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Thema: Österreich: Geschenk-Briefmarke / Treue-Briefmarke der Post AG
Sheldrake Am: 21.09.2010 11:54:05 Gelesen: 8031# 1 @  
Hallo,

will mal kurz fragen:

Haltet Ihr diese Geschenkmarke der österreichischen Post (dieses Jahr die Rose) eigentlich für sammelwürdig ?

Bin auf Eure Meinung gespannt.

-rainer-
 
Sheldrake Am: 18.10.2010 08:04:34 Gelesen: 7959# 2 @  
Hallo,

hat jemand eine Aufstellung was es für Marken gibt und seit wann von der österreichischen Post als Treuebonus für Abonnennten gibt?

Danke schonmal
-rainer-
 
Mozart Am: 18.10.2010 18:11:22 Gelesen: 7927# 3 @  
Hallo Rainer

2008 - Ranunkel
2009 - Anemonen
2010 - Rose


Beste Sammlergrüsse
Mozart
 
Sheldrake Am: 20.10.2010 18:51:47 Gelesen: 7885# 4 @  
Hallo Mozart,

vielen Dank für die Info.

-rainer-
 
Richard Am: 13.02.2011 14:36:31 Gelesen: 7771# 5 @  
@ Sheldrake [#2]

Hallo Rainer,

soweit mir bekannt ist, ist die "Geschenkmarke" frankaturgültig und wird im Michel aufgenommen.

Im weitesten Sinn würde ich sie mit DDR Sperrwerten vergleichen, die in kleinerer aber wie wir heute wissen genügender Auflage erschienen sind.

Für mich sind die Marken sammelwürdig.

Es stellt sich aber die Frage, ob die Methoden mancher Länder, dazu zählen auch die Österreicher, den Sammlern Geld mit Dingen aus der Taschen zu ziehen, nicht manchem das Sammeln verleiden. So sehr mir die früheren Marken aus Österreich von den Motiven und der Drucktechnik heute gefallen haben, so sehr bin ich heute nicht mehr bereit, für Neuheiten auch nur einen Cent auszugeben.

Wie ist die Meinung anderer Österreich Sammler zu den Geschenkmarken ?

Schöne Grüsse, Richard

---

Hier wird die "Geschenkmarke" 2009 vom Handel für 9,50 Euro angeboten:



http://cgi.ebay.de/Osterreich-Nr-2821-Abonennten-Geschenkmarke-/200410237254?pt=Briefmarke&hash=item2ea9618946
 
Gottfried Am: 13.02.2011 17:16:36 Gelesen: 7756# 6 @  
Hallo Richard,

sobald man die Marke nicht am Schalter zur Nominale bekommt ist es Abzocke !

Gruß von Gottfried aus Österreich
 
Lars Boettger Am: 13.02.2011 17:59:47 Gelesen: 7750# 7 @  
@ Gottfried [#6]

Hallo Gottfried,

wenn man nur das sammelt, was am Schalter verkauft wird, dann wird es m.E. langweilig. Viele Briefmarken, Probedrucke, Stempel, Formulare usw. sind nie am "Schalter" zu beziehen gewesen. Und ich kann die Post verstehen, die aus Zwecken der Kundenbindung eine exklusive Marke auflegt. Ich will Dir damit nicht vorschreiben, was Du zu sammeln hast, aber solche "Sondermarken" sind spannend. Ich erinnere da an die niederländischen Rembrandtmarken.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
drmoeller_neuss Am: 13.02.2011 18:57:49 Gelesen: 7745# 8 @  
@ Lars Boettger [#7]

Natürlich sind die Sachen, die man nicht am Schalter oder bei der Versandstelle kaufen kann, das Salz in der Suppe. Ich mache aber einen Unterschied zwischen postalischem Bedarf und reiner Sammlerabzocke, d.h. Produkte, die für den Postgebrauch nicht geeignet sind. Dazu gehören inzwischen zahlreiche österreichische Marken auf Lentikularfolie und anderen Materialien wie Stickereien oder Holz. Auf den Kunststoffmarken haftet noch nicht einmal der Stempel, die lassen sich beliebig oft verwenden. Da kann man doch nicht mehr von postalischem Bedarf sprechen? Dagegen sind die Nummern auf Rollenmarken absoluter Bedarf, da sie der internen Abrechnung dienen.

Es gibt noch immer genügend Raum für eine Spezialisierung. Auch zu den Zeiten, wo Österreich noch ein absolut ehrliches und empfehlenswertes Sammelland war, gab es die besonderen Tarife in den deutschen Zollanschlussgebieten Kleinwalsertal und Jungholz, gab es frankierte Postformulare wie Postvollmachten, Nachsendeaufträge und Erlagscheine. Langweilig war das Sammelgebiet Österreich damals auch nicht.

Generell fände ich es gut, wenn die Sammlerverbände den Postverwaltungen etwas mehr auf die Finger klopfen würden. Warum braucht man drei Zuschlagsmarken pro Jahr zu 145 + 55 cent? 4 Werte â 55 cent in einem Kleinbogen würden das Portemonnaie des Sammler und das Personal auf den Postfilialen entlasten.

Und diese österreichische Marke soll die Sammler nur dazu zwingen, ihr Versandstellenabo zu halten. Nebenbei ist die Auflage mit 200.000 Stück nicht besonders niedrig, Spekulation dürfte sich nicht lohnen.
 
Lars Boettger Am: 13.02.2011 20:18:59 Gelesen: 7731# 9 @  
@ drmoeller_neuss [#8]

Das es die österreichische Post deutlich übertreibt, darüber müssen wir nicht diskutieren. Wobei man nicht alles "verdammen" sollte. Wenn keiner mit etwas neuem anfängt, dann ändert sich auch nichts. Ich erinnere an die Hologramm-Marke, da war m.W. Österreich auch Vorreiter. Ich "brauche" so etwas nicht, aber ein netter Gag war es schon.

Die Zuschlagsmarken sind ein anderes Thema. Die Sammlerverbände werden nicht dagegen protestieren - schliesslich dienen die Zuschläge einem guten Zweck. Die Höhe des Zuschlages sollte sich allerdings in Grenzen halten (nicht > 50% des Nennwertes).

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
HRE. Am: 19.11.2011 12:01:46 Gelesen: 6811# 10 @  
Neu für 2011: Abo- und Sonderbestellungen, die vom Sammler Service geliefert werden, werden für die Treuemarken nicht mehr anerkannt. Offensichtlich will die Post ihre Abonnenten bestrafen. Wenn man z.B. Ersttage im Philatelie Shop kauft, so werden diese Rechnungsbeträge zur Erlangung der Treuemarke voll anerkannt. Wenn die Post diesen Unsinn will, soll sie ihn haben. Ich werde ab 2012 mein Abo teilweise kündigen und im Gegenzug Kunde im Philatelie Shop werden.
 
Baber Am: 24.11.2011 16:53:07 Gelesen: 6735# 11 @  
Was würde wohl passieren, wenn Michel manns genug wäre und diese "Treuemarken" nicht als reguläre Ausgaben katalogisieren würde, da sie ja weder am Postschalter noch bei der Versandstelle zu haben sind? Wohl nicht auszudenken. Michel würde wohl sofort keine Neuheitenmeldungen von der österreichischen Post mehr bekommen und da dann die Michelrundschau nicht mehr aktuell wäre, würde Michel dort Kunden verlieren. Also eine Hand wäscht die andere und alles bleibt beim alten.

Gruß
Baber
 
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