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Thema: (?) (205) Nachportobelege / Nacherhebung von Porto
Das Thema hat 215 Beiträge:
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epem7081 Am: 16.04.2020 23:26:32 Gelesen: 22104# 191 @  
Hallo zusammen,

Nachgebühr für eine Postkarte mit Innenleben.

Anläßlich von einem Kuraufenthalt fern der Familie in Kindheitstagen freuten mein Bruder und ich uns natürlich über Post aus dem Familienkreis. Auch Onkel und Tanten waren nicht schreibfaul. Eines Tages gab es im Kinderheim eine gewisse Aufregung.



Für mich war im Mai 1955 die vorstehende Postkarte eingetroffen, frankiert mit 10 Pfg. - dem aktuellen Postkartenporto - für die überraschend eine Nachgebühr gefordert wurde.



Rot prangte der Stempel Nachgebühr quer über der Anschrift und in blau dazu eine große "15". Wie kam das zustande? Des Rätsels Lösung war das "Innenleben der Karte". Unter dem Gruß aus Burgsteinfurt i. Westf. verbarg sich ein kleines Leporello mit weiteren winzigen Ansichten des Städtchens.



Damit hatte die Karte ihre schlichte Unschuld verloren und musste nun als Brief ordentlich freigemacht werden. Peinlich, peinlich. Heute dient sie nun dazu diese kleine Geschichte in diesen Thread einzubringen.

Eine gute erholsame Nacht mit frohem Erwachen am Morgen wünscht
Edwin
 
Eric Scherer Am: 19.04.2020 10:54:31 Gelesen: 21930# 192 @  
Ich habe eine Antwortkarte frankiert zu 15 Rappen, im Dezember 1928 von Frankreich zurück in die Schweiz.

Die 15 Rappen waren zu wenig, 20 Rappen wären richtig gewesen. Der Absender hat daher 25 Französische Centimes zu frankiert. Das Auslandspostkartenporto in Frankreich war damals 90 Centimes. Der Sender hat wohl gedacht, er könnte die fehlenden 5 Rappen mit 90centimes/4 --> aufgerundet gleich 25 centimes bezahlen.

In der Schweiz wurden 30 Rappen Nachporto verlangt. Weiss jemand, wie das Nachporto berechnet wurde?


 
Baldersbrynd Am: 19.04.2020 11:51:12 Gelesen: 21915# 193 @  
Hallo,

Brief aus Roskilde, Dänemark nach Flensburg, gesendet am 7.3.1953.

Porto 60 øre für Briefe bis 20 Gramm, der Brief war in 2. Gewichtstufe, dann fehlt 35 øre.

Der Porto war gültig von 1.7.1952 bis 14.5.1965.

Fehlende 35 øre umgerechnet bis 22 Pf. (Kurs 1 DM = 1,65 DKK) 22 Pf. mal 1½ = 33 Pf. erhöht bis 35 Pf. erhoben bei dem Empfänger.

Der Brief ist auch geöffnet bei der Devisenkontrolle in Flensburg.

Viele Grüße
Jørgen


 
SH-Sammler Am: 19.04.2020 14:57:04 Gelesen: 21889# 194 @  
@ 8049home [#192]

Hallo 8049,

da der Antwortteil der Postkarte nicht korrekt frankiert war, wurde die vorhandene Schweizer Teilfrankatur vom französischen Postbeamten nicht anerkannt.

Dafür wurde die französische Teilfrankatur von 25 Centimes berücksichtigt.

Die Berechnung der Nachportotaxe geht dann wie folgt:

Schweizer BRIEFporto ins Ausland (30 Rp.) dividiert durch die französische BRIEFtaxe in die Schweiz (150 Centimes) ergibt den Faktor 1/5 oder 0,2. Diesen Faktor multiplizieren mit der FEHLENDEN französischen Frankatur (65 Centimes). Diese Zahl verdoppeln = 26, dann aufrunden auf die nächst höhere Stufe (in 5-er Schritten) = 30 Rappen.

Achtung: Auch wenn es eine Postkarte war, wurde das Nachporto "immer" auf der Basis der Brieftaxen berechnet.

Viele Grüsse nach Höngg (8049)

SH-Sammler
Hanspeter
 
Eric Scherer Am: 19.04.2020 20:09:19 Gelesen: 21840# 195 @  
@ SH-Sammler [#194]

Vielen Dank!
 
fogerty Am: 19.04.2020 20:31:14 Gelesen: 21835# 196 @  
@ Lars Boettger [#190]

Etwas spät, ich weiß, mein DANKE !
 
SH-Sammler Am: 20.04.2020 08:47:53 Gelesen: 21757# 197 @  
@ epem7081 [#191]

Hallo Edwin,

ja, diese Leporello – Karten haben es in sich. Auch ich kann eine zeigen, die mit Nachporto belegt ist. Für den Postbeamten mit seinen scharfen Augen ist das halt keine Ansichtskarte mehr, sie wird als Brief taxiert.



“Karte” von Krefeld nach Schaffhausen vom 21. August 1953, belegt mit 20 Rappen Nachporto.

Die Berechnung der Nachportotaxe geht folgendermassen:

Sollfrankatur für Brief aus Deutschland…= 30 Pfennige
Fehlende Frankatur……………………….= 10 Pfennige
Taxe für Brief Schweiz – Deutschland….= 40 Rappen

Berechnung:

Doppelte fehlende Frankatur (= 20) multipliziert mit dem Schweizer Briefporto (40), dann das Ganze dividiert durch das deutsche Auslandbriefporto (30) ergibt 26,67

Nun folgt eine Besonderheit: Ab 01. Juli 1953 wurde die Nachportotaxe in der Schweiz reduziert auf 5/8 des errechneten Betrages. Ab 1959 wurde der “Rabatt” auf 7/10 gesetzt. Diese Rabatte waren aber nur bis 1965 gültig.

Für unsere Leporello – Karte heisst das nun, dass die errechnete Nachgebühr von 26,67 reduziert wurde auf 16,67. Dieser Betrag wurde dann aufgerundet auf 20 Rappen, welche der Schweizer Postbeamte beim Empfänger einziehen durfte.

Viele Grüsse

SH-Sammler
Hanspeter
 
epem7081 Am: 04.05.2020 10:22:50 Gelesen: 21134# 198 @  
@ SH-Sammler [#197]

Hallo Hanspeter,

ich bin erst verspätet zur Durchsicht meiner letzten Beiträge im Forum und zu Deiner Antwort gekommen. Umso herzlicher Dir Dank für Deinen Kommentar und das weitere interessante Beispiel. Ich kann mich erinnern, dass in den 1950er und 1960er Jahren solche Leporellokarten vielfach angeboten wurden. Ob es da im Sammlerkreisen wohl noch weitere Entdeckungen gibt?

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Marcello Am: 25.05.2020 01:26:18 Gelesen: 20000# 199 @  
Hallo miteinander,

mir ist mal wieder eine P43 zugeflogen.

Des weiteren trägt die Ganzsache einen schönen roten Nachportostempel von Hannover. 

Die P43 verlor wie alle anderen Wertzeichen mit Inschrift Reichspost ihre Gültigkeit am 31.12.1902.

Da sie jedoch am 15.10.1911 verwendet worden war, war sie ja dementsprechend 5 Pfg unterfrankiert und wurde mit dem doppelten des Fehlportos von 10 Pfg in blau handschriftlich und mit dem Nachportostempel erhoben.

Schönen Abend und Grüße
Marcel


 
Cantus Am: 25.05.2020 01:48:54 Gelesen: 19994# 200 @  
@ Marcello [#199]

Hallo Marcel,

ein sehr interessanter Nachporto-Stempel von Hannover; er passt sicherlich gut in die Philastempel-Datenbank.

Viele Grüße
Ingo
 
Marcello Am: 25.05.2020 21:58:48 Gelesen: 19899# 201 @  
@ Cantus [#200]

Hallo Ingo,

wenn ich meine Germaniasammlung auf Vordermann gebracht habe, werde ich mich mal dem Thema Philastempel annehmen.

Heute möchte euch zwei Belege mit Nachporto vorstellen. Schon damals haben es die Leute versucht, die Post zu bescheissen oder versucht, das Porto zu sparen.

Der erste Versuch war es auf einer Ansichtskarte mit einen ausgeschnittenen Ganzsachenwertstempel Bildnis Germania mit Inschrift Germania zu versuchen. Jedoch hat der aufmerksame Postbeamte gut aufgepasst und den Schwindel bemerkt. Die Marke oder vielmehr der Auschnitt wurde mit Blaustift umrandet und mit dem doppelten Fehlporto in blauer 10 ausgewiesen. Das Nachsehen hatte der Empfänger.



Der zweite Versuch war imgrunde wie der erste, jedoch war der Versender etwas cleverer. Er hat den Ganzsachenwertstempel sauber ausgeschnitten, so das man im ersten Moment von einer Marke ausgehen könnte. Auch hier hat der Postbeamte aufgepasst. Das ganze wieder mit Blaustift umrandet und mit dem doppelten Fehlporto in blauer 10 ausgewiesen. Auch hier hatte der Empfänger wieder das Nachsehen.



Schönen Abend und Grüße
Marcel
 
philast Am: 07.07.2020 20:24:09 Gelesen: 17798# 202 @  
Hallo,

anbei ein Brief mit vielen unterschiedlichen Vermerken, für den letztlich 29 Pf Nachporto erhoben wurde. Im einzelnen:

Der Brief wurde in Mannheim am 12.2.32 als Postscheckbrief (handschriftlicher Vermerk unter dem Klebezettel) aufgegeben an das Postscheckamt Karlsruhe und mit wurde mit 6 Pf freigemacht.

Dies war (aus Sicht des Absenders) mehr als genügend. Postscheckbriefe kosteten nur 5 Pf. Allerdings galt dieses reduzierte Porto nur, wenn die vom Postscheckamt ausgegebenen gelben Umschläge verwendet wurden, andernfalls galt der normale Brieftarif.

Der ab dem 15.1.1932 gültige Brieftarif hat bis 20 g 12 Pf über 20 g 25 Pf betragen.

Das Nachporto war mit dem 1,5 fachen des Fehlbetrages anzusetzen, also 12 Pf - 6 Pf = 6 Pf * 1.5 = 9 Pf --> diese Zahl ist zunächst notiert worden (unter dem Gebührenzettel).

Dann wurde der Brief nochmal nachgewogen und man stellte fest, dass der Brief 25 g wiegt (Zahl links neben dem Gebührenzettel) und das Nachporto wurde neu festgesetzt:

25 Pf - 6 Pf = 19 Pf * 1.5 = 28.5 Pf was auf 29 Pf aufgerundet wurde und nach Streichung der Nachportobetrages von 9 Pf ebenfalls auf dem Brief vermerkt wurde.

Fortschrittlich bargeldlos wurde die Nachgebühr dann dem Kundenkonto belastet. Stellt sich nur noch die Frage, ob es damals auch schon eine Extragebühr pro Buchungsposten gegeben hat. ;-)



Die Briefrückseite enthält keine Stempel/Vermerke.

Grüsse
philast
 
Ameise Am: 04.08.2020 23:19:29 Gelesen: 16100# 203 @  
Hallo, heute ein Beleg mit Maschinenstempel Wellen steigend - 6 "GROSSENHAIN / 828 / aa" gestempelt:



Interessant ist hier der kleine Papieraufkleber "Zurück! Unzureichende Freimachung! -.5"
Auch wegen "nur" 5 Pf. ging der Brief gnadenlos zurück!

Viele Grüße Enrico
 
Journalist Am: 20.08.2020 11:35:21 Gelesen: 15182# 204 @  
Hallo an alle,

bei der deutschen Post gibt es scheinbar einen neuen Aufkleber, der zusätzlich zu einen anderen gelben Aufkleber auf der Rückseite plaziert werden soll:



Wer kann von diesem Aufkleber schon echt gelaufene Briefe zeigen ?

Viele Grüße Jürgen
 
wer.indja Am: 24.09.2020 20:52:01 Gelesen: 13482# 205 @  
Hallo allerseits,

ich bin weder Schweiz- noch Deutschlandsammler und kenne mich daher auch nicht mit den Regeln für das Nachporto aus. Mir fiel diese Ansichtskarte aus der Schweiz in die Hände, die mit einem Nachportostempel versehen ist. Ich vermute, dass der bereits in der Schweiz angebracht wurde? Das Format der AK war wohl über Standardgröße und daher wäre ein höheres Porto fällig gewesen?



Könnte es sein, dass von der Deutschen Post gar keine Gebühr erhoben wurde? Auch wenn er nicht in meine Sammlung aufgenommen wird, würde mich das interessieren.

Danke für weitere Aufklärung.

Beste Grüße Werner
 
Stempelfreund Am: 13.12.2020 10:11:52 Gelesen: 9434# 206 @  
Hallo und einen schönen Sonntag,

anbei eine Postkarte von Hoya nach Berlin aus dem Jahr 1947. Der Absender hatte das Wort Postkarte gestrichen und handschriftlich Drucksache vermerkt. Bei einem Zusatz von bis zu 5 Worten wäre dies auch zulässig gewesen. Nun hatte der Absender allerdings seinen 5 Worten auch noch das sechste Wort "Hochachtend" als Grußformel zugesetzt. Dies ließ die Post natürlich nicht durchgehen und strich das Wort Drucksache in blau und vermerkte blau 9 Pfennig Nachgebühr, die sich als das 1,5 fache der fehlenden 6 Pfennig für das Postkartenporto errechnete.

Gruß vom Stempelfreund


 
fogerty Am: 10.02.2021 17:02:41 Gelesen: 5777# 207 @  
Ein nicht nicht allzuoft gesehener Freistempel meiner Heimatgemeinde, der hier als Nachportostempel verwendet wurde. Vielleicht kann mir jemand sagen, ob das große T jetzt auch zum Stempel gehört.



Grüße
Ivo
 
Baber Am: 10.02.2021 19:54:40 Gelesen: 5740# 208 @  
@ wer.indja [#205]

Hallo Werner,

Deine Frage könnte man leichter beantworten, wenn Du das Stempeldatum der Karte sagen könntest. Ich kann es auf Deinem scan leider nicht erkennen. Es müßte aber nach dem 1.1.1996 liegen. Ab dem 1.2.1991 untersscheidet die Schweiz nicht mehr nach Postkarten und Briefen sondern nur nach A- und B-Post. Der B-Post-Tarif betrug ab 1.1.96 0,90 Sfr, der A-Post-Tarif 1,10 Sfr. Es fehlten somit 0,10 Sfr auf den B-Posttarif, daher der Tax-Bruch 10/110 (fehlendes Porto/einfacher Auslandsbrief). Wie Du richtig vermutest, wird der Tax-Bruck immer vom Absendeland angebracht. Das Nachporto berechnet das Empfangsland durch die Multiplikation dieses Bruches mit dem Tarif des eigenen Auslandsbriefes. Bei Deiner Karte ist das offensichtlich nicht geschehen.

Gruß
Bernd
 
Journalist Am: 10.02.2021 20:00:10 Gelesen: 5732# 209 @  
@ fogerty [#207]

Hallo Ivo,

wenn die Sendung unterfrankiert wäre, müsste diese schon in Deutschland mit einem Taxstempel versehen worden sein, dieser müsste außerdem ordentlich ausgefüllt sein, das sieht hier aber nicht so aus.

Ich gehe daher davon aus, das der T Teil zum Absenderfreistempel selbst gehört.

Viele Grüße Jürgen
 
wer.indja Am: 11.02.2021 09:45:49 Gelesen: 5642# 210 @  
@ Baber [#208]

Hallo Bernd,

besten Dank für die ausführliche Erklärung. Leider kann ich zum Datum nichts beitragen; es ist lediglich das Tagesdatum 9. lesbar, Monat und Jahr gar nicht. Aber meine Frage ist nun ausreichend beantwortet.

Grüße Werner
 
DL8AAM Am: 06.04.2021 21:25:40 Gelesen: 2326# 211 @  
Nachgebührstempel mit einem Unterscheidungsbuchstaben sind ja nicht zu häufig anzutreffen und diese spezielle Form wurde hier anscheinend auch noch nicht gezeigt:



Postkarte - ursprünglich frankiert mit 10 Pf (Heuss) - von Tegernsee nach 'Wiebrechtshausen über Northeim/Hannover' und mit 15 Pfennig Nachgebühr belegt.

Maschinenstempel (13b) TEGERNSEE aa vom 05.07.1956. Roter Rechteck-Handstempel (35,5 x 12,5 mm) mit dem 'Unterscheidungsbuchstaben' h: " Nachgebühr / h".

Eigentlich wäre die Postkarte mit 10 Pfennig ja richtig frankiert gewesen, wenn es denn auch eine "richtige", normgerechte Postkarte gewesen wäre. Aber:



Zwar hat die Ansichtskarte - zweidimensional betrachtet - Normgröße, aber in der Mitte ist eine kleine "Tasche" eingearbeitet, in der sich eine echte Edelweissblüte befindet. Angedeutet sieht man die Tasche auch als Abdruck auf der "Textseite" der Karte. Deshalb ist die Karte zu dick und entsprach so nicht mehr dem, was die Post unter einer Postkarte verstand, was dann auch die Nachgebühr auslöste.



Beste Grüße
Thomas
 
Briefuhu Am: 20.04.2021 19:54:16 Gelesen: 1309# 212 @  
Hier ein Brief aus Österreich vom 16.03.2004 abgestempelt Zustellbasis Korneuburg an den ÖAMTC in Wien, mit einer Nachentgelt Marke auf der 1,05 Euro eingetragen sind.



Schönen Gruß
Sepp
 
GSFreak Am: 30.04.2021 12:38:18 Gelesen: 725# 213 @  
Die 12 Pf. Ganzsachenkarte P 962 war am 03.08.1949 schon über ein Jahr lang nicht mehr gültig und der Abgangsstempel (Ortswerbestempel SAALFELD (SAALE) 2 wurde daher auch neben dem Wertstempel abgeschlagen. Als Nachgebühr war das 1,5-fache des letztlich fehlenden Portos fällig: 18 Pf.. Eigentlich hätte der Wertstempel noch blau eingerahmt werden müssen.



Beste Grüße
Ulrich
 
Altmerker Am: 06.05.2021 21:35:37 Gelesen: 207# 214 @  
Hallo,

ich habe da einen Beleg aus dem Vatikan von einem Absender, der hätte wissen müssen. So fielen dann 5,80 Euro beim Adressaten an. Interessant auch der Klebestreifen aus Düsseldorf.

Freundliche Grüße
Uwe


 
saeckingen Am: 07.05.2021 06:32:11 Gelesen: 148# 215 @  
@ Altmerker [#214]

Bei diesem Brief fiel kein Nachporto an. Der anfallende Zoll bzw. die Einfuhrumsatzsteuer wurde durch die Post per Nachgebührverfahren beim Empfänger eingezogen.

Alternativ hätte der Brief auch beim Zoll zur Abholung gelagert werden können und der Empfänger musste dann selbst zum Zoll, die Verzollung vornehmen und die Gebühren bezahlen. Dann hat der Zoll in Vertretung der Post die Zustellung (mittels Übergabe) vorgenommen.

Ich durfte das auch schon beim Düsseldorfer Zollamt machen.

Grüße
Harald
 

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