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Thema: Bund der Ausgabejahre 2000 bis 2005 immer knapper und teurer ?
Richard Am: 20.01.2008 12:49:14 Gelesen: 1731# 1 @  
Auch wenn wir Sammler nicht der Spekulation willen Briefmarken sammeln wird doch immer mal wieder mit einem Auge auf die Katalogwerte gesehen.

Aus der DBZ/se vom 18.01.08 in der Besprechung der 'Kleinen Kataloge':

"Vom Bearbeiter des Philex Kataloges erfuhr der Schreiber [Werner Rittmeier] dies:

Weil im Markt die Ware der Ausgabejahre 2000 bis 2005 immer knapper werde bzw. größere Stückzahlen nicht aufzutreiben seien, auch im benachbarten Ausland nicht, habe man die Notierungen auf ganzer Breite deutlich anheben müssen."

Näheres wird zu lesen sein in der Marktanalyse im Heft vom 01.02.08.

Soweit die Meldung. Ich habe selbst schon festgestellt, dass auf Ebay immer wieder Marken der genannten Jahr deutlicher über dem Nennwert verkauft wurden, zuzüglich der Portokosten, was bei Einzelkäufen über 200 % des Nennwertes bedeutet.

Vielleicht bringt die DBZ, die Sie in 2 Wochen auch am Kiosk erhalten können, mehr Aufschluss.

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Noch ein Tipp: Wenn Sie sich neu auf den Philaseiten anmelden, können Sie zwei nächst erscheinende Hefte der DBZ oder ein Kurzabo von 3 Monaten einer der anderen philatelistischen Zeitschriften kostenfrei und ohne jede Verpflichtung zum Kennenlernen erhalten.

Möglicherweise werden wir jedoch die Michel Rundschau bald aus der Anmeldung streichen, weil es dort immer wieder Schwierigkeiten gibt.

Wer sich bisher schon angemeldet hat und das Probeabo einer Zeitschrift noch nicht angefordert hat, kann das gerne nachholen. Mail an uns reicht aus.
 
doktorstamp Am: 20.01.2008 16:30:52 Gelesen: 1716# 2 @  
Von den ganzen Ausgaben dieser Zeit kann ich nicht dazu sagen, allerdings zu den Freimarken jener Zeit ist einiges schon anzumerken.

Bei der SWK Serie ist es schwierig manche Werte in Bedarfsverwendung zu finden, das gleiche gilt auch für die Blumenserie. Gewiss sind einige Werte gängig und leicht zu erwerben. Andere jedoch nicht.

Recherchen haben folgendes ergeben, nicht alle Werte sind immer am Postschalter vorhanden. PstII und Agenturen haben logischerweise keine grossen Markenvorräte, wiederum in den Haupt PA ist man oft auf ein oder zwei Schalter beschränkt, die anderen verfügen über keine Marken.

Labels drucken ist für die Buchführung einfacher und erfolgt automatisch, Markenbestände mussen doch gezählt, was Zeitaufwändig ist, und muss auch bezahlt werden.

Manche Werte waren für Postdienste vorgesehen, die doch dann im Endeffekt kein Anklang beim Publikum gefunden haben. So erging es einigen höheren Werten der SWK Serie, ähnlich ist es mit ein paar Werten auch so ergangen.

Zu vermuten ist folgendes: Genügend Marken werden für die Abo-Kunden gedruckt. Postämter erhalten einen verringerten Markenvorrat. Somit ist dem Sammlerbedarf nachgekommen und etwas für den Postverbrauch gedeckt.

Dies muss die DPAG aufrechterhalten damit die Marken nach UPU Regelung Geltung haben.

Überschüssige Marken werden dann auch nicht mehr an Händler zu ermässigten Kosten verteilt, da sie nicht mehr vorhanden sind. Somit hält man den Betriebsverlust in Massen.

Zynisch aber wahr.

mfG

Nigel
 
AfriKiwi Am: 20.01.2008 21:37:02 Gelesen: 1701# 3 @  
@ doktorstamp [#2]

Hallo Nigel,

Dein Beitrag ist mehr Tatsache als zynisch !

Seit 1993 habe ich das gleiche bemerkt in Südafrika mit den Tieresatz. Wohl deswegen weil verschieden Papier-, Druck- und Zähnungsarten bei dieser Serie vorkommen. Manche Sammler haben das Land 'durchreist' von Postamt zur Postamt um Abarten zu suchen und dann zu verkaufen als ein 'Schnäppchen'.

Dort und hier in Neuseeland ist es auch das gleiche. Sondermarken Beschaffung, nach Beiträgen in Philaseiten ist es auch so wie in Deutschland und herrscht so wo der Rubel gilt nach Zeit.

Der Markenvorrat wird bedingt von Abokunden und Bedarf von den verschiedene Postämter. Die Moderne 'Post Shops' haben auch nur Marken die gängig sind und nur 3-5 Stück Sonderausgaben für den Tourismus die vergriffen sind in der erste Woche vom Ausgabetag.

Was wohl zynisch ist sind die Folgen.

Der Abo Sammler gibt auf, wegen 'steigenden' Variant Quantitäten und Kosten so erzeugt.

Was passiert dann ? Der Sammler gibt auf. Er oder Erbe verkauft seine Sammlung beim Händler - Händler hat schon genug am Lager und bietet Nominal plus 10% für postgültige Marken an, wenn er Glück hat. Der Rest wird noch viel weniger geschätzt.

Via Internet Auktionen und die Mühe daran ergibt vielleicht mehr und es bleibt unter Sammlern.

Seit den 60er Jahren sehen wir die 'Massenbedarfsartikel' sich vermehren und die meisten Sammler haben sich nicht genügend gemäßigt. Jetzt haben wir weniger Ausgaben aber auch mehr von den gleichen auf andere Art - Selbstklebende.

Nun wo bekommt man die neusten Ausgaben wenn man es verpaßt hat ? Gegen 50% - 100% von dem der es hat. Bei einem Freund vielleicht billiger, oder als Tausch.

So geht's weiter - wohin, kann man nur über spekulieren.

Erich
 
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