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Thema: Gebühr bezahlt - Vermerke aus aller Welt
Das Thema hat 39 Beiträge:
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Henry Am: 20.10.2011 17:42:16 Gelesen: 39065# 15 @  
Heute habe ich eine Karte aus Argentinien erhalten. Frankiert mit einer Marke DHL (was immer das für eine Marke ist) mit Strichcode. Eine Stempelentwertung fand nicht statt, dafür klebt nun ein "Taxe perque"-Label auf der Marke.

Mit philatelistischem Gruß
Henry


 
DL8AAM Am: 20.10.2011 20:11:20 Gelesen: 39050# 16 @  
@ Henry [#15]

Henry, ein Superbeleg !

Würde auch gut, vielleicht sogar besser) in das Thema "Remailing" passen. Der Absender hat in Argentinien die Postkarte über DHL (und nicht über die argentische Post) zum Versand gebracht. DHL hat die Sendung dann nach Mexico befördert und dort "frankiert" und in den UPU-Postverkehr eingeschleust. Schönes Stück. Leider wurde die argentische DHL-Briefmarke überklebt. Auf die Schnelle habe ich auch noch keine Abbildungen dieser DHL-Marken gefunden.

Scheinbar ist aber DHL dort auch nicht wirklich schneller und zuverlässiger. Im lonely planet-Forum [1] werden recht negative Erfahrungen mit DHL von Ushuaia beschrieben. Postkarte von Feuerland nach Kanada in mehr als 2 Monaten. Aber auch hier wurden die Sendungen über Mexiko geleitet.

Gruß
Thomas

[1]: http://www.lonelyplanet.com/thorntree/thread.jspa?threadID=1899879

Das Mitglied "kathroland" schreibt dort: " ... (In Ushuaia -ed) the stores will generally try to convince you that you should buy DHL stamps for (postcards -ed), instead of going to the Correo Argentina (which they say does not work well). Since there are many DHL mailboxes lined up in the street in front of the store, we decided to buy these stamps, and posted the postcards right away. That was more than 5 weeks ago, and none of our postcards has arrived yet (...) ok, regarding my last post about DHL mail: my in-laws just got their postcard - that's a bit more than 2 months to get from Argentina to Canada - and apparently the postcard's got stamps from Mexico. I wonder if they've got a guy and a donkey walking from down here to up there with the bag of mail ..."
 
DL8AAM Am: 20.07.2012 15:18:59 Gelesen: 36889# 17 @  
@ DL8AAM [#2]

Slowenien - Kastenstempel "Taxe Percue"-PPI ohne Ortsangabe, nur "Slovenija".

Diesen postalischen Gebührbezahlt-Kastenstempel gibt es auch in einer englischsprachigen Variante ("Postage paid / SLOVENIA"), wohl zur verbesserten Erkennung der Frankatur bei internationalem Versand. Auch hier wird dem normalen PPI der örtliche Tagesstempel des Postamts hinzu gestellt:



Ausschnitt aus einem C4+ Umschlag, versendet am 06.06.12 19 Uhr über das Postamt Bled (deutsch: Veldes oder Feldes) in der Region Gorenjska (Oberkrain), Tagesstempel "BLED / ć / 4260"

Gruß
Thomas
 
Pommes Am: 31.07.2012 18:10:07 Gelesen: 36760# 18 @  
@ DL8AAM [#17]

Hallo Thomas,

auch aus Polen gibt es solche Vermerke. Einmal gedruckt



OP£ATA POBRANA / TAXE PERÇUE - POLOGNE. Auch hier wurde der Tagesstempel (Warschau - WARSZAWA 1 / *IN* siehe: http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/30252 ) zusätzlich abgeschlagen und es gibt noch einen weiteren Taxe Perçue-Handstempel, bei dem allerdings keine handschriftlichen Einträge erfolgten; trotz der ".............".

Zum anderen ein Handstempel



mit den gleichen Angaben. Dort wurde ein Maschinenstempel aus Zielona Góra (siehe: http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/30253 ) zusätzlich abgeschlagen. Beide gingen auch ins Ausland, d. h. in diesem Fall nach Deutschland.

Bei beiden gibt es auch einen Eintrag wie: umowa Nr 2020/CP RH13/2010/D oder umowa Nr 101/CP RH10-8/2011. (umowa = Vertrag)

Hat jemand nähere Kenntnis zu derartigen Freimachungsvermerken?

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
Mondorff Am: 17.08.2012 18:39:57 Gelesen: 36566# 19 @  
Guten Tag,

seit etwa 2011 wird in Luxemburg eine neue Form der PP-Vermerke eingesetzt. Der Vermerk kommt eingedruckt, als Aufkleber sowie in Stempelform vor. Die Farbe scheint nicht vorgeschrieben zu sein, da schwarz, rot, blau oder violett vorkommen:




Als Sendungsarten sind mir PRIORITAIRE – ECONOMY/ECONOMIQUE – PERIODIQUE bekannt.

Da ich ähnlich gestaltete Vermerke anderer Länder (wie hier aus der Schweiz und von der Bundespost) kenne,




stellt sich die Frage, ob es hier einem Vorschlag der UPU zur gleichförmigen Gestaltung und Text Folge geleistet wurde.

Weiß jemand Näheres dazu?

Mit Dank im Voraus
Dieter
 
FG Litauen Am: 18.08.2012 13:39:57 Gelesen: 36532# 20 @  
Liebe Sammlerfreunde,

aus Litauen möchte ich zwei Gebühr-bezahlt Vermerke vorstellen. Die erste Abbildung zeigt ein Einschreiben mit Gebühr-bezahlt Vermerk des Postamtes Vilnius 29. Das Entgelt beträgt 3,55 LTL (Litas): 1,55 LTL für Standardbrief (priority) bis 20 g plus 2,00 LTL für Zusatzleistung Einschreiben.



Die zweite Abbildung zeigt einen Gebühr-bezahlt Vermerk für Massensendungen, wie etwa Infopost. Das Entgelt berechnet sich nach der Anzahl der aufgelieferten Belege.



Wünsche schönes Wochenende
Bernd
 
T1000er Am: 19.08.2012 09:13:04 Gelesen: 36497# 21 @  
@ FG Litauen [#20]

Aus Litauen habe ich hier noch 2(3) Beispiele!

Der erste ist ein blauer "Gebühr bezahlt-Einschreibestempel" aus Vilnius vom 23.09.1998.



Selbst der Tagesstempel wurde in blau abgeschlagen. Was bedeutet eigentlich PPC?

Der zweite ist ein normaler "Gebühr bezahlt"-Stempel ebenfalls aus Vilnius, vom 05.07.2000, der nur die Landesangabe LIETUVA angibt.



Beim dritten Stempel bin ich mir nicht ganz sicher ob er hier ins Thema passt. Ich finde für das Wort "APMOKËTA" keine passende Übersetzung. Ich zeige den R-Brief vom 15.12.1999 dennoch, vielleicht hast Du die passende Erklärung dazu in petto.



Gruß,
T1000er
 
FG Litauen Am: 19.08.2012 18:45:04 Gelesen: 36469# 22 @  
Hallo T1000er,

auf Deinen beiden ersten Belegen sind ältere Typen eines Gebühr-bezahlt Stempels abgeschlagen. Hier gibt es eine Vielzahl verschiedener Typen. Diese Stempel wurden dezentral hergestellt, Ursache der vielen Typen. Etwa im September 2006 wurde die Type, den ich vorgestellt habe, eingeführt. PPC im Poststempel bedeutet pasto pervezimo centras = Post Verteilerzentrum, Struktur und Arbeitsweise ist gleich unserer Briefzentren.

Der dritte Beleg zeigt einen Gebühr-bezahlt Stempel für Massensendungen (z.B. Infopost) älteren Datums. Die Firmen hatten ihre eigenen Stempel oder vorgedruckte Umschläge. Auch hier eine Vielzahl von Typen. Verslo Zinios ist die größte Finanzzeitschrift in Litauen.

Wünsche einen schönen Sonntag-Abend
Bernd
 
DL8AAM Am: 20.08.2012 19:42:31 Gelesen: 36422# 23 @  
@ Mondorff [#19]

Hallo Dieter,

besten Dank für das Zeigen der neuen lux. Gebührbezahlt-Vermerke. Die beiden anderen PPIs sind keine Standardformen aus Dtld. und der Schweiz für normale Sendungen, sondern stammen aus dem Bereich des internationalen Remailings. Hier sammeln die betreffenden Postdienstleister (Deutsche Post DHL bzw. SPI Swiss Post International) über ihre Extraterritorial Exchange Offices (ETOE) im Ausland Postsendungen und schleusen diese dann in den internationalen "UPU-Postverkehr" ein.

Dein gezeigter schweizer Gebührbezahlt-Spray stammt eigentlich von der Swiss Post International "Niederlassung" in Lyon (Frankreich), erkennbar an den Code SPI LYS, siehe [1]. Der Absender der Sendung sitzt wahrscheinlich auch in Frankreich, wobei der Brief selbst möglicherweise nie auch nur den schweizer Boden von der Ferne gesehen hat, es sei denn man betrachtet diese exteritorrialen Postämter im Ausland auch als Mutterland. ;-)
Die Grundform für echte schweizer Gebührbezahlt-Vermerke sieht normalerweise so aus:



Gleiches gilt für den deutschen PPI mit der Rücksendeadresse in Niederaula, dort sitzt das IPZ (Internationale Postzentrum) der Deutschen Post, deshalb tippe ich hier auf DHL als Remailer. Diese gekammerte Form ist für deutsche Gebührbezahlt-Sendungen unüblich, meist wird hier die sogenannte Frankierwelle verwendet:



Remailing ist übrigens ein sehr schönes Thema, siehe [2]. ;-)

Gruß
Thomas

[1]: http://www.philaseiten.de/up/781551/8/9/c653ca14_h.jpeg
[2]: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=1334
 
KaraBenNemsi Am: 02.04.2014 18:54:50 Gelesen: 32035# 24 @  
Hier mal ein britischer "Postage Paid"-Stempel aus dem aktuellen Posteingang.

Viele Grüße

KaraBenNemsi


 
DL8AAM Am: 24.01.2015 19:06:10 Gelesen: 29858# 25 @  
Es gibt noch weitere Länder in denen ansonsten 'langweilige' Entgeltbezahlt-Frankaturen zusätzlich noch mit einem Tagestempel des annehmenden Postamts versehen werden. Das wäre doch auch einmal eine super Idee für unsere Post zum Aufhübschen der INFOPOST-Schwemme, oder ? ;-)

Slowakei



(QSL-) Postkarte des slowakischen Auslandsrundfunksenders RSI nach Deutschland, frankiert per "TAXE PERCUE"-Handstempel, plus Tagesstempel "83 007 BRALISLAVA 37 / 4" vom 06.11.2014.



73, Thomas
 
DL8AAM Am: 19.03.2015 17:12:27 Gelesen: 29449# 26 @  
@ Pommes [#18]

Hier mal wieder ein aktuelles Beispiel aus Polen:



" OPŁATA POBRANA / TAXE PERÇUE - POLOGNE / umowa z Pocztą Polską S.A. nr ID 270808/D"

Sendung des Absenders "WTS Rzecznicy Patentowi - Witek, Śnieżko i Partnerzy" aus 53-114 Wrocław (Wroclaw/Breslau), frankiert per Entgeltbezahlt-Handstempel (Postage Paid Indicia/PPI) mit der Genehmigungsnummer [1] "270808/D"
("OPŁATA POBRANA" = Entgelt bezahlt; "umowa z Pocztą Polską S.A." = Abkommen mit der polnischen Post 'Poczta Polska' [S.A.: Spółka Akcyjna = Aktiengesellschaft]).

Zusätzlich zum PPI wird in Polen immer noch ein weiterer Hand- bzw. Tagesstempel des annehmenden Postamts, hier des "Urząd Pocztowy" (=Postbüro) "Wrocław 15" (Powstańców Śląskich 50, Wrocław 53-350), auf der Sendung abgeschlagen.

Gruß
Thomas

[1]: http://www.poczta-polska.pl/hermes/uploads/2013/07/regulamin-swiadczenia-uslug-powszechnych-28-czerwca-2013.pdf (§ 21)
 
Pete Am: 22.10.2016 14:26:22 Gelesen: 24124# 27 @  
Nachfolgend zwei vielleicht nicht ganz so häufige Länder mit "Postage Paid"-Vermerken:



"Postage Paid"-Vermerk aus Guernsey



"Postage Paid"-Vermerk von der Isle of Man nach 8119 Bridel in Luxemburg

Leider weisen die beiden Belege kein Datum auf und lassen sich nicht datieren.

Gruß
Pete
 
molenaar Am: 21.12.2019 21:46:21 Gelesen: 7098# 28 @  
Hallo an Alle,

hier ein Brief mit Stempel, Taxe percue, aus Japan nach Holland.



Im Brief zwei fehlen nach meiner Meinung zwei Buchstaben nämlich:

das E hinter post und hinter percu.

Ist das richtig?



mfG, Tiem
 
Altmerker Am: 03.11.2020 16:06:46 Gelesen: 4582# 29 @  
Diese Firmensendung aus Granada mit dem nicht zu erkennenden Hologramm ist frankiert mit Entgelt-bezahlt-Eindruck F.P., was für "FRANQUEDO PAGADO" steht. Darüber das Logo der spanischen Post (gekröntes Posthorn). Das Optimo steht wohl für optimal, also Best-Price-Porto?

Gruß
Uwe


 
Winni451 Am: 23.03.2021 20:56:59 Gelesen: 2835# 30 @  
Hallo

Aus Litauen wurden schon Belege gezeigt, ergänzend anbei nun ein tagesfrischer Beleg aus Rokiškis als Einwurfeinschreiben. Der Vermerk "Postage Paid" wurde hier zusammen mit den restlichen Angaben auf Etikett gedruckt. Entgegen der üblichen Gepflogenheiten hat die deutsche Post dieses mal das eigene Einschreiben-Etikett nicht quer rüber geklebt.



Laut Sendungsnachverfolgung wurde der Brief (oder das Päckchen?) am 12.03. abgeschickt, kam am 16.03. im Zentrum (was auch immer) an (Transit oder Empfängerland?) und verbrachte dort oder unterwegs zwischen den Zentren (Transit-Empfänger) die Zeit bis zum 23.03. vermutlich mit Entspannen und Kartenspielen um dann dass deutsche Zentrum zu verlassen und noch am selben Tag zugestellt zu werden. Die Postkutsche wäre sicher langsamer gewesen.

Grüße
Winfried
 
DL8AAM Am: 12.05.2021 15:32:29 Gelesen: 2139# 31 @  
Schweiz

Hier ein modifiziertes Freistempelgerät, so dass damit eine Entgeltbezahlt-Frankatur abgeschlagen werden kann. Ob das standardmäßig hinterklegt ist und so 'für jeden' Freistempeler-Kunden selbst umzuprogrammieren ist, oder ob das speziell modifizierte Geräte sind, die in dieser Form selbst vertrieben werden, ist mir aber unbekannt.



Priority "P.P. CH-8401 Winterthur". Leider unbekannter Absender, Zeitraum Mitte der 2010er Jahre

Inhalt des Datamatrix-Codes: 756803050154606000000000000000000000
756: Ländercode, Wert «756» steht für 'Post CH AG'
80: Konzernbereich, Wert «80» steht für 'PostMail'
30: Typ des Datamatrix-Codes
50154606: Die ersten 8 Stellen der 9-stelligen "Rechnungsreferenznummer" (RRN)
000000: Auftragsnummer, hier nicht gesetzt
0: Reserve, fixer Wert «0»
00000000: Kunden-ID (KDP-ID), hier nicht angewendet
 

Das ist übrigens mein einziges "AFS-Umbau"-Entgeltbezahlt-Exemplar dieser Art bisber, scheinbar sind diese nicht so häufig, falls es überhaupt "Formen" von der Stange sein sollten.

Beste Grüße
Thomas
 

DL8AAM Am: 05.08.2021 21:25:50 Gelesen: 883# 32 @  
Frankreich



Auslandsbrief aus Frankreich nach Deutschland, frankiert mit einem internationalen Entgeltbezahlt-Label; etwa um das Jahr 2018.



Label PORT PAYÉ FRANCE / destineo international.

Bisher kannte ich nur "destineo" Eindrucke, Tintenstrahler, Stempel und einfache Labels aus Frankreich, aber dieses Label sieht eher sehr professional gedruckt aus. Und da der Absender, eher ein kleinerer Spezialanbieter ist, zumal der sich nur mit einem Handstempel verewigt hat, und keinen gestylten "Schmuckumschlag" als Eyecatcher nutze, vermute ich keine große internationale Massenmailing-Aktion, sondern eher ein direkteres Bestandskundenanschreiben - kann es also sein, dass dieses Label von der Post selbst gestellt wurde, also ein postalisches Label ist, das vom Versender per Hand verklebt wurde? Ein Postkunde selbst, würde hier eher eine kostengünstigere Ausführung wählen. Abrechnung per Einlieferungsliste? Oder Vorverkauf? Oder handelt es sich vielleicht sogar, um eine Art von Frankierservice der französischen La Poste?

Beste Grüße
Thomas
 
juni-1848 Am: 06.08.2021 15:37:16 Gelesen: 850# 33 @  
@ molenaar [#28]

Moin Tiem,

das ist richtig.

Französisch ist ist Amtssprache vieler internationaler Organisationen, so auch des Weltpostvereins (UPU, Union postale universelle). Das gilt insbesondere für den Auslandspostverkehr.

Übersetzungen und Schreibweisen sind halt weltweit fehleranfällig.

Solche Stempel verraten, dass hinter all der "Postautomation" immer noch Menschen ihr (Un)Wesen treiben.

Sammlergruß, Werner
 
Baber Am: 06.08.2021 16:28:38 Gelesen: 840# 34 @  
Im Inlandsverkehr in Österreich verzichtet man ganz auf Französisch und verwendet nur das englische "postage paid".



Economy-Brief 1. G-Stufe



Brief Prior 2. G-Stufe

Gruß
Bernd
 
epem7081 Am: 06.08.2021 16:38:30 Gelesen: 840# 35 @  
Hallo zusammen,

aus der aktuellen Bearbeitung etlicher Bankbelege kann ich nun auch zu diesem Thema ein Fundstück beisteuern.



Ob der Brief der AMSTERDAM-ROTTERDAM BANK N.V. vom 9.11.1970 vielleicht vom Gewicht her etwas grenzwertig war und deshalb zum AFS ausdrücklich die postalische Freigabe "Port Betaald / Port Payé / Rotterdam" über jeden Zweifel erhaben machen sollte?

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
Baber Am: 06.08.2021 16:56:38 Gelesen: 838# 36 @  
Rhodesien kümmerte sich nicht um die offizielle Sprache des Weltpostvereines bei Auslandssendungen.

Dieser Brief von 1978 in die USA trägt nur den (undeutlichen) Aufdruck "Postage paid in cash"



Gruß
Bernd
 
DL8AAM Am: 06.08.2021 19:10:13 Gelesen: 827# 37 @  
@ Baber [#34]

Hallo Bernd,

nur zur klärenden Ergänzung. Das ist, trotz "Postage Paid", eigentlich keine "Gebühr bezahlt"- oder "Entgelt bezahlt"-Frankatur, im engeren Sinne (PPI, "Postage Paid Indicia"), sondern ein Schalter- bzw. Postfreistempel.

Und ein Tipp am Rande, wenn jemand diese österreichischen Labels hat, es kann nicht schaden, den Beleg "jetzt" im guten Zustand zu scannen, einige/viele verlieren leider über die Zeit ihre "Farbintensität". Das musste ich auch schmerzlich lernen (trotz temperiert und unter "Lichtabschluss" gelagert). ;-)

Beste Grüße
Thomas
 
Ichschonwieder Am: 09.08.2021 11:39:19 Gelesen: 666# 38 @  
Ein Label "TAXE PERCUE" aus Ungarn, in Dresden mit Datum 21.11.91 überstempelt.



Klaus Peter
 
Briefuhu Am: 16.08.2021 19:28:28 Gelesen: 421# 39 @  
Ein R-Brief vom 05.08.1991 aus Bratunac/Jugoslawien nach Zvornik. Stempel "POSTARINA PLACENA GOTOVO" heisst Porto bar bezahlt.



Schönen Gruß
Sepp
 

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