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Thema: (?) (234) Moderne Postgeschichte: Internationales Remailing
Das Thema hat 234 Beiträge:
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DL8AAM Am: 24.01.2021 17:31:09 Gelesen: 49722# 210 @  
@ Araneus [#206]

Die internationale Aktivität nationaler Postunternehmen ist mittlerweile verbreitet. „Remailing“ liegt hier aber nicht vor.

Wenn das kein Remailing ist, was dann? Der einzige Unterschied zu "früher", der "klassischen Zeit" des Remailings ist, das ursprünglich damals reine Privatunternehmen als Remailingdienstleister aktiv waren, die für den Teil des Postweges die teureren- örtlich eigentlich zuständigen - "hoheitlichen" Posten umgangen haben. Zwischenzeitlich haben aber die großen (nationalen/hoheitlichen) Posten Remailing als Geschäftsmodell entdeckt und haben diese alten Privatfirmen, die Pioniere des Geschäfts, aus dem Business - durch Aufkauf - rausgedrängt und so das Business fast komplett selbst übernommen. Das Geschäftsmodell wird aber in seiner "Grundform" genauso weitergeführt, wie damals, auch wenn das nun verfeinert, weiterentwickelt und extrem "professionaliert" (ver-Konzern-t) abgewickelt wird.

Das Grundprinzip des Remailings war und ist aber weiterhin, das der postversendende Kunde seine Auslandssendungen nicht vor Ort, normal bei seinem national zuständigen "Postamt" einliefert, sondern das er seine Sendungen (in aller Regel vor Ort) irgendeinem externen "Dienstleister" übergibt, der die Sendungen dann auf eigene Kappe, über "eigene Wege" irgendwie ins Ausland transportiert (transportieren lässt) und die Sendungen offiziell erst im Empfänger- (ABB-) bzw. in einem zwischengeschalteten Drittland (ABC-Remailing) in den UPU-Postlauf einschleust.

Das diese im Ausland tätigen privaten Dienstleister inzwischen fast alle irgendeiner "normalen" Post gehören, tut hier erst einmal prinzipiell nicht zur Sache.

In Deinem Fall ist hier die schwedische Niederlassung der "DHL eCommerce Solutions Division" das eigentliche Remailingunternehmen, dass die Sendungen vor Ort einsammelt (vom Versender übernimmt, direkt oder über "Konsolidierer") und anschliessend dann "per gelbem DHL-Laster" (oder Flieger) [aber außerhalb des UPU-Systems] nach Deutschland schafft und erst in Deutschland, der hier "zuständigen UPU-Post", nämlich der Deutschen Post DHL, übergibt, die die Sendung dann als einfache Inlandssendung verschickt. Absolut klassisches ABB-Remailing (siehe auch "Direct Mail"). Selbst wenn vieles konzernintern abgewickelt wird, ist das Remailing, nur halt die "moderne" Form des Remailings.

Nur am Rande zur Ergänzung: Der physische "Umweg" kann aber auch abgekürzt werden, nämlich wenn die offiziell UPU-einschleusende, nationale Post im Ausland ein - bei der UPU registriertes - ETOE (extraterritoriales Austauschbüro) betreibt. Zum Beispiel, wenn man hier in Deutschland Werbung aus Kanada mit PPI-Frankatur von Surinam erhält (ABC-Remailing), die sicherlich niemals den dinglichen Umweg über Surinam genommen hat, sondern die bereits in einem ETOE der Surinam Post im Ausland UPU-ausgetauscht wurde.



Remailing ist heutezutage sehr vielschichtig, oftmals recht komplex und häufig auf den ersten Blick auch nicht (mehr) als Remailing zu erkennen, siehe



ABB-Remailing eines französischen Absenders (Kunde der frz. La Poste). Versand abgewickelt über die La Poste und von dieser direkt bei der Deutschen Post, offiziell über das IPZ Niederaula, als "Direct Mail" eingeliefert [#103]. Falls hier das Postfach in Niederaula nicht eingedruckt wäre, wäre die Remailingeigenschaft unerkennbar und komplett verschleiert.

Versuche einmal unser Mitglied Alex Gundel zu erreichen, bei ihm kannst Du (kostenlos) eine PDF-Kopie seines fast 400seitigen (DIN A4) Handbuchs "Remailing Initiated the Globalization of the Mail Market" von 2019 bekommen, siehe [#162].

Beste Grüße
Thomas
 
epem7081 Am: 24.01.2021 17:55:35 Gelesen: 49731# 211 @  
@ DL8AAM [#208]

Leider findet sich in meiner Sammlung kein Beispiel eines verbotenen, "klassischen" ABA-Railings, sorry.

Hallo Thomas,

vielleicht kann ich hier hinsichtlich ABA aushelfen.



Mitte der 90er Jahre wurden die Mitteilungen der Gesellschaft für Vor- und Frühgeschichte in Württemberg und Hohenzollern e.V. mit Sitz in Stuttgart vorübergehend über CH Kreuzlingen an die Mitglieder verschickt. Siehe hier Beispiel vom 7.11.1994.

Ich meine sogar mich erinnern zu können, dass einmal über den kostengünstigeren Versand informiert wurde - finde aber das Zitat derzeit nicht in meinen Unterlagen.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
DL8AAM Am: 24.01.2021 18:24:31 Gelesen: 49718# 212 @  
@ epem7081 [#211]

Besten Dank! "Glückwunsch" zu dieser selteneren ABA-Form. Von Stuttgart nach Stuttgart über die Schweiz, illegaler geht's kaum noch ;-) Insbesondere die (einzige) auf dem Umschlag angegebene Absenderadresse (und "Rücksendeadresse") in Deutschland...

Ich selbst habe leider in meinen "1000den" von Remailingbelegen keinen echten ABA-Fall. Ich habe zwar einige "getürkte" bzw. "scheinbare" ABA-Belege, z.B. deutsche "Absender", die ihre Mailings meist innerhalb des eigenen Konzerns (o.ä.) irgendwo im Ausland produzieren lassen und dann im Ausland eben bereits von diesem Mailing-Hersteller versenden lassen (oftmals findet sich dann im Anschreiben sogar eine deutsche Adresse und man denkt deshalb fälschlich an ein ABA-, statt an ein ABB-/ABC-Remailing), aber wirklich "echte" ABAs sind ausgesprochen selten bzw. sind "ganz alt" und stammen aus der Zeit vor dem ABA-Verbot der UPU.


@ Araneus [#209]

ein Kennzeichen aller Remailing-Formen ist meines Erachtens, das mindestens zwei Postunternehmen beteiligt sind und ein grenzüberschreitender postalischer Transport stattgefunden hat.

... nichtpostalischer Transport ;-)

Das Grundprinzip des Remailings ist, das der postversendene Kunde seine Auslandssendungen nicht vor Ort - bei seiner national zuständigen UPU-Post - einliefert, sondern das er seine Sendungen (in aller Regel vor Ort) irgendeinem externen "Dienstleister" übergibt, der die Sendungen dann auf eigene Kappe, über "eigene Wege" irgendwie ins Ausland transportiert [d.h. außerhalb des UPU-Laufes "aus dem Lande schafft", von Axx nach xBx] und die Sendungen offiziell dann erst im Empfänger- (ABB-) bzw. in einem zwischengeschalteten Drittland (ABC-Remailing) in den UPU-Postlauf einschleust.

Wobei ich Dir Recht gebe, da der Kompex Remailing, in allen seinen Facetten, inzwischen so unübersichtlich geworden ist, fast eine eigene Wissenschaft ist, mag es wirklich Sinn ergeben, den Teil des internationen eCommerce-Versands (zukünftig) in einem eigenen Thema anzusiedeln.

Beste Grüße
Thomas
 
iholymoses Am: 31.01.2021 22:50:09 Gelesen: 48658# 213 @  
Hallo,

meine letzten beiden AMEX Kreditkartenabrechnungen kamen mit überklebter Freimachung von ASENDIA:



Da ist wohl die "Broadbridge Mail" (?) als Versender ausgewechselt worden:



Schönen Abend,
Reinhard
 
DL8AAM Am: 01.02.2021 15:32:31 Gelesen: 48536# 214 @  
@ iholymoses [#213]

Da ist wohl die "Broadbridge Mail" (?) als Versender ausgewechselt worden:

Hi,

kann sein, muss aber nicht. ;-) Vielleicht hat ASENDIA (Niederlassung USA/New York, "JFK") den Broadbridge-Leuten einfach nur ein besseres Angebot für Überseeableitungen gemacht, als die USPS. Broadbridge muss die Sendungen ja auch "irgendwo" bei einer Post loswerden.

Vielleicht mal checken, ob sich das Layout/Druckbild der verschickten Abrechnungen geändert hat. Meist geben "Banken" das gesamte Paket (Erstellung, Druck und Versand) an einen externen Dienstleister ab. Das könnte dann ein Indiz sein, könnte.

Beste Grüße
Thomas
 
iholymoses Am: 01.02.2021 18:10:20 Gelesen: 48501# 215 @  
@ DL8AAM [#214]

Hallo Thomas,

nein, alles andere ist unverändert - kein Layoutwechsel. Das mit dem Aufkleber wirkt ja auch eher wie eine Übergangslösung auf die Schnelle.

Grüße,
Reinhard
 
Araneus Am: 08.02.2021 18:07:48 Gelesen: 44725# 216 @  
Gemäß der alten Sammlerweisheit "Remailing ist, wenn Niederaula draufsteht", möchte ich diesen Fensterumschlag (Format: 227 mm x 162 mm, Versand im Januar 2013) auf dieser Seite vorstellen:



Allerdings finden sich hier nur drei deutsche Absenderangaben, als Sendung aus dem Ausland ist der Brief für mich nicht zu erkennen, lediglich der Hinweis auf die niederländische Firma Wolters Kluwer könnte einen Bezug zum Ausland herstellen. Im Handbuch von Alex Gundel (siehe [#162]) wird das Postfach 1603 in Niederaula als Remailing-Postfach geführt. Habe ich hier ein Remailing-Kennzeichen übersehen?

Schöne Grüße
Franz-Josef
 
DL8AAM Am: 08.02.2021 19:58:24 Gelesen: 44697# 217 @  
@ Araneus [#216]

Habe ich hier ein Remailing-Kennzeichen übersehen?

Nö... ;-)

Ich vermute mal, dass die Sendung von der niederländischen Konzernmutter Wolters Kluwer zentral für seine Tochter gemacht wurde und dann bereits von den Niederlanden aus versendet wurde. Dafür haben die dann eine "Niederlassung" der Deutschen Post bzw. DHL in den Niederlanden [1] eingeschaltet. Die hat die Sendung nach Deutschland verbracht und mit einer dt. Frankatur (mit DPAG-eigenem Postfach in Niederaula) versehen. Eigentlich sollte neben dem Postfach in Niederaula kein weiterer Absender auf der Sendung erscheinen, aber in diesem Fall ist das nicht wirklich "relevant". Diese Deck-Postfächer werden ja nur für den Fall der Unzustellbarkeit angegeben, denn Rücksendungen erfolgen gemäß der UPU-Bestimmungen ausschliesslich nur in das "Land der Frankatur". Da das hier aber ein ABB-Remailing ist, d.h. das Frankaturland ist identisch mit dem "Absenderland". Also kein Problem. Eher sogar "gut" für die DPAG, denn nun erstickt nicht ihr IPZ in Niederaula an Rücksendungen, sondern diese gehen gleich direkt eine Adresse einer Wolters Kluwer-Tochter bzw. an dessen Logistikabwickler Rhenus Medien.

Solche fast "unsichtbaren" Remailings sind nicht wirklich unüblich, siehe zum Beispiel [#144], optisch erscheint hier auf den ersten Blick alles rein Deutsch, Inlandssendung mit deutscher Frankatur (DIALOGPOST-Welle) und deutschem Absender - wobei die Sendung auch hier orginär von der spanischen Konzernmutter stammt und von dort über das Remailingunternehmen Spring versendet wurde. Spring hat dann für den UPU-Postversand die DPAG beauftragt. Bestätigt hat sich das auch, da fast jeder Katalog über einen anderen Spring-Weg UPU-verschickt wurde, siehe [#125] (Royal Mail "HQ 1514"), [#176] ("Postfach 7007, Schiedam/NL").

Beste Grüße
Thomas

https://dgfstationfinder.dhl.com/
 
Leon Am: 10.02.2021 21:10:13 Gelesen: 44046# 218 @  
Hallo,

im Folgenden möchte ich eine eCommerce-Sendung aus China aus dem Juni 2019 zeigen.



Ursprünglich versendet mit dem chinesischen Postdienstleister Yanwen erfolgte ein Remailing über die Post Thailands, als Absender ist das Postfach 302 am Flughafen Bangkok angegeben.

Interessant finde ich die Aufschrift "OIT" (oder "O1T"), welche ich hier im Forum bisher nur bei einer DHL-Inlandssendung gefunden habe [1], die wohl aber auch ursprünglich von einem chinesischen Onlinehändler stammt.

[1] https://www.philaseiten.de/beitrag/253169

Gruß Leon
 
juju Am: 11.02.2021 14:29:45 Gelesen: 43822# 219 @  
Hallo zusammen,

heute möchte ich einen Brief der ASENDIA [1] zeigen, einer gemeinsamen Firma der Schweizer Post Swiss Post und der Französischen Post La Poste für den Bereich des Internationalen Remailings.



Es handelt sich um ein Werbemailing der Kosmetikfirma "Rituals" als Umschlag aus Pappe, welches von der Firma SoPost [2], einer Marketingfirma aus England, versendet wurde. Sie ist spezialisiert auf den Massenversand von Warenproben von Firmen aus der Kosmetikbranche, ist aber selbst kein Postdienstleister, sondern eher Organisator und Koordinator solcher Mailings. Gedruckt und kuvertiert wurde dieses Mailing allerdings von einer anderen Firma, auf die ich gleich noch zu sprechen komme.

Bei Unzustellbarkeit hätte der Zusteller augenscheinlich ein ziemliches Problem gehabt: Es gibt drei Rücksendeadressen auf dem Brief!

Einmal, ganz links auf dem Adresslabel die SoPost, PO Box 87 in TN2 9AE Turnbridge Wells, Kent, England, das scheint ein Rücksendepostfach der SoPost oder ein Sammelpostfach zu sein, was man auch öfter auf solchen Mailings finden kann. Auf dem Frankaturlabel sind dann nochmal zwei Rücksendeadressen angegeben.

Links finden wir die Angabe SoPost returns c/o BKT, North Farm Road, Turnbridge Wells, Kent, TN2 3BW. Die Firma BKT, ausgeschrieben Brown Knight & Truscott [3] ist gemeint, die diese Sendung druckte und verpackte.

Ein Stück weiter rechts, nun im Bereich, der für Frankatur und spezifische Angaben der ASENDIA vorgesehen ist, findet sich noch eine dritte "Return Adress", die nun direkt auf die ASENDIA verweist, mit Rücksende"adresse" "LHR GB14110017 P". Das dürfte die britische Niederlassung der ASENDIA sein, das Kürzel "LHR" verweist wohl auf den Flughafen London-Heathrow.

Schlussendlich am rechten Rand des Labels findet sich der Freimachungsvermerk der französischen La Poste aus "99002 Paris inter". Somit ergibt sich ein klassisches ABC-Remailing mit einem, bzw. eher drei ;-) britischen Absendern, einer französischen Freimachung und einem deutschen Empfänger.

Wer das Frankaturlabel aufgebracht hat, kann ich nicht erkennen, ebenso wenig wie ich die Kennung "YA29-D" und den darüberliegenden 14-stelligen Code deuten kann.

Beste Grüße
Justus

[1] https://www.asendia.com/
[2] https://www.sopost.com/
[3] https://www.bkt.co.uk/
 
Baber Am: 29.05.2021 13:11:04 Gelesen: 26962# 220 @  
Deutsche Post in Grossbritannien

Ich habe zwar gesucht, aber kein passendes bestehendes Thema gefunden. Diesen Brief habe ich gestern aus Grossbritannien bekommen, offensichtlich von dort mit der Deutschen Post DHL befördert.



Gruß
Bernd
 
DL8AAM Am: 29.05.2021 14:53:42 Gelesen: 26945# 221 @  
Hi Bernd,

das ist ein "ganz normales" internationales Remailing.

Der britische Absender (oder ein zwischengeschaltetes [eCommerce-] Logistikunternehmen bzw. ein "Konsolidierer" oder Mail-Agenten) hat diese Sendung einem DHL Standort in GB anvertraut, die dann den UPU-Versand über die DPAG durchgeführt hat.

Das Postfach 4121 in Niederaula (d.h. beim Internationalen Postzentrums/IPZ 2), dient als Sammelpostfach für etwaige Rücksendungen, damit man diese der einlieferenden Quelle (Absender/Logistiker/Mail-Agenten/Konsolidierer/Herkunftsland o.ä.) zugeordnet bzw. um die vom Absender gewünschte Vorausverfügungen gezielt ausgeführt werden können. Wobei mir das dort angegebene Postfach noch nicht untergekommen ist bzw. bisher auch nicht im Internet dokumentiert wurde. Danke für das Zeigen!

Bitte beim Zeigen solcher Belege möglichst die gesehenen, bekannten Daten, wie z.B. auch der genaue Absender, in textlicher Form im Posting mit angeben, sonst findet den kein späterer Sucher.

Beste Grüße
Thomas
 
Baber Am: 29.05.2021 21:25:37 Gelesen: 26911# 222 @  
Hallo Thomas,

unter Remailing habe ich bisher immer verstanden, man gibt die Post in einem anderen Land auf, weil dort die Gebühren günstiger sind.

Bei meinem Brief war der Absender aber ein Briefmarkenhändler in Grossbritannien und der hat nicht die Royal Mail sondern DHL gewählt, um einen Brief Von Grossbritannien nach Österreich zu schicken.

Gruß
Bernd

[Beiträge [#220] bis [#222] redaktionell verschoben aus dem Thema "eutsche Post in Grossbritannien"]
 
DL8AAM Am: 06.06.2021 01:04:06 Gelesen: 26373# 223 @  
@ Baber [#222]

unter Remailing habe ich bisher immer verstanden, man gibt die Post in einem anderen Land auf, weil dort die Gebühren günstiger sind.

Genau, das hat der gute Versender ja gemacht. Nur hat er für den Auslandsversand einen spezialisierten Dienstleister eingeschaltet und ist für die Versandabwicklung nicht selbst ins Ausland gefahren. Inzwischen haben haben die großen Post-Weltkonzerne dieses Geschäftsfeld für sich selbst entdeckt, nachdem sie dafür gesorgt haben, dass das "klassische Remailing" (d.h. ich fahre kurz über die Grenze nach Tschechien, um von dort meine Post zurück nach Deutschland zu verschicken) von der UPU verboten wurde.

Beste Grüße
Thomas
 
bedaposablu Am: 10.09.2021 17:22:01 Gelesen: 10566# 224 @  
Hallo miteinander!

Heute einen stinknormalen Brief in meinen Aufarbeitungsbergen gefunden. Zum Glück trägt er den Eingangsstempel vom 23.02.1996 meines damaligen Arbeitgebers in Magdeburg.



Den "POSTAGE PAID" habe ich so (noch) nicht in der Datenbank gefunden.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
DL8AAM Am: 10.09.2021 18:03:39 Gelesen: 10556# 225 @  
@ bedaposablu [#224]

Hi Klaus-Peter,

diese Form des PPI ist wirklich recht ungewöhnlich, was vielleicht daran liegt, dass die Sendung aus dem Bereich des internationalen Remailings stammt. Da tauchen häufiger mal "kreative" Formen auf. Die Lizenznummer HQ 4896 und das Rücksendepostfach P.O. Box 452 sind beide in der Literatur für Remailing Aktivitäten der britischen Post bestens dokumentiert (u.a. [1]). Hinter der Postleitzahl EC1A 1AA steht die "Post Office Counters Ltd." im King Edward Building in London. Bei dem King Edward Building handelt es sich übrigens um das (alte) General Post Office Headquarters-Gebäude.

Die Sendung kommt übrigens ursprünglich aus den Niederlanden, erkennbar an dem Kürzel HOL. Die folgende Kennung 00008C identifiziert das einliefernde Partnerunternehmen (d.h. den Kunden) "Pennwell", ein weltweites (Print-) Medienunternehmen (heute Teil der Endeavor Business Media Gruppe) [1]. FS steht für "Foreign Section" (der Royal Mail).


aus [1]

Beste Grüße
Thomas

[1] Alex Gundel "Remailing Initiated the Globalization of the Mail Market" (2020) - https://www.philaseiten.de/beitrag/201861
[2] https://en.wikipedia.org/wiki/Endeavor_Business_Media

[2 Beiträge redaktionell verschoben aus dem Thema "Grossbritannien: Belege nach Deutschland"]
 
DL8AAM Am: 21.09.2021 18:04:59 Gelesen: 9552# 226 @  
Auch hier steckt der "Großbereich" des internationalen Remailinggeschäfts drin. Der Beleg selbst ist zwar optisch unspektakulär bzw. sogar eher langweilig, und/aber damit zumindest das bisher nicht beschriebene Postfach in Schiedam auch mal in den Analen genannt wird, here it is. ;-)



Sendung des Post- bzw. Kurierdienstleisters FedEx Express (unbekannter Standort) nach Deutschland, versendet über den internationalen (Remailing-) Versanddienstleister Spring Global Mail aus dem Hause der PostNL. Entgeltbezahlt-Frankatur und UPU-Versand über die Mutter PostNL. Rücksendeadresse P.O. Box 7063, 3109 AB Schiedam. Druckvermerk des Umschlags "FD13-C5-PostNL (02.14)". Eine mögliche Frage ist deshalb sogar, ob Spring Global auch bei der physischen Erstellung der Sendung direkt (oder indirekt über Partnerunternehmen) als Dienstleister involviert sein könnte?

Im Internet findet sich ein kleiner Bericht [1] (übrigens der einzige Verweis auf dieses Postfach) eines unzufriedenen Kunden, der bemängelt, dass zwar die Kernlieferung durch FedEx korrekt bzw. zeitnah zugestellt wurde, die anschliessende Rechnungstellung für die notwendige Verzollung, die erst separat im Nachgang "über" dieses Schiedamer Postfach versendet wurde, erst mit größerer Verspätung einging, sodass eine fristberechte Bezahlung praktisch nicht mehr möglich sei. Das spricht vielleicht auch für eine externe Dienstleistung.

Bei diesen Postfächern der 7000er Reihe handelt es sich ja bekanntlich um hauseigene ("Deck-") Postfächer der PostNL bzw. Spring Global Mail. "Kleinere" Postfachnummern, hauptsächlich aus der Serie 700x, stehen in aller Regel für komplette Herkunftsländer bzw. Regionen (und nicht für einen einzelnen Kunden/Absender), wobei die höheren Nummern wohl nur für einen speziellen (Groß-) Kunden (Partner) verwendet werden - das Postfach 7063 hier für FedEx.

Beste Grüße
Thomas

[1] https://www.reklamation.ch/complaint.php?id=11148
 
DL8AAM Am: 23.09.2021 22:47:25 Gelesen: 9454# 227 @  
@ DL8AAM [#226]

Auch wenn dieser Beleg ebenfalls gut in das Thema "Int'l Remailing über Privatpostdienstleister" [1] passen würde, passt er thematisch eher "jetzt" besser hier, als Ergänzung zum oben gezeigten FedEx-Umschlag, hinein.



Sendung des Post- bzw. Kurierdienstleisters FedEx Express (unbekannter Standort) nach Deutschland, sehr wahrscheinlich ebenfalls über den internationalen (Remailing-) Versanddienstleister Spring Global Mail versendet (siehe unten). Zur Einschleusung in das deutsche Privatpostnetzwerk, an den Privatpostdienstleister "dvs – Deutscher Versand Service GmbH" (ehemals "Postcon National GmbH") übergeben (Tintenstrahler; 20.09.2021). Zustellung über die CITIPOST Göttingen (unten, kopfstehender Tintenstrahler; 20.09.2021).

Der eigentliche Grund für das Zeigen in diesem Thema, sind aber eigentlich die verwendeten Druckvermerke auf dem Umschlag. Vorderseitig befindet sich (unten links) eingedruckt GLM-302. Im Gundelhandbuch [2] finden sich im Kapitel 3.7. (Remailung über die niederländische Post) ähnliche GLM (Global Mail) Eindrucke von/für verschiedene Absender (die Nummern identifizieren den jeweiligen GLM-"Kunden", d.h. den Absender/Einlieferer), wobei aber GLM-302 bisher noch nicht dokumentiert wurde. Also machen wir's hier ...

Rückseitig findet sich ein weiterer GLM-Druckvermerk, der in die Serie des oben - in [#97] - gezeigten Vermerks passt: FD15-C5-GLM (02.14) - versus dem obigen FD13-C5-PostNL (02.14).

Eben auf Grund dieser Eindrucke, gehe ich auch in diesem Fall von einem Remailing über die niederländische Post aus. Dazu passt, dass "dvs – Deutscher Versand Service GmbH" auf seiner Webseite angibt, "Spring Global Delivery Solutions" (eine Tochter der PostNL) sei ihr Kooperationspartner für den internationalen Postversand [3]. Wenn "dvs" Spring für ihren internationalen Postausgang nutzt, ist auch zu vermuten, dass Spring sie als "Eingangstor" ins deutsche Privatpostnetzwerk nutzen.

Beste Grüße
Thomas

[1] https://www.philaseiten.de/thema/4250
[2] Alex Gundel "Remailing Initiated the Globalization of the Mail Market" (2020) - https://www.philaseiten.de/beitrag/201861
[3] https://www.deutscherversandservice.de/fileadmin/downloads/21-027-dvs-basispressemappe-fakten.pdf
 
DL8AAM Am: 25.09.2021 17:51:41 Gelesen: 9397# 228 @  
Zwar nicht so klassisch-traditionell, aber auch hier steckt ein Teilbereich des aktuellen(internationalen) Remailing-Geschäftsfeldes, "von heute", drin. Zur Dokumentation, damit das hier auch mal gezeigt wird, stelle ich mal ein (etwas) besondereres Beispiel vor.

Zur Einleitung: Der Absender selbst betreibt in Deutschland keinen eigenen Standort (ist hier nur über eine deutsche Service-Hotline erreichbar), ansonsten befindet sich deren einzige europäische Dependance in England.

"Man" hat die Sendung trotzdem direkt in Deutschland bei bei/über die Deutsche Post eingeliefert bzw. einliefern lassen, aber man hat, was eigentlich "etwas" UPU-irregulär ist, ausschliesslich nur eine britische Rücksendeadresse auf der Sendung angegeben. Diese Irregulärität dürfte praktisch aber zu verschmerzbar sein, da das Mailing (sehr wahrscheinlich) nur innerhalb Deutschland versendet wurde (siehe 'deutsche' DIALOGPOST-Frankierwelle, nicht die internationale 'Port Payé-Form'), d.h. es erfolgen keine internationale Rücksendungen, und unzustellbare Sendungen dürften stante pedes der Entsorgung zugeführt werden. Nicht regelgerecht, aber nicht so schlimm ... Trotzdem ein weiteres Beispiel dafür, dass es die Post mit der Form und den eigenen Regeln nicht mehr so streng sieht, als wie damals die DBP ;-)



Rückseite eines Katalogs der Firma Peruvian Connection (aus Kansas, USA), versendet über die Deutsche Post als DIALOGPOST (Entgeltzahlung per Einlieferungsliste); September 2021. Rücksendeadresse in Didcot (Oxfordshire), England. Dort befindet sich im Industriegebiet ihr/das Warenhaus "Unit 4B".

Bei dieser Art dieses (Erstaquise-) Werbeversandes kennt übrigens der Absender die Empfängeradressen normalerweiser nicht selbst, dieser hat und bekommt auch keine Adresslisten in die eigenen Hände. Er erhält nur Kenntnis von Adressen, falls sich ein Beworbener im Nachgang persönlich bei ihm meldet.

Ganz vereinfacht gesagt: Der Werbetreibende plant eine Neukundenaquise-Aktion - er beauftragt dafür einen entsprechenden "Produzenten", der sich bei speziellen Dienstleistern zielgruppen-relevante Adresslisten zur jeweiligen Nutzung einkauft. Diese Adressen werden normalerweise aber erst im "Lettershop" mit dem eigentlichen Werbeträger zusammengeführt. Im Normalfall bleiben die Adressdaten 'intern' bzw. müssen es aus Datenschutzgründen auch bleiben (und werden normalerweise anschliessend beim "Lettershop" auch wieder gelöscht). Als Adresslistenbesitzer tritt hier die Firma 'Gemini Direct Marketing Solutions GmbH' auf. 'Normal' heisst in diesem Zusammenhang "so sollte es sein" - wobei ich ausdrücklich hier natürlich absolut nichts unterstellen möchte!

In diesem Fall dürfte der Werbeträgeer, d.h. der Katalog, auch wenn er vollständig in Deutsch gehalten ist, bereits in den USA konzipiert und dort wohl auch entsprechend (mindestens) ge-layout-et worden sein. Aber schwer zu sagen, wo und von wem der Katalog (vor der Zusammenführung mit dem Adressdaten) gedruckt wurde. Womöglich sogar in den USA? Nicht unwahrscheinlich, denn das Layout selbst ist sehr USA-typisch gehalten. Dort sind nämlich im Adressbereich zwei, blau und gelb unterlegte, Felder für die Kunden- und eine "Aktionsnummer" ("Source Code") bei dieser Art von Katalogen sehr, sehr üblich bzw. sind fast ein Layout-Standard. Und eben diese beiden 'amerikanischen Felder' tauchen auch bei diesem Katalog auf - und auch das Wort "source code" wurde 1:1 in ein gequältes "Quellcode" ge-google-übersetzt. Sieht schon sehr amerikanisch aus, und nicht nach dem Typ "Bader-Katalog". Da die Waren selbst auch (fast) alle aus Amerika stammen, könnte man vermuten, dass sie in einem ihrer angemieteten Überseecontainern noch etwas Platz für 2-3 Paletten mit Katalogen frei hatten ;-)

Hier zur Unterfütterung, drei Beispiele aus Dumpster Diving- bzw. Papierkorbfunden aus dem Jahr 2019, als man noch in die USA durfte (aber bald gibt's ja hoffentlich wieder Nachschub):





Von links nach rechts: Hammacher Schlemmer (Fairfield, OH), Mary Maxim (Port Huron, MI) und Collette (Pawtucket, RI); Frankatur per Entgeltbezahlt-Eindruck (Typ: 'mit Angabe des jeweiligen, post-lizensierten Versenders, statt Angabe der postalischen Genehmigungsnummer ["Permit"]'), für "Presorted Standard"-Sendungen, dass entspricht - in etwa - unserer DIALOGPOST. Auf die genauen Versendungs(unter-)arten möchte ich hier in diesem Thema nicht eingehen, das ginge dann doch zu weit. Die Kundennummern habe ich aus Datenschutzgründen "ausge-blau-t".

Beste Grüße
Thomas
 
Araneus Am: 25.09.2021 23:49:00 Gelesen: 9372# 229 @  
@ DL8AAM [#228]

Ich möchte ein weiteres Beispiel für eine Dialogpostsendung mit ausländischer Absenderangabe beisteuern. Das Bild zeigt den Adress- und Absenderbereich einer Dialogpost im Format Groß mit Umschlag aus dem März 2021. Der Absender hat eine österreichische Adresse.



Laut der Broschüre „DIALOGPOST national“ [1] holt die Deutsche Post Dialogpostsendungen ab einer bestimmten Menge „bis 100 km hinter der Grenze“ kostenlos ab.

Im Gegensatz zu deinem Beispiel trägt diese Sendung sogar ein PREMIUMADRESS Label mit der Variante PLUS, welche unter anderem bei Unzustellbarkeit eine Rücksendung bedeutet. Das heißt, die Sendung wird bei Unzustellbarkeit nicht vernichtet, sondern zurückgeschickt.

Dabei gilt aber (laut PREMIUMADRESS Handbuch, [2]: „Die Rücksendeadresse muss zwingend eine deutsche postalisch korrekte Adresse sein. Dies gilt auch für Absender im Ausland“.

„Retourensendungen können an verschiedene Adressen gesendet werden – unabhängig von dem in Klarschrift angegebenen Absender“.[2] Diese Adressen werden unter der jeweiligen PREMIUMADRESS-ID vereinbart. Im vorliegenden Fall wird also die Sendung bei Unzustellbarkeit nicht an die österreichische Adresse retourniert, sondern es muss eine Rücksendeadresse in Deutschland hinterlegt sein.

Schöne Grüße
Franz-Josef

[1] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/D_d/dialogpost/downloads/dp-broschuere-dialogpost-01-2021.pdf
[2] https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/P_p/Premiumadress/downloads/dp-premiumadress-handbuch-01-2021.pdf
 
bedaposablu Am: 30.09.2021 18:58:37 Gelesen: 8970# 230 @  
Hallo miteinander,

habe in meinem Aufarbeitungsberg folgenden Beleg (nicht komplett im Scan) gefunden:



Sicherlich ein ABC-Beleg oder ?

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
DL8AAM Am: 30.09.2021 20:55:45 Gelesen: 8958# 231 @  
@ bedaposablu [#230]

Hi Klaus-Peter,

ja, korrekt ABC, von England (A); UPU-versendet über die Schweizer Post (B), abgegeben bei deren Standort "London-Heathrow" (siehe LHR); nach Deutschland (C).

Die "Kundenkennung" LHR 400, für das internationale Verlagshauses "John Wiley & Sons", ist übrigens auch noch nicht Gundel gelistet. ;-)

Beste Grüße
Thomas
 
bedaposablu Am: 01.10.2021 18:43:47 Gelesen: 8766# 232 @  
@ DL8AAM [#231]

Hi Thomas,

danke für Deine o.g. Informationen.

Ich werde weiter die Augen aufhalten für solche Belege!

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
DL8AAM Am: 07.10.2021 19:31:02 Gelesen: 7772# 233 @  
@ DL8AAM [#228]

Nur zur Ergänzung: Nach direkter Kontaktaufnahme über die deutsche Webseite, kam der gleiche Katalog (mit eingedrucktem deutschen DIALOGPOST-Eindruck) aber direkt aus England, mit britischer "Account Postage"-Frankatur (d.h. einer neueren Form eines dortigen Postage Paid-Vermerks).

Das bestätigt meine ursprüngliche Annahme, dass es sich "oben" wirklich um ein (echtes) Remailing handelt, auch dass der Katalog nicht in Deutschland selbst produziert wurde, dass "alles", vom Katalog bis zum Postversand, über das Ausland, als Remailing, über die DPAG, in das DPAG-Netz, eingeschleust wurde.



Ausschnitt der Katalogrückseite mit den Versandangaben, inklusive dem "Account Postage GB"-Frankaturlabel für eine 1st Class-Sendung ("Account Barcode Unsorted"), bestehend aus dem eigentlichen Frankaturtext ("Account Postage Text") - Account Postage GB, der Sendungsart ("Service Indicator") - 1, der Angabe des Kundenkontos ("Account Number") - AC03207560003 und eines RM4SCC-Barcodes ("Mailmark 4-State Barcode"), über das die nachträgliche Abrechnung und Bezahlung gesteuert wird - fehlend ist das (eigentlich ebenfalls vorgeschriebene) 'Delivered by Royal Mail'-Logo ("Royal Mail Branding Mark").

Hier aber tiefer in diese neue Frankaturform einzusteigen, dürfte in diesem Remailing-Thema doch erheblich zu weit gehen, sorry! Wer sich aber etwas tiefer einlesen will, findet hier [1] die passende Produktbroschüre der Royal Mail.

Beste Grüße
Thomas

[1] https://www.royalmail.com/business/system/files/Account-Barcode-Unsorted-User-Guide-April-2019.pdf
 
al-lu Am: 16.10.2021 12:45:30 Gelesen: 6162# 234 @  
Hallo zusammen,

wie ordnet ihr diese DIALOGPOST Werbesendung zu?

Die Firma SOUND INTERNATIONAL (UK) steht als Absender über dem verkürzten DIALOGPOST Frankiervermerk. Sie wird auf der Rückseite auch als Veranstalter (unterstrichen) genannt. Antwortet man dieser Firma, kommt man in Kontakt mit der deutschen Firma Dr. Alexander GmbH (mit Pfeil gekennzeichnet). Es stellt sich die Frage, welche von den beiden Firmen hat diese DIALOGPOST-Sendung aufgegeben und wo?



Viele Grüße
Albrecht
 

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