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Thema: (?) (6) Saarland Dauerserie Heuss Belege
hubtheissen Am: 09.09.2021 20:58:15 Gelesen: 950# 1 @  
Hallo,

nachdem es schon lange eigene Themen für die Heuss-Ausgaben Bund und Berlin gibt, dachte ich es wäre an der Zeit, ein Thema für die beiden Heuss-Ausgaben der OPD Saarbrücken anzulegen.

Während es reichlich Briefe und Belege der Ausgaben für Bund und Berlin gibt, ist meiner Erfahrung nach der Markt für die Heuss-Belege des Saarlands fast nicht vorhanden, obwohl die Katalogpreise moderat sind. Am häufigsten werden noch FDC angeboten. Ich hoffe, dass hier trotzdem viele Briefe gezeigt werden.

Ich fange dann mal an mit einem NN-Brief vom 30.07.1957 innerhalb Saarbrückens. Das Porto für den Brief bis 20 g betrug 15F, die NN-Gebühr 25F, insgesamt 40F.
Auf dem Brief befinden sich ein waagerechtes Paar der Mi. 384 (5F ohne Währungsbezeichnung) und die Mi. 391 (30F ohne Währungsbezeichnung).



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 10.09.2021 11:00:04 Gelesen: 921# 2 @  
Hallo,

als nächstes ein Einschreiben innerhalb von Saarbrücken vom 30.06.1959.

Das Briefporto kostete 15 F und die Einschreibgebühr 35 F, zusammen 50 F.
Frankiert wurde mit Heuss-Marken der Ausgabe mit Währungsbezeichnung (2 x Mi. 415 und 1 x Mi. 417).



Gruß

Hubert
 
Michael Mallien Am: 10.09.2021 16:30:21 Gelesen: 899# 3 @  
Hallo Hubert,

da hast Du ein schönes Thema eröffnet mit tollen Belegen. Ich bin gespannt, was ich hier noch zu sehen bekomme!

Leider kann ich keine reinen Frankaturen mit den Heussmarken zeigen. Ich habe allerdings ein paar Belege mit Mischfrankaturen in meiner Sammlung. Sind die für Dich auch okay? Wenn ja, dann zeige ich gerne etwas davon.

Heute eine Einschreiben vom 22.1.1957 von Mettlach nach Mainz. Die Freimachung mit drei 18-Franc-Marken der Dauerserie aus den Jahren 1952/55 wurde ergänzt mit zwei Heuss-Marken zu insgesamt 60 Franc. Das entspräche einem Brief der 2. Gewichtsstufe (21 - 50 g) und der Einschreibegebühr von 35 Franc.



Viele Grüße
Michael
 
hubtheissen Am: 10.09.2021 18:23:35 Gelesen: 886# 4 @  
@ Michael Mallien [#3]

Hallo Michael,

selbstverständlich habe ich nichts gegen Mischfrankaturen mit Heuss-Beteilung. Im Gegenteil, ich habe nicht so viele Heuss-Beleg zum zeigen. Deshalb freue ich mich über jeden Beleg, der hier vorgestellt wird.

Ich will dann auch noch eine "Mischfrankatur" zeigen. Der R-Brief von St.Wendel nach Neunkirchen vom 23.02.1957 ist mit der 15F-Marke aus der Dauerserie "Ansichten" (Mi. 229) und drei Heuss-Marken der Ausgabe ohne Währungsbezeichnung (Mi.384, 387 und 389) für das notwendige Porto von 50F frankiert.



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 11.09.2021 15:39:28 Gelesen: 858# 5 @  
Hallo,

heute zeige ich eine LP-Drucksache vom 31.08.1957 von Saarbrücken in die USA.
Die Drucksache bis 50g kostete 6 F und für die Beförderung per Luftpost kamen für Drucksachen bis 20 g noch einmal 30 F dazu.

Frankiert wurde die Drucksache mit einem waagerechten Paar der 18 F Heuss-Ausgabe ohne Währungsbezeichnung (Mi. 389).



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 12.09.2021 11:51:09 Gelesen: 836# 6 @  
Hallo,

heute zeige ich einen LP-Brief vom23.12.1958 in die USA, dessen Portorichtigkeit ich nicht eindeutig festlegen kann.

Der Brief von Neunkirchen in die USA ist mit 150 F (1 x Mi. 422 und 1 x Mi 426) freigemacht.

Laut der Portoangaben im Götz wäre der Brief bis August 1958 portorichtig gewesen (30 F für den Brief bis 20 g + 4 x 30 F LP-Gebühr Gruppe 3). Im Dezember 1958 betrug der LP-Zuschlag je 5 g laut dem Götz 35 F, sodass der Brief unterfrankiert wäre.

Vielleicht hat jemand die Luftpost-Gebührentabellen und kann dies bestätigen oder klarstellen.



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 13.09.2021 16:10:21 Gelesen: 812# 7 @  
Hallo,

der heutige portorichtige Brief von Merzig nach Bordeaux vom 28.03.1957 wurde vermutlich von einem Sammler verschickt.

Er ist mit den niedrigsten fünf Werten der Heuss-Ausgabe ohne Währungsbezeichnung (Mi. 380-384) frankiert.



Gruß

Hubert
 
epem7081 Am: 13.09.2021 17:04:14 Gelesen: 806# 8 @  
Hallo zusammen,

ich kann hier einen Beleg vom 25.6.1957 einbringen, der von Saarbrücken nach St. Ingbert gelaufen ist. Frankiert wurde er 2x mit MiNr 388.



Allerdings finde ich keine passende Postgebühr für eine normale Briefsendung in dieser Zeit - es sei denn: es handelt sich um (ungekennzeichnete?) Geschäftspapiere (bis 250 g).

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
hubtheissen Am: 14.09.2021 14:48:31 Gelesen: 786# 9 @  
Hallo,

gezeigt wird eine einfache Drucksache vom 13.12.1957 im Tarif nach Frankreich. Die 6 F fürs Porto wurden durch die Mi 385 der Heuss-Serie ohne Währungsbezeichnung aufgebracht.



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 16.09.2021 19:21:25 Gelesen: 765# 10 @  
Hallo,

ab dem 13.1.1959 kostete der einfache Brief nach Frankreich 25F.

Hierzu zwei Belege.

Der erste Brief ist eine EF mit der Mi. 418 von Saarbrücken nach Lille.



Der zweite Brief ist eine dekorative Mischfrankatur von Homburg nach Marseille mit einem waagerechten Paar der 5F Mi. 411 und der 15F Mi. 415



Gruß

Hubert
 
Michael Mallien Am: 17.09.2021 10:53:05 Gelesen: 739# 11 @  
@ hubtheissen [#4]

Hallo Hubert,

ich habe heute ein ganz ähnliches Einschreiben aus St. Wendel vom 7.5.1957. Wieder ist es ein Mischfrankatur zu insgesamt 50 Franc.



Neben vier Werten der Heuss-Dauerserie und einem der Dauerserie Ansichten wurde zur Frankatur die Sondermarke zur Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik Deutschland verwendet.

Viele Grüße
Michael
 
hubtheissen Am: 18.09.2021 19:31:34 Gelesen: 713# 12 @  
Hallo,

heute eine Drucksache von Saarbrücken nach Schiltigheim im Elsaß vom 15.03.1959. Seit dem 13.01.1959 kostete eine Drucksache bis 50 g nach Frankreich 10 F, die hier durch eine EF Mi. 413 beglichen wurden.



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 19.09.2021 19:44:01 Gelesen: 691# 13 @  
Hallo,

heute ein Brief in die DDR vom 09.02.1959 von Saarbrücken nach Querfort. Das Porto betrug 15 F. Neben der 1 F, 3 F und 5 F Heuss-Marke der Serie mit Währungsbezeichnung (Mi. 409 bis Mi. 411) wurde noch die 6+4 F Marke aus dem Wohlfahrtssatz von 1958 (Mi. 441) verklebt.

Der Absender-Stempel auf der Rückseite weist hier wohl auf eine Korrespondenz unter Philatelisten hin.



Gruß

Hubert
 
epem7081 Am: 20.09.2021 16:40:46 Gelesen: 664# 14 @  
Hallo zusammen,

ich kann hier eine Drucksache vom 21.1.1958 einbringen, die von Saarbrücken nach Bad Sachsa wohl als Antwort an den Bertelsmann Lesering gelaufen ist. Portogerecht frankiert wurde mit MiNr 414.



Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
hubtheissen Am: 21.09.2021 20:29:06 Gelesen: 633# 15 @  
Hallo,

ein Brief der 2. Gewichtsstufe vom 07.02.1957 von Saarbrücken nach Würzburg mit einer EF der 25F Heuss-Marke aus der Serie ohne Währungsbezeichnung (Mi. 390).

Schön ist auch der Werbeeinsatz des Stempels.



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 23.09.2021 10:36:59 Gelesen: 602# 16 @  
Hallo,

heute eine Bedarfspostkarte von Neunkirchen nach Köln vom 05.04.1958. Für das Porto von 12F wurden 4 3F-Marken der Heuss-Serie mit Währungsbezeichnung (Mi. 410) verklebt.



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 26.09.2021 19:50:01 Gelesen: 576# 17 @  
Hallo,

heute zeige ich einen R-Brief vom 29.05.1958 von Saarbrücken nach Lomersheim an der Enz.

Der Brief bis 20 g kostete 15F und die R-Gebühr betrug 45 F.

Die philatelistisch beeinflusste Frankatur besteht aus 2 x den Wilhelm-Busch Satz (Mi. 429-430) und der Mi. 409 und 411 aus dem Heuss-Satz mit Währungsbezeichnung.



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 28.09.2021 20:38:19 Gelesen: 549# 18 @  
Hallo,

heute wieder ein reine Heuss-Frankatur.

Der Brief bis 20 g vom 07.07.1958 lief von Saarbrücken nach Menden. für das Porto von 15 F wurde die Mi. 415 verklebt.



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 30.09.2021 18:34:10 Gelesen: 525# 19 @  
Hallo,

ein Auslandsbrief in die USA vom 19.06.1958. Das Porto für einen Auslandsbrief in der 2. Gewichtsstufe betrug 48 F.

Die beiden Marken 400 Jahre Stadt Homburg (Mi. 436) werden durch die 18 F Heuss-Marke aus der Serie mit Währungsbezeichnung (Mi. 416) ergänzt.



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 02.10.2021 14:54:12 Gelesen: 470# 20 @  
Hallo,

heute zeige ich einen Eil-R-Brief vo, 08.01.1957 von Dudweiler nach Köln.

Der Brief der ersten Gewichtsstufe kostete 15 F. Dazu kamen 35 F R-Gebühr und 50 F Eilzuschlag.

Für die somit benötigten 100 F wurde eine MiF der Mi. 410, 411, 414 und 424 aus der Heuss-Serie ohne Währungsbezeichnung verklebt.



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 05.10.2021 19:40:18 Gelesen: 392# 21 @  
Hallo,

erst einmal zum Abschluss meiner Belege noch einmal eine LP-Drucksache vom 11.06.1958 von Saarbrücken in die USA wie in [#5].

Die Drucksache bis 50 g kostete 6 F und für die Beförderung per Luftpost kamen für Drucksachen bis 20 g noch einmal 30 F dazu.
Frankiert ist der Beleg mit 2 x Mi. 408 vom Bogenrand und der 6 F Heuss mit Währungsbezeichnung (Mi. 412)



Gruß

Hubert
 
Briefuhu Am: 10.10.2021 12:24:26 Gelesen: 339# 22 @  
Hier ein Gedenkumschlag anlässlich des Besuchs des Bundespräsidenten des Saarlandes. Gestempelt am 27.01.1957 in Saarbrücken und frankiert mit 2x Mi Nr. 380 und 1x 382



Schönen Gruß
Sepp
 
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