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Thema: (?) (5/9) Oberschlesien: Stempel bestimmen
Greenfield Collection Am: 30.03.2013 11:07:26 Gelesen: 6646# 1 @  
Hallo zusammen!

Ich habe den ganzen Satz mit Vollstempel BEUTHEN, was ist so was wert?

Mfg vielen Dank
Haute Silesie
 
Greenfield Collection Am: 30.03.2013 17:56:31 Gelesen: 6572# 2 @  
Hier sind sie. ;) gruss



Sehr schöne Stempel BEUTHEN.
 
Kontrollratjunkie Am: 31.03.2013 04:08:17 Gelesen: 6493# 3 @  
Das ist ein Satz Mi.Nr. 13 - 29 mit den damals üblichen Gefälligkeitsentwertungen. Es wurden Sätze und Blätter in großen Mengen hergestellt. Ich besitze auch ein paar dieser Sätze, aber mit Abstempelungen kleiner Orte.

Die Abstempelung Beuthen (Oberschl.) Ub. "l" im Kreisgitterstempel ist auch nicht selten. Dieser Stempel hat die Nr. 015.22 im Stempelkatalog von Gunnar Gruber und wertet mit lediglich 10 Punkten. Das ist die zweitniedrigste Bewertung. M.E. ist es ein ganz normaler gestempelter Satz Oberschlesiens und nach Michel bewertbar (25 Mi€ Stand Spezial 2010).

Gruß
KJ
 
Greenfield Collection Am: 31.03.2013 08:52:32 Gelesen: 6483# 4 @  
Vielen Dank.

Schöne Ostern
 
Stefan Am: 14.12.2019 14:52:09 Gelesen: 3111# 5 @  
Nachfolgend eine Dienstsendung aus Zalenze (Kreis Kattowitz), welche einen Nachportostempel und -vermerk aufweist:



Sendung aus Zalenze nach Spandau (heute Stadtteil in Berlin) vom 10.07.1920, frankiert mit zwei Exemplaren der Dienstmarke Mi-Nr. 4 = 40 Pfennig Porto

Der Briefumschlag weist einen "Porto"-Stempel sowie die handschriftliche Nachportotaxierung von 30 Pf. auf. Für eine Sendung (Fernbrief) bis 20 g hätte das Porto von 40 Pfennig ausgereicht, vermulich war der Brief doch etwas schwerer und fiel in die nächste Gewichtsstufe (Sendung bis 100 g, Porto zu 60 Pf.).

Meinem Verständnis nach wurde ein "Porto"-Stempel beim Abgangspostamt aufgebracht, die Taxierung des Nachportobetrages erfolgte am Empfängerpostamt.

Trifft es demnach zu, dass der "Porto"-Stempel aus Zalenze stammt?

Danke.

Gruß
Pete
 
Oscar Acosta Am: 18.04.2020 06:56:21 Gelesen: 2752# 6 @  
Servus und Moin miteinander,

nachfolgend ein Einzeiler aus Königshütte (etwas unscharf, da Fotografie, weil Scanner nicht verfügbar eben - man erkennt den Stempel dennoch). Ich habe in dem Gebiet zwar schon stumme Stempel als Grobsendungsstempel gesehen, jedoch ist mir ein Einzeiler bisher noch nicht unter gekommen.

Handelt es sich um einen selteneren Stempel ?

Viele Grüße,

Oscar


 
cihs Am: 18.04.2020 14:05:24 Gelesen: 2715# 7 @  
Hallo,

das ist ein Päckchenstempel. Es ist der Häufigste unter den Päckchenstempel.

Gruß
G.Gruber
 
10Parale Am: 03.07.2021 17:34:19 Gelesen: 1558# 8 @  
Hier eine Ansichtskarte von Lipine aus der unseligen Zeit der deutschen Besetzung (3. September 1939 - 28. Januar 1945). Vielleicht für Sammler von Oberschlesien ein interessanter Stempel zur näheren Bestimmung. Freigemacht mit einer 6 Pfennig Hindenburg und abgestempelt am 29.1.42.

Lipiny ist seit 1951 ein Stadtteil der polnischen Industriestadt Swietochkowice in der Woiwodschaft Schlesien. Fotografiert ist das ehemalige Rathaus.

Liebe Grüsse

10Parale



 
Zeitlos Am: 28.02.2022 12:19:11 Gelesen: 698# 9 @  
@ Kontrollratjunkie [#3]

Hallo KJ, hallo zusammen,

meine Frage: sind diese Stempel aus Hindenburg auch sog. Gefälligkeitsstempel ?



Vielen Dank
Beste Grüße Helmut
 
Stefan Am: 28.02.2022 16:37:04 Gelesen: 666# 10 @  
@ Zeitlos [#9]

meine Frage: sind diese Stempel aus Hindenburg auch sog. Gefälligkeitsstempel ?

Nein, das sieht nach Bedarf aus. Bei HINDENBURG (OBERSCHL) 1 c handelt es sich um den häufigsten Tagesstempel von Hindenburg aus der Abstimmungszeit (1920-1922). Dieser war regulär am Postamt 1 in Gebrauch (aufgrund des sehr häufigen Auftretens vermutlich am Briefpostschalter).

Hindenburg selbst war zu jener Zeit eine Kreisstadt gewesen, kein kleines Kaff.

Gruß
Stefan
 
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