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Thema: Fehlprüfungen von BPP und VP Prüfern
Das Thema hat 215 Beiträge:
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Philaglück Am: 23.06.2016 03:55:22 Gelesen: 104866# 16 @  
@ volkimal [#14]

Das hat wohl weniger mit "Fehl" Prüfung zu tun als das auch in unserem Sammelbereich die "Forschung" nicht still steht.

Was heute "Echt" ist, kann morgen aufgrund neuer Erkenntnisse schon "falsch" sein.
 
Peter Stastny Am: 26.06.2016 11:37:59 Gelesen: 104674# 17 @  
@ Cicero usw.

Und auch dieser Thread beweist die von mir angesprochene Ungleichbehandlung.

Aus den großen Aufrufworten in eine Richtung

Z. B.: Cicero: "Hier sollten alle sich der Fälschungsbekämpfung und dem Sammlerschutz verpflichtet fühlenden Philatelisten aktiv werden und klar Stellung beziehen ..."

wird ein abgetauchtes Schweigen in der Gegenrichtung.

Quod erat demonstrandum!

Peter Stastny, MMag.
 
drmoeller_neuss Am: 30.06.2016 12:20:59 Gelesen: 104484# 18 @  
@ Peter Stastny [#15]

Das Grundproblem ist, dass viele Sammler nicht prüfen lassen. "Die ziehen mir das Geld aus der Tasche", "die Prüfer machen doch, was sie wollen", "die Prüfer wissen auch nicht alles, (ich bin Spezialist und weiss mehr)", "Du wartest dann ein Jahr lang auf die Prüfsendung", das sind die gängigen Vorurteile von Sammlern. Nun komme ich als unbedarfter Sammler an den Stand des VP und bekomme eine Kladde mit Fehlprüfungen eines anderen Prüfers gezeigt. Mein Vorurteil wird bekräftigt: Prüfer haben keine Ahnung und kosten nur Geld. Dieser Prüfkunde ist verloren, nicht nur für den BPP, sondern auch für den VP und den VPEX. Otto-Normalsammler kann nämlich nicht zwischen den Prüferverbänden unterscheiden.

Oder als praktisches Beispiel: Du möchtest Dein Badezimmer renovieren lassen und bittest Handwerker um Angebote. Anstatt mit eigenen Leistungen und Referenzen zu werben, legen alle Firmen nur Bilder vom Pfusch der Konkurrenz vor. Das Ergebnis wird sein, Du sagst, mit Hilfe ein paar polnischer "Freunde" komme ich zum gleichen Ergebnis. Alle Handwerksbetriebe gehen leer aus.

Und dann ist nicht Fehlprüfung gleich Fehlprüfung. Sicher ist manches Attest sprachlich holprig oder nicht eindeutig formuliert. Hier liegt es aber am Prüfkunden, auf die ordentliche Erfüllung des Werkvertrages mit dem Prüfer zu pochen.

Dann gibt es die Zweifelsfälle. Kein Prüfer auf dieser Welt kann von allen Tagen alle Stempel in seiner Vergleichssammlung haben. Vorsichtige Zeitgenossen schicken solche Prüfaufträge unbearbeitet zurück, mit einem Zettelchen "ich kann die Echtheit nicht mit absoluter Gewissheit bestätigen". Natürlich brodelt dann wieder die Gerüchteküchte. "Prüfer XX ist überlastet", "Prüfer XX hat zu wenig Vergleichsmaterial" etc. Andere Prüfer sind da grosszügiger und müssen das ein oder andere Fehlurteil in Kauf nehmen.

Und dann kommt noch das Kapitel Farbprüfungen. Laut Prüfordnung sind Farbbestimmungen immer subjektiv. Wer ganz sicher gehen will, braucht eben eine Zweitmeinung. In anderen Bereichen ist das üblich, einen zweiten Gutachter einzuschalten, zum Beispiel bei Baumängel.

Zum Glück sind die meisten Fälschungen gerade gut genug, um Otto-Normalsammler aufs Kreuz zu legen. Damit wird das meiste Geld gemacht. Die üblichen Nachzähnungen, Nachgummierungen oder Falschstempel werden von jedem Prüfer erkannt, selbst von der Basler Prüfstelle.

Ich würde mir an dieser Stelle eine Aussage wünschen, wie zum Beispiel: "VPEX-Prüfer P. S. hat im Jahre 2015 insgesamt 1243 Prüfaufträge mit einem Handelswert von 0.85 Millionen EUR bearbeitet. Davon wurden lediglich 3 Prüfungen berechtigt beanstandet." So etwas schafft Vertrauen, nicht aber das dauernde Gejammere über die böse inkompetente Prüferkonkurrenz. Das schadet nur der Fälschungsbekämpfung.
 
sammler-ralph Am: 30.06.2016 12:49:44 Gelesen: 104461# 19 @  
@ drmoeller_neuss [#18]

Gäbe es für diesen Beitrag einen "LIKE"-Knopf, würde ich diesen jetzt drücken.
 
Detlev0405 Am: 30.06.2016 20:15:25 Gelesen: 104353# 20 @  
@ drmoeller_neuss [#18]

Mir gefallen besonders zwei Aspekte Ihrer Darlegung.
Man muss als Prüfer auch mal nein sagen können. Sowohl was die Prüfung bestimmter Stücke betrifft - wer kann schon einen verschmierten Stempel immer eindeutig bestimmen - als auch die Annahme von Prüfmaterial. Ich kann als Prüfer nur eine bestimmte Menge am Tag bearbeiten, zumal die meisten ja das im "Nebenberuf" machen, also von vornherein einschränken und dem Kunden auch mal absagen. Das ist in meinen Augen allemal besser als jemanden ein halbes oder ganzes Jahr warten zu lassen.

Der zweite Punkt, der bei mir völliges Unverständnis hervorruft, ist das angesprochene Problem der elektronischen Erfassung der Prüfertätigkeit. Ich will nicht wissen, welcher Prüfer im Jahr wie viel Umsatz gemacht hat, aber ich vermisse eine Datenbank über alle durchgeführten Prüfungen. Dort kann ich bei vorliegenden Stücken als normaler Sammler nachschauen, ob das mir vorgelegte Testat überhaupt jemals erstellt wurde, ob der Prüfer a, b oder c jemals die Marke x, y oder z geprüft hat. Und das verbandsübergreifend. Mit einem solchen Archiv ( es muss nicht bildlich alles dargestellt werden sondern nur gelistet als Fakt ) wird der Fälschungstätigkeit schon einmal ein starker Riegel vorgeschoben. Habe ich immer noch Zweifel, kann ich dann den Prüfer direkt anschreiben.

Wir leben im Zeitalter der Elektronik und Datenübertragung, keiner soll mir sagen, das wäre nicht möglich. Da ich in Tschechien lebe und ab und zu originale deutsche Gesetzestexte benötige, habe ich die Auswahl von mindestens 3 Datenbanken, die mir den Zugriff auf original Texte ermöglichen.
Vielleicht kommen die Prüferverbände ja auch mal im 21. Jahrhundert an - ich persönlich gönne es ihnen.

Einen schönen Abend noch,
Gruß Detlev
 
Peter Stastny Am: 13.07.2016 02:25:15 Gelesen: 104109# 21 @  
@ drmoeller_neuss [#18]

Nochmals betone, ich bin nicht der Verteidiger des VP.

Ich kann aber nur nochmals auf die Kausalität im zeitlichen Ablauf verweisen.

Erinnere Dich, was anfangs über den VP, seine Prüfer und deren Kompetenz in Foren geschrieben wurde. Ihm unzutreffend auch Haftungsdefizite vorgeworfen wurden. Was einem "warnend" hinter vorgehaltener Hand über den und den Prüfer erzählt wurde, auch von Fehlattestierungen. Alles meist unter dem Titel "Sammlerschutz". Und gleichzeitig dem VP auch vorgeworfen wurde, zu all dem zu schweigen.

Als dann nach längerer Zeit der VP auf seiner Homepage dem Ganzen etwas entgegen hielt, kam sofort, DAS schädige die Philatelie.

Ich stimme Dir zu, dass es besser wäre, die eigenen Vorteile darzustellen statt auf die Nachteile anderer hinzuweisen. Und auch nicht mit suggestiver Wortwahl andere Prüferverbände in ein schräges Licht zu rücken. Da genügt als Beispiel das jahrelang geschaltete Inserat des BPP nur etwas kritisch zu lesen.


"Geprüft, signiert und attestiert – der BPP stellt seine Leistungen vor
...
Alles in Allem unterscheiden sich die Mitglieder des BPP und ihre Befunde und Atteste „auch deutlich von den „Expertisen“, „Fotoexpertisen“, „Fotozertifikaten“ oder ähnlich bezeichneten Produkten selbsternannter „Experten“ oder auch dubioser Anbieter. (Anm.: Welch Aneinanderreihung in sicher zufälliger Reihenfolge!)
...
BBP e.V. Geschäftsstelle – Dr. Helmut Oechsner"


Wo doch sämtliche BBP-Mitglieder ebenso (wechselseitig) selbsternannte Prüfer sind. Aber die abfällig klingende Verwendung gegenüber anderen ist schon seit Jahren Praxis. Herr Maassen hat sich zu dieser Verwendung von "selbsternannte Experten" schon einmal deutlich geäußert (Stelle gerade nicht zur Hand).

Erst unlängst gab Herr Geigle zu einem Nicht-BPP-Farbgutachten per Mail von sich:
"Das zugehörige vermeintliche "Farbgutachten" liest sich wie ein Gebetsbuch des Klu-Klux-Klans, wirft mit Fachsprache nur so um sich, dass es selbst einem studierten Ingenieur wie mir die Sprache verschlägt, ..."

Ist doch enorm sachlich, oder?
Da ist die unrichtige Schreibweise Klu-Klux-Klan statt Ku-Klux-Klan, einer blutrünstigen und paramilitärisch organisierten Bande, die ganze Landstriche mit Brandschatzung, Lynchmorden und Vergewaltigungen überzog, noch das Geringste. Bloß WAS will er DAMIT sagen?

Also nochmals, man kann BEIDES vertreten, aber nicht auf einer Seite so und auf der anderen Seite umgekehrt. Bzw. es kann nicht so sein, dass eine Seite einen Art Freibrief (ist ja Sammlerschutz) ausgestellt bekommt und die andere, wenn sie sich wehrt (und das wird man doch noch dürfen), nur auf die Schädigung der Philatelie hingewiesen wird.

Also nochmals, nicht die Kausalität außer Acht zu lassen bzw. wie das Ganze begann.

Und nichts gegen hohe Ansprüche aus Prüfergruppierungen, aber man möge bei diesen bitte zuerst im eigenen Haus vorgehen.

LG
Peter Stastny
 
Peter Stastny Am: 13.07.2016 03:40:52 Gelesen: 104106# 22 @  
@ Detlev0405 [#20]

"...ich vermisse eine Datenbank über alle durchgeführten Prüfungen"

Das scheitert regelmäßig am Datenschutz.
Auch ist zu akzeptieren, dass ein Prüfwerber gar nicht möchte, dass ein Vorhandensein bzw. der Besitz an einer best. Marke allgemein bekannt wird.

Beste Sammlergrüße
Peter Stastny
 
Säulenkaktus Am: 13.07.2016 18:13:56 Gelesen: 103968# 23 @  
Jaajaa H. Stastny,

es ist ganz klar zu lesen wie unparteiisch Sie sind.
Fakt ist doch:
BPP-geprüft akzeptiert und kauft jeder. Andere Prüfungen will keiner und wenn, dann läßt er den Kauf sofort, wenn die Möglichkeit besteht, beim BPP nachprüfen.

beste Grüße
Klaus Schneider
 
drmoeller_neuss Am: 14.07.2016 12:39:50 Gelesen: 103810# 24 @  
In philatelistischen Foren wird regelmässig über Prüfer und Prüferverbände geschimpft und einzelne Fehlleistungen herauspickt. Dabei kommt der BPP nicht besser weg als der VP. Das ist in anderen Bereichen des Lebens auch nicht anders. In der Zeitung steht nie etwas über die Millionen von Eisenbahnzügen auf der Welt, die jeden Tag pünktlich und sicher ankommen, sondern Du liest nur Berichte über Unfälle. Dann kann natürlich der Eindruck entstehen, die Eisenbahn sei als solches unsicher.

Es gibt aber Foren, die sind in der Berichtserstattung über Fehlprürfungen recht einseitig. Da kommt dann schnell der Verdacht auf, dass der verschonte Prüferverband etwas "nachhilft".

Der Fälschungsbekämpfung hilft eine solche Berichterstattung nicht weiter. Prüfer sind keine Götter und können Fehler machen, gerade bei Zweifelsfällen wie Farbbestimmungen. Gegen Fehler sind Prüfer genauso wie Ärzte, Notare oder Rechtsanwälte versichert. Es liegt aber an jedem Sammler, sich selbst Wissen anzueignen, mit dem er Prüfergebnisse kritisch hinterfragen kann. Standard-Prüfungen (Nachgummierungen, Zähnungsmanipulation etc.) müssen natürlich fehlerfrei sein und im allgemeinen sind sie das auch.

Das Problem ist, dass die meisten Briefmarkensammler mit dem Prüfwesen nichts anfangen können, geschweige denn die Stellungen der Prüfzeichen kennen. Da wird jede Briefmarke mit irgendeinem Namensgekritzel auf der Rückseite als "tiefstgeprüft" in die eigene Sammlung gesteckt.

Nun kann sich jeder "Briefmarkenexperte" nennen. Dieser Begriff ist nicht geschützt. Vielleicht muss man noch 30 EUR in einen Gewerbeschein investieren. Es gibt nun mal einige dieser "freien Prüfer". Nicht alle sind schlecht, und viele sind Händler und sehen ihre "Atteste" nur als erweiterte Garantiekarte für den Verbraucher (z.B. Borek). Das ist per se nichts schlechtes. Rechtlich gesehen nützt das aber nichts bei Weitergabe der betroffenen Stücke. Der Zweitkäufer kann sich nicht auf die Garantie stützen, die vertraglich nur zwischen dem Ersterwerber und dem "Experten" wirksam ist.

Bei aller Kritik hat sich der BPP einen guten Namen in der organisierten Philatelie verschafft. Natürlich ist jeder Verein "selbsternannt", selbst der BDPh wurde aus freien Stücken und nicht "per Gesetz" gegründet. Eine Gemeinschaft von über hundert, oft nicht gleichgesinnten Menschen, sorgt aber für eine bessere Kontrolle als das "Einzeltäter" können.

Das der Vergleich von Geigle nicht nur sprachlich daneben ist, wird in diesem Forum niemand abstreiten wollen. Geigle stellt sich damit auf eine Ebene mit Donald Trump oder Rodrigo Duterte. Wenn er das so will, ist das seine Sache. Geigle steht aber nicht für alle Prüfer. Ich kenne genügend Prüfer, die weitaus diplomatischer agieren.

P.s. @ Peter Stastny [#21]

"Ich stimme Dir zu, dass es besser wäre, die eigenen Vorteile darzustellen statt auf die Nachteile anderer hinzuweisen."

Danke für diese klare Aussage, an die ich Dich bei gegebenen Anlässen gerne erinnern werde.
 
Peter Stastny Am: 14.07.2016 19:52:58 Gelesen: 103534# 25 @  
@ Säulenkaktus [#23]

"Jaajaa H. Stastny,

es ist ganz klar zu lesen wie unparteiisch Sie sind.
Fakt ist doch:
BPP-geprüft akzeptiert und kauft jeder. Andere Prüfungen will keiner und wenn, dann läßt er den Kauf sofort, wenn die Möglichkeit besteht, beim BPP nachprüfen."



Um dies objektiviert behaupten zu können, müssten Sie JEDEN kennen und befragt haben, z. B. dass KEINER das will usw. ;-))

Pauschale Behauptungen sind in der Regel nur kühn, aber kaum haltbar. Und unparteiisch sind sie meist noch weniger.

Umgekehrt genügt ein Gegenbeispiel, um Ihre Aussage zu falsifizieren, deren Unwahrheit nachzuweisen. Z. B. ein BPP-Prüfer, dessen Prüfmitteilung nicht sehr gerne gesehen werden.

Schlage aber vor, sich am Beispiel vom Deutschen Reich auf einer Messe bei Händlern zu erkundigen, wessen Prüfmitteilungen diese so gar nicht gerne sehen.
Deren Auskünfte sind dann ja wohl kaum parteiisch.

Ebenso könnte ich den Namen eines BPP-Prüfers nennen, dessen Prüfmitteilungen in großer Zahl einer Nachprüfung zugeführt werden. Das macht ein Sammler sicher nicht, um per Spaß noch mehr Prüfgebühren abzuliefern, oder?

Werde hier aber in beiden Fällen keine Namen nennen. Weshalb, erkläre ich gerne per Telefon.

Last, but not least, WAS bedeutet wohl der fettgedruckte Eintrag im Michel DSK Band 1, 2016, Seite 371, bestimmte Marken nur mit einer Prüfung ab einem bestimmten Jahr zu erwerben?

Beste Sammlergrüße

Peter Stastny
 
Peter Stastny Am: 14.07.2016 20:22:44 Gelesen: 103506# 26 @  
@ drmoeller_neuss [#24]

"Bei aller Kritik hat sich der BPP einen guten Namen in der organisierten Philatelie verschafft."

Stelle ich außer Streit.
Deshalb SOLLTE er es absolut nicht notwendig haben, sich regelmäßig durch Negativdarstellungen anderer Prüfer oder durch Worttricksereien wie "selbsternannt" usw. als BESSER zu gerieren

"Eine Gemeinschaft von über hundert, oft nicht gleichgesinnten Menschen, sorgt aber für eine bessere Kontrolle als das "Einzeltäter" können."

Stimme ich Dir grundsätzlich zu, aber nicht generell. Beim VPEX gab es nur wegen Prüfgebietsüberschreitungen nach Ermahnung, Verwarnung und Verwarnung einen Ausschluss. Es gibt Schlimmeres beim BPP OHNE diese Folge.

"Das der Vergleich von Geigle nicht nur sprachlich daneben ist, wird in diesem Forum niemand abstreiten wollen. Geigle stellt sich damit auf eine Ebene mit Donald Trump oder Rodrigo Duterte. Wenn er das so will, ist das seine Sache. Geigle steht aber nicht für alle Prüfer."

Hm, er ist aber nicht nur EIN Prüfer, er spricht für alle Prüfer des BPP.
Die Äußerung kam, weil er als BPP-Präsident gefragt wurde, nicht als Privatperson.

"Ich kenne genügend Prüfer, die weitaus diplomatischer agieren."

Ich auch. ;-)

"P.s. @ Peter Stastny [#21]

[i]"Ich stimme Dir zu, dass es besser wäre, die eigenen Vorteile darzustellen statt auf die Nachteile anderer hinzuweisen."

Danke für diese klare Aussage, an die ich Dich bei gegebenen Anlässen gerne erinnern werde."


Kannst Du gerne, wenn es gleicherweise beim BPP erfolgt. Dann muss ich mich ja auch nicht mehr wehren.

LG
Peter
 
Richard Am: 21.08.2016 09:51:55 Gelesen: 103008# 27 @  
zu

Liebe Mitglieder,

ich habe nicht nur Frau Ney wiederholt angeschrieben, sondern auch die 5 Vorstandsmitglieder des VP, jedoch keine Redaktion erhalten.

Mindestens eine Antwort wie "der Prüfkunden werden vom Prüfer bei Rückgabe des Attestes alle Kosten der Prüfung und des Attestes sowie die Portokosten zurück überwiesen, er kann sich an mich wenden" wäre viel verbraucherfreundlicher gewesen - auch in anderen Fällen von Fehlprüfungen gleich welcher Prüfervereinigung und hätte zumindest den wirtschaftlichen Schaden wieder ausgeglichen.

Schöne Grüsse, Richard
 
Harald Wimmer Am: 14.11.2016 15:47:54 Gelesen: 102150# 28 @  
Guten Tag,

ich habe ein Frage zwecks der Zustandsbeschreibung in Attesten bzw. Befunden.

Wenn ein oder mehrere Fehler einer Briefmarke nicht im Attest oder Befund benannt werden, ist dies auch eine "Fehlprüfung", sofern der Fehler auch auf dem Kontrollfoto zu erkennen ist?

Viele Grüße

Harald
 
Richard Am: 14.11.2016 16:58:35 Gelesen: 102082# 29 @  
@ Harald Wimmer [#28]

Hallo Harald,

handelt es sich um eine rein theoretische Frage oder um eine ganz konkrete bereits erfolgte Prüfung ?

Falls konkret bitte ich Dich, einen hochauflösenden Scan des Prüfgegenstands und das Attest bzw. den Befund hier im Forum einzustellen.

Schöne Grüsse, Richard
 
Harald Wimmer Am: 14.11.2016 18:02:19 Gelesen: 102016# 30 @  
Hallo Richard,

es handelt sich um ein Ebay-Angebot, mit dem ich nicht ganz übereinstimmen kann.

Viele Grüße

Harald
 
Richard Am: 14.11.2016 19:02:38 Gelesen: 101961# 31 @  
@ Harald Wimmer [#30]

Hallo Harald,

bitte stelle das Bild / die Bilder und die Angebotstexte des Angebots hier ein sowie einen Link zu diesem.

Prüfer werden sich kaum zu einer rein theoretischen Frage äussern.

Schöne Grüsse, Richard
 
Harald Wimmer Am: 14.11.2016 19:46:16 Gelesen: 101280# 32 @  
Die Bilder:





Der Link:

http://www.ebay.de/itm/K-All-Besetzung-SBZ-90-Z-gestempelt-gepruft-Schulz-Kurzbefund-/282191284238?hash=item41b3e9480e:g:jGwAAOSwPCVX5mAv

Ist der Zustand noch im Rahmen für eine einwandfreie Marke oder nicht?

Viele Grüße

Harald
 
ligneN Am: 14.11.2016 23:40:41 Gelesen: 101142# 33 @  
@ Harald Wimmer [#32]

Diagonalbug oben links sowie unten einige verkürzte Zähne = "leichte Mängel".

"Einwandfrei" sehe ich hier nicht.
 
LK Am: 15.11.2016 01:45:46 Gelesen: 101108# 34 @  
@ ligneN [#33]

Hallo,

für diese Ausgabe auf Zigarettenpapier (zudem ist das Papier spröde) ist die Zähnung noch als gut zu bezeichnen.

Der Bug oder Aufklebefalte oben links, wäre sicherlich zu beanstanden insbesondere, wenn auch ein Papierbruch vorliegt.

Das aber kann man nur am Original prüfen.

Beste Grüße
 
Harald Wimmer Am: 15.11.2016 10:43:05 Gelesen: 100997# 35 @  
Vielen Dank für eure Infos. Mir war auch die Ecke oben links aufgefallen. Dazu noch oben und links unten braune Flecken an den Zähnen.

Um zu meiner Frage zurück zukommen: Läge hier eine Fehlprüfung vor? Oder gilt dies nur, wenn eine Fälschung als echt geprüft würde?

Viele Grüße

Harald
 
Lars Boettger Am: 15.11.2016 11:00:09 Gelesen: 100978# 36 @  
@ Harald Wimmer [#35]

Was sagt Herr Schulz denn zu seinem Kurzbefund?

Beste Grüsse!

Lars
 
Harald Wimmer Am: 15.11.2016 11:21:44 Gelesen: 100949# 37 @  
Hallo Lars,

das würde mich auch interessieren. Beantwortet aber meine anfängliche Frage leider nicht.

Viele Grüße

Harald
 
Lars Boettger Am: 15.11.2016 11:34:05 Gelesen: 100938# 38 @  
@ Harald Wimmer [#37]

Hallo Harald,

es ist ein Unterschied, ob eine Marke aus der Klassik geprüft wird oder eine Nachkriegsausgabe oder eine moderne Ausgabe. Nur der Prüfer kann Dir seinen Maßstab für "einwandfrei" darlegen. Eine allgemeingültige Aussage wirst Du auf Deine Frage nicht erhalten.

Beste Grüsse!

Lars
 
Richard Am: 15.11.2016 11:34:35 Gelesen: 100937# 39 @  
@ Lars Boettger [#36]

Hallo Lars,

ich habe die von Harald Wimmer gestellte Frage gestern an Herrn Geigle weitergegeben, bisher jedoch keine Antwort erhalten.

Vor wenigen Minuten habe ich den Prüfer, Herrn Schulz, informiert und ihm Gelegenheit zu einer Stellungnahme gegeben.

Die Kritikpunkte sind ja wohl klar: Deutlicher Bug, möglicherweise mangelhafte Zähnung (die LK aber als noch gut bezeichnet) und braune Flecken an verschiedenen Stellen.

Sollte ich eine oder zwei Antworten erhalten, werden diese hier eingestellt.

Schöne Grüsse, Richard
 
Lars Boettger Am: 15.11.2016 11:42:37 Gelesen: 100925# 40 @  
@ Richard [#39]

Deutlicher Bug, möglicherweise mangelhafte Zähnung (die LK aber als noch gut bezeichnet) und braune Flecken an verschiedenen Stellen.

Hallo Richard,

da möchte ich kein Urteil abgeben. Es kann gut sein, dass bei dieser Ausgabe solche Mängel noch als "einwandfrei" akzeptiert werden. Oder - was auch sehr gerne passiert - der Prüfer hat die Mängel gesehen, aber den Kurzbefund nicht entsprechend geändert. Das passiert im Computerzeitalter bei aller Sorgfalt immer wieder. Darum wäre mein Weg zuerst die Ansprache von Herrn Schulz gewesen. Dann hätte man mit ihm die Punkte alle klären können.

Beste Grüsse!

Lars
 

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