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Thema: Deutsches Reich: Portobestimmung von Belegen
Das Thema hat 187 Beiträge:
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Marcello Am: 14.06.2020 17:12:55 Gelesen: 3796# 163 @  
@ philast [#161]
@ dr31157 [#162]

Hallo,

ich danke für die Ausführung. Das deckt sich auch mit den Ausführungen im Infla Band Nr. 12 von Herrn Oechsner (siehe Anhang), ich kam nur mit den 240 Mk ins Stolpern. Ich dachte nicht dran, das es ja ein durch 5 teilbarer betrag sein muss.

Besten Dank.

Grüße
Marcel


 
dr31157 Am: 23.06.2020 17:27:13 Gelesen: 3581# 164 @  
Hallo zusammen,

ich habe hier 2 Nachnahmebelege mit unterschiedlichen Frankaturen. Beide stammen aus derselben Tarifperiode. Die Nachnahmevorzeigegebühr betrug 20 Pf. Warum wurde hier einmal das Porto für Drucksachen = 3 Pf. und einmal für Postkarten = 8 Pf. vom Finanzamt verklebt?




Wer kann mit das erklären, welche Portoart war normal?

Viele Grüße
Detlef
 
dr31157 Am: 24.06.2020 08:59:49 Gelesen: 3526# 165 @  
@ dr31157 [#164]

Hallo zusammen,

kann mir keiner der Experten erklären, welche der beiden Portovarianten in dieser Tarifperiode die richtige Frankatur war?

Wäre für meine Beschreibung des Beleges wichtig.

Viele Grüße
Detlef
 
Regis Am: 24.06.2020 11:53:43 Gelesen: 3507# 166 @  
@ dr31157 [#164]

Beide Nachnahmen sind frankiert mit 20 PF Vorzeigegebühr. Die erste gelaufen als Drucksache zu 3 PF, die zweite frankiert als Postkarte 8 PF. Beide Möglichkeiten sind korrekt.

Gruß Regis
 
dr31157 Am: 24.06.2020 12:44:00 Gelesen: 3499# 167 @  
@ Regis [#166]

Hallo Regis,

inwiefern war das korrekt? Die beiden Nachnahmekarten kommen von der gleichen Dienststelle. Der Einkommensteuereinzug war ja kein Einzelfall für die Behörde. Vom Sachverhalt kein großer Unterschied.

Aber, befindet sich nicht auf der Rückseite für eine Druckache bereits zu viel handgeschriebener Text? Mußte das nicht von der Post moniert werden? Dann wäre ja die andere Nachnahmekarte als Postkarte überfrankiert gewesen.

Aber zu Nachnahmen habe ich leider in meiner Literatur nichts zu diesem Thema gefunden.

Viele Grüße
Detlef
 
Regis Am: 24.06.2020 16:01:55 Gelesen: 3477# 168 @  
@ dr31157 [#167]

Solche Formulare fallen an sich unter Drucksache. Da der Empfänger alle Gebühren bezahlen musste (einschließlich Postgebühren) hätte er sich über 5 Pfennig beschweren können. Aber wer streitet um 5 PF mit dem Finanzamt ? Mit korrekt meine ich - zulässig - da der Grad der Ressourcenverschwendung gering ist.

Mit bestem Gruß Regis
 
dr31157 Am: 24.06.2020 16:27:41 Gelesen: 3475# 169 @  
@ Regis [#168]

Vielen Dank für die Info.

Viele Grüße
Detlef
 
dr31157 Am: 05.07.2020 17:19:12 Gelesen: 3295# 170 @  
Hallo zusammen!

Bestimmung des Postauftrages



Mit was wurde hier die Post beauftragt? Was hat es mit dem Einschreibzettel auf sich? Einschreibgebühr wurde wohl nicht berechnet?

Verklebt wurden 62 Pf. Nach meinen Unterlagen dürfte es sich hier um 12 Pf. = Briefporto u. 50 Pf. für den Postauftrag handeln. Für das Einschreiben bleibt nichts über? Blauer Vermerk 27/30?

Ich bitte die Sammler von Postsachen mir den Sachverhalt und die Gebührenberechnung genau erklären?

Viele Grüße
Detlef
 
inflamicha Am: 06.07.2020 10:06:27 Gelesen: 3243# 171 @  
Hallo Detlef,

mit einem Postauftrag wurde die Post mit der Einziehung von Geldforderungen (z.B. fällige Wechsel) beauftragt. Die Gebühr hierfür war eine sogenannte zusammengesetzte Gebühr aus Einschreibgebühr (deshalb der R-Zettel) und einer Vorzeigegebühr, bei Deinem Beleg also 12 Pf. Briefporto und 50 Pf. für den Postauftrag aus 30 Pf. Einschreibgebühr und 20 Pf. Vorzeigegebühr = 62 Pf. Gesamtgebühren.

Gruß Michael
 
dr31157 Am: 06.07.2020 15:40:39 Gelesen: 3210# 172 @  
@ inflamicha [#171]

Hallo Michael,

vielen Dank für die Info.

Gruß
Detlef
 
dr31157 Am: 11.07.2020 22:11:37 Gelesen: 3059# 173 @  
Hallo zusammen,

ich habe hier ein Brief, wo ich gern wüsste, wer den violetten Stempel "Fee CLaimed by Office of First Adress" abgeschlagen hat und was er bedeutet.

Google übersetzt: Gebühr vom Büro der ersten Adresse geltend gemacht

Der Brief wurde doch portogerecht frankiert. Was wurde da noch geltend gemacht?



Kann mir bitte jemand weiterhelfen?

Gruß Detlef
 
dr31157 Am: 14.07.2020 16:22:15 Gelesen: 2975# 174 @  
Deutsches Reich: Drucksachen

Hallo zusammmen,

ich habe hier wahrscheinlich eine ungekennzeichnete Drucksache vom 25.10.1938 innerorts Karlsruhe.



Der offene Brief des Briefmarkensammlervereins wurde mit 6 Pf. frankiert und von der Post nicht beanstandet. Ich finde hierzu keinen passenden Gebührentarif im Orts- u. Fernverkehr. Gab es einen ermäßigten Tarif, bzw. Unterlagen für Ortsdrucksachen. Ich konnte nichts finden. Da der Brief offen ist, sehe ich nur die Gebühr 6 Pf. für eine Postkarte (im offenen Umschlag) im Fernverkehr.

Kann mir bitte jemand die Handhabung um 1938 erklären?

Gruß Detlef
 
2huhu Am: 14.07.2020 20:48:10 Gelesen: 2942# 175 @  
@ dr31157 [#174]

Hallo Detlef,

seit dem 01.07.1906 wurde im Deutschen Reich bei Drucksachen nicht mehr zwischen Orts- und Inlandsverkehr unterschieden. Es galt auch im Ortsverkehr der Inlandstarif. 1938 kostete eine Inlandsdrucksache 21 - 50 Gramm 4 Pfennig; deine Sendung ist also um 2 Pfennig überfrankiert. Überfrankaturen werden von der Post nicht beanstandet.

Eine Kennzeichnung als "Drucksache" wurde empfohlen ist aber nicht zwingend notwendig. Eine Drucksache durfte in Kartenform oder als nicht verschlossenen Umschlag verschickt werden; dein offener Umschlag ist also regelkonform.

Grüßle

Holger
 
2huhu Am: 14.07.2020 20:55:51 Gelesen: 2936# 176 @  
@ dr31157 [#173]

Hallo Detlef,

ich interpretiere den Stempel so:

"Eilzustellungsgebühr wurde vom Absender bezahlt".

Grüßle

Holger
 
dr31157 Am: 14.07.2020 21:11:09 Gelesen: 2933# 177 @  
@ 2huhu [#175]

Hallo Holger,

vielen Dank für die Info.

Gruß Detlef
 
dr31157 Am: 16.07.2020 20:07:02 Gelesen: 2806# 178 @  
Hallo Zusammen,

ich habe hier einen Luftpostbrief vom 07.06.1939 von Leizig auf dem Seeweg und ab New York nach San Franzisco auf dem Luftweg befördert. Die Briefrückseite ist blank.



Der Brief wurde mit 45 Pf. frankiert. Davon dürften auf das Porto 25 Pf entfallen. Bleiben für den Luftpostzuschlag noch 20 Pf. über. Nach meinen Unterlagen betrug ab 1931 der Luftpostzuschlag von New York in die USA je 10 g = 25 Pf.?

Ist der Brief korrekt oder unterfrankiert. Einen auf 20 Pf. passenden Zuschlag konnte ich nicht finden.

Kann mir bitte jemand weiterhelfen?

Gruß Detlef
 
ChristianSperber Am: 18.07.2020 02:27:32 Gelesen: 2678# 179 @  
@ dr31157 [#178]

Hallo Detlef,

leider unterschlägt das Postgebührenhandbuch von Michel die Luftpostzuschläge ab 1931.

Nach [1] betrug der Zuschlag für Deinen Beleg 10Pf je 5 g.

Gruß

Christian

[1] Schwarzer: Die Luftpostgebühren für deutsche Briefsendungen nach dem Ausland (1926-1945). Osnabrück, 1989
 
dr31157 Am: 18.07.2020 08:41:54 Gelesen: 2655# 180 @  
@ ChristianSperber [#179]

Hallo Christian,

vielen Dank für die Information.

Gruß Detlef
 
Eggflue Am: 21.08.2020 09:05:05 Gelesen: 1292# 181 @  
Postpaketadresse von Leipzig nach Arlesheim (CH)

Hallo Freunde,

10.4.1905 Postpaketadresse von Leipzig nach Arlesheim, Transportgut 1 Kiste zu 3.5.Kg. Eingeschrieben ist mit 80 Pfennig frankiert. kann mir jemand mit dem Tarif behilflich sein ?

Was ich weiss ist die Einschreibegebühr 20 Pf. 1.1.1875 - 30.9.1919.

Viele Grüsse


 
Lars Boettger Am: 21.08.2020 09:33:50 Gelesen: 1284# 182 @  
@ Eggflue [#181]

Das ist eine normale Paketkarte ohne Zusatzleistungen wie Wertpaket oder Nachnahme. Bei Zusatzleistungen ist das immer vermerkt. Kein Vermerk - keine Zusatzleistung. Die 80 Pfennig war der UPU-Tarif des Deutschen Reiches für Pakete ins Ausland bis 5 Kilogramm.

Beste Grüße!

Lars
 
Eggflue Am: 21.08.2020 16:22:03 Gelesen: 1245# 183 @  
Hallo Lars,

besten Dank für die Antwort, kannst Du mir auch noch die Tarif Periode ab bis noch übermitteln, für die korrekte Beschriftung auf dem Albumblatt ?

Viele Grüsse
 
ligneN Am: 21.08.2020 18:24:31 Gelesen: 1217# 184 @  
@ dr31157 [#173]

Die Antwort findest Du im Beitrag #1917 hier:

https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=240306
 
Eggflue Am: 22.08.2020 17:04:06 Gelesen: 1154# 185 @  
Hallo ligneN,

Danke für die Antwort, bei deinem Link handelt es sich aber über Express Belege.

Viele Grüsse
Eggflue
 
Marcello Am: 23.08.2020 13:04:52 Gelesen: 1058# 186 @  
@ Eggflue [#185]

Hallo,

nach meinem Unterlagen zu den Pakettarifen von Wolf-Dieter Becker war die Portoperiode für Pakete in die Schweiz bis 5 Kg 01.09.1900-30.09.1919 mit dem Tarif 80 Pfg.

In dieser Portoperiode durften Pakete nur frankiert aufgegeben werden. Mit einer Paketkarte durften maximal drei Pakete versandt werden, Wert- und Nachnahmepakete extra.

Grüße
Marcel
 
Eggflue Am: 23.08.2020 15:21:06 Gelesen: 1040# 187 @  
Hallo Marcello,

besten Dank für die Übermittlung der Tarif Periode.

mit den besten Grüssen
Eggflue
 

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