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Thema: Ganzsachen: Grossbritannien
Das Thema hat 94 Beiträge:
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focus Am: 07.06.2015 22:24:55 Gelesen: 42410# 70 @  
Hallo,

danke für die schnelle Antwort. Hätte ich eigentlich auch selber drauf kommen können (Schnellschuß).

Wünsche noch einen schönen Restsonntag.

Gruß
Focus
 
10Parale Am: 25.06.2015 21:27:29 Gelesen: 42057# 71 @  
@ asmodeus [#83]

Hier noch eine Ganzsache mit Zusatzfrankatur von London nach Göppingen aus dem Jahr 1892, sehr dicker Karton.

Ich habe in meiner Sammlung nicht wenige Stücke aus Korrespondenzen jüdischer Geschäftsleute aus ganz Europa. Das freut mich besonders und ich möchte mal meinen Dank dafür aussprechen. Das wäre auch mal ein Thread wert.

Liebe Grüsse

10Parale


 
Freimark Am: 06.08.2015 21:58:53 Gelesen: 41467# 72 @  
@ asmodeus [#12]

Hallo,

welches Fachbuch ist das bitte? Ich bin auf der Suche nach einem Katalog o.ä. der Ganzsachen von Georg VI.

Vielen Dank schon mal für eine Auskunft.

Gruss Freimark
 
Cantus Am: 06.08.2015 22:19:22 Gelesen: 41460# 73 @  
@ Freimark [#72]

Hallo,

bevor asmodeus sich äußert, von mir noch ein paar Hinweise. Wenn du nur ganz allgemein die Ganzsachen von Georg VI sammelst, dann sollten folgende Katalogwerke ausreichen:

Michel-Ganzsachenkatalog von Westeuropa, und dabei die Ausgabe der Ganzsachen bis 1960.

Higgins & Gage, der amerikanische GS-Katalog, Ausgabe 1975.

Erst dann, wenn du noch mehr ins Detail willst, macht es Sinn, den britischen Spezialkatalog, in dem auch die Privatganzsachen ausführlich beschrieben sind, zu beschaffen. Meines Wissens muss man das Buch direkt in Großbritannien bestellen, aber da wird sicher asmodeus weiterhelfen können.

Abschließend noch der Hinweis, dass ich hier eine Spezialsammlung der Einschreibeumschläge von Grossbritannien führe, in der natürlich auch Umschläge zu deinem Sammelgebiet enthalten sind. Bei Interesse würde ich ein entsprechendes Spezialthema gründen, denn hier so ganz allgemein, das ist nicht so mein Ding.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 20.08.2015 00:52:16 Gelesen: 41195# 74 @  
asmodeus Am: 20.08.2015 09:22:46 Gelesen: 41172# 75 @  
@ Freimark [#72]

Das Buch wird in den Links von Cantus gezeigt, aber ist ausverkauft. Evt. kannst Du es gebraucht erwerben.
 
10Parale Am: 06.11.2015 18:13:49 Gelesen: 40109# 76 @  
@ Pilatus [#44]
@ Ganzsachensammler

Die von Pilatus in Beitrag [#44] gezeigte Ganzsache aus London nach Görlitz vom November 1885 habe ich hier als eine ungebrauchte Ganzsachenkarte mit einer Streichung und einem Überdruck BRITISH BECHUANALAND sowie einem schwarzen Aufdruck SPECIMEN im Markenbild. Britsh Betschuanaland ist eine Kronkolonie in Südafrika gewesen.

Lt. Bleistifteintragung links oben handelt es sich um die Ganzsache P8 von GB von 1879. Ich habe versucht mich etwas schlau zu machen. In Südafrika gab es eine Provinz namens Stellaland. So gegen 1884 marschierten britische Truppen ein und besetzten das Land. Für Post ins Ausland wurden nun Marken von Stellaland und von Cape of Good Hope mittels Stift und Tinteneintrag entwertet. Dies bis Ende 1885. Dann wurden die nicht gebrauchten Stellaland Stamps an einen englischen Händler verkauft und Marken aus Cape of Good Hope mit einem Überdruck "British Bechuanaland" verwendet. Ab 1887 auch britische Marken.

Ähnlich war es mit den Ganzsachen, es wurden Ganzsachen aus Cape of Good Hope verwendet (siehe Thread "Ganzsachen Cape of Good Hope bei philaseiten). Es sollen auch britische Ganzsachen verwendet worden sein. Rechts unten auf meiner Karte gibt es noch einen Bleistifteintrag "P4 SPEC von 1888 mit Fragezeichen??? Diese Fragezeichen möchte ich gerne mal in die Runde weitergeben.

Liebe Grüße

10Parale


 
Cantus Am: 06.11.2015 20:25:58 Gelesen: 40092# 77 @  
@ 10Parale [#76]

Hallo,

das ist keine britische Ganzsache, sondern eine aus British Betchuanaland. British Betchuanaland, gelegen südlich der Flüsse Nossop und Molopo, war zwar eine britische Kronkolonie, die am 18.11.1895 der Kapkolonie angegliedert wurde, es gibt aber eine ganze Reihe unterschiedlicher Ganzsachen, die nur diesen Namen tragen und in allen mir bekannten Katalogen unter dem Landesnamen Britisch Betschuanaland (oder British Betchuanaland) geführt werden.

Deine Karte findet sich bei Higgins & Gage unter dem Oberbegriff "Betchuanaland" als Karte P 4, Ausgabe 1888. In dem erheblich neueren NGK-Katalog von Afrika aus dem Jahr 2007 lautet die Überschrift auf "Betschuanaland", die Karte wird dort mit der Beschreibung "ONE PENNY braun auf sämisch" und ebenfalls als P 4 geführt. Im NGK wird ein Wert von 8 Euro für die normale ungebrauchte Karte angegeben. Da du aber ein Vorlagestück besitzt, dürfte der Wert höher sein, das gilt aber nur, wenn du diese unsäglichen Kritzeleien vorsichtig mit einem weichen Radiergummi von der Karte entfernst.

Viele Grüße
Ingo
 
10Parale Am: 06.11.2015 21:19:45 Gelesen: 40082# 78 @  
@ Cantus [#77]

Aus 3 verschiedenen Threads habe ich diesen gewählt, mir ist schon klar, dass es keine britische Ganzsache ist.

das gilt aber nur, wenn du diese unsäglichen Kritzeleien vorsichtig mit einem weichen Radiergummi von der Karte entfernst.

Vielen Dank, Cantus für die weiterführenden Erklärungen, hier zeigt sich wieder die Bedeutung der Fachliteratur. Das Entfernen der Kritzeleien überlass ich der Nachwelt, d.h. denen, die einmal meine Sammlung bekommen sollen. Ich verabscheue sie auch diese Kritzeleien. Aber ein anderer Sammler hat mir mal geraten, Sammlerstücke nie zu verändern.

Liebe Grüße, vielen herzlichen Dank

10Parale
 
asmodeus Am: 15.03.2016 17:10:54 Gelesen: 37136# 79 @  
Wrapper Huggins & Baker WP16 mit ungewöhnlicher Destination: Jeremi / Haiti!


 
10Parale Am: 20.06.2016 22:28:09 Gelesen: 34314# 80 @  
@ asmodeus [#7]

Privatganzsachenbrief mit vorgedruckter Adresse.

10Parale


 
10Parale Am: 28.08.2017 19:53:55 Gelesen: 24447# 81 @  
@ Cantus [#63]

diese Karten gibt es mit dickem und mit dünnem Karton. Dein Exemplar gehört wohl zu der Sorte, bei der jeder kleine Knick gleich in einen Papierbruch ausartet.

Jetzt habe ich eine Postkarte auf dünnem Karton erhalten, abgestempelt mit einem Art Rahmenstempel N.P.B. E 13 NO 80 und links unten ein Stempel von Calais vom nächsten Tage (fahrendes Postamt ?).

Leider lässt sich auch von der Rückseite und dem Text nicht erschließen, wo die Karte aufgegeben wurde, da der Verfasser keine Ortsangabe macht.

Liebe Grüße

10Parale


 
volkimal Am: 28.08.2017 20:56:03 Gelesen: 24437# 82 @  
@ 10Parale [#81]

Hallo 10Parale,

es gibt in England eine ganze Reihe Stempel mit den Buchstaben N.P.B. Es soll die Abkürzung für News Paper branch sein.

Google doch einmal "N.P.B. postmark" oder "News Paper branch postmark". Du kannst so einiges lesen.

Deinen Stempel habe ich aber nicht dabei gefunden.

Viele Grüße
Volkmar
 
hajo22 Am: 17.04.2018 19:48:00 Gelesen: 17047# 83 @  
Postkarte aus Newbury vom 26.7.1892 nach Rudolstadt/Thüringen adressiert. Da der Adressat sich jedoch in Ingelstadt aufhielt, erfolgte eine Nachsendung dorthin, Ankunft 29.7.92.

Die Ganzsache könnte man auch in eine Bayern-Sammlung unter "eingehende Post" einfügen.



Kleines Kärtchen mit viel Text und Stempeln so wünscht es sich der Sammler.

hajo22
 
Franz88 Am: 14.03.2019 19:03:51 Gelesen: 9434# 84 @  
Hallo Sammlerfreunde,

ein Mulready-Umschlag. Dieser Umschlag ist einer der ersten Ganzsachen-Umschläge aus Großbritannien. Gelaufen am 6.8.1841 von Halifax nach Liverpool.



Liebe Grüße
Franz
 
10Parale Am: 05.07.2019 13:13:50 Gelesen: 7891# 85 @  
@ asmodeus [#47]

Die "gewöhnliche" P1 mit den Besonderheiten gefällt mir sehr. Wenn ich den Scan betrachte, scheint mir auf den ersten Blick ein wesentlicher Unterschied zu sein, dass bei der P1 das Wort TO eingedruckt ist.

Deshalb zeige ich im Folgenden eine P2 mit einer Zusatzfrankatur One Penny Red Platte 171, gelaufen am 26. Januar 1877 von London nach Dresden. Schöner Ankunftsstempel 29/1.

Rückseitig ein Angebot eines Briefmarkenhändlers aus dem Jahr 1877, auch nicht alltäglich.

Liebe Grüße

1oParale


 
10Parale Am: 04.01.2020 22:47:44 Gelesen: 5681# 86 @  
@ Cantus [#63]

Diese Karten gibt es mit dickem und mit dünnem Karton. Dein Exemplar gehört wohl zu der Sorte, bei der jeder kleine Knick gleich in einen Papierbruch ausartet.

hier Ausgabe "sehr dicker Karton" mit Sofort-Zustellungs-Auftrag "Immediate" und Duplexstempel 381 und Station Office (Bahnhof) Horsham (südlich von London).

Liebe Grüße,

10Parale


 
Lupo_73 Am: 14.02.2020 05:30:18 Gelesen: 4989# 87 @  
Hier eine ungestempelte aus Ganzsache Großbritanien



Gruß
Andreas
 
8049home Am: 16.04.2020 09:42:34 Gelesen: 4093# 88 @  
Hallo,

ich habe diese 4D Antwortkarte aus Grossbritannien.

Kann mir jemand sagen, welches Porto die 4D abgedeckt haben?

Online kann ich auf bei der Portoübersicht des GBPS nur folgende Rate entdecken:

16.09.1968 - 14.02.1971 - 5D

Hat jemand eine Idee?


 
Cantus Am: 16.04.2020 12:40:30 Gelesen: 4075# 89 @  
@ 8049home [#88]

Hallo,

du stellst eine Frage, die mit Ganzsachenphilatelie überhaupt nichts zu tun hat, sondern nur mit Postgeschichte, trotzdem könnte dir geeignete gedruckte Fachliteratur vielleicht weiterhelfen. So eine geeignete Fachliteratur besteht aus der Kombination von z.B. dem Michel-Westeuropa-Ganzsachenkatalog ab 1960 (oder Michel Ganzsachen Westeuropa, gesamter Zeitraum bis zum Jahr 2002) und zusätzlich ein Michel-Briefmarkenkatalog von Großbritannien.

Der Michel-Ganzsachenkatalog von Westeuropa (ab 1960) beschreibt die von dir gezeigte Ganzsache so:

Postkarte, verkauft 1969/70.

Die Urkarte aus dem Jahr 1968 wird wie folgt beschrieben: Überschrift englisch "POSTCARD" ohne Wappen, auf der Antwortkarte englisch-französisch "POSTCARD-CARTE POSTALE" mit Wappen, ohne Phosphorstreifen. Wertstempel 4 P (= Pence), dunkelbraun / hellblau (Wertstempelfarbe / Farbe des Postkartenkartons).

Zur Doppelpostkarte der Nachfolgeausgabe aus 1969/70 findet sich folgende Information:

Farbänderung; mit einem Phosphorstreifen rechts vom Wertstempel (für Beförderung 2.Klasse).Postkarte Mi. P 82 - 4 P / 4 P rot, hellblau.
Wert der ungebrauchten Doppelkarte = 1,50 Euro, Wert des echt gebrauchten Antwortteils (also nicht nur abgeschnitten und wie eine einfache Postkarte verwendet) = 6 Euro.

Das ist alles, was man unter der Überschrift "Ganzsache" wissen muss.

Die Frage, wozu man die Ganzsache verwendet hat und welche Portostufe wann und von wo nach wo korrekt war, ist Postgeschichte. Informationen dazu finden sich üblicherweise in länderspezifischen Briefmarkenkatalogen oder in speziellen Druckwerken, die sich ausschließlich mit notwendigem Porto zu einem bestimmten Zeitpunkt beschäftigen.

Amtliche Ganzsachen, und um eine solche handelt es sich bei deinem Exemplar, werden ausnahmslos zu einem bestimmten Zweck innerhalb der in dem jeweiligen Land geltenden Tarifbestimmungen zur Postbeförderung oder postalischen sonstigen Verwendung hergestellt und verkauft. Das bedeutet, dass in den Jahren 1968 bis 1970 die Kosten zur Beförderung einer Postkarte 4 Pence betrugen; dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine einfache oder eine Doppelpostkarte handelte.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 16.04.2020 12:57:01 Gelesen: 4073# 90 @  
@ Lupo_73 [#87]

Hallo Andreas,

ich will dich auch nicht ohne Antwort lassen.

Der Umschlag, den du zeigst, ist ein sogenannter Mulready-Umschlag, ein Faltbrief, der auseinandergefaltet wie eine Raute aussieht. Dein Umschlag besitzt Zeichnungen in blauer Farbe auf sämisch bis weißem Papier. Der Frankaturwert betrug 2 Pence, was auch an der Unterkante des Umschlages aufgedruckt ist.

Der Umschlag ist eine der beiden weltweit als erste gedruckte Ganzsachen, die im Jahr 1840 erschienen sind, bei Michel als U 2 beschrieben mit einem Katalogwert (im Jahr 2008) von 175 Euro. Üblicherweise werden diese Umschläge über niedergelassene Auktionshäuser gehandelt.

Es gibt viele private Varianten dieser Umschläge mit abweichenden Zeichnungen, zum Teil auch als postalisch echt gebraucht nachgewiesen, dazu existiert auch Spezialliteratur, die ich selber aber nicht besitze. Falls du dazu weitergehende Fragen hast, wäre asmodeus der richtige Ansprechpartner.

Viele Grüße
Ingo
 
ostsee63 Am: 22.04.2020 13:49:02 Gelesen: 3928# 91 @  
Diese Karte passt hier auch mit rein, obwohl die Ganzsache ja nur der Beförderung einer wichtigen Nachricht diente.

Da schreibt Frau Else H. aus London an ein Postamt in Berlin eine wichtige Mitteilung. Dem Brief, den sie vor einem Tag verschickte fehlt die passende Hausnummer.

Im Postamt wurde dann auf de Karte vermerkt, das der erwähnte Brief zugestellt wurde.



Viel Spaß beim Lesen
und beste Grüße aus dem Norden
 
Fips002 Am: 19.05.2020 10:52:40 Gelesen: 3378# 92 @  
Einschreibumschlag Ascher Nr. 26 mit Wertstempel Kopf des Königs Eduard mit zweifacher Wertangabe (Einschreibegebühr und Porto) 2 + 1 Pence, Zusatzgebühr Mi.Nr. 90 und 104. Abgestempelt ist der Brief in Lothbury am 24. April 1902 und nach Stuttgart adressiert.



Dieter
 
doktorstamp Am: 19.05.2020 17:50:31 Gelesen: 3346# 93 @  
@ Fips002 [#92]

Hallo Dieter,

der Brief wog 1 Unze (grob 28 g), für jede halbe Unze oder Teil davon war in der Zeit 2½d zu entrichten, ab 1908 waren die Stufen und das Porto dafür geändert.

mfG

Nigel
 
Ichschonwieder Am: 21.11.2020 20:22:55 Gelesen: 269# 94 @  
Ganzsachen Postkarte mit Zusatzfrankatur von Grossbritannien nach Schweden von 1967.



VG Klaus Peter
 

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