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Thema: Marken bestimmen und Wertschätzung
bödefeld Am: 12.06.2010 10:47:40 Gelesen: 6029# 1 @  
Wer kann helfen ?


 
petzlaff Am: 12.06.2010 11:42:01 Gelesen: 6016# 2 @  
Die unteren Marken sind nicht aus Italien, sondern aus Triest Zone A (britische und amerikanische Besatzung 1949). Sieht sehr stark nach Falschstempel aus, zumidest die 100 L Marke - das blaue Portomarkenpärchen ist Massenware.

Die Deutsches Reich Dienstmarke zu 10 Rpf hat mit Sicherheit einen Falschstempel.

"Auf grün / auf weiß" sind Zufälligkeiten, die vermutlich auf unterschiedliche Einwirkung von Lichteinstrahlung zurückzuführen sind.

Die Marke rechts ist keine Briefmarke sondern eine amtliche Beförderungsquittung von 1944, vermutlich aus dem Bezirk Niederschlesien oder Wartheland. Dabei habe ich leider ein kleines Problem. PLZ 6 war Wartheland, während Breslau (BRSL) zu Niederschlesien gehörte, und das hatte PLZ 8 - irgendwo fragwürdig, aber ich denke, für das letztere Gebiet gibt es sicherlich einige Spezialisten, die das aufklären können.

Die "Haare in der Null" (das ist eine Passerverschiebung) gehören wohl eher in die Kategorie "künstlich hochstiliserter Fliegenschiß" - ist aber nur meine ganz persönliche Meinung - die HAASS-Marke ist bekannt für unendlich viele Druckzufälligkeiten ohne philatelistische Bedeutung.

LG, Stefan
 
Pete Am: 12.06.2010 12:28:45 Gelesen: 6004# 3 @  
@ bödefeld [#1]

Die Mi-Nr. D65 als "Infla-echt"-geprüftes Stück ist in Weimar bislang bei 2 Marken mit Datum aus dem Jahr 1923 (!) nachgewiesen*. Da bis dato keine Karten/ Briefe bekannt waren, geht/ging man davon aus, dass die bisher vorliegenden echten Einzzelexemplare der Oberpostdirektion (OPD) Erfurt auf Sammlereinfluss entstanden sind (Entwertung mit echten und zeitgerechten Stempeln) und die D65 selbst gar nicht an die OPD Erfurt geliefert wurde (zur weiteren Verteilung an Behörden).

Ich nehme wie petzlaff an, dass es sich bei deinem Exemplar mit Stempelentwertung "WEIMAR / *1k" vom 11.08.1922 auch um eine Stempelfälschung (Rückdatierung) handelt. Ein gestempeltes Exemplar dieser Marke ist bzw. sollte nur mit einem entsprechenden Befund des BPP gehandelt werden. Im Michel-Katalog wird bei der Mi-Nr. D65 explizit auf den Infla-Band 1 (von 1958) und Band 50 (Aktualisierung des Band 1 im Jahr 2001) verwiesen.

* Infla-Band 50: "Deutsches Reich / Dienst Mi-Nr. 65 / Dienstmarke 10Pfg. orange" (Stand 2001)

Gruß
Pete
 
Harald Zierock Am: 27.06.2010 13:40:33 Gelesen: 5879# 4 @  
@ petzlaff [#2]

Hallo Harald,

in einen der Foren ist die Unbekannte Marke aus Breslau eine sogenannte Innendienstmarke der Deutschen Post zur Versendung von ganz hohen Geldbeträgen innerhalb der Post.

Die sind und sollten so geheim sein, das davon kein Mensch etwas wissen durfte und daher sind die im Michel auch nicht einmal gelistet worden sind!

Die Marken aus dem III. Reich sind in den Wirren des II. Weltkrieges verschütt bzw. abhanden gekommen und nach dem Krieg in sog. Kiloposten wieder aufgetaucht!

Die Antwort im Forum ist wiedermal umsomehr ein sich selbst ausgestelltes Armutszeugniss der Deutschen Postalischen Philatelie und dass nach 170 Jahren Zeit der Forschung!

Auf meiner Webseite gibt es eine komplette Abhandlung darüber, aber in der deutschen Briefmarkenphilatelie tut sich dazu seit 65 Jahren immer noch nichts!

Die Post benutzt diese Marken heute im Innendienst sicher immer noch und deshalb sind die so geheim und werden bzw. wurden daher nicht gelistet!

Gruss Wolfgang


Diese Antwort habe ich von einem Herrn aus einer Arge erhalten.
 
Jürgen Witkowski Am: 27.06.2010 14:44:40 Gelesen: 5871# 5 @  
@ Harald Zierock [#4]

Durch belegbare Fakten untermauerte Aussagen wären als Antwort deutlich besser geeignet, als solche in meinen Augen obskuren Verschwörungstheorien.

Oder möchtest Du Antworten provozieren, die Deine Aussage

" Vielen Dank an die Leute von Philaseiten die mein Ansehen ruinieren wollen! Kein Charakter! Ein niedriges Gesinnde! Harald Zierock "

und einige ähnlich formulierte Beiträge untermauern sollen?

Nachzulesen hier: http://forum.briefmarken.de/index.php?/topic/1215-vergleich-michel-und-andere-foren/

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Harald Zierock Am: 27.06.2010 14:55:29 Gelesen: 5868# 6 @  
@ Concordia CA [#5]

Das ist keine Verschwörung. Ich habe diese Mail erhalten.

Wen Du willst, kann ich Dir die Mail direkt senden damit Du mir glaubst.

Harald
 
duphil Am: 28.06.2010 11:00:06 Gelesen: 5803# 7 @  
@ Harald Zierock [#6]

Hallo Harald!

Dank Jürgen weiß ich jetzt wenigstens, wie Du über dieses Forum und seine Mitglieder denkst.

Dein Beitag im dem anderen Forum spricht ja wohl für sich. Als "niedriges Gesinde und ohne Charakter" werde ich es mir in Zukunft verkneifen, Anfragen von Dir zu beantworten.

duphil
 
reichswolf Am: 28.06.2010 16:34:31 Gelesen: 5772# 8 @  
@ duphil

Richtig, Fragen dieses Herrn werde ich fortan ebenfalls ignorieren.

Beste Grüße,
Christoph
 
petzlaff Am: 28.06.2010 17:13:46 Gelesen: 5758# 9 @  
Bitte keine Panik - vorgestern war Vollmond. ;-))

Aber, musikalisch ausgedrückt: Der Tonfall war schon ziemlich kakophonisch. :-(

LG, Stefan
 
germaniafreund Am: 28.06.2010 19:19:16 Gelesen: 5724# 10 @  
@ Alle

Kindergarten

liebe Grüße Klaus
 
Phila_Tom Am: 28.06.2010 21:45:32 Gelesen: 5703# 11 @  
@ petzlaff [#2]

Wie kommst Du darauf, dass die unterschiedliche Papierfärbung auf Lichteinstrahlung zurückzuführen ist? Selbst wenn das die Ursache wäre, würde es keinen Sinn machen, da die Marken auf "weißem Papier" farbintensiver ist.

Da die Marke im Rastertiefdruckverfahren produziert wurde, macht es mehr Sinn, dass bei der Marke mit dem leicht grünlichen Papier die Druckplatte nicht sauber genug abgezogen wurde, oder das Papier etwas zu feucht war.

Gruß
Phila_Tom
 
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