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Thema: Belege mit Freimachungsvermerken - was tun damit ?
Neuling Am: 29.05.2018 08:35:43 Gelesen: 776# 1 @  
Hallo zusammen!

Mein Vater ist im März gestorben und hat uns Töchtern sein lebenslanges Briefmarkensammelprojekt hinterlassen. Unter vielem Anderem, das wir gerade am Sichten sind, hat es eine ganze Reihe von Briefen mit allen möglichen Formen von Freimachungsvermerken.

An einer Stelle im Forum fand ich die Bemerkung: „Wir Sammler ticken alle gleich, wir können einfach keinen Umschlag in den Papiermüll werfen.“ :o) Genau so war mein Vater. Wir Sammler-Töchter könnten das zwar jetzt - aber vielleicht gibt es hier ja andere Ideen, was wir mit dieser "Wunderkiste" tun sollen.

Sammelt das jemand? Freut sich darüber jemand? Hat das einen Wert? Was machen wir am Schlausten damit anstatt es nur in den Papiermüll zu werfen?
 
StefanM Am: 29.05.2018 10:58:29 Gelesen: 747# 2 @  
@ Neuling [#1]

Kurz gesagt:

Sammelt das jemand? Ja
Freut sich darüber jemand? Ja
Hat das einen Wert? Materiell vermutlich nicht. Für Experten können Puzzelsteine ihrer Sammelgebiete dabei sein.

Was machen wir am Schlausten damit anstatt es nur in den Papiermüll zu werfen?

Am besten Gruppieren, Fotos hier einstellen und die Experten zu Wort kommen lassen.

Gruß
Stefan
 
EdgarR Am: 29.05.2018 11:19:04 Gelesen: 742# 3 @  
@ Neuling [#1]

Wenn Sie sich von dem Gedanken verabschiedet haben, dass die Wunderkiste nennenswert viele Euro "Handelswert" enthält, dann hätte ich einen Tipp für Sie:

Setzen Sie sich mit Ingo Schulz (E-Mail: cantus_philaseiten@posteo.de) in Verbindung und lassen Sie sich von ihm erklären, wie Sie eine solche Belege-Rundsendung organisiert kriegen. Die kündigen Sie dann hier im Forum (Unterpunkt "Tauschforum") an und warten auf Interessierte. Üblicherweise fügt jeder Interessent einer solchen Rundsendung 1,- Euro (am einfachsten in Briefmarken) als kl. Obolus für Ihre Portoauslagen bei. Sie werden sehen, der Inhalt des Pakets wird dahinschmelzen wie Schnee in der Maisonne - und diverse SammlerkollegInnen werden über "ihre" speziellen Funde happy sein.

Mit freundlichen Grüßen
EdgarR
 
Neuling Am: 30.05.2018 08:04:50 Gelesen: 658# 4 @  
Donnerwetter, das geht hier ja ruckzuck mit den Antworten.

Vielen Dank dafür, das gibt mir doch schon eine Idee.

Vergnügte Grüsse,
Neuling :o)
 
Pete Am: 31.05.2018 12:25:35 Gelesen: 570# 5 @  
@ Neuling [#4]

Bezüglich Freimachungsvermerken nehme ich an, dass es sich um Sendungen handelt, welche keine Briefmarkenfrankatur aufweisen. Auch derartige Belege sind sammelwürdig, in der Philatelie allerdings (leider) oftmals eher ein Nebenthema.

Beispiele für Themen markenloser Frankierungen (meist aus Deutschland) im Forum:

Absenderfreistempel:

https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=222&F=1&CP=0&page=0
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=725&F=1&CP=0&page=0

Postfreistempel:

https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=4722&F=1&CP=0&page=0
https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=4944&F=1&CP=0&page=0

Entgelt bezahlt:

https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=306&F=1&CP=0&page=0

DV-Freimachung:

https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=602&CP=0&F=1

Infopost / Infobrief / Dialogpost (= also klassische Werbebriefe):

https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=8615&F=1&CP=0&page=0

Der Großteil eines aktuellen Posteingangs dürfte Frankaturen ohne Briefmarken aufweisen, weshalb ich (als persönliche Meinung) derartige Frankierarten in der modernen Postgeschichte als gleichberechtigt neben Briefmarken sehe. Der Wühlkistenvorschlag von EdgarR aus Beitrag [#3] ist eine gute Idee, das Material an Interessierte zu vermitteln.

Gruß
Pete
 
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