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Thema: Besitzerzeichen bestimmen
h-w Am: 18.05.2012 17:23:32 Gelesen: 10230# 1 @  
Wer kennt den Stempel OBL auf der Markenrückseite ?

Auf einer Hindenburgmarke Nr. 472 fand ich diesen Stempel. Einen Prüfer mit dieser Abkürzung kann ich nicht finden.

Die Marke könnte aus Österreich stammen.

Kann mir jemand weiterhelfen?


 
rostigeschiene Am: 18.05.2012 18:51:02 Gelesen: 10201# 2 @  
@ h-w [#12]

Hallo h-w,

diese Marke stammt ganz bestimmt nicht aus Österreich. Der Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich erfolgte am 12.3.1938, also fünf Jahre nach der Entwertung Deiner Marke.

Den Stempel OBL halte ich für ein Besitzerzeichen.

Viele Grüße

Werner
 
Pete Am: 18.05.2012 18:56:45 Gelesen: 10197# 3 @  
@ h-w [#12]

Ich würde den Ortsnamen als "Nordhausen" in Thüringen mit Stempeldatum vom 23.05.1933 identifizieren.

Gruß
Pete
 
h-w Am: 18.05.2012 19:03:56 Gelesen: 10193# 4 @  
Hallo Werner,

es war nicht der Lauf der Marke, sondern der Sammler gemeint.

Beim Bundesverband gab es mal eine Anfrage mit einem Stempel in Schreibschrift obl. Ich glaube allerdings nicht, dass es der gleiche ist.

Welcher Sammler stempelt seine Marken? Habe ich noch nie gehört.

Grüße
h-w
 
rostigeschiene Am: 18.05.2012 19:20:36 Gelesen: 10185# 5 @  
@ h-w [#4]

Ein Prüfzeichen, so wie sich das OBL zeigt, kann es nach der Prüfordnung des BPP nicht sein.

Hinter diesem Link, http://www.bpp.de/de/bpp-pruefordnung//#Signierung kann man sich die Stellung der Prüfzeichen, wie sie aufgebracht werden, ansehen.

Werner
 
Lars Boettger Am: 18.05.2012 20:18:15 Gelesen: 10165# 6 @  
@ h-w [#4]

Es war vor 100 Jahren üblich, als Sammler seine Marken zu signieren. Das findet man sogar heute noch. Viele verwechseln Sammlersignaturen mit Händler- oder Prüfersignaturen.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 


Henry Am: 01.06.2013 16:38:51 Gelesen: 9268# 7 @  
Wer kennt zufällig den Nutzer dieser Kennzeichnung ?



Nach meinem Dafürhalten ist es eindeutig ein Besitzerzeichen. Aus der feinen Linienzeichnung des Stempels würde ich evtl. auch auf einen Händler schließen. Aber würden die das so machen? Vom Haus Sieger kennt man es allerdings ja auch.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
HouseofHeinrich Am: 19.08.2013 19:42:37 Gelesen: 9033# 8 @  
Hallo Freunde,

heute zeige ich die Briefmarke Deutsches Reich MiNr. 822, kann jemand sagen was das für ein Zeichen ist und wo könnte ich das nach lesen? Im Voraus sage ich vielen Dank und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Heinrich





 
Philatelist Am: 19.08.2013 19:53:24 Gelesen: 9023# 9 @  
@ HouseofHeinrich [#8]

Hallo Heinrich,

ich vermute, daß das große "Z" aus dem Haus "ZUMSTEIN", einem großen Schweizer Briefmarken-Handelshaus, stammt. Zumstein ist auch als Prüfer tätig und signiert entsprechend.

Vielleicht konnte ich Dir weiterhelfen?

Viele Grüße, Günter
 
germaniafreund Am: 19.08.2013 20:31:48 Gelesen: 8999# 10 @  
Holzinger Am: 19.08.2013 20:57:43 Gelesen: 8976# 11 @  
@ germaniafreund [#10]

Der Link ist evtl. besser, Deiner bringt nur "Bild mit einem Certificat":

http://www.filatelia.fi/experts/marks/fancy.jpg
 
heide1 Am: 30.09.2013 11:41:39 Gelesen: 8875# 12 @  
Wer kennt das Besitzerzeichen: SIEBER FAB 18-651-99

Moin,

wer kann mir etwas zu dem Besitzerzeichen und dem vermutlichen Register auf INFLA Beleg etwas sagen?

SIEBER FAB 18-651-99

Gruß heide1


 
heide1 Am: 01.10.2013 06:03:21 Gelesen: 8775# 13 @  
Wer kennt, wer weiss?

Unbekanntes Besitzer- oder Händlerzeichen, kein Prüfersignum: Schurike.

Gruß heide1


 
Richard Am: 02.10.2013 10:13:40 Gelesen: 8731# 14 @  
@ heide1 [#12]
@ heide1 [#13]

Hallo Heide,

es wäre sinnvoll, wenn Du jeweils den kompletten Beleg abbildest, damit das Zeichen zeitlich und vom Sammelgebiet zugeordnet werden kann und zu sehen ist, ob sich das Zeichen auf eine Marke oder einen Beleg bezieht. Vielleicht kannst Du das für die oben gezeigten Namenszeichen noch nachholen.

Schöne Grüsse, Richard
 
doktorstamp Am: 02.10.2013 10:51:10 Gelesen: 8726# 15 @  
@ heide1 [#13]

http://www.filatelia.fi/experts/namess.html

In dieser Liste erscheint der Name nirgends. Davon ist auszugehen es handelt sich um ein Besitzerzeichen. [1]

mfG

Nigel

[1] http://www.filatelia.fi/experts/
 
inflamicha Am: 04.10.2013 17:38:42 Gelesen: 8646# 16 @  
@ heide1 [#12]

Hallo Heide,

der Herr Sieber war ein Berliner Händler in den 30er und 40er Jahren, seinen Stempel kann man also als Garantiezeichen verstehen. Leider hat er recht viele Briefe und andere Belege mit seinen roten Stempeln ver"schönt", meistens allerdings mit einem anderen als von Dir gezeigten Stempel. Der ist einzeilig "Sieber" und leicht kursiv. Die untere Nummer könnte seine Bestellnummer sein. Anfangs waren diese Stempel vorderseitig auf den Belegen, das hat er zum Glück irgendwann gelassen.

Gruß Michael
 
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