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Thema: Schiffspost Portobestimmung von Belegen
zobbel Am: 23.03.2024 12:21:00 Gelesen: 318# 1 @  
Franz. Portoberechnung 1835 (Schiffspost Alexandria-Marseille)

Hallo,

der Beleg (ursp. aus Dschedda)* ging laut Beschreibung 1835 per priv. Schiff von Alexandria nach Marseille und wurde dort (dicke große "11") mit 1 décime Schiffporto und 10 décimes franz. Inlandsporto belastet. Das scheint mir aber nicht zu stimmen.

Wer kennt sich hier aus?

* Von Dschedda per ägypt. Post über Suez nach Alexandria (PP Vermerke: 139 + 213 Piaster).


 
SH-Sammler Am: 23.03.2024 15:13:53 Gelesen: 300# 2 @  
@ zobbel [#1]

Hallo Zobbel,

ich habe mein gescheites Buch hervorgeholt und den innerfranzösischen Tarif studiert.

Wichtig:

• Ab 1818 mussten Briefe aus dem Ausland bis eingangs Grenze zu Frankreich frankiert werden.
• Die Taxe über das Meer musste daher schon vom Absender bezahlt worden sein.
• Ab 4. Juni 1828 wurden die Tarife für Distanzen in gerader Linie berechnet.
• Dein Brief ging von Marseille nach Bagnères-de-Luchon, Haute-Garonne, Occitanie, FRANCE, umgeleitet von Grenoble.
• Die direkte Distanz betrug Marseille – Bagneres beträgt ca. 400 km

Nachfolgend die Tabelle.



Ausgehend von einem Briefgewicht von max. 10 Gramm war eine Taxe von 11 décimes fällig.

Gruss

SH-Sammler
Hanspeter
 
zobbel Am: 23.03.2024 21:26:43 Gelesen: 276# 3 @  
Klasse, Hans-Peter,

das hilft mir gut weiter!

Tobias
 
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