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Thema: Deutsches Reich: Stempeldatum falsch eingestellt
roman Am: 02.11.2011 15:19:32 Gelesen: 8705# 1 @  
Stempeldatum falsch auf Postkarte 1922

Normale Postkarte aus dem Jahre 1922, Briefmarken und Frankatur auch normal, nur der Stempel zeigt das Jahr 1911. Kann ich das als besonderes einstufen, oder hat das keinen besonderen Einfluss auf den Wert der Karte?


 
Lars Boettger Am: 02.11.2011 15:38:07 Gelesen: 8700# 2 @  
@ roman [#4]

Das kommt schon mal vor, ist aber nichts besonderes.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
roman Am: 02.11.2011 16:09:47 Gelesen: 8693# 3 @  
Danke.
 
om4654 Am: 20.09.2014 18:36:44 Gelesen: 7127# 4 @  
Stempeldatum 23.8.45 auf Hindenburgmarke

Unter meinen Karten habe ich diese mit einem seltsamen Stempeldatum entdeckt. Die Karte wurde offenbar am 21.7.34 geschrieben, der Einlieferungsstempel weist aber als Datum den 23.8.45 auf. Ist das ein besonders seltener Beleg oder kommt dergleichen öfter vor?

Mit einem schönen Gruß von om4654!




 
Claudius Kroschel Am: 20.09.2014 19:04:21 Gelesen: 7108# 5 @  
Auf der Karte lese ich, dass die Karte 21.7.34 geschrieben wurde, also handelt es sich um einen falsch eingestellten Stempel. Das kam schon mal vor, dass da ein Postbeamter gepennt hat.
 
Manne Am: 05.07.2017 11:12:03 Gelesen: 6367# 6 @  
Hallo,

beim Scannen meiner Stempel ist mir dieser Stempel 31.02.41 aufgefallen.

Gruß
Manne


 
filunski Am: 05.07.2017 12:51:29 Gelesen: 6341# 7 @  
@ Manne [#6]

Hallo Manne,

das ganze Briefstück/Beleg erscheint mir etwas "seltsam". Der zweite Stempel, anderer Stempel (UB e?) hat das Datum 30.1.41? ;-)

Vielleicht hat da jemand, sagen wir mal "rumgepfuscht"?

Viele Grüße,
Peter
 
Manne Am: 07.07.2017 10:07:25 Gelesen: 6252# 8 @  
@ filunski [#7]

Hallo Peter,

es könnte doch sein, dass der Brief mit dem Stempel vom 30.01.41 normal abgestempelt wurde. Beim Sortieren aber aufgefallen ist, dass nur eine Marke entwertet wurde. Jetzt sollte die zweite Marke entwertet werden und beim Einstellen des Stempeldatums ist dieser Fehler aufgetreten.

Gruß
Manne
 
Manne Am: 17.11.2017 17:14:26 Gelesen: 5892# 9 @  
Hallo,

habe eine Karte die am 30.01.1934 in Schwenningen abgestempelt wurde. Auf der Rückseite ist handschriftlich aber 30.01.1933 vermerkt.

Was ist hier richtig?

Gruß
Manne


 
Max78 Am: 17.11.2017 17:41:02 Gelesen: 5877# 10 @  
@ Manne [#9]

Servus Manne,

1934 ist richtig, da die Ganzsache P 250 erst ab dem 29.1.1934 verausgabt wurde. Dass ein Schreiber im Januar versehentlich noch das alte Jahr angibt, kommt manchmal vor, passiert mir auch. ;-) Ggf. war es in diesem Fall sogar vom Empfänger gewünscht oder der Schreiber war inspiriert von der Vorderseite. Ein Tag, den man als Anfang vom Ende bezeichnen könnte.

mit Grüßen Max
 
volkimal Am: 17.11.2017 18:31:07 Gelesen: 5856# 11 @  
Hallo zusammen,

eine Feldpostkarte meines Vaters:





Mein Vater hat die Karte am 27.09.1940 geschrieben. Wie es dazu kam, dass beim Stempel das Datum 30.06.1937 eingestellt wurde ist mir schleierhaft. Es sind auf jeden Fall der Monat und das Jahr falsch eingestellt.

Viele Grüße
Volkmar
 
Max78 Am: 17.11.2017 19:59:22 Gelesen: 5829# 12 @  
@ volkimal [#11]

Servus Volkmar,

das Datum muss wirklich falsch sein, da Dein Vater von einem Aufenthalt auf dem Truppenübungsplatz in Arys berichtet und um die gefütterten Handschuhe bittet, da "sich der ostpreussische Spätherbst bemerkbar macht". Das kann wohl nicht der Juni/Juli sein. Wie es zu solch einer fehlerhaften Einstellung (Monat + Jahr) kommen kann: ein großes ?

Bei meinem Beispiel aus Eggenfelden ist durch Briefmarke und Schreiber klar, dass es sich um das Jahr 1926 handeln müsste, nicht 1937 wie im Stempel eingestellt. Eine Erklärung für die fehlerhafte Einstellung liegt hier natürlich eher auf der Hand:



herzliche Grüße Max
 
volkimal Am: 17.11.2017 20:48:23 Gelesen: 5810# 13 @  
@ Max78 [#12]

Hallo Max,

interessant! Ich dachte bisher, dass es bei der Feldpost verboten gewesen ist, Orte zu nennen, wo man ist.

Vielleicht war man noch nicht so genau damit, solange ein Soldat noch in der Ausbildung und nicht im Feld war.

Mein Vater hatte sich übrigens eine Technik überlegt, wie man den Eltern trotz Verbots die Orte mitteilen konnte. Ich werde sie irgendwann einmal beim Thema Belege aus der eigenen Familie vorstellen.

Viele Grüße
Volkmar
 
Max78 Am: 17.11.2017 21:28:20 Gelesen: 5799# 14 @  
@ volkimal [#13]

Servus Volkmar,

solch ein Verbot ist sicherlich denkbar, es ist mir aber bislang noch nicht aufgefallen, zumindest nicht in den Feldpostbriefen, die ich bislang gelesen habe. Das Verbot war in der Realität ggf. schlecht umsetzbar.

Noch eine Kleinigkeit zum textlichem Inhalt: Die abgehende Post wurde "fortgebracht und versehentlich wieder mit zurückgebracht". Du kannst ja mal schauen, ob die Bleistiftschrift ggf. wegradiert und neu verfasst wurde. Alles etwas spanisch, aber wer weiss? Ein Tarnstempel, 3 Monate zu wenig, 3 Jahre zu wenig, 3 Tage zu viel (oder normal am 30. zur Feldpost gegangen)?

Neben Arys (in üblicher Schrift) ist noch Gerdauen als Aufenthaltsort genannt.

ein schönes Wochenende, Max
 
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