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Thema: Nachwuchsförderung junger Briefmarken Sammler in Deutschland
Richard Am: 27.05.2011 08:38:00 Gelesen: 2341# 1 @  
16 Millionen Briefmarken für den Nachwuchs

Briefmarken Spiegel (Mai 2011) - In der Briefmarken-Branche wird gern und oft über mangelndes Engagement in der Nachwuchsförderung gemeckert. Im BMS  berichte ich aber viel lieber über jene, die das ständige Nörgeln ignorieren und stattdessen lieber Taten sprechen lassen – so wie aktuell zum Beispiel das Auktionshaus Chris­toph Gärtner. Unter dem Motto „Mit coolen Marken voll auf Zack“ hat es Ende März das Projekt „Lust auf Briefmarken“ ins Leben gerufen. Mehr als 16 Millionen Briefmarken mit einem Michelwert von über zehn Millionen Euro spendet das Auktionshaus für dieses Projekt und steuert zudem rund 10000 Briefmarkenalben bei.

Zielgruppe sind Kindergärten, Schulen und andere Einrichtungen, die sich über die Internetseite http://www.lustaufbriefmarken.de für das Projekt anmelden können. Daraufhin erhalten sie eine sogenannte „Starterbox“, die alles enthält, was zum Katalogisieren, Beschreiben und Sammeln nützlich ist. Über 2000 Starterboxen wurden gepackt und bundesweit zur Verfügung gestellt. Als Projektpaten konnten unter anderen der Bund Deutscher Philatelisten, die Deutsche Philatelistenjugend und der Landesverband Südwest gewonnen werden, die die philatelistische und pädagogisch-didaktische Begleitung der Aktion übernehmen. Der Schwaneberger Verlag stattet die Starterboxen mit Michel-Katalogen aus, der Leuchtturm-Albenverlag übernimmt die Grundausstattung mit Lupen, Pinzetten, Einsteckbüchern.

Die Deutsche Post stiftet weiteres Zubehör und will Projektgruppen vor Ort unterstützen; DHL stellt alle benötigten Packsets zur Verfügung.

Der philatelistische Inhalt der Boxen kann sich ebenfalls durchaus sehen lassen. Als Beispiele für in jeder Box enthaltene Belege und Marken werden u.a. genannt: eine echt gelaufene Ganzsache Japans, über 120 Jahre alt / Inflation 1923 / SBZ Bodenreform 1946 auf Zigarettenpapier (je vier MiNr. 90/91y, Katalogwert 80 Euro) / ein Astrophilatelie-Beleg aus den 60er-Jahren und einiges mehr.

Alles in allem haben wir es hier mit ­einem wirklich beeindruckenden Großprojekt zu tun, das definitiv ­dabei helfen kann, Nachwuchs für das Briefmarken-Hobby zu gewinnen. ­Deshalb sollte es auch unbedingt unterstützt werden. Dies kann jeder BMS-Leser tun, in dem er zum Beispiel Lehrkräfte der örtlichen Schulen auf die oben genannten Internetseite hinweist und somit dabei hilft, die Aktion bekannt zu machen.

Im Juni-Heft werde ich das Thema nochmal aufgreifen und Ihnen unter anderem zeigen, wie so eine Starterbox aussieht. Über erste Erfolge des Projekts werden wir natürlich zu gegebener Zeit ebenfalls gern berichten. Doch widmen wir uns nun erst einmal dem vorliegenden Mai-BMS, der wieder zahlreiche lesenswerte Beiträge für Sie bereithält. Wie immer viel Spaß beim Schmökern wünscht Ihnen

Ihr Markus Riese, Chefredakteur Briefmarken Spiegel

(Quelle: http://www.philapress.de/ )
 
JFK Am: 03.06.2011 20:24:35 Gelesen: 2251# 2 @  
@ Richard [#1]

Hallo Richard,

eine gute Iniatitive! Da ich meinen Sohn (Felix, 4 J.) schon mit dem Virus "Briefmarken" infiziert habe, habe ich das Thema gleich für seine Kindertagesstätte aufgegriffen. Ich bin dort Vorsitzender des Elternbeirats und Vorstandsvorsitzender des Fördervereins und habe die Einrichtung angemeldet.

Ich habe heute mit unserem Vereinsvorsitzenden gesprochen und wir werden das Thema weiter verfolgen, es gibt ja noch weitere Schulen, Kindergärten etc. in Nettetal und Onkel, Tanten, Eltern, Grosseltern im Verein.

Und der Verein hat in den letzten 12 Jahren als einziger NRW-Verein Mitgliederzuwächse verzeichnet.

Vielleicht eine Anregung an die Philaseiten-Mitglieder, dieses Angebot im persönlichen Schul/Kita/Kiga-Umfeld ebenfalls zu nutzen.

Lieben Gruss und ein sonniges Wochenende
Jürgen
 
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