015 13:59:28 Gelesen: 239732# 239 @  
@ Altmerker [#238]

Hallo Uwe,

vielen Dank für den Hinweis, das ist ja schon mal eine Spur. Mal sehen vielleicht findet sich ja noch mehr. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 02.09.2015 22:59:21 Gelesen: 239588# 240 @  
@ filunski [#239]



Nichts mit der Zeitungs-Zustellung gemein, aber die einzige Abkürzung Z in München "MÜNCHEN 3.P.Z. / *a", zusammen mit dem Verschlusszettel der Reichsfinanzverwaltung. Das ganze auf einem Beleg aus der Schweiz / Zürich nach München aus 1922.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 03.09.2015 00:38:32 Gelesen: 239575# 241 @  
Liebe Münchenstempel Freunde,

zu später Stunde noch ein "anderer" München Stempel:



Eigentlich ein italienischer Stempel, was gab es denn da 1965?

In diesem Jahr fand in München die IVA statt, Internationale Verkehrsausstellung, und anscheinend war dort auch die italienische Post zu Gast und mit einem eigenen Sonderstempel zur Ausstellung vertreten.

Beste Grüße,
Peter
 
eifelsammler Am: 06.09.2015 10:49:13 Gelesen: 239340# 242 @  
Guten Morgen Zusammen!

Auch bei München habe ich noch ein paar Stempel gefunden:

MÜNCHEN 33 / 8 / v / 10.10.92



MÜNCHEN 60 / 8 / y / 13.8.90



MÜNCHEN 212 / 88639 / e / 6.3.98



Schönen Sonntag noch

Carsten
 
stampmix Am: 11.09.2015 08:03:13 Gelesen: 239099# 243 @  
Hallo zusammen,

ich möchte folgenden Münchner Gelegenheitsstempel zeigen:

(13b) MÜNCHEN / DER BRIEFMARKENWETTBEWERB / 24.7.50.-19



mit bestem Gruß
stampmix
 
Altmerker Am: 13.09.2015 19:46:38 Gelesen: 238811# 244 @  
Ich habe mal wieder einen alten Stempel auf einem Presse-Beleg entdeckt.

Gruß
Uwe


 
Eilean Am: 19.09.2015 22:52:54 Gelesen: 238521# 245 @  
@ eifelsammler [#242]

Schöne Tagesstempel, bei dem letzten müsste die PLZ wohl 80689 lauten. Als UB kann ich kaum etwas entziffern, ich dachte, es gäbe sie nur von a bis c.

Kann jemand die Handschrift dieses fleißigen Briefträgers entziffern: Empf. unbekannt verzogen, 8.11., aber wie heißt der nette Kerl?



Gruß
Andreas
 
filunski Am: 20.09.2015 23:48:52 Gelesen: 238474# 246 @  
Liebe München Freunde,

hier mal wieder einer aus der ehemaligen "Hauptstadt der Bewegung". Die war zwar zum Zeitpunkt des Abschlags schon längst Geschichte aber das Stempelgerät war noch immer im Einsatz (aptierter Stempel bei dem das Hakenkreuz und der Zusatz "Hauptstadt der Bewegung" entfernt wurden). Viele dieser Stempel waren noch bis zur Einführung der neuen Postleitzahlen im Gebrauch.



Und weil auch der dazugehörige Beleg so schön anzusehen ist, möchte ich Euch diesen nicht vorenthalten. ;-)



Beste Grüße,
Peter
 
eifelsammler Am: 21.09.2015 09:32:54 Gelesen: 238449# 247 @  
Hallo Andreas!

Du hast natürlich Recht, die PLZ lautet 80639, aber bei dem Unterscheidungsbuchstaben handelt es sich scheinbar tatsächlich um ein e!

Wenn Du die gebrauchen kannst melde Dich ruhig.

Gruß

Carsten
 
Eilean Am: 23.09.2015 00:17:42 Gelesen: 238361# 248 @  
@ filunski [#246]

Und noch dazu einer, der bei Bochmann für das Deutsche Reich nicht gelistet war.

@ eifelsammler

Vielen Dank für das Angebot, aber viel lieber weitere Stücke zeigen!

Für den Abschluss des Abends mein persönlicher 500ter in der Sammlung erfasster Tagesstempel München nach 45:



MÜNCHEN 13 / e / 8, ein Freitag. Auf einem Empfängerabschnitt, der wohl öfter als Beleg weggeschmissen wurde.

Es ist ein Tagesstempel / Handstempel, und zwar für die Postämter, die keinen Maschinenstempel für die hatten. Ich zähle nun 52 Postämter ohne Maschine, die ihre Handstempel verwendeten (ggf. auch solche, die im normalen Tagesgeschäft nicht vorgesehen waren), einschließlich PSchA und MÜNCHEN 87 FLUGHAFEN. Irgendwo ist auch der Berg mit den Maschinenstempeln zum Aufarbeiten.

Ganz früher war dieses Postamt mal in der Agnesstr. 3 Ecke Isabellastr., ob das 1972 auch noch so war, weiß ich nicht. Aber als Absender Agnesstr. 18 anzugeben, spricht schon mal viiiiiel dafür, dass sich seit 1929 da nichts geändert hat, zumal diese Postamt nicht ausgebombt wurde. Da soll noch einer sagen, PA 13 wäre eine abergläubige Zahl.

Gruß
Andreas
 
westfale1953 Am: 27.09.2015 13:59:33 Gelesen: 238120# 249 @  
Hallo zusammen!

SST MÜNCHEN EXPORTSCHAU auf einer ungelaufenen Postkarte.



Interessant auch die Rückseite.



Schönen Sonntag noch
Bernhard
 
Eilean Am: 27.09.2015 16:59:13 Gelesen: 238095# 250 @  
@ westfale1953 [#249]

Die Rückseite ist ja ein politischer Klassiker aus 1946, den man bei all den Krisen auf der Welt schnell mal vergisst.

Ich habe hier einen Stempel aus späterer Zeit, den ich MÜNCHEN 906 / d / 8 lese, allerdings ist das d stark verstümmelt. Hat jemand einen Stempel mit dem ganzen Buchstaben? 4 Abschläge und alle krummdubbelt. Es könnte noch ein "g" sein.





Gruß
Andreas

[Redaktion: Das sagt Wiki: "Der Artikel „Krummdubbelt“ existiert in der deutschsprachigen Wikipedia nicht."]
 
Eilean Am: 27.09.2015 23:33:21 Gelesen: 238062# 251 @  
@ Eilean [#250]
@ Redaktion

Vielen Dank! Ich glaube, krumm dubbelt ist norddeutsch vor langer Zeit oder platt? Etwas muss man von Oma ja mitgenommen haben. Stark verstümmelt in Phila-Latein trifft es aber.
 
Baber Am: 28.09.2015 11:24:43 Gelesen: 238024# 252 @  
Was ist das für ein Stempel von München, der wie ein Bahnpoststempel aussieht? Er ist auf der Rückseite eines Einschreibebriefes vom Rennen um das Braune Band 1938 in Riem:



Gruß
Baber
 
filunski Am: 28.09.2015 16:33:52 Gelesen: 237961# 253 @  
@ Baber [#252]

Hallo Baber,

hier handelt es sich um einen Durchgangsstempel der Münchner Rohrpost.

Die 8115 ist die durchlaufende Zählnummer.

Siehe auch hier: http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/55981

Beste Grüße,
Peter
 
Baber Am: 28.09.2015 17:48:19 Gelesen: 237921# 254 @  
@ filunski [#253]

Danke für die Antwort.

Gruß
Bernd
 
Eilean Am: 28.09.2015 23:31:44 Gelesen: 237879# 255 @  
@ Baber [#252]

Es ist m.E. kein Rohrpoststempel, sondern ein (gewöhnlicher) Tagesstempel, der bei allen Einschreibebriefen nach München vom Postamt München 2 angebracht wurde, zeitlich zw. 1920 bis 1946. Es sind Ellipsenstempel, wer weiß warum.

München 2 BZ kam von 1933 bis 1941 zum Einsatz mit UB a. Der Numerator ist aber die 8115.

Bei Rohrpost kenne ich mich gar nicht aus, wer kann mal einen echten Rohrpoststempel zeigen?

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 29.09.2015 00:16:44 Gelesen: 237871# 256 @  
@ Eilean [#255]

Hallo Andreas,

Rohrpost oder nicht, ich würde sagen die eindeutige Antwort ist "JEIN". ;-)

Diese Ellipsenstempel (in verschiedenen Varianten) sind Zeitstempel Münchner Postämter die in dem von dir genannten Zeitraum auf Poststücken während ihrer Beförderung durch das Rohpostsystem angebracht wurden.

Aber, und da ist dein Einwand durchaus berechtigt, bei der B.Z. = Briefzuschreibungsstelle für nachzuweisende Sendungen (Einschreiben etc.) kamen solche Stempel auch als Bestellstempel oder Eilbotenstempel zum Einsatz, dann aber ohne Numerator.

Dazu auch: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=40086.

Viele Grüße,
Peter
 
juni-1848 Am: 30.09.2015 22:53:57 Gelesen: 237757# 257 @  
@ filunski [#256]

Moin zusammen,

der Beitrag [http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=40086] bezieht sich auf die beiden Zeilenstempel am oberen Rand des Beleges.

Siehe hierzu den vorangehenden (Abbildung des B) und einen der nachfolgenden Beiträge:

[http://www.philaseiten.de/beitrag/40085] und [http://www.philaseiten.de/beitrag/40151].

Die Zeilenstempel der Rohrpost werden auch Zeitstempel (wegen der exakten Uhrzeit mit Minutenangaben), Stechuhrstempel oder Automatenstempel genannt.

Hingegen haben die Münchener Ellipsen-(Gitter-)Numerator-Tagesstempel genau so wenig mit der Rohrpost (oder Bahnpost) zu tun wie die Mainzer. Diese Ellipsen-Stempel sind reine Zählstempel - vergleichbar mit nicht postalischen Paginierstempeln - und dienten der statistischen Erfassung von Sendungen, die "besonderer" Behandlung bedurften. Im weitesten Sinne dienten sie einer vorausschauenden Personalplanung.

Bei dem in [http://www.philaseiten.de/beitrag/40085] abgebildeten Beleg handelt es sich um einen gezählten Eilbrief (der zufällig auch durch die Rohrpost lief).

Und genau so ein Ellipsen-Stempel findet sich auf dem Brief von Baber [#252].
Als "besondere" Behandlung hier das Einschreiben. Einschreiben wurden wegen der Zustellgsnachweisung NICHT per Rohrpost befördert.

Sammlergruß Werner
 
filunski Am: 30.09.2015 23:12:04 Gelesen: 237754# 258 @  
@ juni-1848 [#257]

Hallo Werner,

danke für die Richtigstellung zu diesen Stempeln, wozu leider noch viel "Halbwissen" vorherrschte. :-(

Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 01.10.2015 09:16:29 Gelesen: 237725# 259 @  
@ juni-1848 [#257]

Danke für die Informationen und das Heraussuchen einiger Beispiele bei den Rohrpostbelegen. Sehr interessant zu lesen.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 10.10.2015 23:36:15 Gelesen: 236890# 260 @  


Ich lese gerade, dass der Oktoberfeststempel 1980 im "Karg" als von einem fahrbaren Postamt aus verkauft worden sei. Wie darf man sich das vorstellen? Wie den Eisverkäufer am Strand?

Hat jemand ein Bild dazu?

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 10.10.2015 23:40:35 Gelesen: 236885# 261 @  


Und bei diesem Stempel soll es eine Form als Metallstempel und eine als Gummistempel lt. Karg geben. Der Unterschied ist zum Glück erkennbar an der Stundenangabe. Die ohne eine solche ist der Gummistempel.

Ich fragte mich: Woran erkenne ich das am Stempelbild, ob es ein Metallstempel oder Gummistempel war?

Und: Wer kann den Stempel mit Stundenangabe zeigen?

Im übrigen ist die Anschaffung aller Werke von Karg für das Sammeln der Münchner Stempel suuuuuuuper. In dem Werk Ausgabe 1980 für die Sonderstempel 1888 bis 1944 gibt es hinten noch eine kurze Zeitreise durch die Postämter Münchens. Sehr schön!

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 16.10.2015 22:22:18 Gelesen: 236571# 262 @  


Heute mal ein (13b) München 27 / c als Tagesstempel vom 23. Mai 1950.

Schöner Brief für eine Sammlung.
 
filunski Am: 16.10.2015 22:57:42 Gelesen: 236563# 263 @  
@ Eilean [#261]

"Ich fragte mich: Woran erkenne ich das am Stempelbild, ob es ein Metallstempel oder Gummistempel war?"


Hallo Andreas,

Metallstempel hinterlassen beim ordentlichen Abstempeln sogenannte Quetschränder, verursacht durch den Stahl des Stempels. Bei den weicheren Gummistempeln ist dies nicht der Fall und sie hinterlassen einen "weicheren Eindruck", so wie es dein Beispiel zeigt. Diese Quetschränder sind gerade bei Tagesstempen auch ein Echtheitsmerkmal. Viele Falschstempel waren/sind aus Gummi und verraten sich dann durch die fehlenden Quetschränder. ;-)

Beste Grüße,
Peter
 
filunski Am: 16.10.2015 23:18:06 Gelesen: 236559# 264 @  
Hallo zusammen,

gleich noch ein Tagesstempel aus München 15:



Ein ganz normaler Tagesstempel aus dem Jahre 1934 und trotzdem gar nicht allzuhäufig zu finden.

Diese Stempelform (Zweikreisstegstempel) mit dem neuen Einheitsmaß, 28,5 mm Durchmesser, wurde von der Reichspost erst 1931 mit einer Stempelnorm eingeführt um dann nach und nach die bis dato noch vorhandene Vielfalt an Stempeln, im Falle Münchens noch aus der Zeit der eigenen bayerischen Posthoheit, abzulösen und zu vereinheitlichen.

Dann kam aber, wie wir alle wissen, 1933 ein politischer Machtwechsel in dessen Folge der Stadt München das zweifelhafte Prädikat der "Hauptstadt der Bewegung" zugesprochen und auch amtlich verliehen wurde. Dies musste dann auch in den Poststempeln zum Ausdruck gebracht wurden. Für eine "Hauptstadt der Bewegung" (im Übrigen nicht nur für diese) war solch ein "popliger Normstempel" nicht mehr gut genug und diese Stempel wurden sehr zügig ab 1936 durch diese wohlbekannten Tagesstempel ersetzt:



Diese Stempel überdauerten dann nicht nur die kurzen "1000 Jahre", sondern waren in aptierter Form teilweise noch bis zur Einführung der 4-stelligen PLZ in Gebrauch:



Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 16.10.2015 23:20:02 Gelesen: 236558# 265 @  
@ filunski [#263]

Danke für den stetigen Input bei der Stempelkunde.

Daher heute noch mal 2 nette Münchner Stempel:



Auf einem netten "Bordeaux"-Brief nach München an eine Weingroßhandlung.



Und sich nun den Bordeaux abgefüllt in einer Flasche 1872 vorstellen - Millionär.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 17.10.2015 16:09:05 Gelesen: 236502# 266 @  
Dann zeige ich heute mal die Errungenschaften von der Messe:



Eine adressberichtigte Sendung nach München mit eigenen Briefträgerstempeln von ca. Nummern 612 bis 745.

Mein erstes leserliches Exemplar und noch dazu (knapp) aus 1954. Damit zugleich der früheste Stempel seiner Art.

Gezahlt habe ich für die 25 Pfg EF.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 17.10.2015 16:29:41 Gelesen: 236498# 267 @  
Eine Einfachfrankatur der 70 Pfg Posthorn mit



(13b) MÜNCHEN 1 / y und (13b) MÜNCHEN TA / x

auf einer Eilboten-Postkarte nach Kiel mit einigen Eilbotenstempeln aus Kiel und dem dortigen Briefträgerstempel 17. Auch für Kiel-Fans interessant.


 
Eilean Am: 17.10.2015 16:59:45 Gelesen: 236488# 268 @  
Und noch eine Mischfrankatur aus München 14 / e mit einem aptierten Stempel aus dem DR, wobei es lt. Bochmann der letzte UB dieses Postamtes sein müsste:



Die 176 vom Rand fehlt mir ohnehin noch.
 
Eilean Am: 17.10.2015 17:06:14 Gelesen: 236485# 269 @  




Und noch einige Tagesstempel MÜNCHEN 32 / z / 8 und MÜNCHEN 38 / b / 8 für alle MEF-Sammler bzw. bei mir der Rand.
 
Eilean Am: 18.10.2015 11:50:04 Gelesen: 236398# 270 @  
Und gestern noch aus der 2-EUR-Kiste gefischt, die ich wirklich von vorn bis hinten nach weiteren durchsucht habe:



Ein schöner Sonderstempel, Nr. 2 nach Karg, bislang nicht in echt gesehen, aber nun. Auf einem sonst unspektakulären Zensurbrief, auch aus der Münchner Reihe.

Gruß
Andreas
 
bernhard01 Am: 18.10.2015 13:47:42 Gelesen: 236378# 271 @  
Kann zum Sonderstempel für das BRK aus München, einen weiteren zeigen. Diesmal postalisch echter Bedarf aus München 1. Als Behördenpost vom Polizeipräsidium München an eine Kfz-Versicherung wäre die Karte Portopflichtig gewesen, deshalb mit Nachgebührstempel versehen.

Gruß

bernhard01


 
Baber Am: 18.10.2015 20:46:35 Gelesen: 236327# 272 @  
Ist dieser Stempel schon bekannt?



Gruß
Baber
 
Eilean Am: 19.10.2015 15:34:00 Gelesen: 236241# 273 @  
@ Baber [#272]

Ist dieser Stempel schon bekannt?

http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/116585

Das ist er mir seit 5 Tagen. Aber danke fürs zeigen.

Off topic: Gibt´s denn das Auerbräu in der Nöscherstr. noch in Olching? Da haben wir früher immer gezockt.

Gruß
Andreas
 
Baber Am: 20.10.2015 16:02:40 Gelesen: 236144# 274 @  
@ Eilean [#273]

Hallo Andreas,

ich bin erst 10 Jahre in Olching, aber auch alte Olchinger kennen kein Auerbräu in der Nöscherstrasse. Es gibt dort das Bräustüberl Aschenwald. Vielleicht hat das früher einmal Auer-Bier ausgeschenkt?

Gruß
Bernd
 
Eilean Am: 21.10.2015 11:05:58 Gelesen: 236064# 275 @  
@ Baber [#274]

Das Aschenwald meinte ich auch. Die hatten doch immer das Auer-Bier. Eine alte Dorfwirtschaft, war immer gut und günstig, hinten unter dem größten Tisch waren in einer Kiste alle Spiele gelagert, Brettspiele. Mir fiel der Name vom Aschenwald gerade nicht mehr ein.

Und beim SV Esting gibt's die beste Jujutsu-Abteilung, da war ich auch mal 15 Jahre.

Nun aber wieder Briefmarken. Nächste Woche wieder neues von mir.

Gruß Andreas
 
eifelsammler Am: 25.10.2015 10:50:36 Gelesen: 235767# 276 @  
Hallo Zusammen!

Von mir heute mal wieder ein paar Tagesstempel aus den Neunzigern, mittlerweile auch alle in der Stempeldatenbank.

MÜNCHEN 402/a/8, 18.08.1990



MÜNCHEN 40/h/8, 26.09.1992



MÜNCHEN 402/c/8, 26.03.1991



MÜNCHEN 12/h/80339



Viele Grüße und schönen Sonntag noch!

Carsten
 
filunski Am: 30.10.2015 22:45:48 Gelesen: 235359# 277 @  
Liebe München-Stempel Fans,

folgendes habe ich heute noch gefunden und so auch noch nicht gesehen.

Ein Tagesstempel aus München-Allach, noch aus der Zeit des Dritten Reichs. Allach hatte keinen der "Hauptstadt der Bewegung" Stempel abbekommen sondern behielt den üblichen Zweikreisstegstempel (Normstempel). Wie lange dieser aber wohl im Einsatz war bleibt noch offen.

Hier also MÜNCHEN-ALLACH / c vom 5.3.1945:



Meinen obigen Stempeltext muss ich aber wohl berichtigen, denn im Stempel steht etwas anderes, nämlich:

MÜN6HEN-ALLACH / b.:-0

Ja, ich war anhand des Belegs und ohne Lupe erst gar nicht so sicher, ob das wirklich da steht und nicht vielleicht nur eine Verschmutzung oder ähnliches ist. Aber schon der 300dpi scan bestätigte die "6" statt dem "C". Hier nochmals vergrößert als 600 dpi scan der betroffene Schriftzug:



Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 30.10.2015 23:24:12 Gelesen: 235347# 278 @  
@ filunski [#277]

Hallo Peter,

von Allach habe ich bislang UB b und c, diese sind wohl nicht abgeändert worden und sind tatsächlich auch nach 1945 weiterverwendet worden. Allach bspw. müsste erst 1968 in München 503 umbenannt worden sein.

Die "6" finde ich ab dem 18.06.1945 nicht mehr:



Feldmoching, Pasing, Aubing, ..., hier gibt es noch genügend Orte, die ihren Namen vorwiegend bis Ende der 60er behalten haben im Ortsstempel, obwohl längst eingemeindet.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 30.10.2015 23:27:24 Gelesen: 235343# 279 @  
@ eifelsammler [#276]

Sehr schöne Handstempel, genau mein Ding. Nur weiter so! Hier mal ein (13b) MÜNCHEN 13 / i, richtig farbsatt


 
Stephan Sanetra Am: 31.10.2015 07:27:38 Gelesen: 235276# 280 @  
Guten Morgen Peter,

ist der UB nicht ein c anstelle von einem b?

Beste Grüße
Stephan
 
filunski Am: 31.10.2015 08:50:37 Gelesen: 235254# 281 @  
@ Stephan Sanetra [#280]

Guten Morgen Stephan,

aber ja!

Da hab' ich wohl verschlimmbessert. :-(

Danke für den Hinweis.

Viele Grüße,
Peter
 
stampmix Am: 31.10.2015 09:51:03 Gelesen: 235240# 282 @  
@ filunski [#281]

Hallo filunski,

damit dein b oder c nicht so einsam im dunklen UB-Wald dastehen, schicke ich ein beschützendes da hinterher ;-)

(13b) MÜNCHEN 2 da vom 1.6.1951:



schönes Wochendende wünscht
stampmix
 
Eilean Am: 31.10.2015 13:55:28 Gelesen: 235176# 283 @  
@ stampmix [#282]

Diese Art Stempel finde ich auch sehr ansprechend, auch wenn ich noch keine Ahnung habe, wo und wann die vorkommen.

Aus meiner Tagespost dieser schöne Stempel aus München 603 / zz / 81245:


 
stampmix Am: 31.10.2015 14:16:07 Gelesen: 235165# 284 @  
@ Eilean [#283]

Diese Art Stempel finde ich auch sehr ansprechend, auch wenn ich noch keine Ahnung habe, wo und wann die vorkommen.

Hallo Eilean,

ich verfolge deine Serie Münchner Stempel gerne und freue mich, daß dir dieser Stempel auch gefällt. Erst dachte ich an einen aptierten Reichsstempel (Hauptstadt der Bewegung), wurde dann aber wegen der Stellung von München und der PLZ unsicher.

Der dazugehörige Beleg ist auch nicht zu verachten:



mit bestem Gruß
stampmix
 
Eilean Am: 31.10.2015 14:40:36 Gelesen: 235151# 285 @  
@ stampmix [#284]

Hallo,

hier ein (13b)-Stempel ohne Kreis, aber ähnlich. Ich weiß nicht, wie der Ankunftsstempel auf diesen Brief kam ohne Adresse, aber er wurde gestempelt.



Auch die "über-"Stempel aus dem Münchner Landkreis müssten im übrigen vor und nach 45 im Einsatz gewesen sein wie der von Dir gezeigte.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 01.11.2015 18:45:59 Gelesen: 234967# 286 @  
@ stampmix [#282]

Hallo stampmix,

da freut sich aber mein c! ;-)

Dann gleich noch einen dieser aptierten ("entnazifizierten") Münchner "Ex-Hauptstadt der Bewegung" Stempel. Dieser kam sogar noch bis 1951 ganz ohne Gebietsleitzahl aus.



Beste Grüße,
Peter
 
fogerty Am: 03.11.2015 15:39:24 Gelesen: 234770# 287 @  


Festspiele 1954



Festspiele 1961



800-Jahrfeier 1958



1. Weltausstellung des Verkehrs 1965
 
fogerty Am: 03.11.2015 20:57:32 Gelesen: 234733# 288 @  


Waggonfabrik Rathgeber AG, München, heute leider Geschichte.
 
Eilean Am: 04.11.2015 23:57:21 Gelesen: 234631# 289 @  
@ fogerty [#288]

Ein schöner Handstempel für die Datenbank!

Von mir heute ein Stempel auf Obermenzing, UB a auf einem schönen Eilbrief nach Braunschweig, rückseitig Briefträgerstempel Nr. 1 aus Braunschweig. Eine schöne Mehrfachrankatur.


 
Eilean Am: 05.11.2015 00:34:35 Gelesen: 234626# 290 @  
@ Eilean [#289]

Und sodann eine auf dem ersten Blick nicht wirklich "Münchner Gschichte" mit einer gewöhnlichen 95I auf Postkarte aus Fürstenfeldbruck. Mal abgesehen davon, dass auf dieser netten Karte sogar mein Schulhaus abgebildet ist, trägt es den Briefträgerstempel 556. Somit schon eine recht hohe Nummer, belegt sind Stücke bis zu 570. Dieser Stempel kam dann erst in München auf die Karte, also doch ein Münchner Kindl.



Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 12.11.2015 22:25:01 Gelesen: 234144# 291 @  
Liebe Sammler,

zum Abschluss des Abends eine Mischfrankatur, die mir wegen der Randmarken und eines (13b) MÜNCHEN 1 / x auffiel und in die Sammlung ging.





Rückseitig Eilbotenstempel des Bahnpostamtes und des Telegrafenamtes. Der "über"-Stempel aus Marktredwitz ist auch ganz nett...
 
eifelsammler Am: 21.11.2015 15:35:16 Gelesen: 233242# 292 @  
Guten Tag!

Heute einen Tagesstempel von einem Luftpostbrief von Deutschland nach Fort Bliss/El Paso / Texas. Leider auch der einzig halbwegs vernünftige Stempel des Belegs.

MÜNCHEN FLUGHAFEN / h / 85356 vom 06.05.1994



Gruß und schönes WE!

Carsten
 
zockerpeppi Am: 22.11.2015 20:21:54 Gelesen: 233137# 293 @  
Hallo ihr Lieben ,

ich hätte eine Frage zu folgendem Beleg vom Zirkus Krone München:



Der Beleg hat einen Freistempler mit Datumsstempel München, wurde aber in Bremen aufgeben. Dies lässt jedenfalls der Reco-Zettel vermuten. Der Zirkus zog ja von Stadt zu Stadt, verweilte wohl eher selten in München. Wie verhielt es sich mit diesem Freistempler und der Aufgabe als Einschreiben?

In Luxemburg und es wird wohl in Deutschland nicht anders sein hat jedes Unternehmen ein Reco-Buch in welches es seine Einschreiben einträgt und bei der Schalteraufgabe vorweist. Dann werden Reco-Nummer im Inneren vermerkt. Im Büchlein vom Zirkus Krone müssen somit Eintragungen von verschiedenen deutschen Büros vorhanden sein.

beste Sammlergrüße
Lulu
 
eifelsammler Am: 01.12.2015 21:08:21 Gelesen: 232490# 294 @  
Guten Abend Stempelfreunde!

Zur Abwechslung von mir einen kompletten Eilbrief vom 6.1.1958, (13b) MÜNCHEN 31, UB: c?





Schönen Abend noch!

Gruß Carsten
 
Eilean Am: 02.12.2015 23:49:40 Gelesen: 232446# 295 @  
@ zockerpeppi [#293]

Anscheinend gibt es keine Vorschrift, dass man seine Freistempler nur am Ort wie er angegeben ist, aufzugeben hat. Schöner Beleg.

@ eifelsammler [#294]

Und rückseitig der Durchgangsstempel des Mü TA und Briefträgerstempel 27, der allerdings aus Köln.

Ich habe heute ein kleines Highlight:



Den "Mü 8 / w / BEZAHLT" in roter Farbe aus 1954,



Dazu auf einem schönen Beleg der Reihe "Zwangs-MiF", wenn man das bei nur eine 4 Pfg Posthorn so sagen darf mit einer "3 Pfg-Gebühr bezahlt" sozusagen. Ab dem 01. Juli 1954 galt das Porto von 7 Pfg für Drucksachen, aber es fehlte der 7 Pfg-Wert.

Somit für all meine Sammelgebiete eine gute Ergänzung.
 
filunski Am: 06.12.2015 12:57:52 Gelesen: 232276# 296 @  
Verehrte Münchenstempel-Fans,

letzte Woche führte mich mein Weg mal wieder zum Münchner Philatelieschalter der DPAG.

Dort erwarb ich u.a. den neuen Zehnerbogen der 8 Cent Ergänzungsmarke und bat auch um Abstempelung. Der an diesem Schalter schon immer sehr freundliche und hilfsbereite Angestellte kam dem auch gerne nach, überrascht war ich jedoch, dass er einen Tagesstempel MÜNCHEN 1 / o / 80331 dazu verwendete, hatte ich doch erwartet den seit 1.7. neu ausgegebenen Tagesstempel für die Philatelieschalter zu bekommen!

Ich fragte nach diesem und er erwiderte prompt: "Ja, den habe ich auch, aber die Münchner Sammler sind diesen (den vorher erwähnten MÜNCHEN 1) gewohnt und lehnen den neuen Stempel ab."

Ich bedankte mich für die Info und er schlug mir auch den neuen Stempel ab:



Meine Gedanken blieben aber noch ein wenig an dieser Aussage zu dem eigenartigen Verhalten der "Münchner Sammler" und was für eventuell "seltsame" Beweggründe diese haben mögen! ;-)

Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 06.12.2015 22:49:56 Gelesen: 232248# 297 @  
@ filunski [#296]

Ich lehne beide nicht ab.

Interessantes Detail, wenn es den Stempel gar nicht mehr geben dürfte, aber halt noch vorrätig ist!

Gruß Andreas
 
filunski Am: 06.12.2015 22:57:00 Gelesen: 232246# 298 @  
@ filunski [#296]

Hallo zusammen,

am gleichen Tag erwarb ich an anderer Stelle noch einen weiteren, etwas älteren Münchner Stempel, den ich euch nicht vorenthalten möchte:



Den Vorgänger der bekannten Münchner Sonderstempel zum Oktoberfest. Damals noch ein Tagesstempel (Bochmann führt ihn zwar als Gelegenheitsstempel auf, es ist aber ein normaler Tagesstempel mit Zusatz m.E.), ein Braungardtstempel mit UB "R" für Reservestempel, der wohl jeweils für die entsprechenden Sonderpostämter, wie hier zum Oktoberfest, umgerüstet wurde.

Beste Grüße,
Peter
 
Manne Am: 23.12.2015 18:20:10 Gelesen: 230846# 299 @  
Guten Abend,

hier zwei Stempel von denen ich nicht mehr weiß, ob ich diese schon mal gezeigt habe. Stempeldatum 31.5.06 und 13.3.12.

Gruß
Manne


 
filunski Am: 21.01.2016 17:20:59 Gelesen: 228040# 300 @  
Verehrte Freunde der Münchner Stempel,

heute mal wieder was Aktuelles zu diesem Thema, ein Tagesstempel aus einer Postfiliale im Einzelhandel im Stadtteil Neuherberg:



Auffällig an dem Stempel ist das Fehlen des/der UB. Nun, das mag bei Poststellen die nur ein Stempelgerät führen nicht nötig sein.

Richtig, aber die DPAG selbst hatte gerade für die Neuausgabe der Stempelgeräte an all diese Postfilialen, -agenturen, Postpoints etc. mal genaue Verordnungen erlassen, die immer mehr missachtet (von der DPAG selbst) und verwässert oder geändert wurden. Aber "normal" wäre es, wenn derartige Postfilialen einen Tagesstempel mit zwei UB hätten.

Beste Grüße,
Peter
 
filunski Am: 08.02.2016 14:26:17 Gelesen: 226582# 301 @  
Liebe Freunde der Münchner Stempel,

heute mal ein AFS, oder besser gleich Zwei.

Für AFS Kenner und Liebhaber vielleicht nichts Besonderes, ich halte sie aber durchaus für interessant:



Bei genauem Hinsehen kann man zwei unterschiedliche Blautöne erkennen, Datum und Werteindruck heben sich ab.

Und hier der AFS von der gleichen Maschine ein paar Wochen früher!



Jetzt ist der Farbunterschied sehr deutlich! :-)

Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 25.02.2016 15:40:24 Gelesen: 224914# 302 @  
@ filunski [#301]

Nach längerem mal wieder hier und da zeige ich ganz was neues im Fundus:





Ein Eilbrief aus Mü 26 nach Mü 23 aus 1951 mit einem Briefträgerstempel aus Schwabing, schwach abgeschlagen, aber die 23 / 8 ist deutlich zu sehen. Belegt durch die Ankunftsstempel in München 23.

Hier dann der ganze Brief, bei dem die Freunde des Bautenfünfers auch was davon haben:



Der Stempel sollte so in leserlicher Fassung so aussehen:



Wer also Briefe nach Schwabing hat: Hier gibt es immer wieder etwas neues und es sind mir nur wenige Stücke bekannt.
 
filunski Am: 29.04.2016 15:12:28 Gelesen: 217999# 303 @  
Verehrte Freunde der Münchner Stempel,

mal wieder was zu diesem Thema, der Sonderstempel zur "Wiesn" des letzten Jahres:



So weit, so gut, eben ein Sonderstempel zum Oktoberfest wie jedes Jahr, oder doch nicht?

Es fällt nicht gleich auf weil wir dazu tendieren es richtig zu lesen! Letztes Jahr fand das Oktoberfest, auch von den Stempelverantwortlichen bei der DPAG lange unbemerkt, nicht im September statt, sonder im SEPTEM PER! ;-)

Na dann noch nachträglich "Prost",
Peter
 
Totalo-Flauti Am: 14.05.2016 22:12:06 Gelesen: 216679# 304 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich habe hier wohl eher einen Nebenstempel aus München vom Postamt 2 zum zeigen. Mit selbigen wurde die Beförderung der Postkarte per Luftpost bestätigt. Der Leipziger Stempel ist aptiert worden. Die 13 wurde herausgearbeitet. Der Stempel wurde ursprünglich vom Leipziger Briefpostamt 13 (befand sich im Hauptpostgebäude von Leipzig) verwendet.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti


 
Eilean Am: 07.06.2016 23:10:39 Gelesen: 214797# 305 @  
Seit langem mal wieder von mir etwas Neues:



Ein Eilbrief aus München 9 mit typischen Stempeln. Gibt es eigentlich Literatur zu diesen Stempeln (Einsatzzeit, Zweck, etc.?)



Gruß Andreas
 
Eilean Am: 08.06.2016 23:05:33 Gelesen: 214740# 306 @  
@ Eilean [#305]



Anbei aus der guten alten Zeit, als die Post sich Mühe gab, einen Brief zuzustellen. Hier gleich 4x, wie alle Briefträgerstempel beweisen.

Nichts im Vergleich zu der Schlange heute in einem Postamt und einem Verhältnis Mitarbeiter:Kunde von 15:1. Gestern erst wieder erlebt. Mit einem Schauspiel, als sich ganzen hinten in der Schlange sich noch jemand anstellte. Hui ...
 
Cantus Am: 14.06.2016 19:46:48 Gelesen: 214397# 307 @  
Von mir ein recht früher Tagesstempel aus der Nachkriegszeit.



MÜNCHEN / m / 14.7.1945

Viele Grüße
Ingo
 
Eilean Am: 15.06.2016 22:26:33 Gelesen: 214327# 308 @  


Hierzu ein Fund aus der Bucht mit einem Brief nach München 19, Ankunftsstempel München / 19 / l und einem Briefträgerstempel Nr. 14. Entgegen meiner Mutmaßung muss es also doch mehr als 9 Stempel (von der 1-9) geben; 3 davon habe ich. Das bezieht sich nur auf Briefträgerstempel aus München 19 (Nymphenburg, ..)!! Es gibt sie wohl nur bis spätestens 1953. Kennt irgendjemand weitere Nummern oder kann Eilbotenbriefe nach München 19 zeigen (aus der Zeit um 1950?)



zum Vergleich der Stempel von Ingo ein paar Wochen früher. Die kleine Verschiebung der Linie auf der linken Seite zeigt, dass der Stempel schon einiges durchgemacht hat; genauso die kleine Delle über dem Ü und zwischen N und C von München.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 09.07.2016 15:11:50 Gelesen: 212394# 309 @  
@ Eilean [#308]

Hier mal ein Brief aus München BPA nach München, als Eilbrief mit entsprechendem Briefträgerstempel rückseitig. Die ATM ist wohl eine übergroße Ganzfälschung, aber unbeanstandet gelaufen.

Gruß
Andreas


 
10Parale Am: 10.07.2016 22:05:58 Gelesen: 212261# 310 @  
@ Cantus [#456]

Mein bescheidener Beitrag zu den Münchner Poststempeln:

Doppelkreisstempel MÜNCHEN1.B.P. vom 28. April 1909 (B.P. = Brief Post) und älterer Stempel auf einer 3 Kreuzer Marke.

Liebe Grüße

10Parale


 
bayern klassisch Am: 10.07.2016 22:29:53 Gelesen: 212253# 311 @  
Wenn Zweizeiler von München, bekannt vor 1810, angesagt sind, sollen sie auch gezeigt werden:

3 Kreuzer Streifband nach Frankreich, bildhübsch, wie ich finde.



Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Sachsendreier53 Am: 12.07.2016 10:34:33 Gelesen: 212105# 312 @  
Bücher-Bestellzettel mit K 1 - Einkreis Rundstempel, MÜNCHEN II vom 1. Oktober 1881





mit Sammlergruß,
Claus
 
10Parale Am: 12.07.2016 22:47:07 Gelesen: 212043# 313 @  
@ bayern klassisch [#311]

Anhand diesen schönen Briefes von München nach Paris erkennt man, dass ein Brief mehr sagt als eine einzelne Marke.

In Rumänien gibt es einen Fluss "Humora". Er fließt in die "Moldau". Daher hat das Fürstentum Moldau wohl seinen Namen und die Republik Moldawien leitet ihren Namen ebenfalls aus diesem Fluss.

An der Mündung des Humora in die Moldau liegt der Ort "GURA HUMORULUI". Hier wurde dieses Einschreiben am 9. Juli 1953 abgeschlagen.

Rückseitig eine schöne Buntfrankatur und 2 Ankunftsstempel von München vom 17.7.53.

Als ich den Brief erwarb war eine Bleistiftnotiz angebracht; zweckaptierter Stempel von München - wer kann das erklären?

Liebe Grüße

10Parale


 
Eilean Am: 12.07.2016 23:08:59 Gelesen: 212034# 314 @  
@ 10Parale [#313]

Es sind aptierte Stempel, sprich man hat aus diesen Stempeln nach Kriegsende einen Text herausgebrochen und weiterverwendet. Hier in beiden Fällen "Hauptstadt der Bewegung" und ein Hakenkreuz. Dann konnte man beide Stempel bis gut Mitte 1955 weiterverwenden.

Zweck? Nun, die Weiterverwendung war der Zweck. Ich glaube eher, es hieß "Zwei aptierte Stempel". Nur so zum Vergleich:


 
Sachsendreier53 Am: 22.07.2016 09:46:02 Gelesen: 211183# 315 @  
@ inflamicha [#21]

Hier der KBS - Kreisbrückenstempel mit Bogen oben und unten, MÜNCHEN 2 B A c vom 8.8.1917



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 29.07.2016 10:43:27 Gelesen: 210401# 316 @  
Ansichtskarte / Münchener Tierpark Hellabrunn, gebührenfrei gelaufen als Feldpost (Waffen-SS) mit Maschinenwerbestempel MÜNCHEN 2 / b / HAUPTSTADT DER BEWEGUNG vom 30.5.1944



mit Sammlergruß,
Claus
 
DERMZ Am: 30.07.2016 11:12:26 Gelesen: 210283# 317 @  
Guten Morgen,

einmal frei nach Conny Froboess aus Berlin

Pack die Badehose ein, nimm Dein kleines Schwesterlein
und dann nischt wie raus nach Wiessee ...

Nun gut, im August kann es im Tegernsee recht frisch beim Baden sein, aber zum Urlauben und Erholen reicht es völlig aus. Ich zeige heute - bei Badewetter - eine Karte von Bad Wiessee nach Berlin. In Bad Wiessee war die Karte wohl verkehrt eingelegt und somit wurde in München noch einmal "zwischengestempelt".

Hier der Stempel aus München:



Und den Rest der Karte will ich nicht vorenthalten:



Mit Badegruß

Olaf
 
Sachsendreier53 Am: 01.08.2016 13:53:44 Gelesen: 209977# 318 @  
Maschinenstempel auf Ganzsachensonderkarte, Deutsches Reich P268 6(Pf.), Ausg.vom 8.4.1938, gestempelt in MÜNCHEN 2 g HAUPTSTADT DER BEWEGUNG Am 10.April dem Führer Dein "Ja" 10.4.38.-14





mit Sammlergruß,
Claus
 
Cantus Am: 01.08.2016 14:13:01 Gelesen: 209970# 319 @  
Ähnlich der Stempel aus den Beiträgen [#282], [#285], [#286], [#307], [#308] und [#314] sind hier noch zwei weitere Exemplare mit unterschiedlichen UB.



Viele Grüße
Ingo
 
Heinrich3 Am: 01.08.2016 18:21:05 Gelesen: 209933# 320 @  


Dieser Stempel müßte der Kopf eines Maschinenstempels sein - in philastempel.de finde ich mit dem UB aa nur Maschinenstempel. Nun frage ich aber, weil er wie ein Handstempel schräg aufgesetzt ist, ob nur der Vordruck schräg durchlief oder ob es doch ein Handstempel ist?

Danke für Meinungen!

Heinrich
 
filunski Am: 01.08.2016 21:00:11 Gelesen: 209901# 321 @  
@ Heinrich3 [#320]

Hallo Heinrich,

anscheinend gab es in den 50ern beim Münchner Bahnpostamt zwei Stempelgeräte mit den UB "aa"! Einmal den bekannten Maschinenstempel und einen Handstempel, den du uns hier zeigst (meine Annahme!).

Hier ein direkter Vergleich (rechts der Maschinenstempelkopf), der auch zeigt, dass es zwei verschiedene Stempel sind:



Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 02.08.2016 21:28:10 Gelesen: 209805# 322 @  
@ filunski [#321]

Den Handstempel (13b) München BPA 1 / aa kann ich bestätigen. Ist auf phila.berlin jedenfalls schon bei mir eingestellt. Mit dem zeigen wollte ich warten bis ich aa, ab, usw. zusammen habe.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 14.08.2016 23:20:19 Gelesen: 208911# 323 @  
Hier kann ich einige Handstempel mit zwei UBs des Bahnpostamtes BPA 1 liefern, wohl beginnend ab aa, einige fehlen mir noch, falls es sie als Handstempel gibt:











Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 22.08.2016 22:10:55 Gelesen: 208382# 324 @  



Auch wenn ich hier eher zu viele Briefträgerstempel zeige, doch ein schöner Neuzugang mit 2 Briefträgerstempel aus der dezentralen Zustellung München 80, die "12" und die "88". Während bei der Zustellung über das Münchner TA man auch mal mehrere Zustellversuche hat, ist das bei München 80 für mich bislang selten zu beobachten, hier nur einer von zweien in meinen Reihen. Mit nettem Nebenstempel:



Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 22.08.2016 23:15:18 Gelesen: 208373# 325 @  
@ DERMZ [#317]

Sehr schönes Stück, der Stempel "MÜNCHEN / BPA 1 / Nachträglich / entwertet", UB q ist derzeit von 1957 bis 1959 bekannt, also an sich kurze Zeit. Danke fürs Zeigen.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 23.08.2016 23:42:17 Gelesen: 208304# 326 @  
@ Eilean [#325]

Im Übrigen noch zwei Nebenstempel des Postamtes München 80:



aus Dezember 1972 und



aus Dezember 1975.

Der Unterschied? Einmal Nachsendeantrag und dann Nachsendungsantrag.

In beiden Fällen ein Eilbrief nach München 80, der nicht sofort zugestellt werden konnte.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 24.08.2016 21:53:03 Gelesen: 208213# 327 @  
Heute mal eine Serie der aptierten Stempel aus dem PA Mü 12:





Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 29.08.2016 19:22:51 Gelesen: 207720# 328 @  
@ Eilean [#327]

Heute ein aptierter Stempel des Postamtes München TA "München TA / aa" vom 30. Mai 1962. Ich ging bislang davon aus, dass die Aptierung der (13b) erst in der letzten Jahreshälfte 1962 erfolgte.



Dazu der Briefträgerstempel "227", der die Zustellung durch diesen Zusteller belegt.

Hier auch der ganze Beleg aus einem Land "Tanganjika" in Afrika. Sehr schöner Bedarfsbrief für meine Eilbriefsammlung nach München.



Gruß
Andreas
 
filunski Am: 01.09.2016 17:43:24 Gelesen: 207390# 329 @  
Verehrte Freunde der Münchner Stempel,

anbei ein Handrollstempel aus einem Auslieferungsbuch der Fa. Braungardt. Mit dem stimmt etwas nicht. Hatte mir schon überlegt daraus ein "Sonntagsrätsel" zu machen, hielt es aber dann doch für etwas zu schwierig, zumal ich bei der Auflösung auch selbst spekuliert habe, dieselbe kommt in Kürze von mir, aber erst mal der Stempel:



Hat jemand eine Idee was hier nicht stimmt (es ist nichts am Stempel retuschiert oder hinzugefügt!)?

Viele Grüße,
Peter
 
Uwe Seif Am: 01.09.2016 18:06:10 Gelesen: 207359# 330 @  
@ filunski [#329]

Hallo,

vermutlich geht es um "Zb". Besser wäre "BZ" = Briefzustellung. Vielleicht einfach die Buchstaben vertauscht? "Zb" ist viel-leicht Zeitungsbestellung. Sonst fällt mir gerade kein Dienst der Bundespost mit "Z" beginnend ein.

Gruß
Uwe Seif
 
filunski Am: 01.09.2016 18:26:26 Gelesen: 207358# 331 @  
@ Uwe Seif [#330]

Hallo Uwe,

danke für den Beitrag, und ja, im "Zb" liegt der "Hund begraben".

Den Zusatz Zb gab es nicht (zumindest nicht in München, meines Wissens, außer bei diesem Stempel, der wohl nicht in den Einsatz kam). Das "b" ist ein Setzfehler, oder vielleicht nur verdreht, es sollte ein "d" sein. Dann heißt der Zusatz "Zd". Den gab es in München und der steht für "Zweigdienststelle". Als Zweigstelle des Postamts 2 wurde bereits 1925 im Südflügel des Hauptbahnhofs ein Hauspostamt eingerichtet, ohne eigene PA Nr., stattdessen mit der Bezeichnung Zd.

Der Fehler wurde aber bemerkt, anscheinend nach der Auslieferung, und ein paar Tage später gab es dann einen neuen, richtigen Handrollstempel:



Viele Grüße,
Peter
 
Uwe Seif Am: 01.09.2016 19:36:40 Gelesen: 207342# 332 @  
@ filunski [#331]

Hallo!

Vielen Dank für die Aufklärung. Ich meine mich zu erinnern, über dieses Amt schon einmal etwas gelesen zu haben. Vermutlich in einem Ausstellungskatalog. Ist schon zahlreiche Jahre her! Es könnte der Katalog zur IBRA '99 gewesen sein. Vielleicht ist dort weiteres Stempelmaterial von diesem Amt abgebildet?

Gruß
Uwe
 
filunski Am: 01.09.2016 23:10:01 Gelesen: 207327# 333 @  
@ Eilean [#323]

"... einige fehlen mir noch, falls es sie als Handstempel gibt"

Hallo Andreas,

schöne Zusammenstellung, und ja es gab noch ein paar mehr:



Und damit es auch für die Nachwelt interessant blieb, gab es manche dieser UB Kombinationen zur selben Zeit nicht nur auch als Maschinenstempel [#321], sondern dazu auch noch als Handrollstempel!





Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 03.09.2016 23:22:22 Gelesen: 207272# 334 @  
@ filunski [#333]

Auch ich kann keine Abkürzung in Münchner Stempeln beisteuern, die Zb lauten würde (vgl. Rundbrief Münchener Postgeschichte e.V., Rdbrf. 13, Abkürzungen in Münchener Stempel, 2015). Ich denke auch, dass es ein Versehen war.

Aus gegebenem Anlass ein paar Bedarfsstempel aus dem Flügelbahnhof des Hauptbahnhofs, allerdings ohne den UB d:




Ich möchte noch anmerken, dass vor 1950 die Stempel (nur) ohne "Zd" vorkommen, sondern mit "2 Zd Hbhf." Ab 1936 hat man die Stempel aus PA Mü 2 verwendet, so dass man keine Unterscheidung von 1936-1950 sieht.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 06.09.2016 23:21:25 Gelesen: 207166# 335 @  
@ Eilean [#334]

Ich habe hier einen Stempel als Ankunftsstempel auf einem Eilbrief, bei dem ich als UB ein seitenverkehrtes "y" sehe. Ist das nur ein UB, der verstümmelt ist oder ist es denkbar, dass man den Buchstaben falsch gesetzt hat?

Kennt jemand diesen Stempel?



Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 14.09.2016 00:16:10 Gelesen: 206746# 336 @  
@ Eilean [#335]

Das spiegelverkehrte y habe ich in der Bucht nun auch mit anderem Stempeldatum gesehen; es ist wohl ein verwendeter Stempel.

Heute eine Postkarte:



Die Karte trägt den Briefträgerstempel 348; mal abgesehen davon, das ich kaum etwas entziffern kann, habe ich folgende Überlegungen:

1. Für einen Briefträgerstempel aus der gewöhnlichen Post ein doch sehr später, wenn auch nicht ausgeschlossener Stempel. Ab 1907 sollten Postkarten nicht mehr gestempelt werden, obwohl es Belege bis wenigstens 1917 gibt bzw. bis 1920 geben soll.

Damit wäre dieser Beleg aus 1918 schon mal top als Spätverwendung.

2. Wahrscheinlicher halte ich, dass es sich um einen Stempel aus der Nachschlagestelle handelt, d.h. als Bearbeiterstempel. Von der Form her passt er gut. Ich habe ähnliche mit der 343, 344, 340, etc. Ich kann auch keine Straße auf der Postkarte erkennen, auf der Rückseite steht etwas in anderer Handschrift. Auch das könnte passen.

Dann wäre der Beleg einer der ersten überhaupt. Belegt und in Abgrenzung zum Stadtteilbriefträger-Stempel kann er zeitlich erst sicher ab den 30ern abgegrenzt werden. Ab dann sind auch die Stempel der Nachschlagestelle gut belegt.

Wer weiß, wo der Briefträger 348 ausgetragen hat und wohin diese Postkarte ging?

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 18.09.2016 12:53:01 Gelesen: 206460# 337 @  
Nachdem Wiesn-Zeit ist: Ist jemand in München auf dem Oktoberfest und sendet mir eine Postkarte von dort mit dem aktuellen Wiesn-Stempel?

Aufwands-/Portoerstattung ist selbstverständlich.

Gruß
Andreas
 
Max78 Am: 18.09.2016 13:53:17 Gelesen: 206455# 338 @  
@ Eilean [#336]

Servus Andreas,

um Dir noch ein paar Infos zu Deiner Karte zu geben (Straße, Hausnummer):

Die Karte wurde vom Landhaus Familie Petzsch in Pesterwitz abgesendet. Interesse bestand an dem Versteigerungskatalog über die Georg Wirth'schen Meubles und Porzellans, gerichtet an das damals bekannte Kunstversteigerungshaus Helbing, in anderen Worten das Auktionshaus von Hugo Helbing, einem durchaus bekannten Kunsthändler aus München. Da Hugo Helbing wie viele andere Kunsthändler jüdischer Herkunft war, wurde ihm von Seiten der NSDAP auf Basis neuer Gesetze 1934 keine Versteigerungskonzession mehr erteilt. Bereits 1935 übernahm Adolf Weinmüller, ebenfalls Kunsthändler u. Mitglied der NSDAP, dessen Räumlichkeiten.

Aus den Infos dieses links wie auch dem historischen Adressbuch Münchens 1917 (online verfügbar über die Bayrische Staatsbibliothek) geht hervor, dass dieses Haus Liebigstraße 21 / Ecke Wagmüllerstraße 15 zu finden war. Dass die Adresse nicht vollständig ausgeschrieben wurde, wird wohl auch ein Zeichen für den Bekanntheitsgrad dieses Auktionshauses zu damaliger Zeit gewesen sein. Wie kommst Du auf "Nachschlagestelle", gibt es dazu Infomaterial? Intuitiv dachte ich an das Thema "Postfach". Kann es nicht sein, dass die Nebenstempel aus diesem Grund benutzt wurden? Ich werde dazu mal ein neues Thema schreiben, hab da interessantes Vergleichsmaterial, allerdings nicht aus München.



Die andere Handschrift, die Du ansprichst, dürfte eher von einem Mitarbeiter Helbing's stammen (Eingang, Bearbeitung bestätigt, ich las zuerst Voppelk., kann aber auch Stoppelk. heissen. Da sich das Adressbuch wunderbar zur Recherche eignet, bin ich mal auf die Schnelle alle Namen durchgegangen, die in Frage kamen. Es gab nur eine Möglichkeit: Matthias Stoppelkamp, Kaufmann:



mit Grüßen Max

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Helbing
 
Eilean Am: 19.09.2016 13:30:35 Gelesen: 206359# 339 @  
@ Max78 [#338]

Servus Max,

vielen Dank für diesen umfassenden Hintergrund. Das festigt aber meine Ansicht, dass der Nachschlagestelle die Postkarte vorlag, auch wenn sie keine Adresse dazu schrieb.

Diese Art Stempel habe ich aus dem Rundbrief der Münchner Forschungsgemeinschaft, Heft 11 aus 2012. ich habe meine bisherigen Stempel bei mir abgelegt damit ich weiß was ich habe. Also auf meiner Website unter Briefträgerstempel / Nachforschungsstelle.

Es gibt eindeutigere Exemplare, aber als Musterexemplar werde ich es behalten.
Ich werde wenn ich wieder zuhause bin mal ein paar Stücke hier vorstellen, bei denen es eindeutig ist.

Gruß
Andreas
 
Max78 Am: 19.09.2016 15:26:38 Gelesen: 206344# 340 @  
@ Eilean [#339]

Servus Andreas,

danke Dir für den Hinweis auf deine website, ich denke lohnenswert für alle, die sich für dieses Thema interessieren. Wirklich gut gemacht und informativ!

Im Endeffekt wollte ich mit meinem letzten Beitrag Deine 2. Vermutung unterstützen, was auch gelungen ist (in diesem Zusammenhang noch der Hinweis, dass sich fast nie Vermerke von Seiten der Post auf Postkartenrückseiten finden lassen). Da ich keine Ahnung von "Nachschlagestellen" hatte, auch hierfür ein Dankeschön, denn rein dem logischen Verstand folgend ist diese Verwendungsart wesentlich sinnvoller. Warum sollte man einem Briefträger "die Last" auferlegen, jede Sendung für größere Betriebe einzeln abzuschlagen?

Dass Briefträgerstempel bei Eilsendungen zu finden sind, ist dagegen klar, es bestätigt die Ablieferung. Warum sollte man sich also bei einer Postkarte ohne Zusatzleistung diese Mühe machen. Die Verwendungsart dieser kleinen runden Stempel ist wohl einigen noch nicht so ganz klar, denn gibt man z. B. bei Ebay den Begriff "Briefträgerstempel" ein, so werden bestimmt 50 % dieser Belege nicht von einem Briefträger gestempelt sein, sondern eher von einem Bearbeiter, der die Post vor Zustellung sortierte, also Posten an Betriebe, auf dessen Briefe keine Straße + Nummer vermerkt war.

Ich hatte doch noch 2 Belege aus München, die ich in Kürze zeigen möchte:



Postkarte aus Jena Aufgabe am 21.08.1898, von Haus zu Haus sozusagen, denn der Absender und Kollege ging davon aus, dass der Empfänger zu Hause war, somit der erste Ankunftstempel Jena links unten in "richtiger" Position. Der nächste Versuch: ab nach Mieders im Stubaital, Ankunft 23.08.98, aber auch da war der Kollege nicht mehr vorzutreffen, also erneut zurück ins Universitätsstädtlein. Briefträger Thiel notiert nun oben links:

ZZ (Zur Zeit) in München, Königstraße 49 I, bei Hof (oder Herrn) von Spiegel, Thiel Bfg.. Auch hier helfen wieder die digitalen Adressbücher, in diesem Falle Jena 1900:



mit dieser Info wird nun aufs Neue "24/8 München" in die Adresszeile geschrieben und schlussendlich erreicht die Karte München am 25. August (Briefpost-Übernahme):



Der Witz daran ist, dass die Poststelle in München nicht registriert, dass die Adresse schon links oben vermerkt wurde und somit erhielt die Karte noch den Nummernstempel mit 65. in blau. Strickt nach "Fahrplan", denn in der Adresszeile war der Straßenname nicht vermerkt. (Na ja, Briefträger Thiel schrieb Königstraße, die Karte sollte aber eigentlich nach Königinstraße).

Um aus ähnlichem Zeitraum ähnliche Belege zu zeigen, damit man einen Vergleich hat, hier einer von mir, der andere aus einem anderen Thema geklaut. :-)



Beide mit Ankunftstempel München B.Ü. (Briefpost-Übernahme). Der Obere ohne den Nummernstempel, da Adresse komplett. Der Untere mit Nummernstempel 4, da Anschrift: Herrn Max Bullinger, Papiergroßhandlung, München.

Und zu guter Letzt noch mit Grüßen an alle "Münchensammler" ein kleiner Auszug aus dem Münchner Adressbuch 1917, sozusagen als Hinweis dazu, wie gut man die digitalen Adressbücher auch im philatelistischen Sinne nutzen kann:



mit Grüßen Max
 
Eilean Am: 19.09.2016 18:30:51 Gelesen: 206316# 341 @  
@ Max78 [#340]

Schöne Karte, die Du da zeigst. Also zeige ich mal, welche Stempel ich meinte:



Ein Brief an den bekannten Prüfer Pfenninger, unter seiner alten Adresse nicht zu erreichen, da er wohl umgezogen war. Der Brief ging an die Nachschlagestelle, die mit dem Briefträger "300" die richtige Adresse dokumentierte. Die Schwierigkeit heute besteht darin, dass die Stempel um 1900 ja eben genauso aussahen und auch verwendet wurden. In 1953 natürlich nicht mehr, von daher ist die Zuordnung sehr einfach.



In allen Fällen ist die Adresse unzureichend und die Nachschlagestelle (beim PA Mü 2) sieht nach, ob es die richtige Adresse herausfindet.

Die bekannten Nummern sind kreuz und quer und nicht nur aus dem Zahlenraum 300 ff, aber es lohnt sich, auf solche Stempel zu achten.

Den unter #428 gezeigten haben ich vom Händler für fast nichts, wohl in der irrigen Meinung, es sei ein gewöhnlicher Briefträgerstempel aus der guten alten Zeit; es lohnt also, auf das Stempeldatum zu achten. Diese Brieflein sieht man selten, und wenn man Glück hat, hat keiner die Besonderheit erkannt und man kriegt ihn günstig.

Gruß
Andreas
 
Max78 Am: 19.09.2016 21:11:29 Gelesen: 206293# 342 @  
Hallo Andreas,

sehr interessant. Noch zu Deinen Worten aus Beitrag [#336]:

Dann wäre der Beleg einer der ersten überhaupt. Belegt und in Abgrenzung zum Stadtteilbriefträger-Stempel kann er zeitlich erst sicher ab den 30ern abgegrenzt werden. Ab dann sind auch die Stempel der Nachschlagestelle gut belegt.

Ich denke wie gesagt, dass die Karte von 1898 mit einen Stempel "dieser Natur" abgeschlagen wurde, ein Briefträgerstempel wäre absolut unlogisch. Zudem gehe ich davon aus, dass diese Nebenstempel gar nicht so selten sind. Eventuell sollte man sich bei der Suche einmal mehr auf Firmenpost konzentrieren. Da kommt es häufig vor, dass die Adresse nicht komplett ist (Verlagsanstalten, usw.). Einen ähnlichen Beleg in Anlehnung an Deinen gezeigten aus Beitrag [#336] kann ich leider nur aus Bamberg liefern (1909):



Für durchaus seltener halte ich Deine letzten Belege, alle Achtung.

mit herzlichen Grüßen Max
 
Max78 Am: 20.09.2016 11:37:22 Gelesen: 206229# 343 @  
@ Eilean [#341]

Hallo zusammen,

um noch einmal abschließend die Unterscheidung der kleine Nummernstempel im Kreis zusammenzufassen (Briefträgerstempel/Bearbeitungsstempel Nachschlagestelle), noch ein letzter Beleg aus München, dann will ich nicht mehr nerven. :-)

1. Durch Andreas' interessante Infos ist klar, dass die Stempel seitens der Nachschlagestelle nur vom Postamt München 2 stammen können, was zumindest die Belege ab den 1930er betrifft. Grundvoraussetzung ist eine nur teilweise oder unzureichend angegebene Adresse. Der Abschlag befindet sich meist in Nähe der Adresszeilen/ Tagesstempel auf Postkarten- (Brief-)vorderseite.

(Hallo Andreas: Der letzte von Dir gezeigte Abschlag auf Beleg mit Nummer 334 könnte schon vom Briefträger stammen, schließlich begab er sich ja in die Barerstraße 13, um die Lage vor Ort zu prüfen. Er dokumentierte als erster (29.10.), dass der Empfänger dort nicht zu finden ist. Die Nachschlagestelle konnte von diesem Irrtum garnichts wissen. Der Beleg dürfte erst nach dem Zustellversuch bei der Nachschlagestelle gelandet sein). Aber das wirst Du auf Grund Deines Hintergrundwissens bestimmt besser einordnen können.

2. Bei einem Briefträgerstempel muss logischerweise nachvollziehbar sein, dass der Briefträger vor Ort war. Folgenden Beleg fand ich noch ganz gut, da der Briefträger in dem handschriftlichen Vermerk seine Nummer angab. Der Nummernstempel 89 stammt also "wasserdicht" vom Briefträger (Adresse war ja auch komplett):



Nach einem nun intensiven Ausflug nach München bleibt nur noch eins zu sagen: “Liaba an Bauch vom saufa, ois an Buckl vom arbatn.”

herzliche Grüße Max
 
Eilean Am: 20.09.2016 20:51:12 Gelesen: 206128# 344 @  
@ Max78 [#343]

Darauf ein gmiatliches "Prost" und "Prosit":



An diesem 26. September habe ich diesen Stempel als 10-Jähriger auf dem Oktoberfest mir geholt. Anscheinend wusste ich schon damals, dass ich lange Zeit später mal anfange, Münchner Stempel zu sammeln.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 22.09.2016 23:42:41 Gelesen: 205908# 345 @  
@ Eilean [#334]

Zu der Zweigdienststelle im Münchner Hauptbahnhof ein Stempel aus der Zeit, zu der die Zweigdienststelle keine eigenen Stempel verwendete:



Ich nehme an, der Brief ist um 3 Pfg überfrankiert, 60 Pfg. Einschreiben + 24 Pfg Briefporto = 84 Pfg. statt 87 Pfg.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 24.09.2016 00:23:53 Gelesen: 205819# 346 @  
@ Eilean [#345]

Zum Abend hin ein nicht so alltägliches Telegramm aus München. Abgeschickt in Hamburg 9.11.53, 00.01 Uhr, Ankunft München TA 00.08 Uhr (innenliegende Telegraphenamtsstempel), dort gestempelt "MÜNCHEN/2/be" bis 1 Uhr. Weiter nach Schwabing, dort "MÜNCHEN/23/s" bis 6 Uhr. Leider ohne Schwabinger Eilbotenstempel (wohl zeitlich schon nicht mehr dort angesiedelt), aber immerhin hat Schwabing einen Zustellversuch unternommen, handschriftlich "nicht Leopoldstr. 38". Anders kann ich mir nicht erklären, weshalb in Schwabing um 6 Uhr ein Maschinenstempel auf den Brief kommt.



Also wohl zurück. Nun "(13b) MÜNCHEN BPA 1/an", schon 18 Uhr abends. Zurück ging es also wohl in der normalen Briefpostverteilung!? Aus meiner Sicht hat die "91" es dann um 21.Uhr noch mal probiert (ggf. nun Leopoldstr. 26), aber niemanden erreicht. So deute ich die Handschrift links: "Präs. 9/11 21.00 91". Das Kürzel könnte 91 heissen, aber auch "Wa", dann wohl die Abkürzung des Namens des Briefträgers.



Also wieder zurück, nun wieder "(13b) MÜNCHEN TA/" am 10.11.53, 6 Uhr. Weiter Zustellversuch durch das Telegraphenamt um 7.11 Uhr.



Eine kleine Odyssee in 31 Stunden, 3 Minuten.

Eilbotenstempel auf Telegrammen sind deutlich seltener und schwerer zu finden als auf Eilbotenbriefen. Zumindest tatsächlich habe ich keine Handvoll Telgramme mit den Eilbotenstempelchen.

Gute Nacht, Andreas
 
eifelsammler Am: 24.09.2016 16:08:41 Gelesen: 205753# 347 @  
Hallo!

Nach längerer Abstinenz komme ich auch mal wieder dazu einen Beitrag zu schreiben.

Von mir heute eine Rückantwort und zwei Eilboten.













Viele Grüße und ein schönes Wochenende!

Carsten
 
Eilean Am: 25.09.2016 23:34:20 Gelesen: 205604# 348 @  
@ eifelsammler [#347]

Nette Handstempel! Habe mal verglichen, was ich schon so habe - muss noch lange sammeln.

Von mir heute was aus der "Zurück"-Ecke:



Ein unzustellbarer Brief nach München 19. Dort mit Nebenstempel "Zurück / Lagerfrist abgelaufen, / nicht abgeholt."



Dazu dann rückseitig noch eine Verschlussvignette der Oberpostdirektion München, die ich öfter mal von Frankfurt sah, aber nicht soooo häufig aus München:



Beste Grüße
Andreas
 
Eilean Am: 27.09.2016 20:49:19 Gelesen: 205289# 349 @  
Heute mal ein einfacher "Gebühr bezahlt"-Brief, mit der Besonderheit, dass das Kuvert 2-mal verwendet wurde. Zunächst in München an die Kreissparkasse Oberstdorf am 24. November 1945 und dann ca. 5 Monate Später am 17.4.46 aus Oberstdorf, dort mit aptiertem Stempel "OBERSTDORF / e".

Welches Gebühr bezahlt nun zu welchem Stempel gehört, wissen nur die Spezialisten, d.h ich somit (noch) nicht.




Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 29.09.2016 21:59:30 Gelesen: 205138# 350 @  
@ Eilean [#349]

Heute noch ein Brief aus der Nachschlagestelle, allerdings ist der Stempel "4.." leider nicht zu lesen. Größe und Schriftart stimmt aber. Mit schönem Stempel abgeschlagen in Berlin, lief er zunächst nach Feldmoching "Empf. in Mü-Feldmoching unbekannt 8/9.48 ..." und dann nach Pasing mit Nebenstempel ..."Ausruf erfolglos":



München 2 ordnete dann den Brief richtig zur Balanstr. 105, München 9..



Gruß
Andreas
 
Christoph 1 Am: 01.10.2016 16:32:45 Gelesen: 204858# 351 @  
Diese Karte von den Olympischen Spielen in München wurde am 2.9.1972 mit zwei Maschinenwerbestempeln entwertet. Zwar das gleiche Motiv im Entwerter (Olympia), aber verschiedene Unterscheidungsbuchstaben: "cp" und "nm". Das Einstellen beider Stempel in die Datenbank bereite ich gerade vor.


 
Eilean Am: 01.10.2016 20:53:14 Gelesen: 204812# 352 @  


Sindelfingen liegt leider in den Berliner Herbstferien dieses Jahr, aber ich nehme mir vor, rechtzeitig den Billig-Flieger nächstes Jahr zu buchen. So muss es halt die Berliner Messe sein!

1997 hat dies dieser Sammler mit einer Karte der Messe in Sindelfingen 1996 dokumentiert und die Karte nach München geschickt, allerdings aus Richtung Würzburg.



Und mit dem "LT" links oben meinte er wohl den Letzttag dieses Bahnpoststempels, vermute ich.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 03.10.2016 00:27:59 Gelesen: 204636# 353 @  
@ Eilean [#352]

Beim Aufarbeiten der Berge fand ich heute dieses unscheinbare Stück:



MÜNCHEN BPA / a / Nachträglich entwertet

aus 1978. Der Stempel ward bislang eher Ende der 60er Jahre im Einsatz vermutet. Sind halt doch seltene Stempel, die nur immer wieder mal hervorscheinen.



Gruß
Andreas
 
Baber Am: 06.10.2016 16:15:13 Gelesen: 204264# 354 @  
Ich habe alle 18 Seiten durchgeblättert und hoffe ihn nicht übersehen zu haben, wenn er schon vorhanden ist.

.

Was bedeutet 1BP im unteren Kreis?

BP könnte für Bahnpost stehen, aber was bedeutet die 1 davor?

Gruß
Bernd
 
bayern klassisch Am: 06.10.2016 17:32:05 Gelesen: 204249# 355 @  
@ Baber [#354]

Hallo Bernd,

1 = Hauptpost.
BP = Briefpost.

Ein Bahnpoststempel sieht ganz anders aus.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Baber Am: 06.10.2016 17:48:49 Gelesen: 204238# 356 @  
@ bayern klassisch [#355]

Hallo Ralph,

Danke für die schnelle Aufklärung. Mit der Bahnpost habe ich mich ungenau ausgedrückt. Ich meinte natürlich nicht einen Bahnpoststempel sondern das Bahnpostamt in München, wo jetzt das Hotel drin ist.

Gruß
Bernd
 
bayern klassisch Am: 06.10.2016 18:36:49 Gelesen: 204221# 357 @  
@ Baber [#356]

Hallo Bernd,

da bin ich örtlich überfragt. Zur bayerischen Zeit wäre meine Antwort richtig gewesen, aber das kann sich irgendwann einmal durchaus geändert haben.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Eilean Am: 06.10.2016 19:35:29 Gelesen: 204194# 358 @  
@ bayern klassisch [#355]

Also ich ging davon aus, dass 1 BP und 2 BP lediglich die beiden Postämter 1 und 2 bezeichnet. Damit wäre "1 BP" die Briefpost beim Postamt München 1.

Das Postamt München 2 müsste zu der Zeit dieses Stempels - ab 1898 - das Haupt-Briefpostamt gewesen sein und nicht das PA Mü 1. So lese ich auch den Rundbrief der Forschungsgemeinschaft Münchener Postgeschichte e.V., Heft 13, S. 26.

Ich kenne als Postamt München 2 auch nur das gelbe Haus beim Odeonsplatz gegenüber Franziskaner, aber das ist jetzt nur meine eigene Erinnerung. Da müsste heute ein Hotel drin sein, an der Seite zur Maximilianstr. war früher Mooshammer.

Ich habe aber kein Verzeichnis der Postämter aus 1932.

Gruß
Andreas
 
bayern klassisch Am: 06.10.2016 19:44:26 Gelesen: 204192# 359 @  
@ Eilean [#358]

Hallo Andreas,

in der Kreuzerzeit sind die Quellen schon trübe, was München Stadt und München Bahnhof angeht, bzw. wer wem als Filiale zugeordnet war.

So spät wie hier weiß ich nicht, welches dem anderen vorgesetzt war. Üblich war die 1 immer beim Hauptpostamt, aber das kann in München oder anderswo auch anders gewesen sein.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Max78 Am: 06.10.2016 19:52:21 Gelesen: 204187# 360 @  
Hallo zusammen,

auch zu dieser Frage kann ich nur die digitalisierten historischen Adressbücher empfehlen. Da ich schon häufiger in diesem Forum (siehe z. B. dieses Thema) links dazu gesetzt habe, muss es bei diesem Beitrag mal ohne gehen. ;-)

Schon beim letzten Mal habe ich darauf hingewiesen, dass dort nicht nur die einzelnen Postämter und Straße aufgeführt sind, sondern auch im Register mehr darüber steht. KlickKlickKlick.

Mit Grüßen Max

Suchleiste: "historisches-Adressbuch-München", danach kann man sehen, dass es 2 digitalisierte Adressbücher München gibt, die zeitlich ungefähr passen: 1927 und 1935, dann einfach blättern.
 
Baber Am: 06.10.2016 22:25:07 Gelesen: 204131# 361 @  
@ bayern klassisch [#357]

Ich meinte das ehemalige Postamt in der Bayerstrasse, südöstlich vom Hauptbahnhof. Es ist jetzt das Hotel Sofitel. Dies wurde meines Wissens auch als Bahnpostamt bezeichnet.

Gruß
Bernd
 
bayern klassisch Am: 07.10.2016 05:11:34 Gelesen: 204077# 362 @  
@ Baber [#361]

Hallo Bernd,

bitte nicht verwechseln: Bahnhof mit Bahnhofspostamt und Bahnpost. Die Bahnpost hatte sicher keine Gebäude, sondern war eine Truppe, die mobil unterwegs war.

Grundsätzlich war immer das Stadtpostamt das Hauptpostamt. Aber schon zu Beginn der 1850er Jahren (Augsburg!) verschob man ob der stets wachsenden Bedeutung des Eisenbahnverkehrs auch die Verwaltung vom Stadt- zum Bahnhofspostamt.

Ob das in München auch so war, weiß ich aber nicht, weil München Haupt- und Residenzstadt war und es nicht sicher ist, dass die Entwicklung dort parallel zu Augsburg verlief.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Max78 Am: 07.10.2016 16:13:44 Gelesen: 204001# 363 @  
Hier zusammenfassend:

Münchner Adressbuch 1935, das sollte die Frage klären und den anderen München Sammlern bei anderen Fragen eventuell eine Hilfe sein:


 
bayern klassisch Am: 07.10.2016 16:44:20 Gelesen: 203989# 364 @  
@ Max78 [#363]

Hallo Max,

super Quelle - vielen Dank dafür!

Nur zum besseren Verständnis meines vorherigen Posts: Ich meinte Bahnhofs - Postamt, hier geschrieben Bahnpostamt. Es gab kein Bahnpost - Amt. Nur ein Bahn - Postamt. Alles ein bisserl verzwickt.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Baber Am: 07.10.2016 16:59:27 Gelesen: 203975# 365 @  
@ bayern klassisch [#364]

Also war meine Vermutung doch nicht so ganz falsch, dass 1BP das Bahnpostamt 1 Bayerstr. 12 in der Liste von Max78 sein könnte.

Gruß
Bernd
 
bayern klassisch Am: 07.10.2016 17:00:13 Gelesen: 203973# 366 @  
@ Baber [#365]

Ja, nur muss man wissen, wie es gemeint ist.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Baber Am: 07.10.2016 17:13:34 Gelesen: 203961# 367 @  
@ bayern klassisch [#366]

Dann kommt es auf die Betonung an. Bahn betont und dann Postamt und nicht Bahnpost und dann Amt.

Gruß
Bernd
 
Baber Am: 07.10.2016 17:23:10 Gelesen: 203959# 368 @  
@ Max78 [#363]

Hallo Max78,

danke für das Einstellen dieser Liste. Wenn man bedenkt, dass in den 1970-iger Jahren die meisten dieser Postämter in München noch existiert haben, hätte man mit wenig Aufwand ein Buch mit Fotos der Gebäude und den Poststempeln dieser Ämter dazu erstellen können. Aber man hat tatenlos zugeschaut, wie sie nach und nach verschwunden sind.

Gruß
Bernd
 
Max78 Am: 07.10.2016 18:26:37 Gelesen: 203941# 369 @  
@ Baber [#368]

Da magst Du auf alle Fälle Recht haben. Auch was die Stempel auf Belegen betrifft, wird es immer magerer.

Es war ein wenig zeitaufwändig, die Liste digital zusammenzuschustern, aber davor gibt es noch einige Adressen der Reichsbahn von München (Seite 1024).

mit Grüßen Max
 
Eilean Am: 07.10.2016 23:11:06 Gelesen: 203886# 370 @  
@ Max78 [#369]

Auch von mir vielen Dank für die Adressangaben der Postämter. Das sind immer wertvolle Angaben und es wird leider selten vermerkt. Karg hatte mal eine Liste angelegt, welche Postämter neu dazu kamen, umbenannt wurden, vor allem wann und die Adresse. Da kann man sehr viel Arbeit darauf verbringen.

Es ist jedenfalls das Postamt in der Bayerstraße, wie oben schon dargelegt.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 07.10.2016 23:12:45 Gelesen: 203885# 371 @  


Heutzutage ist das mit den kleinen Shops mit dem Wissen um die Postämter noch schwieriger, weil wohl auch kurzzeitiger.

Gruß
Andreas
 
JohannesM Am: 09.10.2016 20:33:43 Gelesen: 203723# 372 @  
Der war noch nicht in der Datenbank



Beste Grüße
Eckhard
 
zockerpeppi Am: 21.10.2016 21:41:47 Gelesen: 202185# 373 @  
Zwar habe ich mehrere Beiträge zum Stempel Hauptstadt der Bewegung gefunden, alle mit einem Buchstaben oder aptiert aber keinen mit dem kleinen Zeichen links. In der Datenbank wurde ich aber fündig: http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/24340

Bei mir ein anderer Werbestempel und ein früheres Datum: Luftschutz ist nationale Pflicht Werdet Mitglied im Reichsluftschutzbund.

Gestempelt am 2.6.36 nach Bettborn in Luxemburg, gefunden in einer Wühlkiste. 1A gestempelt!



Philagruß
Lulu
 
filunski Am: 21.10.2016 23:24:11 Gelesen: 202160# 374 @  
@ zockerpeppi [#373]

Liebe Lulu,

Glückwunsch zum Fund! :-)

Das "kleine Zeichen" (ℓ) ist ein "Schreibschrift-l" und kommt bei deutschen Stempeln vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis noch fast in die 1950er Jahre immer wieder mal als Unterscheidungsbuchstabe vor. Sowohl bei Handstempeln wie auch, wie von dir an diesem sehr schönen Beispiel gezeigt, bei Maschinenstempeln.

Der Stempel würde sich auch gut in der Stempeldatenbank machen! ;-)

Liebe Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 22.10.2016 23:59:10 Gelesen: 202005# 375 @  
Vielen Dank fürs Zeigen, auch wenn ich mal nicht täglich einen Münchner Stempel zeige. Ältere sind nicht so in meinem Jagdrevier, aber stets schön anzusehen. Weiter so.

Ganz einfacher Stempel, aber er schließt eine Lücke in meiner Sammlung, so dass selbst dieser Stempel mein Gemüt darstellt:

MÜNCHEN 40 / h / 8 aus der Angererstr. 9 in Schwabing:



Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 24.10.2016 23:37:50 Gelesen: 201809# 376 @  
@ Eilean [#375]

Heute mal ein sehr farbfrisches Exemplar aus der zweiten Serie der zentralen Zustellung durch das Münchner TA eine Eilbriefes, die 162:



Mit einem Stempel aus 1960 fällt er in die frühe Zeit dieser Art Stempel, von denen ich derzeit nur 12 Stück aus der Reihe 150-200 habe. Die Reihe scheint sehr homogen zu sein und nicht frühzeitig durch andere Stempel in Art und Form in der Zeit ersetzt worden zu sein. Da lohnte es sich, in der letzten PPA sorgfältig zu lesen! Kennzeichen: Schmaler Rand, schmale, klar zu lesende Ziffern, eigentlich die am schnellsten erkennbare Reihe.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 25.10.2016 23:54:15 Gelesen: 201627# 377 @  
@ filunski [#374]
@ zockerpeppi [#373]

"Der Stempel würde sich auch gut in der Stempeldatenbank machen! ;-)"

Merci Lulu! :-)

http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/150959

Herzliche Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 05.11.2016 00:08:46 Gelesen: 200221# 378 @  
Aus den Münchner Stempeln gibt es ja dann doch auch Randgebiete wie die Zensur:



Dieser Stempel ist aus München von der dortigen Zensur.

Der Brief selbst weist zwei Zensurstempel auf, der zweite ist aus Esslingen; der Brief ging dann weiter in die USA.



Interessant finde ich die Rückseite; ich nehme an, der Absender hatte einen sehr schönen Adressaufkleber und auch die Stempelchen drum herum auch:


 
filunski Am: 05.11.2016 12:50:08 Gelesen: 200141# 379 @  
@ Eilean [#378]

der Absender hatte einen sehr schönen Adressaufkleber und auch die Stempelchen drum herum auch

Hallo Andreas,

schau mal hier rein:

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=127034

der Absender hatte überhaupt viele "nette Stempelchen"! ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
TomWolf_de Am: 05.11.2016 16:30:18 Gelesen: 200100# 380 @  
@ Eilean [#378]

Der Brief selbst weist zwei Zensurstempel auf, der zweite ist aus Esslingen; der Brief ging dann weiter in die USA.

Beide Zensurstempel stammen aus München!

Gruß
Thomas
 
GSFreak Am: 05.11.2016 16:32:07 Gelesen: 200098# 381 @  
@ Eilean [#349]

Der zweizeilige "Gebühr bezahlt"-Stempel stammt von Oberstdorf und der einzeilige "Gebühr bezahlt"-Stempel von München 1. Hier war natürlich das Richter-Handbuch: "Barfrankaturen in den vier Besatzungszonen Deutschlands und in Berlin 1945-1949" hilfreich.

Viele Grüße
Ulrich
 
Eilean Am: 05.11.2016 19:21:28 Gelesen: 200070# 382 @  
@ TomWolf_de [#380]

Danke für die Info. Habe nun den Riemer "Postzensur der Alliierten..." hierzu mal genau gelesen, die Liste auf S. 14 ist ja gar nicht diejenige welche, sondern der Text auf S. 15 f., es geht also von ca. 10000 bis 11500.

Danke für den Hinweis!

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 05.11.2016 23:47:57 Gelesen: 200039# 383 @  
@ GSFreak [#381]

Ich lerne hier nie aus, man kann die Stempel sogar bis aufs Postamt genau zurückverfolgen? Dann werden sie in meine Sammlung aufgenommen werden.

Dann werde ich mir mal dieses Büchlein zulegen.

Und lobe mir, wenn das Postamt auch dazustempelt, wer es ist.



aus 1948.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 06.11.2016 15:20:00 Gelesen: 199926# 384 @  
@ Eilean [#383]

Dann zeige ich heute einfach mal einen, der gar nicht in meine Zeit fällt, aber schön ist er:

Deutsche Verkehrsausstellung München:



Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 08.11.2016 21:55:01 Gelesen: 199438# 385 @  
Inspiriert durch die Beiträge bei Heuss und den Köpfen zeige ich mal eine Rundfunkgenehmigung sowie den Stempel des dazugehörigen, noch vorhandenen Umschlages. Freundlicherweise dank des Postamtes dort gleich mit Adresse:





Nur eine reine Genehmigung, daher auch nur der Stempel. Eine solche Verwendungsform hatte ich tatsächlich bislang noch nicht.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 10.11.2016 23:23:54 Gelesen: 199110# 386 @  


Ein Brief aus Australien, der noch weiter auf die Reise ging nach Weilheim. Zunächst vom BPA 1 Auslandstelle (ohne Fugen-S) und dann vom BA (Briefabgang?) abgestempelt, leider ist dieser Stempel so schlecht gestempelt, dass kein UB mehr zu sehen ist. Da heißt es dann wohl weiter Luftpost-Inbound-Weiterleitung suchen.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 11.11.2016 22:26:53 Gelesen: 198947# 387 @  
@ Eilean [#386]



Hier ein Eilbotenstempel aus Pasing aus 1963, links mit Amtskennzeichen, rechts mit der Nummer 14. Es gibt noch andere Formen von Pasing, in dieser Form gibt es meines Wissens derzeit aber nur die 4, 5, 7 und 14.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 17.11.2016 23:42:53 Gelesen: 197982# 388 @  




Eine kleine Serie aus dem Münchner Osten der aptierten Stempel. Dazu dann solche, deren nicht aptierte Vorgänger im "Bochmann" nicht aufgeführt sind:





Gerade der UB t wundert mich, da er bei Eilbriefen nach München 8 ja nahezu stets als Ankunftsstempel abgeschlagen wurde. Mal sehen, ob es noch weitere UBs gibt.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 21.11.2016 19:29:20 Gelesen: 197611# 389 @  
Heute mal ein alter Stempel aus München 12 / Schrenkstrasse vom 1. Mai 1903.

Ich muss gestehen, Schrenkstrasse hatte ich zuvor noch nie gehört, Querstraße zur Landsberger Richtung Schwanthalerhöh´. Sehr schön geschriebene Adresse. Wenn´s ums Weißbier geht, versteht man keinen Spaß.



Mit Briefträgerstempel 320



Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 24.11.2016 00:07:09 Gelesen: 197521# 390 @  


Hier ein Stempel aus München 4, ds Zeitungspostamt scheint es nicht lange gegeben zu haben.

Gruß
Andreas
 
Cantus Am: 24.11.2016 00:24:18 Gelesen: 197518# 391 @  
Hier ein Sonderstempel vom 27.10.1956 zum Jubiläum "10 Jahre VdK"



Viele Grüße
Ingo
 
filunski Am: 25.11.2016 15:47:01 Gelesen: 197457# 392 @  
Hallo zusammen und speziell Andreas (Eilean),

ein Beleg der gut auch in andere Themen gepasst hätte, den ich aber hier speziell wegen des Münchner Briefträgerstempels (287) für Andreas zeigen möchte (du weißt sicher auch mehr zu demselben). ;-) Außerdem sind dann mit dem Ankunftstempel der Münchner Briefübernahme-Abteilung die Münchner Stempel auch in der Überzahl:



Die alte Karte ist aber gerade wegen des Aufgabe-/Tagesstempels auch sehr interessant. Sie lief vom damals Österreichischen Böhmen, geschrieben in Wegstädtl, heute Štětí innerhalb von nur zwei Tagen nach München.

Hier im Detail der Aufgabestempel:



FPA / BRAUNAU - BROTZEN No 35

FPA steht für Fahrpostamt, hier wohl die Strecke No 35 von Braunau, tschechisch Broumov nach Brotzen, tschechisch Brocno, einem Ortsteil von Wegstädtl.

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 26.11.2016 14:23:28 Gelesen: 197380# 393 @  
@ filunski [#392]

Ja, Briefträgerstempel aus München zeigt man am besten hier. Schönes Stück, passt in die Zeit. Ich sammle ja in erster Linie die nach 1945 ff. Wenn man bedenkt, dass es diese Stempel ab 1863 gibt und dann sehr lange Zeit, dann ist das sehr beachtlich und wir doch kaum beachtet.

Ich habe dieses Jahr den Zeitraum der Verwendung dieser Stempel in meiner Sammlung nochmals ganz deutlich nach hinten schieben können fast bis zum Beginn der Label-freimachung, was zum 1.1.97 der Fall gewesen sein müsste:



Hier der 21. Dezember 1996!! mit der "39". Wahrscheinlich überlebte dieser Brief nur wegen der MeF der 500.

133 Jahre Briefträgerstempel in München, wenn auch in deren Verwendungsformen und -zeiten auch mal unterbrochen.

Dieses Brieflein ist neben den Schwabinger und Pasinger Eilbotenstempeln mein diesjähriges Sammel-highlight.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 28.11.2016 22:41:08 Gelesen: 197217# 394 @  
Heute habe ich ein wenig im Gildebrief 243 gelesen und den Beitrag dort von Herrn Werdermann über seinen Großvater. Zeitlich beginnend 1913 bis 1919. Sehr lesenswert und eine andere Zeit, aber so zeigen Belege eine Geschichte.

Aus dieser Zeit zwei Münchner Belege, natürlich ohne Bezug zu dem Aufsatz:



Jeweils mit einem Münchner Briefträgerstempel.

Dann las ich auch das Grußwort des Gildeleiters Jürgen Zalaszewski und den Bericht der Geschäftsführerin Frau Naumann.

Ich musste lesen, dass ich schon im Januar 2014 der Poststempelgilde beigetreten sein soll. Wo sind nur 3 Jahre geblieben? Seitdem sammle ich Eilboten und Briefträgerstempel aus München und vor allem Tagesstempel nach 1945ff.. Jürgen (LOGO58), Peter (filunski) und Ingo (Cantus) und viele andere, die hier Belege, Stempel, Informationen zeigen, brachten mich zum Stempelsammeln; eine, wie ich finde weit interessantere, abwechslungsreichere Form als reine Briefmarken nach Katalog. Meine Website und meine Stempel füllen sich stetig, wenn auch nur tröpfchenweise und noch bodensatzartig. Jeder, der hier Münchner Stempel zeigt, erweitert mein Wissen und zeigt die Fülle der Möglichkeiten.

Jedenfalls vielen Dank dafür, und so zeige ich abschließend aus Pasing neue Stempel, die nicht nur aus meinem Geburtsort sind, sondern - meines Wissens - die einzigen Münchner Stempel sind, bei denen der Stadtteil wieder zu lesen ist und nicht nur "MÜNCHEN 603" oder sonst eine Zahl. In Philastempel sind sie schon eingestellt:





Beste Grüße
Andreas
 
Eilean Am: 30.11.2016 21:00:56 Gelesen: 197141# 395 @  
@ Eilean [#341]

Heute zeige ich einen relativ seltenen Beleg aus der Münchner Postgeschichte, nämlich der Nachschlagestelle beim PA München 2. Solche hatte ich bereits einmal gezeigt, aber noch nicht in solch gutem Zustand und vor allem noch mit dem Adresszettel der Nachschlagestelle:



Der Bearbeiter mit der Nummer 363 hat den Brief gestempelt, mit einem Bearbeitungsdatum 23. Januar 1952 gestempelt und sodann den Adresszettel aufgeklebt, der den Stempel nun verdeckt.

Die 363 ist literaturbekannt schon aus 1957, nun auch aus 1952 belegt, auf einem Brief aus Bolivien.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 01.12.2016 21:04:43 Gelesen: 197031# 396 @  
Heute ein leider auf der Vorderseite als Fensterbrief unspektakulärer Brief, allerdings mit Label "Telebrief".

Auf Philaseiten war noch keiner zu sehen, also eine Premiere: Ab 1980 konnte man in der BRD einen Brief per Telefax an ein anderes Postamt senden lassen, das das dortige Fax dann zum Empfänger beförderte. In diesem Fall als Eilbrief, was mit dem Eilbotenstempel "68" rückseitig belegt ist.

Der Stempel aus München 2 / sn / 8000 ist mE ein Handroller, der Stempel ist nur 23mm groß und nicht 28,5mm.



Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 14.12.2016 20:58:14 Gelesen: 195723# 397 @  
@ Eilean [#396]

Bei dem Erfassen neuer Stempel fiel mir dieser Smiley in die Hände:



Damit kann ich belegen, dass der Smiley nicht 1963 in Amerika entworfen wurde, sondern schon viel früher und noch zudem aus der Weltstadt mit Herz kam, als sie noch gar keine bzw. bestimmt keine war. Schon fast eine Art Sonntagsrätsel: Aus welchem Stempel habe ich diesen hübschen Smiley?

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 15.12.2016 00:06:03 Gelesen: 195694# 398 @  
@ Eilean [#397]

Hallo Andreas,

netter Einfall! :-)

Ich nehme mal an dieser "Großdeutsche-Smiley" grinst aus einer Sonnenblume:



Schmunzelnde Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 15.12.2016 00:10:42 Gelesen: 195692# 399 @  


War die Margeritenblüte so klar zu erkennen? Habe noch mal nachgesehen bei Karg: Eine Margerite soll es sein.

Es war aber kein Einfall, sondern der Smiley lachte mich an.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 15.12.2016 00:19:50 Gelesen: 195687# 400 @  
@ Eilean [#399]

war die Margeritenblüte so klar zu erkennen?

Nein, gar nicht! Mein botanisch getrübtes Auge hat auch noch die Margerite mit einer Sonnenblume verwechselt! :-(

Viele Grüße,
Peter ;-)
 
Eilean Am: 22.12.2016 00:05:32 Gelesen: 194424# 401 @  
Bevor ich abdrifte zu den Münchner Sonderstempeln heute ein sonderbarer Stempel:



Ein Briefträgerstempel aus März 1977 aus München auf einem Eilbrief von Jugoslawien nach München, ungewöhnlich aber ohne Kreis. Ich habe einige, aber ohne erkennbare Systematik. Die 108 ist gut erkennbar, da auch der Briefträger sich noch auf der Rückseite handschriftlich verewigte.

"eingelegt 12.3.77 14.05 ...(?) 108"

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 01.01.2017 22:14:33 Gelesen: 193174# 402 @  
Mit den besten Neujahrswünschen geht es auf ins neue Jahr:

München 4 / bb / Nachträglich entwertet



Ein perfekter Brief für all meine Vorlieben: München / Retour / Randmarke

Der "Nachträglich entwertet" ist mein persönliches Spätdatum mit dem 9.1.1992!

Nur bei der Portorichtigkeit rätsele ich:

1.40 für den Brief ins Ausland bis 20 gr (postgebührenhandbuch, S. 258) und 2x35 Pfg nach Übersee / China für einen Brief von 5-10g? (Postgebührenhandbuch, S. 272)? damit mit 2,10 Portorichtig?
 
Eilean Am: 01.01.2017 22:57:13 Gelesen: 193152# 403 @  
@ Eilean [#402]

Und eine geschlossene Lücke der Postämter Münchens:

PA Mü 66 als aptierter K1-Stempel, UB a:



Im Bochmann gar nicht erst erwähnt, aber bei Karg, Münchner Sonderpoststempel 1888-1944, S. 129. Die Straße Meislstr. 16 ist umbenannt und heißt heute Lechelstr. zwischen Obermenzing und Moosach.

Gruß
Andreas
 
Totalo-Flauti Am: 02.01.2017 09:14:39 Gelesen: 193062# 404 @  
Liebe Sammlerfreunde,

sind eigentlich auch Stempel aus anderen Städten mit Bezug zu München interessant? Ich denke da an Maschinenstempel mit Werbeeinsatz.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 
Eilean Am: 04.01.2017 08:53:04 Gelesen: 192655# 405 @  
@ Totalo-Flauti [#404]

Solche Stempel sammle ich persönlich nicht, aber warum nicht auch solche hier zeigen. Da wird sich schnell das Deutsche Museum, etc. finden, vermute ich.

Gruß
Andreas
 
Totalo-Flauti Am: 05.01.2017 15:44:11 Gelesen: 192385# 406 @  
Liebe Sammlerfreunde, lieber Andreas,

ich dachte da eher an die Deutsche Verkehrsausstellung in München von Juni bis Oktober 1925.

Ich habe 3 Belege jeweils aus den Monaten Juli, August und September aus Leipzig. Der Werbeeinsatz wurde in eine Sylbe-Maschine vom Postamt Leipzig 2 eingesetzt.



Der erste Beleg ist eine Drucksache vom 17.7.1925 von Leipzig nach Hof.



Der zweite Beleg ein einfacher Fernbrief vom 15.08.1925 von Leipzig nach Coburg.



Und der dritte Beleg wieder eine Drucksache vom 15.09.1925 von Leipzig nach Eisenberg in Thüringen.

Viel Spass beim betrachten.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.
 
eifelsammler Am: 05.01.2017 17:22:40 Gelesen: 192361# 407 @  
Hallo Stempelfreunde!

Nach längerer Abstinenz heute mal wieder ein paar Stempel von meiner Seite. Es handelt sich um fünf Maschinenstempel mit Gebietsleitzahl von Münchner Apotheken.

(13b) MÜNCHEN BPA1 / dg vom 13.04.1959 (falsches Stempeldatum!)



(13b) MÜNCHEN BPA1 / cd vom 31.05.1957



((13b) MÜNCHEN 3 / fr vom 20.04.1957



(13b) MÜNCHEN 1 / c vom 24.6.1957



(13b) MÜNCHEN BPA1 / dg vom 4.3.1959



Viele Grüße

Carsten
 
Hirschi57 Am: 06.01.2017 00:49:45 Gelesen: 192303# 408 @  
Servus,

dies ist mein erster Beitrag und evtl. "Dummheiten" bitte ich schon mal zu entschuldigen!

Ich habe eine österreichische Ganzsache mit dem Stempel von München 12. März 11. Ist das evtl ein anderes München oder wie kommt der Stempel auf diese GA?

Viele Grüsse
Hirschi57


 
bayern klassisch Am: 06.01.2017 06:31:05 Gelesen: 192275# 409 @  
@ Hirschi57 [#408]

Der Stempel sieht "handgemalt" aus - in Bayern gab es einen solchen verwackelten Stempel m. E. nie.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Eilean Am: 06.01.2017 07:44:21 Gelesen: 192261# 410 @  
@ bayern klassisch [#409]

Ich kenne solche Stempel auch nicht; keine der Ziffern und Zahlen ist gerade. Der Stempel ist für selbstgemacht aber hübsch. vielleicht ein Erinnerungsstück?

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 06.01.2017 07:50:43 Gelesen: 192258# 411 @  
@ Eilean [#410]

Nun weiß ich auch, welche Erinnerung gemeint ist: Der 90. Geburtstag von Prinzregent Luitpold am 12. März 1911. Hierzu kam ja in Bayern auch eine ganze Serie heraus von 3 Pf bis 20 DM, bei der in der Kopfzeile "12. März 1911" steht.

Geburtstag muss man also haben ...

Gruß
Andreas
 
bayern klassisch Am: 06.01.2017 10:27:32 Gelesen: 192229# 412 @  
@ Eilean [#410]

Hallo Andreas,

na ja, privater Charakter ist ja so eine Sache - auf der ausländischen Ganzsache hätte er eh nichts zu suchen gehabt, selbst wenn er authentisch wäre. Amtlicherseits durfte ein bayerischer Postbeamter seinen Stempel auf einer solchen Ganzsache im übrigen gar nicht abschlagen.

Ich denke, es war Jux und Tollerei/Spielerei, die das Stück ins Leben gerufen haben.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
filunski Am: 06.01.2017 11:41:07 Gelesen: 192209# 413 @  
@ Hirschi57 [#408]
@ Eilean [#410]
@ bayern klassisch [#412]

Hallo zusammen,

egal wie, künstlerisch oder graphisch, wie immer man will, durchaus eine schöne Arbeit und der "Künstler" hat es immerhin geschafft, dass wir uns hier über 100 Jahre später noch Gedanken dazu machen! :-)

Auf alle Fälle ein bislang doch recht unbekanntes Einzelstück eines Münchner Stempels. ;-)

Hirschi, danke fürs Zeigen.

Beste Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 12.01.2017 22:19:49 Gelesen: 191331# 414 @  
@ filunski [#413]

Ich zeige heute einen Sonderstempel zur deutschen Presseausstellung 1948, verwendet von 5. Mai bis 15. Juni 1948.



Auf den ersten Blick der gleiche Stempel. Klickt man diese jedoch nacheinander an, merkt man, dass vor allem die 9 von 1948 im zweiten Stempel deutlich nach unten abfällt. Bei dem ersten scheinen auch die Kerben links und rechts der (13) MÜNCHEN 2 filigraner zu sein. Ich habe mal beide Stempel übereinandergelegt:



Nun die Frage an die Experten: Sind es zwei Stempel, die hier zum Einsatz kamen?

Die Datumsziffern weichen stark ab. Bei den Datumsziffern kann ich mir immerhin noch etwas vorstellen, dass diese täglich neu gesetzt, gedreht ( ?) wurden.

Ein weiteres Merkmal: Auf der stilisierten Papierrolle ist links und rechts oben ein Rechteck zu sehen, rechts eher ein Viereck.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 14.01.2017 20:06:40 Gelesen: 191158# 415 @  
@ Eilean [#414]

Haben keine die gleichen Stempel?

Nun gut, hier ein weiteres doppeltes Lottchen, es sind aber wirklich zwei verschiedene Stempel. Derselbe UB "mk", derselbe Tag.



Ich habe keine Ahnung, wieso das BPA einmal vorne, einmal hinten steht und was das nun für einen Sinn ergeben soll.

Gruß
Andreas
 
Jürgen Witkowski Am: 14.01.2017 22:49:41 Gelesen: 191142# 416 @  
@ Eilean [#414]

Hallo Andreas,

Du hast ein gutes Auge! Es handelt sich ziemlich sicher um zwei verschiedene Stempelgeräte. Neben den Unterschieden, die Du bereits festgestellt hast, ist auch der Bindestrich zwischen Mai und Juni unterschiedlich hoch. Das alles kann beim besten Willen nicht durch verkantete Abschläge erklärt werden.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
stampmix Am: 15.01.2017 11:14:44 Gelesen: 191094# 417 @  
@ Eilean

Dieser Brief würde in einige Threads passen, aber der Stempel

MÜNCHEN / BPA1 / i / Nachträglich / entwertet 14.11.53-11

ist doch sehr sauber abgeschlagen.

Das Sekretariat der GESELLSCHAFT DER FREUNDE VON BAYREUTH e.V. war damals wohl das Vorstandssekretariat der Süddeutsche Bremsen AG (Knorr Bremsen AG), die 1953 nach München umgezogen ist. Freigemacht mit dem Firmenfreistempel als Luftpostbrief nach den USA bis 5 gr., wurde er mit 9 gr. gewogen, sodaß für den Luftpostzuschlag weitere 20 Pf. Porto erforderlich waren. Mit der 20Pf. Posthornmarke frankiert und entwertet, konnte der Brief seinen weiten Weg fortsetzen.



mit bestem Gruß
stampmix
 
filunski Am: 15.01.2017 22:15:31 Gelesen: 191050# 418 @  
@ Eilean [#414]

Hallo Andreas,

habe den Stempel, oder richtigerweise und nun auch bestätigt, die Stempel (es sind tatsächlich zwei verschiedene Geräte), im Auslieferungsbuch des Herstellers, der Firma Braungardt, gefunden.

Hier die beiden Probeabschläge, leider auch nicht optimal, aber einige der Unterschiede sind deutlich erkennbar (rote Pfeile):



Dieser Gelegenheitsstempel ist da übrigens kein Einzelfall. Auch zu anderen Anlässen gab es mehrere Stempelgeräte ohne durch UB unterschieden zu sein. Werde bei Gelegenheit noch etwas dazu vorstellen.

Gut beobachtet Andreas! :-)

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 15.01.2017 23:09:22 Gelesen: 191039# 419 @  
@ filunski [#418]

Das ist ja dann der Beweis aus den Primärquellen. Werde also den Karg in Typ a und b aufteilen. Es fiel ja nur auf, wenn man seine Stempel mal schnell durchklickt, da rutschte die 9 doch stark nach unten ab. Wollte ich schon immer mal zeigen, aber öfter verschoben, da das ja gar nicht mein Hauptsammelfeld ist.

Es gibt da also mehr im Braungardtschen Buch der Bücher? Vielen Dank für den Blick dort hinein. Wie kommt man denn an diese Kleinode?

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 15.01.2017 23:32:53 Gelesen: 191034# 420 @  
@ Eilean [#419]

Hallo Andreas,

Bochmann war damals schon etwas genauer, er wusste von den zwei verschiedenen Typen, hier der Auszug aus dem Bochmann:



Das gleiche gilt auch für noch manch' anderen Münchner Gelegenheitsstempel aus den Jahren von ca. 1947 bis 1951. Bin erst mal noch am Auswerten und Zusammenschneiden.

Diese Auslieferungsbücher sind eine wahre "Goldgrube". Die Originale waren bis vor einigen Jahren noch beim Museum für Telekommunikation in Nürnberg eingelagert. Ein besonders eifriger Stempelforscher hatte da mal die Gelegenheit einige dieser Bücher einzuscannen. Diese scans bekam ich dann irgendwann mal von einem Gildefreund und sie dienen mir oft als wertvolles Nachschlagewerk. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 16.01.2017 09:19:33 Gelesen: 190999# 421 @  
@ filunski [#420]

Na dann muss ich mich entschuldigen bei allen Philatelisten, die den alten Satz beachten: Nur mit Literatur weiß man mehr.

Nur ein Karg reicht nicht, ein zweiter Blick in den Bochmann muss sein. Immerhin habe ich also die zwei Typen vorgestellt, was jeder schon gewusst haben müsste.

Da halte ich mir den Spiegel vor.

Immerhin einer muss aber noch sein: Es ist nicht die "1" aus 1948, die hoch oder tief steht, sondern die 9, die tief oder hoch steht, wenn ich das übereinandergelegte Stempelbild beachte. Das war sicherlich früher nicht so einfach ohne Computer.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 16.01.2017 14:26:12 Gelesen: 190969# 422 @  
@ Eilean [#421]

Na dann muss ich mich entschuldigen bei allen Philatelisten


Hallo Andreas,

nein, musst du wirklich nicht! :-)

Deiner Aufmerksamkeit ist es zu verdanken, dass wir überhaupt wieder auf diese Stempel geachtet haben. Deinen Beitrag [#414] haben auch viele Philatelisten gelesen, unter ihnen sicherlich auch der Eine oder andere Bochmannbesitzer, ohne auf die Idee zu kommen dort erst mal nachzusehen (mich selbst eingeschlossen), und nahmen deine Entdeckung auch erst mal so hin. Erst deine Erwähnung des "Karg" ließ mich einen Blick in den Bochmann werfen! Aber vielleicht für alle zum Trost, wie ich inzwischen festgestellt habe, hatte auch Bochmann damals nicht alle doppelt und mehrfach vorhandenen Stempelgeräte entdeckt. Es bleibt also immer noch Spielraum für weitere Forschungen, und das macht es ja gerade so interessant. :-)

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 16.01.2017 23:01:57 Gelesen: 190930# 423 @  
Dann heute mal Schonkost:

Ein Stempel des Paketzustellamtes aus 1955:



Der erste in meiner Sammlung.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 17.01.2017 23:31:53 Gelesen: 190843# 424 @  
@ Eilean [#423]

Wenn ich schon ähnliche Stempel zeige, dann kann ich damit ja auch weiter machen:





Es sind alle Stempel 15 mm hoch, mit 6 mm hohen Ziffern, enge Linien. Es sind natürlich alles Briefträgerstempel auf Eilbriefen nach München, alle über das Münchner TA (Telegraphenamt) gelaufen; hier eine Reihe von 174 -178, Vorkommen dieser Art und Form von Ziffer 150-200. Die 177 weicht nicht ab, sie ist nur hochauflösender eingescannt.

Die 150 habe ich schon belegt, im Übrigen bin ich erst bei 198 (von dieser Art 15 mm/6 mm). Es ist also ggf. noch Luft nach oben. Zwei Belege zur Auswahl mit dem Klassiker, einem Eilbrief ans Münchner Patentamt. Ohne dieses hätte ich wesentlich weniger zu sammeln:



Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 18.01.2017 23:29:01 Gelesen: 190711# 425 @  
Um dann zur weiteren Reihe von 200 an bis wohl ca. 350 zu kommen:



Von der 238 auch den ganzen Brief mit aptiertem Maschinenstempel der Münchner TA aus 1962:



Man sieht, dass diese Stempel mit ihrem dicken Kreis gleichfalls schnell zu erkennen sind. Die Zahlen können leicht nach oben versetzt asymetrisch angeordnet sein, 14 mm hohe Stempel mit 6 mm hohen Ziffern.

Es gibt anders als früher (vor 1920) keine Zuordnung von Briefträgerstempeln zu einer bestimmten Straße oder Stadtteil, wenigstens habe ich noch keine Systematik erkannt. Es werden auch alle Arten gleichzeitig verwendet. Schon bei diesen Stempeln gibt es andere Ziffernformen, von daher kann man hier schon beginnen, die Unterschiede zu erforschen. Und die Einsatzzeiten. Die Reihen ab 200 gibt es ab ca. 1960.

Gruß
Andreas
 
Uwe Seif Am: 19.01.2017 17:14:17 Gelesen: 190605# 426 @  
@ Eilean [#419]
@ filunski [#420]

Hallo,

ja, die Stempelbücher der Fa. Braungardt/Erding waren beim Nürnberger Museum für ... (Früher schlicht "Postabteilung des Verkehrsmuseums Nürnberg") ab 1899 vorhanden und konnten nach telefonischer Voranmeldung eingesehen werden.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Klaus K. Am: 19.01.2017 19:02:40 Gelesen: 190585# 427 @  
@ filunski [#422]

Eventuell passt ja dieser München-Stempel auch zum Thema.

Viele Grüsse von Klaus K.


 
Eilean Am: 19.01.2017 22:51:38 Gelesen: 190543# 428 @  
@ Klaus K. [#427]

Na, ich denke, auf alle Fälle. Varianten zeigen ist immer gut. Nun also lt. Bochmann der Stempel mit dem Punkt links von BJR.

Sehr schöner Stempel. So etwas gefällt mir.



Dann hierzu mal etwas, was noch nicht literaturbekannt ist: Die Eilbotenstempel aus München ohne Kreis. Eine Handvoll verschiedener Nummern habe ich, zum neuen Jahr konnte ich die "406" binnen einer Woche mit Hilfe eines fleißigen Forenlesers (Vielen Dank) und einem Zufallskauf in der Bucht um die 401 und 403 ergänzen. Alles Stempel mit 6 mm Höhe, alle aus 1980 und 1981. Da außer diesen drei Stück mir nichts weiter in dieser Form und aus dem Zahlenbereich 400 ff. (ohne Kreis) bekannt ist, fängt hier das Sammeln an und die Hoffnung, noch mehrere zu finden:



Der handschriftliche Vermerk auf dem Beleg der 406 zeigt, dass es sich tatsächlich um Stempel aus München handelt.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 19.01.2017 23:21:46 Gelesen: 190533# 429 @  
@ Klaus K. [#427]

Hallo Klaus,

ja der passt auch, wie Andreas schon schreibt hat dein Stempel links von BJR einen Punkt und ist somit laut Bochmann die öfter vorkommende Type II.

Hier beide Typen, wieder aus dem Braungardtschen Auslieferungsbuch:



Viele Grüße,
Peter
 
rumburak Am: 23.01.2017 09:29:48 Gelesen: 190044# 430 @  
Hallo,

auf einem deutlich überfrankierten Satzbrief per Express von Rostock nach München finden sich auf der Rückseite der Münchener Rollen-Ankunftstempel

MÜNCHEN TA / a / 8

sowie ein Eilbotenstempel (9 im Kreis). Die Vorder- und Rückseiten zeigen Numeratoren?



Der Tagesstempel ROSTOCK 3 / b ist aptiert, die PLGZ wurde entfernt.

Viele Grüße
 
Eilean Am: 23.01.2017 10:22:27 Gelesen: 190031# 431 @  
@ rumburak [#430]

Hallo,

ja, rückseitig die "9", mE aus der ersten Generation der Briefträgerstempel/Eilbotenstempel, zentral über das Telegraphenamt gelaufen.

Vorderseitig ein Numerator aus München, die 4577. Das ist eine reine fortlaufende Zählung.

Die Rückseite "0130/20" kommt nicht aus München, sondern ist ein Durchgangsstempel von irgendwo. München wäre - aus dieser Zeit - ein "8b" oder "3H" gefolgt vom /Datum. Die "20." ist der Tag, die 0130 kann ich örtlich nicht zuordnen. Meist sind es Zugstempel oder von Orten. Auf den Briefen aus der DDR steht da meistens dann der Stempel von Hof, der 8670, wenn die Briefe dort mit dem Zug ankamen.

Es ist daher nur eine Vermutung, dass 0130 irgendetwas rund um Berlin (Eberswalde?) meint, von Rostock kommend über Berlin nach Hof und weiter ... Ich bin kein DDR-Sammler, erst recht habe ich die dortigen PLZ nicht auf dem Schirm.

Schönes Stück, wahrscheinlich von einem Sammler, aber echt gelaufen und gut behandelt. Die 9. ist immer wieder gern gesehen, da ich hier noch suche, ob es zwei Formen gibt. Deine ist die mir bekannte. Die 9. ist wie alle einstelligen Zahlen deutlich kleiner als die zweistelligen und wäre von seiner Größe eher dem Zahlenbereich 150 ff. (2. Generation) zuzuordnen, die in etwa ab 1960 startete. Ich denke aber nicht, dass diese 9. schon ein Ersatz war, sondern die ersten 9 Stempel von der Ziffernhöhe einfach alle etwas kleiner ausfielen. Da fehlt mir noch Vergleichsmaterial aus der Zeit vor 1960 von der 9., also so etwa 1948-1960.

Gruß
Andreas
 
rumburak Am: 23.01.2017 11:16:10 Gelesen: 190018# 432 @  
@ Eilean

Danke für Deine Erklärungen!

Eine PLZ 0130 gab es zu DDR-Zeiten nicht. Es sei denn es ist eine des DDR-PLZ-Systems von 1961, welches keine wirkliche Einführung fand und m.M.n. nur auf R-Zetteln anzutreffen war. Welchem Ort nach diesem System die 0130 zugeteilt war weiß ich nicht. Ansonsten fiele mir noch die Bezirksnummer 13 von Leipzig ein, das liegt ja auch auf dem Weg. Ist aber alles nur Vermutung.

Viele Grüße
 
Eilean Am: 23.01.2017 12:10:54 Gelesen: 189997# 433 @  
@ rumburak [#432]

Danke für das Zeigen des Eilbriefes. Schön, dass ich hierüber die "9" wieder mehr zeitlich zuordnen kann. Dann kann die 0130 auch irgendeine Zugnummer sein, ich habe mich mit diesen Stempelchen noch nicht eingehender befasst, sondern nur Gemeinsamkeiten bemerkt.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 23.01.2017 21:36:23 Gelesen: 189915# 434 @  


Drunt in der greanen Au steht nicht nur der sprichwörtliche Birnbaum, sche blau juche, sondern ist auch das Postamt München 7 mit diesem schönen Stempel sowie aus der Au der Briefträgerstempel A 14 aus 1907. Auf einem schönen eingeschriebenen Brief aus British-Guayana, also eine eher ungewöhnliche Absenderadresse:



Mit vorderseitigem Numerator und ja, es handelt sich nicht um die hochdeutsche Schreibweise. Und ja, der Birnbaum ist blau, warum auch immer. Der greane Ober ist ja auch der Blaue beim Schafkopf, aber einen Sinn ergibt das nicht.

Gruß
Andreas
 
Hatten Am: 29.01.2017 10:31:46 Gelesen: 189642# 435 @  
Hallo,

ich habe hier ein Briefstück mit dem Stempel: München / * 2BA *. ø = 26 mm.



Meine Frage: ist es ein Tagesstempel oder leider nur ein Teil eines Werbestempels ?

Danke schon mal für die Antwort.
Horst
 
filunski Am: 29.01.2017 11:12:00 Gelesen: 189633# 436 @  
@ Hatten [#435]

Hallo Horst,

es handelt sich um einen Tagesstempel. ;-)

Schöne Grüße,
Peter
 
Hatten Am: 29.01.2017 12:29:14 Gelesen: 189625# 437 @  
@ filunski [#436]

Hallo Peter,

danke für die schnelle Antwort. Ich werde ihn dann umgehend für die Stempel-Datenbank vorbereiten.

Schöne Grüße
Horst
 
stampmix Am: 01.02.2017 20:14:21 Gelesen: 189455# 438 @  
@ Eilean [#424]

Wahrscheinlich kennst du den Grund, warum die "193" in blau auf einer einfachen Postkarte abgeschlagen wurde?



besten Gruß
stampmix
 
Eilean Am: 02.02.2017 08:08:12 Gelesen: 189387# 439 @  
@ stampmix [#438]

Ich bin zwar gerade nicht zuhause, aber neben schwarz gibt es auch blau, violett, rot, etc. als Stempelfarbe in der Zeit. Die sind seltener. Eine Vorschrift zur Farbe ist mir aber nicht bekannt. Die Vermutung geht dahin, dass vereinzelt andere Farben als schwarz zur besseren Unterscheidung vom Untergrund verwendet wurden, also bei andersfarbigen, dunklen Briefkuverts. Deine Karte ist wohl einfach die Karte danach gewesen, da sich schwarz auch gut gemacht hätte.

Es wird die 193 also auch traditionell in schwarz geben.

Aus der Nachkriegszeit habe ich einen Stempel in 3 Farben zusammenbekommen, schwarz / rot / blau. Wohl eine Frage der Farbe im Stempelkissen des Briefträgers, was also gerade vorhanden war.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 11.02.2017 21:28:43 Gelesen: 188262# 440 @  
@ Eilean [#439]

Aus dem Zeitungspostamt München 4 ein Lieferschreiben nach Frankreich. Solche Zettel habe ich noch gar nicht gesehen, aber sehr schön gestempelt aus München über Frankfurt nach Frankreich.


 
Eilean Am: 05.03.2017 20:17:14 Gelesen: 186143# 441 @  
Heute ein Formular des Fernmeldebauamtes, versandt direkt gleich über München 48.



Hintergrund zum "direkt gleich": Das Postamt München 48 ist/war in der Hopfenstr. 2, somit war das Postamt vor Ort!

Interessanterweise mit Eilbotenstempel aus NÜRNBERG ("12") sowie Ankunftsstempel des dortigen Fernmeldeamtes und ein Registrierstempel, auch wohl aus Nürnberg, der mir gar nichts sagt, außer, dass es vom Fernmeldeamt bis dorthin (6.58) knapp 3 Stunden dauerte. Kann natürlich auch sein, dass das ein Eingangstempel dort ist, womit der Dienstbeginn dort geklärt wäre.



Es ist natürlich NÜRNBERG und nicht AUGSBURG - danke an alle Mitleser.

Gruß
Andreas
 
Uwe Seif Am: 10.03.2017 17:58:29 Gelesen: 185657# 442 @  
@ Eilean [#433]

Hallo,

ja, "0130" ist die Zugnummer und "20" der Tag.

Gruß
Uwe Seif
 
Eilean Am: 12.03.2017 13:51:16 Gelesen: 185589# 443 @  
Heute kann ich aus einem Eilbrief nach München Allach gleich zwei Münchner Briefträgerstempel, in diesem Fall aus Pasing zeigen:



3J6 ist das Amtskürzel für Pasing.

Der Beleg ist zu groß zum Zeigen, aber der rückseitige Ankunftsstempel ist doch interessant:



Ich dachte, die Aptierung hätte es nur im 2. Halbjahr 1962 gegeben, aber dieser hier hat lange überlebt. Aus meiner Sicht ein Handrollstempel, da er überhaupt nicht in die Waagrechte zu bringen ist.

Obwohl ich gar keine Maschinenstempel sammle.

Gruß
Andreas
 
Christoph 1 Am: 15.03.2017 15:51:16 Gelesen: 185438# 444 @  
Hallo,

hier ein Handrollstempel mit Datum 9.5.2000 ohne UB (leider nur ein Briefausschnitt)

MÜNCHEN 801 / 81667


 
Eilean Am: 17.03.2017 22:04:30 Gelesen: 185157# 445 @  
@ csjc13187 [#444]



Hatte ich diesen schönen Beleg mit Vignette vom Esperanto-Kongress 1951 gezeigt? Nettes Dokument.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 18.03.2017 10:51:59 Gelesen: 185077# 446 @  
Nun dann aus meiner Sammlung der Briefträgerstempel Münchens ein echtes Highlight:



Wo ist das Higlight? Ein gewöhnlicher Sammlerbrief mit Ersttagsstempel, Masse. Als Masse auch so eingekauft mit etlichen anderen Belegen. Mit 1000 Pfg aber sogar portogerecht.

Das Stempelchen, die 11? Ja! Ganz schwach ist neben dem Stempel München 2 auch der von München 80 / 81675 zu erkennen. Die 11 ist aus dem Münchner Osten und damit aus der dezentralen Zustellung dort. Diese Stempel hatte ich bislang nur bis 1992 und bekannt waren sie bis 1994. Stücke aus den 90ern sind schon selten, aber aus 1996, dem letzten Jahr, hatte ich bislang keinen gesehen, aber immer vermutet.

Hier nun der Beleg dafür. Zustellversuch 15. Mai, 7.35. Damit ist München 8 / 80 die einzige dezentrale Zustellung, die es in der Nachkriegszeit in München außer der bei München TA / München 2 bis zum Ende 1996 gab.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 18.03.2017 12:45:09 Gelesen: 185061# 447 @  




Und einer der älteren Briefträgerstempel Münchens, hier die 29. Wenn es stimmt, dass diese ab Januar 1863 zum Einsatz kamen, dann habe ich hier ein sehr schönes, frühes Stück vom 20. März 1863.

Vorwiegend sammle ich ja ab 1945, aber wenn einem 1863 in die Hände fällt, sollte man zugreifen. Zu dem gerade gezeigten von 1996 also eine lange lange Zeit, wobei es ja auch Unterbrechungen gab.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 28.03.2017 21:08:23 Gelesen: 183834# 448 @  


Heute eine Postkarte von Bamberg nach München, abgeschickt an Sylvester, 12 Uhr mittags, Ankunft in München am gleichen Tag, 23 Uhr und vom Zustellpostamt München 5 am 1.1.1897 um vier Uhr morgens gestempelt. Beachtlicher Einsatz.

Ein bisschen Sylvestermüdigkeit bestand wohl, da die Jahreszahl falsch herum als Kopfsteher eingesetzt ist. Wie schnell er das wohl gemerkt hat?

Gruß
Andreas
 
Max78 Am: 28.03.2017 21:20:30 Gelesen: 183827# 449 @  
@ Eilean [#448]

Das sind Abschläge, die ich absolut klasse finde! Danke für's Zeigen,

mit Grüßen Max
 
bayern klassisch Am: 29.03.2017 06:41:21 Gelesen: 183723# 450 @  
@ Eilean [#448]

Hallo Andreas,

Wie schnell er das wohl gemerkt hat?

... hing vom Restalkohol ab ... :-)

Liebe Grüsse,
Ralph
 
GSFreak Am: 31.03.2017 23:52:26 Gelesen: 183272# 451 @  
Hallo,

hier ein Maschinen-Werbestempel von München 2 aus 1938 zu einem Ringkampfturnier (Großer Bayern-Preis).

Ulrich


 
Soliver Am: 03.04.2017 15:13:56 Gelesen: 182670# 452 @  
Hier ein paar Stempel aus meiner letzten shopping-tour.



Gruss Oliver
 
Eilean Am: 03.04.2017 22:04:54 Gelesen: 182555# 453 @  
@ Soliver [#452]

Die Stempel zeigen schön die Aptierung des MÜNCHEN 9 / k ab dem 18. Juni 1945. Sehr schöne Abschläge, der Bestand des Amtsgerichts wurde vor kurzem auch mal in irgendeiner Auktion angeboten.

Beste Grüße
Andreas
 
Eilean Am: 08.04.2017 14:38:30 Gelesen: 181672# 454 @  
@ Eilean [#453]

und zur Philatelieszene von gestern dieses Stück:





Der Brief ist an den "Markenfreund beim 30. Philatelistentag in München Hackerbräukeller" adressiert und hat dort einen Stempel "Hackerbräu" vom 5. Juli 24 Uhr bekommen?

Der Stempel aus dem Hacker ist doch sicher kein echter Poststempel, sondern von dort, aber gut sieht er aus!

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 08.04.2017 14:51:45 Gelesen: 181666# 455 @  
@ Eilean [#454]

Ggf. kann man ja einige der Personen in dem Brief erkennen, alte Münchner Sammlergrößen?



"Lieber Markenfreund,

nach reiflicher Überlegung haben wir beschlossen, alle Markenfreunde zu einem ....unvergesslichen Abend einzuladen.

Ich kann diese Schrift eigentlich kaum Lesen, schaffen wir, es diesen Brief zu lesen?

Wegen der "Philatelie und Liebe" bin ich auf den Text gestoßen. Sind hier einige nach der Philatelieausstellung im Hackerbräu versumpft?

Gruß
Andreas
 
1 Pf Am: 10.04.2017 21:37:12 Gelesen: 181278# 456 @  
Hallo,

was bedeuten diese Stempel auf diesen Ortsbriefen von München.

4703 (01) Zeilenstempel in rot
4703 (02) Zeilenstempel in schwarz - sind das 2 Stempel ?



4699 (03) Kreisstempel in violett mit der Zahl 50
4699 05) Paginierstempel ? in schwarz - 679



Vielen Dank für die Hilfe
1 Pf
 
Eilean Am: 11.04.2017 08:54:01 Gelesen: 181242# 457 @  
@ 1 Pf [#456]

Hallo 1Pf,

der untere ist einfach:

Ein Numerator in schwarz, auf Eilbriefen vorderseitig angebracht, 3- oder 4-stellig, einfach der normalen fortlaufenden Nummerierung gedacht.

Rückseitig ein Handstempel des Münchner Telegraphenamtes, das für die Zustellung der Eilbriefe zuständig war (zentrale Zustellung). Die 50 ist der Eilbotenstempel des Briefträgers, der den Brief dort hinbrachte und mit seinem Stempel den Bestellvorgang bzw. Zugang dokumentierte.

https://www.phila.berlin/m%C3%BCnchner-brieftr%C3%A4gerstempel/zentrale-zustellung-ta/1-149/

Die "50" ist aus der 1. Generation und passt mit 1958 wunderbar in die Zeit. Sehr schönes Stück, auch wenn ich die 50 schon habe, wäre es auch ein schöner Brief in meiner Sammlung.

Zu dem ersten Brief:

Fast das gleiche, auf Eilbotenbriefen stempelte das zuerst das Münchner Telegraphenamt (MchnTA) mit einer Stechuhr die Bearbeitung, oben mit Datum und Uhrzeit. RZa weiß ich gar nicht genau, was es bedeutet, aber es gibt sie glaube ich bis Rzc, also so eine Art UB, gefolgt von einem Numerator. Es ist ein Stempel.

Der in rot ist dann vom Münchner Bahnpostamtamt 8 Minuten später.

Es sind mE keine Belege für die Münchner Rohrpost, aber bei Rohrpost weiß ich ohnehin weder Zeit noch Vorkommen. VOn München 2 zum Bahnpostamt kommt man wohl auch mit dem Fahrrad so in dieser Zeit hin, denke ich. Aber hier müsste ein Münchner Rohrpost-Fan Licht ins Dunkel bringen.

Jedenfalls schöne Bearbeiterstempel, die die Vorderseite des Beleges stark in den Hintergrund drängen. Immer nett anzusehen.

Der erste Brief ist im Übrigen kein Ortsbrief in die (Münchner) Au, sondern ging mit der Bahnpost wohl in den Zug Richtung Rosenheim, dort liegt Aibling und wohl auch Au bei Aibling.

Gruß
Andreas
 
Uwe Seif Am: 11.04.2017 10:04:10 Gelesen: 181229# 458 @  
@ Eilean [#457]

Hallo,

beim Stechuhrenstempel würde mich auch das Kürzel "RZa" interessieren. "a" deute ich als Unterscheidungsbuchstabe, aber "RZ"? Könnte vielleicht "Rohrpostzentrale" heißen? Wer weiß mehr?

Gruß
Uwe Seif
 
Max78 Am: 11.04.2017 21:18:27 Gelesen: 181142# 459 @  
Hallo zusammen,

zur Frage kann ich leider nichts beitragen, dafür aber eine Postkarte von 1959, zu sehen das Karlsplatzrondell an "Betriebstagen":



Das Besondere an dieser Karte: XL-Format (210 x 146 mm) und somit war da mit den gewöhnlichen 10 Pf. Porto im Fernverkehr nicht viel zu machen. Frankieren musste man solche Oschis wie einen gewöhnlichen Brief. Auch für die gewöhnliche Entwertung mit Maschinenstempel war das Ding nicht geeignet und erhielt die Entwertung per Handroller München BPA 1 bd:



Sieht man auch nicht oft,

mit Grüßen Max
 
Eilean Am: 11.04.2017 23:13:53 Gelesen: 181117# 460 @  
@ Uwe Seif [#458]

Also habe ich mal in den schlauen Rundbriefen der ARGE Münchener Postgeschichte nachgesehen, Heft 13, S. 57:

"Telegraphen-Amt Rohrpost-Zentral-Station"

Also hat man ggf. doch die Rohrpostanlage von Mü TA bis Mü BPA genutzt. 8 Minuten Unterschied.

Nun ja, stellt sich die Frage, ob das für einen Rohrpostsammler Rohrpost ist. Für mich ist ein Eilbotenbrief, aber mit schönen Stempeln.

Gruß
Andreas
 
1 Pf Am: 12.04.2017 04:50:45 Gelesen: 181040# 461 @  
@ Eilean [#460]

Hallo,

erst einmal allen Helfern "Vielen Dank"

Ist mit der - Rohrpost - das RZa - hinter dem Mchn TA gemeint ?



DANKE
1 Pf
 
Eilean Am: 12.04.2017 09:35:08 Gelesen: 180990# 462 @  
@ 1 Pf [#461]

Genau.

TA = Telegraphenamt
Rz = Rohrpost-Zentral
a = Unterscheidungsbuchstaben

Die Frage die sich mir stellt, ist aber, ob es nun ein Eilbotenbrief mit Stechuhrstempeln zu einigen EUR ist oder ein solcher Rohrpostbeleg, bei dem die Preise utopisch sind. Ich glaube ersteres, aber ich bin zu wenig in der Rohrpost "drin", wann wo wie.

Gruß
Andreas
 
stampmix Am: 12.04.2017 10:33:32 Gelesen: 180976# 463 @  
@ 1 Pf [#461]
@ Eilean [#462]

Die Frage die sich mir stellt, ist aber, ob es nun ein Eilbotenbrief mit Stechuhrstempeln zu einigen EUR ist oder ein solcher Rohrpostbeleg, bei dem die Preise utopisch sind. Ich glaube ersteres, aber ich bin zu wenig in der Rohrpost "drin", wann wo wie.

Da ist doch ein zweiter Minutenstempel, der allerdings kontrastarm sehr schwer zu lesen ist. Könntest du den mal besser zeigen?

besten Gruß
stampmix
 
1 Pf Am: 13.04.2017 18:26:54 Gelesen: 180500# 464 @  
@ stampmix [#463]

Hallo,

der Stempel zeigt

Mchn BPA 1 (1 liegend) 16. XI 57 11 36

Danke allen Helfern.

Frohe Ostern

1 Pf
 
filunski Am: 17.04.2017 10:53:59 Gelesen: 179041# 465 @  
Liebe München-Stempel Freunde,

mal "außer Konkurrenz", ein kleines (leichtes?) München-Stempel-Rätsel.

Aus welchem Ort/Ortsteil/Vorort stammt dieser Tagesstempel?



Bis bald,
Peter
 
Eilean Am: 17.04.2017 10:59:46 Gelesen: 179036# 466 @  
@ filunski [#465]

Moin Peter,

Karlsfeld als Vorort von München. Lass das mal nicht in Dachau hören und erst recht die Karlsfelder!

Gruß
Andreas
 
DERMZ Am: 17.04.2017 11:31:38 Gelesen: 179019# 467 @  
@ filunski [#465]
@ Eilean [#466]

Guten Morgen Peter und Andreas,

Karlsfeld war auch mein erster Gedanke, aber es gehört je heute zu Dachau. Mich irritiert aber der Eintrag bei wikipedia, wo steht, daß Karlsfeld 1979 ein kleines Gebiet mit etwa 150 Einwohnern an Dachau abgab.

Der Stempel ist ja von 1972, also noch vor der großen Gebietsreform von 1974, gehörte damals Karlsfeld noch zu München? Ich weiß es nicht, ich lasse mich überraschen.

Viele Grüße

Olaf
 
filunski Am: 17.04.2017 11:34:23 Gelesen: 179016# 468 @  
@ Eilean [#466]

Servus Andreas,

stimmt natürlich! ;-)

Verblüffend daran die PLZ, nämlich die 8 aus München. Karlsfeld war (seit 1939) und ist eine eigenständige Gemeinde und nicht nach München eingemeindet wurde aber postalisch von München aus versorgt. Das änderte sich erst später, so ca. ab Mitte der 1970er Jahre, dann bekam es eine eigene PLZ, die 8047.



Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 17.04.2017 11:49:22 Gelesen: 179008# 469 @  
@ filunski [#468]

Hmmmm, die 8 verwundert ja tatsächlich. Ich muss dann wohl Karlsfeld in meine Stempel-Sammlung "München" mit einfügen, wie einen Stadtteil.

Und ja, Karlsfeld gehörte noch nie zur Stadt München, sondern war immer eigenständige Gemeinde.

Oder mal anders gesehen: Alle Münchner Stadtteile tragen nach 1945 immer "München-" vorneweg, als München-Allach, München-Aubing, München-Obermenzing, um geografisch im Nord-Westen von München zu bleiben. Karlsfeld nicht, weil es ja auch kein Münchner Stadtteil ist.

Ich war sofort bei Karlsfeld, aber weil es nur Karlsfeld sein konnte. Die "8" hatte mich gar nicht irritiert.

Sehr schön, man lernt hier nie aus. Ich habe vor kurzem auch "München-Waldperlach" ergattert, dass es diesen Stadtteilnamen auch gibt, war mich nicht bekannt. Bin ja auch eher der "Pasinger" Typ.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 17.04.2017 22:04:51 Gelesen: 178882# 470 @  


(13b) MÜNCHEN-WALDPERLACH / a vom 18. Mai 1954.

Dann zeige ich das Stück auch. Im Karg ist dieses Postamt nicht aufgeführt. Ggf. weiß jemand, welche PA-Nummer dieser Stadteil bekam und wann.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 17.04.2017 22:16:16 Gelesen: 178875# 471 @  
@ Eilean [#470]

Hallo Andreas,

super Stempel!

Aus München-Waldperlach wurde 1967 München 832. Das Postamt wurde dann zum Jahresende 1993 aufgelöst.

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 17.04.2017 22:21:32 Gelesen: 178871# 472 @  
@ filunski [#471]

Dann ist es doch das, das bei Karg als "67" alt, "832" neu gelistet ist in der Rübezahlstr. 66. Allerdings wird dort 1968 als Umbenennung angegeben. Aber Karg ist auch nicht stets völlig richtig.

Besten Dank jedenfalls, habe es mir notiert.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 17.04.2017 22:50:34 Gelesen: 178859# 473 @  
@ Eilean [#472]

"Aber Karg ist auch nicht stets völlig richtig."

Hallo Andreas,

da hast du auch Recht, oder um es mal als Zitat weiterzugeben, vieles von dem was bei Karg richtig ist, hat er von Bochmann "übernommen". ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 20.04.2017 00:02:09 Gelesen: 178555# 474 @  


Dann zeige ich doch mal etwas aus der Überlandpost München-Berchtesgaden. Die Stempel

MÜNCHEN-BERCHTESGADEN / BAHNPOST / ZUG 7889 / ab

sowie ein Stempel Bahnpostamt München / BAHNPOST / Üp



fehlen mir noch aus der Überlandpost und was ich gerne mal zeigen würde, wären echt gelaufene Briefe mit den Eilbotenstempeln

0800/27 und 8001/..

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 22.04.2017 00:13:28 Gelesen: 178325# 475 @  


Und auch solche Briefe kriegt man für 1 EUR bei ebay:

Eilbrief nach München mit Briefrägerstempel 115, dazu etliche der unter [#456] gezeigten Stempel vom "Mchn TA Rza" und vom Münchener Bahnpostamt Mchn BPA1, dazu jeweils Stempelvermerke. Das gut Stück ging 2x durch die Eilbotenbehandlung, weil adresskorrigiert nach Lochham, d.h. ans PA Pasing.

Der Stempel aus Weidenberg ist sicherlich noch ein alter Stempel und aus 1958 wohl nicht mehr so lange im Gebrauch gewesen.

Beste Grüße Andreas
 
Heinrich3 Am: 22.04.2017 08:22:08 Gelesen: 178276# 476 @  
Hallo Andreas,

nur zur Kenntnis: Den Rollstempel gebe ich dieser Tage in philastempel ein. Ich nehme an, daß Du die 2 Stempel bereits in der Sammlung hast.

Gruß aus München für ein schönes Wochenende von
Heinrich(3)


 
Eilean Am: 23.04.2017 21:29:51 Gelesen: 178060# 477 @  
@ Heinrich3 [#476]

Hallo Heinrich,

den Rollenstempel habe ich natürlich nicht, da ich diese gar nicht sammle. Aber ich nehme an, Du meinst die Eilbotenstempel:

Die 110 habe ich noch nicht, sondern 109 und 111. Aber die Zahl ist notiert!

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 23.04.2017 22:50:27 Gelesen: 178043# 478 @  


@ Eilean [#477]

Zum Abend hin ein weiteres Stück München, die Portokontrollstempel. Auch wenn es nicht so mein Sammelgebiet ist, ist hier doch ein sehr schönes Stück mit zwei Stempeln: P.1. und P.2., letzter in violett. Nachgebühr 10 Pfg., keine Briefmarke, nur gestempelt in Wien. Wieso es zwei Bearbeiter gab? Keine Erklärung, wahrscheinlich Zufall.

Dazu ein Briefträgerstempel aus Haidhausen, H./45. Dir Franziskanerstraße geht ja direkt vom Rosenheimer Platz ab. Passt also auch.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 25.04.2017 21:39:50 Gelesen: 177743# 479 @  


Diesen Ersttagsbrief mit rückseitigem Briefträgerstempel wirft bei mir eine Frage auf, nämlich was das "a" vor dem Numerator für eine Bedeutung hat? Es ist meines Wissens der erste Brief mit einem Buchstaben vor dem Numerator, den ich habe. Was hatte dieser für eine Funktion?

Gruß
Andreas
 
Uwe Seif Am: 26.04.2017 16:24:32 Gelesen: 177527# 480 @  
@ Eilean [#479]

Wird wohl ein Unterscheidungsbuchstabe sein.

Gruß
Uwe Seif
 
calliostoma Am: 26.04.2017 18:00:24 Gelesen: 177504# 481 @  
@ Eilean [#474]

Mit dem Stempel Bahnpostamt München kann ich weiterhelfen. Zug 7889 verwendet in der Üpu München-Kempten.



Gruß

Dirk
 
Heinrich3 Am: 26.04.2017 21:50:26 Gelesen: 177469# 482 @  
@ Eilean [#477]

Hallo Andreas,

ist zur Kenntnis genommen, daß Du nur die kleinen runden listenmäßig sammelst. Deshalb hier noch 3 Stempelchen mit den Nummern 55 (nicht ganz sicher!), 65 und 115. Scans oder Belege willst Du also nicht?

Gruß
Heinrich
 
Eilean Am: 27.04.2017 09:13:10 Gelesen: 177352# 483 @  
@ Heinrich3 [#482]

Hallo Heinrich,

immer gerne zeigen, Bilder sind doch immer interessant.

Ich sammle nicht nur nach Liste, sondern natürlich die Belege dazu und hoffe, da noch mehr Systematik in die Briefträgerstempel zu bekommen. Einige Hundert Stück sollte ich derzeit schon haben, vermute ich.

Deine Stempel sind (bis zur 150) zunächst mal die Anfangszeit, bei denen es zwar kleinere Unterschiede gibt, aber im großen und ganzen noch einheitlich. Wenn ich genug Vergleichsmaterial habe, kann man ggf. die Unterschiede systematisieren. Vor allen Dingen, wann ist ein Stempel ersetzt worden und sieht nun anders aus?

https://www.phila.berlin/m%C3%BCnchner-brieftr%C3%A4gerstempel/zentrale-zustellung-ta/1-149/

also immer her mit Eilbotenbelegen nach München.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 02.05.2017 16:07:45 Gelesen: 176560# 484 @  
Hallo zusammen, vor allem Andreas ;-)

Hier MÜNCHEN-SOLLN noch ohne die Gebietsleitzahl:



Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 03.05.2017 08:30:56 Gelesen: 176484# 485 @  
@ filunski [#484]

Moin Peter,

Stadtteilnamen sind doch einfach schöner als schnöde PA-Nummern. Ich habe gelesen, dass es sogar einen Stadtteil Michaeliburg gab, ob es hiervon auch Stempel gibt: don´t know.

Aber eine Ebay-Auktion ist in den letzten Tagen ausgelaufen mit einer Seltenheit:



Eine Aufgabebescheinigung für ein Telegramm aus München 13, UB c. Die Marke selbst keine Seltenheit, der Stempel auch nicht, aber die Verwendungsform hier.

Der Käufer gewiss ein Portostufensammler, Formularsammler, Kenner. 112 EUR hat dieses Stück gekostet und ich halte es für nicht zu viel, von allem, was ich bislang gehört habe.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 03.05.2017 14:30:27 Gelesen: 176424# 486 @  
Hallo zusammen,

auch mal wieder eine "Kleinigkeit" die nicht sofort auffällt.

Ein Eilbrief von München nach Ingolstadt aus dem Jahre 1916.



In München abgestempelt mit einem Stempel vom PA München 2 BP (Briefpost):



Ein für diese Zeit typischer Braungardt Stempel. Typisch? Doch nicht so ganz, bei genauem Hinsehen sieht man, dass der UB links nicht wie sonst üblich ein Klein- sondern ein Großbuchstabe ist, " E". Laut Helbig gab es solche Stempel dort mit den UB von A bis P. Auch die sonst bei diesen Stempeln übliche Unterscheidungs-/Kontrollziffer ganz unten ist hier keine Ziffer sondern es wird der UB "E" wiederholt, hier nur sehr schwer zu erkennen. ;-)

Beste Grüße,
Peter
 
DERMZ Am: 11.05.2017 10:43:09 Gelesen: 175943# 487 @  
Servus,

ich habe nix besonderes zu zeigen, ich fand nur ein paar Stempel aus München und die gibt es jetzt eine kleine Abfolge aus den Jahren 1911 bis 1915.







Der Stempel aus 1915 wirft noch eine Frage bei mir auf, ich vermisse eine UB, entweder gab es diesen nicht, oder er wurde nicht mit abgeschlagen, wer kann helfen? Danke.

Viele Grüße

Olaf
 
Eilean Am: 12.05.2017 23:15:47 Gelesen: 175741# 488 @  
@ DERMZ [#487]

Schöne Stempel, allerdings nicht mein Sammelgebiet, so dass ich auch zu MÜNCHEN 13. nichts sagen kann. Es sieht aber eher so aus, als habe die Stempelfarbe es ohnehin nicht im ganzen unteren Bereich geschafft. Einen UB würde ich da schon vermuten.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 13.05.2017 10:41:37 Gelesen: 175665# 489 @  
@ DERMZ [#487]

Hallo Olaf,

Dein Stempel von MÜNCHEN 13 ist einfach etwas undeutlich abgeschlagen. Da sollte links von dem N (Nachts) die Tageszeit stehen und davon links der UB a. Unten dann noch die Kontrollziffer 1. Laut Helbig gab es dort diesen Stempeltyp nur einmal mit dem UB a.

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 14.05.2017 17:55:45 Gelesen: 175510# 490 @  
@ filunski [#489]

Wofür ist eigentlich die Kontrollziffer? Meist ist sie so klein und verschmiert, dass sie gar nicht zu sehen ist, also welchen Nutzen hat sie? Gibt es pro UB immer nur eine?

Ich habe in letzter Zeit ein altes Sparbuch erworben, das auch schöne Stempel für meine Sammlung enthält:



Bei diesen weiß ich gar nicht, ob es sie auch aptiert gab.

Sowie noch aus dem 3. Reich.





Die letzten beiden sind bei Bochmann, S. 350 nicht verzeichnet.

Zwischendurch ist der Besitzer auch nach Hagenau ins Elsass verschlagen worden:



Auch eine interessante Verwendungsform für Stempel.

Gruß
Andreas
 
filunski Am: 14.05.2017 18:21:44 Gelesen: 175498# 491 @  
@ Eilean [#490]

Wofür ist eigentlich die Kontrollziffer?

Hallo Andreas,

schau mal hier rein, da müsste alles drin stehen:

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=90436

Glückwunsch zu dem Postsparbuch! Die können tolle Stempelquellen sein. ;-)

Liebe Grüße,
Peter
 
filunski Am: 16.05.2017 18:03:02 Gelesen: 175175# 492 @  
Liebe München-Stempel Fans,

mal wieder ein nicht ganz so häufiger Maschinenstempel aus den "50ern":



Sehr schön anzusehen auch die Bildseite der Postkarte die dieser Stempel ziert:



Die Ludwigsbrücke über die Isar und dahinter das Deutsche Museum. Wie ruhig und beschaulich ging es doch damals noch in München zu!

Mal zur Auflockerung des Themas. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 21.05.2017 19:15:31 Gelesen: 174387# 493 @  
Hallo zusammen und Danke an Peter für die Infos zu den Kreisstempeln mit den Kontrollnummern!

Heute ging bei Ebay ein Brief an Herrn Berchtold weg für EUR 103,00, leider nicht an mich, aber die kopfstehenden Überdrucke haben das verhindert:



Hinten mit München 2 / ab und München 2 / y (mit spiegelverkehrtem y), sowie München TA und vor allem den zweitältesten Briefträgerstempel Münchens, den ich bislang kenne. Aus der Zeit nach dem Krieg versteht sich. Aus 1948 ist schon sehr sehr selten; ich habe noch einen einzigen drei Monate früher. Sehr schön mit dem Sternchen unter der Zahl, um die Zahl besser lesen zu können. Die 86 / *

Der Erwerber liest sicherlich hier mit und weiß hoffentlich auch die Rückseite dieses Briefes zu schätzen.

Gruß
Andreas
 
Cantus Am: 22.05.2017 00:41:21 Gelesen: 174321# 494 @  
Mein Stempel vom 8.10.1968 aus München dürfte wohl nichts Besonderes sein, aber mir gefällt der Umschlag gut, also zeige ich hier beides.



Viele Grüße
Ingo
 
Eilean Am: 23.05.2017 10:02:11 Gelesen: 174093# 495 @  
@ Cantus [#494]

Ich finde solche gebührenfreien Belege schön anzusehen, sind wesentlich seltener als Normalpost und der Stempel ist umso schöner zu lesen. Werde den UB bei mir vermerken. München 13 / l / 8, das L ist immer schwierig zu lesen gegenüber dem i.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 27.05.2017 11:41:02 Gelesen: 173059# 496 @  
@ Eilean [#495]

Jetzt wollte ich hier auf den sehr interessanten Artikel von

Horalek, Ulrich, Die entnazifierten "Nachträglich entwertet"-Stempel von München, Rundbrief Nr. 82/2017 der Arge DEUNOT, S. 62 ff.

verweisen und einen schönen solchen Stempel zeigen, stelle aber fest, dass ich in meiner Sammlung noch gar keinen von diesen habe, zumindest habe ich ihn noch nicht erfasst, was wahrscheinlicher ist.

Also kann ich nur etwas anderes zeigen:



Ein Stempel aus München 25 / c vom 16. Juli 1945. Auf einem Blankobeleg, aber sehr schön gestempelt. Wie man sieht, mit einer 8 Pfg. Marke. Der 16. Juli 1945 ist der Tag der Wiedereinführung frankierter Postkarten und Briefe im Ortsverkehr mit 5 und 8 Pfg.

Die 8 Pfg-Marke mit einem München-Stempel vom 16. Juli 1945 ist insoweit also ein Zeitdokument, als Ersttag möchte ich es nicht wirklich bezeichnen, da weder der Stempel noch die Marke ihren Ersttag haben, sondern nur im Zusammenspiel.

Gruß
Andreas
 
stampmix Am: 28.05.2017 09:37:24 Gelesen: 172849# 497 @  
@ Eilean [#493]

Sehr schön mit dem Sternchen unter der Zahl, um die Zahl besser lesen zu können. Die 86 / *

Hallo Andreas,

noch weitergehend, erst das Sternchen entscheidet über "86" und "98".

Mit so frühen Briefträgerstempeln kann ich nicht diesen, hier einer auf einem Eilbrief von Frankfurt nach München am 25.8.1963.




@ Eilean [#496]

Die entnazifierten "Nachträglich entwertet"-Stempel von München

Schon eine Weile her: [#417]

besten Gruß
stampmix
 
GSFreak Am: 29.05.2017 23:44:32 Gelesen: 172516# 498 @  
Hier ein Zweikreisstegstempel von (13b) MÜNCHEN 19 - UB z - mit integriertem Freivermerk "BEZAHLT" unten vom 11.06.1946, auf einer Ganzsache P903 I/01 mit Plattenfehler VII. Es ist eine Teilbarfrankatur nach der Portoerhöhung am 01.03.1946 für Fernpostkarten von 6 auf 12 Pf.

Auf den Stempel passt der Ausspruch: "Zwei Fliegen mit einer Klappe".

Viele Grüße
Ulrich


 
Eilean Am: 30.05.2017 22:36:57 Gelesen: 172369# 499 @  
@ stampmix [#497]

Ja, ich wusste, dass ich den Beleg im Rundbrief schon mal gesehen habe, der Verweis ist perfekt.

MÜNCHEN BPA1 / i / Nachträglich entwertet ist ja so häufig dann doch nicht, sehr schöner Beleg.

@ GSFreak [#498]

Sehr schönes Stück, genau mein Sammelgebiet. Habe mir den Stempel notiert.

Dieser Stempel hier ist wohl eher kein Poststempel, sondern ein Behördenstempel des Zolls, aber nett anzusehen allemal:



Gruß
Andreas
 
Max78 Am: 31.05.2017 16:23:49 Gelesen: 172246# 500 @  
Ja servus, gibts denn daas? Seid ihr net im Biergarte oder in de Isaaar? Des isch ja ä Hitz, ohglaublich! (Auslegung eines Schwaben, also bitte nicht zu streng nehmen!)

und natürlich braucht der au no ä Hilf von de Nachbarn! Hier isch ä Abschlägle K1 MUENCHEN I. ohne ä Jahreszahl. Isch des normal bei dem Stempel oder wurd' die oifach vergesse? Ih moin, dass sowas 1897 scho zum Standart ghörte, oder tick ih da net richtig? Würd' mi freue über ä Hilfestellung, I kenn mi leider Gottes nur in Stugert aus:



ä Grüßle vom Mäxle
 
filunski Am: 31.05.2017 23:32:37 Gelesen: 172160# 501 @  
@ Max78 [#500]

Servus Mäxle,

die Bayern waren zwar nie ganz so pfiffig wie die weiter westlich siedelnden alemannischen Volksstämme, aber auch 1897 hatte sich die Jahreszählung schon länger bei der Königlich Bayerischen Post durchgesetzt. ;-)

Dieser Stempel mit der Schreibweise München mit "UE" war schon ca. seit 1884 normalerweise mit Jahreszahl (die beiden Endziffern) im Gebrauch, es sollte hier also 97 ganz unten stehen. Ich kann da jetzt nur Mutmassungen anstellen, schlecht abgeschlagen? Wohl kaum, der Abschlag ist "astrein", sauber, da fehlt nichts. Bei diesen Stempeln mussten die einzelnen Komponenten, wie die Jahresziffern einzeln gesteckt werden. Eventuell hatte man das in diesem Fall versäumt oder war der Meinung für diese "preissische Antwortkartn" reichts auch so. ;-)

Späte "Grias ins Ländle",
Peter
 
Eilean Am: 06.06.2017 22:41:45 Gelesen: 171228# 502 @  
Dieser seltenere Stempel vom Münchener Postscheckamt mit UB c / Z. In lila auch nicht so häufige Stempelfarbe. Es darf auch hier gerätselt werden, was Z bedeutet. Ich weiß es nämlich nicht.



Gruß
Andreas
 
hopfen Am: 06.06.2017 22:50:37 Gelesen: 171216# 503 @  
@ Eilean [#502]

NICHT "Postscheckamt" sondern POST SPARKASSEN AMT !

Vermutlich vom Untergrund her ein Stempelabschlag in einem Postsparbuch!
 
Eilean Am: 06.06.2017 22:56:31 Gelesen: 171211# 504 @  
@ hopfen [#503]

Ja klar, Post-Sparkassen-Amt, was malte ich so nachts so vor mir? Gut, dass ihr mitlest. Ja, aus einem schönen Post-Sparbuch. Leider der einzige seiner Art dort.

Dann zur Korrektur eines vom P SCHA und nicht PSA, nun aber richtig:



Gruß
Andreas
 
filunski Am: 06.06.2017 23:18:29 Gelesen: 171194# 505 @  
@ Eilean [#502]

"Es darf auch hier gerätselt werden, was Z bedeutet."

Hallo Andreas,

diesem Rätsel versuchte ich auch schon auf die Spur zu kommen. Leider konnte ich dazu noch nichts Genaues finden (auch die FORGE München wusste es bislang nicht zu lösen). Der Großbuchstabe unten könnte für verschiedene Abteilungen des Postsparkassenamtes stehen, Z eventuell für "Zustellung" (fraglich, da ja hier eindeutig in einem Postsparbuch verwendet). Es gab davon verschiedene Stempel.

Hier eine kleine Auswahl einiger dieser Stempel (aus dem Ablieferungsbuch des Stempelherstellers Braungardt):



Viele Grüße,
Peter
 
hopfen Am: 06.06.2017 23:23:23 Gelesen: 171184# 506 @  
@ Eilean [#505]

Oh, wohl auch ein nicht alltäglicher Stempel, weil OHNE Uhrzeit = Datum nicht symetrisch! Eine Spätverwendung, denn es gab bereits "moderne" Stempel mit PLZ "8", UB "h" am 15.-2.72--8 und: An diesem Tage waren auch folgende kleinen Bearbeitungsstempel im Einsatz mit den UB "me", "mh" und "ml".
 
Cantus Am: 07.06.2017 00:21:26 Gelesen: 171163# 507 @  
@ Eilean [#496]

Hallo Andreas,

einige Stempel in der Art, wie du ihn gezeigt hast, habe ich auch in meiner Datenbank.



MÜNCHEN / 23 / m / 14.7.45.



MÜNCHEN / 2 / ac / 27.9.46.



MÜNCHEN / 2 / ba / 21.6.48.

Hinter allen Jahreszahlen gibt es einen Punkt.

Viele Grüße
Ingo
 
filunski Am: 07.06.2017 00:30:54 Gelesen: 171162# 508 @  
@ hopfen [#506]

Hallo Horst (oder I....? ;-)),

meintest du vielleicht diese hier:



Späte Grüße ;-)
Peter
 
eifelsammler Am: 07.06.2017 20:44:52 Gelesen: 171004# 509 @  
Hallo Zusammen!

Nach längerer Abwesenheit bei diesem Thema mal wieder ein modernerer Münchenstempel von mir auf einem Beleg mit einer wie ich finde sehr gemischten aber gut ergänzten Frankatur zu einem Euro. Und sogar die Stempel kann man als sehr ordentlich bezeichnen!

MÜNCHEN 801 / e / 81667 vom 16.07.2004



Einen schönen Abend noch!

Gruß

Carsten
 
stampmix Am: 09.06.2017 21:07:35 Gelesen: 170802# 510 @  
@ Eilean [#496]

Auch so lassen sich die 60 Pf. für den Luftpostbrief nach den USA frankieren. Den aptierten Stempel MÜNCHEN 19 p konnte ich in den Datenbanken nicht finden:



mit bestem Gruß
stampmix
 
Uwe Seif Am: 10.06.2017 05:22:00 Gelesen: 170777# 511 @  
@ hopfen [#506]

Hallo,

bei Tagesstempeln, welche ausschließlich im Zahlungsverkehr verwendet wurden, konnte auf die Angabe der Uhrzeit verzichtet werden.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Eilean Am: 11.06.2017 09:34:17 Gelesen: 170711# 512 @  


@ stampmix [#510]

Hallo Stampmix,

die Stempel des PA Mü 19 sind na nun nicht gerade wenige, aber auf lange Sicht werde ich schon die ein oder andere Serie von Mü 19 einstellen. Die aptierten Stempel gefallen mir aber vor allem, erst recht, wenn bei Bochmann bei UB w Schluss sein soll:



Gruß
Andreas
 
GSFreak Am: 11.06.2017 13:37:17 Gelesen: 170690# 513 @  
@ Cantus [#28]

Neben dem Handwerbestempel zum Oktoberfest 1958 gab es auch einen Maschinenstempel: (13b) MÜNCHEN BPA vom 28.09.1958 (UB ab):



Gruß
Ulrich
 
filunski Am: 11.06.2017 15:25:55 Gelesen: 170676# 514 @  
@ Eilean [#512]

wenn bei Bochmann bei UB w Schluss sein soll

Hallo Andreas,

ja, Bochmann hat manchmal auch nicht alles mitbekommen, aber trotzdem erstaunt es mich immer wieder wie fast vollständig und lückenlos seine Angaben sind.

In Ergänzung zu deinem aptierten MÜNCHEN / 19 / x, hier derselbige vor der Aptierung und auch noch der y aus dem Auslieferungsbuch der Fa. Braungardt:



Viele Grüße,
Peter
 
stampmix Am: 12.06.2017 21:16:44 Gelesen: 170626# 515 @  
@ Eilean [#512]

Auf der Suche nach dem München 19 z ist mir folgender in die Finger gekommen, den ich nirgends finden konnte.



MÜNCHEN / 8 / d

besten Gruß
stampmix
 
Eilean Am: 13.06.2017 21:27:10 Gelesen: 170581# 516 @  
@ filunski [#505]

Zu den Post-Sparkassen-Stempeln:

Ich habe zwei aus Sparbüchern, mit UB b und UB c, jeweils ein großes "Z". Daher tippe ich auch "Zahlungsverkehr".



Daneben habe ich zwei mit UB e / E, beide auf Einschreiben des PSA im Briefabgang:





Also "E" wie Einschreiben.

Vermutungen.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 14.06.2017 23:28:58 Gelesen: 170527# 517 @  
@ Eilean [#516]



Bei diesem Beleg sehe ich einen wunderschönen Briefträgerstempel "1", bei dem ich auf Schwabing tippe. Allerdings kann ich die Straße nicht entziffern, um den Stadtteil zu bestimmen.

Ist jemand dieser Schreibschrift mächtig?

Gruß
Andeas
 
Max78 Am: 14.06.2017 23:32:44 Gelesen: 170525# 518 @  
Leopoldstraße N 87/I v. (?)

Schöne Karte, die Du da zeigst,

mit Grüßen Max
 
Eilean Am: 14.06.2017 23:36:33 Gelesen: 170523# 519 @  
@ Max78 [#518]

Ähem, ja Danke, Leopoldstr., peinlich.

Aber Schwabing, Yes!

Gruß
Andreas
 
GSFreak Am: 14.06.2017 23:45:30 Gelesen: 170519# 520 @  
@ Cantus [#2]

Hier der Maschinenstempel (13b) MÜNCHEN BPA 1, Wellenlinien rechts, mit dem UB af (03.04.1954)



Gruß Ulrich
 
Eilean Am: 17.06.2017 14:52:00 Gelesen: 170365# 521 @  
@ stampmix [#515]

Mal ein alter aptierter:



Dazu ein neuer, bei dem ich mir die "4" für die Niederlassung München-Mitte und Flughafen nicht erklären kann. Es gibt also so eine Art Zweigstellenstempel?

MÜNCHEN 4 FLUGHAFEN / fb / 85328



Gruß
Andreas
 
Uwe Seif Am: 17.06.2017 17:47:03 Gelesen: 170348# 522 @  
@ Eilean [#521]

Hallo Andreas,

der Stempel stammt vermutlich von der früheren Luftpostleitstelle, welche wohl organisatorisch dem "Postamt(V) 4" zugeordnet war.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Eilean Am: 18.06.2017 10:50:24 Gelesen: 170318# 523 @  
@ Uwe Seif [#522]

Hallo Uwe,

vielen Dank für die Erklärung. Woher kommt das "V" vor der 4? In dem Stempel sind es m.E. eher Verschmierungen.

Heute mal ein Stück aus dem Riemer, aus einer aufgelösten Sammlung:



Entgegen der Anpreisung mE kein Riemer A-20, sondern mE ein Durchlauf-Maschinenstempel A-16, dort als "Liebhaberpreis" geführt.

Es ist ein Überroller eines Briefes vom 21. April 45, der es aus München in ein Kriegsgefangenenlager in den USA gesandt werden sollte. Dort wohl im Februar 1946 eingetroffen. Sehr rührender Briefinhalt der letzten Tage über Bombenangriffe, ein sehr schönes Stück mit Inhalt. Handschriftlich 26. Februar 1946 und nochmal 17. März 1946, der andere Zensurstempel in Lila eher unbekannt.

So etwas hatte ich bislang auch noch nicht gesehen. Da kann man doch auch mal weg von den Handstempeln ein solches Stück hier zeigen.

Gruß
Andreas
 
Uwe Seif Am: 18.06.2017 13:35:34 Gelesen: 170302# 524 @  
@ Eilean [#523]

Hallo Andreas,

Postamt (V) = Postamt mit Verwaltungsdienst ("(V)" steht natürlich nicht in der Inschrift); den PÄ(V) waren mehrere Amtsstellen zugeordnet, sie waren u.a. zuständig für Personalplanung, Nachforschungsanträge, Verteilung von Postwertzeichen etc.

Etwas Kopfzerbrechen macht mir übrigens die PLZ im Stempel (kann ich nirgends finden); die PLZ "85xxx" ist ja eigentlich Freising zugeordnet. Weißt Du hierüber etwas oder jemand anders? Welche PLZ hatte das Postamt im Flughafen?

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Eilean Am: 18.06.2017 17:07:40 Gelesen: 170287# 525 @  


@ Uwe Seif [#524]

Hier habe ich einen neueren mit der "85356" vom Münchener Flughafen. Der Flughafen liegt natürlich bei Freising und soweit ich weiß, hat er doch etliche PLZ erhalten, ich weiß allerdings nicht, wofür genau.

Diese "München"-Stempel liegen alle im Landkreis Freising und/oder Erding. So ist das, wenn der Flughafen 40 min. außerhalb ins Erdinger Moos gesetzt wurde. Ab dem 16. Mai 1992 also nicht mehr Riem, sondern Freising.

Gruß
Andreas
 
Max78 Am: 19.06.2017 13:37:49 Gelesen: 170238# 526 @  
Servus mitanand,

in einem anderen Forum hatte ich bereits ein wenig Infos zu den Poststempeln München in blauer Farbe lesen dürfen, dank Ralph (Bayernklassisch). Sie sollen gar nicht so selten sein. Da in diesem Thema noch nichts zu den Stempeln in blauer Farbe geschrieben wurde, hier eine kurze Vorstellung einer P 1 gestempelt am 23 Juni (in blau-violetter Stempelfarbe). Es geht mir hauptsächlich um die Ermittlung des Jahres, da durch Abschlag und Geschriebenes nicht zu ermitteln. Nach Vergleichen im Netz und dem Erscheinungsjahr der P 1 würde ich zu 1873 tendieren. Vielleicht kann ein Mitglied noch mehr zur genauen Verwendungsdauer/-zeit sagen:



Den identischen Stempel kann man zur Zeit bei ebay als Ankunftstempel auf Ganzsache PK 27.5.1873 finden (unter Suchbegriff München 1873).

mit Grüßen Max
 
bayern klassisch Am: 19.06.2017 15:48:48 Gelesen: 170189# 527 @  
@ Max78 [#526]

Hallo Max,

1872 könnte theoretisch auch hinkommen in München, aber 1873 ist schon, wie du richtig schreibst, das allerwahrscheinlichste Datum.

1874 dürfte in München (und anderswo) in der Masse Schluss sein mit blauen oder blauvioletten Stempeln, aber Ausnahmen gab es natürlich immer.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Seku Am: 29.06.2017 21:44:40 Gelesen: 168891# 528 @  
Münchner Christkindl-Markt 1995


 
GSFreak Am: 03.07.2017 21:51:51 Gelesen: 168409# 529 @  
Hier ein Stempel, der in seiner aptierten Form (allerdings da von MÜNCHEN 19) bereits in [#92] gezeigt wurde:

Maschinenstempel MÜNCHEN 13 (UB a) vom 30.06.1944; "Auf Briefsendungen nach München Nummer des Zustellpostamtes angeben!"



Gruß Ulrich
 
Christoph 1 Am: 08.07.2017 17:41:50 Gelesen: 167841# 530 @  
Hallo,

auf dem nachfolgend gezeigten R-Brief von Pirna nach München sind rückseitig zwei Ankunftsstempel des Postamtes München 2 abgeschlagen.



Dabei handelt es sich um aptierte (entnazifizierte) Stempel. Der eine trägt den UB t, der andere offenbar den UB y. Jedoch ist das y spiegelverkehrt. Oder habe ich Tomaten auf den Augen und es ist ein anderer Buchstabe? Ist dieser Stempel bekannt?



Viele Grüße
Christoph
 
GSFreak Am: 08.07.2017 19:28:23 Gelesen: 167809# 531 @  
@ Christoph 1 [#530]

Hallo Christoph,

in der Tat ist das ein spiegelverkehrtes "y". Der UB y kommt nur spiegelverkehrt vor. Google einmal "münchner handstempel".

Gruß Ulrich
 
Uwe Seif Am: 08.07.2017 19:52:40 Gelesen: 167799# 532 @  
@ Christoph 1 [#530]
@ GSFreak [#531]

Hallo,

der Stempel mit dem spiegelverkehrten "y" wurde schon `mal gezeigt. Nur weiß ich nicht mehr von wem und in welchem Thema.

Gruß
Uwe Seif
 
Christoph 1 Am: 08.07.2017 23:56:57 Gelesen: 167761# 533 @  
@ GSFreak [#531]

Hallo Ulrich,

danke für den Tipp, das hat geholfen: Auf der sehr gut gemachten Website von Andreas (Eilean) habe ich den Stempel gefunden [1]. Dort findet sich auch der Hinweis, dass der UB y nur spiegelverkehrt vorkommt.

Viele Grüße
Christoph

[1] https://www.phila.berlin/m%C3%BCnchner-handstempel/post%C3%A4mter/2/
 
Eilean Am: 09.07.2017 10:59:44 Gelesen: 167664# 534 @  
@ Christoph 1 [#533]

Hallo zusammen,

ich hatte den spiegelverkehrten y-Stempel auch erst vor kurzem erkannt; ich weiß, dass ich ihn unter dem Beitrag [#493] nochmal gezeigt habe, einem Brief an Herrn Bechtold. Vorher ggf. bei den ungewöhnlichen Stempeln oder Stempel mit Fehlern, weiß ich auch nicht mehr.

Ich habe selbst nur spiegelverkehrte y-Stempel des Postamts München 2. Wenn jemand ein richtig gedrehtes Exemplar haben sollte,....

Hier nun ein gewöhnlicher Stempel aus München 32, mit 2UBs muss das Postaufkommen schon hoch sein:



Nun auch wieder mehr von mir, die letzte Zeit ging die Arbeit vor.

Gruß
Andreas
 
GSFreak Am: 10.07.2017 01:28:31 Gelesen: 167556# 535 @  
Hier ein entnazifizierter Stempel MÜNCHEN 25 mit UB g vom 06.11.1945 auf einer geschwärzten Hitlerganzsache P 314IIa mit Barfreimachung.

Diese Schwärzung und auch der Gebühr bezahlt-Stempel sind allerdings nicht München zuzuordnen. Vielmehr dürfte es sich um die "Fremdverwendung" einer Notganzsache (P A20) aus Wesermünde in der Britischen Zone handeln.

Im Kartentext findet sich der Satz: "Hast Du mein letztes Lebenszeichen aus Holland mitbekommen?" Bspw. Nordholland und Wesermünde liegen ja räumlich nicht so weit auseinander. Ich vermute, dass der Schreiber der Karte nach Kriegsende zunächst nach Bremerhaven gelangt ist und von dort die Postkarte mit nach München genommen hat. Interessant ist, dass in München die Verwendung der Karte nicht bemängelt wurde.



Wesermünde wurde übrigens am 10.03.1947 in Bremerhaven umbenannt.

Gruß und gute Nacht
Ulrich
 
zonen-andy Am: 10.07.2017 07:32:33 Gelesen: 167515# 536 @  
Hallo,

auch ich kann einen Brief zeigen der nach Schwabach versendet wurde. MÜNCHEN 1 mit UB s vom 14.11.1950 der glaube ich noch nicht gezeigt wurde?



Grüße
Andreas
 
Eilean Am: 10.07.2017 20:51:56 Gelesen: 167406# 537 @  
@ GSFreak [#535]

Der MÜNCHEN / 25 / g ist bei Bochmann nicht vermerkt genauso wie einige andere vom Postamt München 25. Ich finde die aptierten ein schönes und noch überschaubares Sammelgebiet, ich habe aber derzeit wohl nur ca. 15 % dieser Stempel.

MÜNCHEN 1 in der Residenzstraße 2 hingegen ist natürlich ein großes Postamt mit allerlei UBs, da gilt es einfach weiter sammeln. UBs eigentlich vom ganzen Alphabet (fast).

Ich zeige heute einen Aufkleber auf einem Brief von Österreich nach München. Hat jemand diese Verordnung einmal zum lesen bzw. kann sagen, was eigentlich der Sinn sein sollte?



Gruß
Andreas
 
GSFreak Am: 11.07.2017 00:16:49 Gelesen: 167373# 538 @  
@ Eilean [#537]

Hallo Andreas,

ich hatte ja in Deiner excellenten Zusammenstellung der "Münchner Handstempel" gesehen, dass da noch eeine Abbilding des Stempels MÜNCHEN / 25 / g fehlt.
Hier noch zwei weitere Stempelabbildungen für Deine Zusammenstellung:

MÜNCHEN / 15 / i
MÜNCHEN / 23 / a



Und noch eine Frage zur 1. Karte (MÜNCHEN 15). Kann das evtl. sein, dass die Karte nachträglich beschriftet worden ist? Ich habe die Karte vor etwa 25 Jahren auf dem Flohmarkt gekauft. Der Händler hatte einen ganzen Stoß dieser Karten, natürlich immer mit anderem Absender.

Gruß Ulrich
 
Max78 Am: 11.07.2017 01:15:09 Gelesen: 167332# 539 @  
zu später Stunde noch etwas Farbe von mir,

grün soll sie sein und natürlich aus München. Aus Wien kam dieser Brief am 8.1.1923 über München nach Tuttlingen, vorderseitig der Stempel der Postüberwachungsstelle München:



hatte den Beleg ewig und 3 Tage bei delcamp unter meinen paar wenigen Angeboten, da ich mich ja für das Sammeln von Württembergischen Stempeln entschieden hatte. Erst beim erneuten Durchsuchen dieser Belege fiel mir der rückseitige Ankunftstempel Tuttlingen mit "Entwerterfunktion" auf. Manchmal ist man wirklich blind. Zwar nicht zum Thema passend, aber der Vollständigkeit halber:



der Zustand ist zwar eine 4 bis 5, aber als Stempelsammler macht mir das nicht allzu viel aus. So kann man auch mit wenig Geld Spass am Sammeln haben.

Gut's Nächtle und ein Servus an die Isar, Max
 
Eilean Am: 11.07.2017 10:47:26 Gelesen: 167268# 540 @  
@ GSFreak [#538]

Also der Stempel München 15 / i ist echt. Ich denke aber, dass es eine leere Karte war, die abgestempelt wurde, 3 Tage nach Zulassung solcher Karten.

Ich denke auch, dass die Karte nachträglich als "gelaufen" erscheinen sollte, und um Empfänger und Absender ergänzt wurde. Herrn Pfeiffer kenne ich nicht, aber warum sollte man im Juli 1945 an die Reichsstelle für Gartenbau und Weinerzeugnisse schreiben "privat"? Diese Reichsstelle ist wohl bis 1946 vermögenstechnisch abgewickelt worden, hat aber wohl mit Kriegsende ihre Tätigkeit eingestellt. Einen Grund, für etwaige Einfuhren diese Stelle anzuschreiben, bestand sicher nicht mehr.

Steht denn auf der Rückseite etwas sinnvolles?

Gruß
Andreas
 
GSFreak Am: 11.07.2017 18:29:20 Gelesen: 167208# 541 @  
@ Eilean [#540]

Hallo Andreas,

Danke für Deine Antwort mit der Bestätigung meiner Befürchtung "nachträglich beschriftet". Hier ist die Rückseite der Karte:



Man entwickelt im Laufe der Zeit ein Gespür für nachträgliche Beschriftungen. Hier sind es zum einen die "jungfräulichen" Ecken der Karte. Zum anderen ist es folgende Überlegung: Wenn die Karte dem Absender Pfeiffer von der Reichsstelle zwecks Antwort zugeschickt worden ist - worauf ja der Stempel "Reichsstelle ....." hindeutet (Pfeiffer hatte den bestimmt nicht) -, dann hätte man ja wohl auch direkt die Anschrift dazu geschrieben. Nun ist aber sowohl die weitere Anschrift, der Absender als auch der Text auf der Rückseite mit offenbar derselben Schreibmaschine geschrieben. Dann hätte die Reichsstelle doch zumindest nicht das Datum 17.07.45 auch schon ausgeschrieben. Die Reichsstelle kann doch nicht im Voraus wissen, an welchem Tag die Karte dann von Pfeiffer unterschrieben wird.

Du schreibst, die Behelfspostkarte wäre erst drei Tage zuvor zugelassen worden. Was sagst Du denn zu diesem Datum einer P630: 29.06.1945 von MÜNCHEN 13 ?



Gruß Ulrich - Ich freue mich auf Deine Antwort
 
Eilean Am: 12.07.2017 09:53:31 Gelesen: 167131# 542 @  
@ GSFreak [#541]

Du hast recht, ich hatte das mit den 5 Pfg und 8 Pfg als Briefmarken ab dem 16. Juli verwechselt, wie ich einen unter Beitrag [#496] zeigte. Diese Karten, wie Du sie zeigst, konnten also aufgebraucht werden auch vor dem 16.7.

Der Beleg in dem Beitrag 496 ist übrigens ein solcher Blankobeleg, aber schön ist der Stempel allemal.

Es ist ja auch nicht ausgeschlossen, dass die Postkarte tatsächlich einen echten Zweck erfüllte, aber welcher Absender hat schon den Stempel für den Empfänger bei sich. Eine vorgefertigte Antwortpostkarte ist es ja auch nicht. Aus 1945, gerade in den ersten Monaten nach dem Krieg sind solche Karten selten und werden gut bepreist. Danach normalisiert sich alles.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 19.07.2017 21:31:51 Gelesen: 165946# 543 @  
@ Eilean [#542]

Dann zeige ich heute mein Jahreshighlight als Neuzugang:



Aus Rilchingen-Hanweiler aus dem Saargebiet nach München 19, d.h. Nymphenburg. Zur Frankatur kann ich gar nichts sagen, aber bei wenigen EUR bei Ebay wird es nicht Besonderes sein als MiF.

Rückseitig der Ankunftsstempel in München 2, dann zu München TA (jeweils 8 Uhr) und weiter zur dezentralen Zustellung (weil nicht über einen Briefträger vom Münchner TA) nach München 19, dort um 9 Uhr vom 16. September 1953.

Zusammen mit dem Briefträgerstempel Nr. 1 aus Nymphenburg. Schriftgröße 10 mm, Stempel 19 mm hoch. Farbfrisches Blau.

Da ich bislang nur 7 solcher Stempel habe, nun von 1 bis (mind) 14 aus der Zeit von 1950 bis 1953, sind es wirklich seltene Stücke. Nur auf Eilbriefen und Telegrammen aus dieser Zeit. Max78 hat mir die "8" auf einem Telegramm zukommen lassen, auf Telegramm sind die dann wohl noch seltener. Bislang mir genau dieses eine Stück bekannt. Danke, dass es das Telegramm trotz des Zustandes noch zu mir schaffte.

Von der Seltenheit wohl nur noch von der Großmarkthalle München 50 zu toppen, hier habe ich überhaupt erst 1 Exemplar gesehen. Augen auf beim Tauschtag; solche Stücke müssten doch irgendwo noch schlummern; Briefe alle mal umdrehen!?

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 23.07.2017 11:49:47 Gelesen: 165482# 544 @  
@ Eilean [#543]

Moin,

hier ein Aufkleber aus München: "Unbekannt verzogen", aus 1933:



Die findet man nicht so häufig, immer schöne anzusehen. Der Name des Briefträgers ist für mich nicht leserlich.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 27.07.2017 22:59:39 Gelesen: 164944# 545 @  
@ Eilean [#544]







Hier eine Karte aus Marktredwitz, die in München unzustellbar war, was der erste Briefträger "641" mit einem Stempel "Verzogen, unbekannt wohin" versah. Bei der Nachschlagestelle kam der Zettel links oben dazu, welches vom Postamt 2 mit der "418" gestempelt wurde und zurück ging bzw. in die Arnulfstr., dort ggf. auch zugestellt.

Zwar genau durch die 418 gelocht, aber dafür noch gut. Der Nachschlagezettel ist leider abgefallen, aber das Aktenloch ordnet die Stelle genau zu.

Beste Grüße
Andreas
 
Max78 Am: 28.07.2017 00:00:38 Gelesen: 164918# 546 @  
@ Eilean [#543]

Servus Andreas,

eins muss man ja noch zu Deinen gezeigten Belegen hinzufügen. Durch Deine Wahl des Sammelgebietes "Briefträgerstempel nach 1945 auf Eilbriefen" sammeln sich auch allerhand andere Stempel an, die man nicht alle Tage zu sehen bekommt. Da gefallen mir die Rückseiten fasst noch mehr als die Front! Doller Einser!

danke für's zeigen, mit Grüßen Max
 
Seku Am: 14.08.2017 21:01:21 Gelesen: 161113# 547 @  
Oktoberfest 1962


 
Max78 Am: 15.08.2017 00:04:24 Gelesen: 161063# 548 @  
@ westfale1953 [#92]

Hallo zusammen,

endlich habe ich einen mit der 13b in nicht aptierter Form gefunden. Zum Vergleich des von westfale1953 gezeigten Stempels hier der "ursprüngliche" Stempelkopf vom November 1944:



Es stand ja schon des öfteren die Frage im Raum, ob die 13b erst später aptiert wurde, nachdem man den Zusatztext unten entfernte (siehe Thema Aptierte Stempel). Aber auch hier wurde solch ein Kreisstempel mit Kurzsteg schon in manchen Beiträgen gezeigt (#92, #131, #163, #282, usw.), allerdings immer in der aptierten Form nach 1945. Mich würde brennend interessieren, ob jemand eventuell einen Handstempel zeigen kann. Der Verwendungszeitraum dürfte ziemlich kurz sein für diese "Kombi" (Gebietszahl links/UB rechts + Hauptstadt der Bewegung), wahrscheinlich kommen nur die Jahre 1944 und 1945 in Frage (ggf. noch 43).

Hoffe auf Beispiele, mit Grüßen Max
 
filunski Am: 15.08.2017 00:42:00 Gelesen: 161032# 549 @  
@ Max78 [#548]

"Hoffe auf Beispiele"

Guten Abend Max,

na dann mal hier zwei Beispiele aus München 2:



Die stammen beide aus dem Auslieferungsbuch des Stempelherstellers Braungardt und das Datum, 11.9.1944, ist das Auslieferungsdatum an die Reichspost. Also kamen diese Stempel, wenn überhaupt, erst danach zum postalischen Einsatz.

Viele Grüße,
Peter
 
Max78 Am: 15.08.2017 01:10:49 Gelesen: 161022# 550 @  
@ filunski [#549]

Danke Dir, Peter, für diese schnelle Antwort! Das gibt doch Hoffnung, noch einen Handstempel mit der 13b zu finden. ;-)

Bei einem Maschinenstempel von München 8 mit den UB's aa habe ich schon ein Beispiel gefunden, das zeigt, dass dort die 13b noch nicht Bestandteil des Stempeltextes war (Februar 1944). Es wird wohl wirklich nur Sinn machen, sich auf Ende 44 bis Mitte 45 zu konzentrieren. Na ja, es gibt ja auch noch Nürnberg, Frankfurt oder Stuttgart, wobei ich diese Form (Gebietszahl links/Ub rechts) bis jetzt nur aus Bayern kenne.

Bis bald mit herzlichem Dank, Max
 
Markus Pichl Am: 05.09.2017 20:00:03 Gelesen: 157585# 551 @  
Hallo,

Sonderstempel "(13b) MÜNCHEN / AU-GIESING-HAIDHAUSEN / 100 Jahre bei der Stadt München 5.9.54" auf entsprechender Festpostkarte zu Sammlerzwecken.





MfG
Markus
 
bayern klassisch Am: 09.09.2017 10:49:05 Gelesen: 156932# 552 @  
Liebe Freunde,



27.2.1873 violett von München I auf Postkarte 2 Kreuzer nach Freiburg im Breisgau - die Entwertung des Wertstempels war bis April 1873 nicht vorgeschrieben - aber auch nicht explizit verboten. Wer Postkarten (nicht Correspondenzkarten!) von München aus den ersten Monaten des Jahres 1873 hat, darf sie gerne zeigen. Ich wüßte gerne, ob das hier die Regel, oder Ausnahme war.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
volkimal Am: 29.09.2017 12:23:25 Gelesen: 154031# 553 @  
Hallo zusammen,

eine Postkarte vom österreichischen Karlsbad (heute Karlovy Vary in Tschechien):



In München angekommen wurde der Briefträgerstempel "H 24" abgeschlagen.

Viele Grüße
Volkmar
 
Lutwinus Am: 08.10.2017 13:24:10 Gelesen: 152641# 554 @  
Hallo liebe Sammlerfreunde,

gerade fiel mir beim Stempeleinstellen in die Datenbank dieser Münchner Beleg auf. Es handelt sich um eine Postsache des Postsparkassenamtes in 8000 München 2 aus dem Jahre 1970, die per Einschreiben lief und deren R-Zettel ebenfalls den Zusatz "Postsparkassenamt" trägt.



Liebe Sonntagsgrüße Joerg
 
Eilean Am: 08.10.2017 18:12:26 Gelesen: 152588# 555 @  
@ volkimal [#553]

Ein spätes Lebenszeichen von mir:

Ein schöner Stempel aus Haidhausen.

Von den Schwabinger Stadtteilstempeln ("23") kann ich nun ein perfektes Exemplar zeigen:





Meine bisherigen Exemplare sind aussschließlich aus 1949, basierend auf 4 Stücken. Sie sind also selten finden. Sehr markant mit einem Mittelstrich, also deutlich unterscheidbar von anderen Briefträgerstempeln aus München.

Diesen habe ich bei Tilman Dohren am Rindermarkt, München, letzte Woche erstöbert.

Beste Grüße
Andreas
 
Eilean Am: 10.10.2017 22:38:21 Gelesen: 152232# 556 @  
Hier mal von einem Ortsbrief die Stempel aus München 59 nach München 30, beides Postämter, die mir noch ganz in der Sammlung fehlten:





Schöner Stempel, bin begeistert.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 11.10.2017 23:00:41 Gelesen: 152071# 557 @  


Und nun heute ein Stück, für deren Vorderseite ich tiefer in die Tasche greifen musste:



Es ist ein Briefträgerstempel "5" aus München 50, Stempeldatum 1949. Entgegen meiner bisherigen Annahme liegt München 50 in Hadern, und nicht bei der Großmarkthalle. München 25 ging in diesem Fall, wie die Ankunftsstempel zeigen, über München 50. Vom Telegraphenamt an München 50, dort "MÜNCHEN 50 / e" vom 30. August 1949.

Ich lese als Adresse Schachnerstr. 7, d.h. Sendling / Thalkirchen / Nähe Flaucher. Das passt dann in etwa, dass ein Zusteller aus München 50 dahinfuhr, so abends um 19.00 Uhr.

Mein erstes Stück der eigenen Sammlung. Damit eine echte Bereicherung der dezentralen Zustellung in München.

Zu dem "BERLIN W / 30 f" vom 29.08.1949 kann ich nichts sagen, auch nicht zur Frankatur.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 13.10.2017 22:08:56 Gelesen: 151731# 558 @  
@ Eilean [#557]



Dann mal einen "MÜNCHEN / 8 / y" vom 15. September 1948

Wobei bei diesem Brief die Marken mit Eckrand, Seitenrand, Bandaufdruck, Netzaufdruck hier schon dominieren. Eine 48 II vom Eckrand sieht man nun auch nicht alle Tage.

Aber um das Bild rund zu machen: Die München 8 / y steht auch nicht im Bochmann, trotz (oder wegen) des großen Postamtes fehlen dort ja eine Menge.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 20.10.2017 07:51:02 Gelesen: 150837# 559 @  


Bevor Großhadern sich ins Postamt "704" umbenannte, gab es diese schönen Stempel dort. Mehr als UB a und b habe ich derzeit nicht, aber hey.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 22.10.2017 14:41:14 Gelesen: 150494# 560 @  
@ Eilean [#559]



Aus München 19 diese Art Stempel. Ich weiß noch viel zu wenig von diesen Stempeln, an sich ja in dem alten Format mit Kurzsteg, aber schon mit der (13b). Hier mit UB i, von München 19 (Winthirstr.) habe ich nun diesen einen hier.



Mit 55 Pfg nach Paris.

Gruß
Andreas
 
mausbach1 Am: 26.10.2017 10:41:55 Gelesen: 149827# 561 @  
@ abrixas [#63]

Ich habe einen "135" vorliegen auf Ansichtskarte von Neuschwanstein - gestempelt in Füssen. Wer will ihn haben?

Kontakt über hinterlegte E-Mail.

Beste Grüße
Claus
 
Eilean Am: 26.10.2017 21:36:04 Gelesen: 149752# 562 @  
@ mausbach1 [#561]

Nicht meine Zeit, wenn auch immer interessant, abrixas sammelt die aber.

Hier aus neuer Zeit eine Selbstbucher-Paketkartenabschnitt:



Ich hoffe mal, dass diese Stempel dann auch nur auf den Paketkarten vorkommen, so dass sie etwas seltener zu finden sind.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 29.10.2017 14:01:49 Gelesen: 149319# 563 @  


Paketkartenwochenende

Hier heute eins aus München 83 / 8000, UB t. Ein Postamt, das im Februar 2015 geschlossen wurde.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 31.10.2017 11:31:32 Gelesen: 149051# 564 @  


Auch das ist München, auch wenn das nicht mein Gebiet ist. Ggf. weiß einer genaueres.

Gruß
Andreas
 
Tuffi Am: 01.11.2017 09:02:45 Gelesen: 148886# 565 @  
@ Eilean [#564]

Hallo Andreas,

dieser Maschinenganzstempel ist als Postfreistempel eingesetzt worden. Ganzstempelmaschinen wurden bei der Post eigentlich nicht zur Postfreistempelung eingesetzt, weil sie die gestempelten Poststücke nicht zählen konnten, was zur Abrechnung mit dem Postkunden notwendig war. Seit ich diese Stempelform kenne, suche ich nach einer Verordnung, die erklärt, in welchen Fällen dies dennoch erfolgen konnte.

Gruß Walter
 
Eilean Am: 03.11.2017 22:22:45 Gelesen: 148459# 566 @  
@ Tuffi [#565]

Danke für die Info. Eine Verordnung habe ich dazu nicht.



Dann mal heute eine reine Münchner Angelegenheit: Eine Orts-Eil-Postkarte mit 68 portogerechten Pfg.

Absendestempel "München 2 Zd / c", also vom Münchner Hauptbahnhof / Flügelbahnhof nach Nymphenburg, München 19 / l.

Vormittags 10 Uhr abgegeben und noch vormittags zugestellt.

Unten links die "3", d.h. Briefträgerstempel aus München 19. Seltene Stücke.

Dazu noch handschriftlich vom Briefträger in Bleistift. Ich lese: "Geschl.(ossen), 22/09/52" gefolgt wohl von dem Namen der "3", was ich aber nicht lesen kann.

Eine Orts-Eil-Postkarte ist sicher schon selten, nach München 19 mit Briefträgerstempel war es nur so etwa 2-3 Jahre denkbar. Nice.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 05.11.2017 12:25:37 Gelesen: 148177# 567 @  
Der vorige Beleg war im Übrigen wirklich eine Postkarte. Die Ganzsache zu 10 Pfg wurde einfach zurechtgeschnitten und auf die Postkarte geklebt. So sieht Bedarf aus.

Aus der Reihe der Bedarfspost auch ein Poststempel auf Vorbindezetteln bei der Bahnpost:



Gruß
Andreas
 
Uwe Seif Am: 05.11.2017 12:36:16 Gelesen: 148169# 568 @  
@ Eilean [#567]

Hallo Andreas,

es handelt sich hier um eine Beutelfahne für die "Postsäcke" und der Stempel ist m.E. von einer Maschine (ohne Entwerter).

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Eilean Am: 05.11.2017 14:07:22 Gelesen: 148142# 569 @  
@ Uwe Seif [#568]

Wieder ein Handstempel weniger auf Münchens Boden. Jetzt mit dieser Info sehe ich die Verschmutzungen links mit den Resten des leeren Entwerters. Stempelblindheit.

Gibt es denn einen Unterschied zwischen "Beutelfahne" und "Vorbindezettel"?

Gruß
Andreas


 
Uwe Seif Am: 05.11.2017 14:32:21 Gelesen: 148130# 570 @  
@ Eilean [#569]

Hallo,

die Reste des Entwerters habe ich gar nicht gesehen.

"Beutelfahnen" wurden an die Postsäcke (postalisch: Beutel) mittels Schnur und Beutelschließe gehängt. Vorbindezettel wurden vor einen Stapel Briefe (= Bund) angebracht und hatten i.d.R. halbes Postkartenformat (= DIN A 7).

Gruß
Uwe Seif
 
Eilean Am: 06.11.2017 18:12:02 Gelesen: 147937# 571 @  




Nun denn, wo ein UB uv ist, ist auch ein "uh". Denkt ihr hier auch, es sei ein Maschinenstempel. Alles auf "Beutelfahnen". Hat denn die Bahnpost nicht selbst gestempelt?

Gruß
Andreas
 
Uwe Seif Am: 06.11.2017 18:27:28 Gelesen: 147931# 572 @  
@ Eilean [#571]

Hallo Andreas,

dies ist wohl auch ein Maschinenstempel, nur Stempelkopf. Handstempel hätte man im Bereich des gestrichelten Kreises angebracht. Diese Beutelfahnen wurden nicht nur von Bahnposten verwendet, sondern auch von stationären Postämtern - hier eben Postamt München 4 (bis 31.12.84 lautete die Bezeichnung übrigens "BPA"). Mit Bahnpost haben diese Beutelfahnen hier also nichts zu tun. Gestempelt wurden diese Beutelfahnen in der Briefabgangsstelle des Postamtes.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Eilean Am: 06.11.2017 21:38:48 Gelesen: 147900# 573 @  
@ Uwe Seif [#572]

Tja, zumindest vielen Dank. Schade, dass man solche Stempel nicht so unterscheiden kann. Dann mal etwas unauffälliges: (13b) MÜNCHEN 33 / g, nun wirklich ein Handstempel auf einer Auslandspostanweisung:



Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 12.11.2017 17:12:38 Gelesen: 147076# 574 @  




So dann zum Sonntag die bislang höchste bekannte Nummer aus Schwabing der Reihe der Briefträgerstempel: Die 14, geschrieben oben mit der 23 für Schwabing, unten die fortlaufende Nummer 14 mit entsprechenden Ankunftsstempeln aus München 2, München TA und München 23.

Den Stempel München 2 verbuche ich mal als UB ah, auch wenn es eine Beschädigung sein könnte und eine UB ab sein könnte.

Der Wert kommt wohl von den Berliner Marken, echt gelaufener Eilbrief nach München.

Gruß
Andreas
 
Max78 Am: 16.11.2017 00:19:39 Gelesen: 146601# 575 @  
Ein kurzes Servus an die Münchner,

folgende Ganzsache DR P 128 wollte ich noch unterbringen, weil ich die Karte vom Gesamtbild her einfach schön finde. Die bläuliche Stempelfarbe passt gut zur Karte und halt auch zu Bayern. K2 München 11 vom 23. Dez 1920:



PP2 und PP5 waren eine der wenigen Portoperioden, in denen eine Karte im Ortsverkehr genauso teuer war wie in den Fernverkehr.

Gut's Nächtle Max
 
filunski Am: 19.11.2017 00:37:34 Gelesen: 146050# 576 @  
Liebe Münchner Stempel-Fans, vor allem Andreas,

hier mal wieder einer mit eher seltenerem Zusatz, leider nur als Ausschnitt:



MÜNCHEN PSA / at / 8, ohne Uhrzeitangabe

Ein Stempel vom Postsparkassenamt, diesmal von einer dort auch eingesetzten Klüssendorf Maschine. Auch diese Stempel sind (leider) längst Geschichte. Seit den Zeiten der "privaten" DPAG ging auch das Postsparkassenamt in der Postbank auf (oder besser unter?).

Viele Grüße,
Peter
 
Journalist Am: 19.11.2017 16:18:49 Gelesen: 145912# 577 @  
@ Eilean [#521]

Hallo Andreas,

beim Sortieren habe ich auch einen Tagesstempel München Flughafen gefunden:



Hier ist eventuell zwischen München und Flughafen die 4 aptiert ?

Der Stempel stammt aus der Wertstelle des BZ 85 (denn er ist auf einer Wertbeutelfahne abgeschlagen)

Kann jemand den Stempel mit München 4 Flughafen zeigen ?

viele Grüße Jürgen
 
Eilean Am: 19.11.2017 17:01:35 Gelesen: 145893# 578 @  




Da könnte schon eine Aptierung sein, ich weiß leider nicht genau, wann aus München 4 die Niederlassung München 4 und vor allem das Briefzentrum Mitte wurde. Da hätte dann die 4 keinen Sinn ergeben, auch nicht beim Münchner Flughafen.

Der Flughafen von Riem bis Franz-Josef ist ohnehin mir noch nicht so klar.

Könnte auch schlecht abgeschlagen sein, da ja viel vom Stempel an dieser Stelle fehlt.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 21.11.2017 08:57:08 Gelesen: 145546# 579 @  
@ Journalist [#577]

Hallo Jürgen,

ich habe nun nachgefragt bei der Forschungsgemeinschaft Münchener Postgeschichte, die es weiß: Ja, es gibt von München 4 Flughafen Aptierungen. Der von mir gezeigte München 4 Flughafen / fb / 85328 ist ein Maschinenstempel, ohne 4 habe ich nicht. Der UB da war noch nicht bekannt.

Hast Du einen ganzen Beleg? Ist es Hand- oder Maschinenstempel?

Das sind dann Stempel wegen Umbenennung. Etwas auch für das Thema Aptierte Stempel von Volkmar.

Beste Grüße
Andreas
 
Journalist Am: 21.11.2017 16:42:50 Gelesen: 145472# 580 @  
@ Eilean [#579]

Hallo Andreas und an die anderen Stempelsammler von München,

ich zeige hier nun mal den ganzen Beleg:



Wie schon vorher kurz erwähnt handelt es sich um eine Wertbeutelfahne, die vom BZ 85 ans BZ 87 gelaufen ist. Es handelt sich aus meiner Sicht um einen Handstempel (Faust oder Hammer ?).

Die besonders große Lücke zwischen München und Flughafen ist mir nun erst durch Zufall aufgefallen - es müsste sich hier tatsächlich um eine Aptierung der "4" handeln. Mein frühestes Datum dieses Stempels stammt von einer Wertliste ans BZ 63 vom 29.1.98 - auch hier zeigt der Stempel generell die selben Randerscheinungen (z.B. fehlende untere Linie über der PLZ).

Das BZ 85 (Freising) wurde laut meinen Daten ab dem 16.2.98 mit ersten Teilmengen angefahren, Netzanschluß war am 30.3.98 - Einweihung war am 24.4.98.

Obiger Stempel wurde also mit großer Wahrscheinlichkeit schon vorher in der dortigen Wertstelle Freising eingesetzt und ins Briefzentrum 85 mit übernommen (sonst hätte ich keine Wertliste mit dem Datum 29.1.98) - siehe Wertbeutelfahne mit Datum 11.11.98.

Da es sich vermutlich schon immer um einen reinen Innendienststempel gehandelt hat, ist ein Nachweis wie er früher mal ausgesehen hat natürlich nicht so einfach - denn man dürfte ihn nur auf Wertbeutelfahnen oder Ladelisten eventuell auf Eilbeutelfahnen finden.

Viele Grüße Jürgen

P.S. Andreas - zu deiner Nachfrage nach einen Beleg - mail mich einfach mal an.
 
Paluka Am: 23.11.2017 19:20:41 Gelesen: 144987# 581 @  
Hallo,

nachfolgender Beleg bzw. Stempel ist es wohl Wert hier gezeigt zu werden.

Gruß


 
Paluka Am: 03.12.2017 15:35:42 Gelesen: 143390# 582 @  
Hallo,

diesen hübschen Beleg soeben gefunden. :-)


 
bayern klassisch Am: 09.12.2017 10:07:02 Gelesen: 142434# 583 @  
Liebe Freunde,

netter Brief aus München vom 19.8.1851 nach Landshut an Dr. Götz unter Reco Nr. 975 versandt. Schön zu sehen, dass der Münchener Zweikreisstempel, der nur am Chargéschalter eingesetzt wurde, noch in allen Teil vorzüglich abdruckt. Wenige Jahre später war das nicht mehr der Fall.



Typisch für diese Platte 2a ist der milchige Blauton, der manchmal sogar ins grünliche tendiert.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
DERMZ Am: 09.12.2017 22:20:00 Gelesen: 142406# 584 @  
Guten Abend,

auch auf die Gefahr, daß ich immer nur "Marburg" zeige und damit langweile, auch ist das wohl nichts Besonderes - aber heute geht die Post von Marburg nach München und dort wurden zwei Briefträgerstempel abgeschlagen, der eine mehr schlecht als recht, der zweite aber viel besser.



Und hier die beiden Briefträgerstempel, die "74" und die "76"



Leider kann ich die Adresse von Herrn Karl Klee noch nicht zuordnen, ich meine Brückenstraße 2 zu lesen.

Viele Grüße

Olaf
 
Eilean Am: 10.12.2017 10:17:48 Gelesen: 142371# 585 @  


Ja die alten Briefträgerstempel aus München sind auch schon anzusehen. Karten mit mehr als einem Briefträgerstempel sind schon wesentlich seltener zu finden. Danke fürs Zeigen!

Gruß
Andreas
 
abrixas Am: 10.12.2017 10:43:40 Gelesen: 142369# 586 @  
@ Eilean [#585]

Toller Brief! Mich überrascht nur die Zustelladresse. Die Nummer 6. hat sich auch im gleichen Jahr um die Zustellung "Promenadeplatz" gekümmert. Eine Erklärung dafür wäre interessant.

Neue Verteilung der Stempel? Oder die Versetzung des Zustellers an ein anderes Postamt?

16 Jahre zuvor war die Nummer 5. für Promenadeplatz zuständig. 1904 war die G4 für die Tegernseer Landstraße zuständig.
 
reichswolf Am: 11.12.2017 01:22:34 Gelesen: 142298# 587 @  
Heute auf einem Tauschtag erstanden: Brief der zweiten Gewichtsstufe von HERBESTHAL * a * nach München in die Herrenstraße 35. Rückseitig findet sich der Briefträgerstempel 29..




 
Eilean Am: 11.12.2017 10:24:38 Gelesen: 142274# 588 @  
@ abrixas [#586]

Also ich weiß ja, dass Du dich für die älteren Briefträgerstempel kümmerst, ich habe da wenig Material und erst recht viel weniger Wissen um die Zustellgebiete bzw. Straßen jedes Briefträgers. Zur Tegernseer Landstraße habe ich gar nichts weiteres. Bei den neuen nach 45ff. gibt es diese Zuordnung nicht; bei der zentralen Zustellung stellte nach meinem bisherigen Wissen jeder im gesamten Stadtgebiet kreuz und quer zu, genauso bei den Stadtteilbriefträgern, dann halt im Stadtteil (Mü 80 inkl. 90 und..).

Hast Du vor, dieses Wissen ggf. zu veröffentlichen? Ich könnte die Belege, die ich habe, nach und nach hier auch einstellen. Es sind aber nicht so viele wie meine Hauptsammlung "nach ´45".

Gruß
Andreas
 
abrixas Am: 11.12.2017 12:21:04 Gelesen: 142260# 589 @  


@ Reichswolf [#587]

Danke fürs Zeigen des Briefes mit Briefträgerstempel 29. Er ist stimmig mit meinen Notizen (inzwischen auf 882 Einträge angewachsen).

Aus der Liste Stempelnummer / Straßenname / Einsatzjahr:

25 Herrnstr. 1906

28 Hochbrückenstr. 1900
29 Kurfürstenstr. 1901

29 Herrenstr. 1908
30 Neuturmstr. 1907
30 Herrnstr. 1906
31 Hochbrückenstr. 1906
31 Hildegardstr. 1906

Dazu noch den Stadtplanauschnitt von 1907
 

@ Eilean [#588]

Hallo Andreas,

ob ich den derzeitigen Wissensstand veröffentliche, glaube ich nicht, denn gefühlsmäßig fehlt mir noch eine Menge. Dein Angebot Deine Belege einzustellen, ist sehr sehr willkommen.

Anbei noch ein kleiner Ausschnitt aus dem Rundbrief Nummer 11 der Forschungsgemeinschaft Münchner Postgeschichte e.V. Ich denke, dass man dort einiges erfragen kann.

Bis bald
LG Klaus


 

Eilean Am: 11.12.2017 14:08:54 Gelesen: 142238# 590 @  
@ abrixas [#589]

Ja, der Rundrief der Münchener Forschungsgemeinschaft ist natürlich die Ausgangslage. In einem späteren Rundbrief haben wir das ja noch um Details zu Pasing, Schwabing und Nymphenburg als Stadtteilbriefträger ergänzt, alles natürlich aus 1949-1952. Hier bin ich auch nicht stehengeblieben und habe noch München 50 ausgegraben. Aber dann ist auch wirklich Schluss.

Ich denke, dass ich auch so etwa 800 Stück habe, allerdings ab 1947 ff.

Gruß
Andreas
 
Heinrich3 Am: 11.12.2017 16:47:07 Gelesen: 142221# 591 @  
@ DERMZ [#584]

Hallo Olaf,

ich lese Bruderstraße. Das ist eine kleine Straße im Lehel.

Grüße aus München
Heinrich
 
Max78 Am: 11.12.2017 17:08:57 Gelesen: 142214# 592 @  
@ Heinrich3 [#591]

Entschuldige, Heinrich, hatte nicht gesehen, dass Du das bereits geklärt hast (hab' dementsprechend gerade diesen Beitrag geändert/gelöscht).



@ abrixas [#586]

Ich find's schön, dass es Sammler gibt, die sich mit ähnlichen Dingen beschäftigen. Ich trage seit längerem die Briefträgerstempel zu Stuttgart zusammen und versuche, die Nummern den Stadtgebieten zuzuordnen, was meist auch ganz gut passt. Allgemein sind die digitalisierten Adressbücher zu München (und auch Stuttgart) fast komplett im Netz zu finden. Ich finde das eine super Hilfe, vor allem, weil man nach Person oder Straße suchen kann, da in 2 Teilen gesondert aufgeführt:

Zu München:

http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0009/bsb00092430/images/index.html?id=00092430&groesser=300%&fip=193.174.98.30&no=&seite=285

einen schönen Abend Max
 
Max78 Am: 11.12.2017 21:45:29 Gelesen: 142190# 593 @  
Hier noch eine 333 auf schöner Karte, die ich den Münchnern gerne zeigen möchte:



Die Karte finde ich klasse! Kein übertriebenes Grinsen wie auf heutigen Werbekartons. Die zwei Jungs hatten wohl weniger Lust auf dieses Shooting. ;-)

einen schönen Abend Max
 
Christoph 1 Am: 15.12.2017 23:31:42 Gelesen: 141568# 594 @  
@ Eilean

Hallo Andreas,

bei Philastempel hast Du den Tagesstempel (13b) BPA MÜNCHEN 1 / am vom 18.10.1960 eingestellt und dabei angemerkt: "ab ca. 1955 entfällt beim Bahnpostamt die Ordnungsnummer 1."

Heute habe ich in der Datenbank einen Stempel unseres Reporters Hatten freigeschaltet, der diese Anmerkung bestätigt. Es handelt sich m.E. um das identische Stempelgerät, aber ohne die 1 hinter MÜNCHEN. Der Abschlag stammt vom 3.1.1961. Der Stempel muss also irgendwann dazwischen aptiert worden sein.



Viele Grüße
Christoph
 
Paluka Am: 26.12.2017 13:03:50 Gelesen: 139557# 595 @  
Hallo,

noch ein hübscher Beleg zum Thema PSA. Interessant hier m.E. vor allem der Einschreibezettel.


 
Eilean Am: 27.12.2017 12:12:34 Gelesen: 139427# 596 @  
@ Christoph 1 [#594]

Hallo Christoph,

da hast Du einen sehr schönen Stempel gefunden. Tatsächlich stimmt die Angabe mit der Ordnungsnummer 1, weil es - denke ich - mit dem Wegfallen des Nürnberger BPAs - keinen Sinn machte, nur 1 zu sagen ohne "2" zu haben. Allerdings ist der von mir eingestellte das beste Beispiel, dass die "1" doch nicht entfernt wurde, weil der Stempel ja aus 1960 ist. Hier kann man glaube ich noch viel erforschen und hier gibt es auch noch Aptierungen außerhalb der Reihe zu mir (noch) nicht bekannten Zeitpunkten.

Sehr sehr schön. Wieder eine Eingrenzung mehr bei diesem Stempel zur Verwendungszeit.

Danke fürs Zeigen.

Gruß
Andreas
 
Altmerker Am: 28.12.2017 23:27:20 Gelesen: 139325# 597 @  
Ich weiß nicht so recht, was da warum geschwärzt wurde, aber der Hellabrunn-Stempel ist bei meiner Suche hier noch nicht aufgefunden worden.

Gruß
Uwe


 
Paluka Am: 29.12.2017 14:02:47 Gelesen: 139290# 598 @  
Hallo,

hier noch eine Anschriftenprüfkarte. Gelaufen von Berlin nach München. Den Stempel München 801 j fand ich noch nicht in der Stempeldatenbank.


 
Baber Am: 15.01.2018 14:48:15 Gelesen: 132854# 599 @  
Ist dieser Stempel von München 22 vom 12.3.1911 schon in der Stempeldatenbank erfasst?

Meine Suche hat keinen Treffer ergeben.



Gruß
Bernd
 
Christoph 1 Am: 15.01.2018 16:48:38 Gelesen: 132796# 600 @  
@ Baber [#599]

Ja, ist schon in der Datenbank, sogar dreifach (aus 1911, 1932 und 1933):

http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/72608
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/167586
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/70477

An diesem Beispiel kann man mal ganz schön die brandneue Funktion der Stempeldatenbank zeigen:



Mehr Infos dazu gibt es hier: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=170545

Gruß
Christoph
 
Baber Am: 17.01.2018 16:12:29 Gelesen: 131759# 601 @  
@ Christoph 1 [#600]

Hallo Chrstoph,

was mache ich falsch bei der Suche?

Wenn ich im Menu bei Philastempel.de reingehe, bekomme ich nur diesen Treffer angezeigt und nicht die alten 3 von 1911, 32 und 33.



Dann hätte ich natürlich die Frage nicht gestellt.

Gruß
 
Christoph 1 Am: 17.01.2018 16:19:08 Gelesen: 131750# 602 @  
@ Baber [#601]

Hallo Baber,

Du musst über den Menüpunkt "Kombisuche" gehen, nicht über die Suche "Ortsname". Bei der Kombisuche findest Du dann die differenzierten Auswahlfenster, wie oben in meinem Screenshot gezeigt.

Der eine Treffer, der Dir angezeigt wird, erscheint auch nur deshalb, weil bei diesem Datensatz im Feld "Ortsname" fälschlicherweise die 22 mit eingetragen ist. Die gehört dort eigentlich überhaupt nicht hin, ich werde den entsprechenden Datensatz sofort ändern.

Gute Hinweise zur Nutzung der verschiedenen Suchmöglichkeiten unserer Datenbank enthält auch der Leitfaden: http://www.philastempel.de/s/leitfaden.html#Suche_0

Viele Grüße
Christoph
 
westfale1953 Am: 20.01.2018 12:31:54 Gelesen: 130664# 603 @  
Hallo zusammen,

der aptierte Stempel "MÜNCHEN 1 e 22.6.48" ist noch nicht in der Datenbank. Ich werde ihn demnächst mal hochladen.



Schönes Wochenende noch,
Bernhard
 
filunski Am: 30.01.2018 23:13:24 Gelesen: 120215# 604 @  
Verehrte "München-Stempel-Fans",

heute mal einen interessanten Münchner Braungardt Stempel:



Interessant, wie ich meine, wegen des/der (?) UB/UB Kombination "v v".

Sind das überhaupt Unterscheidungsbuchstaben, stand bei diesen Stempeln nicht etwa V für Vormittag?

Stimmt, hier haben wir einmal das v für die Tageszeitangabe (Vormittag) und dann das zweite v als UB. So und welches v ist jetzt was?

Bei diesen Stempeln stand die Tageshälfte vormittags, also das V., immer links. Ein N. für Nachmittag würde rechts stehen. Somit befindet sich der UB (v) rechts. Mit dabei interessant auch die dazu gehörige Stundenangabe, 12-1, also Mitternacht bis ein Uhr (morgens). Ja damals wurde um diese Zeit noch Post bearbeitet. Hier als Ankunftstempel der Münchner Brief-Zustellung (BZ).

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 18.02.2018 22:34:26 Gelesen: 113528# 605 @  




Ein Lebenszeichen von mir, direkt ein Schmankerl aus der Zeit der noch nicht existenten Bundesrepublik. Ein Eilbrief nach München, Nymphenburg mit einem Briefträgerstempel Nr. 6. Damit ist nun auch das Jahr 1949 belegt mit der dezentralen Zustellung in Nymphenburg. Ich mache damit einen Sprung von bislang Februar 1950 bis Juni 1949.

Das ist schon ein langer Zeitraum, so dass ich doch noch viel zu sammeln haben werde.

Gruß
Andreas
 
Altmerker Am: 18.02.2018 22:50:24 Gelesen: 113522# 606 @  
Das lädierte Stempel nicht nur in schlechten Zeiten vorkommen zeigt dieser, der sehr, sehr sauber abgeschlagen wurde. Nur, dass hier Stege ausgebrochen sind.

Gruß
Uwe


 
DERMZ Am: 23.02.2018 10:33:27 Gelesen: 112845# 607 @  
Guten Morgen,

heute zeige ich mal eine Kleinigkeit von den Olympischen Spielen in München 1972. Gelegenheitsstempel gab es zu dieser Zeit sicherlich einige.





Sicherlich nicht der schönste Abschlag, aber für einen Klüssendorf-Maschinengelegenheitsstempel in "Übergröße" noch akzeptabel.

Viele Grüße

Olaf
 
Fips002 Am: 23.02.2018 17:43:47 Gelesen: 112784# 608 @  
Sonderstempel von der Großen Münchner Kunstausstellung 1949.



Gruß Dieter
 
Uwe Seif Am: 23.02.2018 18:10:02 Gelesen: 112775# 609 @  
@ DERMZ [#607]

Hallo,

ein toller Stempel und die Karte passt auch noch dazu! Persönlich finde ich den Abdruck gelungen; man kann ja hier keine FDC-Qualität erwarten.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
eifelsammler Am: 23.02.2018 19:09:15 Gelesen: 112763# 610 @  
Hallo Olaf!

Ich finde den ganzen Beleg an sich prima!

Klar könnte der Stempel noch sauberer sein. Aber was soll es, der ganze Beleg ist doch stimmig.

Für mich persönlich habe ich mal wieder was dazu gelernt, da ich solch einen Maschinenstempel auch noch nicht gesehen hatte.

Danke und viele Grüße

Carsten
 
DERMZ Am: 24.02.2018 16:22:43 Gelesen: 112541# 611 @  
@ Uwe Seif [#609]
@ eifelsammler [#610]

Hallo Uwe und Carsten,

vielen Dank für Eure Antworten. Ich habe diesen Beleg in einem Konvolut mit diversen anderen Belegen gefunden und fand ihn am Anfang völlig unspektakulär. Olympia 72 mit Gelegenheitsstempel. Dass das ganze ein Maschinenstempel ist, war mir gar nicht so aufgefallen.

Es ist schon richtig, eine FDC-Qualität erwarte ich nicht, aber a bisserl verschmiert ist er schon, es hätte schöner sein dürfen. Aber der Beleg ist wirklich sehr stimmig, ich vermute von einem Nicht-Philatelisten verschickt worden, denn die Marke ist über den Rand hinaus geklebt, somit verbuche diesen Beleg unter wirklichem Bedarf.

Und dass es Gelegenheits-Maschinenstempel gibt, war mir bisher unbekannt. Somit freut mich dieser Fund noch ein wenig mehr.

Wünsche ein schönes Wochenende und noch einen Dank an die Stempelredakteure die auch ein grosses Stück weiter geholfen haben.

Olaf
 
Eilean Am: 24.02.2018 23:17:25 Gelesen: 112465# 612 @  
@ DERMZ [#611]

Ein schöner Beleg, ich selbst habe der Eröffnungsfeier Olympia 72 viel zu verdanken, so wurde mir berichtet. Ich bin Jahrgang 05/73.



Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 21.03.2018 22:55:24 Gelesen: 108934# 613 @  
@ Eilean [#612]



Auf einem Sammlerbrief aus München nach Pasing dieser schönen Stempel aus 1959. Der Briefträgerstempel aus Pasing aus 1959 ist mein frühestes Stück. Dazu ein Durchgangsstempel in München 2, bevor der Brief in Pasing 7 Uhr am nächsten Tag gestempelt zugestellt wurde.
 
hopfen Am: 22.03.2018 21:10:27 Gelesen: 108899# 614 @  
2 Stempel, die ich (noch) nicht in der Stempeldatenbak gefunden und meistbietend abzugeben habe:

1. "München / 22 / 7 12 49" - unterer Teil vermutlich aptiert - vermutlich der linke Teil eines Absenderfreistempels - in ROT - rechts, von Dru/Unterstrich verdeckt, Angaben zum Absender(freistempler)



2. "(13b) München / Deutscher Krankenkassentag 1950 / Gesundes Volk unser Ziel! / 11.10.50-15"


 
Eilean Am: 29.04.2018 20:58:30 Gelesen: 102276# 615 @  


Wegen der Größe nur zwei Münchner Briefträgerstempel aus der Zeit nach 45 ff. Der 125 ist vom 28. Juli 1948 und damit der zweitälteste, mir bekannte seiner Art. Der zweite mit der 126 ist mit einem netten Sternchen oder Kreuz unter der Zahl, obwohl es eigentlich kopfstehend keine Verwechslungsgefahr geben sollte. Normalerweise war ein solches Kennzeichen gegen solche Verwechslungen gedacht.

Jedenfalls zwei geschlossene Lücken mit diesen beiden Zahlen.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 29.04.2018 21:03:34 Gelesen: 102273# 616 @  
@ Eilean [#615]





Und nicht ganz mein Sammelgebiet, aber ein größeres Interesse an diesen Portokontrollstempeln aus dem Jahr 1921. Sehr ansprechender Brief, schön anzusehen.

Gruß
Andreas
 
Eilean Am: 23.06.2018 18:24:56 Gelesen: 84551# 617 @  


Heute mal wieder ein Lebenszeichen. Aus der PPA-Rücklosliste geholt für wenige Euro.

Die 431 aus der Münchner Nachschlagestelle, mit adressberichtigter Anschrift. Aus 1945 schon literaturbekannt, nun auch aus 1961 in meiner Sammlung.

Sehr selten zu findende Stücke, ich sehe 1-2 im Jahr eines (max), dann auch eher zufällig. Wer hebt schon solche Stücke auf?

Gruß
Andreas
 
ganzsache.de Am: 10.07.2018 23:20:05 Gelesen: 79170# 618 @  
@ Altmerker [#597]

Auch wenn die Frage schon etwas zurück liegt, hier noch eine Antwort:

Gestrichen wurde ein "T" für (Nach)Taxe am Empfangsort. Der österreichische Postler hatte die Karte zunächst als unterfrankiert angesehen, da zwar der Vermerk "Drucksache" aber kein gedruckter Text angebracht ist, dann aber doch noch akzeptiert, dass es sich um eine sog. 5-Worte-Drucksache handelt, also eine Karte bei der außer der Anrede und der Unterschrift nur bis zu 5 Worte Text vorhanden sind.
 
zockerpeppi Am: 01.08.2018 20:27:58 Gelesen: 73909# 619 @  
Gefunden auf der Treveris dank dem Zutun von Georg Kemser: Villeroy & Boch, Giesinger Bahnhofsplatz 1a



MÜNCHEN 18 23.7.64 8

beste Sammlergrüße
Lulu
 
Markus Pichl Am: 06.08.2018 22:32:53 Gelesen: 72915# 620 @  
Hallo,

im Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege" wurde bereits in Formularstempel des Zeitungspostamts 4 gezeigt.

Der dort gezeigte violette Zweizeiler lautet auf "Postamt München 4 / (Zeitungspostamt)" [1].

Aus meinem Bestand kann ich einen weiteren Formularstempel, der ebenfalls zur Markenentwertung verwendet wurde, des Zeitungspostamts 4 aus München zeigen.

Dieser lautet auf "München 4 Zeitungszustellung / Hopfenstrasse"



Dem senkrechten Fünferstreifen haftet viel Papier von der originalen Unterlage an.

Beste Grüße
Markus

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=94803
 
bayern klassisch Am: 20.08.2018 17:31:42 Gelesen: 70840# 621 @  
Liebe Freunde,

1 Kreuzer gelb Ortsbriefe sind langweilig - aber nicht alle.

Hier einer aus München vom 8.2.1867 an "Seine Wohlgeboren Herrn Dr. Leonhard Kickinger, k. pensionirter Regimentsarzt in München Gabelsbergerstr. No. 6 / 2".



Es fällt mir schwer, eine präzisere Anschrift auf irgendeinem meiner Briefe zu finden, als diese, die alles aufwies, was man sich denken konnte:

Titel, Vorname, Nachname, Stand (Beruf bzw. ehemaliger Beruf), Straße mit Angabe der Hausnummer und des Stocks und den Ort.

Dennoch gelang zu Zustellung zuerst nicht - man gab den Brief dem Briefträger Nr. 46 in München, der ihn nicht zustellen konnte und siegelseitig nicht seinen Briefträgerstempel abschlug, sondern manuell "46 - Nullparaphe" anbrachte und ihn seinem Oberbriefträger zurück gab. Der entwertete die 46 nicht, weil nicht gestempelt, nicht mit seinem roten Oberbriefträgerstempel, sondern gab ihn dem Briefträger Nr. 47 weiter, der ihn offensichtlich auch nicht zustellen konnte.

Auf der Adresse strich man zuerst München, um es dann wieder zu vermerken und fügte "vertatur" = hinten dazu. Das Glück für den Absender war, dass er eine Siegeloblate aufgeklebt hatte: Advokat Dr. Hühnle München. Jetzt war der Brief dem Absender zurück zu geben.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Eilean Am: 22.08.2018 11:19:49 Gelesen: 70605# 622 @  
@ bayern klassisch [#621]

Ein TOP-Brief der Briefträgerstempel in München. Mit der Eklärung der 46: Wofür sind denn "Nullparaphen" da? Gibt es die häufiger?

Sehr schönes Stück, in einer München_Sammlung, gerade für Briefträgerstempel mit der 46 und 47 ein echter Hingucker.

Danke fürs zeigen.

Andreas
 
bayern klassisch Am: 22.08.2018 11:27:09 Gelesen: 70604# 623 @  
@ Eilean [#622]

Hallo Andreas,

freut mich, wenn dir der Brief so gut gefällt - sicher auch ein nettes Stück für einen München - Sammler!

Die Null - Paraphe kenne ich von München in maximal 5 Fällen. Eigentlich sollte da der Briefträgerstempel drauf und wenn man das nicht selbst zustellen konnte, sollte man den Brief dem Oberbriefträger geben (es gab zuletzt in der Kreuzerzeit deren 3!), der mit seinem etwas größeren roten Kreuzstempel den Briefträgerstempel annullierte, um den Brief dann einem anderen Briefträger zuzuteilen, oder ihn zurück zu schicken.

Hier mal anders herum, worüber ich mich sehr freue, weil ich schon 2 Briefe mit Oberbriefträgerstempeln habe, die aber auch große Seltenheiten sind, da mir keine 15 Stück je vorgelegen haben.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Stempelfreund Am: 24.08.2018 15:07:36 Gelesen: 70202# 624 @  
Hallo,

heute flatterte mir diese ersteigerte Karte ins Haus. Ich finde den Stempel recht ungewöhnlich, weil hier zur Amtsangabe VII noch eine 2 hinzukam.



Kennt jemand weitere Beispiele davon oder von anderen Ämtern?

Grüße vom Stempelfreund
 
eifelsammler Am: 25.08.2018 12:49:50 Gelesen: 69865# 625 @  
Hallo!

Von mir heute ein brandaktueller Tagestempel (scheinbar Neuling).

MÜNCHEN 490 / zz / 80993 vom 10.08.2018

Leider gab der Umschlag keinerlei weitere Information her.

Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass trotz der verwendeten Marke der Stempel noch gut zu lesen ist. Ein paar mal habe ich schon Tagesstempel mit dieser Marke erhalten, die zwar sauber abgeschlagen waren, trotzdem aber im Grunde unlesbar.



Viele Grüße und ein schönes Wochenende!

Carsten
 
filunski Am: 25.08.2018 13:18:41 Gelesen: 69855# 626 @  
@ eifelsammler [#625]

Hallo Carsten,

Glückwunsch zu dem nicht alltäglichen, schönen Abschlag!

Der ist von der Postagentur im Einzelhandel (EDEKA) im Münchner Olympiaeinkaufszentrum.

Schönes Wochenende,
Peter
 
Markus Pichl Am: 25.08.2018 13:28:21 Gelesen: 69851# 627 @  
@ Stempelfreund [#624]

Hallo Stempelfreund,

gemäß Handbuch Dr. Helbig handelt es sich bei dem Stempel " MÜNCHEN VIII 2" um den eines Filialpostamts. Bei diesem waren zwei verschiedene Stempelgeräte in Verwendung, bei Deinem Abschlag handelt es sich um Handbuch-Nr. 23 (Bewertung DM 30.-). In dem nun schon relativ alten Handbuch ist ein Verwendungszeitraum "83/85" vermerkt, Dein Abschlag ist aus 1886.

Bei anderen Postämtern konnte ich keinen Stempel im Handbuch entdecken, auf den eine arabische Ziffer auf römische folgt.

Beste Grüße
Markus
 
Stempelfreund Am: 25.08.2018 15:11:24 Gelesen: 69820# 628 @  
@ Markus Pichl [#627]

Lieber Markus,

vielen Dank für die Infos aus dem Handbuch. Nun ist es auch nachvollziehbar, warum hier römische und Arabische Ziffern zusammenkommen.

Herzliche Grüße
Christian
 
hajo22 Am: 28.08.2018 19:03:41 Gelesen: 68885# 629 @  
Am 18.6.1945 wurde der Ortsbriefverkehr in München wieder zugelassen.

Hier ein Brief vom 19.6.45 aus München 47 mit "Bezahlt"-Vermerk.

Absender ist die Münchner Revisions- und Treuhand AG an ein Bankhaus in München.



hajo22
 
hajo22 Am: 28.08.2018 19:10:54 Gelesen: 68880# 630 @  
Hier 2 Münchner Ortsbriefe vom Juli 1945 vom Postamt München 12 und München 34:



hajo22
 
hajo22 Am: 28.08.2018 19:16:04 Gelesen: 68871# 631 @  
Ergänzung zu [#629]

Der Stempel wurde schon in [#84] gezeigt, dort jedoch aus dem Jahr 1946.

hajo22
 
Seku Am: 28.08.2018 20:27:31 Gelesen: 68837# 632 @  
Ausstellungspark 1927


 
Münchensammler Am: 05.10.2018 13:37:05 Gelesen: 59519# 633 @  
Tagesstempel eines Postbank-Finanzcenters in Neuperlach, Abschlag vom Ersttag der neuen Filiale:


 
bayern klassisch Am: 11.10.2018 12:56:46 Gelesen: 57741# 634 @  
Liebe Freunde,

gerade gesehen: Für einen München - Sammler und 6 Euro eigentlich ein MUSS:



https://www.ebay.de/itm/AD-Bayern-MiNr-47-EF-Einzelfrankatur-K1-Munchen-1887-4610/173583118277?hash=item286a5c2fc5:g:riMAAOSwW4dbvyoJ

Schade, dass ich nur bis 1875 sammle, sonst wäre der mir.

Liebe Grüsse von bayern klassisch

[Abbildungen redaktionell hinzugefügt. Bitte an alle Mitglieder: Ebay Lose immer optisch zeigen, wenige Tage nach der Auktion sind sie sonst unauffindbar]
 
Eilean Am: 12.10.2018 08:16:58 Gelesen: 57628# 635 @  
@ bayern klassisch [#634]

Danke für die Info. Ich komme derzeit zu nichts, was das Hobby angeht. Aber ein adressberichtigter Brief mit 2-3 Briefträgerstempeln: Ein Muss, genau wie Du sagst. Da habe ich eine Ausnahme gemacht, dass ich erst ab 1945 sammle.

Danke und Gruß
Andreas
 
bayern klassisch Am: 12.10.2018 15:49:59 Gelesen: 57555# 636 @  
@ Eilean [#635]

Hallo Andreas,

ich freue mich sehr, dass ich dir ein Schmankerl zum Preis einer dünn belegten Pizza melden konnte und hoffe, dass du nach Eingang uns alles das Stück adäquat beschrieben hier zeigst, denn, wie du richtig schreibst, sind Ortsbriefe mit mehreren Zustellungen alles andere als häufig und die Marke sieht trotz 130 Jahren so frisch aus, wie in der Bogenmappe der Aufgabepost damals.

Schön, dass du mal eine Ausnahme gemacht hast - wirst es nicht bereuen!

Das gleiche Stück ein paar Jahre früher aus der Kreuzerzeit wäre locker das Zehnfache wert.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
filunski Am: 13.10.2018 23:57:27 Gelesen: 57279# 637 @  
Hallo zusammen und insbesondere Andreas ;-)

heute mal ein Brief, genauer ein Eilbrief aus der DDR an das Fräulein Möbius in Gräfelfing bei München:



Aufgegeben in Lommatzsch am 23.10.1964 als Eilsendung.

So weit, so gut, aber wieso erscheint der jetzt hier im Thema und ist auch noch Andreas (Eilean) gewidmet? Das verrät die Rückseite:



Dort befindet sich neben den für Eilsendungen typischen Durchgangsstempeln ein schöner Ankunftsstempel von München-Pasing:



Der Münchner Stadtteil Pasing liegt direkt an der Gemeindegrenze zu Gräfelfing und das Pasinger Postamt war anscheinend auch für derartige Sendungen ins benachbarte Gräfelfing zuständig.

Noch interessanter, aber dazu weiß sicher Andreas mehr ;-), ein weiterer Stempel, den zumindest ich bislang noch nicht kannte:



Ich vermute es handelt sich hier um den Stempel des Pasinger (?) Eilbriefträgers?

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 14.10.2018 10:52:27 Gelesen: 57170# 638 @  
@ filunski [#637]

Hallo Peter,

ja, ich hatte solche hier schon mal gezeigt, [#386] und [#443]. Seitdem ich mich mit den Briefträgerstempel beschäftige, habe ich mit Herrn Weileder zusammen auch für Pasing drei verschiedene Stempelarten gefunden (Rundbrief 14, S. 17 ff aus der Münchener Forschungsgemeinschaft).

Diese Art mit Schrägstrich sind schon interessant. 3 J 6 soll das Amtskennzeichen sein, die 15 in diesem Fall der Briefträger/Zusteller.

Pasing war für Gräfelfing, Lochham, Pasing, und auch wohl Allach, Aubing, etc. zuständig.
Von dieser art haben wir bislang die 3,4,5, 7 und 14 gekannt, die Ziffern dazwischen sind in anderer Stempelform:



Und ich muss meine Website anpassen, da wir bislang nur Stempel bis zur 14 kannten. Herrlich, wenn Philatelie sich entwickelt und es unbekannte Stücke gibt.



Herrliches Stück!

Ich muss im Herbst mehr machen und wieder nachsortieren. Hobbys muss man pflegen.

Gruß Andreas
 
filunski Am: 27.10.2018 23:03:28 Gelesen: 53381# 639 @  
Verehrte Freunde der Münchner Stempel,

hier mal wieder ein Münchner Stempel mit schönen Zusätzen, den man so oft auch nicht findet:



MÜNCHEN OPD POSTDIENST / a / 8000 vom 25.01.1993

Wohl fast am Ende seiner Verwendungszeit, im selben Jahr noch (1993) wurden die Oberpostdirektionen (OPD) in Direktionen umbenannt und ab 1.7. galten dann auch die neuen, 5-stelligen Postleitzahlen.

Viele Grüße,
Peter
 
GSFreak Am: 13.11.2018 23:05:07 Gelesen: 48693# 640 @  
Hier ein Münchener Beleg aus der 50 Cent-Wühlkiste in Sindelfingen:

R-Brief vom 02.04.1946 aus MÜNCHEN 2 (entnazifizierter Stempel, UB ac) nach KEMPTEN (Ankunftstempel 03.04.1946) mit Freivermerk "Gebühr bezahlt" (einzeilig im Rahmen), handschriftlich 84 (Pf.) = Portobetrag und R-Zettel "München 2 BS". Ich nehme an, dass das BS für Briefstelle steht.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 19.11.2018 16:31:30 Gelesen: 47389# 641 @  
@ Henry [#137]

Hier der gleiche Bandstempel aus MÜNCHEN 2, jedoch vom 12.11.1921 mit 15 Pf. auf einem Streifband, als Drucksache gelaufen:



Ein Buch unter'm Weihnachtsbaum war immer schon der "Geheimtipp", aber seinerzeit sollte es unbedingt "Zum Weihnachtsfest ein deutsches Buch ins deutsche Haus" sein.

Gruß Ulrich
 
filunski Am: 30.11.2018 15:15:22 Gelesen: 44960# 642 @  
Hallo zusammen,

heute mal ein kleines "Schmankerl" aus der bayerischen Landeshauptstadt:



Tagesstempel aus München-Sendling, seit 1877 ein Stadtbezirk Münchens. Der Stempel ist gar nicht mal so oft zu finden. ;-)

Und hier der ganze Beleg (Ganzsache) dazu:



Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 01.01.2019 20:50:25 Gelesen: 36945# 643 @  


Nach langer Zeit, in der ich nun mal wieder dazu komme, etwas zu erfassen, mein Highlight 2019.

Die 6 aus München 50 / Großmarkthalle. In all den Jahren des Sammelns mein bisher 5 bekanntes Stück, in meiner Sammlung nun der 3te seiner Art. Bislang sind die Stempel nur auf Eilbriefen nach München 50 aus 1949, dort April bis August. Wahrlich kein langer Zeitraum.
 
eifelsammler Am: 21.01.2019 09:24:31 Gelesen: 33626# 644 @  
Guten Morgen an alle Sammlerkolleginnen- und Kollegen!

Heute von mir ein aptierter Münchner mit Neujahrsgrüßen für das Jahr 1958.

In der Datenbank habe ich den noch nicht gefunden, was natürlich nachgeholt wird.



Viele Grüße

Carsten
 
Seku Am: 25.03.2019 10:30:16 Gelesen: 22709# 645 @  
@ GSFreak [#513]

Den Stempel gab es bereits im Jahr 1957.


 
Manne Am: 26.03.2019 15:36:32 Gelesen: 22645# 646 @  
Hallo,

Maschinenstempel vom 31.05.1906, vielleicht schon bekannt.

Gruß
Manne


 
Baber Am: 26.03.2019 17:03:09 Gelesen: 22624# 647 @  
Auch ein "Poststempel" von München.

Der Stempel der Postüberwachungstelle München auf einem Einschreibebrief von Wien nach Höchst vom 2.3.1922

Zu dieser Zeit gab es strenge Devisenkontrollen.



Gruß
Bernd
 
Paluka Am: 12.07.2019 18:19:33 Gelesen: 12272# 648 @  
Hallo,

mir sind jetzt folgende Belege in die Hände gefallen.

Falls jemand Interesse daran hat, so möge er sich per Mail melden. Ich möchte nur 2,- dafür haben. Wenn sich niemand meldet dann ...

Gruß















EDIT: ALLES WEG !
 
bayern klassisch Am: 08.09.2019 19:37:00 Gelesen: 5887# 649 @  
Liebe Freunde,

der Begriff "eierlegende Wollmilchsau" ist sicher nicht philatelistischen Ursprungs und doch trifft er auf das ein oder andere Poststück zu, welches unter dieser Rubrik gezeigt wurde.



Darunter dürfte auch dieser Ortsbrief vom 1.1.1871 bis 1 Loth aus München I an "Herrn Johann Mössberger, Kellner, hier, Adelgundenstr. 3" zählen, obwohl Ortsbriefe von München zu Tausenden heute noch belegt sind. Aber sie sehen nicht alle so aus, zumindest von hinten nicht und die Siegelseite ist das Eigentliche, warum ich nicht umhin konnte, ihn bei einem Auktionshaus zu ersteigern.

Schon das Wort "verte" vorn, welches "hinten" bedeutet und die gestrichene Straße deuten darauf hin, dass man hinten genauer hinschauen sollte, als auf die läppische Nr. 22 vorn, auch wenn diese in der c) Nuance nicht ganz so häufig ist.

Siegelseitig finden wir folgendes (in der Chronologie der Ereignisse):

1. Zuerst bekam ihn der Stadtbriefträger Nr. 50 (personalisierte Nummer) zum Austragen, fand unseren Kellner jedoch nicht.

2. Er gab ihn an den Oberbriefträger zurück, der ihn Nr. 48 übergab in der Hoffnung, den Brief los zu werden.

3. Auch Nr. 48 konnte keinen geeigneten Kellner finden und vermerkte unter "Unbekannt" "48 NULL".

4. Unser Oberbriefträger annullierte also den 50er Stadtbriefträgerstempel mit seinem 2 mm größeren Kreuzrundstempel und versuchte sein Glück bei der Münchener Polizei, weil man sich postalischerseits nicht mehr weiter zu helfen wußte.

5. Auch die Polizei konnte ihn nicht detektieren und gab ihn der Post zurück, welche jetzt das Bapperl "Adressat ist selbst mit Hilfe der Polizei nicht zu ermitteln. Kgl. Briefpost - Hauptexpedition München" anbrachte und den Brief dem Absender, der sich gottlob mit einem Siegelwäppchen verewigt hatte, zurück gab. Jener hieß C. Dürr und war in München königlicher Advokat, also keine ganz so kleine Nummer, weswegen die Rückgabe noch die geringsten Probleme bereitete.

Da der Brief vollständig ist, noch kurz den Inhalt desselben: "Euer Wohlgeboren! In der Anlage erlaubt ich mir das Deservitorium pro 1870 zur gefaelligen Berichtigung in Vorlage zu bringen und zeichne hochachtungsvollst ergebenster Dürr, k. Advocat". Dürr wohnte übrigens am Promenadenplatz 13 II Stock in München.

Was ist ein Deservitorium? google hat mir nichts stichfestes aufgezeigt, aber ich bin sicher, es hatte etwas mit Geld zu tun, womit denn sonst.

Retour - Briefe mit dem Aufkleber sind nicht häufig, Oberbriefträgerstempel auch nicht und in Kombination ein kleines Schmankerl.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Christoph 1 Am: 21.09.2019 19:02:26 Gelesen: 4808# 650 @  
Hallo zusammen,

diesen Maschinenstempel MÜNCHEN / 36 / a / HAUPTSTADT DER BEWEGUNG habe ich weder in unserer Stempeldatenbank noch hier in diesem Thema finden können.



Deshalb zeige ich ihn mal hier - vielleicht ist er ja selten.

Kommt selbstverständlich demnächst in die Datenbank.

Viele Grüße
Christoph
 
jahlert Am: 21.09.2019 20:29:55 Gelesen: 4796# 651 @  
Was hat bei diesem Stempel vom 27. März 1931 'MÜNCHEN 2 B. Z. * a' die 418 für eine Bedeutung?



Er ist einer der Stempel auf der Rückseite eines Einschreibens aus Luzern.

Vielen Dank
Jürgen
 
filunski Am: 21.09.2019 23:07:43 Gelesen: 4775# 652 @  
@ jahlert [#651]

Hallo Jürgen,

der Stempel ist ein sogenannter Tageszählstempel der Briefzustellung (B.Z.) Bei Postamt München 2. Die Zahl 418 ist der Numerator, eine laufende Zählnummer, welche die Anzahl der Eilsendungen und Telegramme angibt.

Hoffe, das hilft ein wenig weiter. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
jahlert Am: 21.09.2019 23:46:46 Gelesen: 4766# 653 @  
@ filunski [#652]

Hallo Peter,

vielen Dank für die Hilfe!

Hier ist der Brief aus Luzern:



Viele Grüße
Jürgen
 
filunski Am: 22.09.2019 00:22:29 Gelesen: 4763# 654 @  
@ jahlert [#653]

Hallo Jürgen,

der Beleg ist Klasse!

Ganz besonders begeistert mich darauf der Luzerner Handrollstempel! Könntest du mir von diesem einen 300 dpi scan schicken?

Viele Grüße,
Peter
 
mausbach1 Am: 04.11.2019 10:49:27 Gelesen: 1366# 655 @  


Der Beleg gehört nicht zu der München-Sammlung, sondern das schöne Teil ist in der Brücken-Sammlung zu sehen. Die Marke (MiNr. 639) zeigt die erbaute Pfannlochbrücke des als Absender genannten Bauunternehmung aus München. Das Bauwerk liegt im Weißbachtal am Mauthäusl im Zuge der Deutschen Alpenstraße zwischen Inzell und Berchtesgarden.
 
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