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Thema: (?) (75) Konsulatspost - echt gelaufene Belege
Stempelwolf Am: 14.07.2008 22:26:50 Gelesen: 56024# 1 @  
Hier bestellt ein deutscher Botschaftsangehöriger aus der Botschaft in Pretoria/Südafrika Literatur aus München/Deutschland. Der Brief ist mit einer deutschen Briefmarke frankiert und mit dem Wellenstempel von TSHWANEMAIL vom 4.1.2002 oder dem 20.02.01-4 Uhr je nach Lesart (amerikanisch oder deutsch) gestempelt.


 
Carolina Pegleg Am: 15.07.2008 14:50:00 Gelesen: 56002# 2 @  
Kann mich leider derzeit nicht mit eigenen Anschauungsstücken beteiligen. Die Frankatur mit deutscher Marke aber südafrikanischem Stempel erscheint mir allerdings als seltsam. Es gab doch eigentlich für die Post von Botschaften nur zwei Möglichkeiten: Entweder Beförderung mit der Post des Gastlandes, dann Frankatur mit den jeweiligen ausländischen Marken, oder Beförderung ausserhalb des Postweges im Diplomatengepäck in die Heimat und dann eben einheimische Frankatur. Zu beiden Möglichkeiten habe ich, glaube ich, Belege zu Hause.

Das von Dir gezeigte Stück passt so in keine der beiden Kategorien. An die Frankaturkraft deutscher Marken in Südafrika glaube ich eigentlich nicht. Also nur ein durchgeschlüpftes Stück, das versehentlich mit deutscher Marke in einem südafrikanischen Briefkasten gelandet ist?
 
AfriKiwi Am: 15.07.2008 23:12:06 Gelesen: 55984# 3 @  
@ Stempelwolf [#1]

Wir Sammler haben es schwer ! Einer sagt 'Sehr selten' der andere 'absoluter Müll' und dann der viel Platz hat - 'geht in die Sammlung'.

Sollte jemand denken dass eine Botschaft egal wo, so einen Brief schicken würde, kann ich kaum glauben.

Wie C.P. genau schrieb, sind da wwei Möglichkeiten.

Ohne Straße oder Postfach Angabe und ohne pflichtgemäß Germany unten dran mit unerlaubter Frankatur sieht dieser Umschlag nach Mache aus.

Kaum sammelwürdig ausser den Mangel im südafrikanischen Postbetrieb zu illustrieren und top Stück für eine makabere Sammlung.

Wenn ich meine Belege finde mache ich auch ein Bild rein, das kann aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Erich
 
Stempelwolf Am: 16.07.2008 22:03:46 Gelesen: 55959# 4 @  
Ich habe mir den Beleg nochmals aus der Nähe angeschaut und dabei entdeckt, daß der Stempel das Wort: "Mail" enthält.

Vielleicht ist "TSHWANEMAIL" eine private Kurierfirma die Konsulatspost im Auftrag der Konsulate in die entsprechenden Mutterländer befördert um sie dort der staatlichen Post zu übergeben (hier durch die rote Codierung quittiert), die dann den Zustelldienst übernimmt. Die Adresse ist eine Großkundenanschrift - diese benötigt weder eine Postfach- noch eine Straßenangabe.

Dieser Beleg muß noch erforscht werden - wer kann weiter helfen?
 
AfriKiwi Am: 17.07.2008 00:09:59 Gelesen: 55951# 5 @  
@ Stempelwolf [#4]

Hallo Stempelwolf,

Da ist nicht viel dran zu 'forschen'.

Das 'Mail' ist das gleiche wie CAPE MAIL, WHANGAREI MAIL was je ein Briefzentrum ist so wie in Deutschland BRIEFZENTRUM 22. TSHWANE war mal Pretoria wie der Absender zeigt.

Ein Konsulat würde kaum solche Briefe verschicken mit Mangeladressen. Großkundenanschrift und nach München was kaum ein Dorf ist, würde die Post den Brief zurückschicken für korrekte Adressangabe und mit einer deutschen Marke schon mal überhaupt nicht.

Erich

Unten: Ein Beispiel von CAPE MAIL


 
duphil Am: 17.07.2008 09:50:33 Gelesen: 55944# 6 @  
@ AfriKiwi [#5]

Hallo Erich!

Eine Strassendresse ist nicht unbedingt nötig, denn in Deutschland kann die Postleitzahl auch eine Postfachadresse bedeuten. Also war der Brief schon richtig adressiert.

Mit freundlichen Gruß
Peter
 
AfriKiwi Am: 17.07.2008 11:15:40 Gelesen: 55940# 7 @  
@ duphil [#6]

Hallo Peter,

Nicht nur in Deutschland kann die Postleitzahl auch eine Postfachadresse bedeuten.
Da aber alles irgendwie möglich ist, so wie dieser Brief Fragen stellt - sollen auch die Antworten eine Relevanz ermöglichen ihn in einer Sammlung zu behalten.

Erich
 
Stempelwolf Am: 17.07.2008 21:41:24 Gelesen: 55926# 8 @  
@ AfriKiwi [#5]

Hallo Erich,

jetzt habe ich durch diesen Brief etwas gelernt! Nämlich, dass es in Südafrika ebenso Briefzentren gibt wie bei uns in Deutschland. Dank dir weiß ich jetzt etwas mehr. Deshalb möchte ich quasi im Tausch dir auch etwas zum Lernen geben: GrGe = Großgruppen-Empfänger benötigen weder Postfach- noch Straßenangaben (siehe Scan aus dem PLZ-Buch)

Danke, Wolfgang






 
AfriKiwi Am: 17.07.2008 22:42:57 Gelesen: 55921# 9 @  
@ Stempelwolf [#8]

Hallo Wolfgang,

Das Postleitzahlenbuch kenne ich und mit Deinen Scans sehen wir dass 81664 eine GrGe war oder noch ist - bestätigt.

Erich
 
AfriKiwi Am: 26.07.2008 13:41:27 Gelesen: 55864# 10 @  
@ Stempelwolf [#1]

In einem anderen Forum kam den Vorschlag daß Briefmarken mit Eurowährung in der EU auch in anderen Ländern gebraucht werden können.

Also Marken von Deutschland in Italien zum Beispiel.

Besteht da schon sowas ?

Erich
 
Stempelwolf Am: 29.07.2008 21:33:33 Gelesen: 55846# 11 @  
@ AfriKiwi [#10]

Hallo Erich,

Nein so etwas gibt es nicht und wird es auch nie geben, da die meisten Postanstalten private Unternehmen sind. Und ich glaube kaum, dass diese Firmen glücklich wären, wenn andere Postanstalten mit ihren Marken auf heimischem Terrain frankieren würden. Ich glaube diese Idee wird erst dann Wirklichkeit - wenn es in Europa nur noch eine Postanstalt gibt.

Eigentlich finde ich diese Idee sehr schön.

Beste Grüße, Wolfgang
 
Carolina Pegleg Am: 13.08.2008 15:41:18 Gelesen: 55786# 12 @  
Hallo Freunde,

ich war lange unterwegs und so geht es wohl auch in der nächsten Zeit noch etwas weiter. Derzeit bin ich aber wieder zu Hause und kann mal wieder mit Bildern ins Geschehen eingreifen. Hier also drei Beispiele von zweifelsfreier Konsulatspost.

Zunächst vom US Konsulat in Aden, nur kenntlich durch die Absenderadresse ohne weitere Vermerke:



Sodann ein Einschreibebrief der italienischen Botschaft in Bolivien mit Kennzeichnung durch Kastenstempel "Franquicia Diplomatica."




Schliesslich ein Brief des Deutschen Konsulates in Rotterdam. Diesmal nicht mit der entsprechenden Landespost befördert, sondern im Diplomatengepäck nach Berlin und dort durch die Posthilfsstelle des Auswärtigen Amtes bearbeitet, d.h., in den Postlauf gegeben.



 
Lacplesis Am: 14.08.2008 08:47:21 Gelesen: 55765# 13 @  
Bin zwar seit einem Jahr nicht dazu gekommen meine Site zu updaten, aber es sind auf jeden eine Menge sehenswerte Belege dabei:

http://www.russiandiplomaticmail.com/

[21.3.2018: Die angegebene Webseite existiert nicht mehr]
 
Jürgen Witkowski Am: 28.08.2008 18:08:17 Gelesen: 55701# 14 @  
@ Lacplesis [#13]

Dann will ich einen ganz aktuellen Beleg beisteuern:

Absenderfreistempler mit dem schönen Datum 08.08.08.

Generalkonsulat der Russischen Förderation in 53177 Bonn.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Cantus Am: 12.12.2010 22:18:36 Gelesen: 54564# 15 @  
Ein Brief des deutschen Konsulats in Lyon vom 8.8.1934, gelaufen nach Berlin.

Viele Grüße
Cantus


 
Lars Boettger Am: 12.12.2010 23:01:56 Gelesen: 54557# 16 @  
Niederländisches Konsulat in Luxemburg, gelaufen in die Niederlande, zensiert bei der Auslandspostüberwachungsstelle in Trier, dort auch verschlossen.

Beste Sammlergrüsse!

Lars


 
JFK Am: 13.12.2010 17:55:38 Gelesen: 54525# 17 @  
Zwei Briefe der österreichischen Konsulate in den Niederlanden in die österreichische Heimat:



General - Konsulat Österreich in Rotterdam



Österreichisches Konsulat in Eindhoven (Der Konsul)

Beste vorweihnachtliche Grüsse
Jürgen
 
DL8AAM Am: 14.12.2010 14:40:02 Gelesen: 54489# 18 @  
Schönes Thema. ;-)

Habe meine Belege durchgeschaut und ein paar passende in meiner USA-Sammlung gefunden:



USA-Dienstbrief "Official Business", hier genutzt durch das "VOA Regional Monitoring Office" (VOA = Voice of America) der "International Communication Agency" (ICA) bei der US Botschaft in Wien aus Oktober 1979. Frankiert mit österreichischem AFS zu 10 Schilling.



Ein Umschlag wie er wohl noch zu tausenden in den Sammlungen "schlummert", kamen damit doch die Pässe mit dem damals noch notwendigen eingestempelten Visum für die USA zurück. Hier der "American Embassy", Abt. "Consular Affairs Section" in 5300 Bonn 2, Februar 1984.

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 14.12.2010 16:49:54 Gelesen: 54474# 19 @  
@ Carolina Pegleg [#2]

Es gab doch eigentlich für die Post von Botschaften nur zwei Möglichkeiten: Entweder Beförderung mit der Post des Gastlandes, dann Frankatur mit den jeweiligen ausländischen Marken, oder Beförderung ausserhalb des Postweges im [I]Diplomatengepäck in die Heimat und dann eben einheimische Frankatur.

Nicht mit dem "Diplomatengepäck in die Heimat", aber trotzdem mit heimischer Frankatur. Weiterleitung über eigene Kanäle, wohl per "Feldpost", hier über eine US Navy Poststelle:



Dienstpostkarte "Official Business" mit Strafandrohung für private Nutzung ("Penalty For Private Use, $300") des US-amerikanischen Generalkonsulats in Hong Kong, genauer des "VOA Regional Technical Monitoring Office" der "International Communications Agency". Gebührbezahlt-Franktur der "U.S. Information Agency" und 'entwertet' mit einem Handstempel "U.S. NAVY // FPO 96659" vom 3. Januar 1980.

Scheinbar handelt sich bei dieser Marinepoststelle nicht um die eines Schiffes, oder ? Tauchen doch verschiedene Belege des Generalkonsulats aus dieser Zeit im Internet mit diesem ZIP-Code auf, so z.B.

http://www.postalhistory.com/photo.asp?url=HK790402

Oder hat immer dieses Schiff (?) für den Transport sämtlicher Konsularport in die Heimat gesorgt? Leider ist dieser ZIP-Code nicht in der aktuellen Liste der Schiffspoststellen enthalten http://www.navy.mil/navydata/ships/lists/ship-fpo.asp

Die FPO 96659 könnte aber auch zu einem inzwischen außerdienstgestellten Schiff gehören? Finde aber keine Angaben hierzu. Oder haben Konsulate etwa eigene "Marine"-Poststellen" (gehabt) ?

Auf http://fwcc.org/previous_site/m249sec8.htm findet sich unter dem Punkt Service Offices in Foreign Countries die Adresse der Abteilung "Immigration and Naturalization Service" beim Generalkonsulat in Hongkong mit dem ZIP "FPO San Francisco, CA 96659-0002". Ich tippe also darauf, dass das Konsulat ein einges US-Postamt für abgehende Post hat, das seinerzeit der Marine zugeordnet war.

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 12.07.2011 18:49:01 Gelesen: 53050# 20 @  
@ Carolina Pegleg

Nachdem Du im Beitrag "US Feldpost -- APO Nummern (alt) und Postleitzahlen (neu)" [1] den interessanten Link zur "MPOLL" ("Military Post Office Location Lists") [2] verraten hast, konnte nun auch dieser Feldpoststempel geklärt bzw. bestätigt werden. Es handelt sich bei der Feldpostnummer 96659 wirklich um das Marinefeldpostamt in HONG KONG (zugehörig zum Leitpostamt San Francisco, CA), über das das Generalkonsulat in Hong Kong diese Postkarte seinerzeit versandt hat. Kein Schiff oder sonst etwas.

Arno, nochmals Danke !

Gruß
Thomas

[1]: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=3460
[2]: http://www.dtic.mil/whs/directives/corres/pdf/452506l1.pdf
 
DL8AAM Am: 14.07.2011 20:00:26 Gelesen: 53007# 21 @  
Habe meine Belege durchgeschaut und ein paar passende in meiner USA-Sammlung gefunden:

Hier auch noch einer:



Dienstbrief der "Broadcasting Board of Governors - Kuwait Transmitting Station" bei der US Botschaft [=Postfach 77] in Safat (Kuwait City) vom 19. Januar 2004, leider versandt über die örtliche kuwaitische Post (Porto 150 Fils) und nicht über ein APO oder FPO, schade. ;-)

Die Broadcasting Board of Governors (BBG) [1] mit Hauptsitz in Washington, D.C. ist eine eigenständige Behörde, die für alle internationalen nichtmilitärischen Hörfunk- und Fernsehprogramme der US-Regierung verantwortlich ist [2].

Gruß
Thomas

[1]: http://www.bbg.gov/
[2]: http://de.wikipedia.org/wiki/Broadcasting_Board_of_Governors
 
DL8AAM Am: 28.07.2011 20:33:19 Gelesen: 52834# 22 @  
Und noch ein Beleg der modernen Konsulatspost, auch wenn es sich hier streng genommen nicht um eine Botschaft oder ein Konsulat handelt.

Vertretung der Europäischen Kommission in Spanien



Ausschnitt eines Großbriefes der Vertretung der Europäischen Kommission in Spanien (Comisión Europea / Representación de España) nach Deutschland. Frankiert mit einem Tintenstrahl AFS mit kleinem 2D-Matrixkode von Pitney Bowes (Gerätenummer PB300492) zu 19,80 € vom 13.07.2011.

Obwohl über die spanische Post "Correos" eingeliefert, wurde der Brief in Deutschland über die Privatdienstleisterschiene "Swiss Post Dietzenbach" als Teil der HERMES Logistik Gruppe bzw. über die HERMES Niederlassung Kassel) zugestellt. Interessant ist die Angabe der Herkunft bzw. des Herkunftsprodukts auf dem HERMES Label "Correos ES Prio XL".

Für jeden etwas, schöne Behörden- bzw. Konsulatspost, moderne AFS und Privatpost. ;-)

Gruß
Thomas
 
reichswolf Am: 21.04.2012 13:34:39 Gelesen: 49979# 23 @  
Drei Belege von 1985 kann ich zu diesem Thema beisteuern.

Zunächst ein Brief der dritten Gewichtsstufe der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kathmandu vom 07.10., freigemacht mittels Absenderfreistempel (AFS) 53 BONN 12 DEUTSCHE BUNDESPOST Ihre Zukunft- Unsere Zukunft: Ausbildungsplätze ´84 Auswärtiges Amt Postfach 11 48 . 5300 Bonn 1. Der Eingangsstempel der Stadt Kiel stammt vom 08.10.



Mit dem gleichen AFS frankiert ist der nächste Brief, er stammt von der Botschaft in Tel Aviv. Hier lautet der AFS auf den 28.11.1985, der Eingangsstempel aber erst auf den 31.01.1986. Woher diese Verzögerung kommt, kann ich nicht sagen.



Zuletzt noch ein Brief der zweiten Gewichtsstufe von der Botschaft in Seoul vom 30.12., ebenfalls mit einem AFS freigemacht, allerdings mit einem anderen Werbeeisatz: 53 BONN 12 DEUTSCHE BUNDESPOST AUSWÄRTIGES AMT. Auch hier hat es eine Weile gedauert, bis der Brief sein Ziel erreichte, der Eingangsstempel ist vom 26.01.1986.



Beste Grüße,
Christoph
 
Martinus Am: 23.04.2012 23:02:31 Gelesen: 49920# 24 @  
Deutsche Botschaft in Brasilien

Rio de Janeiro - Brasilien als Absender - Im Stempel Berlin 29.6.1937 mit Nachgebühr Stempel

Schön unten links der Reichsstempel der Deutschen Botschaft:



Diesen Beleg habe ich heute in unserer Rundsendung für das Jahr 2012 der ARGE Deutsche Geschichte gefunden!

Sicherlich nicht allzuhäufig - wird dieser einen Platz in meiner Sammlung "Der besondere Beleg" finden.

Kleine Anmerkung am Rande - die Firma Haase, Chemnitz produzierte elektronische Anlagen.

mit Sammlergruß Martinus
 
DL8AAM Am: 25.04.2012 15:09:35 Gelesen: 49880# 25 @  
Und gleich etwas moderneres hinterher. ;-)

Der Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Toulouse (Frankreich)



Frankiert mit Schalter AFS-Label (Siemens "HighPrint 4905"-Familie, Gerätenummer G51 319230) des Postamts "Toulouse Esquirol" (18 Rue De Metz, 31000 Toulouse), zusätzlich entwertet per Tintenstrahler des Briefzentrums "Castelnau Midi Pyrenees PIC" (ROC=39002A) in 31620 Castelnau-d'Estrétefonds bei Toulouse am 05.04.2012.

PIC: Plates-formes Industrielles du Courrier
ROC: Référentiel des Organisations du Courrier (Postamtsnummer, nicht Postleitzahl!)

Hat jemand eine Idee, was der Handstempel FD unten rechts bedeutet. Irgendeine Postkennzeichnung oder nur etwas privates?

Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 23.05.2013 17:12:29 Gelesen: 47119# 26 @  
Ein lange inaktives Thema - nun kam am Wochenende ebenfalls nach längere Zeit endlich mal wieder ein passender Beleg bei mir an:



"Official Business"-Dienstbrief der "IBB-Sri Lanka Transmitting Station" bei der US Botschaft in Colombo (Sri Lanka) vom 22.05.2013, frankiert und eingeliefert über die nationalen Post Sri Lankas. IBB steht für das International Broadcasting Bureau eine Bundesbehörde mit Sitz in Washington D.C., "die für die technische Betreuung, die Verwaltung und den Betrieb der Sendeanlagen und Sendeeinrichtungen aller nicht-militärischen internationalen Rundfunksender der USA verantwortlich ist. Das IBB ist dem Broadcasting Board of Governors (BBG) unterstellt". [1]

Gruß
Thomas

[1]: http://de.wikipedia.org/wiki/International_Broadcasting_Bureau
 
DL8AAM Am: 28.05.2013 18:49:06 Gelesen: 46996# 27 @  
Gleich noch einer hinterher:



Brief der Deutschen Botschaft in Bern (Schweiz) in den Raum Göttingen, auf 'internen' Wegen zum Auswärtigem Amt nach Berlin, hier von der "zentralen Postbearbeitungsstelle" des AA über einen unbekannten Frankierservice an den Konsolidierer freesort "K2055" zur Einlieferung bei der DPAG übergeben.

Das genutzte FRANKIT-Gerät 3D0600047F wird ganz offensichtlich nicht vom AA betrieben, auch da mir inzwischen Nutzungen dieses Geräts für verschiedene andere Absender aus Berlin vorliegen, u.a. auf Sendungen des Bundesamts für Materialforschung und -prüfung, der Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund und von Ärzte ohne Grenzen e.V. Sehr gut möglich, dass das Gerät beim Konsolidierer (freesort) selbst anzusiedeln ist? Vielleicht kann jemand diese Annahme bestätigen?

Beste Grüße
Thomas
 
Baber Am: 28.05.2013 20:36:07 Gelesen: 46982# 28 @  
Zu diesem Thema kann ich auch einen Beleg beisteuern:

Schweizer Botschaft in Dar es Salaam / Tanzania



Gruß
Baber
 
DL8AAM Am: 31.05.2013 19:09:32 Gelesen: 46917# 29 @  
Auch so etwas gibt es in einem Staatenbund von Republiken, die "Niedersächische Botschaft" in Berlin. ;-)



FRANKIT (Gerät 1D13001378) der " Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund" (In den Ministergärten 10, 10117 Berlin)

Gruß
Thomas
 
Angelika2603 Am: 02.06.2013 08:13:36 Gelesen: 46888# 30 @  
Guten Morgen



Gruss
Angelika
 
filunski Am: 04.06.2013 17:43:50 Gelesen: 46836# 31 @  
Hallo zusammen,

hier ein Brief des britischen Generalkonsuls aus Berlin.



Schöne Grüße,
Peter
 
DL8AAM Am: 09.07.2014 14:42:13 Gelesen: 43445# 32 @  
@ DL8AAM [#27]

Aus der selben Ecke:



Sendung des Generalkonsulats der Bundesrepublik Deutschland in Barcelona, frankiert durch den Frankierservice von Freesort für deren Kunden "Auswärtiges Amt" in 10117 Berlin (Kurstr. 36), FRANKIT-Gerät 3D060000DC vom 10.04.2014. Das Konsulat schickt also seine Ausgangspost (nach Deutschland) gesammelt an das Auswärtige Amt in Berlin, dass dann für die Frankatur und Posteinlieferung (über Freesort) sorgt.

Einige deutsche Auslandsvertretungen frankieren aber auch noch selbst ;-)



Botschaft der Bundesrepublik Deutschland im Vereinigten Königsreich (London), AFS-Gerät FSC905640 von Frama

Gruß
Thomas
 
Altmerker Am: 09.07.2014 20:00:38 Gelesen: 43415# 33 @  
Ich grabe mal tief in meinem Exponat und finde einen Brief von ADN (DDR-Nachrichtenagentur) an die Botschaft in Damaskus. Bisher konnte niemand die Frage des Portos abschließend klären. Die Drucksachen haben alle gleichen Inhalt, aber 0,25, 0,35 und 0,30 Mark auf dem Freistempler.


 
inflamicha Am: 16.11.2014 22:31:42 Gelesen: 48803# 34 @  
Guten Abend,

mein heutiger Beleg wurde von der Deutschen Gesandtschaft in Kopenhagen mit Kurierpost nach Berlin verschickt. Durch die Posthilfsstelle beim Auswärtigen Amt wurde der Brief mit deutschen Marken frankiert und über das Postamt Berlin W 8 nach Berlin-Reinickendorf gesandt und dem dortigen Jugendamt zugestellt.



Der Brief ist mit Marken von insgesamt 100 Mark frankiert. Am 12.3.1923 (PP 13) entspricht dies dem Porto für einen Ortsbrief über 100 g oder für einen Fernbrief bis 20 g. Da der Umschlag nicht so aussieht, als ob einmal ein schwergewichtigerer Inhalt drin gewesen wäre, liegt ein versehentliches Frankieren als Fernbrief ziemlich nahe.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche.

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
10Parale Am: 22.10.2015 19:11:12 Gelesen: 39230# 35 @  
@ Stempelwolf [#1]

Ein wunderschönes Thema.

10-jähriges Jubiläum feiert dieser Stempel eines Fenster-Umschlages des Generalkonsulates von Rumänien in München.

Bestens

10Parale


 
fogerty Am: 22.10.2015 21:07:19 Gelesen: 39211# 36 @  


1959, Brief von der Deutschen Botschaft in Manila/Philippinen nach Meran/Italien



1954, Brief vom Italienischen Konsulat in San Francisco/USA nach Meran/Italien an die Kurverwaltung.
 
22028 Am: 22.10.2015 21:14:01 Gelesen: 39207# 37 @  
Brief des Deutschen Gesandten in Baghdad/Irak (Herrn Fritz Grobba (* 1886; † 1973)) der von 1932–1939 Deutscher Gesandter in Bagdad war an Dr. Arnold Nöldeke welcher zwischen 1931 bis 1939 die deutschen Ausgrabungen in Uruk-Warka leitete.



Und der Absendereindruck auf der Rückseite.


 
fogerty Am: 27.10.2015 11:51:30 Gelesen: 39066# 38 @  


Rom 1959, Brief von der Botschaft Tunesiens an die Kurverwaltung in Meran. Werbestempel "Visitate l'Italia-Jolly Hotels", auf deutsch "Besucht Italien"
 
Cantus Am: 13.03.2016 01:52:37 Gelesen: 36977# 39 @  
Von mir ein Brief der Deutschen Botschaft in Honduras, gelaufen am 31.3.1934 von San Pedro Sula nach Berlin, frankiert mit Mi. 289. Rückseitig findet sich das Klebesiegel der Deutschen Botschaft.



Viele Grüße
Ingo
 
DL8AAM Am: 13.03.2016 16:26:07 Gelesen: 36948# 40 @  
@ DL8AAM [#22]

Gerätenummer PB300492

Bei der zum Europäischen Auswärtigen Dienst gehörenden Vertretung der Europäischen Kommission in Spanien - Comisión Europea Representación de España - ist nun ein neuer AFS von Pitney Bowes im Betrieb:



Gerätenummer PB301115 vom 07.03.2016.

Gruß
Thomas
 
Fips002 Am: 18.03.2016 19:57:27 Gelesen: 36849# 41 @  
Ich zeige einen Brief vom Deutschen Konsulat Windhuk, Südwest Afrika, nach Hamburg. Der Brief wurde in Windhuk am 11.5.35 abgestempelt und mit Luftpost befördert.



Gruß Dieter
 
inflamicha Am: 23.03.2016 20:10:24 Gelesen: 36709# 42 @  
Guten Abend,

schön bunt kommt mein heutiger Beleg daher:



Der Brief wurde vom Schweizer Konsulat in Hamburg am 12.1.1923 (PP 11) nach Bern abgesandt. Für das Porto waren 80 Mark fällig, wofür mit 2mal Mi 193, 4mal Mi 206, 10mal Mi 224 und 4mal Mi 225 frankiert wurde.

Gruß Michael
 
zockerpeppi Am: 28.03.2016 14:54:23 Gelesen: 36575# 43 @  
Gerade in einem meiner Kartons gefunden:

Schweizerische Botschaft in Finnland, Helsinki nach Luxemburg. Abgestempelt am 29.9.1982. Frankiert à 1.60 FIM



verregnete Grüße
Lulu
 
Heinrich3 Am: 31.03.2016 09:52:20 Gelesen: 36500# 44 @  


Brief der Österreichischen Botschaft in Kiew/Ukraine nach Schärding, mit der Sammelpost nach Wien transportiert und dort mit dem Absender-Freistempler des Bundesministeriums für Auswärtige Angelegenheiten frankiert und an den Empfänger versandt.
 
Fips002 Am: 04.04.2016 18:25:49 Gelesen: 36346# 45 @  
Ich zeige zwei Briefe einer besonderen Kurierpost der DDR. Die Briefe wurden von Mitarbeitern der Botschaften der DDR in Ägypten und Guinea Bissau an ihre Angehörigen in der DDR gesandt.

Mit PSF 101 ist ein Postschließfach beim Postamt 1020 Berlin gemeint. Dieses war für das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR eingerichtet. Die von mir gezeigten Briefe sind als Auslandspost nur zu erkennen, wenn man weiß, dass der Zusatz nach dem Schrägstrich hinter der PSF-Angabe 101 im Absender auf eine Auslandsvertretung der DDR hinweist.

Bis Mitte der 70er Jahre gab es für Mitarbeiter der DDR-Vertretungen in den Mitgliedsländern des Rates für Gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) keine besondere Postbeförderung. Es wurde die Post des Gastlandes benutzt. Nach der weltweiten diplomatischen Anerkennung der DDR und der Aufnahme in die UNO 1973, wurde die Post des Gastlandes nicht mehr benutzt. Als Absenderangabe für die Post aus dem Ausland wurde 1020 BERLIN PSF 101 und nach dem Schrägstrich die Zahl für die DDR-Auslandsvertretung angegeben. Die Beförderung von und nach der Poststelle des Ministeriums erfolgte durch Kurier. Zugelassen waren nur Karten und Briefe bis 20 Gramm.

Zugang zu diesem Postweg hatten Mitarbeiter der DDR-Botschaften und anderer diplomatischer Vertretungen. Ab Mitte der 80er Jahre wurde der Pitney-Bowes-Freistempel und der Postalia-Freistempel eingesetzt.

Bei der Einführung der Länder-Codes wurden zwei Ländergruppen festgelegt. 1. Staaten des Warschauer Vertrages und 2. Länder nach dem Alphabet geordnet, in denen die DDR diplomatische Vertretungen unterhielt.

So z.B. 1. Gruppe ab 101/1 A - Botschaft der DDR in der UdSSR

101/1 B - Handelsvertretung der DDR in der UdSSR
bis 101/14 - Generalkonsulat der DDR in Varna

2. Gruppe: 101/16 - Botschaft in der Arabischen Republik Ägypten
bis 101/105 - Botschaft in Afghanistan.
 

Diese Belege sind nicht häufig. Die Karten und Briefe, die über den beschrieben Beförderungsweg liefen, waren reine Bedarfspost. Die nach der DDR adressierten Belege, die mit dem Freistempel des MfAA versehen waren, wurden meist sofort in den Papierkorb geworfen.



Brief von der Botschaft in Ägypten, Code Nr. 101/16



Brief von der Botschaft der DDR in Guinea-Bissau, Code Nr. 101/99

Gruß Dieter
 

10Parale Am: 11.06.2016 23:14:02 Gelesen: 35357# 46 @  
Eine gewöhnliche Ganzsache P39 Rumänien mit 5 Bani Zusatzfrankatur, gelaufen am 22. September 1903 (Mittwoch) nach Amsterdam, dort schöner Ankunftsstempel vom 26. September (Samstag).

3 Dinge machen die gewöhnliche Ganzsache interessant:

- rückseitiger Stempel des Vizekonsulats der Niederlande in Giurgevo (Abbildung)
- ein Durchgangsstempel (leider etwas undeutlich) von Alexandria in Rumänien
- lt. Google Maps eine Strecke von 2338 Kilometer - Zustellung von Mittwoch auf Samstag, eine geniale postalische Leistung

Liebe Grüße

10Parale


 
Fips002 Am: 04.07.2016 21:35:25 Gelesen: 34924# 47 @  
Brief vom Ministerium für Öffentlichkeitsarbeit, Montevideo, Uruguay, 29.3.1933, an den Generalkonsul von Uruguay in Deutschland nach Hamburg, Ankunft in Hamburg am 22.4.1933.



Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 08.07.2016 20:24:06 Gelesen: 34804# 48 @  
Brief vom schweizerischen Botschafter in Guatemala, 1976, nach Solingen-Ohlinga.



Gruß Dieter
 
10Parale Am: 25.07.2016 19:35:22 Gelesen: 34459# 49 @  
@ Fips002 [#47]

Schöner Beleg aus Guatemala.

Hier ein durch einen Eilboten versandter Express-Brief von Antwerpen nach Wien, abgeschlagen am 13.3.16. Den Brief zieren 2 Marken der belgischen Landespost mit Aufdruck (Michel Nr. 2 + 6, Gesamtfrankatur 80 Centimes.

Neben dem Freigabe-Stempel des Postamtes Aachen informiert uns der Absender über sein wahres Wesen:

Herr Pollak, Beamter des k.u.k. General Konsulates in Antwerpen.

Kein offizieller Brief wohl, aber der Beamte war sich seines Standes bewusst.

Liebe Grüße

10Parale




 
Detlev0405 Am: 26.07.2016 15:12:43 Gelesen: 34406# 50 @  
Ein etwas ungewöhnlicher Postbeleg der Deutschen Botschaft in Prag- ein Wertbrief unter Ausnutzung der tschechischen Postvorgaben.

Format des Briefes 385 mm x 195 mm, Material weiche Plastefolie. Der linke Teil (245 mmm x 195 mm) enthielt das Sendungsgut, der rechte Teil war auf der Rückseite reserviert für die Rücksendekarte nach bestätigtem Empfang. Der rechte Teil beinhaltet auch den Freistempel der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland mit tschechischem Text als Absender und dem sensationellen Tarif für einen Wertbrief für 2.000 Kc (ca. 75,- Euro) sowie Rückschein für 48,50 Kc (ca. 1,80 Euro).

Beste Grüße
Detlev




 
Heinrich3 Am: 26.07.2016 21:54:30 Gelesen: 34375# 51 @  
@ 10Parale [#49]

Hallo,

beim Lesen des Empfängers klingelte es in meiner Erinnerung.

Es gab doch den österreichischen Tenor Richard Tauber (1891-1948). Doch dann hätte man dies in der Anschrift erwähnt, wie ich mir Österreich noch 1916 vorstelle. Hast Du die diese Spur verfolgt?

Grüße aus München von
Heinrich
 
Heinrich3 Am: 10.09.2016 14:59:23 Gelesen: 33692# 52 @  
Hallo,

diesen Beleg habe ich soeben für etwa 1 € erworben.



Beim näheren Betrachten kommen mir Zweifel, ob er echt gelaufen ist, ja - ob er nicht eine Fälschung ist.

Laut Michel waren die Marken nur am 16.11.1938 gültig, sind aber gestempelt wie postfrisch bewertet.

Ein Ankunftsstempel von Manta ist nicht vorhanden, allerdings rückseitig ein grüner Stempel der SEDTA.

Dies wäre ein innerhalb Ecuadors gelaufener Konsulatsbrief - gab es schon eine Linie Quito nach Manta?

Fragen über Fragen?

Meinungen?

Danke Heinrich
 
Pete Am: 17.03.2017 20:43:05 Gelesen: 30149# 53 @  
Schöne Grüße vom sowjetischen KGB möchte man meinen, wobei es sich hier um einen Abschlag eines Absenderfreistempels der offiziellen Handelsvertretung der UdSSR in Köln handelt. Nach [1] wurde diese Niederlassung 1958 in Köln, Aachener Str. 240-244 eröffnet.



Absenderfreistempel vom 05.03.1962 aus Köln-Braunsfeld

Die Zeitschrift "Der Spiegel" äußerte sich 1969 in zwei Artikeln ([2] und [3]) u.a. über die o.g. Handelsvertretung im Zusammenhang mit dem Unfalltod eines Diplomaten der Sowjetunion in Köln.

Gruß
Pete

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetische_Handelsvertretung
[2] http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45763440.html (Ausgabe 12/1969 vom 17.03.1969)
[3] http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45702429.html (Ausgabe 13/1969 vom 24.03.1969)
 
drmoeller_neuss Am: 17.03.2017 21:12:07 Gelesen: 30139# 54 @  
@ Detlev0405 [#50]

Ich gehe davon aus, dass 2000 Kcs. die Wertangabe war, und 48,50 Kcs. das Porto für den Wertbrief incl. Rückschein.
 
Detlev0405 Am: 18.03.2017 11:18:38 Gelesen: 30100# 55 @  
@ drmoeller_neuss [#54]

Richtig, wohl etwas unglücklich von mir formuliert.

Gruß
Detlev
 
Angelika2603 Am: 29.03.2017 19:49:48 Gelesen: 29774# 56 @  
Guten Abend,

ich habe ein paar Briefe von Botschaften:







LG
Angelika
 
fogerty Am: 07.04.2017 21:48:51 Gelesen: 29382# 57 @  
Post vom Italienischen Generalkonsulat aus Lyon bekam die Kurverwaltung Meran im Jahre 1955.



Grüße
Ivo
 
Altdeutschland Am: 07.04.2017 22:20:35 Gelesen: 29373# 58 @  
Hallo,

Brief an das "Deutsche Konsulat" in Temesvar Rümänien EF Nr. 416

Viele Grüße


 
Michael Mallien Am: 26.04.2017 19:25:12 Gelesen: 28749# 59 @  
Einschreibebrief vom Deutschen Konsulat in Nairobi nach Dresden vom 18.2.1931. Frei gemacht mit 3x der MiNr 6 zu insgesamt 60 Cent.



Stempel aus

- Nairobi vom 18.2.1931
- Mombasa vom 20.2.1931
- Dresden vom 10.3.1931
 
stampmix Am: 07.05.2017 11:03:03 Gelesen: 28498# 60 @  
Hallo zusammen,

weit hatte es das Ortseinschreiben nicht, das am 22.11.1923 an das Consulat der Österr. Tschecho-Slowakischen Republik gesandt wurde. In der PP 25 mit 30 Milliarden Mark portogerecht frankiert.



besten Gruß
stampmix
 
Michael Mallien Am: 14.01.2018 14:57:21 Gelesen: 21152# 61 @  
Dieser Standardbrief mit Dauermarkenfrankatur vom 5.1.1968 birgt rückseitig einen interessanten Versender, nämlich das griechische Generalkonsulat in München:



Auch der Inhalt ist noch vorhanden und unterstreicht deutlich, dass es sich um Konsulatspost handelt:



Lesen kann ich das allerdings nicht.

Viele Grüße
Michael
 
wuerttemberger Am: 14.01.2018 16:33:01 Gelesen: 21133# 62 @  
Ich zeige 2 Briefe von Konsulaten in Stuttgart aus der Zeit des ersten Weltkriegs. Trotz ihres teils bescheidenen Zustandes habe ich sie gerne in die Sammlung aufgenommen.

Der erste stammt vom K. und k. oesterreichisch-ungarischen Consulat Stuttgart.



Der Brief wurde am 13. Nov. 1914 bei der Auslandsstelle für Geschäftsbriefe vorgelegt. Diese Zensurstelle war zuverlässigen Firmen aus Württemberg vorbehalten, die dort ihre Post direkt dem Zensor vorlegen konnten. Diese Firmen waren auf einer Liste der Handelskammer Stuttgart verzeichnet. Das KuK-Consulat gehörte natürlich nicht dazu. Aber offensichtlich hatten sie gute Kontakte zur Firma Stahl & Federer und diese Firma stand auf der Liste. Unten links steht der Vermerk: "eingereicht durch: Stahl & Federer".



Auf der Rückseite kann man sehen, dass die Firma den Brief mit ihrem Siegel zugeklebt hat. Darauf wurde der Stempel der Zensurstelle abgeschlagen und die Zensoren haben mit ihren Namenskürzeln signiert.

Der zweite Beleg stammt von den Kollegen des italienischen Generalkonsulats und wurde am 17. Feb. 1915 bei derselben Zensurstelle vorgelegt.



Wahrscheinlich wurde keine Firma mit der Vermittlung beauftragt, denn es hatte sich schon herumgesprochen, dass man nicht unbedingt für diese Zensurstelle auf der Liste stehen mußte. Der Leiter der Zensurstelle, Major Reinmöller, war auch anderen Firmen gefällig, was ihm im Jahr 1917 eine deftige Rüge mit deutlichen Konsequenzen eingebracht hat.



Der Brief wurde auf der Rückseite mit dem Stempel und den Unterschriften der Zensoren versehen. 2 Tage später kam er in Udine an. Zensurbriefe nach Italien sind nicht so häufig und mit diesem Absender sowieso ein Schmankerl.

Gruß

wuerttemberger
 
Altmerker Am: 18.01.2018 22:01:27 Gelesen: 20825# 63 @  
Hallo,

ich denke, das ist ein Brief vom Militärattaché an der Deutschen Botschaft in London. Oder irre ich da?

Gruß
Uwe


 
Fips002 Am: 30.01.2018 21:06:47 Gelesen: 19689# 64 @  
USA Ganzsachenumschlag Nr. 149, Ausgabe 1915/19 mit Wasserzeichen, vom Konsulat der Schweiz in Philadelphia mit Stempel Philadelphia 24.11.1941 nach Wald, Kanton Zürich. In der Auslandsprüfstelle Frankfurt/Main erhielt der Brief den roten Handdurchlaufstempel.



Gruß Dieter
 
reichswolf Am: 01.02.2018 22:46:39 Gelesen: 19456# 65 @  
Hier spricht der Stempeltext für sich: 2000 HAMBURG 13 DEUTSCHE BUNDESPOST BELGISCHES GENERALKONSULAT Mittelweg 87 2000 Hamburg 13 Tel. (040) 41 70 75 vom 17.3.1982:



Brief vom Schwedischen Generalkonsulat in Hamburg mit AFS 2 HAMBURG 36 DEUTSCHE BUNDESPOST POSTFACH 30 49 50 2000 HAMBURG 36 vom 19.3.1982:



Und einer vom Deutschen Generalkonsulat in Kalifornien vom 15.1.1982 mit dem AFS 53 BONN 12 DEUTSCHE BUNDESPOST AUSWÄRTIGES AMT:



Gleicher Absender, aber mit dem Nachfolge-AFS mit vierstelliger PLZ 5300 BONN 12 DEUTSCHE BUNDESPOST AUSWÄRTIGES AMT vom 10.5.1984:


 
Heinrich3 Am: 07.02.2018 20:28:56 Gelesen: 18811# 66 @  
Diesen Beleg wollte ich eben fast entsorgen, weil der Stempel so schwach ist. Nun ragt ein kleines Stück vom noch enthaltenen Brief heraus.



Das hat mich gebremst und zwei Briefe sind zum Vorschein gekommen. Das Österreichische Generalkonsulat in München "beehrt sich anverwahrt einen Bescheid ... vom Militärkommando Steiermark in Graz zu übermitteln."

Beigefügt war/ist die Rückstellung des Empfängers vom (Militär-)Präsenzdienst wegen Hochschulstudiums.

Der Brief ging also zuerst von Graz nach München (Sammelpost?) und wurde erst dann der Post übergeben.

Zu schade für die Papiertonne?

Heinrich
 
Fips002 Am: 11.02.2018 16:59:35 Gelesen: 18665# 67 @  
Brief von der Botschaft Kuba nach Düsseldorf.



Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 20.03.2018 17:26:05 Gelesen: 17761# 68 @  
Brief von SGRAVENHAGE/Niederlande, 16.Februar 1898, mit Mi.-Nr.33b Ausgabe 1894/98, an das Niederländische General Konsulat in Constantinopel/Türkei.



Gruß Dieter
 
Jürgen Witkowski Am: 20.03.2018 19:56:11 Gelesen: 17731# 69 @  
Aus der Zeit, als die Bundeshauptstadt Bonn hieß, stammt der Brief der Französischen Botschaft vom 15.6.1966. Abgestempelt im Bonner Diplomatenviertel Bad Godesberg.

Die Französische Botschaft in Bonn-Bad Godesberg wurde inzwischen abgerissen. Dort stehen in bester Lage direkt am Rheinufer heute Eigentumswohnungen. Die neue Französische Botschaft wurde am Pariser Platz in Berlin in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor errichtet.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Michael Mallien Am: 24.05.2018 17:38:21 Gelesen: 16090# 70 @  
Von der finnländischen Botschaft in Tripolis ging dieser Brief am 29.2.1968 nach Helsinki. Die Freimachung beträgt 60 Millièmes.



Viele Grüße
Michael
 
22028 Am: 24.05.2018 18:16:41 Gelesen: 16108# 71 @  
Inlandsbrief von der Deutschen Gesandtschaft in Baghdad mit einer Einsenbahnpostmarke frankiert an den Leiter der Deutschen Archäologische Ausgrabungsexpedition in Warka / Urak c/o Eisenbahnpostamt Khidhr.

Dieser Brief ist ein schönes Beispiel dafür wie Briefe gemäß der Vorschriften der Irakischen Eisenbahnpost adressiert sein mussten wenn der Empfängerort KEIN Postamt der Staatspost hatte. Dies wurde so im "Iraq Post & Telegraph Guide von 1930" publiziert.


 
Michael Mallien Am: 30.05.2018 21:38:19 Gelesen: 14797# 72 @  
Der selbe Adressat wie in Beitrag [#70] erhielt ebenfalls Post von der finnischen Botschaft in Nairobi, Kenia und zwar am 17.11.1972. Die Frankatur des Eilbriefes summiert sich auf 3,50 Shilling.



Viele Grüße
Michael
 
GSFreak Am: 15.07.2018 16:58:52 Gelesen: 11279# 73 @  
Hier eine Mehrfachfrankatur von 7 Marken der Mi.-Nr. 111 (Vereinigte Arabische Republik) auf einem Luftpostbrief aus Kairo nach Köln.

Der Eingangsstempel der Deutschen Bank in Köln datiert vom 30.12.1964.



Gruß Ulrich

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Ägypten: Frankierte Poststücke aller Zeiten"]
 
Detlev0405 Am: 14.09.2018 14:12:34 Gelesen: 8937# 74 @  
Ich habe auch einen Beleg beizusteuern.



Ein Brief vom tschechischen Konsulat in Algier nach Prag, aufgegeben am 06.03.1946 als Luftpost. Am 12.03.1946 war er in Prag angekommen am Postamt für ausländische Post am Flughafen Prag.

Gruß
Detlev
 
Totalo-Flauti Am: 15.09.2018 17:39:08 Gelesen: 8885# 75 @  
Liebe Sammlerfreunde,

auf Grund der Messen in Leipzig und der Größe der Stadt gab es schon immer viele Konsulate in Leipzig. Heutzutage gibt es 18 Konsulate [1] in Leipzig. Leider habe ich bisher noch nicht allzu viel Konsulatspost aus Leipzig gesehen. Um so erfreuter war ich über den Erwerb bei dem unten gezeigten Brief. Er stammt vom amerikanischen Konsulat und wurde per Luftpost nach New York City am 27.12.1939 gesandt. An der Westfront wurde noch der sogenannte "Sitzkrieg" ausgesessen. Im Netz habe ich nichts finden können, wie der Postverkehr zwischen dem Deutschen Reich und der USA in der Zeit September 1939 bis Dezember 1941 und insbesondere bis Juni 1940 (Ende Westfeldzug) organisiert wurde. Kann vielleicht hier jemand etwas dazu sagen?

Neben dem Porto von 25 Pfennigen für den Auslandsbrief wurden noch weitere 80 Pfennige (Brief bis 10 Gramm mit 40 Pfennig je 5 Gramm) für das Luftpostporto verklebt.

Mit lieben Sammlergrüßen
Toralo-Flauti.



[1] https://www.konsulate.de/konsulate/konsulate_in_leipzig_info.php
 
Altmerker Am: 11.07.2019 19:47:11 Gelesen: 2692# 76 @  
Es ist ein Brief aus der Schweiz nach Sanaa, so dass das jemenitische Element eher beim Ankunftstempel des R-Briefes zu sehen ist. Der handschriftliche Vermerk ist für mich unlesbar.

Gruß
Uwe



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Jemen: Echt gelaufene Belege"]
 
10Parale Am: 04.08.2019 19:57:29 Gelesen: 2341# 77 @  
Im Juni 1951 nahm der Iran diplomatische Beziehungen zur jungen Bundesrepublik Deutschland auf. Bis im Jahr 1955 existierte eine Gesandtschaft, die dann in eine Botschaft umgewandelt wurde. Ab 1958 residierte diese Kaiserlich Iranische Botschaft im Kölner Stadtteil Marienburg, wo der Botschafter auch bis 1978 wohnte. Später zog die Botschaft dann nach Bonn Bad Godesberg um. Nach der islamischen Revolution (1979) änderte sich der Name. Im Jahr 2000 zog die Botschaft nach Berlin um.

Aus dieser 15/16-jährigen Geschichte der Kaiserlich Iranischen Botschaftin Köln-Marienburg stammt dieser Brief. Vorderseitig gibt er fast gar nichts her aussser einer Briefmarke zur Verkehrsausstellung. Ein handschriftlicher Vermerk auf der interessanteren Rückseite zeugt davon, dass der Brief im März 1966 versandt wurde.

Liebe Grüße

10Parale


 
inflamicha Am: 11.09.2019 21:09:27 Gelesen: 1328# 78 @  
Guten Abend,

vom Kaiserlich Deutschen Konsulat für Galizien und die Bukowina in Lemberg kommt dieser Brief:



Der Brief wurde sicherheitshalber mit der Feldpost befördert, möglich auch dass dies die einzige Postverbindung gewesen ist. Eine Portobefreiung bestand jedoch nicht, so dass der Brief für das am 16.5.1917 (PP 2) geltende Inlandsporto für einen Brief der 2. Gewichtsstufe = 25 Pfg. freigemacht werden musste. Frankiert wurde mit Mi 98 vom rechten Seitenrand und dem Zusammendruck W 10 ba aus dem Markenheftchen 7 mit üblicher Heftchenzähnung.

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
Heinrich3 Am: 13.09.2019 15:33:04 Gelesen: 1260# 79 @  
Hallo,

der Beleg ist recht unsanft behandelt worden, so daß jetzt nur noch 2 Marken nicht angeschlagen sind.

Eingeschriebener Brief der ägyptischen Botschaft in Belgrad nach München vom 8.5.1985.


 
epem7081 Am: 03.11.2019 15:58:17 Gelesen: 317# 80 @  
Hallo zusammen,

hier aus dem innerdeutschen Briefverkehr vom Österreichischen Generalkonsulat in Hamburg zum Österreichischen Generalkonsulat in München zwei Belege.





Zwischen den beiden Daten vom 2.11.1990 und dem 2.7.1993 liegt offenbar ein Wechsel des Hamburger Domizils. Außerdem wird im jüngeren Beleg die neue Postleitzahl angekündigt, die im Stempel noch keine Berücksichtigung gefunden hat, aber in der Münchener Anschrift.

Mit sonntäglichem Gruß
Edwin
 
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