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Thema: Belege von und an deutsche Gerichte
Das Thema hat 151 Beiträge:
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Sachsendreier53 Am: 15.07.2014 14:04:04 Gelesen: 83040# 127 @  
Post-Insinuations-Dokument vom Königl.Preuß.Kreisgericht, Commision Sömmerda vom 25.6.1851.



Der Inhalt bezieht sich auf die Zustellung einer Obligations-Ausfertigung über 200 Reichstaler, adressiert an den Zeugschmied Georg Stolze in Erfurt. Am 27.11.1851 nahm er das Dokument in Empfang.



Der vereidete Postbote Wagner beglaubigte mittels Postamtsiegels des Amtes Erfurt am 27.11.1851 die Zustellung.

mit Sammlergruß,
Claus
 
jmh67 Am: 20.07.2014 19:14:25 Gelesen: 82864# 128 @  
Da habe ich auch mal einen: Eine Rechnung über den fürstlichen Betrag von 1,12 RM in einer Grundbuchsache vom Amtsgericht Rochlitz, der Bogen wurde nur gefaltet und mit einem Verschlussetikett zugeklebt.



Taugt der Stempel für die Datenbank?

Jan-Martin
 
Sachsendreier53 Am: 10.11.2014 14:33:46 Gelesen: 79850# 129 @  
Recognition von 1828 (Zuordnung / Nachweisung von Eigentum)



Anschrift:

Recognition für den Schultheiss Johann Heinrich Emil Groß zu Kleincamsdorf
1d Kaufquantum zahlt derselbe (d = dinarius = pfennig)
Eingetragen pro 1828. Nr.52


2 Sgr.Meilengeld
Nr.77



Die rechtliche Anerkennung des Faltdokuments ist auf der Burg Ranis (Thüringen) vom Breitenbauchschen Gericht mittels Gerichtssiegels zertifiziert. Unterzeichnet und beglaubigt ist das Dokument vom Gerichts-Direktor Loeschigk am 29.1.1828.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 12.12.2014 11:43:22 Gelesen: 79095# 130 @  
Insinuations-Bericht vom 12.12.1851 aus Erfurt.



Empfangsbekenntnis für eine Vorladung beim Königl.Kreisgericht Erfurt.

Die zugestellte Ladung für den 18. Dezember 1851 quittierte die Empfängerin Herzog am 12. Dezember dem Kreisgerichts-Boten Braun.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Pepe Am: 20.12.2014 19:16:34 Gelesen: 78708# 131 @  
Grüße Euch Alleinunterhalter

Die wenigen Generalgouvernement Belege aus meiner Sammlung sind zum größten Teil noch philatelistisch beeinflusst. Der hier ist wohl Ausnahme. Die Ahnung und auch die Literatur habe ich nicht. Deswegen freue ich mich über eure Meinung.



MeF, Mi 21, Stpl. Warschau C, 1944 09 08

Nette Grüße
Pepe

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Generalgouvernement: Bedarfsbriefe"]
 
zockerpeppi Am: 11.04.2015 23:39:03 Gelesen: 76281# 132 @  
Umschlag der Staatlichen Kreiskasse Wiesbaden an das Amtsgericht, Verteilungsstelle Wiesbaden.

Abgestempelt am 2.7. Jahr 2?




liebe Grüße
Lulu
 
Cantus Am: 01.10.2016 10:04:58 Gelesen: 56343# 133 @  
Ein Gerichtsbrief mit rückseitigem Papiersiegel des Amtsgerichtes Zehdenick, gelaufen am 24.2.1945 von Templin nach Zehdenick.



Viele Grüße
Ingo
 
Sachsendreier53 Am: 09.11.2016 09:34:38 Gelesen: 54719# 134 @  


Kuvert mit Absenderfreistempel des Arbeitsgericht Leipzig, 04109 LEIPZIG 18-06-02, versandt nach 04758 Oschatz.



ASF vom Oberlandesgricht Dresden, DRESDEN 23.4.08 Briefdienst postMODERN, versandt nach 04758 Oschatz.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Gerhard Am: 09.11.2016 12:03:49 Gelesen: 54701# 135 @  
@ DL8AAM bzw. alle

Hallo zusammen,

habe mal bei meinen Dienstbelegen Deutsches Reich nachgesehen und natürlich prompt gerichtliches gefunden. Beides interessanterweise mit Nachgebühr, was ich nicht verstehe. Eigentlich galt doch das "Ablöseprinzip". Aus dem Inhalt des Schreibens aus 1917 geht hervor, dass eine Mark Gericht zu zahlen war und 10Pfennnig Porto entsprechend zusätzlich zu entrichten seien. Sozusagen doppelte Strafe?

Im zweiten Schreiben geht um die Bestätigung einer Löschung im Grundbuch, auch hier Nachgebühr. Kann mir das jemand erklären?

MphG

Gerhard


 
Sachsendreier53 Am: 25.04.2017 10:56:50 Gelesen: 47710# 136 @  
Behördenbrief vom 26.8.2005 aus dem Amtsgericht 07306 Saalfeld/Saale nach Wermsdorf, befördert mit THPS THÜHRINGER POST SERVICE GmbH Erfurt, einTochterunternehmen der Mediengruppe Thüringen, gegründet 2001. Rückseitige Kodierung 000564.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 13.02.2018 10:42:43 Gelesen: 32409# 137 @  
Post-Insinuations-Document / Formular des Königlichen Land- und Stadtgericht Heiligenstadt von 1839. Der vereidigte Postbote aus Wülfingerode bescheinigt am 23.September 1839, dass er persönlich dem Major von Bültzingslöwen aus Haynrode eine Verfügung zugestellt hat. Das Document ist beglaubigt am 23.09.1839 zurück nach Heiligenstadt versandt worden.





Generalogie Bültzingslöwen: https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCltzingsl%C3%B6wen

mit Sammlergruß,
Claus
 
Fips002 Am: 21.02.2018 22:33:43 Gelesen: 32007# 138 @  




Faltbrief vom Landgericht Delmenhorst vom 26,März 1805 nach Krögerdorf im Großherzogtum Oldenburg. Der Rötelvermerk 20 Grote ist die Beförderungsgebühr.

Die Seite Briefinhalt musste ich leider teilen.

Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 03.04.2018 18:14:59 Gelesen: 30453# 139 @  
Schreiben vom Vorstand der Deutschen Bundesbahn Mainz 27.12.1956 an den Oberbundesanwalt beim Bundesgerichtshof Berlin-Charlottenburg über Auskunft Strafregister eines Mitarbeiters.

Antwort von der Geschäftsstelle beim Bundesgerichtshof am 14.01.1957.





Gruß Dieter
 
Jürgen Witkowski Am: 03.04.2018 20:51:24 Gelesen: 30426# 140 @  
Mein Brief ist leider ohne Inhalt und aufgrund des Stempels auf die Zeit zwischen 1826 und 1844 datierbar.

Die herrschaftliche Justiz Verwaltungssache mit der Registriernummer S.63 lief als 4 Loth schwerer Brief von Essen an das Königliche Oberlandes Gericht zu Hamm. Die Unterschrift des Botenmeisters Soerberg bestätigte die Portofreiheit des Dienstbriefes.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Fips002 Am: 08.04.2018 17:39:15 Gelesen: 30206# 141 @  
Brief vom Amtsgericht Hannover 9.12.1891 nach Ricklingen (Hannover) 10.12.1891.





Schreiben Hannover 10.12.1891

Im richterlichen Auftrage werden Sie hierdurch davon benachrichtigt, daß Sie heute in der Liste der Genossen des Creditvereins Linden eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht zu Linden unter Nr.121 eingetragen worden sind.

Gerichtsschreiberei Kgl. Amtsgerichtes
Abteilung IV

Gruß Dieter
 
Sachsendreier53 Am: 09.04.2018 09:53:54 Gelesen: 30168# 142 @  
Portofreier Dienstbrief des Landgericht Ludwigsstadt (Oberfranken), geschrieben am 30.Mai 1845 in Ludwigsstadt, aufgegeben in KRONACH am 7.6.1845, adressiert an das Commungericht Ranis über Pößneck. Ankuftstempel rückseitig am 9.Juni in Pößneck. Inhalt des Schreibens: Ausstellung einer Erblegimitation aus Kaulsdorf.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 06.08.2019 08:19:46 Gelesen: 9692# 143 @  


Briefkuvert des Stadtgericht Berlin mit Absenderfreistempel vom 17.8.1990



Amtsgericht Oschatz 10.7.2002

mit Sammlergruß,
Claus
 
epem7081 Am: 23.09.2019 00:07:14 Gelesen: 8273# 144 @  
Heute aus Aalen einige Gerichtsstempel:

Zunächst Amtsgericht Aalen vom 14.09.1972 und 12.02.1976



anschließend Arbeitsgericht Stuttgart Kammern Aalen vom 18.10.1996 und 02.12.2003



wünsche allen angenehme Nachtruhe
Edwin
 
Sachsendreier53 Am: 01.10.2019 08:45:16 Gelesen: 8051# 145 @  
Portopflichtiger Brief aus dem Königlichen Amtsgericht Oschersleben (Bode) vom 26.1.1897 nach Ottleben.



mit Sammlergruß,
Claus
 
mausbach1 Am: 01.10.2019 11:02:51 Gelesen: 8033# 146 @  
1879 von Kirchen nach Freudenberg



Pfandsache
 
epem7081 Am: 26.10.2019 15:36:52 Gelesen: 6679# 147 @  
Hier vom Verwaltungsgericht Stuttgart ein blauer Brief an das Bürgermeisteramt der Gemeinde Utzmemmingen [1)]. Frankiert mit Freimarkenserie Heuss MiNr 183 und 192 und abgestempelt in (14a) STUTTGART 9 am 19.6.58 mit dem Werbestempel "GASTLICHER / SÜDEN / STUTTGART / KILLESBERG / 12.-21.9.1958



Vom Inhalt wird es abhängig gewesen sein, ob die Gemeindeverwaltung hier eine freundliche Nachricht gemäß dem Werbestempel oder eher eine "garstige Botschaft" empfangen und empfunden hat.

Viele blaue Briefe in der Sammlung und wenige im Briefkasten
wünscht Edwin

[1] Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden am 1. April 1972 die Gemeinde Goldburghausen und am 1. Januar 1973 die Gemeinde Utzmemmingen nach Pflaumloch eingemeindet. Dies hatte am 1. Mai zu einer scherzhaften neuen Ortstafel "Utzlochhausen" geführt. Die Gemeinde Pflaumloch wurde letztlich am 25. Juli 1973 in Riesbürg umbenannt
 
epem7081 Am: 27.10.2019 00:46:35 Gelesen: 6649# 148 @  
Aus einem größeren Fundus Justizbehörden hier drei Gerichtsbelege aus Nordrhein-Westfalen, einheitlich mit Landeswappen und Werbeslogan ausgestattet: Mit Recht in die Zulunft / http://www.justiz.nrw.de



Amts-/Landgericht Siegen mit Frankit-Stempel vom 18.09.2019
Amtsgericht Bad Berleburg mit Frankit-Stempel vom 23.08.2019
Amtsgericht Düsseldorf mit Privatpost postcon vom 22.08.2019

Ich wünsche allen zur Nacht das sprichwörtliche gute Gewissen als sanftes Ruhekissen
Edwin
 
DerLu Am: 27.10.2019 10:05:08 Gelesen: 6576# 149 @  
@ epem7081 [#148]

Ich möchte wieder einen älteren Beleg zeigen, dafür mit ungewöhnlicher Versendeform, der Rohrpost!

Das Königliche Amtsgericht Berlin Mitte schickte diesen Faltbrief am 15. November 1918 innerhalb Berlins per Rohrpost. Obwohl sich auf dem Brief ein „Frei laut Avers 21. … „ Stempel befindet, wurde der Brief mit der Rohrpostgebühr von 35 Pf. frankiert. Die Nutzung der Rohrpost war nicht in dem Aversvertrag enthalten, also musste der Brief frankiert werden. Warum die preussische Behörde, die ja eher für große Sparsamkeit bekannt sind, sich diese Extrakosten leistete: in dem Brief wird der Adressat für den 19. und 21. November als Hilfsschöffe berufen.



allen einen schönen Sonntag
DerLu
 
epem7081 Am: 05.11.2019 16:59:46 Gelesen: 6200# 150 @  
Hallo Gerichtskundige,

hier frisch erworben ein DDR-Gerichtsbrief, der mit einer Dienstmarke für Sendungen mit Zustellurkunde ausgestattet wurde.







Die Dienstmarke wurde am 30.9.1966 mit einem leider undeutlichen Tagesstempel BERLIN um 12 Uhr abgestempelt. Vorher kam wohl der Stempel BERLIN 4 / 104 / ak um 9 Uhr zum Einsatz. Der gleiche Stempel zierte dann noch die Rückseite, allerdings mit der Uhrzeitangabe 20 Uhr.

An weiteren Stempeln mangelt es nicht. Neben dem Eingangsstempel des VE Kombinat Tiefbau Berlin sind von Belang: der Absenderstempel des Stadtbezirksgericht Prenzlauer Berg und der ZKD-Stempel des Stadtgericht von Groß-Berlin



Ob so ein Brief beim Empfänger Freude auslösen konnte? Wahrscheinlich nur beim Sammler, bei dem dieser Beleg letztlich landete.

Es freut sich jetzt darüber
Edwin
 
DL8AAM Am: 31.12.2019 16:37:32 Gelesen: 4397# 151 @  
Bundespatentgericht



3D06000E5C - Frankatur durch Freesort (vermutlich der Niederlassung München) für das Bundespatentgericht, 81549 München; 20.12.2019 (via K2055)

Gruß
Thomas
 

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