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Thema: Postkarten Berliner Hotels, Kneipen und Ausflugslokale
Das Thema hat 54 Beiträge:
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Gernesammler Am: 07.02.2021 18:00:29 Gelesen: 2627# 30 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte mit Abbildung der "Lindenschänke" in Berlin Mahlsdorf Waldesruh, das war 1959 als die Karte rauskam noch jotwede.

"Im Landbuch Karls IV. von 1375 ist das Dorf mit 50 Hufen erwähnt, darunter vier Pfarrhufe (Wedemhof),es gab auch einen Krug.Die dörflichen Rechte teilten sich die von Grieben und die von Falkenberg,die auch entsprechend über das Kirchenpatronat verfügten.Von 1613 bis 1619 war Mahlsdorf im Besitz derer von Pfuel.

Im Jahr 1753 besiedelten auf Erlass des preußischen Königs Friedrich II. Kolonisten aus Plattenhardt in Württemberg den neuen Ortsteil Kiekemal,der aus der Gemarkung Barnim dazu kam.Bis Anfang des 19. Jahrhunderts hatte der Ort lediglich rund 250 Einwohner. Dann kam es besonders in der Gründerzeit zu einem explosionsartigen Wachstum,gefördert auch durch eine 1885 eröffnete Station an der Preußischen Ostbahn.

Die Einwohnerzahl wuchs von 1895 bis 1911 von 850 auf 7118.

Die Gegend um die Bahnstation wurde zu einem Schwerpunkt der Bautätigkeit.Aus einem Guts- und Bauerndorf wurde zunehmend ein Wohn- und Siedlungsvorort Berlins.

Zahlreiche Gastwirtschaften wurden zu Berliner Ausflugszielen".

Wer genauere Angaben zuR Lindenschänke in Mahlsdorf machen kann, ich würde mich freuen.

Gruß Rainer


 
BochumerJunge Am: 07.02.2021 19:30:18 Gelesen: 2619# 31 @  
Hallo,

hier aus dem Jahre 1939

Cafe Restaurant "Neuer See", Tiergarten.

Anscheinend ist die Postkarte manuell noch mal beschnitten worden. Es existiert noch ein Cafe mit dem Namen, ob es aber identisch ist mit diesem, bzw. der selbe Standort ist kann ich nicht sagen.

Die Straßenbezeichnung ist jedenfalls anders.

Weiss jemand da mehr drüber?

Gruß
H.-G.


 
Gernesammler Am: 07.02.2021 20:05:43 Gelesen: 2609# 32 @  
@ BochumerJunge [#31]

Hallo H.G.,

Peter Josph Lenne gestaltete den Tiergarten 1846-1847 um, dadurch entstand der neue See, damit kamen die seligen Abende bei Mondschein und im Kaffeegarten am Ufer des Sees konnte man in Ruhe beim braunen Lagerung sitzen (1903).

Diese Freude kann man sich heute noch gönnen, ab den 1960er Jahren war es ein Selbstbedienungsrestaurant.

Auch rudern kann man auf dem See noch.

Gruß Rainer
 
Gernesammler Am: 16.02.2021 19:59:15 Gelesen: 2514# 33 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte von 1923 vom "Alhambra Hotel" hier mit Ansicht des größten Ballsaals der Residenz, die gesamten Säle konnten bis zu 1000 Personen fassen.

Das Alhambra war einer der Filmpaläste am Kurfürstendamm der aber auch Kinogeschichte machte, 1922 wurde hier der erste Tonfilm gezeigt.

1921 als Geschäftshaus errichtet wurde es bald darauf im Vorderhaus zu einem Hotel umgebaut mit einem gediegenen Restaurant hinter schlichter Fassade. Im Krieg wurde das Hotel schwer gezeichnet, heute befindet sich darin das Hotel "Kurfürstendamm" am Adenauerplatz.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 02.03.2021 20:08:39 Gelesen: 2364# 34 @  
Hallo Sammlerfreunde,

vier Postkarten von der Gaststätte "Zum Nuußbaum" angefangen ab den 1920er Jahren bis in die 1980er Jahre.

Das historische Gasthaus Zum Nußbaum war eines der letzten spätmittelalterlichen giebelständigen Häuser Berlins und stand in der Fischerstraße 21 an der Ecke Köllnische Straße. Nach einer über dem Kellereingang angebrachten Zahl, wurde es 1507 erbaut somit ist der Nußbaum das älteste Gasthaus Berlins, gelegen im Nikolaiviertel in der Nähe des Roten Rathauses sollte es eigentlich fast jeder Berliner kennen.

Heinrich Zille war Stammgast im Lokal, um hier „sein Milljöh“ zu studieren. Claire Waldoff kehrte hier ebenfalls ein. Auch der Maler Otto Nagel war hier zu Gast. Im Jahre 1943 wurde das Gasthaus zerstört und brannte aus.

Im Zuge der Rekonstruktion des Alt-Berliner Nikolaiviertels in den Jahren 1985–1987 anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins wurde vom planenden Architekten Günter Stahn an der Stelle der kriegszerstörten Propstei der Nikolaikirche eine Kopie des Gasthauses Zum Nußbaum in der Probststraße an der Ecke zur neu angelegten Straße Am Nußbaum 3 errichtet und davor wieder ein Nussbaum gepflanzt.

Wer mal von Euch irgendwann wenn alles wieder geht in Berlin ist sollte es nicht versäumen dort einzukehren, ich kann es nur empfehlen.

Gruß Rainer



 
Gernesammler Am: 31.03.2021 19:56:07 Gelesen: 2111# 35 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte vom Cafe Victoria dieses war eng mit dem Hotel Victoria verbunden, es war in der zweiten Hälfte 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein kleineres erstklassiges Hotel in der preußischen,später deutschen Hauptstadt Berlin.Es stand auf der Nordseite der Prachtstraße Unter den Linden an der Kreuzung mit der Friedrichstraße.

Im Jahr 1848 erschien das Hotel Victoria zum ersten Mal im Berliner Adressbuch unter Hotel I. Klasse, Besitzer des Hotels war der Cafetier H. Obermeyer aus Charlottenburg.

Im Jahr 1918 wurde das Hotel Victoria geschlossen. Es teilte damit das Schicksal vieler Berliner Hotels aus dem 18. und vom Anfang des 19. Jahrhunderts.



die zweite Postkarte ist das gleiche Haus aber jetzt das Cafe König, es hatte nichts mehr mit dem Flair des Hauses Victoria zu tun Ende der Zwanziger Jahre neu eröffnet bot es Scheineleganz und war Treffpunkt vieler Geschäftemacher, es war und zeigte die Zeit der gesellschaflichen Zerrissenheit.

Ende des 2. WK waren die Häuser an der berühmten Kreuzung nur noch Schutt und Asche.



Gruß Rainer
 
Gernesammler Am: 27.06.2021 17:21:10 Gelesen: 1410# 36 @  
Hallo Sammlerfreunde,

heute eine Postkarte vom Kaiserkeller, der Kaiser-Keller wurde in der späten Gründerzeit des Deutschen Kaiserreichs im Jahr 1899 in Berlin eröffnet in dem seinerzeitigen Geschäftshaus unter der Adresse Friedrichstraße 176–179.

Schon kurze Zeit nach der Betriebseröffnung geriet das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten, was den Weinhändler und Geheimen Kommerzienrat Julius Wegeler veranlasste Verhandlungen mit der Geschäftsführung der Einrichtung aufzunehmen. Es beteiligte sich die Sekt- und Weinkellerei Deinhard zudem wurde der Kaiser-Keller um das Kaiser-Café sowie das Kaiser-Hotel erweitert.

Es war seinerzeit das größte Weinrestaurant der Welt.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 06.07.2021 20:00:36 Gelesen: 1305# 37 @  
Hallo Sammlerfreunde,

auch solches erfüllt das Herz des Sammlers, Postkarte vom P.A.40 mit der Ankündigung einer Versammlung der Berolina am 26.1.1882. Die Karte kam am gleichen Tag zur Ausgabe.

Die Ankündigung erfolgte für den Samstag 28.1,1882 im Cafe Hennig in der Krausenstraße, diese liegt in der Nähe Gendarmenmarkt.

Leider gibt es zu diesem Cafe genau wie zu vielen der kleinen Cafes und Lokalen keine genauen Hinweise.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 07.07.2021 20:04:27 Gelesen: 1282# 38 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte vom Weinhaus Rheingold am Potsdamer Platz, hier die Ansicht des Muschel Saals.

Kurz nach der Jahrhundertwende wurde unter Verwendung von 4 1/2 Millionen Mark das Weinrestaurant "Rheingold" nach den Plänen von dem Architekten Bruno Schmitz errichtet.

Zwei Drittel des Betrages flossen in die Innenausstattung des Restaurants das aber auch seinesgleichen suchte.

Die Bewirtungspreise orientierten sich am Kempinski, lagen aber zum Teil niedriger.

Auch dieses Gebäude hat den zweiten Weltkrieg nicht überstanden.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 17.08.2021 19:22:08 Gelesen: 916# 39 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte aus Berlin W 49 vom 14.09.1906 mit Ansicht von Meyers Original Meierei und Dorfschänke "Berlins fidelster Kneipe" in der Jägerstr.13 in Mitte was dem Ausdruck Dorfschänke schon etwas schmunzeln lässt da Berlin schon damals zum schwofen und ausschweifen einlud.

Was hier auffällt sind die Trachten und das ein Herr auf der Zitter spielt was dem Ganzen wieder Glanz und Heimeligkeit verleiht.

Leider gibt es keine weiteren Infomationen zu der Lokalität.

Gruß Rainer


 
axelotto Am: 18.08.2021 07:32:56 Gelesen: 900# 40 @  
@ Gernesammler [#39]

Morgen Rainer,

auch die Vorstellung der Direction hört (liest) sich richtig fidel an.

Gruß Axel
 
Gernesammler Am: 18.08.2021 19:16:29 Gelesen: 874# 41 @  
@ axelotto [#40]

Hallo Axel,

genauso ist es, das sind die Karten die eine Sammlung etwas auffrischen und einen zum schmunzeln bringen und wenn es jetzt bei Dir auch geklappt hat dann war es die Karte wert aus ihrem Karton gerettet zu werden.

Gruß Rainer
 
Gernesammler Am: 18.08.2021 19:23:41 Gelesen: 872# 42 @  
Hallo Sammlerfreunde,

hier mal wieder eine "Gruß aus Berlin" Karte von 1963, wenn man aber genau hinschaut sieht man die Abbildung der "HO Gaststätte Frankfurter Tor" es gab ja deren viele und das in jeder Stadt.

Gereicht wurden hier alle möglichen Speisen, von der Bulette mit und ohne Kartoffelsalat bis zum Hähnchen war alles dabei und wenn grün dann war es meist kein Salat "fit for fun" gab es damals noch nicht.

Ich hab mal einen Link über die Entstehung der HO Gaststätten angehangen, finde diesen sehr interessant.

https://berlingeschichte.de/bms/bmstxt00/0007prof.htm

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 30.08.2021 19:25:06 Gelesen: 759# 43 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte vom 11.10.1914 mit freundlichen Grüßen aus den "Rheinischen Winzerstuben" Leipziger Ecke Französische Straße.

Nach der Schrift zu urteilen hatte der Verfasser wohl schon einige Gläser Wein zu viel.

Ich habe mal einen Link mit angehangen der das Unternehmen Aischinger und das Rheingold in Zahlen zeigt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Aschinger

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 10.09.2021 19:15:40 Gelesen: 641# 44 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Ich möchte heute 6 Postkarten vom Müggelturm zeigen, diese sind von 1901 - 1973.

Damals 1889 als hölzerner Turm in den Müggelbergen gebaut da es auch zu dieser Zeit schon die Leute nach draußen zog an die Seen und Landschaft dieser schönen Umgebung.

Der hölzerne Turm fiel 1958 einem Feuer zum Opfer aber schon 1960/61 wurde hier ein 30 Meter hoher Stahlbetonturm gebaut der den Blick auf die Landschaft zuließ.

Gleichzeitig entstand auch wieder das Müggelsee Restaurant das in seinen Gefilden und auf den Terassen 700 Gästen Platz bot.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 13.09.2021 19:39:35 Gelesen: 616# 45 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte von 1964 von "Neu-Helgoland", das alte "Neu-Helgoland" wurde 1897 direkt an der Müggelspree, die hier ihren Weg stromabwärts durch den Kleinen zum Großen Müggelsee findet, erbaut und existierte bis zum heutigen Tag.

Leider brannte es 2002 und 2017 völlig ab und wurde aber durch die Belegschaft und der Unterstützung der Stammgäste immer wieder aufgebaut und ist bis heute eines unserer Lieblings Lokale in Berlin.

Wer Berliner ist und noch nicht dort war sollte das wirklich einmal tun und die familiäre Atmosphäre geniessen.

"Neu-Helgoland war ab 1800 eine der ehemaligen Hammehütten mit Torfschiffhafen, die u. a. zum Torfumladen von vorwiegend Halbhunt-Schiffen der Moorkolonisten in größere Schiffe der Eichenfahrer diente.In den Hütten wurden die Schiffsleute bewirtet und dienten der einfachen Übernachtung auf dem mit Stroh aufgeschütteten Fußboden der Hütten, denn die Fahrt im Halbhunt-Schiff nach Bremen dauerte zu dieser Zeit drei bis vier Tage.

1890 wurde die Insel Helgoland aufgrund des deutsch-britischen Vertrages über die Kolonien an Preußen übertragen, der oft als Helgoland-Sansibar-Vertrag bezeichnet wird. Dadurch entstand fälschlicherweise der Eindruck, diese beiden Inseln seien getauscht worden. Seinerzeit war Sansibar jedoch ein freies Sultanat und keine deutsche Kolonie.

In dieser Zeit erfolgte die Umbenennung der Hütte in Neu-Helgoland. Das Grundstück der saisonal betriebenen alten Hütte wurde aufgeschüttet und 1904 ein kleines Fachwerkhaus als Gasthaus direkt an der Hamme gebaut, das 1933 vom Wirt Hermann Gerken vergrößert wurde. Es wurde ein Wohn- und Stallgebäude angebaut und der zur Hamme gelegene Bereich wurde mit einer Terrasse versehen und später überdacht. Hermann Krogmann, der Enkel von Hermann Gerken, ist der heutige Besitzer, er hat das traditionelle Gasthaus verpachtet".

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 20.09.2021 11:49:22 Gelesen: 567# 46 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte mit Ansicht des Elite Hotels vom 18.2.1914, das Hotel lag zentral gelegen am Hauptausgang des Bahnhofs Friedrichstrasse Ecke Reichstagsufer.
Am Eingang standen stets drei jungen Pagen für den perfekten Service und auch der Kaiserliche Automobilclub gab hier seine Empfehlung.

Das Haus gehörte mit seinem guten Restaurant und der Weinstube ebenso zu den Hotels der Luxusklasse wie das Hotel Continental das gleich in der Nähe war.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 26.09.2021 14:55:15 Gelesen: 493# 47 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte von 1922 mit Ansicht einer Berlin Rundfahrt der Elite Rundfahrten, dahinter zu sehen das "Linden Restaurant" und das "Cafe Schön" beide unter den Linden ansässig.

Leider gibt es zu den Lokalitäten keine Einträge außer das, das Cafe Schön mit Elite Rundfahrten zusammen gearbeitet hat.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 28.09.2021 19:41:16 Gelesen: 478# 48 @  
Hallo Sammlerfreunde,

hier nochmals eine Postkarte diesmal vom heutigen Neu-Helgoland in Berlin Müggelheim, es ist ein Restaurant mit großem Gartenlokal, dem Restaurant mit vielen Räumen selbst und auch Hotel für nette Gäste von ausserhalb.

Wenn das Wetter es erlaubt sitzen wir gern im Gartenlokal beim Kaffee mit Blick aufs Wasser und lassen es uns gut gehen.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 12.10.2021 19:47:07 Gelesen: 382# 49 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte von 1938 mit Ansicht des Hotels Alexandra und dessen Restaurant Saalburg, gelegen in Berlin NW 7 in der Mittelstr.16-17, diese liegt zwischen dem Bahnhof Friedrichstr. und Unter den Linden. Es ist eins der vielen Hotels dort auf der Nähe mit Ambiente und den schönen Hinterhof-Restaurants.

Spediert wurde die Karte nach Schweden.



Gruß Rainer
 
Cantus Am: 18.10.2021 02:45:37 Gelesen: 228# 50 @  
Nicht gerade eine Kneipe, aber, folgt man der rückseitigen Werbung, dann war der Berliner Ratskeller durchaus ein Treff für Jung und Alt für allerlei Vergnügliches. Möglicherweise ist das die Urform des Restaurants, das man heute unter dem "Roten Rathaus" findet, genau weiß ich das aber nicht.

Die Karte wurde am 13.1.1029 in Berlin-Grunewald abgestempelt und war an eine Adresse in Magdeburg gerichtet.



Viele Grüße
Ingo
 
Gernesammler Am: 21.10.2021 20:07:45 Gelesen: 179# 51 @  
@ Cantus [#50]

Hallo Ingo,

ich habe zu Deiner schönen Karte nicht viel gefunden, da es ein Restaurant "Ratskeller" mehrfach in Berlin gab, unter dem angehangenen Link ist die Originalabbildung genau des Saales von Dir und das wurde 1964 aufgenommen.

Gruß Rainer

https://grossstadtgeschichten-berlin.de/items/show/825
 
Cantus Am: 21.10.2021 20:51:49 Gelesen: 175# 52 @  
@ Gernesammler [#51]

Da zeige ich dir heute eine Ansichtskarte von der ehemaligen Gaststätte Marienlust, die in Köpenick unterhalb der Müggelberge lag. Dazu heißt es in einem Artikel zu Touren in den Köpenicker Forsten [1]:

"Die Route führte am Strandbad Wendenschloß vorbei, nach Schmetterlingshorst und Marienlust. Während in Schmetterlingshorst der Bezirkssportbund Treptow-Köpenick e.V. einen Sport- und Wanderstützpunkt unterhält und auch die namensstiftende Schmetterlingssammlung dort beherbergt ist, ist vom ehemaligen Ausflugslokal Marienlust nur noch das Fundament zu erahnen. Nach einer wechselhaften Geschichte war es 1997 durch einen Brand vollkommen zerstört und abgetragen worden".

Mehr Informationen dazu habe ich auf die Schnelle nicht auftreiben können.



Viele Grüße
Ingo

[1] https://www.fuchs-stefanie.de/nc/mein-wahlkreis/im-wahlkreis/det/news/entschwundene-orte-zwischen-dahme-und-mueggelsee/
 
Gernesammler Am: 21.10.2021 21:09:51 Gelesen: 171# 53 @  
@ Cantus [#52]

Hallo Ingo,

schöne Karte mit einer leider verschwundenen Perle der Lokalitäten am Rande von Berlin und auch der Link ist sehr informativ, danke fürs zeigen.

Gruß Rainer
 
Gernesammler Am: 22.10.2021 20:12:14 Gelesen: 141# 54 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte von 1904 mit Ansicht des Kronprinzenzeltes was zu dem Zeitpunkt schon ein festes Gebäude war.

Seit 1745 waren die Kronprinzenzelte mobile Zeltwirtschaften, in denen französische Emigranten Erfrischungen an Spaziergänger verkauften.

Im 19. Jahrhundert wurden daraus zahlreiche Schänken mit Festsälen und Kaffeegärten, hier kam man her um zu sehen und gesehen zu werden, um ein Bier zu trinken und Regimentsmusik zu hören.

1887/88 wurde das Kronprinzenzelt im Auftrag der Adler-Brauerei neu errichtet, 1943 erlitt es schwere Zerstörungen und 1954 wurden die letzten Ruinen abgerissen.

Gruß Rainer


 

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