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Thema: Berlin Dauerserie Industrie und Technik
Das Thema hat 53 Beiträge:
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Frankenjogger Am: 30.08.2019 19:39:22 Gelesen: 1735# 29 @  
Guten Abend an die Mitlesenden,

heute, wie vermutet ein paar Mehrfachfrankaturen des 70-Pf-Wertes.

Ich beginne mit einem schweren Fernbrief (51 - 100 g) aus der Gebührenperiode 1.1.1979 bis 30.6.1982.



Der zweite Beleg ist ein Standardfernbrief mit Einschreiben im selben Tarif.



Und als dritten Beleg eine schwere Drucksache, dem Stempel nach von 1988, also zw. 101 und 250 g schwer.



Ich wünsche ein schönes Wochenende,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 13.09.2019 10:10:46 Gelesen: 1645# 30 @  
Hallo,

nach einer kurzen Urlaubspause gehts hier wieder weiter. Es kommt der Wert zu 80 Pf und auch heute ein paar Einzelfrankaturen.

Als ersten Brief zeige ich einen Fernbrief 21-50 g aus dere Taifzeit 1.7.1974 - 31.12.1978.



Weiter geht es mit einem Ortsbrief 21-50 g aus der Taifzeit 1.7.1982 - 31.3.1989.



Und im nächsten Bild zeige ich einen Standardfernbrief aus dem selben Tarifzeitraum.



Zum Abschluss noch eine besondere Portostufe, ein Auslandsbrief nach England aus dem Jahre 1981.

England war dem CEPT-Abkommen nicht beigetreten, weshalb Standardbriefe nach England nicht dem Inlandsporto (60 Pf) angeglichen waren.

Seit 1.1.1979 musste aber nicht mehr das volle Auslandsporto (90 Pf) bezahlt werden, Standardbriefe waren auf 80 Pf vergünstigt. Luftpostbeförderung in Europa war gebührenfrei.



Soviel für diese Woche. Ich wünsche ein schönes Spätsommerwochenende, zumindest bei uns im Süden ist es noch einmal warm und sonnig.

Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 20.09.2019 21:06:32 Gelesen: 1564# 31 @  
Hallo an alle Interessierte von Berliner Briefen,

wieder ist eine Woche rum und ich mach weiter mit Briefen mit dem 80-Pf-Wert.

Ich dachte ich könnte zwei Mehrfachfrankaturen zeigen, stelle aber gerade fest, dass das erste Beispiel das ich bringen wollte gar nicht portorichtig ist. Ich zeige es trotzdem. Als Einschreiben, wie es vermerkt ist, passt das nicht, hätte 2,80 DM sein müssen, und ein R-Zettel fehlt auch. Er dürfte wohl als Brief bis 100 g verschickt worden sein, der aber nur 1,90 DM gekostet hätte.



Der zweite Brief passt aber und ich finde ihn auch schön. Ein Luftpost-Überseebrief bis 5 g nach Singapore, 120 Pf + 40 Pf für die Lp-Zone 3. Nicht so häufig.



Zum Abschluss des 80-Pf-Wertes habe ich noch ein Schmankerl, das mir besonders gut gefällt. Einen Kursbrief, aber nicht mit der Bahn, sondern mit dem Flugzeug, und somit auch die zusätzlich erforderliche Luftpostgebühr von 5 Pf. Davon dürfte es auch nicht viele geben.



Und als Zugabe eine Nachlieferung zum 30-Pf-Wert, den ich erst heute bekommen habe. Eine Massendrucksache aus dem Tarif bis 31.12.1978 als Streifbandzeitung, Poto 35 Pf, dafür gab es damals keine einzelne Marke. Von dieser Art dürften auch nicht viele erhalten geblieben sein. Wer kann etwas Ähnliches zeigen? Es mussten entweder 1000 Sendungen eingeliefert werden, von denen je 10 auf einen Leitbereich entfallen oder mindestens 100 mit gleicher Postleitzahl.



Ich wünsche euch ein schönes Wochenende,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 22.09.2019 08:42:41 Gelesen: 1525# 32 @  
Hallo,

mir ist ein Fehler unterlaufen. Auch wenn ihn bisher keiner bemerkt hat, möchte ich ihn trotzdem korrigieren.

Der letzte Beleg ist natürlich keine Massendrucksache, sondern eine Streifbandzeitung. Die Gebühr stimmt zwar trotzdem, aber die Anmerkung
"Es mussten entweder 1000 Sendungen eingeliefert werden, von denen je 10 auf einen Leitbereich entfallen oder mindestens 100 mit gleicher Postleitzahl." ist dann natürlich fehl am Platz.

Ich wünsche einen schönen Sonntag,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 28.09.2019 14:47:21 Gelesen: 1464# 33 @  
Hallo,

mein Beitrag dieses Wochenende kommt erst am Samstag.

Ich komme zum Wert 100 bzw. 1 DM. Dieser Wert kommt in der Verwendung recht häufig vor. Zum einen hatte er eine lange Laufzeit, immerhin über 15 Jahre, und es war ein Füllwert für hohe Frankaturen. Deshalb muss ich diesen Wert auch in drei Teile splitten. Zuerst wieder Einzelfrankaturen.

Aus der ersten Portoperiode kann ich keinen Beleg zeigen. Es wäre auch nur ein Ortsbrief (251 - 500 g) oder ein Lp-Überseebrief in die Zone 2 möglich gewesen. So beginne ich mit Bild 1 mit einem Fernbrief der zweiten Gewichtstufe im Tarif ab 1.1.1979 nach Düsseldorf.



Das zweite Bild zeigt eine Druckache (101 - 250 g) aus dem gleichen Tarifzeitraum.



Bild 3 und Bild 4 zeigen zwei Auslandsbriefe in Nicht-Cept-Länder zu ermäßigter Gebühr. Zum einen wieder England, wo der Standardbrief seit der Gebührenerhöhung am 1.7.1982 1 DM kostete, genauso wie bei dem Brief nach Griechenland. Dort wurde die Gebührenermäßigung aber erst zum 1.10.1986 eingeführt.



So viel zu den Einzelfrankaturen. Allen ein schönes Wochenende,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 06.10.2019 15:30:09 Gelesen: 1375# 34 @  
Hallo zusammen,

Kurzurlaub vorbei, bin wieder hier und mache mit Mehrfachfrankaturen der 100er weiter.

Zuerst zeige ich ein Päckchen mit 2 x 100 aus dem ersten Verwendungszeitraum bis 31.12.1978.



Als zweiten Beleg ein Ortsbrief mit Einschreiben und Rückschein aus dem Tarifzeitraum 1.7.1982 - 31.3.1989, 50 + 200 + 150 = 400



Im dritten Bild einen einfachen Postzustellungsauftrag mit 5 x 100.



Das vierte Bild ist wieder ein Auslandsbrief zu vergünstigten Gebühren nach Griechenland, dieses Mal mit Einschreiben, 100 + 200 = 300



Und zum Abschluss noch ein Eilbrief der zweiten Gewichtsstufe aus Ostberlin im VGO-Tarif.



Auch von mir noch einen schönen Herbstsonntag, den wohl viele bei diesem Wetter zu Hause verbringen,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 12.10.2019 20:00:17 Gelesen: 1279# 35 @  
Einen schönen Abend,

nach Einzel- und Mehrfachfrankaturen kommen jetzt ein paar Mischfrankaturen. Nachdem ich beschlossen habe, Mischfrankaturen immer nur mit niedrigeren Werten zu zeigen, werden ab jetzt wohl auch immer wieder Mischfrankaturen gezeigt. Ich unterscheide hier ausdrücklich nicht zwischen Misch- und Buntfrankaturen.

Bild 1 zeigt einen Standardbrief mit Eilzustellung, 50 Pf BuS und 2 x 100 aus dem Tarifzeitraum bis 31.12.1978. Zu dem Zeitpunkt gab es die 250er noch nicht.



Bild 2 zeigt einen Standardbrief mit Eilboten aus dem folgenden Tarif, 60 + 250 = 3,10 DM, da musste eine Mischfrankatur herhalten.



Bild 3 und 4 zeigen zwei Briefe mit Einschreiben und Rückschein aus den Tarifen bis 31.12.1981 und danach, einmal als Ortsbrief der zweiten Gewichtstufe 60 + 150 + 120 = 3,30 DM
und einmal als Standard-Fernbrief 80 + 200 + 150 = 4,30 DM





Bild 5 zeigt einen Ausschnitt eines schweren Inlands-Luftpostbriefes von 1985 (941- 960 g, 370 + 48x 5 =6,10 DM)



Und zum Abschluss zeigt Bild 6 einen Auslandsbrief 51 - 100 g nach England aus dem Jahr 1981, da gab es den Wert zu 190 noch nicht.



Das war es fürs Erste mit dem 100-er-Wert. Gefühlt könnte jetzt etwa fast Halbzeit sein, es könnte aber auch erst ein Drittel geschafft sein. Es kommt noch Einiges.

Viele Grüße,
Klemens
 
muemmel Am: 12.10.2019 20:58:44 Gelesen: 1274# 36 @  
@ Frankenjogger [#35]

Hallöle Klemens,

schöne Belege, die Du hier vorstellst und die dokumentieren, dass auch moderne Dauerserien durchaus ihrer Reize haben.

Schönen Gruß
Mümmel
 
Frankenjogger Am: 19.10.2019 09:10:12 Gelesen: 1222# 37 @  
Hallo,

und weiter geht es, ab jetzt im höheren Wertebereich, über 1 DM. Ich mache mit der 110er weiter. Die Marke gehörte zur letzten Ausgabe-Charge der Serie und kam ab dem 16.Juni 1982 an die Postschalter. Eigentlich war sie nur für schwerere Drucksachen, Warensendungen oder Ortsbriefe als Einzelfrankatur für den neuen Tarif ab 1.7.1982 vorgesehen. Als Multiplikations-Wert für höhere Gebührenstufen war sie eher weniger geeignet, da wurde eher die 100er, 150er oder 200er verwendet. Deshalb sind Briefe mit dieser Marke, egal in welcher Form nicht so häufig zu finden. Auch rare Verwendungen, noch im Tarif bis 30.6.1982, sind äußerst selten, da für die Macher nur wenige Optionen, eigentlich nur im Auslands-Luftpost-Übersee-Bereich (5g-Brief in die USA z.B.) möglich waren.

Der erste Beleg zeigt eine Einzelfrankatur auf einem Ortsbrief (51 - 100 g)



Im zweiten Bild zeige ich einen Nachnahmebrief bis 20 g im Ort (50 + 170 = 220 Pf) mit 2x 110 Pf, schon ein selteneres Stück.



Als dritter Beleg kommt eine Mischfrankatur, ein Wert-Fernbrief mit schönem 4er-Block.



Und zum Abschluss noch eine späte Mehrfachfrankatur aus dem Tarif ab 1.4.1989, ein Ortsbrief 251 - 500 g.



Nun wünsche ich allen ein schönes Wochenende, mit Vorfreude auf Sindelfingen,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 27.10.2019 16:48:21 Gelesen: 1143# 38 @  
Hallo,

wegen Sindelfingen und der Nachbereitung dieses Wochenende etwas verspätet, heute mit dem Wert zu 120 Pf. Dieser Wert gehörte zur Anfangsausgabe aus dem Jahr 1975. Entsprechend lange war auch die Verwendungsmöglichkeit. Ich beginne wieder mit den Einzelverwendungen. Es gab dafür einige schwergewichtige Möglichkeiten innerhalb Deutschlands, die ich jedoch nicht zeigen kann. Ich habe nur Briefe ins Ausland.

Bild 1 zeigt eine Verwendung auf Auslandsbrief 21 - 50 g nach Östereich aus dem Jahre 1978.



Bild 2 zeigt einen Luftpost-Übersee-Brief bis 5 g nach Argentinien (Zone 2), 90 Pf + 30 Pf Luftpost, aus dem Tarifzeitraum 1.1.1979 - 30.6.1982.



Und mit Bild 3 zeigt einen Luftpost-Europa-Brief aus dem Tarif ab 1.7.1982 nach Portugal. Für Portugal galt erst ab 1.4.1989 die Inlandsgebühr für Standardbriefe. Ab 1.10.1986 ermäßigt, 100 Pf. Briefe und Karten innerhalb Europas waren seit 1.4.1966 für Luftpost zuschlagsfrei.



Das wars für heute. Urlaubsbedingt mache ich erst einmal eine kleine Pause. Bis zum nächsten Mal,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 15.11.2019 19:46:49 Gelesen: 994# 39 @  
Hallo zusammen,

mein Urlaub ist vorbei und so mache ich mal weiter, wo ich aufgehört habe, beim Wert zu 120. Heute zeige ich ein paar Mehrfachfrankaturen.

Ich beginne mit dem Tarif der bis Ende 1978 ging und zeige im ersten Bild eine Fernpostkarte mit Eilzustellung von 1977 nach Krehfeld, 40 + 200 mit 2 Stück.



Im zweiten Bild habe ich einen Fernbrief der zweiten Gewichtstufe aus dem Jahr 1975 mit Nachnahme und Einschreiben nach Nürnberg, 80 + 140 + 140 mit 3 Stück. Eine schöne waagrechte 3er-Einheit.



Aus dem Tarif vom 1.1.1979 bis 30.6.1982 kann ich keine Mehrfachfrankatur zeigen. Dafür geht es im Tarif ab 1.7.1982 weiter.

Mit Bild 3 kommt ein Wert-Fernbrief nach Unkel aus dem Jahr 1984, 80 + 400 mit 4 Stück.



Und zum Abschluss noch ein Luftpost-Überseebrief 16-20 g in der Zone 2 nach Argentinien, 120 + 4x30 mit 2 Stück.



Das wars für diese Woche. Ich wünsche ein schönes Herbstwochenende, wahrscheinlich zu Hause am warmen Ofen,
Klemens
 
StefanM Am: 18.11.2019 09:02:46 Gelesen: 946# 40 @  
@ Frankenjogger [#39]

Das sind wieder richtig schöne Belege! Das Nachnahme-Einschreiben mit dem waagerechten Dreierstreifen gefällt mir besonders gut. Wann sieht man große waagerechte Einheiten aus dem Bedarf schon mal.

Gruß
Stefan
 
Frankenjogger Am: 22.11.2019 19:57:44 Gelesen: 882# 41 @  
Hallo Stefan

danke für deine Rückmeldung.

Heute geht es mit, vielleicht nicht ganz so spektakulären Mischfrankaturen weiter, aber auch die gibt es und sind interessant, um gezeigt zu werden. Es sind aber auch nur zwei.

Das erste Bild zeigt einen Fernbrief der 2. Gewichtsstufe mit Eilzustellung aus dem Tarif bis Ende 1978. Das hätte man auch mit 2 x 140 Pf als Mehrfachfrankatur frankieren können.



Das zweite Bild zeigt einen Ortsbrief mit Einschreiben mit einem waagrechten Paar der 120er aus dem Tarif ab 1.7.1982.



Soviel von mir zum Wert 120 Pf.

Und weil ich heute nur zwei Stücke zum Wert 120 zeigen kann, nutze ich diesen Beitrag noch, zwei Nachträge anzufügen.

Zuerst eine Einzelfrankatur der 60er auf einem schönen Streifband.



und zweitens eine Mehrfachfrankatur der 110er auf einem Einschreibebrief mit Rückschein nach Wiesbaden als waagrechter 3er-Streifen. Porto: 60 + 150 + 120 = 330 Pf.

Der Brief wurde noch im Tarif bis 30.6.1982 aufgegeben und war so nur 15 Tage möglich. Er dürfte jedoch philatelistisch inspiriert sein.



Ich wünsche ein schönes Wochenende,
Klemens
 
Michael Mallien Am: 23.11.2019 04:53:56 Gelesen: 853# 42 @  
Hallo Klemens,

ich freue mich, dass Du weiter an diesem Thema dran bist und uns so viele schöne Belege zeigst. Danke dafür!

Der letzte Beleg passt allerdings nicht, denn er trägt bundesdeutsche Marken.

Viele Grüße
Michael
 
Frankenjogger Am: 23.11.2019 08:09:46 Gelesen: 841# 43 @  
@ Michael Mallien [#42]

Vielen Dank für den Hinweis, das war mir bisher noch nicht aufgefallen. Das nennt man glaube ich Kühlschrankblick oder so.

Man schaut nur auf den Stempel und das Andere übersieht man. Dann werde ich den mal aussortieren.

Nächste Woche gehts dann mit der 130er weiter,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 29.11.2019 20:05:20 Gelesen: 755# 44 @  
Hallo an alle Interessierten der moderneren Berlin-Post,

ich mache weiter, heute etwas unspektakulärer mit dem Wert zu 130. Unspektakulär deshalb, weil ich nur vier Belege zu zeigen habe. Das liegt daran, dass es für eine Einzelfrankatur nicht viele Möglichkeiten gibt. Zum einen für einen Fernbrief 21 - 50 g, dafür war der Wert gedacht.

Eine weitere Möglichkeit wäre ein Luftpost-Überseebrief aus der kurzen Zeit des Tarifes bis zum 1.7.1982. Solch ein Beleg dürfte selten sein. Das war es dann auch schon. Keine weitere Möglichkeit für schwere Drucksachen oder Ähnliches.

Hier nun die angekündigte Einzelfrankatur, 2x, mit der Umfrage, welcher der Bessere ist? Qualität, oder ein Oberrandstück, dafür mit Klebestreifen?





Als Zweites dann eine Mehrfachfrankatur auf Ortsbrief mit Nachnahme aus dem Tarif ab 1.7.1989. Wenn auch nur ein Fensterbrief, trotzdem selten.



Und zum Abschluss eine Mischfrankatur mit einem waagerechten Paar auf einem Ausschnitt eines schweren Fernbriefes, 251 - 500 g.



Soviel zu diesem Wert. Gerne darf hier mitgemacht und weitere Belege gezeigt werden.

Viele Grüße, Klemens
 
StefanM Am: 02.12.2019 08:35:11 Gelesen: 696# 45 @  
@ Frankenjogger [#44]

Tja, welche Einzelfrankatur ist die bessere? Das ist Geschmacksfrage. Bei den Klebestreifen frage ich mich, ob die "Zerstörung noch weiter geht oder sie ihr Endstadium ereicht hat? Die Oberrandmarke mit dem Vollstempel könnte viele auf die Idee bringen die schöne Marke von dem hässlichen Umschlag abzulösen. :o

Die anderen beiden Belege finde ich sehr attraktiv!

Gruß
Stefan
 
Frankenjogger Am: 07.12.2019 13:15:57 Gelesen: 639# 46 @  
Hallo Stefan,

natürlich werde ich den Beleg im Ganzen behalten.

Hallo an Alle,

ich mache heute mit dem Wert 140 Pf weiter, der in der ersten Ausgabe ab 1975 mit dabei war. Eine Verwendung als Einzelmarke war damals nicht wirklich vorgesehen, der Wert war als Frankatur für den Zusatzdienst Einschreiben gedacht.

Deshalb im ersten Bild eine Einzelfrankatur auf Einschreibebrief auf ansonsten gebührenfreiem Postscheckbrief. Ein Lieblingsstück von mir.



Das zweite Bild zeigt eine Warensendung, wohl 101-250 g aus dem Tarif ab 1.7.1982, genau ist die Jahreszahl nicht erkennbar, könnte 1988 sein.



Und zum Abschluss der Einzelverwendungen noch ein Einzelfrankatur auf einer Drucksache 51-100g aus dem letzten möglichen Tarifzeitraum ab 1.4.1989.



Soviel für heute,
Gruß, Klemens
 
padibo Am: 10.12.2019 21:10:48 Gelesen: 590# 47 @  


Hallo Klemens,

bevor Du den nächsthöheren Wert vorstellst, noch schnell eine Spätverwendung des 140-er Wertes im Sechserblock auf Paketkarte.

Schönen Abend

Dietmar
 
Frankenjogger Am: 13.12.2019 19:40:43 Gelesen: 554# 48 @  
Hallo Dietmar,

danke fürs Einstellen der schönen Paketkarte. Wie ich dir schon schrieb, ich habe selbst keine Berliner Paketkarten mit solchen Spätverwendungen. Und häufig sind diese wohl auch nicht.

Ich mache heute weiter mit nur zwei Mehrfachfrankaturen, die dazu auch noch gleich ausschauen.

Die erste ist ein typischer Standard-Fernbrief mit Einschreiben aus dem Tarifzeitraum 1.7.1982 - 31.3.1989, Porto 2,80 DM.



Die zweite ein Ortsbrief mit Einschreiben der zweiten Gewichtstufe aus dem gleichen Tarif, gleiches Porto. Wie gesagt, sieht gleich aus.



Und zum Abschluss des Wertes zu 140 Pf noch zwei Mischfrankaturen aus dem Tarifzeitraum bis zum 31.12.1978, zwei Ortsbriefe mit Nachnahme, einmal bis 20 g, einmal 21-40 g, wobei die Gebühren, Brief- (30/40 Pf) und Vorzeigegebühr (140 Pf), jeweils einzeln frankiert sind.



Allen einen schönen Dritten Advent,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 20.12.2019 17:10:10 Gelesen: 464# 49 @  
Hallo zusammen,

ich konnte heute den ersten freien Tag vor Weihnachten genießen und möchte mir auch ein bisschen Zeit nehmen, hier weiter zu machen. Wie kann es auch anders sein, es geht mit dem Wert zu 150 Pf weiter.

Dieser Wert gestaltet sich etwas schwierig für Einzelverwendungen, trotzdem kann ich drei zeigen. Zuerst eine schwere Drucksache, 251-500 g aus dem Tarif vom 1.1.1979 bis 30.6.1982.



Im zweiten Bild einen Ausschnitt einer Warenprobe aus dem selben Zeitraum und der gleichen Gewichtsstufe.



Und zu Letzt ein Brief aus dem Auslands-Luftpostberreich. Eine späte Verwendung aus dem letzten Jahr der Gültigleit, 1991. Eine Drucksache nach Franz. Guayana. Gebühr 80 Pf plus 2 x 35 Pf Luftpost, bei einem Gewicht von 6-10 g. Hier dürfte es sich um eine philatelistisch motivierte Eigenproduktion handeln. Eine Drucksache postlagernd ist als Bedarf wenig realistisch, wurde dann ja auch zurück gesendet.



Soviel für heute, ich denke vor Weihnachten schaffe ich noch einen Beitrag.

Bis dahin, einen schönen Vierten,

Klemens
 
Frankenjogger Am: 24.12.2019 10:24:19 Gelesen: 412# 50 @  
Guten Morgen!

Vor dem Heiligen Abend noch ein paar Mehrfachfrankaturen der 150er.

Ich beginne mit einem Nachnahmebrief, eine späte Verwendung aus 1991, mit zwei Stück. Es dürfte sich um einen Brief im Ort 21-50 g handeln, könnte aber korrekterweise auch ein Fernbrief bis 20 g sein.



Ich steigere mich auf einen Brief mit vier Stück, ein Einschreibebrief (101-250 g) mit Rückschein nach Bonn, aus dem Jahr 1984. Das ist eine Briefgröße, wo das Gewicht kaum angezweifelt werden kann.



Und zum Abschluss für heute ein Beleg mit fünf Stück, ein Einschreibe-Ortsbrief mit Rückschein und Eilzustellung vom 28.9.1982.

Die Gebühr hier ergibt sich aus Bf. 50 + R-Geb. 200 + Rücksch. 150 + Eilzust. 350 = 7,50 DM. Das ist auch einer meiner Lieblinge.



Jetzt wünsche ich allen eine schöne Bescherung, egal ob ihr beschert, oder euch bescheren lasst,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 28.12.2019 17:17:08 Gelesen: 356# 51 @  
Hallo,

hier noch ein paar Briefe zum Sonntag, natürlich mit 150-er der Industrie und Technik. Heute nun ein paar Mischfrankaturen, hoffentlich nicht zu langweilig.

Zuerst einen Wertbrief der zweiten Gewichtsstufe aus dem Tarif ab 1.7.1982.



Dann einen Einschreiben-Ortsbrief mit Rückschein, noch aus dem Vorgängertarif. Man, war da die Gebühr noch günstig.



Und zum Abschluss, ganze acht Jahre später fürs gleiche Geld, jedoch ohne Rückschein.



Habe noch einen vergessen, einen Fernbrief mit Eilzustellung.



Jetzt wünsch ich in diesem Thread allen einen schönen Jahresabschluss. Im neuen Jahr gehts dann weiter. Ich bin noch nicht am Ende.

Viele Grüße, Klemens
 
Frankenjogger Am: 03.01.2020 16:37:15 Gelesen: 241# 52 @  
Im neuen Jahr mache ich mit dem Wert zu 160 Pf weiter, der auch in der ersten Ausgabe ab 1974 mit dabei war. Da der Wert nur für einen Fernbrief 101-250 g gedacht war, von denen wohl wenige übrig geblieben sein dürften, und es auch in späteren Tarifen kaum Verwendungsmöglichkeiten für eine Einzelfrankatur gibt, ist diese entsprechend selten. Ich kann drei Stück zeigen, alle aus dem Tarif ab 1.7.1982, zwei mit der gleichen Portostufe.

Bild 1: Bei der schweren Briefdrucksache es ist leider am Stempel nicht erkenntlich, ob sie von 1980 oder 1986 ist, beides wäre möglich.



Bild 2 + 3: Zwei Luftpost-Übersee-Briefe 6-10 g der Zone 1, mal nicht in die USA. Einmal nach Mexico und einmal nach Sri Lanka, das seit 1976 der Zone 1 zugeordnet wurde.



Viele Grüße zum Neuen Jahr,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 10.01.2020 18:58:59 Gelesen: 108# 53 @  
Hallo,

auch im neuen Jahr vergehen die Wochen schnell und so mache ich heute mit den Mehrfachfrankaturen der 160er weiter.

Auch hier gibt es wieder einige Möglichkeiten, aber häufig sind diese nicht zu finden. Ich kann vier Stück zeigen, wobei zwei wieder die gleiche Portostufe aufweisen. Trotzdem zeige ich beide.

Ich beginne mit den beiden gleichen Portostufen aus dem Tarif bis 31.12.1978, nämlich Wert-Fernbrief 51-100 g mit Wertangabe 100 DM, also bis 500 DM.

Das Porto errechnet sich aus Fernbrief der dritten Gewichtsstufe 120 Pf + Wertbrief (bis 500 DM) 200 Pf = 320 Pf, entspricht 2 x 160 Pf.



Weiter gehts wieder mit einem Wertbrief aus dem Tarif ab 1.7.1982, jetzt ein Standard-Wert-Fernbrief mit Wertangabe 500 DM.

Das Porto errechnet sich jetzt aus Standard-Fernbrief 80 Pf + Wertbrief (bis 500 DM) 400 Pf = 480 Pf, entspricht 3 x 160 Pf.



Und zu guter Letzt noch ein Einschreibe-Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe mit Rückschein aus dem Tarifzeitraum bis 31.12.1978.

Das Porto errechnet sich hier aus Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe 80 Pf + R-Gebühr 140 Pf + Rückschei 100 Pf, zusammen 320 Pf, wieder 2 x 160 Pf. Das waren noch günstige Porto-Zeiten.



Das wars für diese Woche, schauen Sie doch kommende Woche wieder vorbei.

Viele Grüße,
Klemens
 

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