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Thema: Rumänien für Sammler
Das Thema hat 913 Beiträge:
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buzones Am: 25.10.2021 16:32:22 Gelesen: 8108# 889 @  
@ 10Parale [#888]

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und nach der "originalen" Losbeschreibung bei Feldman gesucht:

Description

Romania. 1873 (?) (May 21). Cover from Jassy to New York, carried at 85 bani rate with 1872 25b perf. 12 1/2, irregular block of three, with 10b stamp missing, routed via Austria to Germany where it was struck with red "Franco" straight line and "30x" blue crayon, carried by the Hapag "Hammonia II", red "Paid All" New York cds also tying the franking; an extremely rare transatlantic mail from Romania in this period -another cover from the same correspondence was described as "a unique and extraordinary transatlantic usage..." as part of the "Cornelia" collection and it was offered at CHF20'000 in 2007-


Die Jahreszahl 1873 (mit Fragezeichen) stimmt nicht, es muss 1872 heißen, da diese Markenausgabe nur von Februar bis Oktober 1872 im Umlauf war. Laufweg über Österreich nach Deutschland stimmt; woher die Gebührenangabe 85 Bani in der Beschreibung stammt, ist fraglich. Die Siegelseite des Umschlags ist leer. Auch die Angabe bezüglich des Transportes mit der Hammonia II der HAPAG müsste überprüft werden.

Hier noch der Link zum Los bei David Feldman: https://www.philasearch.com/en/i_9246_64/5405_Romania_Cancellations_and_seals/9246-A512-10063.html?treeparent=COSUBGRP-20470&set_sprache=en&set_anbieter=9246&set_auktionnr=7237&postype=PH&breadcrumbId=1635171163.5465&row_nr=0

Mit philatelistischen Grüßen
Ralf
 
Heinz 7 Am: 29.10.2021 12:37:44 Gelesen: 7277# 890 @  
Die Briefmarken von Rumänien werden seit mehreren Jahren teuer gehandelt, wenn sie an Auktionen angeboten werden. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die obige Aussage liesse sich ohne Zweifel an vielen Beispielen beweisen.

Jeder Sammler von Rumänien freut sich, wenn er ein schönes Stück preiswert erwerben kann. Ich schreibe bewusst nicht "billig", weil auch ein relativ "teures" Stück kann preiswert sein.

Die höchste Marke der 7. Ausgabe 1869 (Fürst Karl I. mit Backenbart im Oval; 50 Bani blau/rot, Michel Nr. 25a) hat (hatte) gestempelt einen Katalogwert von Euro 60 (Michel 2006/07). Im Handbuch II von F. Heimbüchler von 2002 ist die Marke bewertet mit Euro 50, der Brief als Einzelfrankatur mit Euro 550.

Ein Sammler, der nun den untenstehenden Brief entdeckt, wird also den Startpreis von Euro 1'500 als vielleicht "teuer" einstufen. Bei einem Aufgeld von 20% resultiert ein Kaufpreis von Euro 1'800, das sind immerhin 327 % des angegebenen Wertes gemäss Handbuch FH 2002.



Wer aber den Brief betrachtet, dem schmilzt das Herz dahin. Ein (gemäss Foto) in jeder Beziehung traumhafter Brief, auch posthistorisch interessant mit den hübschen Nebenstempeln und Taxvermerken. Der Brief wurde von Auktionshaus korrekt beschrieben.

Gemäss Ergebnisliste wurde dieser Brief zum Ausruf verkauft. Euro 1'800 zahlt also der Käufer für diesen Brief. Er wird sich sicherlich über diesen Ankauf freuen, denn der Brief ist (trotz dem vermeintlich "teuren" Preis) preiswert! Im Vollsinn des Wortes.

Ich gratuliere dem glücklichen Käufer zu seinem Luxusstück!

Heinz
 
bayern klassisch Am: 29.10.2021 14:26:42 Gelesen: 7251# 891 @  
@ Heinz 7 [#890]

Hallo Heinz,

da gratuliere ich mit - teilfrankiert bis zur österreich-ungarischen Grenze und ab da unfrei über Bayern, Württemberg und Baden nach Paris verschickt worden, wo er den blauen Eingangsstempel und den Taxstempel über 10 Decimes, zahlbar beim Empfänger, erhielt.

Ein teilfrankierter 7-Länder-Brief ist immer klasse und in dieser Erhaltung ein Schmankerl erster Güte.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Heinz 7 Am: 30.10.2021 02:30:20 Gelesen: 7125# 892 @  
@ Heinz 7 [#890]
@ bayern klassisch [#891]

Lieber Ralph,

ich freue mich, dass Du meinen Beitrag gelesen hast. Es erstaunt mich nicht, dass Dir der Brief gefällt.

Zu der ganzen Pracht des Beleges kommt offenbar noch eine Forwarder-Beförderung hinzu! Der Brief wurde offenbar von Julius Dobrin geschrieben; der war aber in Ismail zuhause. Gestempelt wurde der Beleg in Galatz; ich vermute, dass der Brief zuerst privat von Ismail nach Galatz gebracht wurde. Erst dort wurde er der rumänischen Post übergeben.

Etwas möchte ich noch klarstellen.

Auch ich finde Euro 1'800 viel Geld. Ich weiss, dass sehr viele Sammler solche Beträge nicht aufbringen können, oder nur ganz, ganz ausnahmsweise. Wenn ich also den Eindruck erweckt habe, ich ermuntere Sammler, leichtfertig Geld "weit über Katalogwert" auszugeben (wie mir das nun vorgeworfen wird), so möchte ich klarstellen:

Jeder grössere Kauf soll gut überlegt sein, und Euro 1'800 soll man für Briefmarken nur ausgeben, wenn es nicht zu sehr "weh tut".

Andererseits möchte ich dem Käufer anzeigen, dass er aus meiner Sicht einen guten, ja gar einen sehr guten Kauf gemacht hat, trotz des hohen Preises.

Meine Begeisterung für den Ismail-Galatz-Marseille Brief von 1869 (50 Bani) wird vielleicht noch etwas verständlicher, wenn ich folgenden Brief zeige, der vor 25 Jahren auf den Markt kam:



Ein ähnlicher Brief, Galatz-Marseille, rund 3 Monate später. Nun aber korrekt frankiert mit 75 Bani. Darum "P.D."-Stempel; ansonsten ähnliche Stempel. Der Adressat des Briefes ist offenbar derselbe, und auch die Handschrift des Absenders gleicht derjenigen des Ismail/Galatz- Briefes sehr. War es derselbe Schreiber? Wurde die Adresse des Juli/August-Briefes erst in Galatz angebracht (und nicht bereits in Ismail?). Der Schreiber des November-Briefes wusste wohl, dass der Brief ausreichend frankiert war, denn er vermerkte "fco" auf dem Brief; eine Abkürzung für "franco" (also ohne Gebühr für den Empfänger).

Auch dieser Brief ist optisch wunderschön!

Es ist wohl Ansichtssache, welcher Brief (890 oder 892) wohl der "bessere" ist. Am schönsten wären sie - zusammen auf einem Blatt!

Gute Nacht!

Heinz
 
10Parale Am: 30.10.2021 10:39:39 Gelesen: 7050# 893 @  
@ Heinz 7 [#892]

Ich schließe mich bayern klassisch an und gratuliere zu solch tollen Briefen, die den Weg über bis zu 7 Ländern Europas meisterten und uns in der Gegenwart als teure Stücke erhalten blieben.

Ich will an dieser Stelle noch auf einen schönen Brief in die Schweiz aufmerksam machen, der bei eBay zum Ausruf von 500 Euro zu haben ist, Verkäufer „wahewa“.

Insofern günstig und eine Investition in die Zukunft.

Schönen Samstag wünscht

10Parale


 
Martin de Matin Am: 30.10.2021 12:01:14 Gelesen: 7031# 894 @  
@ 10Parale [#893]

Der Brief ging nicht in die Schweiz sondern nach Italien. Der italienische Name für Genua ist Genova.

Gruss
Martin
 
10Parale Am: 30.10.2021 12:07:23 Gelesen: 7027# 895 @  
Hallo,

natürlich Genua, da habe ich geschlafen.

10 Parale
 
bayern klassisch Am: 30.10.2021 12:48:11 Gelesen: 7018# 896 @  
@ Heinz 7 [#892]

Lieber Heinz,

natürlich wäre es ein Traum, die beiden zusammenführen zu können, aber wie du richtig schreibst, braucht man auch die nötige Portokasse dafür. Auf der anderen Seite hat mal ein Posthornsatz postfrisch mit Attest sehr viel mehr Geld gekostet und das zu einer Zeit, als wir nur ein Viertel verdient haben von dem, was man heute so verdient - welches wird wohl der bessere Kauf gewesen sein? Ich denke, wir beide kennen die Antwort.

Manchmal sind 20 Euro für einen Brief eine Frechheit und 2.000 Euro ein Schnäppchen - es ist halt alles relativ, wie auch sonst im ganzen Leben.

Liebe Grüsse,

Ralph (der nicht Rumänien sammelt, aber auch ein paar Briefe mit bayerischem und rumänischen Bezug zueinander hat - nur auf einen Markenfrankierten von Rumänien nach Bayern werde ich wohl aus Kostengründen vorerst verzichten müssen)
 
Martin de Matin Am: 30.10.2021 18:39:04 Gelesen: 6925# 897 @  
Bei der 173. Auktion von Ulrich Felzmann am 17.-20. November 2021 kommen drei der ersten vier Marken von Rumänien zur Versteigerung.

Das interessante ist der auf den ersten Blick niedrige Ausruf.

Die 27 Parale viereckig auf Briefstück für 1500 Euro:



http://www.philasearch.com/de/i_9107_216755/5405_Rumaenien/12-A173-3834.html?treeparent=COSUBGRP-20470&set_sprache=de&set_anbieter=12&set_auktionnr=7217&postype=PH&breadcrumbId=1635610812.0774&row_nr=6

Die 108 Parale viereckig gestempelt für 1000 Euro:



http://www.philasearch.com/de/i_9107_216757/5405_Rumaenien/12-A173-3836.html?treeparent=COSUBGRP-20470&set_sprache=de&set_anbieter=12&set_auktionnr=7217&postype=PH&breadcrumbId=1635610999.1576&row_nr=8

Und als Höhepunkt die 81 Parale viereckig ungebraucht für 2000 Euro (einen niedrigeren Ausruf für eine 81 Parale habe ich in der letzten Zeit nicht gesehen):



http://www.philasearch.com/de/i_9107_216756/5405_Rumaenien/12-A173-3835.html?treeparent=COSUBGRP-20470&set_sprache=de&set_anbieter=12&set_auktionnr=7217&postype=PH&breadcrumbId=1635611218.9331&row_nr=7

So, jetzt komme ich zum Grund des niedrigen Ausrufs. Alle drei Marken sind rund geschnitten und haben ergänzte Ränder. Die 27 Parale haftet auf einem nicht dazu gehörigen Briefstück, somit kann man auch keine Aussage über die Rückseite der Marke machen. Die 81 Parale hat auch nicht mehr die ursprüngliche Papierstärke.

Wie man bei allen drei Stücken sieht man, das der erste optische Eindruck doch über den eigentlichen Zustand der Marken täuschen kann.

Gruss
Martin

Fortsetzung folgt
 
Martin de Matin Am: 30.10.2021 19:23:31 Gelesen: 6910# 898 @  
@ Martin de Matin [#897]

Diese Ausrufpreise können noch bei weiten unterboten werden.

Bei der 227. Karl Pfankuch & Co Auktion am 8.-9. Dezember 2021 wird eine 54 Parale gestempelt angeboten.



http://www.philasearch.com/de/i_9241_78096/5405_Rumaenien/9241-A227-1246.html?treeparent=COSUBGRP-20470&set_sprache=de&set_anbieter=9241&set_auktionnr=7296&postype=PH&breadcrumbId=1635613943.7396&row_nr=0

Beschreibung: Los 1246 Rumänien Michel 2

Fürstentum Moldau: 54 Parale grün auf blassgrün, echt gest. "MOLDOVA 11/10" (JASSY), leider stark repariert (Hinterlegung), Prüfkärtchen Gmach. M€ 5.000.- Dazu Fälschung der 27 Par (*) ohne Berechnung.
Ausruf 100,00 EUR

Es stellt sich nur die Frage wieviel ist an der Marke noch Original. Ich würde sagen billiger geht es nicht für eine der ersten vier Marken.

Und hier noch die Abbildung der relativ schönen Fälschung.



Gruss
Martin
 
10Parale Am: 31.10.2021 10:53:41 Gelesen: 6771# 899 @  
@ Martin de Matin [#897]

Die ARGE Rumänien würde sich sicher freuen, Dich als Mitglied aufzunehmen. Oder bist du es etwa schon? Für den Großteil der Rumänien Sammler sind diese 4 ersten Marken wohl ein Leben lang Wunschtraum.

Nun ist bald Weihnachten und ich bin froh, dass die Auktionshäuser diese "reparierten" Marken (ich verlasse mich auf die Atteste von Fritz Heimbüchler, einen der besten Kenner der Marken der Fürstentümer) zu einem niedrigen Ausruf anbieten. Ist es doch II. Wahl oder wie bei Pfankuch sogar III. Wahl, oder? Dabei wird es meiner Ansicht aber nicht bleiben. Bin gespannt auf die realen Hammerpreise und danke Dir, dass du diese Atteste mit eingescannt hast.

Zu der Fälschung der 27 Parale Marke möchte ich mich nicht äußern. Es ist eine gute Fälschung, das erkennt man an der Darstellung bei philasearch ebenfalls. Wer es als Lückenfüller gebrauchen kann, gerne. Aber man weiß ja, welcher Missbrauch mit solchen Fälschungen betrieben werden kann, indem sie gutgläubigen Sammlern angedreht werden. Andererseits ist jeder selbst verantwortlich, für was er sein hart verdientes Geld ausgibt.

Bin echt gespannt über die Ergebnisse, ich selbst verfolge andere Ziele!

Liebe Grüße

10Parale
 
Heinz 7 Am: 31.10.2021 17:45:19 Gelesen: 6641# 900 @  
@ Martin de Matin [#897]

Du zeigst uns in der Tat eine interessante Marke. Zum Glück haben wir auch das Attest dazu. Es ist ein sehr frühes Attest, wurde 1974, also vor fast 47 Jahren geschrieben vom immer noch aktiven Rumänienkenner Fritz Heimbüchler. Ich weiss nicht, ob dies wirklich sein 6. Attest ist, das er als Bundesprüfer ausstellte; es kamen in den nächsten Jahrzehnten unzählige hinzu.

Er sprach 1974 den Wunsch aus, der aber von den Besitzern der Marke nie umgesetzt wurde: die Marke in den ursprünglichen Zustand wieder zurück zu führen! Dann wäre die Marke wohl eng rund geschnitten! Ich weiss nicht, wie oft solche Rückversetzung noch gemacht werden; ich schätze, es sind wohl nur ganz wenige. Ansonsten muss man sich damit abfinden, dass die Marke stark repariert ist.

Wird die Marke in einer Ausstellungssammlung gezeigt, müsste auf die Reparatur hingewiesen werden. In ihrem jetzigen Zustand sieht die Marke prächtig aus mit ihren grossen, regelmässigen Rändern!

Kommen wir zur Preisfrage - die ist nun wirklich schwierig! Wäre die Marke NICHT repariert, würde sie wohl 100 % Katalog (oder noch mehr?) bringen, bei der jetzigen sehr starken Nachfrage nach klassischen Rumänien-Marken. Eine frühere Regel, dass eine reparierte Marke nur höchstens 10 % des ursprünglichen Wertes hat, sollte nun meines Erachtens beachtet werden.

Also Euro 4'000 statt Euro 40'000 (Katalogwerte 2010)? - Ja! Ich bin mit dieser Regel, die mir ein längst verstorbener, erfahrener Sammler (der Präsident des lokalen Briefmarkenvereins) vor vielen Jahren mitgegeben hat, gut gefahren.

Nun kommt aber ein anderer Aspekt hinzu. Wenn ein Sammler seit vielen Jahren genau auf diese Marke wartet, wenn sie vielleicht "das letzte Stück" ist, das er noch "braucht" (bzw. "gern hätte"), dann wird er vielleicht bei Euro 4'000 nicht Schluss machen. Dann geht er im Preis vielleicht höher? - Wer will es ihm verbieten? Die Vernunft? - - Die spielt bei Sammlern sehr oft gar nicht mehr mit.

Wir können also alle gespannt sein, welches Ergebnis dieses neue Ereignis (Auktion im November) zeigen wird.

Vielen Dank für den Hinweis, Martin!

@ 10Parale [#899]

Ein Wort noch an 10 Parale. Es wäre schön, wenn jeder Sammler, der gross einkauft, sein Geld zuerst hart verdienen müsste! Wir wissen, dass dem nicht so ist. Bei ein paar Sammlern spielt Geld "keine Rolle", weil sie es in Haufen besitzen durch Erbschaft oder was weiss ich. Viele Sammler haben hart gearbeitet und haben sich dadurch und durch Geschick ein Vermögen erspart. Hätten alle Sammler die "gleichlangen Spiesse", dann käme es weniger zu Preis-Exzessen, die wir gelegentlich erleben. - Aber auch hier (in der Philatelie) gilt: Eine Chancen-Gleichheit gibt es nicht! - - Diese Erkenntnis sollte uns aber nicht zu sehr plagen. Und, wichtig: Freuen wir uns, wenn auch vermögende Leute ihr Geld in Philatelie investieren!

Und: Was ist schon "viel"? Für viele Sammler sind Euro 200 viel. Für andere Euro 2'000. Oder Euro 20'000? - Nein, vielleicht eher Euro 200'000? Es gibt auch Sammler, für die ist nicht einmal Euro 2'000'000 wirklich viel. - - Nicht nur in der Physik gibt es eine "Relativitätstheorie".

Heinz
 
Heinz 7 Am: 09.11.2021 12:39:24 Gelesen: 4262# 901 @  
@ Heinz 7 [#762]

Wir müssen leider den Tod eines grossen Rumänien-Sammlers und -Experten zur Kenntnis nehmen. Herrr Leonard Pascanu ist im Alter von 69 Jahren verstorben, gemäss Mitteilung der FEPA vom 8.11.2021 am 1.11.2021.

Herr Leonard Pascanu war ein sehr verdienter Philatelist. Er war viele Jahre Präsident der Rumänischen Philatelistischen Föderation. Daneben war er Philat. Experte (IAPE), Mitglied der AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques), FIP-Jury-Mitglied und anderes mehr.



Ich bin ihm letztmals begegnet in Bukarest 2019, als im Museum of Romanian Records eine schöne Ausstellung stattfand.

Wir werden ihn sehr vermissen und entbieten seiner Familie unsere Anteilnahme.

Heinz
 
Heinz 7 Am: 09.11.2021 17:25:44 Gelesen: 4182# 902 @  
Im neuen Thema

Rumänien: ARGE Rumänien

wird auf die Ergebnisse der Jahresversammlung der ARGE Rumänien hingewiesen. Der neu gewählte Vorstand versucht, die ARGE Rumänien auf erfolgreichem Kurs zu halten.

Herzliche Grüsse

Heinz
 
22028 Am: 09.11.2021 17:32:08 Gelesen: 4176# 903 @  
@ Heinz 7 [#901]

Das ist wirklich traurig, ich hatte zuletzt mit ihm im Januar 2020 Kontakt als ich ihn nach Portozuschlägen der Rumänischen Post für die Benutzung der Overland Mail Haifa-Baghdad fragte.
 
10Parale Am: 09.11.2021 19:12:30 Gelesen: 4132# 904 @  
@ Heinz 7 [#901]

Eine traurige Nachricht für alle Rumänien-Sammler. Habe selbst ein paar Dokumente mit seiner Prüfsignatur.

Dumnezeu sa-l ierte - R.I.P.

10Parale
 
10Parale Am: 13.11.2021 11:36:58 Gelesen: 3481# 905 @  
@ 10Parale [#904]

ich habe diese Frage schon bei "Türkei / Osmanisches Reich: Bestimmung von osmanischen Stempeln" gestellt.

Da die Stadt BUKAREST Bestandteil des Stempel ist, stelle ich die Frage in diesem Forum. Kennt jemand diesen Stempel oder kann etwas darüber sagen?

Die Marken sind aus der Türkei aus dem Jahr 1918. Gab es eine türkische Feldpost in Bukarest zu jener Zeit? Vorstellen kann ich mir das.

Liebe Grüße

10Parale


 
JohannesM Am: 13.11.2021 18:28:31 Gelesen: 3421# 906 @  
@ 10Parale [#905]

Aber warum hat die türkische Feldpost einen deutschsprachigen Stempel? Hier noch ein anderer bei Gärtner.



Beste Grüße
Eckhard
 
10Parale Am: 14.11.2021 20:34:51 Gelesen: 3226# 907 @  
Hallo Eckhard,

könntest du sagen wo bei Gärtner ich Deinen hier gezeigten Beleg finde?

Gruß

10Parale
Stephan
 
JohannesM Am: 14.11.2021 23:28:59 Gelesen: 3191# 908 @  
@ 10Parale [#907]

Ich denke der Artikel [1] ist im Shop, also keine Auktion.

Beste Grüße
Eckhard

[1] https://www.philatelie-gaertner.de/GPS:PHILNET/GAERTNER/GPK_FPL020D1:1A412B3D23E26B4BC1258468006EF190?BASKET|Form=Add&Lang=DE&CID=2&Sub=gp_ord.2&SessionID=WYaW4yPevRdVljqIHKPs
 
10Parale Am: 15.11.2021 09:38:47 Gelesen: 3052# 909 @  
@ JohannesM [#908]

Vielen Dank. Leider funktioniert der Link nicht. Es öffnet sich eine ERROR Meldung.

Gruß

10Parale
Stephan
 
bignell Am: 15.11.2021 09:52:12 Gelesen: 3050# 910 @  
@ 10Parale [#909]

Hallo Stephan,

Du musst die ganze Zeile in die Adresszeile Deines Browsers kopieren, dann geht es [1].

Die Forumssoftware kommt hier mit dem senkrechten Strich nicht zurecht.

Liebe Grüße,
harald

[1] https://www.philatelie-gaertner.de/GPS:PHILNET/GAERTNER/GPK_FPL020D1:1A412B3D23E26B4BC1258468006EF190?BASKET|Form=Add&Lang=DE&CID=2&Sub=gp_ord.2&SessionID=WYaW4yPevRdVljqIHKPs
 
Heinz 7 Am: 17.11.2021 19:29:46 Gelesen: 2599# 911 @  
@ 10Parale [#905]
@ JohannesM [#906]

Der Stempel "KAISERLICHOSMANISCHE FELDPOST BUKAREST" ist im Handbuch-Katalog CMPR '74 auf Seite 542 gezeigt. Es handelt sich um einen Stempel des osmanischen Reiches (Kapitel V. G "Posta Otomana").

Offenbar wurde er (nur) 1918 verwendet.

Das Osmanische Reich schloss sich im 1. Weltkrieg an die Mittelmächte an.



Der deutsche Admiral Wilhelm Souchon wurde zum Oberbefehlshaber der osmanischen – nach dem Kriegseintritt Bulgariens auch der bulgarischen – Kriegsmarine ernannt (Quelle: Wikipedia). In diesem Zusammenhang wurde durch die Türkei dann auch ein deutschsprachiger Poststempel eingeführt!

Freundliche Grüsse
Heinz
 
10Parale Am: 18.11.2021 20:15:27 Gelesen: 2427# 912 @  
@ bignell [#910]
@ Heinz 7 [#911]

Vielen Dank für Eure Unterstützung bei meiner Sachfrage. Ich habe das Los, welches bignell beim Auktionshaus Gärtner entdeckt hat, bestellt. Allerdings hat mir das Auktionshaus mitgeteilt, dass das Los nicht mehr auf Lager ist und die Präsentation im Online-Shop auf einem technischen Fehler beruht.

Liebe Grüße

10Parale
 
Martin de Matin Am: 21.11.2021 09:23:05 Gelesen: 2016# 913 @  
@ Martin de Matin [#897]

Wie erwartet waren die Zuschläge bei Felzmann deutlich über dem Ausruf.

27 Parale: Ausruf 1.500 Euro und Zuschlag 7.000 Euro
81 Parale: Ausruf 2.000 Euro und Zuschlag 14.000 Euro
108 Parale: Ausruf 1.000 Euro und Zuschlag 5.800 Euro

Es zeigt sich mal wieder, das Trieb des Menschen nach einer scheinbar tollen Investition ungebrochen ist. Eine Regel sollte man beachten wenn man etwas kauft, man sollte möglichst nicht kaufen wenn die Preise hoch sind, wie es momentan bei dieser Ausgabe der Fall ist. Ein gutes Beispiel für eine hohen Verlust kann man bei Los 2 Ganzsache von Mauritius(Zuschlag 3.400 Euro) bei Auction Galleries Hamburg 22. Auktion sehen.



http://www.philasearch.com/de/i_9255_111117/4410_Mauritius/9255-A22-2.html?set_sprache=de&set_gesetz_bestaetigt_jn=J&gesetz_bestaetigt_neu=J&treeparent=COSUBGRP-30260&set_anbieter=9255&set_auktionnr=7278&postype=PH&breadcrumbId=1637480514.2419&row_nr=1

Der Zuschlag für eine bis zu diesem Zeitpunkt (Jahr 2001, ich kann mich noch gut an diese Auktion erinnern) unbekannte einmalige gebrauchte Mauritiusganzsache, war damals bei Schwanke 10.500 DM, jetzt hat das Stück nur noch 3.400 Euro gebracht, also ein Verlust von ca. 30%, ohne den Kaufkraftverlust und die Gebühren zu betrachten.

Eine gute Randergänzung bei einer Marke geht auch in der Regel zu Lasten des noch vorhandenen Originalpapiers, und somit wird die rund geschnittene Marke noch mehr beschädigt. Mann darf nicht vergessen, das es sich bei den angebotene Stücken nur um bestenfalls II. Wahl-Stücke handelt, und vermutlich erst nach der Verwendung rund geschnitten wurden (nicht wie es in wie es im Ort Bakeu üblich war), um eine runde Marke ins Album zu kleben. Die ersten Marken von Rumänien sind selten, aber es gibt spielend hundert Marken, oder eher weit mehr, die weit seltener aber viel preiwerter sind.

Ich bin gespannt wieviel die 54 Parale bei Pfannkuch aus Beitrag [#898] einbringt.

Gruss
Martin
 

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