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Thema: Gemeinsames Postamt von 2 Orten mit beiden Namen im Stempel
Das Thema hat 70 Beiträge:
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volkimal Am: 20.04.2020 17:44:17 Gelesen: 8549# 46 @  
@ Todtnau [#45]

Hallo Willi,

sagenhaft! Gleich drei neue Postämter in nur zwei Tagen.

Vielen Dank und viele Grüße
Volkmar
 
Todtnau Am: 21.04.2020 15:50:08 Gelesen: 8489# 47 @  
Hallo,

mir ist noch ein Ort eingefallen, wo es solche Stempel gegeben hat, und zwar in Efringen-Kirchen. Die Gemeinde entstand 1942 durch Zusammenschluss der beiden alten Dörfer Efringen und Kirchen.

Stempel siehe in Philastempel unter:

https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1164

Grüße aus dem Schwarzwald

Willi
 
volkimal Am: 21.04.2020 18:30:45 Gelesen: 8470# 48 @  
@ Todtnau [#47]

Hallo Willi,

ich bin überwältig. Erst passiert lange Zeit kaum etwas bei diesem Thema und jetzt das!

Vielen Dank und viele Grüße
Volkmar
 
Christoph 1 Am: 22.04.2020 00:00:08 Gelesen: 8442# 49 @  
@ volkimal [#48]

Hallo Volkmar,

jetzt geht hier richtig die Post ab, im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich vermute, dass ich noch einen passenden Kandidaten gefunden habe:

FISCHBACH-WEIERBACH



Genau dieser Stempel, der von Lothar in die Datenbank eingestellt wurde [1], war hier im Forum vor Jahren schon mal Thema. Und schon damals ging es um die Zuordnung des Postortes. Am 1.12.2015 fragte Lothar im Forum, ob jemand etwas zum Ort Fischbach-Weierbach sagen kann [2].

Unter anderem Du selbst, Volkmar, hast seinerzeit geantwortet [3]:

Fischbach ist weiter selbstständig, die Orte gehören also nicht mehr zusammen

Ich hatte jetzt wieder einen Stempel aus diesem Ort "am Wickel" und bin der Sache deshalb noch ein wenig tiefer auf dem Grund gegangen.

Mein Ergebnis: Fischbach und Weierbach gehörten noch nie zusammen, sie hatten nur ein gemeinsames Postamt. Und wie so oft ist auch hier der Grund ein Bahnhof, der genau zwischen den beiden Orten liegt.

Fischbach an der Nahe war schon immer und ist auch bis heute eine selbständige Gemeinde im Landkreis Birkenfeld [4].

Weierbach war bis 1970 eine selbständige Gemeinde, gehörte also nie zu Fischbach und ist seit 7.11.1970 ein Stadtteil von Idar-Oberstein.

Nun hoffe ich, dass ich richtig liege und nichts übersehen habe.

Viele Grüße
Christoph

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/121017
[2] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=117482#M111 (Beiträge ab #110)
[3] https://www.philaseiten.de/beitrag/117533
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Fischbach_(bei_Idar-Oberstein)
 
volkimal Am: 22.04.2020 08:03:00 Gelesen: 8412# 50 @  
@ Christoph 1 [#49]

Hallo Christoph,

Wahnsinn! Ein weiterer Ort in so wenigen Tagen.

Woher hast Du die Info, dass das Postamt im Bahnhof war [1] ?

In welcher Quelle steht das oder ist es eine Vermutung?

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/121017
 
Christoph 1 Am: 22.04.2020 09:49:37 Gelesen: 8375# 51 @  
@ volkimal [#50]

Guten Morgen Volkmar,

es ist nur eine Vermutung. Sie stützt sich auf zwei Grundlagen:

1. Im Wikipedia-Artikel von Weierbach heißt es: "Der Stadtteil verfügt über einen Bahnhaltepunkt mit Namen Fischbach-Weierbach."
2. Im PLZ-Verzeichnis von 1961 findet sich das Postamt Fischbach-Weierbach.

Da die beiden Orte jedoch nie zusammengehörten, habe ich daraus geschlossen, dass dieses Postamt sich in dem Bahnhof befunden hat. Kann aber auch ein Trugschluss sein.

Viele Grüße
Christoph
 
ginonadgolm Am: 22.04.2020 10:43:03 Gelesen: 8369# 52 @  
@ Christoph 1 [#51]
@ volkimal [#50]

Guten Morgen,

im Ortsverzeichnis Post von 1980 ist folgender Eintrag vorhanden:

Fischbach-Weierbach = 6580 Idar-Oberstein und

PA Idar-Oberstein 25 (Weierbach A8)

Beste Grüße von
Ingo aus dem Norden
 
volkimal Am: 28.04.2020 20:04:51 Gelesen: 8209# 53 @  
Hallo zusammen,

das war nicht der letzte neue Stempel bei diesem Thema. Olaf (DERMZ) hat mich auf den Stempel Hainsberg-Deuben aufmerksam gemacht, den Cantus bei Philastempel eingestellt hat. Der zweite Stempel ist von PeterPan100:



Hainsberg ist ein Stadtteil der sächsischen Großen Kreisstadt Freital im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Das bis dahin selbstständige Hainsberg wurde am 1. Januar 1964 nach Freital eingemeindet.

Deuben war bis zum Jahr der Gründung von Freital 1921 eine eigenständige Gemeinde. Erste Bestrebungen zum Zusammenschluss der drei größten Orte im Döhlener Becken, Deuben, Döhlen und Potschappel, gab es seitens des Deubener Gemeindevorstandes Rudelt. Am 1. Oktober 1921 schlossen sich diese drei Gemeinden schließlich zur Stadt Freital zusammen.

Viele Grüße
Volkmar
 
Christoph 1 Am: 17.05.2020 02:04:44 Gelesen: 7826# 54 @  
Hallo Volkmar,

beim Bearbeiten von Stempeln in der philastempel-Datenbank habe ich einen weiteren "Kandidaten" gefunden (eingestellt von philaseiten-Mitglied peno [1]):



Hier hat jemand den Stempel rund aus einem Postformular ausgeschnitten, deshalb sieht es etwas seltsam aus. Es ist ein Poststellenstempel bzw. Tagesstempel von Elben-Elberberg über Fritzlar. Nur gab es einen Ort diesen Namens in Wirklichkeit gar nie.

Wikipedia [2] weiß bescheid: Am 1. Januar 1967 schlossen sich die beiden bis dahin selbstständigen Dörfer Elben (Unterdorf) und Elberberg (Oberdorf) zur kurzlebigen Gemeinde Elbenberg zusammen. Die beiden Ortsteile sind inzwischen weitgehend zusammengewachsen. Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen wurde Elbenberg am 31. Dezember 1971 ein Stadtteil von Naumburg.

Es gab demnach bis Ende 1966 selbständige Orte Elben und Elberberg, danach von 1967 bis Ende 1970 die Gemeinde Elberberg. Aber das gemeinsame Postamt gab es zumindest seit 1954, wie uns der Stempel zeigt.

Viele Grüße
Christoph

[1] https://philastempel.de/stempel/zeigen/320403
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Elbenberg#Zusammenschluss
 
volkimal Am: 16.06.2020 14:03:51 Gelesen: 7595# 55 @  
Hallo zusammen,

beim Thema „Stempel heute vor 100, 150, 200 Jahren usw.“ habe ich vor 4 Tagen diesen dänischen Stempel aus Bov (dänisch) = Bau (deutsch) gezeigt. Durch ihn habe ich ein weiteres Beispiel zum Thema „Gemeinsames Postamt von 2 Orten mit beiden Namen im Stempel“ gefunden.



Bei Delcampe bzw. StampsX fand ich mehrere Abschläge des Stempels mit der Ortsangabe Bülderup-Bau (dänisch Bylderup-Bov). Dazu die Angaben aus dem Ritter, Geographisch-statistisches Lexikon (1905):

Bülderup: Dorf in Schleswig-Holstein, Kreis- und Amtsgericht Tondern, 267 Einwohner
Post und Telegraphenstation Bülderup-Bau. Eisenbahnstation der Linie Tingleff - Tondern.

Bau: Kirchdorf in Schleswig -Holstein, Kreis- und Amtsgericht Flensburg, 450 Einwohner Post und Telegraphenstation Bülderug-Bau, Eisenbahnstation der Linie Tingleff - Tondern, Pferdemarkt.

Es handelt sich also eindeutig um zwei eigenständige Orte mit einem gemeinsamen Postamt. Dieses wird auch von Wikipedia bestätigt [1]. Dort heißt es u.a. Das Kirchdorf ist heute mit der zur Gemeinde Burkal gehörigen Ortschaft Bov (dt.: Bau – nicht zu verwechseln mit dem weiter südöstlich gelegenen Kirchdorf des Kirchspiels Bov Sogn) zusammengewachsenen, mit dem es einen gemeinsamen Bahnhof hatte.

Bülderup und Bau sind also auch in der dänischen Zeit zwei verschiedene Orte. Und auch in Dänemark gibt es den entsprechenden Stempel des gemeinsamen Postamtes Bylderup-Bov, den ich bei Delcampe fand.



Mein Stempel aus Bov vom 12.06.1920 fällt in die Zeit des Abstimmungsgebietes Schleswig. Hierzu etwas dessen Geschichte aus Wikipedia [2]:

Bei der Volksabstimmung in der 1. Zone (Nordschleswig) am 10. Februar 1920 stimmten 24,98 % für Deutschland und 74,39 % für Dänemark. Die Abtretung Nordschleswigs an Dänemark erfolgte am 15. Juni 1920. Der Tag wird in Dänemark als Wiedervereinigungstag bezeichnet und es werden am 15. Juni noch heute in Nordschleswig Feiern über die Wiedervereinigung abgehalten.

Mein Stempel vom 12.6.1920 wurde also drei Tage vor der Abtretung des Abstimmungsgebietes Nordschleswig an Dänemark abgeschlagen. Es handelt sich aber offensichtlich schon um einen dänischen Tagesstempel. Es ist der dänische Ortsname und man sieht man eindeutig an der Uhrzeitangabe „6-9 e“. Das „e“ steht vermutlich für Nachmittag = eftermiddag oder Abend = Eve.


Die dänischen Stempel wurden mit der Einführung der Marken in der 1. Zone ab dem 20.5.20 eingesetzt.

Nachdem ich das alles festgestellt habe, wunderte ich mich, dass in meinem dänischen Stempel vom 12.6.1920 nur die Ortsangabe „Bov“ und nicht „Bylderup-Bov“ steht. Gunnar (cihs) war so nett, mir das alles zu erklären.

Einen dänischen Stempel Bylderup-Bov gab es während der Abstimmungszeit nicht. Der ist laut dänischem Stempelkatalog erst ab dem 19.4.1921 bekannt. Im ehemaligen deutschen Postamt Bülderup-Bau verwendete man einen Stempel, in dem nur Bylderup stand. Ihr seht ihn hier [4].



Auf der Karte [3] sieht man die Bahnstation Bülderup-Bau (rot markiert). Bülderup lag nordöstlich und Bau südwestlich der Bahnstation. Mein Stempel aus Bov hat mit dem Postamt Bülderup-Bau allerdings nichts zu tun. Er stammt aus dem bei Wikipedia [1] erwähnten Bov Sogn (grün markiert). Dort gab es nur in der Zeit vom 20.05.1920 – 29.06.1920 ein Postamt.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bylderup_Sogn
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Volksabstimmung_in_Schleswig
[3] Ravensteins Atlas des Deutschen Reiches (1883)
[4] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=236733
 
volkimal Am: 30.06.2020 14:28:11 Gelesen: 7488# 56 @  
Hallo zusammen,

erst dachte ich, dass ich wieder ein neues Beispiel zu diesem Thema entdeckt habe. Inzwischen bin ich mir aber nicht mehr sicher. Es geht um diesen Stempel:



Im Stempel stehen zwei Namen: La Calamine (franz.) = Kelmis (deutsch) und Neu Moresnet. Es geht dabei um den ostbelgischen Kanton Eupen. Das Gebiet hat eine ausgesprochen wechselhafte Geschichte hinter sich. Auf der Karte sah ich zuerst, dass Moresnet ca. 2 m westlich von Kelmis liegt. Dann entdeckte ich jedoch, dass es zusätzlich Neu-Moresnet gibt. Es liegt ca. 1 km östlich von Kelmis.

Bei Wikipedia [1] bzw. [2] steht:

Die Gemeinde Kelmis besteht aus den Orten Hergenrath, Kelmis (ehemals Altenberg oder Neutral-Moresnet) und Neu-Moresnet (ehemals Preußisch-Moresnet).
Neu-Moresnet ging 1920 aus dem bis 1919 zu Deutschland gehörenden Teil Moresnets (Preußisch-Moresnet) hervor.

Vermutlich waren Kelmis und Neu-Moresnet früher eigene Orte. Es könnte auch sein, dass es nur die Gemeinde Kelmis gab und es sich nur um zwei Ortsteile gehandelt hat. Was genau richtig ist habe ich bisher nicht herausgefunden. Hier hilft auch der „Ritter“ nicht weiter, da die Angaben dort auch zu ungenau sind.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kelmis
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Ostbelgien
 
DERMZ Am: 03.07.2020 09:26:19 Gelesen: 7324# 57 @  
Guten Morgen,

ich denke ich habe wieder einen Teilnehmer-Stempel für diese Gruppe gefunden. Fündig bin ich in Italien am Lago Maggiore geworden.



Leider ist der Abschlag nicht der Beste, deutlich erkennbar ist der erste Ort: LEGGIUNO. Doch was steht danach? Mit ein wenig Hilfe von der italienischen Bucht, fand ich die Lösung: SANGIANO. Somit haben wir einen Stempel aus Legggiuno und Sangiano, beides Nachbarorte, etwa 1 km voneinander entfernt, jedoch beides eigenständige Gemeinden.

Viele Grüße Olaf
 
longdoz Am: 03.07.2020 13:46:16 Gelesen: 7303# 58 @  
@ Christoph 1 [#54]

ein Stadtteil von Naumburg

Zur Verdeutlichung sei angemerkt, dass es hier um Naumburg in Hessen, eine Nachbarstadt von Fritzlar, geht und nicht um Naumburg an der Saale (Sachsen-Anhalt).

Mats
 
volkimal Am: 04.07.2020 09:37:09 Gelesen: 7210# 59 @  
@ DERMZ [#57]

Hallo Olaf,

vielen Dank - schon wieder ein neues Doppelpostamt für dieses Thema.

Wenn man bei Wikipedia nachschlägt, list man unter Sangiano:

1809 Fusion mit Leggiuno
1827 Fusion mit Leggiuno

Bei Leggiuno sind diese Fusionen dagegen nicht erwähnt. 1809 gab es aber eine Reihe anderer Fusionen. Wann die Orte zwischenzeitlich genau zusammengehörten kann ich bisher nicht sagen. Es scheint aber auf jeden Fall wieder ein interessanter und komplizierter Fall zu sein.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 22.11.2020 11:26:48 Gelesen: 5472# 60 @  
Hallo zusammen,

Olaf (DERMZ) hat mich auf einen weiteren Stempel zu diesem Thema hingewiesen, den Wolfgang (wheilmann) in die Datenbank eingestellt hat. Er ist Teil eines im Forum gezeigten Beleges von BeNeLuxFux:



Hyon und Ciply waren eigenständige Orte. Inzwischen gehören beide zu Mons, Hyon seit 1971 und Ciply seit 1977. Der Bahnhof der Strecke Bergen - Chimay lag zwischen den beiden Orten und hatte den Namen Hyon-Ciply [1]. Vielleicht war ja auch dort das Postamt.

Im Ritter, geograhisch statistisches Lexikon von 1905 sind beide Orte aufgeführt. Bei Hyon steht der Beweis für das gemeinsame Postamt:

Hyon: Gemeinde in Belgien, Provinz Hennegau, Arrondissement Mons, 1661 Einwohner, Post- und Telegraphenstation Hyon-Ciply Eisenbahnstation der Strecke Charleroi – Mons

Ciply: Gemeinde in Belgien, Provinz Hennegau, Arrondissement und Canton Mons, 902 Einwohner

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://nl.wikipedia.org/wiki/Station_Hyon-Ciply
 
SH-Sammler Am: 02.12.2020 11:47:39 Gelesen: 5240# 61 @  
@ volkimal [#18]

Hallo Volkmar

es hat lange gedauert, bis ich wieder mal eine Poststelle von 2 Orten gefunden habe. Meist sind es ja kleine Gemeinden, die sich eine Poststelle teilen. Und von diesen kleinen Gemeinden gibt es nur wenig Postaufkommen. Um so schöner ist der nächste Stempelabschlag der Poststelle Höchstetten - Hellsau, zwei Ortschaften mit je ca. 220 resp. 290 Einwohnern. Beide Orte sind gem. Wikipedia jedoch sebstständig.

Hier eine Postkarte aus dem Jahr 1900



Höchstetten - Hellsau nach Langnau, Kanton Bern, gerichtet an die Redaktion des Emmentaler Blattes.

Viele Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
volkimal Am: 03.12.2020 20:26:05 Gelesen: 5171# 62 @  
@ SH-Sammler [#61]

Hallo Hanspeter,

sehr schön! Schon wieder ein schöner Stempel zu diesem Thema.

Bei der Größe der Orte waren zwei Postämter wirklich nicht angebracht, noch dazu bei einer Entfernung von nur 1,4 km von beiden Ortschaften.

Viele Grüße
Volkmar
 
johanneshoffner Am: 03.12.2020 21:01:26 Gelesen: 5165# 63 @  
@volkimal

zu Moresnet habe ich eine Seite in meiner Sammlung. Bitte entscheidet, ob dieser Stempel im Beitrag [#56] zu dieser Seite gehört.



Gruss Johannes
 
volkimal Am: 03.12.2020 21:35:57 Gelesen: 5157# 64 @  
@ johanneshoffner [#63]

Hallo Johannes,

du schreibst:

1923 wurden die beiden Gemeinden Moresnet und Kelmis (La Calamine) zu dem neuen Ort „La Calamine – Neu-Moresnet“ vereint.

Diese Information hatte ich bisher noch nicht. Mit dieser Information gehört der Stempel nicht zu diesem Thema, es sei denn, dass sich die Orte irgendwann wieder getrennt hätten und der Stempel weiterverwendet worden wäre.

Viele Grüße
Volkmar
 
DERMZ Am: 24.02.2021 17:43:04 Gelesen: 3924# 65 @  
@ volkimal [#59]

Guten Tag,

heute sind mir gleich zwei weitere Stempel aus Leggiuon Sangiano auf dem Schreibtisch gelandet, beide kurz hintereinander im Jahre 1950 abgeschlagen, jetzt erkennt man auch den Ort Sangiano recht ordentlich.



Beste Grüße Olaf
 
Christoph 1 Am: 06.03.2021 18:57:22 Gelesen: 3670# 66 @  
Hallo zusammen,

ich kann hier einen neuen Fund vermelden:



KLINGEN-HEUCHELHEIM / a / 6741 mit Stempeldatum vom 15.3.1968 wurde vom philaseiten-Mitglied 'hubtheisen' kürzlich in unsere Stempeldatenbank eingestellt (siehe [1]).

Nun gibt es den Ort Heuchelheim-Klingen, der im Juni 1969 durch Zusammenlegung von Heuchelheim und Klingen gebildet wurde (siehe [2]). Deren Ortsstempel haben wir auch in der Datenbank (siehe [3]). Aber Klingen-Heuchelheim gab es nie als Ortsnamen. Es handelte sich bis Juni 1969 um zwei eigenständige Ortschaften, die aber offensichtlich ein gemeinsames Postamt besaßen.

Viele Grüße
Christoph

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/377227
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Heuchelheim-Klingen
[3] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/318935
 
DL8AAM Am: 17.03.2021 05:08:06 Gelesen: 3485# 67 @  
Ich vermute auch hier handelt es sich um ein "gemeinsames" Postamt von/für zwei unterschiedliche Orte, die 6 Kilometer voneinander entfernt liegen, auch wenn beide die gleiche Postleitzahl 89110 besitzen



Handstempel 89-CHASSY-MERRY-LA-VALLEE / - YONNE - vom 12.03.1992

a) Chassy (2018: 416 Einwohner) [1]
b) Merry-la-Vallée (2018: 374 Einwohner) [2]

Im Netz findet man keinerlei Informationen, dass die Orte irgendwie "zusammengelegt" wurden.

Beste Grüße
Thomas

[1]https://de.wikipedia.org/wiki/Chassy_(Yonne)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Merry-la-Vall%C3%A9e
 
Berges Am: 19.09.2021 01:23:02 Gelesen: 461# 68 @  
@ volkimal [#1]

Die Dörfer/Gemeinden Spahn und Harrenstätte (Emsland) hatten ein gemeinsames Postamt, dass 1961 unter der Bezeichnung " 4471 Spahn-Harrenstätte" lief. 1966 fusionierten die Gemeinden, seitdem hieß es 4471 Spahnharrenstätte".

Ein anderes Beispiel aus dem Emsland: Scheerhorn-Berge, gemeinsames Postamt m.W. seit 1949.

Ab 1961 als " 4459 Scheerhorn-Berge". 1974 wurden beide Gemeinden eingemeindet.

Gleiche Gegend: 4459 Wielen-Ratzel.
 
volkimal Am: 19.09.2021 20:42:26 Gelesen: 430# 69 @  
@ Christoph 1 [#66]
@ DL8AAM [#67]
@ Berges [#68]


Hallo Christoph, Thomas und Berges,

vielen Dank für eure Meldungen. Die Beiträge von Christoph und Thomas hatte ich irgendwie übersehen. Gleich drei neue gemeinsame Postämter von Berges ist super! Jetzt muss ich nur noch die entsprechenden Stempel finden.

Viele Grüße
Volkmar
 
Berges Am: 20.09.2021 15:22:18 Gelesen: 397# 70 @  
@ volkimal [#69]

Noch eine vierte Poststelle aus dem Emsland (zust. für 2 Orte) 4491 Breddenberg-Heidbrücken.

Viel Vergnügen bei der Stempelsuche. Es handelt sich stets um kleine Dörfer, die Suche wird nicht einfach. Die folgenden Einwohnerzahlen sind aus Müllers Ortsbuch.

Dem Ortsbuch zufolge gab es diese Poststellen bereits ab 1949, außer Wielen-Ratzel, die bestand wohl nur sehr kurz unter diesem Namen (später nur noch "Wielen")

Gemeinde Spahn 400 Einw., Gemeinde Harrenstätte 440 Einw.
Gemeinde Scheerhorn 200, Gemeinde Berge 130
Gemeinde Wielen 550, Bauerschaft Ratzel 200
Gemeinde Breddenberg 370, Dorf Heidbrücken 190
 

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