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Thema: Francotyp Archiv-und Reparaturkarten
axelotto Am: 20.03.2013 17:45:06 Gelesen: 6644# 1 @  
Zur Kontrolle hat die Fa. Francotyp für jede ausgelieferte Absenderfreistempelmaschine eine Karteikarte angelegt. Auf dieser wurden die Merkmale und der erste Abschlag vermerkt. Es wurde jede vorgenommene Veränderung notiert, wer die Maschine erworben hat, Reparaturen und Veränderungen an den Stempeln.

Das erfolgte in der Regel, dass auf der Karte die ungültig gewordenen Bestandteile gestrichen wurden und die neuen Bestandteile auf ein Papierstreifen abgeschlagen wurden. In gleicher Weise wurden auch Eigentümerwechsel dokumentiert und es finden sich auch Hinweise, dass die Maschine zurückgekauft oder durch Kriegseinwirkung vernichtet wurde.

Die Wartung erfolgte nach dem Krieg auch für Maschinen aus dem Gebiet der sowjetischen besetzten Zone bis zur Währungsreform, allerdings wurden die Aptierungen an den Wertrahmen nicht immer dokumentiert. Gleiches dürfte auch für den Wertrahmen mit der Inschrift - Deutsche Post - gelten. Wahrscheinlich wurde dieses vor Ort durch die Vertragshändler vorgenommen.



Vordruckkarte für die Industrieausstellung Berlin
 
axelotto Am: 12.04.2013 12:48:32 Gelesen: 6546# 2 @  
Archivkarte der Berliner Bank, in Berlin N65 Müllerstraße 146/147, vom September 1953. Ende 1958 wechselte die Bank ihre Sitz in die Brückenallee 5 Berlin NW 87. In dieser Zeit wurde die Maschine durchgesehen und gereinigt, Klischee und Tagesstempel angepasst, siehe Rückseite. Im Jahr 1958 wurde die Brückenallee in Berlin NW 21 Bartningallee umbenannt.


 
axelotto Am: 19.04.2013 11:35:19 Gelesen: 6454# 3 @  
Am 29.1.1938 wurde eine Frankiermaschine bei der "Erste Allgemeine Unfall- und Schadens-Versicherungs-Gesellschaft Direktion Berlin" in Berlin 68, in Betrieb genommen. Die Direktion wurde im Jahr 1946 nach Charlottenburg verlegt, gleichzeitig wurde auch der Wertrahmen, Farbband usw. ausgetauscht (siehe Rückseite). 1947 schloss sie sich dem größte italienische Versicherungskonzern "Assicurazioni Generali" unter den Namen Gemeinsame Direktionen für Deutschland an.

Im Jahr 1961 wurde die Versicherung unter dem Namen "Organisationsbüro für Nordbayern" nach Nürnberg in die Königsstr. 63 verlegt wo sie nach 2 Jahren in Plobenhofstr. 1 umzog. 1950 wechselte die Direktion nach München in die Sonnenstr. 12. Die heutige Generali Deutschland Holding AG hat Ihren Sitz in München Adenauerring 7.

Generali wurde 1831 im damals österreichischen Triest gegründet. 1998 erwarb er eine Mehrheitsbeteiligung von 65 Prozent an der damaligen AMB Aachener und Münchener Beteiligungs-AG (AMB), die in Generali Deutschland Holding AG umbenannt wurde.


 
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