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Thema: Die Poststempel von München
Das Thema hat 655 Beiträge:
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hajo22 Am: 28.08.2018 19:16:04 Gelesen: 70814# 631 @  
Ergänzung zu [#629]

Der Stempel wurde schon in [#84] gezeigt, dort jedoch aus dem Jahr 1946.

hajo22
 
Seku Am: 28.08.2018 20:27:31 Gelesen: 70780# 632 @  
Ausstellungspark 1927


 
Münchensammler Am: 05.10.2018 13:37:05 Gelesen: 61462# 633 @  
Tagesstempel eines Postbank-Finanzcenters in Neuperlach, Abschlag vom Ersttag der neuen Filiale:


 
bayern klassisch Am: 11.10.2018 12:56:46 Gelesen: 59684# 634 @  
Liebe Freunde,

gerade gesehen: Für einen München - Sammler und 6 Euro eigentlich ein MUSS:



https://www.ebay.de/itm/AD-Bayern-MiNr-47-EF-Einzelfrankatur-K1-Munchen-1887-4610/173583118277?hash=item286a5c2fc5:g:riMAAOSwW4dbvyoJ

Schade, dass ich nur bis 1875 sammle, sonst wäre der mir.

Liebe Grüsse von bayern klassisch

[Abbildungen redaktionell hinzugefügt. Bitte an alle Mitglieder: Ebay Lose immer optisch zeigen, wenige Tage nach der Auktion sind sie sonst unauffindbar]
 
Eilean Am: 12.10.2018 08:16:58 Gelesen: 59571# 635 @  
@ bayern klassisch [#634]

Danke für die Info. Ich komme derzeit zu nichts, was das Hobby angeht. Aber ein adressberichtigter Brief mit 2-3 Briefträgerstempeln: Ein Muss, genau wie Du sagst. Da habe ich eine Ausnahme gemacht, dass ich erst ab 1945 sammle.

Danke und Gruß
Andreas
 
bayern klassisch Am: 12.10.2018 15:49:59 Gelesen: 59498# 636 @  
@ Eilean [#635]

Hallo Andreas,

ich freue mich sehr, dass ich dir ein Schmankerl zum Preis einer dünn belegten Pizza melden konnte und hoffe, dass du nach Eingang uns alles das Stück adäquat beschrieben hier zeigst, denn, wie du richtig schreibst, sind Ortsbriefe mit mehreren Zustellungen alles andere als häufig und die Marke sieht trotz 130 Jahren so frisch aus, wie in der Bogenmappe der Aufgabepost damals.

Schön, dass du mal eine Ausnahme gemacht hast - wirst es nicht bereuen!

Das gleiche Stück ein paar Jahre früher aus der Kreuzerzeit wäre locker das Zehnfache wert.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
filunski Am: 13.10.2018 23:57:27 Gelesen: 59222# 637 @  
Hallo zusammen und insbesondere Andreas ;-)

heute mal ein Brief, genauer ein Eilbrief aus der DDR an das Fräulein Möbius in Gräfelfing bei München:



Aufgegeben in Lommatzsch am 23.10.1964 als Eilsendung.

So weit, so gut, aber wieso erscheint der jetzt hier im Thema und ist auch noch Andreas (Eilean) gewidmet? Das verrät die Rückseite:



Dort befindet sich neben den für Eilsendungen typischen Durchgangsstempeln ein schöner Ankunftsstempel von München-Pasing:



Der Münchner Stadtteil Pasing liegt direkt an der Gemeindegrenze zu Gräfelfing und das Pasinger Postamt war anscheinend auch für derartige Sendungen ins benachbarte Gräfelfing zuständig.

Noch interessanter, aber dazu weiß sicher Andreas mehr ;-), ein weiterer Stempel, den zumindest ich bislang noch nicht kannte:



Ich vermute es handelt sich hier um den Stempel des Pasinger (?) Eilbriefträgers?

Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 14.10.2018 10:52:27 Gelesen: 59113# 638 @  
@ filunski [#637]

Hallo Peter,

ja, ich hatte solche hier schon mal gezeigt, [#386] und [#443]. Seitdem ich mich mit den Briefträgerstempel beschäftige, habe ich mit Herrn Weileder zusammen auch für Pasing drei verschiedene Stempelarten gefunden (Rundbrief 14, S. 17 ff aus der Münchener Forschungsgemeinschaft).

Diese Art mit Schrägstrich sind schon interessant. 3 J 6 soll das Amtskennzeichen sein, die 15 in diesem Fall der Briefträger/Zusteller.

Pasing war für Gräfelfing, Lochham, Pasing, und auch wohl Allach, Aubing, etc. zuständig.
Von dieser art haben wir bislang die 3,4,5, 7 und 14 gekannt, die Ziffern dazwischen sind in anderer Stempelform:



Und ich muss meine Website anpassen, da wir bislang nur Stempel bis zur 14 kannten. Herrlich, wenn Philatelie sich entwickelt und es unbekannte Stücke gibt.



Herrliches Stück!

Ich muss im Herbst mehr machen und wieder nachsortieren. Hobbys muss man pflegen.

Gruß Andreas
 
filunski Am: 27.10.2018 23:03:28 Gelesen: 55324# 639 @  
Verehrte Freunde der Münchner Stempel,

hier mal wieder ein Münchner Stempel mit schönen Zusätzen, den man so oft auch nicht findet:



MÜNCHEN OPD POSTDIENST / a / 8000 vom 25.01.1993

Wohl fast am Ende seiner Verwendungszeit, im selben Jahr noch (1993) wurden die Oberpostdirektionen (OPD) in Direktionen umbenannt und ab 1.7. galten dann auch die neuen, 5-stelligen Postleitzahlen.

Viele Grüße,
Peter
 
GSFreak Am: 13.11.2018 23:05:07 Gelesen: 50636# 640 @  
Hier ein Münchener Beleg aus der 50 Cent-Wühlkiste in Sindelfingen:

R-Brief vom 02.04.1946 aus MÜNCHEN 2 (entnazifizierter Stempel, UB ac) nach KEMPTEN (Ankunftstempel 03.04.1946) mit Freivermerk "Gebühr bezahlt" (einzeilig im Rahmen), handschriftlich 84 (Pf.) = Portobetrag und R-Zettel "München 2 BS". Ich nehme an, dass das BS für Briefstelle steht.



Gruß Ulrich
 
GSFreak Am: 19.11.2018 16:31:30 Gelesen: 49332# 641 @  
@ Henry [#137]

Hier der gleiche Bandstempel aus MÜNCHEN 2, jedoch vom 12.11.1921 mit 15 Pf. auf einem Streifband, als Drucksache gelaufen:



Ein Buch unter'm Weihnachtsbaum war immer schon der "Geheimtipp", aber seinerzeit sollte es unbedingt "Zum Weihnachtsfest ein deutsches Buch ins deutsche Haus" sein.

Gruß Ulrich
 
filunski Am: 30.11.2018 15:15:22 Gelesen: 46903# 642 @  
Hallo zusammen,

heute mal ein kleines "Schmankerl" aus der bayerischen Landeshauptstadt:



Tagesstempel aus München-Sendling, seit 1877 ein Stadtbezirk Münchens. Der Stempel ist gar nicht mal so oft zu finden. ;-)

Und hier der ganze Beleg (Ganzsache) dazu:



Viele Grüße,
Peter
 
Eilean Am: 01.01.2019 20:50:25 Gelesen: 38888# 643 @  


Nach langer Zeit, in der ich nun mal wieder dazu komme, etwas zu erfassen, mein Highlight 2019.

Die 6 aus München 50 / Großmarkthalle. In all den Jahren des Sammelns mein bisher 5 bekanntes Stück, in meiner Sammlung nun der 3te seiner Art. Bislang sind die Stempel nur auf Eilbriefen nach München 50 aus 1949, dort April bis August. Wahrlich kein langer Zeitraum.
 
eifelsammler Am: 21.01.2019 09:24:31 Gelesen: 35569# 644 @  
Guten Morgen an alle Sammlerkolleginnen- und Kollegen!

Heute von mir ein aptierter Münchner mit Neujahrsgrüßen für das Jahr 1958.

In der Datenbank habe ich den noch nicht gefunden, was natürlich nachgeholt wird.



Viele Grüße

Carsten
 
Seku Am: 25.03.2019 10:30:16 Gelesen: 24652# 645 @  
@ GSFreak [#513]

Den Stempel gab es bereits im Jahr 1957.


 
Manne Am: 26.03.2019 15:36:32 Gelesen: 24588# 646 @  
Hallo,

Maschinenstempel vom 31.05.1906, vielleicht schon bekannt.

Gruß
Manne


 
Baber Am: 26.03.2019 17:03:09 Gelesen: 24567# 647 @  
Auch ein "Poststempel" von München.

Der Stempel der Postüberwachungstelle München auf einem Einschreibebrief von Wien nach Höchst vom 2.3.1922

Zu dieser Zeit gab es strenge Devisenkontrollen.



Gruß
Bernd
 
Paluka Am: 12.07.2019 18:19:33 Gelesen: 14215# 648 @  
Hallo,

mir sind jetzt folgende Belege in die Hände gefallen.

Falls jemand Interesse daran hat, so möge er sich per Mail melden. Ich möchte nur 2,- dafür haben. Wenn sich niemand meldet dann ...

Gruß















EDIT: ALLES WEG !
 
bayern klassisch Am: 08.09.2019 19:37:00 Gelesen: 7830# 649 @  
Liebe Freunde,

der Begriff "eierlegende Wollmilchsau" ist sicher nicht philatelistischen Ursprungs und doch trifft er auf das ein oder andere Poststück zu, welches unter dieser Rubrik gezeigt wurde.



Darunter dürfte auch dieser Ortsbrief vom 1.1.1871 bis 1 Loth aus München I an "Herrn Johann Mössberger, Kellner, hier, Adelgundenstr. 3" zählen, obwohl Ortsbriefe von München zu Tausenden heute noch belegt sind. Aber sie sehen nicht alle so aus, zumindest von hinten nicht und die Siegelseite ist das Eigentliche, warum ich nicht umhin konnte, ihn bei einem Auktionshaus zu ersteigern.

Schon das Wort "verte" vorn, welches "hinten" bedeutet und die gestrichene Straße deuten darauf hin, dass man hinten genauer hinschauen sollte, als auf die läppische Nr. 22 vorn, auch wenn diese in der c) Nuance nicht ganz so häufig ist.

Siegelseitig finden wir folgendes (in der Chronologie der Ereignisse):

1. Zuerst bekam ihn der Stadtbriefträger Nr. 50 (personalisierte Nummer) zum Austragen, fand unseren Kellner jedoch nicht.

2. Er gab ihn an den Oberbriefträger zurück, der ihn Nr. 48 übergab in der Hoffnung, den Brief los zu werden.

3. Auch Nr. 48 konnte keinen geeigneten Kellner finden und vermerkte unter "Unbekannt" "48 NULL".

4. Unser Oberbriefträger annullierte also den 50er Stadtbriefträgerstempel mit seinem 2 mm größeren Kreuzrundstempel und versuchte sein Glück bei der Münchener Polizei, weil man sich postalischerseits nicht mehr weiter zu helfen wußte.

5. Auch die Polizei konnte ihn nicht detektieren und gab ihn der Post zurück, welche jetzt das Bapperl "Adressat ist selbst mit Hilfe der Polizei nicht zu ermitteln. Kgl. Briefpost - Hauptexpedition München" anbrachte und den Brief dem Absender, der sich gottlob mit einem Siegelwäppchen verewigt hatte, zurück gab. Jener hieß C. Dürr und war in München königlicher Advokat, also keine ganz so kleine Nummer, weswegen die Rückgabe noch die geringsten Probleme bereitete.

Da der Brief vollständig ist, noch kurz den Inhalt desselben: "Euer Wohlgeboren! In der Anlage erlaubt ich mir das Deservitorium pro 1870 zur gefaelligen Berichtigung in Vorlage zu bringen und zeichne hochachtungsvollst ergebenster Dürr, k. Advocat". Dürr wohnte übrigens am Promenadenplatz 13 II Stock in München.

Was ist ein Deservitorium? google hat mir nichts stichfestes aufgezeigt, aber ich bin sicher, es hatte etwas mit Geld zu tun, womit denn sonst.

Retour - Briefe mit dem Aufkleber sind nicht häufig, Oberbriefträgerstempel auch nicht und in Kombination ein kleines Schmankerl.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Christoph 1 Am: 21.09.2019 19:02:26 Gelesen: 6751# 650 @  
Hallo zusammen,

diesen Maschinenstempel MÜNCHEN / 36 / a / HAUPTSTADT DER BEWEGUNG habe ich weder in unserer Stempeldatenbank noch hier in diesem Thema finden können.



Deshalb zeige ich ihn mal hier - vielleicht ist er ja selten.

Kommt selbstverständlich demnächst in die Datenbank.

Viele Grüße
Christoph
 
jahlert Am: 21.09.2019 20:29:55 Gelesen: 6739# 651 @  
Was hat bei diesem Stempel vom 27. März 1931 'MÜNCHEN 2 B. Z. * a' die 418 für eine Bedeutung?



Er ist einer der Stempel auf der Rückseite eines Einschreibens aus Luzern.

Vielen Dank
Jürgen
 
filunski Am: 21.09.2019 23:07:43 Gelesen: 6718# 652 @  
@ jahlert [#651]

Hallo Jürgen,

der Stempel ist ein sogenannter Tageszählstempel der Briefzustellung (B.Z.) Bei Postamt München 2. Die Zahl 418 ist der Numerator, eine laufende Zählnummer, welche die Anzahl der Eilsendungen und Telegramme angibt.

Hoffe, das hilft ein wenig weiter. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
jahlert Am: 21.09.2019 23:46:46 Gelesen: 6709# 653 @  
@ filunski [#652]

Hallo Peter,

vielen Dank für die Hilfe!

Hier ist der Brief aus Luzern:



Viele Grüße
Jürgen
 
filunski Am: 22.09.2019 00:22:29 Gelesen: 6706# 654 @  
@ jahlert [#653]

Hallo Jürgen,

der Beleg ist Klasse!

Ganz besonders begeistert mich darauf der Luzerner Handrollstempel! Könntest du mir von diesem einen 300 dpi scan schicken?

Viele Grüße,
Peter
 
mausbach1 Am: 04.11.2019 10:49:27 Gelesen: 3309# 655 @  


Der Beleg gehört nicht zu der München-Sammlung, sondern das schöne Teil ist in der Brücken-Sammlung zu sehen. Die Marke (MiNr. 639) zeigt die erbaute Pfannlochbrücke des als Absender genannten Bauunternehmung aus München. Das Bauwerk liegt im Weißbachtal am Mauthäusl im Zuge der Deutschen Alpenstraße zwischen Inzell und Berchtesgarden.
 

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