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Thema: Auktionsvorschau - aus den Auktionsangeboten
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Richard Am: 16.08.2019 18:11:29 Gelesen: 3338# 6 @  
24. e@uction des Düsseldorfer Auktionshauses Felzmann am 21./22. August!

(pcp-wm) Jeweils um 18 Uhr beginnt das unkomplizierte Live-Bidding auf der Internetseite http://www.felzmann.de. Dort kann man sich auch über das Angebot vorinformieren. Immerhin stehen knapp 2.000 Lose zur Wahl. Vieles im eher niedrigeren Preisbereich, aber es gibt auch Besonderheiten und fast schon spektakuläre Raritäten. Zum Beispiel einen Probedruck des legendären „Schwarzen Einser“ von Bayern (Los 10.575), der mit einem Ausruf von 1.500 Euro an den Start geht. Nur ein 90er-Bogen wurde von diesem Probedruck hergestellt. Wie viele mögen denn überhaupt noch existieren?

Zum gleichen Ausrufpreis geht Los 11 061 ins Rennen: Die seltenste Marke der deutschen Auslandspost in Marokko, von der nur wenige Exemplare bekannt sind. Die Marke wurde bei Felzmann bereits einmal 2011 verkauft, damals allerdings für 13.500 Euro Zuschlag!

So hat auch diese Internetauktion wieder viel zu bieten. Einen gedruckten Katalog erhält man bei Auktionshaus Ulrich Felzmann, Tel. 02 11/550 440, E-Mail: info@felzmann.de


 
Richard Am: 18.08.2019 09:29:48 Gelesen: 3264# 7 @  
170. Dr. R. Fischer-Auktion in Bonn am 30./31.8.2019

(rf/pcp) - Das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer in Bonn hält am 30. und 31. August 2019 seine 170. Versteigerung ab. Das umfangreiche Angebot mit fast 9.000 Losen bietet neben einem reichhaltig besetzten Angebot im Bereich der Philatelie auch eine interessante Auswahl von mehr als 1.000 Münzlosen.

Das Sammelgebiet Altdeutschland bietet ein sehr gutes Angebot, darunter alleine sechs „Schwarze Einser“ von Bayern. Auch vom nicht minder populären „Sachsen Dreier“ kann der Katalog mit sieben Losen aufwarten, dabei ein einwandfreies loses Stück der Mi. 1a (Schätzpreis 4.000.-) und ein Luxusstück auf Drucksache (6.000.-). Zu beachten ist zudem die Auflösung einer beeindruckenden Oldenburg-Sammlung.

Die Sammler des Deutschen Reiches finden zahlreiche Besonderheiten. Ein senkrechtes Paar der 12 Pfg-Freimarke „Hindenburg“ rotorange mit ausgefallenem Kammschlag (Mi. 466Uu/Udr) der Zähnungsmaschine wird auf 6.000.- geschätzt. Eine Neuentdeckung findet sich bei den Markenheftchen: das Mi. MH7.2B mit der 7½ Pfg in orange (statt lebhaftrotorange); Startpreis 4.500.-

Von der Mi. 46IIBR der Deutschen Post in China mit Aufdruck in der Type II sind bis dato in ungebrauchter Erhaltung nur zwei Stück bekannt, davon nur eines als Unterrandstück mit HAN, Ausruf 2.500.- Gar ein Unikat ist die 6P. 25C. auf 5 M. Reichspost des Deutschen Auslandspostamts Marokko in der guten Type II mit PLF II, die ungebrauchte Marke wird für 2.000.- ausgerufen. Das einzige attestierte gebrauchte Stück der 2 P. auf 3 Pfg Krone/Adler von Deutsch-Ostafrika in der seltenen Farbe „lebhaftorangebraun“ startet bei 5.000.-

Die deutschen Nebengebiete und Besatzungsausgaben sind bei Dr. Fischer traditionell stark besetzt, eine postfrische 10 Pfg Germania der Etappe 9. Armee im äußerst seltenen Friedensdruck Mi. 1I startet bei 3.600.-. Ähnlich rar ist der „Pleskau-Block“ der Deutschen Besetzung Russlands mit zusätzlichem Aufdruck eines roten Kreuzes (Mi. Bl. 2ZI), hier ein postfrisches Stück in einwandfreier Erhaltung (Ausruf 5.000.-) Die Mi. 3III von Alexanderstadt (Auflage nur 15 Stück) auf Briefstück wird für 9.000.- ausgerufen. Des Weiteren dürfte die Detaillierung einer großen Memel-Sammlung mit einigen Hundert Losen für spannende Bietergefechte sorgen.

Die Nachkriegsphilatelie bietet dem General- wie Spezialsammler eine Vielzahl an Gelegenheiten. Ein portogerechter Luftpost-R-Brief mit dem Währungsgeschädigten-Block Berlins mit beiden Plattenfehlern (Bl. 1II) startet bei 2.000.-.

Gleich zwei teils seit Jahrzehnten nicht mehr auf dem Markt befindliche Generalsammlungen „Europa bis 1960“ werden aufgelöst, hierunter zahlreiche populäre und seltene Marken diverser Gebiete. Als Highlights seien hier u.a. die legendäre Flugpost-Ausgabe Frankreichs, die „Ile de France“ von 1930 (Mi. 230/31) erwähnt. Ein ungebrauchter Satz ist auf 5.000.- geschätzt. Österreich beeindruckt mit zahlreichen gesuchten und teils unverausgabten Werten, wie der raren Flugpost-Marke 1918 Mi. II A postfrisch (Ausruf 1.500.-). Die Alt-Schweiz bietet mit zahlreichen „Kantonals“ attraktive Gelegenheiten, so ein gestempeltes Exemplar der „Doppelgenf“ (5.000.-). Ein sehr schönes Stück der „Waadt 4“ (Mi. 1) in tadelloser Erhaltung startet bei 6.000.-

Das Sammlungsangebot bietet zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Es wird eine große Zahl kleiner und großer Nachlässe im ursprünglichen Zustand ohne jegliche Entnahmen offeriert. Dazu kommt ein ausgesuchtes Angebot von Ländersammlungen (hier u.a. länderweise Auflösungen der gehaltvollen Generalsammlungen Europa). Der achte Teil des „Rheingold-Bestandes“ (in einem Nachtrag) bietet wieder günstig taxierte Posten und Sammlungen für Händler und Wiederverkäufer, insbesondere die stets umkämpften Briefposten machen die Auktion zum Pflichttermin.

Im numismatischen Bereich umfasst die Auktion mit mehr als 1.000 Losen und knapp 280.000 € Ausruf von der Antike über moderne Prägungen bis zu den Medaillen ein umfangreiches und gehaltvolles Angebot.

Weitere Informationen: siehe https://reinhardfischerauktionen.de/
 
Richard Am: 25.08.2019 09:09:26 Gelesen: 3149# 8 @  
14. Auktion der Auction Galleries Hamburg am 6./7. September 2019

(pcp/wm) Rund 6 100 Lose werden bei dieser Versteigerung präsentiert, davon knapp 1 000 in einem Sonderteil Österreich und Gebiete. Der Hauptkatalog präsentiert eine große Vielfalt philatelistischer Gebiete rund um den Globus. Einige besondere Einzellose seien kurz beschrieben.

Frühe Ausgaben der Mongolei sind an sich schon rar, auf Belegen nehmen sie eine besondere Stellung ein. Mit Los 1155 kommt ein solches Kleinod unter den Hammer, zusätzlich als „Rotbandbrief“ mit chinesischer Frankatur für die Weiterbeförderung nach Peking. Erwähnenswert ist auch ein Satz Saudi-Arabien von 1934 zur Proklamation Abd al-Asis III. – in postfrischer Erhaltung ist dies eine außerordentliche Seltenheit. Das dürfte auch für einen ungezähnten Satz Zeppelin 1934 der Sowjetunion gelten. Die Seltenheit ergibt sich schon aus der Gesamtauflage von lediglich 1 000 Sätzen, der übergroße Teil davon ungebraucht.

Hamburg präsentiert sich unter anderem mit einer wunderschönen Nr. 1 und 5 a je mit blauem Wellenstempel Ritzebüttel, auf diesen Ausgaben eine sehr seltene Entwertung. Aus dem benachbarten Bundesland stammt ein mit Mi. 5 II, der sogenannten „weiten Welle", frankierter Brief. Es handelt sich dabei um den einzig bekannten Beleg nach Dänemark, der Begriff Unikat ist dafür geläufig. Er passt auch auf dieses Nachkriegslos! „Saar-Urdruck" kennt fast jeder Philatelist, die Seltenheit der Ausgabe ist ebenfalls weithin bekannt. Die Mehrfachfrankatur des Wertes zu 5 Fr. auf reinem Bedarfsbrief ist nach Angabe des Auktionshauses das einzig bekannte Exemplar in dieser Form und Kombination. Knapp 1400 Sammlungen und Lots beschließen die Auktion und laden zum Stöbern in Alben, Tüten und Kisten ein.

Kontakt: Auction Galleries Hamburg (vormals Schwanke GmbH), Kleine Reichenstr. 1, 20457 Hamburg, Tel. 0 40/33 71 57, E-Mail: info@auction-gallleries.de, http://www.auction-galleries.de


 
Richard Am: 30.08.2019 09:23:38 Gelesen: 3071# 9 @  
Höhepunkte der Herbstauktion von Corinphila Veilingen (14. und 20./21. September 2019)

(Amstelveen / pcp) - Mit einem großartigen Angebot hochwertiger Spitzenphilatelie lädt das Auktionshaus Corinphila Veilingen zur bevorstehenden Herbstauktion nach Amstelveen b. Amsterdam ein. Aufgeteilt auf drei Tage erwartet die Sammler mit den Versteigerungen 242 und 243 am 14. September 2019 sowie eine Woche darauf am 20. und 21. September 2019 eine außergewöhnliche Bandbreite attraktiver Lose von den Niederlanden bis Übersee. Bereits der Auftakt verspricht Großes: Mit dem Verkauf der prämierten Ausstellungssammlung „Niederlande 1852 – Die Gerard van Welie Sammlung“ (Auktion 243) kommen die Klassik-Liebhaber der Niederlande voll auf ihre Kosten. Darüber hinaus kommen zahlreiche weitere Spitzenlose von der Vorphilatelie bis zu den Niederländischen Kolonien zum Ausruf. Diverse reizvolle Offerten internationaler Sammelgebiete, eine stark besetzte Literaturabteilung und begehrte Angebote aus den Bereichen Numismatik, Banknoten, Medaillen sowie Ansichtskarten runden das Programm ab.

Eine außergewöhnliche Kollektion: „Niederlande 1852 – Die Gerard van Welie Sammlung“

Letztmalig anlässlich der nationalen Ausstellung in Gouda vom 18. bis 20. April 2019 ausgestellt, dürfen sich die Liebhaber der niederländischen Klassik nun auf den mit Spannung erwarteten Verkauf der Kollektion „Niederlande 1852“ von Gerard van Welie freuen (Auktion 243). Die prämierte Ausstellungssammlung wird in einem Hardcover-Sonderkatalog präsentiert, der bereits zu diesem Zeitpunkt als einmaliges Referenzwerk gelten darf. Der bekannte Philatelist Gerard van Welie hat mit Fachkenntnis über lange Jahre eine herausragende Kollektion zusammengetragen, die eine unglaubliche Vielfalt der ersten Ausgabe der Niederlande mit Einzelmarken, Einheiten, Stempeln, Briefen u.v.m. vereint.

Zu den Spitzenstücken der insgesamt 168 Lose gehört zweifelsohne ein wunderschönes gebrauchtes Zwischenstegpaar der 15 Cent Orange Ausgabe 1852 mit weiterer Marke – laut Corinphila Archiv in dieser Kombination eines von nur vier bekannten Stücken (Los 23 – Ausruf: 10.000 Euro). Ein weiteres Highlight ist ein frankiertes Telegramm mit einer 5 Cent Dunkelblau der Ausgabe von 1852 (Los 32 – Ausruf: 7.500 Euro). Nur sechs Telegramme mit dieser Frankatur sind verzeichnet, wobei das vorliegende in Hinsicht auf Qualität und Schönheit eindeutig herausragt. Eine seltene Dreifarbenfrankatur auf Auslandsbrief nach Marseille darf als weiteres Beispiel genannt werden (Los 85 – Ausruf: 7.500 Euro). Nur drei Briefe mit dieser Frankaturkombination der Ausgabe 1852 und 1864 sind bekannt.

Zu den weiteren Höhepunkten gehört zweifelsohne das große Angebot der Niederlande ab der Vorphilatelie. Die bereits durch Band 51 der EDITION D´OR bekannte Kollektion „Postdienste in den ländlichen Gebieten der Niederlande vor 1850 – Die Hotze Wiersma Sammlung“ bietet Postgeschichte vom Feinsten. Auch die Abteilung Niederländisch-Indien präsentiert Lose ab der Vorphilatelie über die Klassik bis zur Moderne mit Markenausgaben und Stempeln inklusive diverser Raritäten. Das Sammelgebiet Indonesien und Gebiete besticht ebenso mit seltenen Stücken und kleinen Besonderheiten. Last, but not least wird eine spezialisierte Luftpost Sammlung der Niederlande und ehemaliger Kolonien ausgerufen, die sicherlich auf große Nachfrage stoßen wird.

Gleiches gilt für die zahlreichen Offerten von Europa bis Übersee, darunter reizvolle Einzellose und hochwertige Sammlungen, u.a. von Belgien, Frankreich, Großbritannien oder China. Auch Münz- und Banknotensammler sowie Ansichtskarten- und Literaturliebhaber dürfen sich über ein breites Angebot mit chancenreichen Einzelstücken und Posten freuen.

Das vollständige Angebot mit zahlreichen Abbildungen finden Interessenten im Online-Katalog unter http://www.corinphila.nl (auch als PDF-Katalog verfügbar). Katalogbestellungen sowie weitere Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Corinphila Veilingen BV, Mortelmolen 3, NL-1185 XV Amstelveen, Tel. +31 (0)20 624 97 40, E-Mail: info@corinphila.nl, Internet: http://www.corinphila.nl








 
Richard Am: 05.09.2019 09:02:39 Gelesen: 2973# 10 @  
Von Altdeutschland bis zum Osmanischen Reich: Höhepunkte der 193. Rauhut & Kruschel Auktion am 13./14. September 2019

(Mülheim/pcp) Nach einer kurzen „Sommerpause“ folgt mit der 193. Rauhut & Kruschel Auktion am 13. und 14. September 2019 der Auftakt in die philatelistische Herbstsaison in Mülheim an der Ruhr. Mit einem attraktiven Angebot von weit mehr als 10.000 Losen bietet der aktuelle Katalog wie gewohnt eine außergewöhnliche Bandbreite reizvoller Philatelie und Postgeschichte. Von begehrten Einzellosen aus der Raritätenabteilung über attraktive Posten und Sammlungen bis hin zu der stets heiß umkämpften „Nachlassabteilung“ dürfen sich die Sammler und Händler auf ein Spitzenprogramm mit zahlreichen Höhepunkten freuen. Intensive Bietergefechte in stimmungsvoller Live-Atmosphäre vor Ort im Auktionssaal sind dabei vorprogrammiert!
Die Briefmarken des Osmanischen Reiches – eine einmalige Sammlung.

Ein echter Höhepunkt der Herbstauktion ist die Auflösung einer Kollektion der Briefmarken des Osmanischen Reiches. Das ungewöhnliche Angebot stammt aus dem Nachlass eines passionierten Philatelisten, der mit großem Fachwissen und dem Auge für das Besondere eine außergewöhnliche Sammlung der klassischen Markenausgaben und Entwertungen des Osmanischen Reiches zusammengetragen hat. Aus dem mittleren Osten stammend und der arabischen Sprache mächtig, hatte der Sammler beste Voraussetzungen für die Forschung und Erforschung dieses spannenden und vielseitigen Sammelgebietes. Viel Material aus der vorliegenden Sammlung hat Eingang in die gängige Fachliteratur gefunden. Bereits die Losbeschreibungen der 96 Lose – darunter zahlreiche Seltenheiten – bieten wertvolle Informationen, die in Teilen deutlich über gängige Katalog-Standards hinausgehen.

Begehrte Philatelie von Altdeutschland bis Übersee

Die traditionelle Raritäten-Abteilung bietet erneut einen abwechslungsreichen Querschnitt attraktiver Philatelie mit besonderem Fokus auf den deutschen Sammelgebieten. Die altdeutschen Staaten glänzen mit begehrten Einzelmarken, Einheiten und Briefen von Baden bis Württemberg. Beispielhaft genannt seien das Titelstück des Auktionskataloges, eine frankierte Zeitungssache von Thurn & Taxis (Ausruf: 5.000 Euro), ein waagerechter Siebenerstreifen der 3 Sgr. orange von Preußen (Ausruf: 3.800 Euro) oder das Angebot von Einzelmarken und Einheiten (!) der 70 Kreuzer braun- bzw. rotlila von Württemberg. Eine Zusammenstellung, die man wahrlich nicht alle Tage sieht, findet sich unter den Losen des Norddeutschen Postbezirks: Sage und Schreibe 131 meist verschiedene Essays und Probedrucke in einem Sammellos (Ausruf: 15.000 Euro), ferner Probedrucke zu den NDP-Ganzsachen in einem weiteren Los (Ausruf: 5.000 Euro) bieten eine wahrscheinliche einmalige Gelegenheit zum Erwerb dieser seltenen Vorlagestücke. Vom Deutschen Reich, den Gebieten und Kolonien über Europa bis nach Übersee erwartet die Sammler ebenfalls diverse reizvolle und wertvolle Marken und Belege.

Die übrigen Einzellose – mehr als 5.000 an der Zahl (!) – schließen nahtlos daran an, bieten diese doch die gewohnt große Vielfalt der verschiedenen Sammelgebiete mit Marken, Briefen und Stempeln von der Klassik bis zur Moderne, von Altdeutschland bis Übersee.

Nachlässe, Posten und Sammlungen – Live-Auktion mit garantierter Hochspannung

Das umfangreiche Nachlass-Angebot mit 476 Losen, die gegen Gebot ausgerufen werden, ist erneut Garant für einen ebenso spannenden wie temporeichen Auktionssamstag (14. September 2019). Intensive Bietergefechte versprechen auch die übrigen Sammlungen und Posten mit insgesamt mehr als 3.500 Positionen inkl. der Lose der Rücklos-Liquidation, die ebenfalls am Samstag angeboten werden. Die Besucher dürfen sich auf ein echtes „Live-Erlebnis“ im Auktionssaal einstellen!

Die Kataloge zur Auktion sind ab sofort erhältlich sowie online unter http://www.rauhut-auktion.de und über Philasearch (http://www.philasearch.com) verfügbar.

Katalogbestellungen und weiterführende Informationen bei: Rauhut & Kruschel Briefmarkenauktionshaus GmbH, Harald Rauhut, Werdener Weg 44, 45470 Mülheim a.d. Ruhr, Tel. +49 (0)208 33098, E-Mail: info@rauhut-auktion.de, Internet: http://www.rauhut-auktion.de










 
Richard Am: 09.10.2019 09:46:50 Gelesen: 2773# 11 @  
25. Schlegel-Auktion vom 28.–30. Oktober 2019 in Berlin

(as/pcp-wm) - Die 25. Auktion enthält erneut eine Fülle von seltenem und ausgezeichnetem Material. An der Spitze des Angebots: Der IV. Exklusivitäten-Katalog mit erneut 111 Pretiosen der Philatelie, dabei unter anderem die Kopfsteher der 10 und 20 Pf. China Handstempel, eine äußerst dekorative ‚Damen-Galerie‘ von Berlin (Lose 75 und 76) und der legendäre 11er-Block der grünen Oktogon-Marke zu 1 Schilling von Großbritannien (Los 103).

Ein Sonderkatalog „Die fliegenden Zigarren“ – Historie der Luftschiffe (Lose 200–893) vereint das seit zehn Jahren größte Angebot Pioniere aus der seltenen und äußerst umfangreichen Luftschiff-Pioniersammlung des bekannten Sammlers John Mattler aus St. Louis/USA mit einem zweiten Schwerpunkt Zeppelin und einem außergewöhnlichen Angebot Vertragsstaatenpost Luxemburg sowie Vertragsstaatenpost Schweiz nach Nord- und Südamerika.

Aller guten Dinge sind drei: Der Sonderkatalog „Bautenserie 1948 – Die Sammlung Horst Nöbbe“ (Lose 1000–1999) präsentiert seltenste Einzelmarken, Portostufen sowie Einzel- und Mehrfachfrankaturen dieses Sammelgebietes.

Weiterhin ist auf einen umfangreichen Sammlungsteil hinweisen. Dieser wird eingeleitet durch den ersten von drei Teilen der Briefmarkensammlung des französischen Unternehmers und legendären Fußballklubpräsidenten Louis Nicollin. Dieser erste Teil umfasst die Olympia-, Fußball- und Motivsammlungen. Durch die Auflösung mehrerer großer Spezial-Sammlungen ergeben sich in dieser Auktion weitere Schwerpunkte mit interessanten Objekten: Die „Sammlung Wolfsburg“ überzeugt mit 400 Spezialitäten Deutschland nach 1945 – dabei Roter Adenauer (Los 10113), Großes D (10158), Mona Lisa als Einzelfrankatur (9984) – sowie Spezialitäten Bulgarien (Lose 98, 4641, 4752).

Mehr Informationen finden Interessenten auf der Internetseite http://www.auktionshaus-schlegel.de
 
Richard Am: 09.11.2019 09:16:53 Gelesen: 2530# 12 @  
Rekordpreis für Bauten-Marke!

(as/pcp) Das Auktionshaus Schlegel blickt hochzufrieden auf seine 25. Auktion zurück. Das reichhaltige philatelistische Angebot lockte ein internationales Publikum und die hervorragenden Ergebnisse vermitteln Zuversicht in anhaltendes Käuferinteresse. Für den Höhepunkt sorgte die fast fünfstündige Versteigerung der außergewöhnlichen Bauten-Sammlung von Herrn Nöbbe.

Bei Schlegel in Berlin begann die Frühjahrsauktion erneut mit einem exklusiven Angebot besonderer Philatelie: 111 Lose der EXKLUSIVITÄTEN III notierten die höchsten Ergebnisse der Auktion. So konnte z.B. die äußerst dekorative Damen-Galerie von Berlin (Lose 75 und 76) mit Zuschlägen von 26.000 bzw. 17.500 Euro punkten. Der Sonderkatalog „Bautenserie 1948 – Die Sammlung Horst Nöbbe“ bestach mit hervorragenden Quoten und hohen Steigerungen. Los 1618 erzielte einen Rekordzuschlag für eine Marke aus der Bizone:



Der zweite Auktionstag bewies, dass das Auktionshaus Schlegel für die Auflösung vielseitiger und außergewöhnlicher Sammlungen geschätzt wird: Die Nachlässe wurden nahezu komplett umgesetzt und auch im Bereich der Sammlungen wurden sehr gute Verkaufsquoten und Steigerungen eingespielt. In die Höhe ging es dann bei den Goldmünzen, ein hochkarätiges Angebot mit vielen schönen Einzelstücken war wohl die richtige Voraussetzung für den Erfolg Insgesamt bestätigte sich erneut, dass Interesse an dem starken und ausgewählten Sammlungsangebot und an Raritäten im Einzellosbereich.
 
Richard Am: 13.11.2019 21:01:01 Gelesen: 2437# 13 @  
Vorschau 105. Gert Müller-Auktion – Die Sammlung „Laurentius“ (15./16.11.2019)

(ht/pcp) - „Das Beste war gerade gut genug“, so kann man in wenigen Worten die enorme Kollektion beschreiben, deren ersten Teil das Ettlinger Auktionshaus in diesem Sonderkatalog anbietet. Der Sammler, ein bekannter Unternehmer aus Nordrhein-Westfalen, hat in über 40 Jahren mit viel Sachverstand und Geschmack ganz außergewöhnliche Sammlungen aufgebaut, die in Bezug auf Qualität Maßstäbe setzen. Aufgrund seiner finanziellen Möglichkeiten wurden zahlreiche seltene Ausgaben bis hin zu Raritäten bei renommierten Auktionshäusern und Fachhändlern erworben. Fast alle besseren Werte sind kompetent geprüft, häufig mit BPP-Fotoattesten versehen. Der Sammler hat keine Kollektionen erworben, sondern jede Briefmarke einzeln gekauft. Im Laufe der Jahre wurden hierbei auch zahlreiche Werte noch einmal gegen Marken mit besonders schönen Stempel etc. ausgetauscht.

Dieser Katalog beinhaltet mit fast 500 Losen Deutschland ab 1872 bis zur Bundesrepublik. Dabei sehr seltene postfrische Brustschildwerte, das Vineta-Provisorium auf Luxusbriefstück, ein hervorragender Teil deutsche Besetzungsausgaben des Zweiten Weltkrieges, Deutsche Lokalausgaben mit großen Raritäten wie z. B. die beiden Werte 3 RM Hitler eng und weit gezähnt, von der Bizone die Markwerte Friedenstaube auf exzellenten Briefstücken (vielleicht der schönste bekannte Satz), Marienwerder mit der äußerst seltenen 1 Mark Mediävalschrift auf herrlichem Briefstück, Danzig großer Innendienst auf wunderschönen Briefstücken und viele weitere Seltenheiten.
Weitere Informationen: Gert Müller GmbH, Carl-Zeiss-Str. 2, 76275 Ettlingen, Tel. 0 72 43/56 17 40, E-Mail: Info@gert-mueller-auktion.de, http://www.gert-mueller-auktion.de


 
Richard Am: 18.11.2019 09:14:12 Gelesen: 2187# 14 @  
Katalog zur 157. Dr. Derichs-Auktion am 28./29. November 2019 mit einem „Special“

(pcp-wm) - Für seine ungewöhnlichen Vorworte ist Roland Meiners, Inhaber des Kölner Auktionshauses Dr. Wilhelm Derichs ja bekannt, auch für ungewöhnliche „Begleit-Aktionen“, die nicht selten selbst in Insiderkreisen für Gesprächsstoff sorgen. Dieses Mal fokussiert der rührige Auktionator seinen Blick auf einen Fachbeitrag von elf Seiten, der in der Mitte des Hauptkataloges enthalten ist. Das Thema lautet: „Hitlers Millionen“ und es geht dabei um die Herkunft und Verwendung der Gelder, die mit Briefmarken und Ganzsachen, aber auch mittels anderer Zuwendungen die Privatschatulle des Führers im Dritten Reich füllten. Geschrieben von dem Philateliehistoriker Wolfgang Maassen erfährt der Leser so manche Zahl und zahlreiche Fakten, die ihm bis heute nicht bekannt sein dürften. Der Fachbeitrag, der auf eine Idee von Roland Meiners zurückgeht, wurde exklusiv für diesen Katalog geschrieben und erstmals nun dort veröffentlicht.

Meiners stellt diesen Beitrag in seinem Vorwort als etwas Neues für die Branche vor und schreibt: „Wir sehen diesen Artikel als einen Beitrag von uns für die philateliegeschichtliche Forschung. Möglicherweise werden wir das in Zukunft in loser Folge wiederholen. Das hängt auch ein wenig von Ihrer Resonanz ab. Schreiben Sie uns doch, wie Sie den Artikel finden und ob Ihnen dieser Ansatz zur Auflockerung unserer Kataloge gefällt.“



Da bleibt nur zu hoffen, dass Meiners zahlreiche Resonanzen erhält. Und wer nicht nur den Beitrag lesen, sondern den Katalog erhalten möchte, ist bei Dr. Wilhelm Derichs, Tel. 02 21/2 57 66 02, E-Mail: derichs_gmbh@web.de an der richtigen Adresse.
 
Richard Am: 20.11.2019 21:10:35 Gelesen: 2049# 15 @  
171. Dr. Reinhard Fischer-Auktion in Bonn am 22./23. November 2019

(Bonn-df/pcp) - Das umfangreiche Angebot der kommenden Versteigerung mit über 10.000 Losen bietet neben einem reichhaltig und wertvoll besetzten Angebot im Bereich der Philatelie auch eine interessante Auswahl von mehr als 1.900 Münzlosen.

Gleich mehrere Spezialsammlungen werden in diversen Sonderteilen und einem Sonderkatalog aufgelöst. Die Sammlung „Donauperle“ bietet Highlights für den Bayern- und Reichenberg-Sammler. Beide Gebiete wurden mit vielen kleinen und großen Raritäten in perfekter Erhaltung gesammelt. Hierunter zwei schöne Bayern MiNr. 1 in postfrischer bzw. gestempelter Erhaltung (je 1.500.-) und eine tadellose gestempelte MiNr. 26Y (2.200.-), weiterhin sind zahlreiche der gesuchten postfrischen Werte enthalten. Eine gestempelte MiNr. 1 von Reichenberg wird für 2.000.- ausgerufen, bis dato sind nur 12 Exemplare bekannt. Die kaum minder raren Sätze 105/07 Heiliger Methodius und 108/10 Kinderhilfe starten bei 4.500.- bzw. 3.000.-. Die Sammlung „Porta Westfalica“ der Kontrollratsausgaben und der AM-Post beinhaltet zahlreiche Stücke, die am Markt kaum einmal angeboten werden, wie die äußerst seltene MiNr. 916b in tadelloser postfrischer Erhaltung (3.000.-).



Highlight der Auktion stellt die Auflösung der Preußen-Sammlung „Sanssouci“ dar. Hier hat der Sammler ein besonderes Augenmerk auf Ästhetik und perfekte Erhaltung gelegt. Über 1.000 Lose in ausgesuchter Qualität werden in einem Sonderkatalog präsentiert, dabei Top-Stücke wie die MiNr. 9a mit amtlichem Versuchsdurchstich von der nur acht Stücke bekannt sind (3.000.-).



Das Sammelgebiet Altdeutschland bietet ein sehr gutes Angebot, darunter mehrere einwandfrei erhaltene Sachsen-Dreier lose und auf Drucksachen. Das Deutsche Reich bietet eine postfrische MiNr. 6 (2.500.-) und einen Nothilfeblock auf Eilboten-R-Brief, in Originalgröße auf Brief (1.800.-).

Bei der Kolonialphilatelie herauszuheben ist eine eingeschriebene Postsache, welche nach dem Brandunglück im Postamt von Shanghai zur Zustellung versandfähig gebliebener Sendungen (inliegend die entsprechende Postkarte) verwandt wurde. Der angebotene Beleg ist als Einschreiben ein Unikat (3.000.-). Eine ungebrauchte China MiNr. 14 mit Handstempelaufdruck startet bei 2.200.-.



Eine Rarität ersten Ranges stellt der wahrscheinlich einzig noch existierende Bogensatz des legendären „Urdruck-Satzes“ der Saar dar – aktuell attestiert werden Gebote ab 90.000.- akzeptiert. Ein gestempelter „Großer Innendienst“ von Danzig ist auf 3.000.- geschätzt.
Die Nachkriegsphilatelie bietet Seltenheiten der Lokalausgaben wie die MiNr. VA22 von Großräschen postfrisch (1.300.-). Beachtung verdient eine Auflösung einer postfrischen 4er-Block-Sammlung von Berlin mit allen guten Ausgaben der Anfangsjahre ab Mi. 1/20 mit OR (1.000.-) sowie der Bundesrepublik.

Frankreich und Österreich bieten mit der Auflösung guter postfrischer Sammlungen ab der Semi-Klassik zahlreiche attraktive Lose. Gesuchte Ausgaben der Volksrepublik China mit „Jahr des Affen“ (postfrisch, 800.-) und zahlreiche gute Blockausgaben werden versteigert.
Das Sammlungsangebot bietet zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Es werden zahlreiche Nachlässe im ursprünglichen Zustand ohne jegliche Entnahmen offeriert. Dazu kommt ein ausgesuchtes Angebot von Ländersammlungen, Briefposten und Spezialsammlungen aus allen Gebieten der Philatelie mit mehr als 1.000 Positionen, sowie der Neunte Teil des „Rheingold-Bestandes“ mit wiederum vielen äußerst günstig taxierten Sammlungen und Briefposten. Hier bieten sich viele günstige Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer!

Im numismatischen Bereich umfasst die Auktion mit mehr als 1.900 Losen und 200.000 € Ausruf in von der Antike über moderne Prägungen bis zu den Medaillen ein gehaltvolles Angebot. Spannende Bietergefechte verspricht die Auflösung einer Sammlung Silber- und Goldmünzen des Kirchenstaats/Vatikans mit mehr als 180 Losen. Darunter begehrte Sede-Vakante Ausgaben wie ein Giulio o. J. (1521) Rom in vz für 1.000.- Ausruf.

Es werden wieder viele Lots und Sammlungen in allen Größen und Preisklassen angeboten, unter anderem die nicht vereinzelten Stücke der Vatikan-Sammlung mit ca. 1.200.- Münzen ab 8.000.-. Eine Goldmünzensammlung mit 39 Münzen auf 2 Tableaus wird für 15.000.- aufgerufen.

Etwa 1.000 Sammellose sowie alle Einzellose inkl. deren Atteste kann man im Onlinekatalog von Dr. Fischer besichtigen, diesen und weitere Informationen zur Auktion und zum Auktionshaus finden Interessenten auf der Internetseite http://www.ReinhardFischerAuktionen.de
 
Richard Am: 23.11.2019 15:35:54 Gelesen: 1932# 16 @  
221. Pfankuch Auktion in Braunschweig am 5. Dezember 2019

(pcp-wm) Dieses Mal gibt es über 2.800 Lose aus vielen Bereichen der Philatelie und Numismatik. Davon mehr als 700 Lose Altdeutschland mit seltenen Marken, Ganzsachen und Belegen, insbesondere stark vertreten das Großherzogtum Baden mit großen Einheiten, Luxusrandstücken, Brückenpaar der 3 Kr schwarz auf hellgelb (Nr.2 bZW) und seltenen Briefen. Sachsen glänzt u.a. mit 4 schönen Exemplaren der „Sachsen Dreier“ sowie Württemberg mit zahlreichen Spitzenstücken.



Deutsches Reich ist mit 350 Losen und vielen Spezialitäten vertreten, außerdem mit selten angebotenen Marken und Belegen, einem reichhaltigen Abschnitt Brustschilde, Feld- und Kriegsgefangenenpost usw., und dies alles zu moderaten Ausrufpreisen. Bei Flugpost, Raketen- und Ballonpost, Zeppelinpost findet sich ein umfangreiches Angebot von 150 Losen mit zeitgeschichtlich interessanten Stücken und ebenfalls hochwertigen Belegen.
Summarisch aufzuzählen sind:

Über 200 Lose Deutsche Kolonien und Auslandspostämter, Deutsche Gebiete, Besetzungen 1.WK und 2.WK mit vielen Prachtstücken und Besonderheiten, u.a.; Deutschland nach 1945 u.a. mit reichhaltigen Abschnitten Lokalausgaben und SBZ; Europa und Übersee (über 270 Lose) mit vielen Spitzen der Klassik und Semiklassik, dabei sind insbesondere die italienischen Gebiete sehr gut besetzt.

Münzen, Banknoten, Orden und Militaria mit über 200 Losen, Posten und Sammlungen sind wieder gut vertreten, dabei zahlreiche Goldmünzen Deutsches Kaiserreich, DDR Gedenkmünzen-Komplettsammlung u.a.

Ein reichhaltiges Sammlungsangebot mit über 400 Losen, meist unberührten Posten, Sammlungen und Nachlässen rundet diese 221. Auktion ab. Zu beachten ist auch das moderate Aufgeld von nur 17 % + MWST.

Katalog sind kostenlos anfordern unter: Karl Pfankuch & Co., Postfach 3749, 38027 Braunschweig, Hagenbrücke 19, 38100 Braunschweig, Telefon 0531-45807, E-Mail: info@karl-pfankuch.de, http://www.karl-pfankuch.de
 
Richard Am: 25.11.2019 15:52:26 Gelesen: 1827# 17 @  
65. AIX-PHILA-Auktion am 29./30. November 2019 in Aachen

(ho/pcp) - Nach dem durchaus erfreulichen Resultat bei der Versteigerung seines Posthorn-Bogensatzes (zur Erinnerung: 220.000 Euro!) fiel es dem Einlieferer jetzt nicht besonders schwer, seine übrigen Bogenbestände Bundesrepublik und Berlin bei AIX-PHILA in die 65. Auktion zu geben. Auch dieses Mal dürften die Startpreise noch viel Raum für Spekulationen bieten, sind doch einige Ausgaben in kompletten Bögen jahrzehntelang nicht auf dem Markt aufgetaucht, so zum Beispiel ein ungefalteter taufrischer Bogensatz Rotaufdruck Berlin, der mit 10.000 Euro ins Rennen geschickt wird; auch ein ebenfalls unberührter Satz Berliner Bauten (Ausruf 5.000 Euro) dürfte nicht alle Tage zu bekommen sein. Weitere gesuchte Ausgaben wie Grünaufdruck, Währungsgeschädigte oder auch die erste Nachkriegsausgabe, der Schwarzaufdruck, sind zu haben.



Ähnlich sieht es bei der Bundesrepublik aus: Neben allen Wohlfahrtssätzen und den anderen Ausgaben der Jahre 1949/54 ist es wieder eine Dauerserie, nämlich die erste Serie Heuss mit der immer gesuchten grauen 50er, die den Startpreis von 3.000 Euro sicher schnell zur Makulatur werden lässt.



Deutsche Spitzenwerte stehen im allgemeinen Markenteil besonders im Fokus: Ein schwarzer Bayern Einser in TOP-Qualität beginnt mit 800 Euro, eine weitere Marke aus Bayern, die 5 Reichsmark mit kopfstehendem Aufdruck, erwartet 2.000 Euro. Eine postfrische Marke der Ausgabe „großes Brustschild“, die 9 Kreuzer lilabraun ist mit 2.500 Euro angesetzt, eine 3 Mark mit Wasserzeichen „Ringe“ (Mi.-Nr. 96 W) mit 1.000 Euro und das sogenannte Hitlerprovisorium, die Nr. 331a auf Briefstück, mit 800 Euro.



Sammler der Zeppelin-Philatelie können sich auf zwei Briefe der Südamerikafahrt 1930 freuen, die als sehr seltene Zuleitungspost von Triesenberg über Lissabon mit dem Schiff nach Brasilien gelangt sind und den Rückweg mit dem Luftschiff Graf Zeppelin absolviert haben (Ausruf 2.000 Euro). Stark vertreten sind auch die Deutschen Kolonien und Abstimmungsgebiete, hier z.B. von Oberschlesien die Serie „Volksabstimmung“ in sehr seltenen Zwischenstegpaaren (Ausruf 3.500 Euro).
Traditionell stark auch das Angebot Alt- und Neusaar: Der Volkshilfesatz Nr. 128/34 gestempelt startet mit 1.000 Euro genauso wie die Nachauflage der ersten Nachkriegsdauerserie ohne Aufdruck oder ein gestempeltes Hochwasserblockpaar. Ein starkes Angebot von mehr als 100 Einzellosen Bedarfspost Generalgouvernement in allen Facetten dürfte besonders die Fans der deutschen Postgeschichte im 2. Weltkrieg interessieren. Sehr gut auch die SBZ mit allen Highlights wie seltenen Blöcken und Farben oder z.B. den kompletten Herzstücken gezähnt und ungezähnt aus den Ziffern-Zusammendruckbögen mit je 2.000 Euro (Mi.-Nr. HZ 2/5 bzw. 6/9).
Bei Frankreich fällt der Farbfehldruck Allegorie 1 Cent auf preußischblau auf oder Eckrandviererblöcke der Flugpostausgaben Mi.-Nr. 305/11 bzw. 321 alle mit Druckdatum, bei Luxemburg ist vor allem der Klassikteil mit je einer ungebrauchten taufrischen Nr. 1 und 2 besonders erwähnenswert. Die erste Marke Polens gibt es gleich mehrere Male, wobei zwei Briefe aus KALISZ und PLOCK mit je 600 Euro sehr zurückhaltend angesetzt sind.



Am zweiten Tag startet eine qualitativ hervorragende Sammlung Deutsches Reich mit 5.000 Euro, eine ähnlich gute Kollektion Deutsche Kolonien mit 6.000 Euro, eine gestempelte Sammlung Danzig mit 2.000 Euro genauso wie eine mit Besonderheiten gespickte Saarsammlung. Frankreich ist mit zwei sehenswerten Kollektionen zu 6.000 bzw. 4.000 Euro ähnlich stark wie die Schweiz oder die VR China, bei der eine komplette gestempelte Sammlung bis 1963 wenigstens 2.500 Euro bringen soll. Natürlich wird auch der Sammler mit kleinerem Budget auf seine Kosten kommen, gibt es doch auch viele Dutzend Positionen, die mit „Gebot“ sprich 10 Euro beginnen.

Mehr Informationen siehe: http://www.aixphila.de
 
Richard Am: 24.12.2019 09:44:13 Gelesen: 1608# 18 @  
172. Dr. Reinhard Fischer Auktion am 11.1.2020 in Bonn

(Bonn/pcp) - Das Auktionshaus Dr. Reinhard Fischer in Bonn veranstaltet am 11. Januar seine 172. Versteigerung. Das umfangreiche Angebot mit fast 11.000 Losen bietet neben einem reichhaltig und wertvoll besetzten Angebot im Bereich der Philatelie auch eine interessante Auswahl von mehr als 1.000 Münzlosen.

Der Auktionskatalog enthält neben zahlreichen gesuchten Standard-Ausgaben aus allen Gebieten der deutschen und internationalen Philatelie auch eine Vielzahl an Raritäten. Das Sammelgebiet Altdeutschland präsentiert ein sehr gutes Angebot, Baden bietet z. B. einen gestempelten 30 Kreuzer Wert in fehlerfreier Erhaltung zu 1.000.- Ausruf, weiterhin dabei ein gestempeltes Kabinettstück des „Schwarzen Einsers“ von Bayern Mi. 1Ia zum Startpreis von 1.500.- Von Hannover wird der Höchstwert zu 10 Groschen in fehlerfreier gestempelter Erhaltung bei einem Ausruf von 500.- Euro versteigert. Helgolands seltene Mi.-Nr. 19 B in ungebrauchter Erhaltung sucht für 600.- Euro einen neuen Liebhaber.



Das Prunkstück einer jeden Altdeutschlandsammlung – der sog. „Sachsendreier“ startet als Kabinettstück in gestempelter Erhaltung mit einem Startpreis von 4.000.- Euro. Außerdem gelangt bei praktisch allen Altdeutschland-Gebieten interessantes Stempelmaterial zum Aufruf.



Die Sammler des Deutschen Reiches finden zahlreiche gesuchte Ausgaben, dabei u. a. ½ Groschen kleiner Brustschild in postfrischer Erhaltung (RRR!!) startet mit 4.000.-, die ebenso seltene Mi.-Nr. 7 in postfrischer Erhaltung hat einen Startpreis von 2.000.- Euro. Selbstverständlich sind auch alle Standard-Ausgaben sowie zahlreiche Farbvarianten, Abarten und Plattenfehler im Angebot. Unter den Germaniamarken fällt auch die Seltenheit Mi.-Nr. 91Iy in postfrischer Erhaltung auf – Ausruf 1.500.- Euro. Das Highlight unter den Dienstmarken ist ein postfrisches Exemplar der raren Mi.-Nr. 126Y – der Ausruf beträgt 2.200.-. Ein umfangreiches Angebot Markenheftchen und Zusammendrucke sowie eine ausgewählte Offerte Zeppelinpost rundet das Angebot ab.



Die Kolonialphilatelie begeistert auch in der kommenden Auktion mit interessanten Stücken und Raritäten. Dabei u. a. ein schönes Bedarfsstück China 80 Pfg Handstempel auf Postanweisungs-Briefstück – Startpreis 1.400.- Euro – der Beweis, dass diese Ausgabe tatsächlich bedarfsmäßig verwendet wurde - oder die seltene unverausgabte Serie Deutsche Post Türkei (I/V) für 1.100.- Euro. Gesuchte Standard-Ausgaben und postfrische Werte sowie hunderte Stempellose sind ebenso im Angebot wie diverse seltene Ansichtskarten und postgeschichtliche Besonderheiten.

Die deutschen Nebengebiete und Besatzungsausgaben sind bei Dr. Fischer traditionell stark besetzt. Gesuchte Standardausgaben sowie Besonderheiten sind in ausgewogener Vielfalt im Angebot. Dabei u. a. Danzig „großer Innendienst“ ungebraucht (1.400.-), Saargebiet und Saarland mit praktisch allen guten Ausgaben wie 128/34 postfrisch oder postfrischem „Urdruck“-Satz für 900.- Euro Ausruf. Gesuchte Ausgaben des Zweiten Weltkriegs mit u. a. spezialisiertem Angebot Serbien, aber auch die Gebiete Zara und Feldpostmarken sind sehr reichhaltig besetzt.

Die deutsche Nachkriegszeit ist von 1945 bis in die 2000er Jahre in allen Gebieten reizvoll vertreten mit gesuchten Standardausgaben, Eckrandstücken, Viererblocks – hier viele gestempelte Raritäten über praktisch alle Gebiete verteilt. Auch im Sammlungsbereich finden sich viele Kollektionen dieses Zeitraums und es ergeben sich etliche Gelegenheiten!

Die Sektion Europa und Übersee bietet eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl mit Besonderheiten wie Probedrucken, ungezähnten Werten etc. – hier speziell die Gebiete Jugoslawien und Kroatien bzw. Afrikanische Staaten.

Das Sammlungsangebot enthält zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Es werden zahlreiche kleine und große Nachlässe im ursprünglichen Zustand ohne jegliche Entnahmen offeriert. Dazu kommt ein ausgesuchtes Angebot von Ländersammlungen, Briefposten und Spezialsammlungen aus allen Gebieten der Philatelie, insgesamt über 1.000 Losen.

Im numismatischen Bereich umfasst die Auktion ebenfalls mit mehr als 1.000 Losen von der Antike über moderne Prägungen bis zu den Medaillen ein umfangreiches ein sehr gehaltvolles Angebot mit einem Ausruf von knapp 200.000 EUR.

Etwa 280 Sammellose sowie alle Einzellose inkl. deren Atteste kann man im Onlinekatalog von Dr. Fischer besichtigen, diesen und weitere Informationen zur Auktion und zum Auktionshaus finden Interessenten auf der Internetseite http://www.ReinhardFischerAuktionen.de
 
Richard Am: 30.12.2019 09:04:35 Gelesen: 1476# 19 @  
26. e@uction Philatelie – Auktionshaus Felzmann

(Düsseldorf-gm/pcp) - Das Auktionshaus Felzmann versteigert vom 14. bis 16. Januar 2020 knapp 2.800 philatelistische Lose online im Format der e@uction. Die Online-Auktion startet an drei Tagen jeweils ab 18 Uhr.

Das bei Felzmann auch bei den e@uctions beliebte Flug- und Zeppelin-Angebot ist diesmal insbesondere in der Katapultpost mit rund 70 Belegen stark besetzt. Außerdem finden Sammler eine große Bandbreite von Übersee-Losen, mit einem durchaus reizvollem Teil Asien und Europa.



Mit dabei ist China Block 19 (Los 10527, Ausruf: 500 €), Iran 1876, 1 Kran red (Los 10563, Ausruf: 500 €), Türkei mit einer unverausgabten 25 Piaster orange (Los 10903, Ausruf: 800 €) oder auch Luxemburg mit einer 1 Sgr im waagerechten 3er-Streifen (Los 10744, Ausruf: 1.700 €).



Auch der Deutschland-Teil bietet Sammlern gute Gründe Gebote abzugeben. Hier geht es von der Klassik mit mehreren „Bayern Einsern“ (z.B. Los 10980, Ausruf 300 €) sowie „Sachsen Dreiern“ (z.B. Los 11120, Ausruf: 2.000 €)



bis in die Neuzeit über Deutsches Reich mit einer 10 Pfennig „Chemnitzer Postfälschung“ von 1921 (Los 11293, Ausruf: 2.000 €) spannend weiter.



Ebenso lohnenswert: Eine rare Kiautschou Marke $ 1 ½ Kaiseryacht mit der erst seit einigen Jahren bekannten Zähnungsvariante 25:16 (Los 541792, Ausruf: 14.000 €) und ein bedarfsmäßig verwendetes Exemplar der 70 C „Kerstfest“ (Los 12764, Ausruf: 1.000 €).



Der komplette Katalog mit weiteren hochauflösenden Fotos und Attesten ist auf der Homepage http://www.felzmann.de abrufbar. Mit einer einmaligen Registrierung kann bequem von zu Hause aus teilgenommen werden.
 
Richard Am: 03.01.2020 15:09:36 Gelesen: 1389# 20 @  
Rückschau: 65. AIX-PHILA-Auktion in Aachen (29./30. November 2019)

(ho-Aachen/pcp) - Zu den erwarteten Bieterkämpfen kam es auf der 65. AIX-PHILA-Auktion bei der Versteigerung einer Bogensammlung Bund/Berlin, aus der vor einem halben Jahr der Posthornsatz mit einem Zuschlag von 220.000 Euro in Fachkreisen für großes Aufsehen gesorgt hatte. Auch jetzt waren die sich in hervorragendem Zustand präsentierenden Bogen heiß begehrt: Der Berliner „Schwarzaufdruck“ erzielte 8.600 Euro, der „Rotaufdruck“ 36.000 Euro und der Satz „Berliner Bauten“ nach 5.000 Euro Startpreis stolze 24.000 Euro!

Ähnlich hoch her ging es bei der Bundesrepublik. Ein Bogensatz „100 Jahre Briefmarke“ kam auf 3.900 Euro, die Mi. Nr. 147 (Röntgen) schoss von 1.000 auf 5.200 Euro, Carl Schurz verzehnfachte den Startpreis bis auf 1.150 Euro und ebenfalls mehr als 100 % Michel erzielte eine Serie „Verkehrsausstellung“ von 1953 mit kaum glaublichen 8.400 Euro!



Mit einer Verkaufsquote von 85 % bei glatter Verdoppelung des Gesamtausrufes wurde neben der erwähnten Bogensammlung fast das gesamte Briefmarkenangebot an den Mann bzw. die Frau gebracht, wobei qualitativ hochwertige Stücke besonders im Fokus standen: Ein gestempelter Bayern-Einser erzielte 1.200 Euro, die Katalog Nr. 151 (ebenfalls von Bayern) mit kopfstehendem Aufdruck 3.500 Euro (Ausruf 2.000 Euro); ein postfrischer „Brustschild“-Wert, die Michel-Nr. 29a vom Deutschen Reich kam auf 4.000 Euro, ein postfrischer Viererblock der Mi.-Nr. 66 II auf 2.500 und die 3 Mark Mi.-Nr. 96W mit Wasserzeichen „Ringe“ auf 2.250 Euro. Kaum eine Ausgabe der deutschen Gebiete vor 1923 blieb unverkauft, eine 2 ½ Dollar Kaiserjacht von Kiautschou erzielte 1.700 Euro und eine Serie LIBAU 840 Euro; ebenfalls fast komplett zugeschlagen wurden mehr als 100 Bedarfsbelege aus dem Generalgouvernement oft zum doppelten und dreifachen Startpreis wie zum Beispiel eine Zahlungsanweisung des PSA Warschau nach Ksiezpol, welche von 80 auf 370 Euro kletterte. Marken und Sätze aus Europa und Übersee mit Schwerpunkten bei Frankreich, Luxemburg, Polen und China ließen die Ansatzpreise ebenso oft weit hinter sich.

Dass sich das Sammeln von Qualität bezahlt macht, zeigen die Ergebnisse diverser hochwertiger Sammlungen aus verschiedenen deutschen Gebieten. Eine Kollektion aus Bayern verdoppelte seinen Startpreis auf 5.200 Euro, eine Sammlung Helgoland wurde mit 2.200 Euro zugeschlagen (Ausruf 800 Euro), ein Qualitätsobjekt Deutsches Reich schoss von 5.000 auf 14.000 Euro und eine Sammlung Deutsche Kolonien von 6.000 auf 15.500 Euro. Danzig (Ausruf: 2.000 Euro – Zuschlag 6.400 Euro) war ebenso begehrt wie Memel (Ausruf 1.000 – Zuschlag 3.500 Euro) und vor allem WK II (Ausruf 4.000 – Zuschlag 9.200 Euro). Zwei sehr schöne Frankreichsammlungen steigerten sich von 4.000 bzw. 6.000 Euro auf 9.800 und 9.200 Euro. Nach diesen Resultaten wunderte es kaum noch jemanden, dass eine fast vollständige postfrische Kollektion der VR China nach langwierigem und durch diverse Sprachprobleme mit Telefonbietern aus Shanghai und Peking geprägtem Telefonduell auf stolze 41.000 Euro katapultiert wurde (Ausruf 15.000 Euro); eine gestempelte Sammlung erzielte immerhin noch 12.000 Euro.

Wer jedoch nach solchen Zuschlagsergebnissen glaubte, dass auf dieser Auktion nur Bieter mit dickem Portemonnaie zum Zuge kamen, musste sich eines Besseren belehren lassen, gab es doch Hunderte von Briefmarken, Sammlungen und Posten, die mit zweistelligen Startpreisen und oft sogar gegen „Gebot“ ins Rennen geschickt – aber genauso heiß umkämpft wurden.
 
Richard Am: 06.01.2020 09:14:24 Gelesen: 1272# 21 @  
Fortagne/Lipferts vorletzte Auktion Nr. 180 in Leipzig (17./18. Januar 2020)

(pcp-wm) - Das Jubiläum „60 Jahre Briefmarkenauktionen“ in Leipzig nahmen die Inhaber Knut Fortagne und Christine Lipfert zum Anlass, noch einmal an den Werdegang der beliebten Leipziger Auktionsfirma zu erinnern. Hervorgegangen war die heutige 1992 als „Briefmarkenauktion in Leipzig“ gegründete Firma aus einer staatlichen Handelsorganisation (HO), die 30 Jahre zuvor ins Leben gerufen worden war. Zu dieser damaligen Zeit war der bekannte Philatelist, Autor und Auktionator Wolfram Grallert prägend für das Unternehmen gewesen. Mit der Wiedervereinigung und Neugründung nahmen dann unter neuer Leitung von Fortagne/Lipfert 75 Versteigerungen ihren erfolgreichen Verlauf.

Alle dies hat über die vielen Jahre „beträchtlichen zeitlichen und körperlichen Aufwand“ gekostet, beschreiben sie beide in ihrem Vorwort zum neuen Auktionskatalog. Deshalb planen sie, mit der 181. Auktion am 19./20. Juni ihren Abschied aus dem aufreibenden Auktionsalltag. Diese letzte Auktion wird dann eine Art „Abschiedsausgabe“ sein. Die Kunden und Freunde des beliebten Hauses werden es ihnen zu danken wissen.


 
Richard Am: 09.02.2020 09:04:18 Gelesen: 983# 22 @  
Historisch wertvoll und aktuell gefragt – Das Angebot der 168. Felzmann Auktion hat viel zu bieten

(gm-Düsseldorf/pcp) - Ulrich Felzmann bringt in seiner Frühjahrs-Auktion ein vielseitiges und sorgsam ausgewähltes Angebot, das die Freude an der Philatelie durch alle Sammelgebiete widerspiegelt. Gut erhaltene Top-Raritäten, einmalige historische Dokumente und spannende Groß-Sammlungen bilden zusammen die Zutaten für eine erfolgreiche Auktion.

Balbo, Nobile, Crocco, die wohl größten Persönlichkeiten der italienischen Luftfahrtgeschichte, bilden mit herausragenden und äußerst seltenen Belegen den Auftakt. Dabei ist ein kompletter Bauplan eines militärischen Luftschiffes (Los 3026, Ausruf: 15.000 €). Für weitere hochkarätige Stücke des stark besetzen Bereiches der Flugpost lohnt ein Blick in den Katalog.

Wer Besonderheiten aus Europa oder von anderen Kontinenten sucht, wird gewiss fündig, z.B. mit dem einzig bekannten eingeschriebenen Feldpost-Brief aus Medina, Saudi-Arabien, 1917 (Los 4186, Ausruf: 8.000€). Näher, aber nicht weniger spektakulär ist der zinnoberrote Merkur, der ungebraucht und mit frischem Originalgummi eine jede Österreich-Sammlung krönt (Los 4416, Ausruf: 35.000€). Selten ist auch die schwedische Flugpostmarke mit dem schönen Überdruck „Silverjubiléet 1937 2“, denn es gibt sie in ungebrauchter Erhaltung weltweit nur acht Mal (Los 4573, Ausruf: 5.000€).

Postgeschichtlich besonders interessant ist ein preußischer Ersttagsbrief von 1850 mit der 2-Silbergroschen-Marke und Nummernstempel „528“, der den Übergang von der Barfreimachung zur Verwendung von Briefmarken darstellt (Los 4872, Ausruf: 5.000€). Unter mehreren angebotenen „Sachsen-3ern“ sticht eine besonders farbintensive Variante der sogenannten Bräunlichroten hervor, ab 7.500 Euro Ausruf zu haben (Los 4915).



Das Gebiet „Deutsches Reich“ bietet Raritäten, die nicht nur eine Besichtigung nahelegen, sondern auch die Anwartschaft auf einen Museumsplatz für sich beanspruchen könnten. Darunter eine postfrische 10 Pfennig „Dresdner Postfälschung“ (Los 5045, Ausruf 4.000€) in überdurchschnittlich guter Erhaltung. Noch mehr Aufmerksamkeit dürften jedoch vier Wertbriefe mit den sogenannten „Vortypen“ der 1–5 Mark Reichspost erhalten. Jede einzelne Marke stellt jeweils das einzig bekannte Exemplar auf Brief dar. Diese Spitzen-Rarität der Deutschland-Philatelie sucht noch den wahren Enthusiasten, der diese einzigartige Komplett-Garnitur sein Eigen nennen möchte (Los 5063, Ausruf: 200.000€). Zuvor besteht die Gelegenheit zum Erwerb des diesmaligen Katalog-Titelstückes, einer sehr schönen Bildpostkarte der S.M.S. „Vineta“, freigemacht mit zwei rechten Hälften der nach ihr benannten Aufdruck-Provisorien (Los 5058, Ausruf: 15.000€). Und noch ein Ausnahme-Exemplar sollte erwähnt werden: Die Deutsche Post in der Türkei mit einer 15 Piaster auf 3 Mark in ungebrauchter und gut erhaltener, so allerdings nicht am Postschalter verfügbaren Ausführung (Los 5477, Ausruf: 8.000€).



Stellvertretend für spannende Stücke der Nachkriegszeit soll hier die 40 Pfennig der legendären Posthornserie, hier einseitig ungezähnt auf einmaligem Liebhaber-Briefstück genannt werden (Los 6509, Ausruf: 6.500€).



Wie immer gut besucht und beboten bietet Felzmann auch bei dieser Auktion einen eigenen Sammlungs-Katalog an. Für die Sammlungen ist nach dem Auftakt am Freitagnachmittag der gesamte Auktions-Samstag reserviert, an dem ganze Nachlässe, Sammlungsaufgaben und Groß-Konvolute unter den Hammer kommen werden.

Diese und viele weitere spannende Stücke hochwertiger Philatelie werden in der Frühjahrs-Auktion im Auktionshaus Felzmann vom 5. bis 7. März 2020 angeboten. Die Münzauktion findet am 4. und 5. März 2020 statt. Alle Lose finden Interessenten mit zahlreichen Abbildungen im Online-Katalog.
 
Quincy Am: 09.02.2020 15:46:38 Gelesen: 920# 23 @  
@ Richard [#22]

Die Webadresse von Felzmann-Auktionen hat sich geändert: Sie heißt jetzt https://www.felzmann.de/auktionen.aspx

Gruß
Quincy
 
Richard Am: 16.02.2020 09:40:32 Gelesen: 758# 24 @  
Rückschau: 189. Leipziger-Briefmarkenauktion der Fa. Fortagne & Lipfert vom 17.–18.1.2020

(kf/pcp-wm) - 3.700 Lose standen zum Verkauf, darunter ca. 900 Sammlungen und Lots. Diese konnten überwiegend mit teils beachtlichen Steigerungen verkauft werden. Gefragt waren aus dem Einzellose-Bereich Marken und Belege von Sachsen, DR mit Gebieten, sowie Deutschland nach 1945. Hier besonders „Sächsische Schwärzungen“ und „Gebühr bezahlt“-Belege, OPD, SBZ und DDR-Besonderheiten mit Wasserzeichen, Farben und Plattenfehlern. Auch im Europa- und Überseebereich konnten Einzellose und Lots/Sammlungen aller Sammelgebiete gute Ergebnisse erzielen.

Die 181. Auktion, die am 19. und 20. Juni 2020 stattfindet, wird nach 60 erfolgreichen Jahren die letzte des beliebten Leipziger Unternehmens sein. Bereits ab Februar finden Interessenten mehr Informationen dazu auf http://www.briefmarkenauktion-leipzig.de
 
Richard Am: 18.02.2020 09:38:04 Gelesen: 655# 25 @  
Christoph Gärtners Frühjahrs-Auktion 2020: Ein Shopping-Paradies

(pcp-wm) - Eigentlich könnte man sich ja kurz fassen: Bei Gärtner gibt es im Februar wieder nahezu alles, was des Sammlers Herz begehrt. Zehntausende Lose, viele Kilogramm schwere Kataloge, Angebote in jeder Preislage und Lots sowie Sammlungen ohne Ende. Damit ist fast alles gesagt, oder doch nicht?

Ein wenig mehr an Genauigkeit ist vielleicht angebracht. Den Auftakt machten bereits am 5.–7. Februar die Versteigerungen von Banknoten und Münzen. Dieses numismatische Segment wird seit langem im Auktionshaus Gärtner versiert gepflegt. Gut 2.500 Münz-Lose, vom Einzelstück bis zu einem 23,5 Tonnen schweren Langerbestand von über 10 Millionen Münzen auf 33 Paletten, erwarteten Interessenten, seien es Sammler oder Wiederverkäufer. Das letztgenannte Los durfte wohl für Sammler nicht in Frage kommen, zumal der Ausruf von 500.000 Euro auch nicht jedermanns Sache war.

Bei den Banknoten, die am 5./6. Februar zum Ausruf kamen, überraschte die enorme weltweite Fülle der über 2.500 Lose. Die Mehrzahl der Lose war in englischer Sprache detailliert beschrieben und vieles gut abgebildet. Bei Deutschland dominierte die Abteilung „Notgeld“ der verschiedensten Städte und Regionen, nicht nur mit selteneren Einzelstücken, sondern auch mit teils sehr umfangreichen Sammlungen.

Ab 24. Februar starten dann die Briefmarken-Versteigerungen, deren Lose erneut in rund sieben weiteren Katalogen dokumentiert sind. Mit dem gesonderten China-Spezial-Angebot sowie einem weiteren zu Asien hat Gärtner fast schon ein Alleinstellungsmerkmal, denn in dieser opulenten Fülle findet man solche Angebote zumindest in Europa nicht häufig. Der nach wie vor eindrucksvolle Umfang der weiteren Kataloge zu Thematik, Europa, Deutschland, zu Nachlässen Deutschland, Ansichtskarten etc. beweist einmal mehr, welch außerordentliche Fülle von teils erlesenen und höchst ungewöhnlichem Material auf interessierte Käufer wartet.

Dem Berichterstatter fiel z.B. auf, dass das Lebenswerk von Prof. H. Schillinger aus Nürnberg, der für die Bundesrepublik Deutschland hunderte von Markenentwürfen gefertigt hatte, zum Ausruf kommt. Teils unter Einzellosen, aber auch unter Sammlungen zu finden. Es empfiehlt sich also, die Kataloge genau durchzuschauen, z.B. bei http://www.philasearch.com.


 
Richard Am: 01.03.2020 09:32:04 Gelesen: 510# 26 @  
Große Angebotsvielfalt bei der Frühjahrsauktion von Corinphila Veilingen vom 2. bis 4.4.2020

(Amstelveen/pcp) - Vom 2. bis 4. April 2020 lädt das Auktionshaus Corinphila Veilingen zur traditionellen Frühjahrsauktion nach Amstelveen bei Amsterdam ein. Die Sammler und Händler erwartet erneut ein breit gefächertes Angebot hochwertiger Philatelie und Postgeschichte von den Niederlanden bis Übersee mit zahlreichen Highlights. Bereits im Vorfeld sorgte die Neuentdeckung einer Niederlande 1864, 10 Cent Rot von Platte II für Aufsehen. Diese Seltenheit wurde erst im vergangenen September entdeckt! Neben diversen weiteren begehrten Einzellosen ab der Vorphilatelie über die Klassik bis hin zur Moderne sticht vor allem die Vielfalt der Sammlungen und Sonderteile heraus, deren Auflösung sicherlich für Aufsehen sorgen wird.

Außergewöhnliche Kollektionen und eine einzigartige Ausstellungssammlung



Liebhaber der Vormarkenzeit dürfen sich auf eine hochwertige Zusammenstellung „Niederlande Vorphilatelie“ mit einem umfangreichen Teil Departement-Stempel freuen. Die Kolonialsammler erwartet ein hervorragendes Angebot Niederländisch-Ostindien und Indonesien, das unter anderem ungezähnte Druckproben sowie zahlreiche weitere interessante Lose bereithält. Eine große Sammlung Luftpost präsentiert die ganze Bandbreite des Sammelgebietes der niederländischen Aerophilatelie – vom Beginn bis zur heutigen Zeit.



Ein absoluter Höhepunkt ist die Auflösung der einmaligen Kollektion „Postgeschichte Zweiter Weltkrieg“ des bekannten Philatelisten Kees Adema. Die international zweifach mit Gold prämierte Ausstellungssammlung dokumentiert die Zeit des Zweiten Weltkriegs ab der Mobilisierung bis zur Befreiung unter Berücksichtigung verschiedenster Facetten der Post- und Zeitgeschichte. Von der Feldpost über Zensurbelege bis hin zu Briefen von und an Konzentrationslager – um nur einige Aspekte zu nennen – spiegeln die Briefe und Belege die Wirren der Zeit. Die Offerten beinhalten neben Einzellosen auch kleinere Zusammenstellungen und Lots, die für den historisch interessierten Sammler von großem Interesse sein werden. Ergänzend dazu kommt eine weitere Sammlung „Feldpost Niederlande“ zum Ausruf, die in diesem Sinne an die Kollektion von Kees Adema anschließt.

Abgerundet wird das Angebot von einigen hochwertigen Ländersammlungen, darunter ein hervorragender Teil Bosnien sowie Kollektionen der deutschen und englischen Kolonien sowie Ägypten.

Corinphila Veilingen bei der HERTOGPOST 2020 (19.–21. März 2020)

Nach dem großen Erfolg der Multilateralen Briefmarkenausstellung HERTOGPOST 2017 findet anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Philatelievereinigung 's-Hertogenbosch vom 19. bis 21. März 2020 die Briefmarkenausstellung HERTOGPOST 2020 statt. Die nationale Briefmarkenausstellung mit internationalen Ausstellern der Wettbewerbsklassen I & II lädt Sammler aus dem In- und Ausland in die Brabanthallen nach 's-Hertogenbosch/Niederlande ein. Diverse niederländische und internationale Händler, Postverwaltungen, Verbände und Auktionshäuser werden mit einem Stand vertreten sein. Corinphila Veilingen ist offizieller Partner der HERTOGPOST 2020 und freut sich, zahlreiche Sammler vor Ort zu begrüßen. Hier haben Kunden die Möglichkeit, alle Einzellose der Frühjahrsauktion 2020 am Corinphila-Stand zu besichtigen.

Das vollständige Angebot finden Interessenten im Online-Katalog unter http://www.corinphila.nl (auch als PDF-Katalog verfügbar). Katalogbestellungen sowie weitere Informationen zur Auktion und allen Losen bei: Corinphila Veilingen BV, Mortelmolen 3, NL-1185 XV Amstelveen, Tel. +31 (0)20 624 97 40, E-Mail: info@corinphila.nl, Internet: http://www.corinphila.nl




 
Richard Am: 04.03.2020 09:56:33 Gelesen: 366# 27 @  
173. Dr. Reinhard Fischer-Auktion in Bonn am 13./14. März 2020

(rf/pcp) - Aus der Vielfalt der über 8.100 Lose mit einem Ausruf von 1,7 Millionen Euro seien folgende Schwerpunkte hervorgehoben:

Der Auktionskatalog beinhaltet neben zahlreichen gesuchten Standard-Ausgaben aus allen Gebieten der deutschen und internationalen Philatelie auch eine Vielzahl an Raritäten. Gleich mehrere Spezialsammlungen werden in diversen Sonderteilen und einem Sonderkatalog aufgelöst.

Die Sammlung „Sitavia“ bietet zahlreiche seltene Gelegenheiten für Liebhaber der Deutschen Kolonien und Auslandspostämter – hat sich doch der Sammler der Herausforderung gestellt, eine nahezu komplette Kollektion in postfrischer Erhaltung zusammenzutragen. Unter den mehr als 260 Losen finden sich Seltenheiten wie eine MiNr. 9II der DP Marokko (1.200.-), eine 9a der DP Türkei (1.000.-) und ein Satz der raren „Berliner Urdruck“-Ausgabe der Marschall-Inseln (2.000.-). Gebote hierfür werden ab 2.000.- entgegengenommen. Bei der Sammlung „Altenberg“ handelt es sich um eine komplette Kollektion der Ersttagsbriefe der BRD von 1949–2019. Dabei sind alle gesuchten frühen Ausgaben inkl. der Freimarkenserien „Posthorn“ MiNr. 123/38, Ausruf 4.500.-, und „Heuss I“ MiNr. 177/96 (3.000.-). Die Highlights aus diesen Sammlungen finden Interessenten auf [1].

Das Sammelgebiet Altdeutschland bietet ein sehr gutes Angebot, darunter mehrere „Bayern Einser“ und „Sachsen Dreier“ lose und auf Drucksachen. Ein tadelloses Kabinettstück der MiNr. 1a von Sachsen ist ab 3.500.- zu ersteigern. Für die Sammler des Deutschen Reiches enthält der Auktionskatalog die Auflösung einer spezialisierten Sammlung Brustschilde. In postfrischer Erhaltung ein Unikat ist die MiNr. 14 mit PLF IV (6.000.-). In etwa 200 Losen wird eine Sammlung Plattenfehler des III. Reiches aufgelöst. In der Kolonialphilatelie herauszuheben ist die Detaillierung einer hochkarätigen Sammlung Vorläufer der Deutschen Post in der Türkei ab den Marken des NDP.



Aus der Sammlung „Schwanthaler Höhe“ kommen diesmal die Ausgaben des Saargebietes zur Auktion, darunter eine seltene portogerechte Einzelfrankatur der MiNr. 134 (2.000.-) Die rare Montenegro MiNr. 19 ungebraucht mit dem markanten Setzfehler „Verwaltungsaussccus“ startet bei 2.200.-. Die Nachkriegsphilatelie bietet die Detaillierung einer hochinteressanten Sammlung „AM-Post Spezial“ in mehr als 250 Losen. Das einzig bekannte Exemplar der SBZ 15 Pfennig mit Postmeistertrennung Dittmannsdorf MiNr. 47aO, welches als Referenzstück zur erstmaligen Katalogisierung im Michel Spezialkatalog 2014 diente, ist ab 3.600.- zu ersteigern. Ein portogerechter Orts-R-Brief der zweiten Gewichtsstufe mit einem Unterrand-Paar mit HAN der 15 Pfg Posthorn MiNr. 129 und interessanter Zusatzfrankatur wird für 3.000.- aufgerufen.



Für die Sammler nichtdeutscher Gebiete bieten insbesondere die Gebiete Frankreich und Österreich mit der Auflösung guter postfrischer Sammlungen ab der Semi-Klassik zahlreiche attraktive Lose, und auch gesuchte Ausgaben der Volksrepublik China mit „Jahr des Affen“ (postfrisch, 800.- Euro Ausruf) und zahlreiche gute Blockausgaben werden versteigert.

Das Sammlungsangebot bietet zahlreiche Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer. Es werden zahlreiche kleine und große Nachlässe im ursprünglichen Zustand ohne jegliche Entnahmen offeriert. Dazu kommt die Auflösung einer Generalsammlung Altdeutschland bis Bund eines qualitätsbesessenen Sammlers nach Gebieten, eine postfrische Sammlung China 1975 – 1985 mit allen guten Ausgaben ab 2.000.- sowie der Zehnte Teil des „Rheingold-Bestandes“ mit wiederum vielen äußerst günstig taxierten Sammlungen und Briefposten. Insgesamt gibt es über 120 Lose mit mindestens vierstelligen Ausrufpreisen! Hier bieten sich viele günstige Gelegenheiten für Sammler und Wiederverkäufer!

Fast 400 Sammellose sowie alle Einzellose inkl. deren Atteste kann man im Onlinekatalog von Dr. Fischer besichtigen, diesen und weitere Informationen zur Auktion und zum Auktionshaus erhalten sie auf der Internetseite http://www.ReinhardFischerAuktionen.de sowie auf https://www.auktion.reinhardfischerauktionen.de/de/catalog/highlights/44/lots
 
Richard Am: 08.03.2020 09:40:02 Gelesen: 314# 28 @  
VORSCHAU: 222. Karl Pfankuch & Co-Auktion in Braunschweig am 2. April 2020

(mh/pcp) - Die Versteigerung präsentiert ein reichhaltiges Angebot von 3.023 Losen aus zahlreichen Gebieten der Philatelie und Numismatik. Einen Schwerpunkt bildet wie immer Altdeutschland mit über 500 Losen, darunter insbesondere Braunschweig mit zeitgeschichtlich interessanten Belegen ab der Zeit des 30jährigen Krieges und gehaltvolle Abschnitte Nummern- und Ortsstempel.

Ebenso stark vertreten sind das Deutsche Reich, Nebengebiete, Kolonien und Auslandspostämter (über 900 Lose), mit vielen Spezialitäten und Besonderheiten. Dabei hochwertige Abschnitte Brustschilde, Feld- und Kriegsgefangenenpost, neu entdeckte Raritäten der Oppelner Notausgabe u.a.



Im Abschnitt Flug- und Zeppelinpost kommt u.a. der vermutlich erste Beleg zur Fahrt des LZ 8 „Deutschland“ mit Bordstempel vom 9. April 1911, ebenfalls eine Neuentdeckung, zum Ausruf. Deutschland nach 1945 glänzt mit einem reichhaltigen Angebot an Lokalausgaben, SBZ inkl. Bezirkshandstempel-Aufdrucken und weitere Zonen mit vielen Besonderheiten wie gepr. Farben, Abarten, HAN usw., und dies alles zu moderaten Ausrufpreisen.

Europa und Übersee (über 300 Lose) sind mit vielen Spitzen der Klassik und Semiklassik vertreten, hervorzuheben die Auflösung einer schönen „Nummer 1-Sammlung“.

Münzen, Medaillen, Orden und Banknoten sind mit über 480 Losen wiederum sehr gut vertreten, dabei ein schönes Angebot Altdeutschland, zahlreiche Gold- und Silbermünzen Deutsches Kaiserreich bis Übersee, eine Fundsammlung mittelalterlicher Hohlpfennige, interessante Stücke aus Asien u.a.

Ein reichhaltiges Sammlungsangebot mit über 480 meist unberührten Posten, Sammlungen und Nachlässen runden die 222. Auktion ab. Dabei wertvolle Deutschland-Sammlungen, eine schöne Ausstellungssammlung Lettland, eine außerordentlich umfangreiche Spezialsammlung Liechtenstein, die Auflösung eines großen Händlerlagers u.v.a.

Weitere nützliche Informationen rund um die Auktion finden Interessenten auf der Homepage: http://www.pfankuch-briefmarken.de

Kontakt: Karl Pfankuch & Co, Inhaber Michael Hille, 38100 Braunschweig, Hagenbrücke 19, Telefon: 05 31 / 4 58 07 Fax: 0531 / 44 77 9, E-Mail: info@karl-pfankuch.de
 
Richard Am: 11.03.2020 09:19:57 Gelesen: 255# 29 @  
Rückschau: Highlights der 196. Rauhut & Kruschel Auktion am 28./29. Februar 2020

(Mülheim/pcp) - Mit einem beeindruckenden Gesamtergebnis von fast 1,6 Mio. Euro (Zuschläge + Aufgelder, ohne MwSt.) schloss die 196. Rauhut & Kruschel Auktion am 29. Februar 2020 in Mülheim a. d. Ruhr. Bereits am Vortag, dem 28. Februar 2020, sorgten die hochwertigen Angebote der Raritäten-Abteilung ebenso wie der Einzellosteil mit einer großen Bandbreite spannender Philatelie für einen Auftakt nach Maß. Die Versteigerung der Nachlässe und Sammlungen am Folgetag war dann wie gewohnt ein temporeiches Auktionserlebnis, wobei vor allem die 449 Lose der traditionellen „Nachlass“-Abteilung (Los-Nr. 6000 bis 6448) einmal mehr heiß begehrt waren. Im voll besetzten Auktionssaal zeigten sich die anwesenden Sammler und Händler hoch engagiert im Bieter-Wettstreit um die attraktiven Nachlass-Positionen. Die knapp 450 Lose erzielten alleine einen Zuschlag von rund 900.000 Euro (exkl. Aufgelder). Dies bei einem Startpreis von rund 520.000 Euro und in weniger als vier Auktionsstunden!

Raritäten und Einzellose mit zahlreichen Höhepunkten

Im Einzellos-Teil waren wieder einmal eine Vielzahl bemerkenswerter Zuschläge zu verzeichnen. Los 166, ein einmaliger Ersttagsbeleg der preußischen Post im ehemaligen Hannover-Gebiet als seltenes Auslands-Streifband der 3. Gewichtsstufe, erzielte einen großartigen Zuschlag von 10.500 Euro.



Eine seltene Buntfrankatur Bayerns mit einer 3 Kr. blau, Platte I, und 6 Kr. braun, Type I, als früher Postvereinsbrief wurde für 5.600 Euro zugeschlagen.



Eine ebenso ungewöhnliche wie dekorative 23-Kreuzer-Mischfrankatur Württembergs auf rosa Expreßcouvert erreichte ein beeindruckendes Höchstgebot von 3.400 Euro.



Ein spektakulärer NDP-Übersee-Brief vom 5.5.1871 nach Haiti (!) in völlig ursprünglicher Erhaltung erzielte ebenfalls 3.400 Euro.



Und dies sind nur einige wenige Beispiele, welche die gute Nachfrage nach außergewöhnlichen Briefen und seltenen Einzelmarken belegen, die im Rahmen der Auktion zum Ausruf kamen.

Nachlässe, Sammlungen und Posten erneut eine „feste Bank“

Das verheißungsvolle Angebot der unberührten Nachlässe, Sammlungen und Posten rief erwartungsgemäß eine Großzahl Sammler, Händler und „Schnäppchenjäger“ auf den Plan, die am Auktionssamstag den Saal füllten. Die Nachlassabteilung bot ebenso wie die übrigen Sammlungen und Posten reichlich Gelegenheit und so ging es für Auktionator Harald Rauhut am Versteigererpult nahezu im Sekundentakt „Schlag auf Schlag“. Einmal mehr machte es sich bemerkbar, dass der zügige Verlauf der Auktion und die Stimmung im Auktionssaal nicht durch „Internet-Live-Gebote“ unterbrochen wurden. Das Gesamtergebnis bestätigte erneut die Leistungsfähigkeit des Hauses Rauhut & Kruschel als großes deutsches Auktionshaus.

Alle Ergebnisse der 196. Versteigerung sind online unter http://www.rauhut-auktion.de einzusehen. Eine gedruckte Ergebnisliste kann beim Auktionshaus Rauhut & Kruschel angefordert werden. Unverkaufte Lose können noch bis spätestens 27. März 2020 zum Ausruf minus 10%, zzgl. der üblichen Gebühren, erworben werden.

Die 197. Rauhut & Kruschel Auktion in Mülheim a.d. Ruhr findet am 30. April 2020 statt.

Weitere Informationen bei: Rauhut & Kruschel Briefmarkenauktionshaus GmbH, Harald Rauhut, Werdener Weg 44, 45470 Mülheim a.d. Ruhr, Tel. +49 (0)208 33098, E-Mail: info@rauhut-auktion.de, Internet: http://www.rauhut-auktion.de
 
Richard Am: 23.03.2020 09:39:56 Gelesen: 134# 30 @  
Versteigerer trotzen Krise

(BDB) - „Not macht erfinderisch“, sagt der Volksmund und so erfinderisch zeigen sich die Mitgliedsfirmen des Bundes Deutscher Briefmarken-Versteigerer (BDB e.V.) [1] angesichts der aktuellen „Corona-Krise“.

Einige Firmen haben nach Rücksprache mit ihren Einlieferern die Auktionen verschoben, zahlreiche andere Auktionen dagegen finden, wenn auch unter veränderten Vorzeichen, statt.

„Tatsächlich ist momentan ein deutlicher Nachfrageschub nach Briefmarken zu verzeichnen“, so Harald Rauhut, Vorsitzender des BDB. „Viele Sammler nutzen jetzt zu Hause die Gelegenheit, ihre Sammlungen zu überarbeiten und zu ergänzen, weil andere Freizeit-Aktivitäten beschränkt sind.“

Auf diese Nachfrage haben sich auch die Auktionatoren eingestellt. Obwohl vielfach aufgrund des ergangenen „Versammlungs-Verbotes“ öffentliche Auktionen eingeschränkt sind, finden Auktionen als Fern- oder Online-Auktionen statt. Hier ist eine jahrelang aufgebaute Kooperation mit Partnern wie Philasearch und den bekannten Kommissionären, z. B. der Firma Kirchheim, Hamburg und Thomas Häußer, Düsseldorf, sehr hilfreich. Der BDB empfiehlt allen Kaufinteressenten, auf die Homepage des Versteigerer-Verbandes oder der jeweiligen Auktionshäuser zurückzugreifen, um sich zu informieren, wie Gebote platziert werden können. Denn: interessantes Material gibt es genug!

[1] http://www.bdb.net
 

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