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Thema: Berlin Dauerserie Industrie und Technik
Das Thema hat 36 Beiträge:
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Frankenjogger Am: 05.07.2019 17:37:40 Gelesen: 1243# 12 @  
Hallo,

heute noch drei weitere Mehrfachfrankaturen des 20-Pf-Wertes.

Bild 1 zeigt einen Ortsbrief der zweiten Gewichtsstufe aus dem Tarif in dem die Marke erschienen ist. Dieser Tarif ging bis Ende 1978.



Bild 2 zeigt einen Ortbrief bis 20 g vom Folgetarif.



Bild 3 zeigt eine Massenmehrfachfrankatur (11 Stück) auf Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe mit Einschreiben (80 Pf + R-Gebühr 140 Pf).



Ich mag solche Belege!

Einen schönen Start ins Wochenende wünscht euch
Klemens
 
Frankenjogger Am: 12.07.2019 21:04:09 Gelesen: 1200# 13 @  
Hallo an alle Interessierte der Berliner Dauerserien(-Belege),

ich mache einmal mit dem 30 Pf-Wert weiter. Auch dieser ist noch ein Kleinwert, was aber in den ersten Tarifperioden immer noch zu einigen Einzelfrankaturen reichte.

Bild 1 zeigt einen Ortsbrief aus der Tarifperiode 1.7.1974 - 31.12.1978 der ersten Tarifstufe für die Dauerserie Industrie und Technik.



Bild 2 zeigt einen Bücherzettel aus diesem Tarif, der tariflich wie eine Drucksache zu betrachten war.



Bild 3 zeigt eine Orts-Postkarte aus dem Folgetarif, der vom 1.1.1979 bis zum 30.6.1982 ging.



Bild 4: Da habe ich noch ein schönes Stück, auch aus dem ersten Tarif für diese Dauerserie, eine Drucksache ins Ausland, die seiner Zeit genau so viel kostete wie eine Inlandsdrucksache.



Viel mehr Möglichkeiten dürfte es kaum für Einzelfrankaturen geben. Ein Schmankerl wäre evtl. noch eine Drucksache zu ermässiger Gebühr ins Ausland aber auch eine innerdeutsche Warenprobe wäre schön.

Ein schönes Wochenende wünscht euch,
Klemens
 
StefanM Am: 15.07.2019 09:16:35 Gelesen: 1142# 14 @  
@ Frankenjogger [#13]

Bemerkung am Rande:

Der Beleg "Bild 2" trägt eine Codierung der adressierten PLZ. Sie müsste eigentlich "4000" sein. Codiert wurde jedoch "0400"!

Kleiner Zahlendreher an Kodierplatz "9" :)

Stefan
 
Frankenjogger Am: 15.07.2019 15:53:32 Gelesen: 1114# 15 @  
@ StefanM [#14]

Da ich mich noch nie mit den Codierungen befasst habe, ist das eine interessante Information. Da ich mich ein kleines bisschen mit Digital auskenne, stellt sich mir die Frage, wie man aus der Codierung Zahlen ableiten kann?

Hast du dazu weitere Informationen?

Wo, sprich bei welchem Prozess wurde die Codierung aufgedruckt, und wie wurde der Wert festgelegt?

Wie fein granular wurde die Postleitzahl codiert?

Viele Grüße,
Klemens
 
StefanM Am: 15.07.2019 16:01:47 Gelesen: 1112# 16 @  
@ Frankenjogger [#15]

Ich zitiere aus Beitrag #14 im Thema "Postautomation - Fluoreszenz und Codierungen" [1] von Henry

Die Briefe wurden zur Vorbereitung der maschinellen Sortierung mit der Codierung versehen. Dies geschah manuell, h.h. der Mitarbeiter sah auf einem Bildschirm den Brief und gab dann über eine Tastatur die abgelesene Postleitzahl ein. Der Mitarbeiter saß in einem abgedunkelten Raum und musste sehr konzentriert arbeiten, weshalb in regelmässigem Turnus Ablösungen vorgenommen wurden. Für die Markierung wurde ein 5-Strich-Code angewandt. Das bedeutet, die Höhe der Codierung konnte 5 Striche umfassen, wobei maximal 2 Striche pro Zahl verwendet wurden.


Wert
0 x x x x
1 x x x x
2 x x x x
4 x x x x
7 x x x x
Ziffer: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0

 


Der Kodierplatz ist die kleine Zahl links von der Kodierung.

Stefan

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?CP=0&ST=366&F=1&full=1
 

Frankenjogger Am: 15.07.2019 16:25:53 Gelesen: 1105# 17 @  
@ StefanM [#16]

Vielen Dank,

da muss ich bei anderen Belegen mal darauf achten.

Wo der Brief dann mit 0400 damals wohl hingeleitet wurde?

Und nach der Codierung wurden die Briefe automatisch in die entsprechenden Postsäcke sortiert? Das war aber ganz schön aufwendig.

Wie wird das heute gemacht?

VG, Klemens
 
saeckingen Am: 15.07.2019 17:14:46 Gelesen: 1099# 18 @  
Heutzutage werden die meisten Briefe automatisch mit einer Kamera gelesen und codiert. Aber auch heute gibt es noch unleserliche, falsche oder unvollständige PLZ, die dann auch händisch über einen Videocodierplatz bearbeitet wird.
 
Frankenjogger Am: 20.07.2019 17:59:15 Gelesen: 1015# 19 @  
Hallo,

in der Zwischenzeit hat mich Richard darauf aufmerksam gemacht, dass ich meine Briefe (Absender) nicht mehr schwärzen solle.

Er meint, dass er die Verantwortung hat, wenn sich jemand in seinen Rechten verletzt fühlt und dann löschen würde.

Somit lasse ich diese Schwärzungen in Zukunft sein, soweit bei einer Veröffentlichung keine ganz empfindlichen Informationen betroffen sind.

So jetzt zum Eigentlichen, der Serie Industrie und Technik. Zuerst möchte ich einen Brief vom letzten mal vollständig zeigen, da Richard den gerne in einem andern Thema einbinden möchte.

In Bild 1 zeige ich noch einmal die Auslandsdrucksache mit 30 Pf Einzelfrankatur.



Mit Bild 2 möchte ich die normale Drucksache vom selben Tarifzeitraum nachschieben, die ich beim letzten Mal vergessen habe. Drucksache bis 20 g - 30 Pf.



Dann geht es mit Bild 3 weiter mit einer Mehrfachfrankatur auf Standard-Fernbrief vom Dezember 1979.



@ Stefan

Hier hat der Bediener der Codiermaschine wohl noch mehr Pupillenverwirrung gehabt. Hier ist 0499 eingestellt, wenn ich das richtig interpretiere.

Als zweite Mehrfachfrankatur in Bild 4 kommt eine Warensendung von 21 - 50 g, sowas ist schon nicht so häufig zu bekommen.



Und zum Abschluss des 30-Pf-Wertes noch eine Mischfrankatur auf Auslandsbrief nach England. Ab 1.1.1979 galt für England, das zu dieser Zeit dem CEPT-Abkommen noch nicht beigetreten war, eine vergünstigte Auslandsgebühr von 80 Pf anstatt der normalen Gebühr für Auslandsbrief von 90 Pf.



Jetzt wünsche ich allen Philatelisten ein schönes Sommerwochenende,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 28.07.2019 15:20:17 Gelesen: 956# 20 @  
Hallo an alle Berliner Dauerserien-Belege-Fans,

nach etwas Stress gestern, mache ich heute bei Regen und kühlen Temperaturen mit dem 40-Pf-Wert weiter. Zuerst im Tarif vom 1.7.1974 - 31.12.1978.

Bild 1 zeigt einen Ortsbrief 21-40 g.



Bild 2 zeigt eine Standard-Briefdrucksache.



Im Tarif ab 1.1.1979 - 30.6.1982 ist in Bild 3 eine Standard-Drucksache zu sehen,



sowie in Bild 4 ein Standard-Ortsbrief.



Und zum Abschluss mit den Einzelfrankaturen aus dem Tarif ab 1.7.1982 - 31.3.1989 in Bild 5 eine Ortspostkarte.



Ins Ausland waren als 40 Pf Einzelfrankatur nur Drucksachen zu erm. Gebühr möglich gewesen.

Ich wünsche allen eine schöne, kühlere Zeit, bis zur nächsten Hitzephase,
Klemens
 
StefanM Am: 29.07.2019 08:38:39 Gelesen: 925# 21 @  
@ Frankenjogger [#20]

Die Breite der möglichen Einzelfrankaturen ist sehr interessant, danke dafür.

Bei den Bildern ist was schief gelaufen: Bild 2 und 3 zeigen denselben Beleg.

Gruß
Stefan
 
Frankenjogger Am: 29.07.2019 15:46:17 Gelesen: 894# 22 @  
@ StefanM [#21]

Ups, Danke für den Hinweis.

Hier das richtige Bild 3, die Standard-Drucksache.



Viele Grüße,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 02.08.2019 21:35:08 Gelesen: 826# 23 @  
Hallo, schon wieder ist eine Woche rum!

Ich will heute mal ein paar Mehrfachfrankaturen zeigen, wobei für den 40-Pf-Wert noch viele mehr vorstellbar währen.

Vielleicht hat ja jemand noch Weitere und zeigt diese.

Bild 1, eine Warenprobe 21 - 50 g innerorts. Vielleicht war der Inhalt auch schwerer, denn ein Ortsbrief 51 - 100 g hätte auch 80 Pf gekostet.



Bild 2, ein Ortsbrief 21 - 50 g aus der Tarifzeit 1.7.1982 bis 31.3.1989



Bild 3, ein Fernbrief bis 20 g im selben Tarifzeitraum



Und Bild 4, ein Luftpost-Überseebrief 6 - 10 g in die USA aus dem Jahr 1988. A-Bf 120 Pf + Lp 2x 20 Pf je 5 g. Ein schöner Viererblock.



Wer kann weitere Mehrfachfrankaturen zeigen?

Klemens
 
Frankenjogger Am: 09.08.2019 21:47:19 Gelesen: 749# 24 @  
Hallo,

da will ich mal mit dem 50-Pf-Wert weitermachen.

Auch hier gibt es noch eine Menge von Einzelfrankatur-Varianten, die ich nicht alle zeigen kann. Ich habe auf die Schnelle 11 gezählt, es könnten aber evtl. noch einige mehr sein.

Bild 1: Ein Standard-Fernbrief bis 31.12.1978, wieder nach Düsseldorf, und die Codierung 0401.



Bild 2: Ein Standard-Ortsbrief ab 1.7.1982



Bild 3: Ein Bücherzettel ab 1.7.1982, das Porto entsprach dem der Drucksache



Bild 4: Büchersendung aus dem selben Tarif



Und weil ich nur eine Mehrfachfrankatur habe, führe ich die hier noch mit an.

Bild 5: Orts-Einschreiben auch aus dem Tarif ab 1.7.1982 (5x 50 Pf = 2,50 DM)



Ich wünsche ein schönes Wochenende,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 18.08.2019 16:38:39 Gelesen: 690# 25 @  
Schönen Sonntag,

ich hatte überlegt, den 60-Pf-Wert auszulassen, da dieser erst später (1978) erschien, habe mich aber dann doch entschlossen der Reihe nach weiter zu machen.

Dieser Wert macht sich bei mir rar, obwohl es doch einige Möglichkeiten für Einzel- und Mehrfachfrankaturen gab.

Bild 1: Ortsbrief der zweiten Gewichtsstufe im Tarif 1.1.1979 bis 30.6.1982



Bild 2: Standard-Fernbrief aus dem selben Tarifzeitraum



Bild 3: Drei Stück als Mehrfachfrankatur auf Fernbrief über 100 g bis 250 g, Porto 180 Pf



Weiterhin einen schönen Sommer-Sonntag, zumindest bei uns im Süden,
Klemens
 
StefanM Am: 19.08.2019 08:59:23 Gelesen: 669# 26 @  
@ Frankenjogger [#25]

Wieder schöne Belege, danke dafür!

Woher weißt Du, dass der Ortsbrief in Bild 1 zur 2. Gewichtsstufe gehörte? Ich kann keinen Hinweis auf das Gewicht erkennen. Kann es nicht auch sein, dass der Versender aus Unwissenheit des begünstigten Ortsverkehrs einfach die Standardmarke zu 60 Pf genommen hat?

Der Beleg trägt übrigens wieder eine Kodierung, die ich aber nicht gut erkennen kann. Jedenfalls sieht sie fehlerhaft aus, denn eine "1000! ist es nicht.

Gruß
Stefan
 
Frankenjogger Am: 19.08.2019 12:42:44 Gelesen: 650# 27 @  
Hallo Stefan,

generell hast du recht. Man sieht dem Beleg nicht wirklich an, ob er über 20 g gewogen hat. Aber die Berliner, vor allem die Unternehmen kannten ihre Vergünstigung für Ortspost. Da habe ich das einfach vorausgesetzt. Gewichtshinweise auf Briefen sind außer bei Wertbriefen wohl meist nachträglich angebracht.

Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 24.08.2019 12:31:12 Gelesen: 563# 28 @  
Neues Wochenende, neuer Beitrag.

Heute kommt die 70er dran. Ich fange wie gewohnt mit den Einzelfrankaturen an.

Bild 1 zeigt einen Auslandsbrief aus dem Tarifzeitraum 1.7.1974 bis 31.12.1978 nach Großbritanien, was damals dem CEPT-Abkommen noch nicht beigetreten war. Luftpost war innerhalb Europas damals für Briefe und Karten gebührenfrei.



Bild 2 zeigt eine Briefdrucksache aus dem Traif ab 1.7.1982.



Und mit Bild 3 eine etwas seltenere Form, eine Büchersendung (101 - 250 g) ebenso aus dem Tarif ab 1.7.1982.



Das wäre es erst mal für dieses Wochenende, das nächste Mal dann ein paar Mehrfachfrankaturen.

Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 30.08.2019 19:39:22 Gelesen: 510# 29 @  
Guten Abend an die Mitlesenden,

heute, wie vermutet ein paar Mehrfachfrankaturen des 70-Pf-Wertes.

Ich beginne mit einem schweren Fernbrief (51 - 100 g) aus der Gebührenperiode 1.1.1979 bis 30.6.1982.



Der zweite Beleg ist ein Standardfernbrief mit Einschreiben im selben Tarif.



Und als dritten Beleg eine schwere Drucksache, dem Stempel nach von 1988, also zw. 101 und 250 g schwer.



Ich wünsche ein schönes Wochenende,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 13.09.2019 10:10:46 Gelesen: 420# 30 @  
Hallo,

nach einer kurzen Urlaubspause gehts hier wieder weiter. Es kommt der Wert zu 80 Pf und auch heute ein paar Einzelfrankaturen.

Als ersten Brief zeige ich einen Fernbrief 21-50 g aus dere Taifzeit 1.7.1974 - 31.12.1978.



Weiter geht es mit einem Ortsbrief 21-50 g aus der Taifzeit 1.7.1982 - 31.3.1989.



Und im nächsten Bild zeige ich einen Standardfernbrief aus dem selben Tarifzeitraum.



Zum Abschluss noch eine besondere Portostufe, ein Auslandsbrief nach England aus dem Jahre 1981.

England war dem CEPT-Abkommen nicht beigetreten, weshalb Standardbriefe nach England nicht dem Inlandsporto (60 Pf) angeglichen waren.

Seit 1.1.1979 musste aber nicht mehr das volle Auslandsporto (90 Pf) bezahlt werden, Standardbriefe waren auf 80 Pf vergünstigt. Luftpostbeförderung in Europa war gebührenfrei.



Soviel für diese Woche. Ich wünsche ein schönes Spätsommerwochenende, zumindest bei uns im Süden ist es noch einmal warm und sonnig.

Gruß, Klemens
 
Frankenjogger Am: 20.09.2019 21:06:32 Gelesen: 339# 31 @  
Hallo an alle Interessierte von Berliner Briefen,

wieder ist eine Woche rum und ich mach weiter mit Briefen mit dem 80-Pf-Wert.

Ich dachte ich könnte zwei Mehrfachfrankaturen zeigen, stelle aber gerade fest, dass das erste Beispiel das ich bringen wollte gar nicht portorichtig ist. Ich zeige es trotzdem. Als Einschreiben, wie es vermerkt ist, passt das nicht, hätte 2,80 DM sein müssen, und ein R-Zettel fehlt auch. Er dürfte wohl als Brief bis 100 g verschickt worden sein, der aber nur 1,90 DM gekostet hätte.



Der zweite Brief passt aber und ich finde ihn auch schön. Ein Luftpost-Überseebrief bis 5 g nach Singapore, 120 Pf + 40 Pf für die Lp-Zone 3. Nicht so häufig.



Zum Abschluss des 80-Pf-Wertes habe ich noch ein Schmankerl, das mir besonders gut gefällt. Einen Kursbrief, aber nicht mit der Bahn, sondern mit dem Flugzeug, und somit auch die zusätzlich erforderliche Luftpostgebühr von 5 Pf. Davon dürfte es auch nicht viele geben.



Und als Zugabe eine Nachlieferung zum 30-Pf-Wert, den ich erst heute bekommen habe. Eine Massendrucksache aus dem Tarif bis 31.12.1978 als Streifbandzeitung, Poto 35 Pf, dafür gab es damals keine einzelne Marke. Von dieser Art dürften auch nicht viele erhalten geblieben sein. Wer kann etwas Ähnliches zeigen? Es mussten entweder 1000 Sendungen eingeliefert werden, von denen je 10 auf einen Leitbereich entfallen oder mindestens 100 mit gleicher Postleitzahl.



Ich wünsche euch ein schönes Wochenende,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 22.09.2019 08:42:41 Gelesen: 300# 32 @  
Hallo,

mir ist ein Fehler unterlaufen. Auch wenn ihn bisher keiner bemerkt hat, möchte ich ihn trotzdem korrigieren.

Der letzte Beleg ist natürlich keine Massendrucksache, sondern eine Streifbandzeitung. Die Gebühr stimmt zwar trotzdem, aber die Anmerkung
"Es mussten entweder 1000 Sendungen eingeliefert werden, von denen je 10 auf einen Leitbereich entfallen oder mindestens 100 mit gleicher Postleitzahl." ist dann natürlich fehl am Platz.

Ich wünsche einen schönen Sonntag,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 28.09.2019 14:47:21 Gelesen: 239# 33 @  
Hallo,

mein Beitrag dieses Wochenende kommt erst am Samstag.

Ich komme zum Wert 100 bzw. 1 DM. Dieser Wert kommt in der Verwendung recht häufig vor. Zum einen hatte er eine lange Laufzeit, immerhin über 15 Jahre, und es war ein Füllwert für hohe Frankaturen. Deshalb muss ich diesen Wert auch in drei Teile splitten. Zuerst wieder Einzelfrankaturen.

Aus der ersten Portoperiode kann ich keinen Beleg zeigen. Es wäre auch nur ein Ortsbrief (251 - 500 g) oder ein Lp-Überseebrief in die Zone 2 möglich gewesen. So beginne ich mit Bild 1 mit einem Fernbrief der zweiten Gewichtstufe im Tarif ab 1.1.1979 nach Düsseldorf.



Das zweite Bild zeigt eine Druckache (101 - 250 g) aus dem gleichen Tarifzeitraum.



Bild 3 und Bild 4 zeigen zwei Auslandsbriefe in Nicht-Cept-Länder zu ermäßigter Gebühr. Zum einen wieder England, wo der Standardbrief seit der Gebührenerhöhung am 1.7.1982 1 DM kostete, genauso wie bei dem Brief nach Griechenland. Dort wurde die Gebührenermäßigung aber erst zum 1.10.1986 eingeführt.



So viel zu den Einzelfrankaturen. Allen ein schönes Wochenende,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 06.10.2019 15:30:09 Gelesen: 150# 34 @  
Hallo zusammen,

Kurzurlaub vorbei, bin wieder hier und mache mit Mehrfachfrankaturen der 100er weiter.

Zuerst zeige ich ein Päckchen mit 2x 100 aus dem ersten Verwendungszeitraum bis 31.12.1978.



Als zweiten Beleg ein Ortsbrief mit Einschreiben und Rückschein aus dem Tarifzeitraum 1.7.1982 - 31.3.1989, 50 + 200 + 150 = 400



Im dritten Bild einen einfachen Postzustellungsauftrag mit 5x 100.



Das vierte Bild ist wieder ein Auslandsbrief zu vergünstigten Gebühren nach Griechenland, dieses Mal mit Einschreiben, 100 + 200 = 300



Und zum Abschluss noch ein Eilbrief der zweiten Gewichtsstufe aus Ostberlin im VGO-Tarif.



Auch von mir noch einen schönen Herbstsonntag, den wohl viele bei diesem Wetter zu Hause verbringen,
Klemens
 
Frankenjogger Am: 12.10.2019 20:00:17 Gelesen: 54# 35 @  
Einen schönen Abend,

nach Einzel- und Mehrfachfrankaturen kommen jetzt ein paar Mischfrankaturen. Nachdem ich beschlossen habe, Mischfrankaturen immer nur mit niedrigeren Werten zu zeigen, werden ab jetzt wohl auch immer wieder Mischfrankaturen gezeigt. Ich unterscheide hier ausdrücklich nicht zwischen Misch- und Buntfrankaturen.

Bild 1 zeigt einen Standardbrief mit Eilzustellung, 50 Pf BuS und 2x 100 aus dem Tarifzeitraum bis 31.12.1978. Zu dem Zeitpunkt gab es die 250er noch nicht.



Bild 2 zeigt einen Standardbrief mit Eilboten aus dem folgenden Tarif, 60 + 250 = 3,10 DM, da musste eine Mischfrankatur herhalten.



Bild 3 und 4 zeigen zwei Briefe mit Einschreiben und Rückschein aus den Tarifen bis 31.12.1981 und danach, einmal als Ortsbrief der zweiten Gewichtstufe 60 + 150 + 120 = 3,30 DM
und einmal als Standard-Fernbrief 80 + 200 + 150 = 4,30 DM





Bild 5 zeigt einen Ausschnitt eines schweren Inlands-Luftpostbriefes von 1985 (941- 960 g, 370 + 48x 5 =6,10 DM)



Und zum Abschluss zeigt Bild 6 einen Auslandsbrief 51 - 100 g nach England aus dem Jahr 1981, da gab es den Wert zu 190 noch nicht.



Das wars fürs Erste mit dem 100-er-Wert. Gefühlt könnte jetzt etwa fast Halbzeit sein, es könnte aber auch erst ein Drittel geschafft sein. Es kommt noch Einiges.

Viele Grüße,
Klemens
 
muemmel Am: 12.10.2019 20:58:44 Gelesen: 49# 36 @  
@ Frankenjogger [#35]

Hallöle Klemens,

schöne Belege, die Du hier vorstellst und die dokumentieren, dass auch moderne Dauerserien durchaus ihrer Reize haben.

Schönen Gruß
Mümmel
 

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