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Thema: Fehlprüfungen von BPP und VP Prüfern
Das Thema hat 215 Beiträge:
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Markus Pichl Am: 03.12.2016 16:41:38 Gelesen: 89700# 166 @  
@ Werner P. [#165]

Hallo Werner,

in meinem Beitrag habe ich mich unter einem gewissen Vorbehalt und mit "könnte" ausgedrückt, da die Bilder einfach keine ausreichende Auflösung haben, um sich genau festlegen zu können.

Es gibt so gute Falschstempel (Stempelimitate). Aber ich kann anhand der Bilder auch nicht gänzlich ausschließen, dass es sich bei dem hinterfragten "ERFURT 1 d" um eine rückdatierte Entwertung handelt. Sich für eine zeitgerechte Entwertung auszudrücken, reichen die Bilder aber auch nicht und eine solche kann durchaus in Frage gestellt werden bzw. ist sogar sehr fraglich.

MfG
Markus
 
Markus Pichl Am: 03.12.2016 20:13:12 Gelesen: 89590# 167 @  
Hallo,

bei dem nachstehendem Block 3, möchte ich mich ganz sicher auf Stempelimitat festlegen.



Stempelimitat "ERFURT 1 d -8.3.46. -12"

Bildquelle: http://www.ebay.de/itm/391630611546

Der Falschstempel verrät sich aufgrund fehlender Quetschränder, falscher Stempelfarbe und das in jedem Abdruck der Unterbuchstabe "d" schief steht. Dieser stand mit großer Wahrscheinlichkeit auch in der echten Vorlage, aufgrund einer unebenen Kante, auf die das echte Stempelgerät getroffen ist, ebenso etwas schief. Der Falschstempel zeigt wie beim echten Stempel, auch Unebenheiten im Aussenkreis. Problem des recht primitiven Falschstempel ist aber, dass er nie anders abdrucken kann, als von der Vorlage übernommen. Hingegen bei einem echten Stempelgerät, jeder Abschlag immer etwas anders aussieht, als der vorige. Durchaus gibt es aber auch bessere Stempelimitate, bei denen es schwieriger ist, vor allem bei niedriger Bildauflösung, zwischen echt und falsch zu unterscheiden.

MfG
Markus
 
Harald Wimmer Am: 04.12.2016 13:31:31 Gelesen: 89421# 168 @  
@ stampmix [#158]

Gespannt bin ich darauf, ob noch genügend Material bis zu einer Stellungnahme des BPP (oder Dirk Schulz) vorhanden ist.





Viele Grüße

Harald Wimmer
 
Richard Am: 04.12.2016 13:45:39 Gelesen: 89395# 169 @  
@ Harald Wimmer [#168]

Hallo Harald,

eine Vielzahl von abgebildeten Attesten ohne weitere Fakten sind nutzlos.

Bitte zeige sie in jeweils einem Beitrag und frage oder begründe oder frage was dort nach Deiner Meinung falsch attestiert sein könnte.

Dazu gehören immer alle Dir bekannten Fakten zur Marke / zum Beleg, alle Auktions- und sonstigen Beschreibungen im Zusammenhang und alle weiteren Aussagen oder Atteste zum gleichen Prüfgegenstand.

Nach jedem Beitrag solltest Du den Antwortenden mindestens ein bis zwei Tage Zeit geben - sofern künftig Markus oder weitere Fachkundige, die nicht über das Archiv eines Prüfers verfügen, antworten möchten.

@ alle

Auf den Philaseiten ist es üblich, dass diejenigen Personen taggleich und mit Link angemailt werden, über die bzw. über deren Aussagen oder Atteste geschrieben wurden. Dies insbesondere im aktuellen Zusammenhang der BPP und die entsprechenden Prüfer.

Es gab allen informierten Personen genügend Zeit, sich mit den Attesten auseinander zu setzen.

Schöne Grüsse, Richard
 
stampmix Am: 04.12.2016 14:26:38 Gelesen: 89351# 170 @  
@ Harald Wimmer [#168]

Nach 140 Beiträgen verliere ich so langsam den Überblick und ich frage mich noch immer, was Sie antreibt.

Ist ihr Dirk-Schulz-Livre d'Or ein Vordruckalbum und sie suchen die noch fehlenden (Fehl)-Atteste?

Oder sind Sie ein Opfer der interessanten Haftungs- und Verjährungsregeln des BPP (§9ff-§11) [1]?

mit bestem Gruß
stampmix

[1] https://www.bpp.de/de/pruefordnung.html#Haftung
 
lueckel2010 Am: 04.12.2016 14:39:55 Gelesen: 89339# 171 @  
@ Richard [#169]

Guten Tag, Richard,

es ist mir irgendwie nicht ganz verständlich, warum Herr Wimmer offensichtliche Falschattestierungen anderer begründen sollte! Hierfür ist ja wohl in erster Linie der Attestierer "zuständig". Warum Herr Schulz, der ja angeblich Mitglied bei PhilaSeiten ist, sich bis heute nicht gegen diese "Angriffe" gewehrt hat, ist mir unverständlich. Oder sollte ich eventuell etwas überlesen haben?

In allen unter [#169] vorgestellten Attesten werden irgendwelche Gummierungsmängel (Haftspuren, Gummifehler, entfernte Falze) beschrieben, die dann etwas weiter als "einwandfreie postfrische Erhaltung" deklariert werden.
"Postfrisch" ist ja nun ein klar definierter Begriff im philatelistischen Sprachgebrauch, den jeder "ernsthafte" Sammler und erst recht auch ein Briefmarkenprüfer kennt bzw. kennen sollte!

Anders rum: Wie würde der Briefmarkenhandel (z. B. Herr Geigle) reagieren, wenn ihm derartig "schön geredetes" Material zum Kauf angeboten würde?

Vermutlich würde er ablehnen oder aber den Ankaufpreis mit Hinweis auf Qualitätsmängel immens "drücken".

Noch einen schönen (Rest-) Sonntag und viele Grüße, Gerd Lückert
 
Werner P. Am: 04.12.2016 15:45:58 Gelesen: 89276# 172 @  
@ lueckel2010 [#171]

Nunja, da sehe ich jetzt aber wirklich wiederum nicht das große Problem. Wenn im Attest wie oben jeweils die Fehler beschrieben sind und anschliessend aber so etwas wie "Sonst ist der Block in einwandfreier postfrischer Erhaltung" steht, so erwarte ich vom künftigen Käufer schon, dass er das davor Geschriebene mit einbezieht. Derartige Formulierungen habe ich auch schon von anderen Prüfern gelesen. Insofern ist mir - genauso wie Richard - die "Fehlerhaftigkeit" der Atteste ohne die dazugehörigen Blocks/Marken zu sehen - nicht klar.

Sollte es auf denen nicht weitere (verschwiegene) Fehler geben, würde ich in diesem Fall jetzt schon sagen - über das Ziel hinausgeschossen. Ich denke, dass aber die weiter oben stehenden Atteste genügend ernste Fehler aufweisen, so dass eigentlich dazu eine Stellungnahme kommen sollte. Es wäre auch abträglich, wenn man jetzt Haarspaltereien betreiben würde und sich somit eine möglich Stellungnahme des Prüfers/BPP dann wiederum auf die mögliche Fehlerhaftigkeit der behaupteten Fehler beziehen könnte, ohne auf die wirklichen Problem-Atteste vom Anfang des Threads einzugehen.
 
lolli Am: 04.12.2016 16:43:41 Gelesen: 89216# 173 @  
@ Harald Wimmer [#168]

Das was mir bei den Attesten auffällt:

Eigentlich hätte bei entfernten Falzen oder Falzspuren nicht als "postfrisch" attestiert werden können.

Gruß, Stefan
 
lueckel2010 Am: 04.12.2016 17:45:10 Gelesen: 89166# 174 @  
@ Werner P. [#172]

Das "Problem" ist doch ganz einfach, dass in den Attesten etwas beschrieben wird, was nicht den Realitäten entspricht. Marken/Blocks mit Haftspuren, Gummifehlern, entfernten Falzen und, und, und ... sind nun mal nicht postfrisch (**) sondern allenfalls ungebraucht (*).

Warum benutzt der Prüfer z. B. eine Formulierung, wie "einwandfrei in ungebrauchter Erhaltung mit Originalgummierung", nicht? Dies würde dann doch wohl eher den Tatsachen entsprechen. Vielleicht äußert sich Herr Schulz ja noch einmal, was ihn zu dieser "Schönschreibung" antreibt.

Nicht nur ich, sondern auch viele andere Sammlerfreunde, insbesondere die, die das Sammelgebiet SBZ intensiv "beackern", würden sich über eine solche Äußerung sicherlich sehr freuen!

"lueckel2010"
 
Harald Wimmer Am: 05.12.2016 10:37:35 Gelesen: 88911# 175 @  
Hallo,

ist eine ursprünglich ungezähnte Marke, die mit Postamtstrennung versehen wurde und deren Trennung an einer Seite mittels Schere abgeschnitten wurde, als einwandfrei einzustufen?







Viele Grüße

Harald Wimmer
 
filunski Am: 05.12.2016 10:49:27 Gelesen: 88896# 176 @  
@ Harald Wimmer [#175]



Ohne weitere Worte, mit bester Empfehlung ;-)
Peter
 
Richard Am: 05.12.2016 13:43:03 Gelesen: 88774# 177 @  
Das unter dem Namen Harald Wimmer angemeldete Mitglied wurde soeben im Forum gesperrt, da eine gestern an ihn verschickte Mail nicht beantwortet wurde. Mit seinem Ausschluss ist in Kürze zu rechnen.

Über die Gründe werden wir in einem gesonderten Thema berichten. Bitte vorher keine Anfragen und auch keine Diskussionen.

Sachdienliche Hinweise über diese Person bitte per Mail.

Schöne Grüsse, Richard
 
Richard Am: 06.12.2016 11:07:12 Gelesen: 88304# 178 @  
Bitte beachten Sie die Informationen im neuen Thema "Wer ist Harald Wimmer und was will er ?"

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=9713&CP=0&F=1

Harald Wimmer wurden gestern die Mitgliedsrechte entzogen.

Schöne Grüsse, Richard
 
Markus Pichl Am: 06.12.2016 14:51:36 Gelesen: 88166# 179 @  
@ Harald Wimmer [#175]

"ist eine ursprünglich ungezähnte Marke, die mit Postamtstrennung versehen wurde und deren Trennung an einer Seite mittels Schere abgeschnitten wurde, als einwandfrei einzustufen?"

Hallo zusammen,

die gestellte Frage, zu den hinterfragten MiNr. 85 D u. 86 D, kann ich leider nicht beantworten.

Es gibt Postmeistertrennungen, bei denen Bogenrandstücke nur dreiseitg gezähnt sind. Soll heißen, am Bogenrand entlang keine Perferoation erfolgte. Zu den hinterfragten Marken, gibt es leider keinen Hinweis hierzu im Michel, ob dies auch in Görzke der Fall war. Ferner zählt die Trennungsart "D", unregelmäßiger Durchstich, zu denen, die nur in gestempelter Erhaltung, aber nicht in ungebrauchter Erhaltung prüfbar sind. Insofern es wohl schwierig ist, genaue Kenntnisse zu der vorgenommenen Perforation zu gewinnen. Bleibt der Weg über eine Plattierung, um festzustellen, ob es sich um Bogenrandmarke handelt oder nicht. Aber selbst dann wissen wir noch nicht, ob vielleicht auch Teilbogen mit Postmeistertrennungen versehen wurden oder nicht.

Auch die Frage, ob es sich mit Sicherheit um Postmeistertrennungen aus Görzke handelt, kann ich nicht klären. Selbst dann nicht, wenn wir voraussetzen dass es sich um zeitgerechte Entwertungen handelt. Hierzu bedürfte es den Originalen und originalem Vergleichsmaterial. Anhand von Bildern, ist hier meinerseits ein Achselzucken und ein "kann sein, kann auch nicht sein" angesagt, was niemanden weiterhilft. Vielleicht gab es in Görzke auch verschiedenartige Durchstiche? Ich weiß es nicht. Die letzte Frage begründet sich, aus den nachstehenden Abbildungen heraus. Fragen über Fragen.

Nachstehende Marken, mit Postmeistertrennungen aus Görzke, habe ich im Internet gefunden:





Und diese Abbildung, ein Brief mit Postmeistertrennung aus Görzke, entstammt dem Auktionskatalog 83. Gert Müller Auktion, Ettlingen.



Lange Rede, kurzer Sinn. Auch wenn die Frage zu den Postmeistertrennungen aus Görzke hier vielleicht nicht abschließend geklärt werden kann, verbleiben dennoch genügend nachvollziehbare, verschieden geartete Fehlleisstungen, bei denen man sich schon die Frage stellen darf, ob und wenn ja, welche Konsequenzen dies innerhalb dem BPP hat?

MfG
Markus
 
Carsten Burkhardt Am: 06.12.2016 21:06:51 Gelesen: 87988# 180 @  
@ Markus Pichl [#179]

Es kommt letztlich darauf an, ob es für das Prüfgebiet besondere Prüfbestimmungen gibt, die es erlauben. Diese Bestimmungen müssten vom BPP Vorstand abgesegnet sein, und damit ist es rechtens.

Da die Postmeistertrennungen eher sehr primitiv ausgeführt waren und wenig geeignet, die Marken sauber zu trennen, existieren sicherlich Bedarfsbelege, die das bezeugen.

Und damit wäre seine solche Sonderregelung sinnvoll und nachvollziehbar.

Viele Grüsse
Carsten
alias Carsten Burkhardt
 
Markus Pichl Am: 06.12.2016 22:02:43 Gelesen: 87939# 181 @  
@ Carsten Burkhardt [#180]

Aus den Sonderregeln zum Prüfgebiet hatte ich in einem anderen Beitrag bereits den "Punkt 4) Qualität" zitiert.

Hier die Verlinkung, zu den Sonderregeln zum Prüfgebiet SBZ MiNr. 1 bis 165

https://www.bpp.de/de/Sonderpruefordnung-SBZ-OPD-Ausgaben-michelnummer-1-165.html

Zitat von Carsten Burkardt: "Diese Bestimmungen müssten vom BPP Vorstand abgesegnet sein, und damit ist es rechtens."

RECHT sprechen Gerichte, aber nicht der BPP !!!

MfG
Markus
 
Briefmarkentor Am: 08.12.2016 12:59:02 Gelesen: 87614# 182 @  
Ich möchte mich bei allen Autoren dieses Themas für die vielen Informationen bedanken.

Dieses Thema zeigt mir, einem vom Alter her jüngeren Sammler, dass ich noch aufmerksamer bei der Vervollständigung meiner Sammlung sein muss. Es werden praktische Ratschläge gegeben, wie ich mittels Internet und entsprechender Software für mich interessante Stücke vergleichen und prüfen kann. Da jeden Tag neues Material in das weltweite Netz eingelesen wird, dürfte dies in Zukunft noch einfacher werden.

Was ich nicht verstehe und mich enttäuscht ist das laute Schweigen der betroffenen Personen und Institutionen. Es kommt noch nicht einmal ein, "Danke für den Hinweis, wir schauen uns das an." So schafft man kein Vertrauen bei potenziellen Kunden.

Befremdlich finde ich auch die Anfeindungen gegenüber dem anonymen Autor alias Harald Wimmer. Für mich ist es löblich, die Sammlerschaft auch gegenüber geprüftem Material zu sensibilisieren und diese dazu zu bewegen, den eigenen Kopf zu benutzten. Wem hilft es denn, wenn eventuell tatsächlich erfolgte Falschprüfungen hintenherum vom Markt genommen werden?
 
WUArtist Am: 30.12.2016 14:53:29 Gelesen: 86568# 183 @  
Hallo Sammlerfreunde,

leider zum Jahresabschluss noch eine Fehlprüfung von Herrn Paul.

Angeboten unter eBay-Nr. 302180619186. Eine gewöhnliche DDR 845 Type IB als Plattenfehler VII anerkannt.

Der mangelhafte Scan des Anbieters „vdbbdv“ aus Leegebruch gehört evtl. zur Verkaufsstrategie.

Die im Michel irreführende/falsche Bezeichnung als „kurzer Schulterstrich“ fördert geradezu solche Fehlentscheidungen und gehört hoffentlich bald der Vergangenheit an.

Beste Neujahrsgrüße
WUArtist



845 IB im Vergleich zum PF VII
 
WUArtist Am: 04.01.2017 16:47:40 Gelesen: 86191# 184 @  
@ WUArtist [#183]

Hallo Sammlerfreunde,

ich möchte noch einmal auf die Fehlprüfung von Herrn Paul zurückkommen.

Richtig deutlich wird sein Irrtum bei direkter Gegenüberstellung der Zeichnungsvarianten / Typen:

Linke Abb.: Type IB, von Herrn Paul als PF VII geprüft;
Rechte Abb.: Type IA2 mit PF VII (auch im Michel wie stets üblich mit Typenbezeichnung aufgeführt).

Um diesen Unterschied zu erkennen muß man wirklich kein Spezialist sein und einem so erfahrenen Prüfer sollte solch ein Fehlurteil nicht passieren. Offenbar versucht nun der geprellte Besitzer, die Prüfgebühren auf eBay zu vermehren statt sie vom Prüfer zu verlangen. Und er ist leider nicht der Einzige, der auf diese Tour reist!

Beste Grüße
WUArtist



links Type IB – rechts Type IA2 mit PF VII
 
Richard Am: 19.01.2017 09:15:09 Gelesen: 84296# 185 @  
Mit Mail vom 20.12.2016 erreichte uns eine Stellungnahme des BPP Prüfers Siegfried Paul, die wir aufgrund unserer dreiwöchigen Betriebsferien erst heute im Forum veröffentlichen:

---

Sehr geehrter Herr Ebert,

vielen Dank für die Mitteilung, dass auf einer Ihrer Forumsplattformen ein von mir ausgestelltes Attest, was eventuell fehlerhaft ist, eingestellt wurde. Ich äußere mich erst jetzt Ihnen gegenüber, weil ich abwarten wollte, wie darauf reagiert wird. Zum anderen musste ich mir die Informationen über eine dritte Person besorgen, da ich kein Mitglied Ihrer Foren bin und auch nicht sein möchte, solange ich nicht bei jeder Person weiß, mit wem ich es zu tun habe. Meine Stellungnahme bezieht sich im Folgenden zur Form und zum Inhalt der Einstellung von Dr. Burkhardt.

Mein grundsätzlicher Standpunkt ist, wenn Jemand meint einen Fehler in einem Attest festgestellt zu haben (fehlerhaftes Attest) oder auch bei anderen Arten von Briefmarkenprüfungen, der betreffende Prüfer als allererstes darüber informiert werden sollte, mit der Bitte um Überprüfung. Und nicht, wie in diesem Fall damit, in der Öffentlichkeit mit erhobener Hand zu wedeln. Das erfordert schon der Anstand in meiner Einschätzung. Unter Öffentlichkeit gehören für mich auch Homepages und Forumsplattformen. Jeder seriöse Prüfer wird eine Überprüfung nicht verweigern und gegebenenfalls das Attest korrigieren, einschließlich eventueller finanzieller Rückabwicklungen.

Das Attest, ausgestellt am 22. Oktober 2015 unter der Registriernummer 8042/15, wie aus der eingestellten Abbildung zu ersehen, wurde schon auf der Dr. Burkhardt- Homepage http://www.koepfe1.de bei „News“ am 08.11.2016 mit Kommentaren eingestellt. Ich zitiere daraus sinngemäß und auszugsweise: „Schon wieder Pieck, diesmal hat mich ein aufmerksamer Sammler darauf aufmerksam gemacht: Angepriesen als: DDR Rarität W. Pieck MiNr. 253 bc DZ 4 mit Druckereizeichen postfrisch im Eckrand- Paar! Geprüft Foto- Attest Paul. Ratet mal, was faul ist…“. Dr. Burkhardt kommt mit seinem laienhaften Verstand - wie er selber ausführt - zum Prüfergebnis: es ist eine 325 z XII DV 2. Am Ende der Einstellung bei „News“ wird Dr. Burkhardt noch „eindinglicher“: „Könnte mal überprüft werden, ob die Aufnahme in den MICHEL durch Paul veranlasst wurde? Könnte eine dritte Person überprüfen lassen, ob es sich bei dem Stück um dieselbe Expertise handelt? Die Zitate sind auf der Homepage von Dr. Burkhardt einseh- und damit überprüfbar.

Am 20.11.2016 erfolgte eine Einstellung in „abgeschwächter Form“ in Ihrem Forum. Die Absicht ist für mich eindeutig: die Kompetenz des Ausstellers dieses Attestes zu untergraben.

Was soll durch: „Könnte mal überprüft werden, ob die Aufnahme in den MICHEL durch Paul veranlasst wurde“? suggeriert werden? Auch ist DDR MiNr. 253 bc DZ 4 schon vor Ausstellung des Attestes im MCHEL- Spezial gelistet. Somit kann niemals dieses Attest Grundlage für die Aufnahme in den MICHEL- Spezial gewesen sein. In seinem Eifer ist Dr. Burkhardt in seiner Einstellung auf seiner Homepage und im Forum noch ein eklatanter Fehler unterlaufen. Ein DV 2 ist bei DDR MiNr. 325 überhaupt nicht gelistet, sondern nur ein DV 1. Die DV 2 beginnen mit „VEB GRAPHISCHE ……..“. Der in Rede stehende DV beginnt aber eindeutig mit „DEUTSCHE ……..“. Das DZ 4 der ersten Pieckausgabe wird zum DV 1 bei der zweiten Ausgabe. Man sollte schon sehr genau und gründlich sein, wenn man den Mund so voll nimmt.

Als der Verdacht aufkam, dass ein fehlerhaftes Attest vorliegen könnte, wurde der Prüfauftraggeber angerufen und um die Möglichkeit einer Überprüfung gebeten. Nach Auskunft wurde der ganze Prüfposten geschlossen auf einem Tauschtag getauscht. An wem, weiß er nicht. Die nächste Spur war ein Verkaufsangebot im Internet durch einen Händler. Dieser Händler wurde ebenfalls angerufen. Er wurde gebeten, den Verkauf zu stornieren und das Attest mit dem Prüfstück noch einmal vorzulegen. Eine inhaltlich gleich lautende E- Mail wurde „nachgeschoben“. Der Händler reagierte nicht und verkaufte für 350,00 Euro. Zur rechtlichen Absicherung bleibt somit nur noch ein Übergabeeinschreiben mit Rückschein zu verschicken. Eine detaillierte Stellungnahme wird im Januar oder Februar auf der Homepage des Prüfbüros eingestellt.

Zum Abschluss möchte ich darauf hinweisen, dass ich in meiner bisherigen Prüftätigkeit im BPP über 8.400 Atteste ausgestellt habe.

Befremdlich finde ich, dass die Plattform unter „Fehlprüfungen BPP und VP“ firmiert ohne den VPEX, der sich ja selbst als Konkurrent zum VP und dem BPP darstellt und von den Forumsmitgliedern offensichtlich auch so wahrgenommen wird.

Ich überlasse es Ihnen, wie Sie mit meinen Bemerkungen umgehen.

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Paul BPP
 
Carsten Burkhardt Am: 19.01.2017 12:26:16 Gelesen: 84220# 186 @  
@ Richard [#185]

Hallo Richard,

es ist immer wieder befremdlich zu lesen, wie wortreich jemand um den heißen Brei herumredet. Immerhin kommt die Antwort im Forum und nicht von seiner Anwaltskanzlei Schellenberg Unternehmeranwälte.

Zur rechtlichen Absicherung bleibt somit nur noch ein Übergabeeinschreiben mit Rückschein zu verschicken.

Was gibt es hier abzusichern? Das Wasserzeichen ist auch auf dem Attest deutlich zu erkennen. Es besteht kein Zweifel an der Tatsache, dass das Attest fehlerhaft ist. Es ist nicht MiNr. 253, sondern es ist 325. Diesen Fehler zuzugeben ist offensichtlich nicht möglich. Ich finde in der Stellungnahme nichts Entsprechendes.

Paul hat nicht dazu Stellung genommen, ob er die Aufnahme in den Michel veranlasst hat. Er schreibt lediglich, dass die Katalogisierung bereits erfolgt war, als das Attest ausgestellt wurde.

Das DZ 4 der ersten Pieckausgabe wird zum DV 1 bei der zweiten Ausgabe

Das ist korrekt. Hier habe ich die falsche Zahl geschrieben, aber das ist hier nicht das Wesentliche, sondern das Wasserzeichen. Die von Paul benutzten Zitate sind großenteils aus dem Ebay-Angebot, nicht von mir. Von mir stammen die zitierten Fragen, die also immer noch nicht beantwortet sind.

Aber immerhin, es hat mal ein BPP-Prüfer geantwortet. Danke an den Forumbetreiber. Öffentlichkeit wirkt.

firmiert ohne den VPEX

Ist Sache des Forumbetreibers. Das sollte geändert werden, sobald Fehlprüfungen vorliegen. Wir arbeiten daran, dass es nicht dazu kommt.

Viele Grüße
Carsten
 
Bernd Steudner Am: 21.01.2017 10:01:11 Gelesen: 83885# 187 @  
@ Carsten Burkhardt [#186]

Es ist für mich persönlich sehr befremdlich, wie hier hin und her diskutiert wird, könnt Ihr beide euch nicht mal in Frieden einigen? Bin mir bewusst, dass Ihr schon seit ewigen Zeiten auf Kriegsfuß steht, doch hilft das dem Sammler weiter?

Eher wohl nicht, zumindest mich hat es davon abgehalten, die Köpfe Serie weiter zu sammeln. Dieser ewige Zwist muss endlich mal ein Ende haben, damit der Sammler mal eine klare Linie hat und gezielt sein Geld investieren kann, aber anscheinend liegt das noch in weiter Ferne, leider.

Und zum Attest, natürlich liegt hier der Herr Paul falsch und er sollte auch den Mut haben, das einzusehen. Wir sind alle nur Menschen und Menschen machen nun mal Fehler.

Mich als Sammler würde mich sehr freuen, dass Ihr mal auf einer Wellenlänge liegt.

Freundliche Sammlergrüße an alle sendet

Bernd
 
Carsten Burkhardt Am: 21.01.2017 11:04:44 Gelesen: 83846# 188 @  
@ willi561 [#187]

Hallo Bernd,

an mir soll es nicht liegen. Ich setze mich seit vielen Jahren dafür ein, dass genau das passiert. Nur leider gibt es viele Personen, die sich vehement dagegen einsetzen.

Als ich 2008 die Leitung der Köpfegruppe zusammen mit Gerhard Horn übernommen hatte, habe ich zuerst versucht, die Spaltung in die Lager Pro-Paul und Pro-Schönherr zu überwinden. Ich habe mich in der von Paul berufenen (bewusst außerhalb der Köpfegruppe angesiedelten) Farbgruppe beteiligt und mich dafür eingesetzt, dass die dort erzielten Ergebnisse mit den anderen Prüfern zusammen (damals Schönherr und Mayer) ausgewertet werden, um eine gemeinsame Linie zu finden.

Paul hat kategorisch ausgeschlossen, sich mit Mayer und Schönherr an einen Tisch zu setzen. Als im Mai 2009 die Arbeit erledigt war, hat Paul die verdutzten anderen Mitglieder der Farbgruppe mit den Worten nach Hause geschickt: Die Arbeit ist zu Ende, sie können jetzt gehen.

Danke oder ähnliches - Fehlanzeige.

Ich habe bis September 2009 auf Paul eingeredet und ihn in vielen Telefonaten versucht, davon zu überzeugen, dass es nur gemeinsam mit den anderen geht.
Er hat mir erklärt, dass er jetzt mit dem Michel zusammen (damals Adler) eine Katalogisierung ausarbeitet und die dann beim BPP einreicht. Ohne Beteiligung der ArGe oder der anderen BPPs.

An diesem Punkt habe ich den Prozess des gemeinsamen Arbeitens beendet und seitdem ist Paul für mich keine Person, mit der man zusammen arbeiten kann.
Am Tag nach der Beendigung der Zusammenarbeit mit Paul waren Schönherr und Mayer bei mir. Wir werteten die Ergebnisse der Farbgruppe aus, schauten uns die Marken an und überlegten, wie es weitergeht. Ergebnis war dann der Katalogisierungsvorschlag, der in der Köpfegruppe noch mehrfach diskutiert und geändert wurde, von Schönherr auch beim BPP eingereicht wurde und schließlich nach Jahren zu dem wurde, wonach VPP und VPEX und ArGe-Farbbestimmung jetzt arbeiten.

Paul hat damals jahrelang vergeblich versucht, seine Linie beim BPP durchzusetzen. Die Antwort des BPP-Präsidiums war immer wieder: Es gibt zwei unterschiedliche Vorschläge, die sich vor allem darin unterscheiden, dass in dem einem Vorschlag Papiere geprüft werden sollen und in dem anderen nicht.
Dr. Penning hat alles vor sich hergeschoben und ausgesessen.

Als Christian Geigle gewählt war, haben wir uns alle gefreut, dass ein junger engergischer Mensch den gordischen Knoten durchschneidet. Er hat das einzig Richtige getan und den beiden Kampfhähnen die Vorgaben gemacht, nach denen sie sich zu einigen hatten: Keine Papiere, und wer nicht unterschreibt, fliegt aus dem BPP (dafür habe ich natürlich kein Zeugnis aus erster Hand, weil ich nicht dabei war in dem Treffen in Grünwald, aber es ist mir von 2 der drei Teilnehmer so berichtet worden). Das kam dann in den Michel 2012.

So viel zu den ersten beiden Personen. Als dritte und weitere kommt die ArGe ins Spiel.

Peter Fischer als ehemaliger Chef des DDR-Philatelistenverbandes und schillerndste Persönlichkeit der ArGe DDR-Spezial ist aufgestanden und hat mich öffentlich als Spalter der Philatelie abgekanzelt, als ich auf der ArGe-MV mitgeteilt habe, dass sich ein neuer Prüferverband gegründet hat und ich dort Mitglied geworden bin-. Das war 2011 und ich noch Mitglied im ArGe-Vorstand.
Von da an wurde ich von vielen wie ein Vogelfreier behandelt.

Im Vorstand wurde ich so lange gemobbt, bis ich hingeworfen habe. Handelnde Personen: Henry Biebaß und Wolfgang Lemcke. Diese Personen waren auch im Vorstand, als im Mai 2016 beschlossen wurde, dass, ich zitiere lieber wörtlich aus dem Brief, der an alle Mitglieder der Köpfegruppe geschickt wurde:

Aufgrund mehrfacher, bis in die jüngste Vergangenheit aufgetretener unerfreulicher Auseinandersetzungen, müssen wir Sie jedoch mit Bedauern darüber informieren, dass alle Mitglieder des Vorstandes zukünftig eine Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Burkhardt in jeglicher Form ablehnen. Somit kann es ab sofort auch keine Zusammenarbeit mit ihm sowohl als etwaigen Leiter der Fachgruppe als auch mit ihm als Redakteur der aus der FG einzureichenden Änderungsvorschläge für den Michel Deutschland-Spezialkatalog geben.

Wir geben hiermit die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Mitglieder der FG für diesen Entschluss Verständnis zeigen mögen und dass eine konstruktive organisatorische Lösung im Sinne einer weiteren guten Zusammenarbeit möglich sein wird.

Mit freundlichen Grüßen

Vorstand der ArGe DDR-Spezial


Mitglied im ArGe-Vorstand ist seit einigen Jahren Dr. Karsten Ruscher, seit 2016 als Stellvertreter von Henry Biebaß.

Wie dem auch sei, im Oktober 2016 hat die Köpfegruppe getagt und mir das Vertrauen ausgesprochen. Wörtlich steht im Protokoll-Entwurf: Die Mitglieder äußersten ihr absolutes Unverständnis zu beiden Entscheidungen.

Ich gebe mich keiner Hoffnung hin, dass sich eine der angesprochenen Personen mal ändert. Die ArGe ist tief gespalten, in der Köpfegruppe arbeiten Siegfied Paul und Dr. Karsten Ruscher seit Jahren nicht mit.

Vielleicht ändert sich etwas, wenn Paul zum Ende 2018 aus dem BPP ausgeschieden ist (das habe ich nur aus Dritter Hand, aber mehrfach bestätigt) und seinem Nachfolger Dr. Katrsten Ruscher bewusst geworden ist, dass er nicht unbedingt die Interessen von Paul vertreten muss, sondern es auf der Welt auch andere Menschen gibt, die eigentlich Spaß an der Philatelie haben wollen.

Bisher ist diese Hoffnung unerfüllt geblieben. Im Gegenteil, es liegen Drohungen von Klagen in der Luft (von Paul gegen mich seit 13.12.2016) und ein neues, ich schreibe mal "Begehren" seit gestern von Dr. Ruscher, aber dazu vorerst nichts weiter.

Ganz nebenbei funktioniert der Spaß an der Philatelie aber trotzdem, wenn man mal die vielen Beiträge zum Thema Köpfeserie in den letzten Monaten hier im Forum und auch auf meiner Köpfeseite so betrachtet. Ich bekomme viele zustimmende Mails und Anrufe, manche Abende rufen mich 3 oder 4 Leute an. Und wer die Wahl des beliebtesten Prüfers hier im Forum verfolgt hat, liegt Paul mindestens 20 Stellen hinter mir, Ruscher taucht überhaupt nicht auf.

Ich habe hier nur eine verkürzte Zusammenfassung gegeben, der ArGe-Krieg ging noch in deutlich mehr Runden vonstatten. Eine war eine Abstimmung auf der MV im März 2015 im Berliner Postmuseum. Biebaß ließ die Mitglieder darüber abstimmen, ob auch andere Prüfer als die BPPs an der Bearbeitung der Michel-Änderungen mitarbeiten dürfen. Er bekam dafür 54% Zustimmung. Nicht 90.

Am Montag danach saß Michael Schierack bei mir auf dem Zahnarztstuhl. Er hatte gerade als CDU-Spitzenkandidat die Koalitionsverhandlungen mit Woidtke verloren, seine CDU hatte den Kürzeren gezogen und in Brandenburg regiert seitdem die Linke mit der SPD. Micha sagte mir: Manchmal braucht es eben seine Zeit. Nur nicht aufgeben.

In diesem Sinne
viele Grüße
Carsten
 
Carsten Burkhardt Am: 21.01.2017 11:35:25 Gelesen: 83820# 189 @  
Ich muss noch einen nachlegen, zum Hauptthema passend, ohne aber zu sehr in die Details zu gehen. Nur so viel, es geht um die Farben bei 1 DM Pieck mit Wasserzeichen Kreuzblumen. Für alle, die sich mit der Serie nicht so auskennen:

(1) Zuerst wurde auf dünnem, stark durchscheinendem Papier gedruckt und danach auf dickem, nicht durchscheinenden.

(2) Zuerst wurde auf Platten in Type I gedruckt und später auf neuen Platten in Type II.

(3) Es gibt mehrere sauber trennbare Farben, die zeitlich nacheinander verwendet wurden. Auf (3) basiert die Michel-Katalogisierung.

(4) es gibt eine zeitliche Abfolge der Druckvermerke

Wenn man das so nimmt, kann es eigentlich eine späte Farbe nicht in Type I auf dem ersten Papier geben.
Oder es wäre viel Naheliegender, dass man sich mal beim Prüfen in der Farbe irrt, als dass zu einem späterem Zeitraum (ich rede hier vom Abstand mehrerer Jahre) das frühe Papier für den Druck einer Marke in Type II mit einer späten Farbe verwendet werden würde.
Nun denn, es gibt da eine Marke auf der Steckkarte eines Prüfers, die offensichtlich nicht dorthin gehört. Und er prüft offensichtlich, sagen wir mal ambitioniert häufig etwas daneben.
Das fiel Sammlern auf und sie haben mir Bescheid gesagt.
Red mal mit dem, Du bist doch auch Prüfer.
Gut, ich habe ihn auf der Messe in Berlin angesprochen und das Problem vorgetragen.
Seine Antwort: Und da wird sie auch noch lange stecken bleiben. Wir im BPP prüfen visuell und auch nicht nach Typen!
Das Zitat ist nicht wörtlich, aber sinngemäß.
Soll heißen: Ihr mit Eurer Messtechnik könnt mir nichts, im BPP steckt man die Marken eben anders
und: Es gibt keine Typen, das sind alles nur abgenutzte Platten, alles Unfug.
Mit letzterer Aussage hat ein sehr hochstehender Bundesdruckerei-Experte Geigle überzeugt, dass die Aufnahme in den Michel gestoppt werden muss. Leider hat sich die Person nicht zu ihrer Aussage bekennen wollen und nicht auf meine oder Schönherrs Nachfragen reagiert.

Falls jemand wirklich Interesse hat, kann ich das Bild eines Kurzbefundes mit einer entsprechenden Prüfung nachliefern.

Anfangs fand ich es wirklich pervers, die Fehlprüfungen anderer Kollegen zu sammeln. Als ich frisch im VPP war, hat Dieter Hettler stundenlange Vorträge über die Prüfungen seiner Kollegen gehalten. Das ist letztlich in ellenlangen und teuren Streitigkeiten vor Gericht ausgeartet, die dann zu horrenden Beitragserhöhungen im VPP und zu Austritten/Rauswürfen führten.

Mit manchen Leuten kann man reden, mit anderen nicht.

Viele Grüße
Carsten
 
Richard Am: 24.01.2017 09:23:26 Gelesen: 83444# 190 @  
@ Richard [#185]

Hallo Herr Paul,

nur einige Anmerkungen zu Ihrer Mail, die das Philaseiten Forum betreffen.

da ich kein Mitglied Ihrer Foren bin und auch nicht sein möchte, solange ich nicht bei jeder Person weiß, mit wem ich es zu tun habe

(a) Wenn Sie Mitglied wären wie 32 weitere Prüfer des BPP, würden Sie von der überwiegenden Zahl unserer Mitglieder die Namen und Daten sehen können. Aussenstehende haben aus Datenschutzgründen keinen Einblick.

(b) Ihr Argument ist mit dem von Herrn Geigle übereinstimmend und seit Jahren bekannt. Er hat sich dennoch angemeldet.

(c) Leider halten sich - trotz unserer Bitte um Namensänderung - auch nicht alle BPP Prüfer an die Richtlinie des BPP, in Foren nur unter ihrem Echtnamen aufzutreten.

Mir wäre es auch lieber, wenn alle Mitglieder unter ihrem Echtnamen schreiben würden.

Befremdlich finde ich, dass die Plattform unter „Fehlprüfungen BPP und VP“ firmiert ohne den VPEX, der sich ja selbst als Konkurrent zum VP und dem BPP darstellt und von den Forumsmitgliedern offensichtlich auch so wahrgenommen wird.

Die vielen Beispiele von Fehlprüfungen in diesem Thema betreffen fast ausschliesslich den BPP und in geringem Umfang den VP, nicht jedoch die VPEX Prüfer. In der Wahrnehmung der Mitglieder zu allen Prüfern spielt der VPEX zudem keine grosse Rolle [1] mit Ausnahme des VPEX Prüfers Carsten Burkhardt, von dem bei uns bisher keine Fehlprüfungen bekannt wurden.

Abschliessend noch der Hinweis, dass wir gerne - auch ausserhalb des Forums - mit einer immer grösser werdenden Zahl von BPP, VP und sonstigen Prüfern zusammenarbeiten und diese wo immer möglich auch in ihrer Arbeit unterstützen, zum Beispiel durch unsere Stempel-Datenbank [2], die zunehmend intensiver in Anspruch genommen wird. Dies wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

Schöne Grüsse, Richard Ebert

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=9723&CP=0&F=1
[2] http://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/879
 

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