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Thema: Vollstempel oder Teilstempel ?
Das Thema hat 32 Beiträge:
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Blättchensammler Am: 10.02.2011 13:48:42 Gelesen: 26431# 8 @  
@ chuck193 [#7]

Ich meinte ja auch nur, weil Du johannes direkt angesprochen hast, ist schon o.k.

Übrigens wenn man hier Neueinsteiger ist und alle Thrends durchgeackert, sprich gelesen hat, braucht man viel Zeit, erfährt jedoch wissenwertes !

In diesem Sinne viel Spass auf Philaseiten
 
Lars Boettger Am: 10.02.2011 16:06:39 Gelesen: 26413# 9 @  
Spätestens wenn die ungebrauchte Marke billiger ist als die gebrauchte, dann ist ein möglichst voller Abschlag notwendig, um eine Prüfung sicher zu machen.

Mittlerweile wandert falsch gestempelte "Billigware" über die Marktplätze. Eines meiner kurzfristigen Projekte ist die Vorstellung dieser modernen Falschstempel in der "philatelie".

Anders gesagt, ein Vollstempel macht Sinn. Eine entsprechende Sammlung macht auch Sinn.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
heide1 Am: 11.02.2011 13:21:09 Gelesen: 26356# 10 @  
@ Lars Boettger [#9]

Moin Lars,

Anders gesagt, ein Vollstempel macht Sinn. Eine entsprechende Sammlung macht auch Sinn. - kann ich nur unterstreichen.

Hier ein paar Vollstempel mit einigen Fast-Vollstempel.

Es ist schon erstaunlich, was alles als rundgestempelt so angeboten wird - auch wenn nur 5% der Rundung zu sehen sind.

Gruß vom Heuss-Sammler Jürgen


 
chuck193 Am: 17.02.2011 01:19:08 Gelesen: 26286# 11 @  
Hallo die Stempel Marken Sammler,

Sogar heutzutage scheint es schwer zu sein, klare Stempel auf Brief zu erhalten. Dieser Brief kam heute an, für Vollstempel mal wieder keine Rede, da diese nur viertel Stempel haben. Aufgehoben wird der Brief aber doch als ganzes, da der zu den Briefen von meiner Kusine gehört.

Schöne Grüsse,
Chuck


 
Blättchensammler Am: 17.02.2011 12:42:31 Gelesen: 26269# 12 @  
@ chuck193 [#11]

Die Frage sei erlaubt, handelt es sich hier um einen Großbrief Höchstgewichtstufe bis 500 Gramm ? Dann wäre das Poto 3,45 Euro, hier wurden jedoch Werte im Gesamtpreis von 4,50 Euro frankiert, somit wäre der Beleg stark überfrankiert !

Meine Vermutung, es wurden bewusst nur Neuheiten aus 2011 verklebt, eigentlich schade wenn dem so wäre, hätte man auch anders zusammenwürfeln und portorichtig auf den Weg bringen können.

Für mich stellen so stark überfrankierte Belege nichts dar, halte ich nicht für sammelwürdig.

Meine Meinung, jedoch jeder so wie er mag !
 
chuck193 Am: 18.02.2011 00:28:53 Gelesen: 26218# 13 @  
@ Blättchensammler [#12]

Hi Stefan,

es handelte sich für mich nicht soviel über das richtige Porto, als die Stempel. Wenn die abgelöst würden, würde ja mal nur ein Stempelteil da sein. Andernfalls müssten die Marken ausgeschnitten werden, um einen vollen Stempel zu haben. Es wäre schöner, wenn die Postbeamten die besser abstempeln würden.

Schöne Grüsse,
Chuck
 
AfriKiwi Am: 18.02.2011 01:59:17 Gelesen: 26214# 14 @  
@ chuck193 [#11]

Hallo Chuck,

wenn Du solche Abstemplung wie hier brauchst:



Mußt Du nur Deinen Wunsch ins Ohr Deiner Kusine flüstern die mit höflicher Bitte vielleicht beim Postamt zurecht kommt.

Da solche Marken auf Briefen immer weniger werden, wäre auch die Segelschiffe besser im Bild mit Teilstempel.

Erich

PS ein mutwilliger Stempel !
 
chuck193 Am: 18.02.2011 03:57:23 Gelesen: 26213# 15 @  
@ AfriKiwi [#14]

Hi Erich,

die Stempel wo die sind ist OK bei mir, aber es wäre schöner gewesen, wenn die besser lesbar wären. Ich persönlich sehe lieber die Bilder der Marken. Auf Brief ist es ja egal, ob nur ein Stück vom Stempel die Marke erreicht. Ein Vollstempel geht in den meisten Fällen sowieso über die Markengrösse.

Schöne Grüsse,
Chuck
 
Burrus1 Am: 18.02.2011 17:02:42 Gelesen: 26173# 16 @  
Hallo zusammen,

ich habe alle diese Argumente gelesen.

Es ist interessant, da geht 2 Jahre fast nichts zu diesem Thema und nun ab Februar 2011 doch einiges.

Ich sammle seit 1953 und da achtete ich auf schöne Eckstempel und nun sollen es Vollstempel sein. Wo sieht man dann noch das schöne Bild.

Gruss
Burri
 
Blättchensammler Am: 18.02.2011 18:36:45 Gelesen: 26160# 17 @  
@ Burri [#16]

Es ist interessant, da geht 2 Jahre fast nichts zu diesem Thema und nun ab Februar 2011 doch einiges.

Das hat einen ganz einfachen Grund, Neueinsteiger durchforsten das Forum und stossen auf alle ins Nirwana abgewanderte Beiträge. Stellen Sie nun Fragen oder schreiben dazu einen Beitrag so flutscht der Thrend ganz nach oben, dann versinkt er dann wieder ins Nirwana !

Daher ist es immer schön wenn alten Themen wieder auftauchen.

Nun zu der Abstempelung da sammelt jeder ganz unterschiedlich, der eine mit Vollstempel der andere mit Teilstempel u.s.w. Ich mag lieber den im Scan gezeigt Stempelabdruck sagt er mir doch alles:

a) gestempelt
b) Monat und Jahr teilweise lesbar kommt hier zeitgerecht hin
c) Markenbild und Motiv zu 95 % sauber
d) Und dann noch als Eckrand was ja gleich mal zu 50 % die Zähnung schütz

Aber halt jeder sammelt wie er möchte und das ist auch gut so sonst sehen ja alle Sammlungen gleich aus.

LG
Stefan


 
Lars Boettger Am: 18.02.2011 23:30:47 Gelesen: 26134# 18 @  
@ Burri [#16]

Seit Jahrzehnten sind zentrische Stempel gerade bei traditionellen Sammlern sehr beliebt. Und sie werden z.T. mit Preisen weit über dem Katalogwert gehandelt.

Beste Sammlergrüsse!

Lars


 
Blättchensammler Am: 19.02.2011 13:39:15 Gelesen: 26114# 19 @  
@ Lars Boettger [#18]

Seit Jahrzehnten sind zentrische Stempel gerade bei traditionellen Sammlern sehr beliebt. Und sie werden z.T. mit Preisen weit über dem Katalogwert gehandelt.

Gehe ich richtig in der Annahme das ich kein traditionellen Sammler bin da ich eine andere Form der Abstempelung sammele ?

Was bitte schön ist ein traditioneller Sammler ?
 
Hawoklei Am: 19.02.2011 15:55:04 Gelesen: 26100# 20 @  
Hallo an diese Runde,

Vollstempel, Rundstempel - ich sammle "voll identifizierbare Stempel" und habe schon beim Einstecken in die Alben alles, was dem Anspruch nicht genügte gleich aussortiert. Eure "Buuh-Rufe" habe ich jetzt gehört! :-))

Ich sammle z.B. Germania, auch nach Farben!

Mit der Mi. 143 zeige ich mal ein Beispiel, wie mir die Stempel auch bei der Farberkennung helfen können.

Der Wert hat die Farben a, b, c, jeweils mit dem Datum der, lt. MICHEL, "frühesten Verwendung", d.h. in diesem Beispiel:

a) opalgrün bis dunkelgrün (5.9.1920)
b) dunkel bis schwärzlichgelblichgrün (2.10.1920)
c) schwärzlichgraugrün bis schwarzgrün (18.9.1920)

Mit dem Stempel im unten gezeigten Scan kann ich also 100% ausschließen, dass der linke, waager. 2er die Farbe b) oder c) ist!

Das Teil kann dem nach nur Farbe a) sein! Damit habe ich auch ein "Vergleichsstück" für meine anderen Marken dieser Mi.Nr. und Farbe!

Dagegen können die drei senkrechte 2er entweder a, b oder c sein, weil alle Daten später liegen als die Erstverwendungsdaten!

Ich empfehle also allen Farben-Sammlern auch auf die "Erstverwendungsdaten in Kursivschrift" zu achten, und allen Lesern dieses Themas den Begriff Vollstempel/Rundstempel nicht nur auf "schön" oder "nicht schön" zu reduzieren, und ich bitte um eine weitere sachliche Diskussion!

Beste Sammlergrüsse
Hans


 
Lars Boettger Am: 19.02.2011 17:17:13 Gelesen: 26091# 21 @  
@ Blättchensammler [#19]

Ich gebrauche den Begriff "traditionell" im Sinne der Ausstellungsordnung:

Traditionell (oder traditionelle Philatelie) = Ländersammler.

In der thematischen Philatelie soll der Stempel das Motiv nicht verdecken. Das war auch jahrzehntelang das Credo der Ländersammler. Die Bund-Sammlung meines Vaters enthält viele eckgestempelte Marken. Spätestens bei Sammelgebieten mit hoher Stempelfälschungsgefahr ist so etwas "tödlich".

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
filunski Am: 20.02.2011 14:46:08 Gelesen: 26024# 22 @  
Eine wohl immer unendliche Diskussion mit offenem Ausgang.

Jeder, je nach Sammellaune wird für seine bevorzugte Sammelart treffende Vorzüge ins Spiel bringen. Wichtig dabei ist doch nur, dass jeder selbst damit zufrieden ist, egal ob Voll-, Teil-, Mehrfach-, Sonder-, Ersttagsstempel oder auch Falschstempel (auch für die gibt es bewußte Sammler!).

Der ganze Aufruhr um die Vollstempel ist doch, leider wie so oft auch in der Philatelie, reine Geschäftemacherei und wird völlig überbewertet. Plötzlich waren jahrelang zu guten Preisen gehandelte Marken nichts mehr wert, weil sie nur teilgestempelt waren oder kein Datum erkennbar, und alle "Wohltäter der Menschheit" aus den frühen 50er Jahren der BRD waren plötzlich teilgestempelt "nur" noch Fälschungen (ich übertreibe absichtlich etwas!).

Waren denn alle die vor 20, 30, 40 Jahren schon gestempelt (damals teilgestempelt) gesammelt haben doof?

Man sollte sich dabei nicht immer so sehr von den gerade gängigen Modeerscheinungen und dem führenden Meinungsmacher "Michel" gängeln lassen. Dies ist zumindest meine ganz persönliche Meinung dazu und kann gerne als Diskussionsanstoß verstanden werden.

Mit philatelistischen Grüßen,
Peter (Filunski)
 
Briefmarkensammler Am: 20.02.2011 17:13:52 Gelesen: 26009# 23 @  
Ich denke die Jagd nach Marken mit Vollstempeln ist Ausdruck eines zunehmenden Qualitätsbewußtseins der Sammler und der Erkenntnis, dass nur 1a Ware beim Verkauf wieder etwas erbringt. Wenn ich mir die Ergebnisse bei EBAY so anschaue, ist festzuhalten, dass vollgestempelte Marken teils deutlich über Michel ihre Abnehmer finden.

Sammlungen mit Teilstempeln mögen für den der sie gesammelt hat von emotionaler Bedeutung sein. Der Markt bricht über derartige Posten jedoch unbarmherzig den Stab.
 
asmodeus Am: 20.02.2011 19:44:06 Gelesen: 25991# 24 @  
Besonders in der Klassik und Semiklassik werden Vollstempel besonders hoch bewertet und bezahlt. Ob es ein Trend ist oder eine langfristige Angelegenheit, kann man nicht absehen, aber ich befürchte, daß es auf längere Zeit darauf hinausführt.

In anderen Ländern herrschen ganz andere Leitlinien! Selbst bei Grossbritannien ist das Sammeln von gestempelten Marken ein Irrweg. Mal werden glasklare Vollstempel hochgehandelt, aber beliebt sind auch Marken, wo das Gesicht der Königin Victoria frei vom Stempel ist.


 
chuck193 Am: 21.02.2011 19:35:45 Gelesen: 25940# 25 @  
@ filunski [#22]

Hi Peter,

schöner Beitrag. Bevor mein Grossvater seine Sammlungs Alben nach Canada brachte, hat es ihm nicht viel Kummer gemacht, ob Voll- oder Teilstempel. Wie oft sieht man ja in Auktionskatalogen Marken mit Teilstempel für hohe Preise.

Wenn ich eine Marke mit besserem Stempel finde, ersetze ich jedenfalls die betreffende Marke. Sonst mach ich mir nicht viel von den Michel Angaben, wie Stefan mir unter "Germania Bessere Farben", der Michel ist nicht die Bibel auf den man sich nicht verlassen soll.

Viele Grüsse,
Chuck
 
AfriKiwi Am: 21.02.2011 21:52:19 Gelesen: 25929# 26 @  
@ asmodeus [#24]
@ Briefmarkensammler (#23)

Hallo Asmodeus,

Deine 1 Shillingmarke ist sicher eine CTO - (cancelled to order) Vorläufer ! ;)

Nicht vom Stuhl fallen wollte Dich nur uzen !

Vor vielen Jahren habe ich öfters solche gute Stempel auf moderne Bundmarken bekommen das die Aufmerkung gemacht wurde ob es nicht CTO's sind.

In anderen Ländern herrschen ganz andere Leitlinien! Selbst bei GB ist das Sammeln von gestempelten Marken ein Irrweg.

In NZ kann man kaum spüren ob da überhaupt nach 1A Stempel gesucht wird. Ich meine der Prozentteil Sammler die gute Stempel suchen sind das gleiche bei allen Sammler pro Land.

Hier habe ich vielleicht so eine Handvoll getroffen bis jetzt. Die meisten denken an Birnen wenn Kartoffel gemeint ist - also Begriffslos.

Gute Stempel kosten heute Geld und werden kaum in der €1 zu finden sein. Weiter gibt es kaum mehr Rundstempel und meiste Post geht durch die Killerfabrik und das wird jetzt gesammelt !

Sammlungen mit Teilstempeln mögen für den der sie gesammelt hat von emotionaler Bedeutung sein.

Als Kind oder Anfänger ist jede neue Marke ein emotionaler Gewinn was uns mit der Zeit doch zur 1A Material bringen soll. Es drängt ja nicht bei jedem wegen verschiedener Gründe aber um gut zu Speisen gebrauchen wir auch keine gebogene Gabel.

Sammler sollten sich die Gewohnheit leisten dürfen um besseres Material zu beschaffen und wenn sie über Michel Preise verhandelt werden kann das bestimmt gut sein. Dann auch gehört die Wache dazu, daß nicht Mache angeboten wird.

Erich
 
Danny Wilde Am: 31.03.2020 09:22:32 Gelesen: 4107# 27 @  
Auch von mir ein paar Fragen zum Thema Vollstempel:

Spielt es denn für alle mit dem Anspruch "Vollstempel" dann auch eine Rolle, ob die Marke von einem freundlichen Postbeamten abgestempelt wurde oder tatsächlich "echt gelaufen" ist Folgefrage ggf: Warum eigentlich?

Im Zweifel könnte man es nach Abwaschen des Gummis ja gar nicht mehr unterscheiden?

Werden ferner Ortsstempel als werthaltiger gegenüber Briefzentren erachtet? Und letzte Frage: Stimmt es, dass Versandstellenstempel (selbst wenn voll) als geringwertiger angesehen werden? Die sind doch gerade besonders klar.

Bleibt gesund!
 
jmh67 Am: 31.03.2020 10:26:49 Gelesen: 4083# 28 @  
@ C_H_A [#27]

Kommt alles auf die Vorlieben an.

Abstempelungen am Schalter oder im Verkehr sind tatsächlich schwer bis nicht zu unterscheiden, man kann bei Marken ohne Gummi da IMHO nur spekulieren. Bei Briefzentrumsstempeln kommt es darauf an, dass die Nummer des BZ zu lesen ist, dann sind die eigentlich auch so gut wie Stempel mit lesbarem Ortsnamen - nur eben viel häufiger, dafür quasi Garantie für echt gelaufene Stücke. Marken mit Versandstellenstempel, zumal wenn er per Druckmaschine aufgebracht wurde, hingegen sind ganz überwiegend nicht gelaufen.

-jmh
 
Lars Boettger Am: 31.03.2020 16:16:44 Gelesen: 3992# 29 @  
@ C_H_A [#27]

Spielt es denn für alle mit dem Anspruch "Vollstempel" dann auch eine Rolle, ob die Marke von einem freundlichen Postbeamten abgestempelt wurde oder tatsächlich "echt gelaufen" ist Folgefrage ggf: Warum eigentlich?

Kurz gesagt: Ja. Viele Sammler suchen rundgestempelte, zentrisch entwertete Marken aus dem Bedarf. Gefälligkeitsentwertungen sind in vielen Fällen weniger gefragt, auch wenn sie sonst alle Kriterien erfüllen. Stempel aus dem Briefzentrum werden in der Regel ebenfalls weniger gerne genommen, als Ortsstempel. Versandstempel werden aus den letzten Jahren nicht mehr genommen.

Die Frage "warum" ist einfach zu beantworten: Seltenheit. Wenn Du eine gut gestempelte und gut erhaltene Marke finden möchtest, dann musst Du in der Regel zwischen 100 und 1000 Marken durchsuchen. Wenn das reicht.

Mir ist bewusst, dass meine Antwort stark simplifiziert und es für jede Aussage wieder unzählige Ausnahmen gibt. Aber Briefmarkensammeln hat etwas mit Ästhetik zu tun. Und es tut dem Auge einfach gut, einen schönen und klaren Stempel auf einer Marke zu sehen, die ebenfalls keine Mängel hat. Ich habe mal ein Beispiel aus meinem Sammelgebiet anhängt, welches ich in den letzten Tagen gekauft habe. Der Stempel ist nicht zu 100% zentrisch, aber so eine gut gestempelte Marke muss man erst einmal finden.

Beste Grüße!

Lars


 
wheilmann Am: 31.03.2020 16:58:35 Gelesen: 3973# 30 @  
Hallo zusammen,

auf die Frage eines Briefmarkenanbieters: Was suchen Sie denn?

Meine Antwort lautete: Ich suche handgestempelte Orts-Vollstempel-Briefmarken aus dem Postversand.

Dann die Antwort: Viel Spaß beim Suchen!

Und wer ein Problem damit hat, ob Hand- oder Maschinenstempel, dem empfehle ich unsere PhilaSeiten-Stempeldatenbank.

Gruß Wolfgang
 
waltherlilly Am: 03.05.2020 01:56:51 Gelesen: 3632# 31 @  
Guten Abend,

als ich eure Unterhaltung über die letzten 8 Jahre durchlas, musste ich gleich meine alten Briefmarken hervorkramen und das erste Stück, dass ich in den Finger hielt war dieses Schmuckstück. ;}


 
Lutwinus Am: 03.05.2020 10:18:10 Gelesen: 3567# 32 @  
Hallo liebe Sammlerfreunde,

wenn heute ein Sammler oder ein gewöhnlicher Postkunde überhaupt eine Postsendung mit aktuellen Postwertzeichen freimacht ist es meistens die Entwertung, die das Postgut anansehlich macht. Das meiste aus der Tagespost trägt, wenn überhaupt Absenderfreistempel. Wenn ich so an meine Anfangszeiten als "Gestempelt-Sammler" zurückdenke stelle ich fest, daß ich damals so ziemlich alles vom Papier abgelöst habe, sofern die Marke in Ordnung war. Seit mehreren Jahren sammele ich gestempelte Marken auch auf Briefstück um die Stempel zu erhalten. Wenn ich so bedenke, wieviele vollständige Stempelabschläge ich mit meiner abwascherei zerstört habe - und wohl nicht nur ich, könnte ich mir heute sonstwohin beißen.

Hier ein aktuelles Beispiel aus der Tagespost letzter Woche:



Der Tagesstempel wird in Spiesen-Elversberg geführt. In meine Gestempelt-Sammlung wird es die Marke wohl nicht schaffen.

Und so sammele ist gestempelte Postwertzeichen heute:



Versandstellenstempel aus Saarbrücken

Benötigt zwar etwas mehr Platz im Album aber das nehme ich gerne in Kauf.

Liebe Grüße Jörg
 

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