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Thema: Philatelie: Sind Sie Sammler oder Philatelist ?
Das Thema hat 86 Beiträge:
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Lars Boettger Am: 17.03.2010 10:43:07 Gelesen: 38650# 62 @  
@ funnystamp [#59]

Hallo Hermann,

ich haue in die gleiche Kerbe wie asmodeus: Wer für sich alleine sammelt, der läuft Gefahr, dass er sein Geld für Fälschungen oder minderwertige Marken ausgibt. Gerade bei klassischen Sammelgebieten ist die Mitgliedschaft in Arbeitsgemeinschaften bzw. der Austausch mit anderen Sammlern ein "Muss". Oder man darf sich beim Verkauf nicht beschweren.

Natürlich gibt es viele Sammler, die glücklich sind, wenn sie die Neuheiten in das Album sortieren können. Da besteht aber auch m.E. keine grosse Gefahr, sich finanziell zu ruinieren. Andererseits finde ich die Werbung der Postphilatelie recht aggressiv, die immer noch in die Richtung "Aktie des kleinen Mannes" geht.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
Jahnnusch Am: 17.03.2010 10:50:52 Gelesen: 38645# 63 @  
Hallo an Alle,

und deshalb finde ich das Forum gut. Hier wird dich geholfen. Man muß nur den Mut haben einfache Fragen zu stellen und nicht Angst ausgelacht zu werden.
 
asmodeus Am: 17.03.2010 12:34:10 Gelesen: 38629# 64 @  
@ Lars Boettger [#62]

Deine Aussagen kann ich nur bestätigen und unterstützen! Ich habe viel Literatur und das Wissen hat mich um ein vielfaches weitergebracht, aber auch Literatur veraltet und der Forschungsstand ändert sich! Durch die ganzen Vereine wo ich tätig bzw. Mitglied bin, erfahre ich immer was Neues. Bleibe auf dem Laufendem! Die Magazine der Vereine sind Goldwert!

@ Jahnnusch [#63]

Gute Einstellung! So soll es auch sein - Fragen stellen, aber auch hier gilt: Versuche es erst mal selber herauszufinden! Gerade dadurch lernt man.

Literatur besorgen, lesen und bei Unklarheiten im Verein, Foren oder Sammlerkollegen fragen!
 
Lars Boettger Am: 17.03.2010 13:03:17 Gelesen: 38619# 65 @  
"Stelle aus und sprich darüber" (Abwandlung eines Sprichwortes) - wenn ich im "stillen Kämmerlein" sammeln würde, dann hätte ich nicht das Belegmaterial für meine Ausstellungssammlung, das ich heute habe. Es macht mir Spass, meine Sammlung vorzustellen und zu erklären. Der letzte Zuhörer hat mir dann einen Wertbrief aus Deutschland nach Luxemburg von 1915 verschafft, der in Trier geöffnet, zensiert und wieder verschlossen wurde. Hätte ich nicht gesagt, dass ich so etwas suche, hätte ich das gute Stück nie erhalten. Nachteil an der Sache: Der Sammlerfreund wusste, was mir so etwas wert ist. =D

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
Günther Am: 17.03.2010 14:53:21 Gelesen: 38603# 66 @  
Hallo Ihr alle,

nichts für ungut Lars, aber Dein Beitrag war eine kurze Aneinanderreihung von Vorurteilen, Floskeln und Intoleranz mit einem guten Schuß Überheblichkeit – und das ohne Argumente. Auch bestimmte Informationsquellen nicht zu beachten, läßt eine zumindest eingefärbte Sichtweise vermuten. Vielleicht hättest Du doch meine Internetauftritte in Gänze lesen sollen.

Und an Henry gerichtet die kurze Feststellung, daß auf meinen Internetseiten zu lesen ist, daß ich die Briefmarken-Sammler, die Spezialisten, die Argen, die Prüfer, die meisten Auktionatoren und vor allem die, die sich für unser Hobby aufopfern, als die Stütze des Briefmarkenmarktes ansehe. Für die kämpfe ich, nicht gegen sie. Ich schreibe dort jedoch gegen das, was auf diesem Markt nicht stimmt, unter dem die kleinen Sammler, die ja auch große werden wollen, leiden.

Der Tenor vieler Beiträge ist, daß jeder so sammeln soll, wie er es für richtig hält. Das stimmt 100%ig. Und jeder soll SEINEN Weg, seine Spezialisierung finden und pflegen, soll sein Wissen auf seine Art vergrößern, je mehr desto besser. Als Wissbegieriger soll man sich auch nicht von unklugen Vorverurteilungen, wie in dieser Reihe geschehen, von der Rolle bringen lassen. Ich stelle mir vor, wie so mancher von sich überzeugte bei einer Diskussion über meine Spezialgebiete aussehen würde. Sicher so, wie ich bei der Diskussion seiner Spezialitäten. Wer ist nun der Bessere?

Nur, es gibt so ein paar Grundsätze, mit denen man schlechte Erfahrungen vermeiden kann – und die treffen auf einfach auf jedes Sammelgebiet zu. Es braucht z.B. überhaupt keinen größeren finanziellen Aufwand, statt der unprüfbar gestempelten und damit absolut wertlosen Marken, solche mit möglichst zentriertem Vollstempel entwertete zu sammeln. Soll man seine Sammlung zwanghaft wertlos halten?

Ich habe bei einigen Diskussionen, die ich jetzt nachgelesen habe, erfahren, daß viele der Meinung sind, von Sammler gefertigte Belege oder Abstempelungen seien nicht sammelnswert. Und gleichzeitig werden extra für die Sammler produzierte Artikel wie FDC, ETB, Jahrbücher millionenfach mit dem gleichen Stempel versehen, verkauft. Kürzlich ist bei ebay eine komplette Serie ETBs von Berlin verkauft worden – für 7 Cent das Stück. Wenn ich mir die Ganzsachen in den Auktionskatalogen mal unter diesen Gesichtspunkten ansehe, frage ich mich, wie viele davon philatelistisch unbeeinflußt sind? Warum auch sollte der gut gemachte sammlerische Briefwechsel, der ja ein wirklich echter ist, nicht seinen Wert haben?

Ich denke, und das habe ich ja auch in meinem ersten Beitrag schon gesagt, daß Briefmarken-Sammler und Philatelisten das Gleiche sind. Soll sich jeder nennen wie er mag. Allerdings gibt es seitens einiger „Koryphäen“ Bestrebungen, sich als Philatelisten von den gemeinen Sammler zu distanzieren. Via Selbsternennung, nicht durch Anerkennung. Na ja.

Ich grüße alle

Günther
 
Harald Zierock Am: 17.03.2010 16:02:19 Gelesen: 38591# 67 @  
@ Günther [#57]

Hallo Günther,

ich finde Deinen Beitrag ausgezeichnet, zumal Du die Meinung vieler äußerst. Viele sagen ihre Meinung deshalb nicht, weil sie Angst haben ausgelacht und verspottet zu werden.

Ich wollte mich zuerst nicht mehr in dieses Thema einmischen um Streit und Stänkereien zu vermeiden, habe aber Richard eine Email gesandt, in der ich zum Ausdruck brachte, das manche Reaktionen unterbunden werden sollten, da diese abwertend und diskriminierend sein.

Man denk oftmals das Forum sei im Besitz einer sich selbst ernannten Elite und die anderen müssten sich fügen. Das ist aber nicht der Sinn der Sache, da dieses Thema keineswegs zur Forschung der Philatelie oder des Briefmarkensammelns beiträgt!

Für mich ist Sammler und Philatelist auch das selbe, aber für den einen oder anderen ist eine Bezeichnung abwertend! Weshalb? Heute sagt man auch nicht mehr Kloputzer, sondern Reinigungstechniker, obwohl beide etwas mit der Kacke zu tun haben.

Ich hoffe, und es wird auch an der Zeit, das man sich wieder mit seriöseren Themen beschäftigt; es gibt doch noch so viel zu entdecken.

Viele Grüße an alle,

Harald
 
funnystamp Am: 17.03.2010 20:06:46 Gelesen: 38556# 68 @  
@ asmodeus [#61]

Hallo asmodeus,

will man Philatelisten vielleicht danach definieren, was eine Sammlung Gewinn bringt, besonders dann, wenn man Wissen als Basis für einen Sammlungsaufbau einsetzen kann? Meines Erachtens und meiner Erfahrung nach ist eine Sammeltätigkeit meist ideeller Natur und damit verlustträchtig.

Will ich mit Briefmarken Gewinn machen, muss ich mich entweder als Händler betätigen (dann ist Gewinn uberlebenswichtig), oder ich muss noch einige Hepburn-Marken in Kiloware finden. Ich weiß nicht, wie es dir ergeht, aber gelegentlich versuche ich auf Auktionen (nicht ebay, aber auch dort natürlich) ein Schnäppchen zu machen und ersteigere einen Posten, der mit Sicherheit in der Anschaffung des Posten weitaus höher war, als der Auktionserlös.

Ich denke, sofern meine Sammlung ganz oder in Teilen einmal aus welchen Gründen auch immer auf den Markt kommen wird, ebenfalls diesem Gesetz folgen wird. Der sog. Verlustwert, so denke ich, war eine hochwertige Investition in meine Freude an meiner Sammlung, meine Zeit und mein Engagement darin. Gewinn wird eine solche Sammlung nur bringen, wenn diese ausschließlich oder überwiegend mit "Juwelen" bestückt ist. Aber wer kann sich das wirklich leisten, sofern nicht durch Erbschaft, viele Normalsammler sicherlich nicht. Und deshalb laufen diese Posten auf Auktionen auch wieder auf einer niedrigeren Bewertung an. Erst der ideelle Wert des neuen Sammlers wertet diese dann wieder auf.

Ich denke, dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Sammlung auf welcher Basis auch zuerst immer nur einen ideellen Wert für den Einzelnen bringt. Die Information daraus kann ich eventuell anderen Sammlern zur Verfügung stellen, aber dieser muss seine Sammlung selbst ideell aufwerten. Ob er die Anregungen anderer nutzt bleibt doch ihm überlassen.

Für mich ist dieser ideelle Gewinn der wahre Wert der Philatelie und dazu gehört ein gehöriges Stück Freude!

Beste Grüße an alle
Hermann
 
asmodeus Am: 18.03.2010 09:02:12 Gelesen: 38496# 69 @  
@ funnystamp [#68]

Nicht genau gelesen:

Am Ende stöhnten Sammler: Jeder soll sammeln wie es ihm Spaß macht, aber ich habe öfters in meinem Sammlerleben den/die Spruch/Gespräche gehört: Ich wollte meine Sammlung verkaufen und es sind viele Fälschungen dabei. Ich habe viel Geld hineingesteckt. Der Erlös der Sammlung war so gering. Warum? usw., usw.

Warum stöhnen die dann?

Klar, meine Sammlung macht mir Spaß und der ideelle Wert ist auch im Vordergrund, aber trotzdem ist auch bei einigen Stücken/Teilsammlungen der reelle Wert vorhanden. Trotz ideellen Wertes schauen wir doch in die Kataloge/ Auktionskataloge und erfreuen uns über die schnöden Mammonwerte. Ich habe mir Wissen angeeignet und kann dadurch noch besser kaufen, egal wo. Wenn ich jetzt meine Sammlung verkaufe, mache ich keinen Verlust - das hätte ich am Anfang meines Sammlerlebens nie geschrieben, aber jetzt nach den vielen Jahren ist mein Wissen größer geworden; Qualitätsansprüche gestiegen und viel, viel Glück und Geduld sind ein Großteil meine Suchens!

Wenn Du genau gelesen hast, bezog ich mich auf einen kleinen Teil des Sammelns: Fälschungen! Sammler kaufen diese Stücke - Gründe habe ich oben genannt. Wenn man sich nur etwas sich dafür interessiert bzw. darüber liest, kann man sich vor Schaden schützen. Ich erwarte nicht von einem Sammler, das er zu einem ultimativen Profi entwickeln soll, aber etwas mehr über den Tellerrand sollte man schon schauen.

Traditionelle Philatelie ist die Untersuchung der technischen Aspekte der Produktion und Stempel Stempel zur Identifizierung, einschließlich:

* The initial stamp design process. Die ersten Stempel Design-Prozess.

* The paper used (wove, laid, etc, and including watermarks). Das zu verwendende Papier (wob, legte usw., einschließlich Wasserzeichen).

* The method of printing (engraving, typography, etc). Die Methode des Druckens (Stich, Typografie, etc).

* The gum . Die Gummi.

* The method of separation (perforation, rouletting). Die Methode der Trennung (Perforation, rouletting).

* Any overprints on the stamp. Alle Aufdrucke auf den Stempel.

* Any security markings, underprints or perforated initials 'perfins'. Eine Sicherheit Markierungen, underprints oder perforiert Buchstaben "Lochungen.

* The study of philatelic fakes and forgeries . Das Studium der Briefmarkenfälschung.

Ist aus Wikipedia (Engl. Seite.). Besonders dieser Punkt gefiel mir: Das Studium der Briefmarkenfälschung.

Wir alle sind Briefmarkensammler und nach der Etymologie auch Philatelisten. Aber ich denke, das es heute Abstufungen gibt. Lese ich mir die Begriffe bei Wikipedia (englische und deutsche Seite) durch, werden sehr viele Sachen genannt, die nur ein Profi/Fortgeschrittener Sammler macht.

Wie ein bekanntes Mitglied immer schreibt: Sammeln wie es einem Spaß macht!
 
Lars Boettger Am: 18.03.2010 17:36:57 Gelesen: 38431# 70 @  
@ Günther [#66]

Hallo Günther,

grundsätzlich finde ich Deine Seiten gut - aber sie stellen m.M. nach Deine persönliche Meinung dar und ich würde mich hüten, sie als "allgemeingültig" zu bezeichnen. Konkretes Beispiel:

Bei allem, was gesammelt wird, sind Betrüger nicht fern: Briefmarken, Stempel, Briefe, alles was gesammelt wird, wird auch gefälscht, repariert, verändert.

Ja, das ist so. Wobei ich der Meinung bin, dass vielen Sammlern nicht bewusst ist, in welchen Bereichen gefälscht wird.

Diese Leute machen das meistens so geschickt, daß es der Sammler selbst nicht erkennen kann.

Nein. Die meisten Fälscher sind strunzdoof. Die meisten Fälschungen ebenfalls. Wenn die Sammler in ihre Katalog kucken würden und die Grundbegriffe "Zähnung", "Wasserzeichen", "Stempeltypen" kennen würden, wären 90% aller Fälschungen unproblematisch.

Besonders ärgerlich ist dabei, daß man viel Geld für etwas bezahlt hat, das überhaupt nichts wert ist.

D'accord.

Um solche Dinge zu erkennen, gibt es amtliche Prüfer.

Nein. Es gibt freie Prüfer, Prüfvereinigungen, Prüfvereine, Prüfer in ArGen usw., aber einen "amtlichen Prüfer" hab ich noch nicht getroffen.

Sie prüfen und kennzeichnen gegen eine Gebühr Briefmarken als ECHT, GEFÄLSCHT, STEMPEL FALSCH oder teilen mit, daß sie "nicht prüfbar" sind oder auch z.B. nachgezähnt. Bei als "ECHT" geprüften Briefmarken kann man daran, wie die Prüfzeichen gesetzt wurden, erkennen, ob die Marke einwandfrei oder mehr oder weniger beschädigt ist.

Richtig.

Empfehlenswert, weil am leichtesten wieder zu veräußern, sind "bestgeprüfte" Marken, also solche, bei denen das Prüfzeichen direkt an der Zähnung angesetzt ist.

Ja - aber was ist mit geschnittenen oder durchstochenen Marken (kleinkariert, ich weiss)

Die einzige Möglichkeit zu verhindern, daß man betrogen wird, ist also eine solche Prüfung, die ab einem Katalogwert von € 25,-- durchgeführt wird.

Wo steht das mit dem Katalogwert? Es gibt Grenzen für Atteste, Befunde oder Kurzbefunde. Geringwertige Marken werden nicht signiert, sofern eine Verwechslungs- oder Verfälschungsgefahr vorliegt.

Man sollte also entweder nur geprüfte Marken oder unter dem sogenannten "Prüfungsvorbehalt" kaufen, bei dem der Verkäufer die Marke zurück nimmt, wenn sie als "FALSCH" oder manipuliert erkannt wird.

Ein Verkäufer - sofern er nicht anders anbietet - hat eine echte und einwandfreie Marke zu liefern. Alles andere führt zu Rückgaben. Die kann man auch nicht ausschliessen - schwierig ist aber oft die Durchsetzung, gerade bei kleinwertigen Marken.

Briefmarken mit einem Katalogwert ab € 25,-- sollte man prinzipiell nicht ungeprüft, zumindest aber unter "Prüfvorbehalt" kaufen!

Das würde ich nicht unterschreiben. Es gibt viele Marken, die trotz deutlich niedrigerem Katalogwert nur geprüft erworben werden sollten, es gibt Marken mit drei- und vierstelligen Katalogwerten, die ich ohne Prüfung jederzeit kaufe. Ausserdem nützt es einem nichts, wenn es gar keinen Prüfer für ein Sammelgebiet gibt.

Mann sollte auch darauf achten, daß vom Verkäufer ausreichend Zeit für eine Prüfung eingeräumt wird. Diese kann locker auch mal 6 oder 7 Monate dauern.

Ob sehr viele Anbieter darauf eingehen?

Persönlich fehlen mir noch Hinweise auf Altsignaturen und Prüfzeichen(ver)fälschungen, Unterschiede Signatur/Attest usw.

Das ist ein Beispiel, dass zwar gut gemeint ist, aber einem unerfahrenem Sammler falsche bzw. unvollständige Informationen liefert.

Beste Sammlergrüsse!

Lars

P.S. Ich habe ein Faible für Sammlerbriefe und "gemachte" Belege. Wer die Philateliegeschichte dokumentieren will, kommt daran nicht vorbei. Da zahle ich gerne entsprechende Beträge für schöne Sachen. Die sind auch nicht "wertlos". In anderen Ländern ist die Meinung auch zu den postseitigen Produkten nicht ganz so religiös wie in Deutschland.
 
petzlaff Am: 18.03.2010 17:57:53 Gelesen: 38420# 71 @  
Dazu kann ich nur Eines in wenigen Sätzen sagen:

Primär bin ich mit meinem Fachwissen mein eigener Prüfer. Stempel auf der Rückseite von Marken hasse ich wie die Pest.

Meine Marken veräußere ich normalerweise nicht und ich stelle sie auch nicht aus.

Ich denke, dass ich auch bei zweifelhaften Angeboten selbständig die Spreu vom Weizen zu trennen vermag.

Irgendwie kann ich diese ganze Aufregung nicht rational nachvollziehen.

Was machen wir denn? - Sammeln, so wie es uns in unseren Genen als bestrebenswert vorprogrammiert ist, oder - sammeln, um als Perfektionist (heutzutage leider) fast völlig allein in der Wildnis zu stehen, um sich ärgern zu können?

LG, Stefan

PS: Mir macht das Sammeln einfach nur unglaublich viel Freude (noch) - leider kommt langsam eine Trübung ins Spiel, die genau durch solche Threads permanent destruktive Nahrung erhält.
 
DL8AAM Am: 18.03.2010 21:47:28 Gelesen: 38392# 72 @  
@ Günther [#51]

... und ärgere mich gewaltig über diese Briefmarkenlobby, die unser Hobby krank macht, ...

ICH bin die Lobby, wenn ich über unser Hobby mit Freunden spreche und werbe.

Die Lobby ist das "weshalb man im Klub" ist, damit nach Außen für unser Hobby Werbung gemacht wird.

Lobby ist GUT nicht böse, ohne Lobby sind wir nichts...

Das hat sinnvollerweise (hoffentlich) jede Gruppe erkannt und betreibt Lobbyarbeit, sei es in der Lobby des Bundestags oder auf der nächsten Dorfmesse. !

Mit philatelistischen Grüßen aus der Türkei
Thomas

Ich habe ein Faible für Sammlerbriefe und "gemachte" Belege. Wer die Philateliegeschichte dokumentieren will, kommt daran nicht vorbei. Da zahl ich gerne entsprechende Beträge für schöne Sachen. Die sind auch nicht "wertlos". In anderen Ländern ist die Meinung auch zu den postseitigen Produkten nicht ganz so religiös wie in Deutschland.

BTW, auch als reiner "echter Belegsammler" habe ich heute einen Beleg geschaffen, unser Hotel bietet an Post per Privatport (TNT) nach DL zu leiten, mal schauen wie dieser Brief aussieht.

Ich muss gestehen, ich sehe das sonst aber sehr viel "religiöser" ;-)) Shame on me ... Aber es gibt hier auch sinnvolle Ausnahmen ("Dokumentation").



Damit's hier im Thread auch mal etwas bunter wird ;-))
 
Günther Am: 19.03.2010 14:32:14 Gelesen: 38354# 73 @  
Hallo Lars,

ein Satz auf meinen Internetseiten lautet: „Alles, was ich hier schreibe, sind einzig und allein meine Erfahrungen, meine Beobachtungen, meine Gefühle, meine Überlegungen, die ich mit Argumenten und Beispielen belegen möchte (siehe „http://www.briefmarken-leitfaden.de“).

Wie kommst Du da auf die Idee, daß meine Meinung Allgemeingültigkeit haben solle?

Und, nein, diese Seiten sind kein wissenschaftliches Werk, eine erschöpfende Ausarbeitung jeglicher Themen war nie geplant.

Nein, ich habe diese Seiten nicht für die „Profis“ geschrieben. Sie sollen dem „kleinen Sammler“, der zum großen werden möchte, als Informationsquelle dienen.

„Wenn die Sammler in Ihre Kataloge kucken würden .... wären 90 % aller Fälschungen unproblematisch“ – Danke für die Bestätigung der Notwendigkeit meines Versuchs zu informieren.

Herr Schlegel teilte mir mit, daß er derzeit keine Marken unter € 25,-- Katalogwert prüft.

Geht ein Verkäufer nicht auf meine Bedingungen ein, Stichwort Prüfvorbehalt, kaufe ich nicht! So einfach ist das.

Mit der Bezeichnung „Amtlichkeit“ der Prüfer will ich vermitteln, daß diese keine selbsternannten Scharlatane sind.

Daß Du, wie ich auch, der Meinung bist, daß gutgemachte Sammlerbelege positiv zu bewerten sind, hat mich überrascht.

Nicht überrascht hätte mich Kritik an einem zu viel gesetzten Komma.

Ansonsten erinnert mich das Ganze an Herrn Westerwelle und seine FDP. Begünstigung der eigenen Klientel, Vorgabe alles besser zu wissen und zu können, die Armen, die Welt der Gutmenschen des Mittelstands und der FDP mit ihrer Armut störenden und finanziell belastenden Hartz-IV-Ausnützer, verhöhnen und mit Zwangsarbeit disziplinieren wollen. Ansonsten massiv kritisieren, sich aber jegliche Kritik verbeten – und alles ohne Argumente.

Ich habe mir ein solches Forum irgendwie anders vorgestellt, dachte hier könnten Fragen gestellt, konstruktiv beantwortet und diskutiert werden. Statt dessen wird jeder Andersdenkende oder einfach Fragende an den Pranger gestellt, dazu zählt auch dieser zähe und unsägliche Distanzierungsversuch einiger, die Philatelisten und damit sich, als etwas Besseres darzustellen. Man glaubt förmlich das Gebet „Herr, ich danke dir, daß ich nicht so bin, wie die Anderen“ zu hören. Auch das ständige Werben für den „allein seligmachenden“ und „Wissen vermittelnden“ BDPh ist nur sehr schwer zu ertragen. Ich denke, weiterhin Spaß zu haben ist die bessere Lösung.

Ich grüße alle

Günther
 
doktorstamp Am: 19.03.2010 15:03:51 Gelesen: 38349# 74 @  
@ Günther [#73]

Lieber Günther.

Natürlich darfst du deine Meinung frei äussern, und deine Seite ist für den unbedarften allein sammelden Sammler freilich eine Hilfe zum Einstieg in diese wunderschönen Hobby. Lediglich hatte Lars sich anders formulieren sollen, heißt noch langer nicht, dass er was falsch gesagt hat, ganz im Gegenteil, nur die Formulierung war in etwa krass zum Ausdruck gebracht. Ich kenne ihn persönlich und kann behaupten er hat das beste gemeint.

An alle

Hier gestatte ich mir Euch daran zu erinnern, gar nichts im Leben ist immer schwarz auf weiß. Wir haben in diesem Hobby Richtlinien, keine Regel und keine Gesetzte. Der eine sammelt so, der andere mal so, jeder hat seinen Spaß dran und dies, um Gottes Willen, dürfen wir keineswegs zerplatzen. Er sollte konstruktiv vorgehen und nicht umgekehrt. Wer sich hiervon angesprochen fühlt, möge sich künftig bitte anders ausdrücken.

mfG

Nigel

PS: Der sich zu den Philatelisten zählt, es wäre verwunderlich wenn es nicht so wäre.
 
Lars Boettger Am: 19.03.2010 17:26:51 Gelesen: 38330# 75 @  
@ Günther [#73]

Hallo Günther,

wenn Du eine Seite ins Netz stellst, dann möchtest Du, dass sie gelesen wird. Einige Forenmitglieder haben sich sehr positiv darüber geäussert. Das ist in Ordnung.

Wenn ich begründet Kritik äussere, dann nicht, um Dich zu ärgern. An dem gezeigten Beispiel habe ich versucht klar zu machen, dass Sachverhalte unklar, missverständlich oder falsch sind. Welcher von den Schlegelbrüdern hat denn die 25 €-Grenze eingeführt? Auf http://www.bpp.de finde ich dazu nichts. Andere Prüfer signieren alle kleinwertigen Marken ihres Sammelgebietes ohne Betragsgrenze.

Der Grund, warum ich schreibe, ist einfach: Ich habe zu oft erlebt, dass Sammler alles Glauben, was im Internet steht. Eine dieser Sätze ist "kaufe nur geprüfte Marken" - dummerweise weiss nicht jeder Sammler, was das heisst. Jeder Klecks auf der Markenrückseite wird für ein Prüfzeichen gehalten, unabhängig davon, ob das eine Eigentums- oder Händlersignatur ist - oder tatsächlich ein Prüfzeichen. Darum auch mein Hinweis an Dich, die Seiten kritisch zu hinterfragen bzw. Sachverhalte aufzuarbeiten und ggfs. zu korrigieren.

BDPh: Ich nehme eine Funktion beim Verband ein. Fakt ist auch, dass dort viel für die Wissensvermittlung gemacht wird. Ob und wie man sie nutzt, ist jedem selbst überlassen. Ich bin aber noch Mitglied in vielen anderen Vereinen, die auch hervorragende Arbeit leisten. Und eines ist klar, ein Verband kann viel mehr erreichen, als eine Einzelperson. Bestes Beispiel ist eBay: Die kannst Du als Privatperson mit e-Mails bombardieren, da passiert nichts. Aber als Verband wirst Du als Ansprechpartner ernst genommen.

Meine Kritik ist nicht gegen Deine Person oder Deine Arbeit gerichtet und ich will sie weiss Gott nicht schlecht machen. Im Gegenteil.

Beste Sammlergrüsse!

Lars

P.S. An dieser Stelle Werbung in eigener Sache: Vortrag Messe Essen am Freitag über Signaturen auf Briefmarken und ihre Bedeutung und am Samstag über den richtigen Briefmarkenkauf im Internet.
 
petzlaff Am: 19.03.2010 17:33:21 Gelesen: 38327# 76 @  
Ich kann sowohl Günther's als auch Lars' und vor allem Nigel's Argumente voll und ganz nachvollziehen.

Ich selbst habe lange gebraucht, um mich in der "Philagesellschaft" diverser Foren wohl zu fühlen.

Auf dem Weg dahin gab es Höhen und Tiefen, die durch das Wechselspiel zwischen der persönlichen Überzeugung und der "allgemeinen" Mainstream-Meinung beeinflusst waren. Das Spektrum reichte von jubelndem Beifall bis zur zeitweiligen Sperrung, weil ich gelegentlich quer gedacht und mich entsprechend geäußert hatte. Nicht zu vergessen der politische Aspekt, welcher traditionell mit dem Briefmarkensammeln einher geht.

Ich schätze Lars als kompetenten, wenn auch konservativen Fachmann - seine Kompetenz ist für Laien oft nicht ganz einfach nachzuvollziehen, aber für alle extrem wertvoll.

Ich schätze Nigel als kompetenten und moderaten Philatelisten, der messerscharf mit kritischen Bemerkungen umgehen kann, auch wenn man das seinen Postings nur dann entnehmen kann, wenn man ähnlich tickt wie er.

Ich schätze speziell an diesem Forum hier, dass im Gegensatz zu anderen Plattformen jeder unbehelligt äußern darf, was ihm durch den Kopf geht.

Also - was soll's ?

Hier sind sowohl "Sammler" als auch "Philatelisten" besser aufgehoben als irgenwo anders.

LG, Stefan
 
Richard Am: 20.03.2010 17:41:11 Gelesen: 38227# 77 @  
@ Günther [#73]

Ich habe mir ein solches Forum irgendwie anders vorgestellt, dachte hier könnten Fragen gestellt, konstruktiv beantwortet und diskutiert werden. Statt dessen wird jeder Andersdenkende oder einfach Fragende an den Pranger gestellt, dazu zählt auch dieser zähe und unsägliche Distanzierungsversuch einiger, die Philatelisten und damit sich, als etwas Besseres darzustellen.

Hallo Günther,

in diesem Forum wurden inzwischen über 24.000 Beiträge geschrieben, alle von mir gelesen. Mir ist dabei noch nicht aufgefallen, dass jeder Andersdenkende oder einfach Fragende an den Pranger gestellt wird.

In diesem Forum werden täglich Fragen gestellt, konstruktiv beantwortet und diskutiert. Ganz das Gegenteil von dem, was Du schreibst.

Stefan schrieb im Beitrag [#76]:

Ich schätze Lars als kompetenten, wenn auch konservativen Fachmann - seine Kompetenz ist für Laien oft nicht ganz einfach nachzuvollziehen, aber für alle extrem wertvoll.

Dem kann ich mich nur voll anschließen. Gerade wurde Lars in der Wahl zum beliebtesten Mitglied von den Mitgliedern mit einem hervorragenden zweiten Rang bedacht, was seine persönliche Anerkennung und die seiner Arbeit belegt. Dass er auf die Seiten des BDPh, BPP und andere hinweist, ist wie alle Hinweise auf nicht-kommerzielle (werbefreie) Seiten voll in Ordnung.

@ petzlaff [#76]

Ich schätze speziell an diesem Forum hier, dass im Gegensatz zu anderen Plattformen jeder unbehelligt äußern darf, was ihm durch den Kopf geht. Hier sind sowohl "Sammler" als auch "Philatelisten" besser aufgehoben als irgendwo anders.

Und so soll es auch weiterhin bleiben. Meinung und kontroverse Diskussionen immer - aber kein persönlicher Streit.

Schöne Grüsse, Richard
 
Günther Am: 21.03.2010 13:57:01 Gelesen: 38171# 78 @  
Hallo,

unter dem Motto, es wird wohl alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird, werde ich Empfehlungen folgen, und es austesten.

Was mich einfach irritiert hat, ist der Ton, in dem miteinander umgegangen wird und der mir unverständliche Versuch einzelner, eine höhere Bedeutung haben zu wollen als andere.

Ich war ein Leben lang im „Verkauf“ tätig, hatte mit hochgebildeten ebenso zu tun wie mit ganz einfachen Menschen. Und wie oft habe ich erlebt, daß die „gebildeten“ schlicht unklug waren, die einfachen aber große Klugheit zeigten. Ich hatte immer alle, trotz unterschiedlicher Rentabilität, gleichermaßen geachtet. Meinem Ego tat das sehr gut.

Ich denke, die Philatelie leidet unter den Versuchen, verschiedene Klassen bilden zu wollen oder schon installiert zu haben. Wir alle sind Briefmarken-Sammler – und alle Philatelisten sind es auch – und gemeinsam haben wir Zukunft.

Keine Frage, jeder ist völlig frei in der Gestaltung seines Hobbys. Wenn einer den anderen jedoch von seinem Denken überzeugen will, geht das nicht per Dekret oder Feststellung, sondern per Beweis, per Argument, per Leistungsschau. Und vielleicht kann man auch dem Anfänger, also dem, der noch nicht „eingefahrene“ Wege beschreitet, sagen, wie er Fehler vermeidet.

An Lars noch die Mitteilung, daß, es ist vielleicht 1 oder 1 ½ Jahre her, Andreas Schlegel mir einwandfreie und erstklassig gestempelte Marken mit dem Vermerk, er würde erst ab einem Wert von € 25,-- prüfen, ungeprüft zurück gab. Das habe ich weiterhin übernommen.

Ich wünsche noch einen schönen Restsonntag

Günther
 
JFK Am: 21.03.2010 15:40:21 Gelesen: 38160# 79 @  
@ Günther [#78]

Hallo Günther,

auch Hans-Dieter Schlegel prüft laut seiner web-Seite erst ab 30,00 € Katalogwert.

Lieben Gruß
Jürgen
 
Lars Boettger Am: 21.03.2010 17:41:24 Gelesen: 38138# 80 @  
@ JFK [#79] und
@ Günther [#78]

Vielen Dank für die Präzisierung! Das heisst im Umkehrschluss, das eine Menge fälschungsgefährdetes Materials nicht mehr geprüft wird. Weiss jemand, wie das Frau Eliades handhabt? Für das Bund-Material gibt es gar keine Alternative mehr, sehr bedauerlich.

Beste Sammlergrüsse!

Lars

@ günther

Sehe mir meinen Ton nach, aber da ich schon angefangen von beleidigenden e-Mails bis hin zu telefonischen Morddrohungen einiges erlebt habe, habe ich mir eine eindeutige Sprache angewöhnt.
 
Günther Am: 21.03.2010 18:28:21 Gelesen: 38106# 81 @  
Die Heraufsetzung des Wertes ab dem geprüft wird, hängt wohl hauptsächlich mit einer Überlastung der Prüfer zusammen. Im vergangenen Jahr mußte ich bis zu 8 Monate warten. Auf diese Art und Weise reduziert sich jedenfalls die Menge des prüfenden Materials ganz beträchtlich.

Gruß

Günther
 
Blättchensammler Am: 22.03.2010 21:21:19 Gelesen: 38028# 82 @  
@ Günther [#81]

Die Heraufsetzung des Wertes ab dem geprüft wird, hängt wohl hauptsächlich mit einer Überlastung der Prüfer zusammen.

Stimmt nur teilweise, richtig ist auch, je höher der Michelwert, desto höher die Prüfkosten, ergo: Kleinkram lohnt sich für die Herren Schlegel wohl nicht !

Stefan M.
 
Lars Boettger Am: 23.03.2010 09:42:25 Gelesen: 37993# 83 @  
@ Blättchensammler [#82]

Hallo Stefan,

"Kleinkram" lohnt sich für keinen Prüfer. Du kannst das nur über teure Stück quer subventionieren. Der Prüfaufwand für eine Marke zu 10 € ist genauso hoch wie für eine Marke für 1000 €.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
Blättchensammler Am: 23.03.2010 20:15:02 Gelesen: 37924# 84 @  
@ Lars Boettger [#83]

Hallo Lars !

Hatte ich doch gesagt, Kleinkram lohnt sich für die Herren Schlegel nicht. Und warum sollten DIE da quer subventionieren ? Einfach links liegen lassen und nur teure Werte prüfen das bringt Asche in die Kasse. Ich habe so oder so den Verdacht das die Prüfungen nicht nach Auftragseingang bearbeitet werden, sondern immer nach den hohen Prüfungswerten. Daher ist es kein Wunder das mittlere Werte ein halbes Jahr oder auch länger auf eine Bearbeitung warten müssen. Ich kann es Iihnen nicht übel nehmen, es gibt anscheinend zu wenig Prüfer !

lg Stefan M.
 
Lars Boettger Am: 24.03.2010 10:24:07 Gelesen: 37888# 85 @  
@ Blättchensammler [#84]

Hallo Stefan,

das ist ein echter Flaschenhals. Im Prinzip "muss" jede Bundmarke über die Schlegels laufen, weil kein anderer Prüfer das Vergleichsmaterial hat. Das ist ein Schwachpunkt. Andererseits wird es Jahre/Jahrzehnte dauern, sich das Material zu beschaffen, um vernünftig prüfen zu können. Das macht es für Neueinsteiger so schwierig.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
Günther Am: 24.03.2010 10:47:55 Gelesen: 37885# 86 @  
Guten Morgen,

ich bin ja nun einer, der auf die „Briefmarkenlobby“ (wer dazu zählt, kann der objektive Leser auf meinen Internetseiten herauslesen) nicht gut zu sprechen ist.

Auf keinen Fall zähle ich jedoch die „Prüfer“ dazu. Das sind die, die gegen kleine Bezahlung helfen, unser Hobby sauber zu halten. Ich glaube kaum, daß das auf Dauer ein erstrebenswerter Job ist, sondern nur einfach Dienst an unserem Hobby. Andreas Schlegel verdient mit seinem Auktionshaus sicher auf angenehmere Art und Weise mehr Geld. Ich sage ausdrücklich danke.

Mehr Prüfer haben zu wollen ist OK, sie zu finden aber wohl das Problem. Und drei Prüfer zusätzlich anzubieten, dabei den „Prüfwert“ herabzusetzen, würde meiner Meinung nach den jetzigen Zustand nicht ändern.

Wenn ich darüber informiert werde, machen mir jedoch auch längere Wartezeiten nichts aus.

Das Problem sehe ich eher im System. Einmal darin, daß viel zu wenig informiert wird und, viel schlimmer, darin, daß oft überhaupt keine Information gewünscht und überwiegend viel zu unkritisch gesammelt wird. Das trifft allerdings auf dieses Forum auf keinen Fall zu, denn Kritikunfähigkeit wäre ja ein KO-Kriterium für die Teilnahme.

Gruß

Günther
 

Das Thema hat 86 Beiträge:
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