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Thema: (?) (575) Zurück und nachgeschickt
Das Thema hat 579 Beiträge:
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Fips002 Am: 07.08.2019 19:41:02 Gelesen: 32457# 555 @  
Brief aufgegeben im Postamt Nordkap 12.8.1960 und nach Thule/Grönland gerichtet, Ankunft am 3.9.1960. Der Brief konnte nicht zugestellt werden und ging über Kopenhagen, 23.9.1960 nach Würzburg zurück.



Dieter
 
GSFreak Am: 13.08.2019 21:28:55 Gelesen: 31768# 556 @  
Hier ein Brief aus 1999 an meine Mutter in Köln. Leider hatte die Absenderin die falsche Hausnummer angegeben. Daher angekreuzt "unbekannt" im entsprechenden Stempel der Niederlassung Köln 1 und der Brief ging zurück.

Meine Mutter wohnte seit 1952 in der Eintrachtstraße und den Namen Ortrud Horalek gab es zumindest in Deutschland nur einmal. Ein kurzer Blick ins Telefonbuch hätte genügt.



Gruß Ulrich
 
EdgarR Am: 16.08.2019 18:06:59 Gelesen: 31552# 557 @  
Und hier nochmal 2 Sendungen Deutschland - USA und retour:



Einmal noch mit dem ganz langen Arm mit ausgestrecktem Zeigefinger: "RETURNED TO WRITER" und



das andere Mal ohne. Aber beide haben zusätzlich gedruckte Label mit näheren Angaben zum Grund der Rücksendung, einmal gelb/schwarz, einmal weiß/schwarz.
 
EdgarR Am: 16.08.2019 18:17:20 Gelesen: 31548# 558 @  
Und hier ein Ortsbrief (von 7853 Steinen Kr. Lörrach nach 7853 Steinen Kr. Lörrach). Einschreiben-eigenhändig.

Offensichtlich war der Empfänger unbekannt verzogen (oder verstorben) - der Brief konnte nicht ausgehändigt werden.



Und weil ursprünglich kein Absender vermerkt war, musste der Brief postseits geöffnet werden um den Absender festzustellen.

Dem wurde der Brief dann nach Verstreichen der Lagerfrist zurückgesandt.
 
volkimal Am: 26.08.2019 19:21:44 Gelesen: 30266# 559 @  
Hallo zusammen,

"Sendungen von Büsingen in die Schweiz mit Deutscher Frankatur erhalten den Tagesstempel von Büsingen mit dem Wort "SONDERTARIF" statt der Postleitzahl, weil diese Sendungen nicht mit Auslandsporto berechnet werden." Siehe [1].

Wie bekommt man Belege mit diesem Stempel, wenn man niemanden in der Schweiz kennt? Man schreibt an eine erfundene Adresse! Nach einigem hin und her landen die Briefe dann wieder beim Absender. Hier zwei Beispiele:





In der Schweiz gibt es vier Landessprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Das Rätoromanisch spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Siehe [2]. In verschiedenen Beiträgen zwischen Nr. 123 und 183 gehe ich ausführlich aufs Rätoromanische und die verschiedenen Dialekte ein.
Die schweizer Klebezettel auf den nicht zustellbaren Briefen sind dementsprechend häufig dreisprachig. Zusätzlich gibt es drei- zwei- und einsprachige Stempel.







Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=165909
[2] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=182231#M123
 
skribent Am: 29.08.2019 09:46:24 Gelesen: 30030# 560 @  
Guten Morgen,

Mimi Wilckens hat ihren Feldpostbrief an Otto Rantzau am 27. Oktober 1918 geschrieben und noch am gleichen Tag zur Post getragen.

Textlich wünscht sie sich ausdrücklich ein baldiges Ende des Krieges!

Das kam, wie erhofft, nach dem 27.10.18 sehr schnell! Die "gelbe" Post und die Feldpost konnten die Einheit bestimmt nicht mehr ausfindig machen, über diese Bemühungen hinweg kam das Kriegsende und am 16.11.1918 ging der Brief zurück an Mimi. Die kurzen Zeiträume vor und nach Kriegsende waren höchstwahrscheinlich chaotisch, denn jegliche Ordnung war in Auflösung begriffen. Da ist die Begründung "Bahnstörung 16./II." nicht einmal falsch!

Leider ist ist die kleine zweite Zeile des Zurück-Stempels nicht lesbar.



MfG >Franz<
 
bignell Am: 29.08.2019 10:17:02 Gelesen: 30022# 561 @  
@ skribent [#560]

Hallo Franz,

die zweite Zeile lautet "Unbestellbar".

Liebe Grüße, Harald
 
Martin de Matin Am: 01.09.2019 11:38:46 Gelesen: 29716# 562 @  
Mein Brief passt zwar nicht ganz zu Postkrieg, aber ich konnte kein besseres Thema finden.

Ich zeige einen Retourbrief in die DDR aus dem Jahr 1968, der von einen Sammler von München nach Greifswald geschickt wurde. Er trägt einen Stempel des Postzollamts von Schwerin und den Retourstempel "Zurück Sendung wird wegen Nichteinhaltung der Geschenkverordnung von 5.8.1954 zurückgewiesen".



Gruss
Martin
 
volkimal Am: 01.09.2019 11:55:25 Gelesen: 29708# 563 @  
@ Martin de Matin [#562]

Hallo Martin,

beim Thema "Zurück und nachgeschickt" würde er genau passen.

Viele Grüße
Volkmar

[Beiträge [#562] und [#563] redaktionell verschoben aus dem Thema "Postkrieg DDR/Bundesrepublik: Belege ab den 60er Jahren"]
 
jmh67 Am: 07.09.2019 18:54:46 Gelesen: 28960# 564 @  
Diese Postkarte sollte Anno 1900 Grüße aus Breslau nach Woltersdorf (das damals noch keine Straßenbahn hatte) bei Berlin bringen, nur war die Empfängerin schon weggezogen und wurde in Berlin vermutet. Sie hatte aber keine neue Adresse hinterlassen, war in der Hauptstadt nicht bekannt, und so ging die Karte, die wohl in der Zwischenzeit noch mit einem rosa Zettel verziert worden war, über die Berliner Rückbriefstelle wieder nach Breslau zurück (der Ankunftsstempel ist nur schwach abgeschlagen). Immerhin war ein Absender angegeben, sonst wäre die Karte vielleicht gar nicht bis in unsere Tage erhalten geblieben.



-jmh
 
GSFreak Am: 08.09.2019 12:00:52 Gelesen: 28906# 565 @  
Hier eine Behelfsganzsache Britische Zone P 719e mit Ausgabekontrollstempel (24) ECKERNFÖRDE, UB f vom 13.07.1945 und Abgangsstempel (24) ECKERNFÖRDE, UB m vom 09.12.1945 nach Berlin-Karlshorst. Handschriftlich "Zurück" mit der ebenfalls handschriftlichen Begründung seitlich links: " Haus v. Russen besetzt / Antrag liegt nicht vor / 30.12." sowie Namenskürzel (des Briefträgers?).



Gruß Ulrich
 
filunski Am: 14.09.2019 14:35:10 Gelesen: 28260# 566 @  
Hallo zusammen,

manchen Ortsnamen gibt es ja mehrfach und nicht immer kam und kommt die Post dann auch am richtigen Ort an.

Orte gleichen Namens findet man auch in der Schweiz und wenn dann die Adressangabe nicht ganz stimmt kann es schwierig werden. Davon kann wohl auch diese Postkarte berichten:



Aus dem Ferienlager schickten ein paar Jugendliche diese Karte nach 3000 Wangen. Ein 3000 Wangen gibt es aber anscheinend nicht, wohl auch nicht in Bern, wohin diese PLZ gehört. Orte namens Wangen gibt es aber dafür in der Schweiz umso mehr und so trat die Karte eine Irrfahrt an, die dank der damals noch sehr genau arbeitenden Schweizer Post, schön mit Stempeln dokumentiert wurde. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
volkimal Am: 21.09.2019 11:12:33 Gelesen: 27568# 567 @  
Hallo zusammen,

heute eine Postkarte vom 15.04.1906 aus Gera (Reuß):









Die Postkarte war adressiert an Marie Golde im Hotel "Stadt Erfurt" in Erfurt [1]. Am selben Tag in Erfurt angekommen ging sie weiter mit dem Vermerk "vielleicht Ilversgehofen". Leider ist der Stempel aus Ilversgehofen (heute Stadtteil von Erfurt) vom 16.04. sehr schlecht abgeschlagen. In Ilversgehofen bekam sie den handschriftlichen Vermerk "Adr. in Ilversgehofen Restaurant Stadt Erfurt unbekannt". Die Karte ging zurück nach Gera, wo sie am 18.04. wieder an den Absender ausgehändigt wurde.

Viele Grüße
Volkmar

[1] Zum Hotel Stadt Erfurt: https://www.stadtwikidd.de/wiki/Hermann_Brennecke
 
epem7081 Am: 03.10.2019 21:12:46 Gelesen: 26586# 568 @  
Hallo zusammen,

den Marschbefehl zurück an Absender gibt es hier im Thread ja in vielfältiger Form. Eine vielleicht etwas ausgefallene und bedenkenswerte Variante kann ich mit dem nachfolgenden Beleg aus dem Jahre 2001 vorstellen. Eine Presseinformation der Firma Carl Zeiss in Oberkochen, die den vorgesehenen Empfänger nie erreichte.



Adresse bitte streichen / Redaktion wurde aufgelöst / Mitarbeiter ist nicht mehr bei der / Verlagsgruppe Weltbild beschäftigt.

Da wird man doch unwillkürlich an die schicksalhafte Entwicklung des Unternehmens Weltbild erinnert. [1]

Guten Abend, vielleicht mit interessanter Lektüre wünscht
Edwin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Weltbild_(Unternehmen)
 
epem7081 Am: 07.11.2019 00:20:58 Gelesen: 23506# 569 @  
Hallo zusammen,

für die Rücksendung eines Briefes oder einer Karte mag es eine Vielfalt von Begründungen geben. Nicht wenige können dann weitergeleitet bzw. nachgeschickt werden und erreichen somit doch den Adressaten.



Bestimmte Umstände verhindern aber auch in etlichen Fällen, dass das Ziel erreicht werden kann, wie das vorstehende Beispiel vom 22.3.2000 zeigt. "Postfach aufgegeben, Nachsendungsantrag abgelaufen".

Ob hier der Stempel "Zurück-85-" mit dem Text der Begründung eine feste Einheit bildet oder doch eine eigenständiger Stempel ist, ist mir nicht ganz klar.
Das wird mir jetzt aber keine schlaflose Nacht bereiten.

Aus dem Schwabenland eine gute Nacht wünscht
Edwin
 
GSFreak Am: 17.11.2019 23:47:33 Gelesen: 22096# 570 @  
Heute aus einer 1 Euro-Kiste auf dem Großtauschtag in Koblenz "gefischt".

Ortsbrief München vom 01.04.1930 (Bandstempel) an den seinerzeitigen Kardinal Faulhaber, der die Annahme des Briefes verweigert hat. Nicht gerade ein christliches Verhalten. Befürchtete er einen Aprilscherz oder hatte er eine Abneigung gegen die Monatsschrift "Seele" und/oder deren Herausgeber?

Der Brief wurde zurückgeschickt, was der Handstempel vom 02.04.1930 belegt.



Gruß Ulrich
 
Michael Mallien Am: 01.12.2019 06:49:55 Gelesen: 20983# 571 @  
Belege, die in diesem Thema gezeigt werden, sehen häufig sehr mitgenommen aus. Das ist nicht verwunderlich, denn sie haben in der Regel so einiges mitgemacht. Hier ist ein Brief aus Ägypten mit einem Absenderfreistempel (AFS), für den dies ebenfalls gilt. Der AFS zu 140 Millièmes aus Port Said zeigt das Datum 24.11.1980. Der ägyptische Stempel ist kaum lesbar. Die "24" des Datums lässt sich bestenfalls erahnen,



Die teils überdeckte blaue Inschrift address inconu / Retour / (Port Said) zeigt, dass der Brief seinen Empfänger nicht erreicht hat und zurück geschickt wurde. In Port Said war der Versender aber nicht mehr und die Anschrift wurde mit einer neuen Adresse überklebt.

Die ursprünglische Adresse ist ganz gut erkennbar, wenn man den Brief von innen gegen das Licht betrachtet. Dort erscheint sie in Spiegelschrift, aber die Technik erlaubt ja das Bild zu spiegeln, so dass der erste Adressat ganz gut lesbar ist.



Die Adresse ist

Dr. Peter Paul
Jalan Pasan Ikan 2c
Padang
Indonesia


Die Rückseite erzählt uns mehr über die Reise des Briefs, denn sie zeigt 3 verschiedene Stempel. Man sieht hier auch die Versenderadresse mit dem Hinweis seines damaligen Aufenthaltortes z.zt.: Port Said



Zwei der Stempel sind nicht so gut lesbar, aber die Daten lassen sich doch identifizieren.



Der Stempel aus Padang ist vom 6.12.1980. Ob dieser bei Ankunft des Briefes dort abgeschlagen wurde oder zur Rücksendung nach Port Said lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Die anschließende Bearbeitung ließ jedoch auf sich warten und zwar über fünf Monate! Die Stempel aus Port Said stammen beide vom selben Tag, nämlich dem 19.5.1981.

Letztendlich wird der Brief den Versender in Herford ca. ein halbes Jahr nach dessen Versand aus Port Said erreicht haben.

Port Said (Ägypten) - Padang (Indonesien) - Port Said (Ägypten) - Herford (Deutschland) waren die Stationen dieses Briefs, der mir heute den Morgen des 1. Advents versüßt hat :)

Viele Grüße und einen schönnen 1. Advent wünscht euch
Michael
 
GSFreak Am: 20.12.2019 19:09:54 Gelesen: 18939# 572 @  
Hier eine Behelfsganzsache Britische Zone P 709 k, Ausgabekontrollstempel (rot) HAMBURG-HARBURG 1 vom 22.12.1945, gelaufen 15.01.1946 von HAMBURG 1 (Maschinenstempel) nach Berlin-Lichterfelde.

Handschriftlich vom Briefträger Fischbock am 23.01. vermerkt: "Haus zerstört, Empfänger hat keinen Nachsendeantrag". Die Karte ist dann zurückgeschickt worden.



Gruß Ulrich
 
epem7081 Am: 28.12.2019 20:38:25 Gelesen: 17769# 573 @  
Hallo zusammen,

hier zum Thema ein interessanter Beleg vom September 1935 aus HAGEN (WESTF.)



Offenbar hatte die Werkzeug- und Metallwarenfabrik Jacob Döring aus Hagen per Nachnahme bei der Fahrradhandlung Otto Jäck in Arnswalde den Betrag von 29,20 RM einziehen lassen wollen. Vorausgefüllt erscheint im Rücksendeteil der Zahlkarte das Datum 13.9.35. Der Poststempel HAGEN (WESTF.) wurde am 14.9.35 mit der Zeitangabe 22 Uhr aufgebracht. Nachdem nun der Postzusteller unverrichteter Dinge wieder davon ziehen musste, die Annahme wurde am 16.9. verweigert da lt. Aussage oder Eintrag vom Adressaten, der Betrag am 14.9.35 über eine Sparkasse bezahlt worden sei, erhielt das Zahlkartendoppel den richtungweisenden Vermerk: Zurück.

Fürs kommende Jahr nur gut laufende Geldtransaktionen wünscht
Edwin
 
Sachsendreier53 Am: 14.01.2020 10:10:45 Gelesen: 15586# 574 @  
Eine DDR-Weihnachtskarte aus (?) nach 6000 Frankfurt am Main 1, Hauptpostlagernd 4711 ff. Nachträglich entwertet wurde die Karte am 19.12.1988 in Frankfurt am Main 1. Nach Ende der Lagerfrist am 20.1.1989, siehe Zeilen und Rechteckstempel ging die Karte Zurück/Retour. Wohin bleibt ein Rätsel.





mit Sammlergruß,
Claus
 
volkimal Am: 10.02.2020 19:40:00 Gelesen: 11685# 575 @  
Hallo zusammen,

beim letzten Gildetreffen in Soest erhielt ich diese Postkarte:





Die Karte ist am 16.09.1961 in Nürnberg aufgegeben worden. Beim Bahnpostamt erhielt sie zunächst um 19 Uhr den Maschinenstempel. Bevor die Karte weiterbefördert wurde stelle man fest, dass die linke Marke nicht entwertet war. Dies geschah am nächsten Tag um 1 Uhr Nachts mittels eines Handstempels.



Im Hotel Pitter konnte die Karte nicht zugestellt werden. Im Hotel bekam die Karte die beiden violetten Gummistempel "Nicht abverlangt retour / non Réclame" und "HOTEL PITTER / SALZBURG". Ob der Stempel "Retour:" im Hotel oder bei der Post abgeschlagen wurde ist nicht zu erkennen. Durch den blauen Pfeil wurde als Ziel der Aufgabeort Nürnberg markiert. 2,5 Wochen nach Aufgabe der Karte bekam sie am 5.10.1961 den Salzburger Tagsstempel - vermutlich bevor sie wieder auf die Reise geschickt wurde.

Irgendwer hat die Karte zum Glück umgedreht und entdeckt, dass auf der Rückseite eine Nachsendeadresse in Colmar angegeben war.

Ob diese Adresse in Salzburg oder in Nürnberg entdeckt wurde ist nicht zu erkennen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es in Nürnberg war, als man versuchte den Absender ausfindig zu machen. Man hat dem blauen Pfeil also mit Bleistift durchgestrichen und die Karte nach Frankreich weitergeschickt.

Mich wundert, dass auf der Anschriftenseite keinerlei Hinweis zum neuen Ziel aufgebracht wurde - auch kein Hinweis zur Adresse auf der Textseite. Woher wussten die Postler auf dem weiteren Weg wohin die Karte gehen sollte? Wer kann dazu etwas sagen?



Schließlich war die Karte am 09.10.1961 in Mülhausen im Elsass von wo aus sie zum Bestimmungsort Colmar weitergeleitet wurde. Wie man am Text der Karte sieht hat die Empfängerin Briefmarken gesammelt und daher die Karte aufgehoben.

Viele Grüße
Volkmar
 
Wesi Am: 12.02.2020 18:41:15 Gelesen: 11300# 576 @  
Einen guten Abend,

eine meiner Tauschsendungen kam neulich mit einem interessanten Vermerk zurück. Sie war adressiert nach Latakia, Syrien, Pfeifenraucher werden den Namen sicher von dem gleichnamigen Tabak kennen, der sich großer Beliebtheit erfreut.

Sie wurde am 12.10.19 gesendet, als Einschreibe-Brief bis 2kg, und mit einer Vielzahl von Marken frankiert.

Zur Information der Sammler: Seit ca. September/Oktober 2019 gibt es immer wieder Komplikationen, da Jordanien als Transitland für den Service mehr Geld fordert, die genaue Lage ist schwer kurz zusammenzufassen.

Der Brief ging dann ins IPZ Frankfurt und wurde dort mit einem Zurück-Vermerk versehen. Außerdem wurde der Brief vom Zoll oder einer anderen Institution geöffnet (er war nochmal mit neuem Klarsichtband zugeklebt, das die meisten Marken bedeckt). Ca. 1 Woche später kam er wieder zurück und wurde von mir aufgrund des Formates (Schuhkarton) bis auf die Frontseite zerstört.


 
Fips002 Am: 07.03.2020 19:09:43 Gelesen: 8861# 577 @  
Luftpost Brief aus Preetz 08.3.1968 an ein Besatzungsmitglied der "Birte Oldendorff nach Tokio.

Dieser Brief kehrte nach einer Irrfahrt von 2 Jahren, 2 Monate und 20 Tagen an seinen Absender zurück.



Dieter
 
volkimal Am: 12.04.2020 15:34:30 Gelesen: 5925# 578 @  
Hallo zusammen,

ich habe mehrere Ansichtskarten, die ohne Absender waren aber dennoch zurückgeschickt wurden. Hier ein Beispiel:



Der Absender machte gerade Urlaub in Seefeld (Tirol). Die Postkarte ging von dort nach Hannover. Der Empfänger war aber entsprechend des handschriftlichen Vermerkes unbekannt verzogen. Da kein Absender angegeben war, blieb nichts über, als die Karte nach Seefeld zurückzuschicken. Dort muss irgendjemand den Absender gekannt haben, denn die Karte hat ihn ganz sicher erreicht. Ich habe die Karte nämlich von der Tochter des Absenders bekommen.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 13.05.2020 12:01:39 Gelesen: 2603# 579 @  
Hallo zusammen,

ein zweimal nachgeschickter Brief vom Norddeutschen Bund (Norddeutscher Postbezirk) vom 11.11.???? Die Jahreszahl ist für mich nicht eindeutig feststellbar.

Am 1. Januar 1868 erschienen die ersten Briefmarken und Ganzsachen-Umschläge des Norddeutschen Bundes. Es gab aber noch große Bestände an alten Umschlägen aus den vorher selbstständigen Staaten. Diese Umschläge wurden in Form von Aufbrauchsausgaben weiterverwendet. In diesem Fall hat man auf den preußischen Wertstempel „Adler im Hochoval“ eine durchstochene Marke zu 1 Groschen geklebt. Diese wurde dann mit einem an den Ecken abgerundeten Rechteck mit Diamantschrift überdruckt. Als Text steht im Rechteck „NORDDEUTSCHER POSTBEZIRK“ in vielfacher Wiederholung.



Der Brief aus Bork ging am 11.11. an den Fabrik Besitzer Hermann in Forsterhausen bei Hamm (heute mit „V“ geschrieben). Einen Tag später erhielt der Brief den Hammer Stempel Bahnhofs-Ausgabe N 2. Herr Hermann war aber unterwegs und so wurde der Brief am 12.11. nach Berlin zum Hotel Brandenburg nachgesandt. Von dort ist der blaue Ausgabestempel „I“ vom 13.11. Auch in Berlin konnte der Brief nicht zugestellt werden. Er wurde nach Meiningen zum Hotel de Sachs weitergeschickt. Dort erreichte er schließlich am 14.11. seinen Empfänger.

Vorsterhausen war ein ehemaliger Siedlungskern an der Grenze zwischen der Westerheide und der Südenheide im heutigen Hammer Westen. Begründet wurde dieser Siedlungskern durch das Gut Vorsterhausen, dessen Namen sich von seinem Erbauer Johannes Vorster ableitet.

Das Jahr 1858 brachte gleich vier neue Fabriken: in der Nordenfeldmark eine von Gebr. Lindenstruth für "Wagenassen" (vermutlich Wagenachsen) und eiserne Platten; eine "Dampkittelfabrik" (vermutlich Dampfkesselfabrik) auf Vorsterhausen von Gerichtssekretär Hermann;- eine Maschinenfabrik von Keller und Banning und eine Lackfabrik von Rollmann und Garschagen. Die Achsenfabrik und die Dampfkesselfabrik haben es nicht lange getan, sie sind alle nach ein paar Jahren wieder eingegangen, woran die Mobilmachung von 1859 Schuld war. [1]

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.hammwiki.info/wiki/Vorsterhausen
 

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