Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Berlin Dauerserie Deutsche Bauwerke
Das Thema hat 91 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3   4  oder alle Beiträge zeigen
 
Frankenjogger Am: 17.03.2019 17:19:35 Gelesen: 21041# 67 @  
Hallo Michael,

zwei schöne Belege. Ich habe mal meine Email-Adresse freigeschaltet. Deine konnte ich nicht einsehen.

Gerne kannst du mich kontaktieren, du kannst natürlich auch hier schöne Belege zeigen.

Viele Grüße,
Klemens
 
padibo Am: 18.03.2019 17:29:53 Gelesen: 21001# 68 @  
Hallo Klemens,

ich heiße Dietmar und nicht Michael. :-) Hier nochmal ein paar schöne Belege. Dann hab ich noch eine Frage: Die 1,80 DM-Frankatur nach meiner Meinung 10 Pfg überfrankiert. Was meinst Du dazu?

Schöne Grüße
Dietmar






 
Frankenjogger Am: 18.03.2019 19:24:33 Gelesen: 20986# 69 @  
Hallo Dietmar,

ich bitte vielmals um Entschuldigung, da habe ich doch in der Eile aus Versehen den Namen von Michael Mallien als Ansprechperson gelesen.

Ja, da sind schöne Briefe dabei. Die 180er Frankatur ist auch aus meiner Sicht 10 Pf überfrankiert. Der Brief mit den zwei 20er Viererblocks ist evtl. auch nicht richtig frankiert. Ich habe momentan nur Unterlagen für Briefe bis 250 g hier vor Ort und kann nicht sagen, ob ein Fern-Brief 251 bis 500 g 80 Pf gekostet hätte. Aber bei der philatelistischen Aufschrift ist Vorsicht geboten.

Wo ich mich jedoch immer zurückhalte, ist bei Briefen mit Angaben zur schönen philatelistischen Behandlung durch die Post. Ich habe zwar auch philatelistisch beeinflusste Briefe in meiner Sammlung, gerade bei Sondermarkenfrankaturen, aber das mag ich nicht.

So, jetzt habe ich viel getextet und möchte noch zwei Briefe zeigen.



Zwei Postprotestaufträge; Das Porto errechnet sich hierbei aus O-Brief 10 Pf + R-Gebühr 80 Pf plus Nachnahmegebühr 80 Pf, einmal mit 2x 70 Pf + 30 Pf und einmal mit 1 DM + 70 Pf, macht je 1,70 DM Porto.

Viele Grüße,
Klemens
 
padibo Am: 29.04.2019 20:53:37 Gelesen: 20487# 70 @  
Hier nochmal ein paar schöne und seltene Belege zum Wonnemonat Mai.





Viele Grüße und eine sonnige philatelistische Mai-Tour z.B. nach Essen zur Briefmarken-Messe.
 
hajo22 Am: 30.04.2019 14:47:18 Gelesen: 20402# 71 @  
Eine an mich adressierte Büchersendung aus Berlin vom 17.12.1972, frankiert mit 30 Pfg. große Bauten rot (Berlin Nr. 275) + Zusatzfrankatur 20 Pfg. (Bund Nr. 647) = 50 Pfg. für eine Sendung bis 100 gr.

Der "Gebühr bezahlt"-Stempel ist m.E. nicht zum Porto zu rechnen.

Vermutlich war eine Preisliste enthalten, ich weiß es nicht mehr.



Auf der Couvertrückseite ist der Vermerk "Hier offen" zu sehen.

Meine damalige Anschrift habe ich überdeckt.

hajo22
 
Frankenjogger Am: 05.05.2019 21:05:07 Gelesen: 20253# 72 @  
Hallo,

nachdem durch Richards Kopieraktion hier mein Lob für padibo's Belege verloren gegangen ist, möchte ich das hier noch einmal nachholen.

Bei mir kommen doch immer mal wieder neue Belege ins Gehege, die ich auch zeigen möchte.

Zur Serie der kleinen Bauwerke habe ich eine passable Mehrfachfrankatur des 70-Pf-Wertes bekommen. Kein Highlight, aber auch keine faule Banane.

Zwar ein Fensterbrief, aber ein Ortsbrief mit Einschreiben und Rückschein aus dem Tarif ab 1.4.1966 (10 + 80 + 50). So etwas nehme ich immer gerne mit.



Schönen Sonntag Abend,
Klemens
 
padibo Am: 09.05.2019 17:15:16 Gelesen: 20122# 73 @  
Der Ausflug zur Briefmarkenmesse in Essen hat mich auch zum Philaseiten-Stand gebracht und ich traf dort Richard zu einem netten Gespräch über die Zukunft des Sammelns. Ich freue mich, dass er diese Seiten mit soviel Engagement und uneigennützig betreibt. Das habe ich bisher nicht gewußt und es hat mich sehr überrascht.

Hier noch ein schöner Beleg aus dem heutige Weltkulturerbe "oberes Mittelrheintal" mit einer 10-fach-Frankatur mit der Pfalz bei Kaub im Rhein. Von Berlin nach Südafrika. Als die Marke herauskam, ahnte noch keiner, dass wir mal Weltkulturerbe werden würden.

Schöne Grüße vom Rhein
Dietmar


 
padibo Am: 16.06.2019 17:41:26 Gelesen: 19590# 74 @  
Heute möchte ich die 40’er der großen Bauwerke vorstellen. In ihrer Farbe wirkte sie auf mich eher fremd, während ich die 40’er aus der Vorgängerserie in blau doch ansprechender fand. Aber bemerkenswert ist, dass ihre Verwendung im normalen Briefverkehr eher selten in der Einzelverwendung war. Man nutzte sie z.B. in Drucksachen und Warensendungen. Die Berliner Ausgabe ist jedoch noch seltener zu finden meist wurde sie ausgeschnitten und abgewaschen, oft war der Karton zu dick und unhandlich fürs Album.

Hier eine Marke auf dickem Karton, das Porto 40 Pfg galt ab 501 g bis 1000 g. in der Portoperiode vom 1.4.1966 bis 31.8.1071. Im Ortsverkehr war dies die einzige Möglichkeit, diese Marke zu verwenden.

Gruß Dietmar


 
Michael Mallien Am: 16.06.2019 17:47:39 Gelesen: 19588# 75 @  
@ padibo [#74]

Hallo Dietmar,

schöner Beleg, danke fürs Zeigen!

Klemens zeigt in Beitrag [#42] noch eine andere Einzelfrankatur in dieser Tarifperiode, nämlich eine Briefdrucksache der zweiten Gewichtsstufe.

Unzweifelhaft sind Einzelfrankturen des 40-Pf-Wertes selten. Ich haben selbst noch keinen solchen Beleg in den Händen gehabt.

Viele Grüße
Michael
 
Frankenjogger Am: 02.08.2019 21:45:44 Gelesen: 19182# 76 @  
Hallo,

auch hier möchte ich zwei weitere Belege, zwei Mischfrankaturen zeigen.

Bild 1 zeigt einen Fernbrief mit Einschreiben und Eilboten mit 2 DM und 10 Pf von 1969. Das hätte auch eine schöne Mehrfachfrankatur mit dem 70-Pf-Wert sein können.



Bild 2 zeigt einen Luftpost-Auslandsbrief in die Schweiz von 1970, auch mit Einschreiben und Eilzustellung. Porto 2,30 DM, das ging nur als Mischfrankatur. Luftpost innerhalb Europas war 1970 gebührenfrei.



Ein schönes Wochenende,
Klemens
 
padibo Am: 04.08.2019 08:47:13 Gelesen: 19101# 77 @  



Hier ist die gesuchte 70-er Mehrfachfrankatur. Sie setzt sich zusammen aus Fernbrief bis 20 gr - 30 Pfg + Einschreiben 80 Pfg + Eilzustellung am Tag 100 Pfg = 210 Pfg.

Noch einen schönen Sonntag
 
Frankenjogger Am: 18.08.2019 16:42:24 Gelesen: 18891# 78 @  
Hallo Dietmar,

wieder ein schöner Brief, Danke!

Ich möchte noch eine Privatganzsache zu 30 Pf zeigen.



Gruß, Klemens
 
padibo Am: 29.09.2019 18:36:13 Gelesen: 18328# 79 @  
Hallo Klemens,

hier noch eine weitere ungewöhnliche Frankatur. Eine Express-Postkarte. Tarif 20 Pfg. Postkarte und 100 Pfg. Eilboten. In dieser Verwendung sicher nicht häufig. Rückseitig viel privater Text.

Gruss Dietmar


 
Frankenjogger Am: 08.10.2019 19:55:35 Gelesen: 18199# 80 @  
@ padibo [#79]

Hallo Dietmar,

ich habe erst jetzt gesehen, dass du einen neuen Beleg hier gezeigt hast. Glückwunsch zu diesem Stück! So etwas muss man erst einmal finden.

VG, Klemens
 
Frankenjogger Am: 29.10.2019 18:43:02 Gelesen: 17888# 81 @  
Hallo,

ein schönes Stück habe ich in Sindelfingen gefunden, das so hier auch noch nicht zu sehen war. Es ist eine Mehrfachfrankatur mit der 50er auf einem Ortsbrief 21-40 g mit Einschreiben.



Einen schönen Abend,
Klemens
 
Seku Am: 21.03.2020 17:41:34 Gelesen: 16149# 82 @  
@ Frankenjogger [#33]

Hallo Klemens,

ich habe hier den passenden FDC



Mi.-Nr. 271

Ich wünsche ein schönes Wochenende, bleibt gesund !

Günther
 
Frankenjogger Am: 22.11.2020 11:48:34 Gelesen: 13370# 83 @  
Hallo,

dass ich hier nichts mehr Neues zeigen konnte hängt sicher auch mit Corona zusammen und der dadurch mangelnden Möglichkeit Tauschtage oder Messen besuchen zu können. Somit kann ich erst nach über einem Jahr einen Neuzugang verzeichnen, dafür einen sehr Schönen. Es ist eine Einzelfrankatur des Wertes zu 60 Pf auf einer schweren Briefdrucksache (101 - 250 g) aus dem Jahr 1967.



Einen schönen Sonntag wünscht,
Klemens
 
padibo Am: 24.11.2020 18:26:32 Gelesen: 13286# 84 @  
Hallo Klemens,

ich freue mich, dass Du diesen schönen Beleg eingestellt hast.

Als ich jung war, Mitte der 1960-er und Anfang der 1970-er Jahre, hatte ich Zugang zu einer Behörde und durfte abends immer den Papierkorb im Flur nach interessanten Marken durchsuchen. Von Berlin war der Posteingang natürlich nicht stark und besonders die Sondermarken Bund und Berlin waren meist schon aus den Briefen herausgeschnitten. Für mich blieben oft nur die Dauermarken übrig. Auch die mit schönen Stempeln waren meist schon weg und ich hatte oft nur die Massenware und die Rollenstempel für mich. Mir war damals auch nicht bewußt, dass es besser ist, ganze Belege aufzuheben, außerdem durfte ich von dort wegen Datenschutz sowieso keine ganzen Umschläge mitnehmen. Also musste ich alles ausschneiden.

So kam ich eher zum Sammeln von Dauerserien.

Dein Brief wurde ja in größerer Stückzahl verschickt - Auktionskatalogen sind ja keine einzelnen Sendungen - da müssten eigentlich noch einige in Kartons versteckt schlummern. Es gab in Berlin ja noch mehrere Auktionshäuser, die auch ihre Kataloge versandt haben.

Ich habe hier als Augenschmaus noch einen Nachnahmebeleg mit 2 x 60 Pfg, innerhalb Berlins gelaufen. Das Porto setzt sich zusammen aus der Vorzeige-Gebühr 1,00 DM und 20 Pfg Drucksachenporto. Sicherlich auch nicht so häufig. In der portogerechten kurzen Gültigkeit von 01.09.1971 - 01.07.1972.

Viele Grüße und bleibt alle gesund.
Dietmar


 
Frankenjogger Am: 25.11.2020 18:51:06 Gelesen: 13211# 85 @  
@ padibo [#84]

Hallo Dietmar,

danke für die Darstellung deiner Papierkorbfunde und auch für das Zeigen dieses schönen Beleges, auch wenn er gelocht ist. Aber, eine Lochung bei Nachnahmebelegen ist ja schon fast als Bedarf zu betrachten, da solche Belege häufig als Zahlungsbeweis abgeheftet wurden.

Mir selbst fehlt eine Mehrfachfrankatur der 60er und der 80er noch in meiner Sammlung.

Mit deiner Darstellung, dass doch viele solcher Belege verschickt wurden, und sicher noch einige überlebt haben dürften, hast du natürlich recht. Aber, ich bin seit über 20 Jahren Berlin-Briefe-Sammler (Zeitraum 1948 - 1991, die ganze Bandbreite). Die 60er "Bauwerke groß" gehört für mich zu den ganz seltenen modernen Einzelfrankaturen von Berlin, vor allem aus dem Verwendungszeitraum 1967-1972 etwa. Die Mehrfachfrankaturen sowieso. Die von mir in [#44] gezeigte Briefdrucksache brachte auf einer Auktion im Jahre 2014 einen Zuschlag von 80 €! Das sind immerhin 100 € Endpreis. Ein Auslandsbrief mit 60 Pf EF von 1971 brachte 2017 einen Zuschlag von 50 €. Das zeigt denke ich die Seltenheit auf dem Markt, und da gehören solche große Briefe auch dazu, zu der Seltenheit meine ich. Im Preis dürften sie niedriger liegen, da größere Briefe immer noch stiefmütterlich von vielen Sammlern betrachtet werden. Ich habe in den über 20 Jahren sicher keine fünf Belege dieser Art gesehen.

Und zum Schluss noch eine Anmerkung zum Datenschutz. Dieser wurde in den 1970er Jahren sicher noch nicht ausgeprägt angewiesen und auch eingehalten. Sonst hätten wir heute aus dieser Zeit viel weniger Belege zur Verfügung. Die Ansichten Richtung Datenschutz dürften sich erst im neuen Jahrtausend gefestigt haben und auch praktiziert worden sein.

Gruß, Klemens
 
Briefuhu Am: 15.11.2021 14:24:46 Gelesen: 6410# 86 @  
Hier ein Eilbrief mit 13 x Michel Nr. 272, 10 Pfennige, der Bauwerke groß, vom 15.03.1971, von Berlin nach Oerlinghausen mit rückseitigem Ankunftsstempel vom 16.03.1971.



Schönen Gruß
Sepp
 
Frankenjogger Am: 30.11.2021 21:09:55 Gelesen: 6095# 87 @  
Hallo,

heute zeige ich einen Beleg, der etwas unbedarft bei mir schlummerte, bis ich erkannte, dass er etwas Besonderes ist.

Der Beleg zeigt eine Mischfrankatur von 110 Pf und 2 DM auf Fernbrief mit Einschreiben und Eilzustellung. Die Gebühr betrug in der Zeit vom 1.4.1966 - 31.8.1971 eigentlich 2,10 DM (Bf 30 Pf + R-Geb. 80 Pf + Eilboten 100 Pf). Da wäre der Brief eigentlich überfrankiert gewesen.

Nachdem ich den Empfangsort - Martinslamitz mal gegoogelt hatte, stellte ich fest, dass das ein kleiner Ort über Schwarzenbach an der fränkischen Saale, südlich von Hof ist und somit eine Landzustellung erforderlich war. Die Landzustellung kostete die doppelte Eilbotengebühr, also 2 DM. Somit ist mein Beleg portorichtig und etwas Besonderes.



Viele Grüße,
Klemens
 
muemmel Am: 30.11.2021 21:53:47 Gelesen: 6088# 88 @  
@ Frankenjogger [#87]

Moin Klemens,

Glückwunsch zu dem Beleg. Eilbriefe mit Zustellung im Landpostbezirk muss man lange suchen, aus welcher Zeitepoche auch immer.

Schönen Gruß
Mümmel
 
fogerty Am: 30.11.2021 22:43:51 Gelesen: 6080# 89 @  
Einzelfrankatur,60 Pfg mit Werbestempel von der Funkausstellung 1971, von Berlin nach Meran.



Grüße
Ivo
 
Frankenjogger Am: 02.12.2021 15:53:28 Gelesen: 5997# 90 @  
@ muemmel [#88]

Danke, suchen alleine hilft leider nicht immer, man muss sie auch erkennen! ;-)

@ fogerty [#89]

Ein schöner Beleg, aber Italien war seit 1965 Mitglied im CEPT, somit war bei Standardsendungen kein Auslandsporto nötig.

Das richtige Porto wäre hier noch 30 Pf gewesen. Das Thema hatten wir auch gerade im Heinemann-Thread.

Viele Grüße,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 02.12.2021 18:35:09 Gelesen: 5971# 91 @  
@ Frankenjogger [#87]
@ muemmel [#88] und @ Alle!

Da muss ich leider zurückrudern. Das hätte ich eigentlich selbst wissen müssen.

Die Landzustellung gab es in der Bundesrepublik, einschließlich Berlin nur bis 1963, danach gab es nur noch die Nachtzustellung.

Somit dürfte der Brief doch überfrankiert sein.

Danke an padibo, der mich darauf hingewiesen hat.

Schönen Abend,
Klemens
 

Das Thema hat 91 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3   4  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.