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Thema: DDR Spezial: Unterscheidung von DDR Dienstmarken
Das Thema hat 33 Beiträge:
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Pete Am: 29.03.2009 16:11:39 Gelesen: 49655# 9 @  
@ Lumpus2000 [#8]

Ich habe im DDR-Universal-Katalog von 1986 (1. Auflage, Transpress-Verlag) im Kapitel 16 auf S. 601 zur Ausgabe Mi-Nr. 34A-41A (nach Lipsia Nr. 29A-36A) folgende Information gefunden:

"33 [30Pf] und 36 [70 Pf] auf Bedarfs-Briefsendungen gesucht; meist auf Paketkarten. Aufgebraucht und nachverwendet in Riesa im Innendienst auf Paketkarten, bekannt vom 21. und 22.9.1960. StF [Stempelfälschung], auch auf Brief bekannt.

35 [50Pf] echt gest[empelt] und auf Brief selten (3 Briefe bekannt), 29A [5Pf] bis 36A [70Pf] mit Gefälligkeitsentwertungen bekannt (Buch-Export)"


1986 bewertete dieser Katalog die Mi-Nrn. 38; 40 und 41 für eine Entwertung mit Bedarfsstempel mit "-,-". Für die Ausgabe zu 50Pf auf Brief (Einzel-, Mehrfach- bzw. Mischfrankatur) galt die gleiche Notierung "-,-".

Gruß
Pete
 
Stempelwolf Am: 04.04.2009 22:29:42 Gelesen: 49593# 10 @  
@ Lumpus2000 [#8]

Hallo Swen,

was verbirgt sich hinter MMV?

Beste Grüße
Wolfgang
 
Lumpus2000 Am: 11.04.2009 16:11:52 Gelesen: 49541# 11 @  
Halli Hallo,

@ Pete

Vielen Dank für die Erläuterungen. :-)

@ Wolfgang

Ich glaube die kürzen sich doch nur MM ab (war immer der Meinung MMV). Hat auch mehrere eBay-Namen, zwei z.B. hier:

http://stores.ebay.de/MM-Fachversand-GmbH_W0QQssPageNameZstrkQ3amefsxQ3asstQQtZkm
http://myworld.ebay.de/sammelspass&ssPageName=STRK:MEFSX:SELLERID

Viele Grüße und noch ein sonniges langes Osterwochenende
Swen
 
Gorai Am: 14.04.2009 14:53:10 Gelesen: 49506# 12 @  
Hallo und guten Tag,

ich habe als blutiger Anfänger gesehen, dass sich hier echte Fachleute tummeln.

Es würde mich freuen, wenn mir einer sagen kann, was die Dienstmarke 5 ungestempelt (Hammer und Zirkel, Zirkelbogen rechts) etwa wert sein kann.

Für jeden Tipp danke ich euch schon vorab.

Gruß
Gorai


 
Pete Am: 14.04.2009 18:44:26 Gelesen: 49487# 13 @  
@ Gorai [#12]

Bei deiner Marke handelt es sich um die Mi-Nr. 34B, Katalogwert nach Michel-Spezial 2003 0,80 Euro für eine einwandfreie und postfrische Erhaltung. Der Katalogwert 2008 dürfte sich kaum geändert haben, da die Marke in großer Stückzahl (bogenweise) auf dem Markt und damit häufig zu finden ist.

Die Zirkelkopfzeichnung trifft auch auf die Mi-Nrn. 29yII (Wasserzeichen 2) und 34A (Wasserzeichen 3) zu, allerdings mit einer anderen Zähnung (K 13 : 12 1/2 -> 13 vollständige Zähnungslöcher waagerecht). Die Mi-Nr. 34B weist wie in deinem Fall die Zähnung K 14 (14 vollständige Zähnungslöcher waagerecht) auf.

Gruß
Pete
 
Gorai Am: 15.04.2009 21:56:24 Gelesen: 49460# 14 @  
Hallo Pete,

vielen Dank für deine Info.

Ich weiß nicht was ich mit meinen Briefmarken machen soll, ich habe so viele, z.B. Franko-Briefmarken, Jugoslawien, Deutsches Reich, Wohlfahrtsmarken und und und. Ich denke mein Sammelsurium an die Tausend.

Dank vielmals und Gruß

Rainer (Gorai)
 
Pete Am: 07.03.2011 21:43:08 Gelesen: 45581# 15 @  
Auf der Suche nach informationen bzw. Abbildungen stieß ich bei ebay bzw. bei Felzmann Düsseldorf auf die nachfolgenden Auktionen. Dort wird jeweils ein Beleg, frankiert mit der seltenen (und allgemein sehr teuren) Mi-Nr. 40yA, angeboten. Zwei der Stücke weisen einen Kurzbefund des Prüfers Paul BPP auf, wonach auf Anweisung des DIA (= Deutscher Innen- und Außenhandel?) für den Briefmarkenexport gelaufenen Belege produziert wurden (= Gefälligkeitsentwertung und keine Bedarfsverwendung!).

Die angebotenen Belege weisen jeweils eine Mischfrankatur der Mi-Nr. 40 yA und eines 20 Pf-Wertes auf und sind an "Deutscher Buch-Export und Import GmbH Kontaktstelle" in der Mauerstr. 77, Berlin W8 adressiert. Absender ebenfalls "Deutscher Buch-Export und Import GmbH" aus Leipzig.

Die Marken wurden vom Postamt Leipzig C13 mittels Handstempel (Unterscheidungsbuchstabe hh) am 30.03.1960 um 21 Uhr entwertet. Bei den drei Belegen ist die Nummerierung des Einschreibezettels auffällig: Nr. 0111; 0161 und 0586 von Leipzig C13 (ap L2). Demnach könnte es mehrere 100 Exemplare dieser Belege gegeben haben. Anscheinend waren gebrauchte Exemplare der Mi-Nr. 40y A bereits kurz vor Ende der Gültigkeit dieser Dienstmarke (30.04.1960 bzw. Duldung bis 07.06.1960) selten? Weiß jemand mehr?

Einschreiben Nr. 0111:



http://www.felzmann.de/de/katalog-auktion-132/briefmarken-dienstmarken-einzellose-24604/los-283630.html?iCatalogId=132&iCategoryId=24604&iLotId=283630&sLotState=single&iLotId=283630&sLotState=single&sSearchLink=YToxOntzOjEwOiJpQ2F0YWxvZ0lkIjtzOjM6IjEzMiI7fQ==

Einschreiben Nr. 0161: [...]

Einschreiben Nr. 0586: [...]

Im Beitrag [#9] wird auf den DDR-Universal-Katalog von 1986 (1. Auflage, Transpress-Verlag) im Kapitel 16 auf S. 601 zur Ausgabe Mi-Nr. 34A-41A (nach Lipsia Nr. 29A-36A) verwiesen:

"... 35 [50Pf] echt gest[empelt] und auf Brief selten (3 Briefe bekannt), 29A [5Pf] bis 36A [70Pf] mit Gefälligkeitsentwertungen bekannt ( Buch-Export)"
-> Hierbei dürfte es sich um Exemplare für den Buch-Export handeln.

Gruß
Pete

[...] Inaktive Links redaktionell entfernt]
 
Pete Am: 31.01.2012 18:22:56 Gelesen: 41697# 16 @  
@ Pete [#15]

In der aktuellen Ausgabe der "Philatelie" (Februar 2012, Heft 416) wird auf den Seiten 32-34 ein interessanter Artikel zur Dienstmarke Mi-Nr. 40yA gebracht und auf das demnächst erscheinende Buch "Die Dienstmarken der DDR - Handbuch und Spezialkatalog" von Henry Biebaß und Jörg Schönherr verwiesen. Der Autor des Artikels, Herr Biebaß, erläutert zusammenfassend die bisher bekannten gestempelten und als echt geprüften Stücke. Bisher sind 44 gestempelte Briefmarken der Mi-Nr. 40yA registriert, teils lose bzw. Briefstück oder Brief. Die Verwendung dieser Ausgabe ist bisher bei fünf Postämtern, verteilt auf zwei große Städte der ehemaligen DDR nachgewiesen.

Die angebotenen Belege weisen jeweils eine Mischfrankatur der Mi-Nr. 40 yA und eines 20 Pf-Wertes auf und sind an "Deutscher Buch-Export und Import GmbH Kontaktstelle" in der Mauerstr. 77, Berlin W8 adressiert. Absender ebenfalls "Deutscher Buch-Export und Import GmbH" aus Leipzig.

Hierbei handelt es sich tatsächlich um Belege, welche für den Sammlermarkt im westlichen Ausland produziert wurden. Der Autor des Artikels bildet ein Exemplar mit der Einschreibenummer "0008" ab und kommt aufgrund vorliegender Nummern zu dem Ergebnis, dass die Auflage dieser Produktion bei 500-600 Stück gelegen haben dürfte. Die Katalogwerte im Michel für bedarfsgestempelte Marken bzw. Belege gelten nicht für diese Sammlerbelege.

Interessant ist auch, dass dem Artikel nach der im Michel katalogisierte Neudruck zu 50Pf nicht exisitiert. Als die Neudrucke der heutigen Mi-Nr. 34A-41A im Jahr 1958 im staatlichen Auftrag produziert wurden, existierte die hier relevante Nr. 40yA (50Pf) noch nicht.

Die für den Sammlermarkt hergestellten Gefälligkeitsentwertungen auf Originalmarken sind ebenfalls nicht häufig zu finden und im Artikel wird auf die Seltenheit von gefälligkeitsentwerteten Vierblocks hingewiesen. Meines Erachtens nach könnte man den Katalogwert für den angeblich existenten Neudruck durchaus für gefälligkeitsentwertete Stücke ansetzen.

Gruß
Pete
 
Pete Am: 28.11.2015 17:11:02 Gelesen: 28399# 17 @  
@ Pete [#15] und [#16]

Eine liebe nichtbriefmarkensammelnde gute Bekannte rettete vor einiger Zeit eine Briefmarkenansammlung vor dem Altpapier, verbrachte Wochen mit der Sortierung anhand eines Kataloges und zeigte mir diese Ende Oktober. Die mittlerweile gewordene Sammlung weist einen teilweise soliden Querschnitt der gängigen deutschen Hauptgebiete nach 1945 auf. Zum Schluss wurden einige wenige Belege gezeigt, darin u.a. das nachfolgende Stück enthalten.

Wie in den Beiträgen [#15] und [#16] dargestellt, kommen Briefattrappen vor, welche mit der Mi-Nr. 40 beklebt wurden.



Sendung vom 30.03.1960, Leipzig C13, Unterscheidungsbuchstabe aa, Einschreibezettel mit der Nummer 0046



Der Beleg ist als Gefälligkeitsentwertung (schraffierter Kreis) signiert Weigelt BPP.

In den älteren Katalogen (Michel Deutschland-Spezial Band 2) wird diese Briefattrappe nicht aufgeführt. Im aktuellen Katalog (2015) erfolgt eine Bewertung mit 100 Micheleuro für den Beleg.

Gruß
Pete
 
bendenn Am: 13.01.2019 18:09:54 Gelesen: 8402# 18 @  
Hallo zusammen,

habe ein paar von den DDR Dienstmarken ausgegraben.
Kann mir bitte jemand sagen, ob ein Glückstreffer dabei ist?
Ich habe arge Probleme bei der Unterscheidung.










Besten Dank,
Mit freundlichen Grüßen
Ben
 
Pete Am: 13.01.2019 19:13:14 Gelesen: 8368# 19 @  
@ bendenn [#18]

Willkommen im Forum!

Bitte die Marken als Scan (und nicht als Foto) digitalisieren. Bei einem Foto spiegelt das Blitzlicht so in der Aufnahme ;-)

Foto 1 und 2: auf dem ersten Blick handelt es sich hier - den Stempeln nach - allesamt um Nach- und Neudrucke.

Foto 3: Reihe 1 sowie Reihe 2 (1.; 3.; 5. und 6. Marke) ebenfalls Nach- und Neudrucke. Reihe 2 (2. und 4. Marke) sehen nach Bedarfsstempeln aus.

Für weitere Details sind die Fotos zu unscharf bzw. der Einsteckstreifen "behindert" die Sicht.

Gruß
Pete
 
bendenn Am: 13.01.2019 19:52:37 Gelesen: 8345# 20 @  
Hallo Pete,

danke für die Hilfe.
Hier ein Bild vom Scanner, geht das so mit den Einsteck-streifen?



Nach und Neudrucke klingt nicht nach einem Schatz :)

Was sagst du zur letzten Reihe, die ohne Stempel?

Gruß Ben
 
Pete Am: 13.01.2019 20:34:56 Gelesen: 8318# 21 @  
@ bendenn [#20]

Hier ein Bild vom Scanner, geht das so mit den Einsteck-streifen?

Nach und Neudrucke klingt nicht nach einem Schatz :)


Leider hilft es nicht weiter (Bild zu klein bzw. zuviele Marken in einem Bild).

Du kannst allerdings selbst einmal schauen:

- Marken ohne senkrechte Linien im Bildhintergrund (links und rechts vom Hammer) + Zirkelbogen links = ex Mi-Nr. 1-17
- Marken mit senkrechten Linien im Bildhintergrund + Zirkelbogen rechts = ab Mi-Nr. 18 (ohne Mi-Nr. 28)
- Marken mit senkrechten Linien im Bildhintergrund + Zirkelbogen lins = Mi-Nr. 28 (20 Pf.)

Damit solltest du einen Großteil der Nach- und Neudrucke zuordnen können. Nach- und Neudrucke weisen rückseitig generell keine Gummierung auf.

Die Nach- und Neudrucke wurden in der DDR in den Jahren 1957/58 für Sammelzwecke produziert und hauptsächlich gen Westen gegen Devisen exportiert. Die Auflage dieser Marken ist sehr hoch und das Interesse mittlerweile allgemein eher niedrig.

Die ungebrauchten DDR Dienst müssten einmal auf einer separaten Steckkarte (Farbe schwarz) vorder- und rückseitig gescannt werden. Bei den Dienstmarken existieren verschiedene Zeichnungs- und Wasserzeichenunterschiede, dito zwei unterschiedliche Zähnungen. Vieles ist allerdings davon auch recht häufig zu finden.

Gruß
Pete
 
bendenn Am: 13.01.2019 21:37:39 Gelesen: 8292# 22 @  
Okay, also sortiert sind die Briefmarken nach Zirkel links auf einer Seite und Zirkel rechts auf der anderen Albenseite.

Nun schaue ich, ob eine Gummierung zu sehen ist, so kann ich die Nach- und Neudrucke von den Originalen unterscheiden.

Bedarfsstempel bedeutet Original und mit der Post verschickt worden richtig?

Wo genau kann ich anhand der z.B. Mi-Nr. 1-17 den Wert ermitteln? Gibt es da einen Online Katalog?

Eine schwarze Steckkarte besitze ich nicht.

Geht es vielleicht auch so mit einem Stück schwarzer Pappe?





Vielen Dank

Gruß Ben
 
Pete Am: 14.01.2019 22:27:18 Gelesen: 8168# 23 @  
@ bendenn [#22]

Bedarfsstempel bedeutet Original und mit der Post verschickt worden richtig?

Im Regelfall ja.

Geht es vielleicht auch so mit einem Stück schwarzer Pappe?

So wie es aussieht, handelt es sich bei den ungestempelten Briefmarken um Exemplare aus der letzten Ausgabe (Mi-Nr. 34-41). Der Wert ist nicht sehr hoch, da viel in Sammlerhand gelangt. Man kann von verschiedenen Hauptnummern dieses Satzes auch heute noch ohne größeren Aufwand ganze Schalterbögen (= 100 Marken pro Bogen) erwerben. Die Marken wirken auf mich, als ob rückseitig die Gummierung fehlt (Wert demnach gegen 0).

Der Link aus Beitrag [#1] war jahrelang eine gute Übersicht und Sortierhilfe, leider seit einiger Zeit inaktiv. Über wayback lassen sich zumindest noch die Beschreibungen (ohne Bilder) finden [1].

Gruß
Pete

[1] https://web.archive.org/web/20130128101924/http://home.arcor.de/lu/lumpus2000/Briefmarken/ddrbesonderheiten/diensta.htm
 
bendenn Am: 15.01.2019 01:56:29 Gelesen: 8138# 24 @  
@ Pete

Schade, dass die schöne Erklärung von wayback nicht hier im Forum gelandet ist.

Für mich fühlt es sich so an, wenn ich mit dem Finger rüber gehe, als hätten die 10 Pf und die 70 Pf eine Gummierung auf der Rückseite, irgendwie klebrig.

Das wären bei den umgedrehten die zweite und die letzte Marke von links, sind auch ein bisschen dunkler von der Farbe.

Ist für dich da ein Wasserzeichen zu sehen?

Gruß Ben
 
Pete Am: 15.01.2019 19:31:47 Gelesen: 8008# 25 @  
@ bendenn [#24]

Für mich fühlt es sich so an, wenn ich mit dem Finger rüber gehe, als hätten die 10 Pf und die 70 Pf eine Gummierung auf der Rückseite, irgendwie klebrig.

Das wären bei den umgedrehten die zweite und die letzte Marke von links, sind auch ein bisschen dunkler von der Farbe.


Bitte generell ungebrauchte Briefmarken, welche eine Gummierung aufweisen, nicht mit den Fingern anfassen. ;-)

Die Ausgaben zu 10 Pf. und 70 Pf. weisen das Wasserzeichen 3 (DDR Kreuzblüten) auf.

Du kannst dir auch einmal den Zirkelkopf auf den ungebrauchten Marken und den Nach- und Neudrucken mit liniertem Hintergrund (Buchdruckausgabe) ansehen. Bei der Mi-Nr. 34-41 ist die Linienführung des Außenkreises links oben unterbrochen.

Aus dem Satz Mi-Nr. 34-41 dürfte am ehesten die Ausgabe zu 50 Pf. (Mi-Nr. 40) gestempelt finanziell von Interesse sein. Postfrisch ist sehr häufig und Massenware. Die Gefälligkeitsentwertungen für Sammelzwecke (mit rückseitiger Gummierung) sind bei dieser Ausgabe bereits nicht sehr häufig, echte Bedarfsstempelentwertungen (entsprechend von fachkundigen Prüfern als solche identifiziert) landen vom Katalogwert her im vierstelligen Bereich. Bei den meisten vorkommenden Stempeln auf dieser Marke (ungeprüft) handelt es sich um Stempelfälschungen (siehe auch Beitrag [#3]). Es existieren von der der 50 Pf. keine Nach- und Neudrucke, da als Original erst 1960 kurz vor Gültigkeitsende dieser Dienstmarken verausgabt, gut zwei Jahre nach dem Druck der Nach- und Neudrucke.

Gruß
Pete
 
Graf Zack Am: 15.01.2019 19:57:01 Gelesen: 7994# 26 @  
@ bendenn [#22]

Die Dienstmarken der DDR sind schon eine spannende Sache. Mit den Marken aus deinem Beitrag solltest du dich aber nicht zu lange aufhalten. Die sind nämlich leider defekt. Die kannst du als Beispiel nehmen, wie diese Marken nicht aussehen sollen.

Gruß
Graf Zack
 
bendenn Am: 16.01.2019 01:46:19 Gelesen: 7941# 27 @  
@ Pete

Habe mir gerade beide MI-Nr. 40 zu 50 Pf. angeschaut sind auch etwas dunkler von der Rückseite, haben aber keine Gummierung.

@ Graf Zack

Ja spannend und irgendwie verwirrend Komplex in ihren Variationen. ;) Naja die Hoffnung stirbt zuletzt, aber leider kein Schatz dabei. :(

Danke Euch.

Gruß
Ben
 
bendenn Am: 22.01.2019 13:56:01 Gelesen: 7585# 28 @  
Hallo zusammen,

ich bekomme in den nächsten Wochen sehr viele Briefmarkenalben. Im ersten Karton habe ich wieder ein paar von den Dienstmarken gefunden. Dieses Mal mit Gummierung, ohne Stempel und mit 13 und 14 Zahnlöcher.

@ Pete

Magst du da auch mal ein Blick rauf werfen?







Gruß
Ben
 
bendenn Am: 26.01.2019 11:58:39 Gelesen: 7329# 29 @  
@ Pete [#25]

Könnte das hier eine mit Wasserzeichen XI sein?

Ist soviel ich sehe ein Buchdruck, 13 Zahnloch, gefasertes Papier, offener Zirkel-Kreis.

Gruß Ben


 
Pete Am: 26.01.2019 13:45:10 Gelesen: 7303# 30 @  
@ bendenn [#29]

Könnte das hier eine mit Wasserzeichen XI sein?

Anhand des Scans ist das Wasserzeichen 3 (DDR Kreuzblüten), d.h. konkret die Kreuzblüte selbst, ersichtlich. Wenn das Wasserzeichen 2 (egal ob Variante X I oder X II) vorhanden wäre, müsste man u.a. ein Posthorn und parallel verlaufend den Schriftzug "DDR" erkennen können.

Die Zirkelkopftype II (offener Zirkelkopf) in Kombination mit dem gefaserten Papier und dem Wasserzeichen 2 ist für die Mi-Nr. 29-33 deshalb preislich so hoch im Katalog bewertet, weil diese Briefmarken in postfrischer Erhaltung sehr selten sind. In undurchsuchten Posten Massenware hatte ich in den vergangenen Jahren bisher erst zwei Exemplare der 10 Pf. (dort dann auch mit Gummierungssschäden) finden können und die Anzahl insgesamt durchgesehener Stücke dürfte vierstellig gewesen sein. In gestempelter Erhaltung kann man bei der Mi-Nr. 29-33 fündig werden.

Üblicherweise handelt es sich bei ungebrauchten Exemplaren mit offenem Zirkelkopf auf gefasteren Papier um das Wasserzeichen 3 (DDR Kreuzblüten), d.h. die Mi-Nrn. 34A-41A bzw. 34B-37B. Von dieser Ausgabe sind sehr große Restbestände in ungebrauchter Erhaltung auf dem Sammlermarkt vorhanden.

Grundsätzlich kannst du anhand anderer, dir vorliegender DDR-Briefmarken aus den 1950er Jahren (ca. 1952-1956) nachsehen, ob du Exemplare findest, welche zweifelsfrei das Wasserzeichen 2 (DDR Posthorn) aufweisen und dir diese zum Kennenlernen des Wasserzeichens (und der Papiere) anschauen. ;-)

Gruß
Pete
 
bendenn Am: 26.01.2019 14:50:17 Gelesen: 7286# 31 @  
Danke für die ausführliche Erklärung.

Jetzt endlich sehe ich die Kreuzblüte, sieht ein bisschen aus wie ein Kleeblatt in der Mitte.

Gruß Ben
 
Pete Am: 12.02.2019 20:18:07 Gelesen: 6641# 32 @  
@ bendenn [#24]

Schade, dass die schöne Erklärung von wayback nicht hier im Forum gelandet ist.

Eben an anderer Stelle gesehen, dass wayback eine Kurzfassung von Lumpus2000 als pdf-Datei archiviert hat [1].

Gruß
Pete

[1] https://web.archive.org/web/20151223173653/http://lumpus2000.piranho.de/Dienstmarken-Navigator-2011.pdf
 
Lumpus2000 Am: 31.10.2019 11:06:54 Gelesen: 476# 33 @  
Hallo in die Runde,

meine Briefmarkenseite ist nun auf eigenem Server:

https://ddr-marken.de/dienstmarken-a/

Dort sollte die Seite so schnell nicht wieder verschwinden. :-) Beim alten Hoster wurde zuerst Werbung eingeblendet und dann sollte ich den Traffik gesondert bezahlen da zu viele Besucher pro Tag da waren.

Viele Grüße
Swen
 

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