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Thema: Katalognotierungen bei Bund, Berlin und DDR
Egi-Berlin Am: 23.11.2007 13:31:00 Gelesen: 3853# 1 @  
Machen wir uns nichts vor. Die Katalognotierungen bei Deutschland sind teilweise Schall und Rauch. Unverständlich, dass der Michel hier nicht reagiert. Unser derzeitiges DBZ-Kleinanzeigenangebot Berlin – 1000 M€ postfrisch zu 59 € - nur komplette Ausgaben wurde bisher exakt kein einziges Mal angefragt. Ginge man nach den tatsächlichen Marktpreisen müßte der Katalog eigentlich z.B. folgende Preise notieren: Berlin postfrisch: MiNr. 750 = 0.50 / 751/52 = 1.00 / 753 = 0.30 / 754/57 = 1.50 usw. – großzügig berechnet. 30 bis 50% dieser Preise wären dann etwa die tatsächlichen Verkaufspreise. Gleiches gilt für DDR der Jahre 1960 bis 1990.

Die Frage ist: Warum ist das so? Die Katalognotierungen sollen den Wert der Marken untereinander festlegen. Man kann ja mal versuchen für 750 € Berlin postfrische Werte einen Block China Kinder 1979 im gleichen Michelwert zu tauschen. Wann also reduziert der Michel die Bund/Berlin/DDR Massenware der 60er bis 90er Jahre auf Normalmaß? Sollte es unglaublicherweise einen Interessenten für unsere DBZ-Offerte geben, dann einfach mal eine Karte schreiben.

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ugak Am: 23.11.2007 18:59:50 Gelesen: 3840# 2 @  
Hallo an die Runde,

als Neuer hier möchte ich mich auch zu dieser Thematik äußern. Diese fallende Tendenz deutscher Ausgaben wird ja schon seit Längerem beobachtet. Nach der Wende war man hoffnungsvoll, daß es auch mit unserem Hobby bergauf geht. Diese Hoffnung zerschlug sich leider wie so vieles. Die Gründe sind ja bekannt. Daher vertraute ich meine Deutschland-Sammlung einem damals jungen Auktionsbüro in Berlin-Spandau an. Kurze Rede, der damals erzielte Erlös ist heute illusorisch.

Diese ständige Abwärtsentwicklung deutscher Standardware spiegelte sich uunter anderem auch in der Abwertung des Spitzensatzes (Posthorn **) wider. Und was setze dann ein? Ein mächtiges "Geheul" der Mehrfachbesitzer und Anleger. Man spach von Wertevernichtung und dergleichen. Dabei folgte Michel diesmal nur den Markttendenzen. Da man aber die teuren Kataloge weiter verkaufen will, hütet sich Michel vor einer weiteren Reduzierung dieses und ähnlichem Materials.

Seit gut 10 Jahren sammele ich daher "exotisch", Vogelmotive weltweit und anderes **, natürlich ohne "Raubstaaten" und altem Ostblock.

Sammlergruß Bernd
 
AfriKiwi Am: 23.11.2007 22:34:14 Gelesen: 3828# 3 @  
@ BBA-Berlin [#1]

Hallo Gunther,

Ich bin erschüttert aber nicht überrascht. Dein Berlin - China Tausch gehört ja zu den modernen Phila Sagen.

Ich meine auch dass der Grund darin liegt, dass Jahrzehnte durch Abos Sammlungen gefüllt und jetzt durch die Nachkommen/Erben zu Händler/Auktionen getragen werden, die schon überflutet sind vom gleichen Material.

Es ist wahrscheinlich das gleiche in vielen Ländern und wird sich in unsere Zeit kaum ändern.

Eine Hoffnung besteht, daß diese 'Massenwaren' von 1960 bis 1990 mit Ausnahmen im Ausland vertrieben werden. So ist Dein Berlin - China Tausch möglich aber unwahrscheinlich. So werden dann wenigsten thematische Ausgaben aufgeschnappt.

Auch andere Kataloge haben das gleiche Problem wie Michel.

Ein Gedankengang ist vielleicht, nicht jeden Satze per Briefmarke zu zeigen wie zuvor aber NUR den Satzpreis zeigen. Abarten, a's & b's extra dazu. Bei manchen Ländern werden ja schon moderne Ausgaben so angegeben.

Sollten Kataloge wirklich ihre Preise reduzieren und die Sammelwelt 'schockieren' müssen sie auch eine Gegenleistung bringen um Verkäufe ihrer Kataloge oder CD oder Online-Kataloge zu sichern.

Erich
 
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