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Thema: (?) UdSSR: Marken auf Baumwollpapier
markensammler Am: 14.04.2008 19:25:56 Gelesen: 6563# 1 @  
Ich bin dabei meine Rußland / Sowjetunion Sammlung zu spezialisieren.

Dabei bin ich auf die Papierart "Baumwollpapier" gestoßen (SU Mi. 467-71, 472-73).

Ich habe diesen Begriff vorher nicht gekannt, ihn in keinem Philatelie-Lexikon gefunden und auf Nachfrage konnte mir auch der verantwortliche Redakteur der Michel-Redaktion keine konkreten Erkennungsmerkmale nennen . Er meinte, es müsse etwas ähnliches wie das gefaserte Papier der DDR-Dienstmarken 34-41 sein.

Wer kann mir sagen wie ich "Baumwollpapier" erkennen kann ?

Markensammler
 
Henry Am: 14.04.2008 19:44:34 Gelesen: 6556# 2 @  
Hallo Markensammler,

Wikipedia gibt zu dem Problem die Antwort:

Baumwollpapier ist ein Spezialpapier, das auf der Basis von Linters, den kurzen, nicht spinnbaren Fasern der Baumwolle hergestellt wird. Es wird auch für Banknoten verwendet.

Also: Wikipedia, Stichwort: Baumwollpapier.

mit helfendem Gruß
Henry
 
markensammler Am: 15.04.2008 08:49:04 Gelesen: 6541# 3 @  
Hallo Henry,

besten Dank für Deine Erläuterungen.

Mein Problem: Wie kann ich Baumwollpapier von normalem Papier unterscheiden ?

Markensammler
 
Henry Am: 16.04.2008 20:53:47 Gelesen: 6513# 4 @  
@ markensammler [#3]

Leider habe ich keine Marke vorliegen, um eine Beschreibung abgeben zu können. Die einzige Chance scheint mir das Vergleichsverfahren zu sein. Dazu ist allerdings eine hochauflösende Lupe (mind. 10x) erforderlich. Nimm eine andere Michel-Nr, die es nur in einer Papiersorte gibt hinzu und vergleiche die Papierstruktur. Am einfachsten lässt sich das natürlich bei Marken der gleichen Mi-Nr durchführen, wenn es diese in 2 Varianten gibt. Zur Festlegung, welches dann die Baumwollstruktur ist, muss man dann aber doch wieder eine fremde Marke einbeziehen.

Da das Baumwollpapier aus kurzen Baumwollfasern besteht und für Banknoten verwendet wird, müsste es eigentlich eine sehr glatte Oberfläche haben, und beim "Strich über die Kante" einen steifen Eindruck machen, also auch ein bißchen hart klingen.
 
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