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Thema: Motiv Eisenbahnen
Das Thema hat 4055 Beiträge:
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Seku Am: 23.12.2025 06:50:41 Gelesen: 18322# 4031 @  
Aus Ungarn kommt folgende Karte.



Sie wünscht uns Kellemes Karácsonyi Ünnepeket, dem ich mich anschließe mit Fröhliche Weihnacht

Günther
 
becker04 Am: 27.12.2025 11:42:28 Gelesen: 14918# 4032 @  
@ merkuria [#371]

Hallo,

das Motiv "Dampflok auf der Gefängnisbrücke in Guatemala-Stadt" gab es in einer anderen Form vor über 10 Jahren hier schon mal zu sehen. Von mir heute eine Marke von 1926, 1929 als Flugpostmarke Mi-Nr. 4 mit der neuen Währung überdruckt und 1935 auf einem LP-Brief nach Deutschland benutzt.



MfG
Klaus
 
skribent Am: 27.12.2025 19:45:03 Gelesen: 14551# 4033 @  
Guten Abend,

um den Satz von Usbekistan zu komplettieren, hier das PWZ mit der Mi.-Nr.: 188.



Abgebildet ist eine Dampflokomotive vom Typ FD20, die in der Zeit von 1931 bis 1941 in einer Stückzahl von ca. 2.000 Maschinen in den sowjetischen Woroschilowgrad-Werken gebaut wurde. Sie hatte ein Fahrwerk mit der Achsfolge 1'D2'-h2 für die Spurweite 1.524 mm. Ihre Läge über Puffer betrug 15,98 m, ihr Reibungsgewicht betrug 100,7 Mp., ihr Betriebsgewicht 134,4 Mp und sie fuhr eine Höchstgeschwindigkeit von 115 km/h.

Der Prototyp (FD20.01) dieser für den Güterzugdienst konzipierten Baureihe enstand 1931 in einer Rekordzeit von 170 Tagen. Die Baureihenbezeichnung FD erfolgte auf Beschluss der Werktätigen des Woroschilowgrader Werkes zu Ehren von Felix Dserschinski. Die nachgestellte Ziffer 20 sagt etwas über die zulässige Achslast von 20 Tonnen je Achse aus.

In den Kriegsjahren 1943/44 wurden 85 Maschinen auf die Achsfolge 1'E2' umgebaut und somit die Achslast auf 18 Tonnen vermindert, damit die Maschinen auch auf Strecken mit weniger gutem Unterbau eingesetzt werden konnten. Nach dem Krieg wurden die Umbauten wieder rückgängig gemacht. Lt. vorliegenden Unterlagen sollen noch 20 Maschinen in der Russ. Föderation existieren, abgestellt als Museums- und Schau-Objekte.

Einen angenehmen Tagesausklang wünscht
Franz.
 
Seku Am: 28.12.2025 19:26:43 Gelesen: 13727# 4034 @  
Kirgisistan 2024: Kirgisische Expresspost : Lokomotiven der Baureihen PEU1, TEM2, 2TE10W und TE33A. [1] bis [4]





Die Maxi-Karten erschienen in einer Auflage von nur 400 Stück.

Die erste gezeigte Lokomotive ist eine elektrische Schmalspurlokomotive. Die drei anderen sind Diesel-Breitspurlokomotiven. Während die drei ersten aus der ehemaligen Sowjetunion stammen, ist die letzte ein Neubau aus Kasachstan.

Ich wünsche einen schönen Wochenanfang

Günther

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetische_Baureihe_%D0%9F%D0%AD%D0%A31
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/S%C5%BDD-Baureihe_%D0%A2%D0%AD%D0%9C2
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/S%C5%BDD-Baureihe_2%D0%A2%D0%AD10%D0%92
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/KTZ-Baureihe_%D0%A2%D0%AD33%D0%90
 
skribent Am: 28.12.2025 19:51:36 Gelesen: 13715# 4035 @  
Guten Abend,

heute ist das usbekische PWZ mit der Mi.-Nr.: 189 dran!



Abgebildet ist eine Dampflokomotive der Baureihe SO 17. Von diesem Typ wurden in der Zeit von 1934 bis 1951 ca. 4.400 Maschinen gebaut.

Die Bezeichnung des Lokomotivtyps erfolgte nach den Anfangsbuchstaben von Sergei Ordzhonikidze, einem treuen Gefährten von Josef Stalin. Die nachgestellte Zahl 17 drückt den zulässigen Achsdruck aus.

Der Prototyp wurde 1934 von den Charkow-Lokomotivwerken gebaut. Sein Fahrwerk hatte die Achsfolge 1'E-h2 für die Spurweite 1.524 mm, seine Länge über Puffer betrug 12,48 m und er brachte ein Reibungsgewicht von 87,5 Mp und ein Betriebsgewicht von 97,8 Mp auf die Schienen. Es handelte sich um einen Güterzugtyp, der eine Höchstgeschwindigkeit von 75 km/h erreichte.

Über die 17 Jahre verteilt wurden die Maschinen in den Lokomotivbauwerken von Charkow, Brjansk, Lugansk, Krasnojarsk, Woroschilow und Ulan Ude gebaut. Innerhalb dieser großen Anzahl Loks gab es im Verlauf der Jahre auch sehr viele Modifikationen. Ab 1943 machte sich der Krieg bemerkbar und bei den Loks dieser Jahre wurde Material gespart, beispielsweise wurde der Kesseldruck erhöht, die Steuerung verändert, die Windleitbleche demontiert und die Kolben ohne Gegenstangen eingebaut - um nur einige Maßnahmen zu erwähnen.

Von diesen Maschinen befanden sich im Jahre 1992 noch ca. 100 Stück im Einsatz auf Nebenstrecken der SZD. Detaillierte Unterlagen aus der Föderation fehlen leider.

Tschüsschen - bis morgen!
Franz
 
Seku Am: 28.12.2025 21:45:04 Gelesen: 13620# 4036 @  
Kanada 2014: Ein Güterzug fotografiert 1985 im „Skihist Provincial Park“ in British Columbia am Ufer des Thompson River



Der Park liegt fast am Südufer im engen Flusstal des Thompson River, der sich hier tief in die Landschaft eingeschnitten hat. Entlang des Flusses verläuft die Eisenbahnstrecke der Canadian National Railway.

Mi.-Nr. 3152

Ich wünsche einen schönen Wochenbeginn

Günther
 
wajdz Am: 29.12.2025 00:51:53 Gelesen: 13490# 4037 @  
Kleinbogen diverse Lokomotiven

Umm al Qiwain MiNr 1210A – 1225A, 31.03.1973



... sammelwürdig ?

MfG Jürgen -wajdz-
 
Seku Am: 29.12.2025 06:25:52 Gelesen: 13302# 4038 @  
@ wajdz [#4037]

Zitat: ...sammelwürdig ?

Siehe zum Thema / zur Frage:

@ Wim Ehlers [#158]
@ skribent [#159]
@ Wim Ehlers [#160]
@ mohler [#196]

Was die Modellbahn-Lokomotiven betrifft: Bei einem Teil der Abbildungen sind sehr deutlich die Fleischmann-Kupplungen zu erkennen. Man könnte jetzt hergehen, und jede einzelne Baureihe identifizieren. Das erspare ich mir hier aber .

Genießt den Rest des Jahres und habt einen guten Rutsch

Günther
 
skribent Am: 29.12.2025 18:00:29 Gelesen: 12738# 4039 @  
Guten Abend,

heute das vorletzte PWZ mit der Mi.-Nr.: 191 aus dem Satz mit der Abbildung einer sowjetischen Lokomotive.



Abgebildet ist eine Elektrolokomotive aus der Baureihe VL22. 1941 wurden in die Lok Nr. VL22-178 versuchsweise 400 kW Motoren eingebaut und sie stellte damit den Prototyp der Reihe VL22m dar. Die Serienproduktion begann 1946 in den Kolomna-Werken. Ein Jahr später wurde die Produktion nach Novocherkassk verlegt. Bis 1958 entstanden 1.543 Neubauten der Vl22m und 32 Umbauten aus der alten Baureihe VL22.

Die Entstehung dieser zahlenmäßig großen Baureihe geht auf eine Serie von 8 Maschinen zurück, die als Reihe 1932 aus den USA für den Einsatz über den Surampass, einem Abschnitt auf der Transkaukaslinie, geliefert wurden. Eine geringen Anzahl ähnlicher Lokomotiven wurde 1938 als Reihe Ss im Lande nachgebaut und sie wurden später als Baureihe VL22 bezeichnet.

Das Fahrwerk der Maschine hatte die Achsfolge Co'Co' für die Spurweite 1.524 mm, die Maschine selbst war 16,39 m lang, hatte ein Betriebsgewicht von 132 Mp, erbrachte eine Leistung von 1.835 kW und je nach Getriebe erreichte sie eine Höchstgeschwindigkeit von 80 - 100 km/h. Die Loks wurden mit einer Vielfachsteuerung ausgerüstet und einige erhielten eine Rekuperationsbremse. Ausgelegt waren die Maschinen für den Betrieb mit 3.000 Volt Gleichstrom.

1992 befanden sich noch 860 Maschinen dieser Bauart im Einsatz. Vereinzelt sollen sich 1999 noch einige Loks auf Strecken im Kaukasus im Einsatz befunden haben.

'Nen schönen Abend wünscht
Franz.
 
Seku Am: 29.12.2025 20:09:56 Gelesen: 12644# 4040 @  
@ [#989]

Ein weiterer FDC zum Thema "100 Jahre Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn"



Die Marke zeigt die 485 017 der BLS Cargo, eine Lokomotive der Bombardier Traxx-Familie [1]

Mi.-Nr. 1953

Ich wünsche einen schönen Abend

Günther

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bombardier_Traxx
 
skribent Am: 30.12.2025 20:07:25 Gelesen: 11963# 4041 @  
Guten Abend,

mit der Vorstellung des PWZ mit der Mi.-Nr.: 192 ist der Satz der usbekischen Post mit den russisch/sowjetischen Maschinen komplett.



1956 erteilte die Sowjetische Staatsbahn dem Lokomotivbauwerk Kolomna den Auftrag, eine leistungsstarke Diesellokomotive mit der Achsfolge Co'Co' für den Reisezugdienst zu entwickeln. Außerdem sollte die Möglichkeit bestehen, die Lokomotiven auch in Doppeltraktion einzusetzen. Was dabei herauskam war die Versuchslokomotive TEP60-001. Bei der Konstruktion und Entwicklung dieser Bauart gingen die russischen Ingenieure völlig neue Wege. Das betraf in jeder Hinsicht die maschinelle Ausrüstung und außerdem war dieses der erste Lokomotivtyp in der Sowjet-Union, der für den Reisezugdienst in Serie gebaut wurde.

Die beiden Prototypen verließen 1960 zu Versuchsfahrten die Werkhallen der Kolomna Werke. Danach begann die Serienproduktion. Von 1961 bis 1965 entstanden 1.241 Maschinen mit den Betriebsnummern TEP60 0001-1242. Die Maschinenausrüstung bestand aus einem bei Kolomna entwickelten 16-Zylinder-2-Takt-Dieselmotor der Bauart 11D45, der zwei Stufen der Aufladung besaß und mit Abgasturbolader und Roots-Gebläse ausgerüstet war. Dieselmotor und Hauptgenerator waren in einem gemeinsamen Hilfsrahmen unter Zwischenschaltung von Gummielementen auf dem Lokomotivrahmen gelagert. Von ihm wurden die sechs Fahrmotoren mit Tatzlagerantrieb angetrieben. Die Kraftübertragung erfolgte dieselelektrisch und die Leistung betrug 2.200 kW. In 1992 befanden sich noch 888 Lokomotiven dieser Baurt im Einsatz.

Dem TEP60 folgte in der Zeit von 1966 bis 1987 die Doppelvariante 2TEP60. Da jede TEP60-Maschine an beiden Enden einen Fahrerstand besaß, konnte die Doppelvariante jederzeit getrennt und einzeln eingesetzt werden. Etwa 100 Maschinen vom Typ 2TEP60 wurden von den unabhängig gewordenen Baltischen Bahnen (Litauen, Estland und Lettland) übernommen. Noch in 2007 wurden verschiedentlich diese Maschinen in Einzel- und in Doppeltraktion gesehen. Die 2TEP60 war 38,50 m lang, hatte ein Betriebsgewicht von 148 Mp und er^reichte eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

Damit wäre der Satz der Usbekischen Post komplett!

Noch einen schönen Abend und morgen einen angenehmen Jahreswechsel wünscht allen
Franz.
 
Seku Am: 31.12.2025 07:39:01 Gelesen: 11639# 4042 @  
Allen Lesern dieser Seite wünsche ich zum Jahreswechsel allzeit ....



Die Ansicht stammt von der schmalspurigen Müglitztalbahn, die zwischen Januar 1935 und Dezember 1938 umgespurt wurde.

Günther
 
skribent Am: 04.01.2026 18:04:44 Gelesen: 9485# 4043 @  
Guten Abend,

am 2. Dezember 1991 verausgabte die Post von Grenada einen Kleinbogen mit 9 PWZ, der von einer Agentur gestaltet war. Der Ausgabeanlass war: Eisenbahnfahrzeuge verschiedener Bahngesellschaften.



Das PWZ ist bei Michel mit der Nr. 2331 gelistet und die Abbildung zeigt die Dampflokomotive Blücher, die 1814 von der Werkstatt Stephenson & Co. in Newcastle für die Killingworth Kohlenzeche (England) gebaut worden war.

Georg Stephenson (1781-1848 wurde 1814 zum technischen Leiter der Killingworth Kohlenzeche ernannt. Hier baute er auf Kosten von Lord Ravensworth die Lokomotive Blücher, die zu Ehren des preußischen Feldmarschall Blücher 1815 dessen Namen erhielt. Er war es, der zusammen mit Graf Gneisenau und dem britischen Heerführer Wellington in der Schlacht bei Waterloo (1815) Napoleon I. besiegte. Leider ist von der Lokomotive Blücher nur bekannt: das Baujahr, die Achsfolge B und die erreichte Höchstgeschwindigkeit von 6,4 km/h. Daneben existierte nur noch eine Skizze für den Antrieb.

Am 27. Juli 1814 wurde die Maschine auf einer mit Kantenschienen verlegten kleinen Strecke erprobt. Der Kessel besaß hierbei ein durchgehendes Flammrohr. Nach einer erfolgreichen Probefahrt nahm die Lokomotive den Dienst in der Kohlengrube auf.

In einer Hinsicht stellte die Maschine ein Novum dar: sie fuhr anders als alle bisher gebauten Lokomotiven, denn sie lief auf Profilschienen ohne Zahnung. Sicherheitshalber ließ Stephenson zur Erhöhung des Reibungsgewichtes auf einer der Achsen zusätzlich ein Zahnrad anbringen, über das eine endlose Kette führte, aber man benötigte diese Einrichtung nie.

Die Maschine war in der Lage, acht voll beladene Wagen mit einem Gesamtgewicht von ca. 30 Tonnen zu transportieren.

'Nen schönen Abend wünscht
Franz.
 
skribent Am: 05.01.2026 20:07:48 Gelesen: 9083# 4044 @  
Guten Abend,

heute geht es weiter mit der Mi.-Nr.: 2333 (die Mi.-Nr.: 2332 zeigt keine Lokomotive).



Das abgebildete PWZ zeigt die Dampflokomotive Nr. 4 mit dem Namen Killingworth, die Georg Stephenson für die Hetton Colliery Railway in Durham 1816 gebaut hat. Die Maschine hatte die Achsfolge B-n2 für die Spurweite 1.435 mm und über Länge und Gewicht ist leider nichts bekannt. Außer, dass sie 10 km in der Stunde fahren konnte.

Die Maschine war die 4. die Stephenson gebaut hatte und es war die verbesserte "Blücher". Während bei den 3 Vorgänger-Loks bei der Fahrt ein fürchterlicher Lärm herrschte wegen der über die Zahnräder geführten dicken Ketten, ließ er nun die Laufachsen unmittelbar mit Pleuelstangen antreiben und die Kupplung der Laufachsen erfolgte über eine Kuppelstange.

Als Neuerung gegenüber der 3. von Stephenson gebauten Maschine wurde der Kesseldampf über ein mit Ventilscheiben versehenes Rohr in die beiden Zylinder geleitet, die nach wie vor im Kessel eingelassen waren. Die Lokomotive wurde nach ihrer Fertigstellung zur Hetton Colliery Zechenbahn überführt und dort fuhr sie so gute Ergebnisse ein, dass Stephenson einen Auftrag über die Fertigung von weiteren fünf ähnlichen Loks erhielt.

MfG. Franz
 
skribent Am: 07.01.2026 18:11:13 Gelesen: 7837# 4045 @  
Guten Abend Zusammen,

abgebildet ist ein PWZ aus der großen Serie "Eisenbahnfahrzeuge verschiedener Bahngesellschaften" von der Post Grenadas mit der Mi.-Nr.: 2355 vom 1.12.1991.



Bei der abgebildeten Lokomotive handelt es sich um die Nr. 40 von der französischen Straßburg-Basel-Eisenbahn, die von der Pariser Firma Cavé im Jahre 1847 gebaut worden ist.

Sie verfügte über ein Fahrwerk mit der Achsfolge 1A1-n2 für die Spurweite 1.435 mm. Die Maschine war 7,27 m lang, wog 10,36 Mp und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 78 km/h.

Im Jahre 1837 ersuchte einer der Gebrüder Koechlin, Nikolas Koechlin, die frz. Regierung um die Genehmigung zum Bau einer Eisenbahnstrecke von Straßburg nach Basel. Nach erteilter Konzession konnte die 140 km lange Strecke zwischen beiden Staaten am 15. Juni 1844 eröffnet werden.

Es handelte sich hierbei um die erste internationale Eisenbahnstrecke auf europäischem Boden. Grenzstation war St. Louis und die Endstation war das St. Johann-Tor vor den Toren Basels. Die 1.860 m lange Strecke zwischen diesen beiden Punkten war somit die erste Eisenbahnstrecke auf Schweizer Boden, wenn auch die Strecke Zürich-Baden als erste Eisenbahnstrecke der Schweiz in die Geschichte und die Literatur einging.

Auf dieser Strecke wurde unter anderm die Lokomtive Nr. 40 eingesetzt. Insgesamt bestand diese Baureihe aus zwei Baulosen mit 25 Exemplaren. Die Betriebsnummern lauteten 26-50. Typgleiche Maschinen wurden auch von anderen Lokherstellern an die Straßburg-Basel-Eisenbahn geliefert, so die Nr. 1-16 aus den Werkstätten der A. Koechlin in Mulhouse.

MfG. Franz
 
Seku Am: 08.01.2026 11:33:23 Gelesen: 7302# 4046 @  
Ein Absenderfreistempel der Firma TRANSWAGGON



TRANSWAGGON ist ein europaweiter Eisenbahntransport-Service für alle Arten von Trockengütern. [1]

Habt einen schönen Wintertag

Günther

[1] https://www.transwaggon.group/de/
 
skribent Am: 08.01.2026 19:01:31 Gelesen: 6987# 4047 @  
Guten Abend,

hier eine weitere Dampflokomotive auf einem PWZ von Grenada, das bei Michel mit der Nr. 2357 gelistet ist.



Es handelt sich um die Dampflokomotive Nr. 56/2 mit Namen Havel von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn.

Die Maschine entstand unter der Fabriknummer 1797 und gehörte einer Bauserie von 35 baugleichen Loks an, die zwischen 1863 und 1868 bei Borsig in Berlin entstanden. Es waren die ersten 1'B-Loks mit unterstütztem Stehkessel in Norddeutschland. Sie besaßen alle eine halbzylindrische, stark überhöhte Stehkesseldecke und eine innen liegende Stephenson-Steuerung. Sie wurde schon mit einem Schutzdach über dem Führerstand eingerichtet.

Die ersten zehn Maschinen dieser Lieferung waren mit einem zweiten Dom versehen, weil sie den Schauschen Kesselstein-Abscheideapparat besaßen. Bei den folgenden Maschinen entfiel dieser, denn in einem speziellen Dom wurde das Speisewasser kaskadenförmig über Teller geleitet, auf denen sich die festen Bestandteile des Wassers absetzten.

Eine weitere Lieferung zwischen 1870 und 1874 umfasste 81 Lokomotiven, von denen aber 6 Exemplare sofort nach ihrer Fertigstellung an die Königliche Ostbahn abgegeben wurden, so daß die BME insgesamt 75 Maschinen dieser Bauart besaß. Bei den letzten zehn gelieferten Loks wurde der Dampfdruck von 8 auf 10 bar erhöht. Die Hersteller Borsig, Vulcan und Hanomag hatten sich den Bauauftrag geteilt.

Nach der 1882 erfolgten Übernahme der BME-Maschinen durch die Preußisch Hessischen Staatsbahnen wurde die Mehrheit von ihnen entweder ausgemustert oder auf Nebenbahnen versetzt. Die Lokomotive Havel wurde 1886 ausgemustert. Die Nummer 56/2 stammte aus dem Jahr 1865, hatte ein Fahrwerk mit der Achsfolge 1'B-n2 für die Spurweite 1.435 mm, war 8,00 m lang, hatte ein Reibungsgewicht von 22,9 Mp und ein Betriebsgewicht von 36,2 Mp. Sie erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

MfG. Franz.
 
Seku Am: 08.01.2026 21:00:45 Gelesen: 6949# 4048 @  
Australien 1979: Sonderumschläge mit einer sogenannte Trestle Brücke mit dem Namen Monbulk-Creek-Bridge der Puffing Billy Railway [1] in Victoria - Stempel von 1981



Mi.-Nr. 681

sowie mit Viadukt Nr. 3 der Zig Zag Railway in Neusüdwales - Stempel von 1981



Mi.-Nr. 683

[1] https://puffingbillyrailway.org.au/wp-content/uploads/Guide-To-Your-Journey-German-Translation.pdf
[2] https://www.visitnsw.com/de/destinations/blue-mountains/lithgow-area/lithgow/attractions/zig-zag-railway
 
skribent Am: 09.01.2026 19:32:14 Gelesen: 6473# 4049 @  
Guten Abend,

nach wie vor stammen die gezeigten PWZ von einer Agentur, die die Post Grenadas belieferte.



Mit der Mi.-Nr.: 2353 abgebildet die Dampflokomotive Nr. 69 Heves von der Ungarischen Centralbahn.

Die ersten Lokomotiven, die zur Eröffnung des ersten Streckenabschnitts der Ungarischen Zentralbahn zwischen Pest und Vac beschafft wurden, waren die bei Cockerill, Seraing in Belgien 1845 gebauten Lokomotiven: Buda, Pest, Posony und Pannonia. Diese wiesen aber gegenüber der nachfolgenden Bauserie, zu der die Heves gehörte, noch schräg sitzende Zylinder auf. Die nachfolgenden Lokomotiven der II. Bauserie, ebenfalls beim gleichen Hersteller gebaut, besitzen dagegen schon waagerecht eingebaute Zylinder und weisen zudem nur einen geringen Achsabstand auf.

Die Lokomotiven der II. Bauserie von 1846 gehörten dem Norris-Typ an und ihre Namen lauteten: Vács, Neograd, Komáran, Hont, Borsod, Nyitra und Heves. Sie hatten Fahrwerke mit der Achsfolge 2'A-n2 für die Spurweite 1.435 mm, sie waren 5,25 m lang, hatten ein Betriebsgewicht von 19 Mp und erreichten eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. Ein sich negativ auswirkendes Bauelement war die hinten überhängende schwere Feuerung mit dem Stehkessel, der bei höherer Geschwindigkeit der Maschine einen unruhigen Lauf verlieh. Die Maschinen waren alle mit einem zweiachsigen Schlepptender gekoppelt. Konzipiert waren die Lokomotiven für den Einsatz im Personenzugdienst.

Angenehme Nachtruhe wünscht Franz.
 
Seku Am: 10.01.2026 10:12:20 Gelesen: 6183# 4050 @  
@ [#818]

Jüngst erhielt ich einen FDC der beschriebenen Marken von 1971



Mi.-Nr. 217-220 von Britisch-Ostafrika (Kenia, Uganda, Tanganyika)

Habt ein schönes Wochenende

Günther
 
skribent Am: 11.01.2026 18:00:58 Gelesen: 5279# 4051 @  
Guten Abend,

heute geht es um die Dampflokomotive Northumbrian, die in den Stephensonschen Werkstätten 1830 gebaut worden war. Die Lok hatte ein Fahrwerk mit der Achsfolge A1-n2 für die Spurweite 1.435 mm, sie war 7,32 m lang und hatte ein Reibungsgewicht von 3 Mp und ein Betriebsgewicht von 7,4 Mp. Mit ihrem 1.321 mm großen Treibraddurchmesser erreichte die Maschine eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Bei Michel ist das PWZ mit ihrer Abbildung mit der Nummer 2338 gelistet.



Sie nahm ebenso wie die Rocket an der Eröffnung der Eisenbahnlinie zwischen Liverpool und Manchester am 15. September 1830 teil. Während der Feierlichkeiten kam es zu einem folgenschweren Unfall, bei dem die Northumbrian eine notwendige Hilfestellung leistete. Denn beim Überschreiten der Geleise wurde dem britischen Parlamentsabgeordneten W. Huskisson von der Rocket ein Bein abgefahren. Die sich in unmittelbare Nähe aufgehaltene Northumbrain nahm den Verletzten auf und transportierte diesen sofort zum nächstgelegenen Bahnhof, doch jede ärztliche Hilfe kam zu spät, während der Transportfahrt erlag Mr. Huskisson seiner schweren Verletzung.

Die Lokomotive blieb im Original nicht erhalten, aber anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Jubiläumsfahrt Liverpool-Manchester im Jahre 1930, wurde eine aus Holz gefertigte Northumbrian dem Original annähernd nachgebaut. Die meisten literarischen Darstellungen zeigen die Maschine im Originalzustand. Vom späteren Umbau extstieren so gut wie keine Abbildungen.

Einen schönen Abend wünscht Franz.
 
Seku Am: 12.01.2026 18:01:48 Gelesen: 4579# 4052 @  
@ [#728]

Hier ein Künstler-Ersttagsblatt mit acht Entwürfen



Mi.-Nr. 1429

Ich wünsche einen schönen Abend

Günther
 
skribent Am: 14.01.2026 19:37:20 Gelesen: 3338# 4053 @  
Guten Abend,

die auf dem Grenada-PWZ abgebildete Lokomotive trug den Namen Cumberland und die Betriebsnummer 37 bei der Baltimore & Ohio Railroad (B&ORR). Bei Michel ist sie mit der Nummer 2346 gelistet.



1842 schuf R. Winans zusammen mit M. Baldwin aus seiner "Crab-Bauart" die erste vierfach gekuppelte Güterzugmaschine der USA.

Die ersten drei Maschinen hiervon kaufte die Western Railroad of Massachusetts. Zwischen 1844 und 1846 wurden dann 14 Exemplare an die B&ORR geliefert. Die Loks hatten ein Fahrwerk mit der Achsfolge D-n2 für die Spurweite 1.435 mm, sie waren 6,05 m lang, hatten ein Reibungs- und Betriebsgewicht von 21,3 Mp. Die erreichte Höchstgeschwindigkeit ist mit 50 km/h angegeben. Zwischen 1853 und 1856 wurden an den Lokomotiven umfangreiche Umbauten durchgeführt.

Der Name "Mud Digger" bedeutet Schlammgräber, weil das Antriebsgestänge so dicht über der Erde hinweg strich, dass während der Fahrt Erd- und Staubschichten bzw. Schlamm aufgewirbelt wurde.

Der Bautyp besaß noch einen Stehkessel für Kohlefeuerung und die waagerecht liegenden Zylinder wirkten über ein Vorgelege auf die Kuppelachsen. Die letzte Maschine dieser Bauart war die Elk mit der Betriebsnummer 41 und sie wurde erst 1880 ausgemustert.

Einen schönen Abend wünscht
Franz
 
Seku Am: 16.01.2026 10:49:43 Gelesen: 2324# 4054 @  
@ [#866]

Zum 75. Jubiläum im Jahr 1987 erschien dieser Schmuckumschlag mit gleich drei Jungfrau-Marken



Mi.-Nr. 1264, 1244 und 749

Ich wünsche ein schönes, sonniges Wochenende

Günther
 
Seku Am: 17.01.2026 16:24:06 Gelesen: 1689# 4055 @  
Hier ein aktueller Absenderfreistempel aus Oberösterreich :



Die Firma Stern & Hafferl mit Sitz in Gmunden im oberösterreichischen Salzkammergut betreibt etliche Bahnlinien [1] und einen Güterverkehr [2] auf dem gesamten österreichischen Netz.

Ich wünsche einen schönen Sonntag

Günther

[1] https://www.stern-verkehr.at/bahnen/
[2] https://www.stern-verkehr.at/bahnen/gueterverkehr/
 

Das Thema hat 4055 Beiträge:
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