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Thema: (?) (1) Bund: Unbekannte Briefmarke aus 1959 bestimmen
feuer5170 Am: 09.09.2019 19:45:52 Gelesen: 1488# 1 @  
Adam Riese ?

Hallo Zusammen,

kennt jemand diese Briefmarke oder (Vignette) bekannt?

Bahnpoststempel Zugnr. 0522 vom 27.02.1960. Handschriftlich ist vermerkt Köln - Hamburg


 
HWS-NRW Am: 09.09.2019 21:38:25 Gelesen: 1448# 2 @  
Hallo,

es sieht wirklich wie ein Markenentwurf für das Jahr 1959 aus, ob es damals auch verschiedene Entwürfe gab, die man an die Presse verschickt hat, oder hier hat einer einen recht ansprechenden privaten Entwurf gemacht. War seinerzeit aber nicht unbedingt die Regel.

Also wer weiß noch mehr darüber ?

mit Sammlergruß
Werner
 
feuer5170 Am: 13.09.2019 19:43:59 Gelesen: 1329# 3 @  
@ feuer5170 [#1]

Hallo,

kann keiner eine Aussage zu der obigen Briefmarke machen?



Mit freundlichen Grüßen
Norbert
 
epem7081 Am: 13.09.2019 21:06:45 Gelesen: 1295# 4 @  
@ feuer5170 [#3]

Hallo Norbert,

zur Ausgabe oder Entstehung dieser "Briefmarke" habe ich auch (noch) keine Erkenntnis.

Ich habe mich aber auf der Suche nach dem abgebildeten Motiv begeben und bin nach intensiver Recherche auf die Vorlage gestossen. Dieser Holzschnitt ist Titelbild einer frühen Ausgabe des Klassikers: "Rechnung auff der Linihen", erschienen 1525 in Erfurt. [1]

Spätere Ausgaben sind mit anderen Abbildungen ausgestattet.

Über die angegebene Internetseite kann man auch das ganze Buch durchblättern.

Zur Rechentechnik gibt es natürlich auch unter wikipedia aufschlußreiche Informationen. [2]

Die Spurensuche geht weiter.

mit freundlichen Grüßen
Edwin

[1] https://archive.org/details/ldpd_13272232_000/page/n5
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Rechnen_auf_Linien


 
feuer5170 Am: 15.09.2019 09:21:08 Gelesen: 1195# 5 @  
@ epem7081 [#4]

Hallo Edwin,

vielen Dank für Deine Zuschrift, jetzt ist die Vorlage zur Briefmarke (Vignette) bekannt. Bin gespannt wie es weiter geht.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert
 
HWS-NRW Am: 15.09.2019 14:26:26 Gelesen: 1144# 6 @  
Noch eine Anregung von mir:

Frage doch mal beim Museum für Kommunikation in Frankfurt oder Berlin an, es müßten dort auch die jeweiligen Entwürfe der Mitbewerber für den Druck der Marken geben, da diese Marke auch sauber gezähnt erscheint, könnte es tatsächlich sein, daß man hier eine Mustermarke eines weiteren Graphikers aus Versehen verwendet hat.

mit sonntäglichem Gruß
Werner
 
bovi11 Am: 15.09.2019 15:02:04 Gelesen: 1123# 7 @  
@ HWS-NRW [#6]

da diese Marke auch sauber gezähnt erscheint

Hallo Werner,

das sehe ich anders. Es ist eine Linienzähnung, die besonders am unteren Rand sichtbar ist. Und in der Abbildung unter [#3] ist auch am Oberrand eine Ungereimtheit, als wenn ein Stück einer zweiten Marke dahinter ist.

Dieter
 
feuer5170 Am: 22.09.2019 16:59:03 Gelesen: 960# 8 @  
@ HWS-NRW [#6]

Hallo Werner,

ich habe beide Museen angeschrieben. Von Berlin habe ich zur Antwort bekommen, dass Frankfurt mein Anschreiben dorthin weitergeleitet hat. Es wird um Verständnis geworben das die Anfrage Zeit benötigt und ich Geduld haben soll.

Werde das Ergebnis hier mitteilen, bin wirklich gespannt was dabei heraus kommt.

Der Brief wurde inzwischen nach Annaberg-Buchholz, (Adam Riese) Museum gespendet! Das Museum hat auch ein Interesse an unserem Ergebnis.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert
 
Vernian Am: 23.09.2019 02:18:11 Gelesen: 870# 9 @  
Auch mal bei MICHEL anfragen. Mir persönlich ist so, als hätte ich die Marke schon mal in irgendeinem Zusammenhang als Abbildung gesehen, und das kann eigentlich fast nur in irgendeiner Publikation von MICHEL gewesen sein. Sammler-ABC oder irgendwie so ein Buch über grundlegende Informationen. Kann ich mich auch täuschen, aber wäre eine Idee zum Suchen.

Best

V.
 
feuer5170 Am: 23.09.2019 11:02:42 Gelesen: 819# 10 @  
@ Vernian [#9]

Hallo Vernian,

vielen Dank für Deinen Hinweis, aber der Schwanberger Verlag hat uns auch weitergeleitet. Bisher wurden folgende angeschrieben: Versandstelle Weiden, Bundesfinanzministerium, Museumsstiftung Post und Telekommunikation, Archiv für Philatelie in Bonn und beide Museen für Kommunikation in Frankfurt oder Berlin. Offene sind Bundesfinanzministerium, Museum für Kommunikation in Berlin.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert
 
Curzon Am: 24.09.2019 16:37:29 Gelesen: 703# 11 @  
Hallo Norbert,

naheliegend ist ja, dass es sich bei deiner gezeigten Marke um einen Entwurf zur Ausgabe "Adam Riese" vom 28.03.1959 handelt, da der Stempel vom Feb. 1960 ist. Ich habe hoffentlich einen hilfreichen Tipp für Dich: Frage doch einmal bei der DBZ an. Die Mitarbeiter dort haben gute Quellen, was Entwürfe zu diversen Briefmarkenausgaben betrifft!

Gruß, Rainer
 
feuer5170 Am: 04.10.2019 16:08:22 Gelesen: 523# 12 @  
@ Curzon [#11]

Hallo Rainer,

habe die DBZ angeschrieben, vom Leiter Archiv für Philatelie Museumsstiftung Post und Telekommunikation in Bonn, kam leider auch eine negative Nachricht. Dabei ist zu beachten, dass ich beide Museen für Kommunikation in Frankfurt und Berlin angeschrieben habe. Die haben es wiederum an Bonn weitergeleitet.

Bin selber einmal gespannt, ob sich das klären lässt.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert
 
LK Am: 04.10.2019 16:59:33 Gelesen: 493# 13 @  
@ feuer5170 [#12]

Wir haben mit H.D. Schlegel und A. Schlegel [1] zwei kompetente Prüfer für Bund im BPP, die auch Proben und Essai prüfen.

Es ist das einfachste den Brief einem dieser Prüfer vorzulegen um eine kompetente Antwort zu erhalten.

Wenn derartige Entwürfe oder Proben existieren, sind die dort auch bekannt.

Beste Grüße

[1] https://www.bpp.de/de/Gebietssuche-und-Pr%C3%BCfersuche.html
[1] hd@schlegel-philatelie.de
[1] info@briefmarken-schlegel.de
 
feuer5170 Am: 08.10.2019 19:09:52 Gelesen: 326# 14 @  
@ LK [#13]

Vielen Dank für Deine Hinweise, wir haben aber den Brief leider nicht mehr. Dieser wurde dem Museum in Annaberg-Buchholz gespendet (Adam Riese). Dem Museum würden wir aber gerne noch die Information nachlegen. Offen ist jetzt noch die DBZ.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert
 
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