Thema: (?) (75) Konsulatspost - echt gelaufene Belege
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Angelika2603 Am: 29.03.2017 19:49:48 Gelesen: 29810# 56 @  
Guten Abend,

ich habe ein paar Briefe von Botschaften:







LG
Angelika
 
fogerty Am: 07.04.2017 21:48:51 Gelesen: 29418# 57 @  
Post vom Italienischen Generalkonsulat aus Lyon bekam die Kurverwaltung Meran im Jahre 1955.



Grüße
Ivo
 
Altdeutschland Am: 07.04.2017 22:20:35 Gelesen: 29409# 58 @  
Hallo,

Brief an das "Deutsche Konsulat" in Temesvar Rümänien EF Nr. 416

Viele Grüße


 
Michael Mallien Am: 26.04.2017 19:25:12 Gelesen: 28785# 59 @  
Einschreibebrief vom Deutschen Konsulat in Nairobi nach Dresden vom 18.2.1931. Frei gemacht mit 3x der MiNr 6 zu insgesamt 60 Cent.



Stempel aus

- Nairobi vom 18.2.1931
- Mombasa vom 20.2.1931
- Dresden vom 10.3.1931
 
stampmix Am: 07.05.2017 11:03:03 Gelesen: 28534# 60 @  
Hallo zusammen,

weit hatte es das Ortseinschreiben nicht, das am 22.11.1923 an das Consulat der Österr. Tschecho-Slowakischen Republik gesandt wurde. In der PP 25 mit 30 Milliarden Mark portogerecht frankiert.



besten Gruß
stampmix
 
Michael Mallien Am: 14.01.2018 14:57:21 Gelesen: 21188# 61 @  
Dieser Standardbrief mit Dauermarkenfrankatur vom 5.1.1968 birgt rückseitig einen interessanten Versender, nämlich das griechische Generalkonsulat in München:



Auch der Inhalt ist noch vorhanden und unterstreicht deutlich, dass es sich um Konsulatspost handelt:



Lesen kann ich das allerdings nicht.

Viele Grüße
Michael
 
wuerttemberger Am: 14.01.2018 16:33:01 Gelesen: 21169# 62 @  
Ich zeige 2 Briefe von Konsulaten in Stuttgart aus der Zeit des ersten Weltkriegs. Trotz ihres teils bescheidenen Zustandes habe ich sie gerne in die Sammlung aufgenommen.

Der erste stammt vom K. und k. oesterreichisch-ungarischen Consulat Stuttgart.



Der Brief wurde am 13. Nov. 1914 bei der Auslandsstelle für Geschäftsbriefe vorgelegt. Diese Zensurstelle war zuverlässigen Firmen aus Württemberg vorbehalten, die dort ihre Post direkt dem Zensor vorlegen konnten. Diese Firmen waren auf einer Liste der Handelskammer Stuttgart verzeichnet. Das KuK-Consulat gehörte natürlich nicht dazu. Aber offensichtlich hatten sie gute Kontakte zur Firma Stahl & Federer und diese Firma stand auf der Liste. Unten links steht der Vermerk: "eingereicht durch: Stahl & Federer".



Auf der Rückseite kann man sehen, dass die Firma den Brief mit ihrem Siegel zugeklebt hat. Darauf wurde der Stempel der Zensurstelle abgeschlagen und die Zensoren haben mit ihren Namenskürzeln signiert.

Der zweite Beleg stammt von den Kollegen des italienischen Generalkonsulats und wurde am 17. Feb. 1915 bei derselben Zensurstelle vorgelegt.



Wahrscheinlich wurde keine Firma mit der Vermittlung beauftragt, denn es hatte sich schon herumgesprochen, dass man nicht unbedingt für diese Zensurstelle auf der Liste stehen mußte. Der Leiter der Zensurstelle, Major Reinmöller, war auch anderen Firmen gefällig, was ihm im Jahr 1917 eine deftige Rüge mit deutlichen Konsequenzen eingebracht hat.



Der Brief wurde auf der Rückseite mit dem Stempel und den Unterschriften der Zensoren versehen. 2 Tage später kam er in Udine an. Zensurbriefe nach Italien sind nicht so häufig und mit diesem Absender sowieso ein Schmankerl.

Gruß

wuerttemberger
 
Altmerker Am: 18.01.2018 22:01:27 Gelesen: 20861# 63 @  
Hallo,

ich denke, das ist ein Brief vom Militärattaché an der Deutschen Botschaft in London. Oder irre ich da?

Gruß
Uwe


 
Fips002 Am: 30.01.2018 21:06:47 Gelesen: 19725# 64 @  
USA Ganzsachenumschlag Nr. 149, Ausgabe 1915/19 mit Wasserzeichen, vom Konsulat der Schweiz in Philadelphia mit Stempel Philadelphia 24.11.1941 nach Wald, Kanton Zürich. In der Auslandsprüfstelle Frankfurt/Main erhielt der Brief den roten Handdurchlaufstempel.



Gruß Dieter
 
reichswolf Am: 01.02.2018 22:46:39 Gelesen: 19492# 65 @  
Hier spricht der Stempeltext für sich: 2000 HAMBURG 13 DEUTSCHE BUNDESPOST BELGISCHES GENERALKONSULAT Mittelweg 87 2000 Hamburg 13 Tel. (040) 41 70 75 vom 17.3.1982:



Brief vom Schwedischen Generalkonsulat in Hamburg mit AFS 2 HAMBURG 36 DEUTSCHE BUNDESPOST POSTFACH 30 49 50 2000 HAMBURG 36 vom 19.3.1982:



Und einer vom Deutschen Generalkonsulat in Kalifornien vom 15.1.1982 mit dem AFS 53 BONN 12 DEUTSCHE BUNDESPOST AUSWÄRTIGES AMT:



Gleicher Absender, aber mit dem Nachfolge-AFS mit vierstelliger PLZ 5300 BONN 12 DEUTSCHE BUNDESPOST AUSWÄRTIGES AMT vom 10.5.1984:


 
Heinrich3 Am: 07.02.2018 20:28:56 Gelesen: 18847# 66 @  
Diesen Beleg wollte ich eben fast entsorgen, weil der Stempel so schwach ist. Nun ragt ein kleines Stück vom noch enthaltenen Brief heraus.



Das hat mich gebremst und zwei Briefe sind zum Vorschein gekommen. Das Österreichische Generalkonsulat in München "beehrt sich anverwahrt einen Bescheid ... vom Militärkommando Steiermark in Graz zu übermitteln."

Beigefügt war/ist die Rückstellung des Empfängers vom (Militär-)Präsenzdienst wegen Hochschulstudiums.

Der Brief ging also zuerst von Graz nach München (Sammelpost?) und wurde erst dann der Post übergeben.

Zu schade für die Papiertonne?

Heinrich
 
Fips002 Am: 11.02.2018 16:59:35 Gelesen: 18701# 67 @  
Brief von der Botschaft Kuba nach Düsseldorf.



Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 20.03.2018 17:26:05 Gelesen: 17797# 68 @  
Brief von SGRAVENHAGE/Niederlande, 16.Februar 1898, mit Mi.-Nr.33b Ausgabe 1894/98, an das Niederländische General Konsulat in Constantinopel/Türkei.



Gruß Dieter
 
Jürgen Witkowski Am: 20.03.2018 19:56:11 Gelesen: 17767# 69 @  
Aus der Zeit, als die Bundeshauptstadt Bonn hieß, stammt der Brief der Französischen Botschaft vom 15.6.1966. Abgestempelt im Bonner Diplomatenviertel Bad Godesberg.

Die Französische Botschaft in Bonn-Bad Godesberg wurde inzwischen abgerissen. Dort stehen in bester Lage direkt am Rheinufer heute Eigentumswohnungen. Die neue Französische Botschaft wurde am Pariser Platz in Berlin in unmittelbarer Nähe zum Brandenburger Tor errichtet.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Michael Mallien Am: 24.05.2018 17:38:21 Gelesen: 16126# 70 @  
Von der finnländischen Botschaft in Tripolis ging dieser Brief am 29.2.1968 nach Helsinki. Die Freimachung beträgt 60 Millièmes.



Viele Grüße
Michael
 
22028 Am: 24.05.2018 18:16:41 Gelesen: 16144# 71 @  
Inlandsbrief von der Deutschen Gesandtschaft in Baghdad mit einer Einsenbahnpostmarke frankiert an den Leiter der Deutschen Archäologische Ausgrabungsexpedition in Warka / Urak c/o Eisenbahnpostamt Khidhr.

Dieser Brief ist ein schönes Beispiel dafür wie Briefe gemäß der Vorschriften der Irakischen Eisenbahnpost adressiert sein mussten wenn der Empfängerort KEIN Postamt der Staatspost hatte. Dies wurde so im "Iraq Post & Telegraph Guide von 1930" publiziert.


 
Michael Mallien Am: 30.05.2018 21:38:19 Gelesen: 14833# 72 @  
Der selbe Adressat wie in Beitrag [#70] erhielt ebenfalls Post von der finnischen Botschaft in Nairobi, Kenia und zwar am 17.11.1972. Die Frankatur des Eilbriefes summiert sich auf 3,50 Shilling.



Viele Grüße
Michael
 
GSFreak Am: 15.07.2018 16:58:52 Gelesen: 11315# 73 @  
Hier eine Mehrfachfrankatur von 7 Marken der Mi.-Nr. 111 (Vereinigte Arabische Republik) auf einem Luftpostbrief aus Kairo nach Köln.

Der Eingangsstempel der Deutschen Bank in Köln datiert vom 30.12.1964.



Gruß Ulrich

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Ägypten: Frankierte Poststücke aller Zeiten"]
 
Detlev0405 Am: 14.09.2018 14:12:34 Gelesen: 8973# 74 @  
Ich habe auch einen Beleg beizusteuern.



Ein Brief vom tschechischen Konsulat in Algier nach Prag, aufgegeben am 06.03.1946 als Luftpost. Am 12.03.1946 war er in Prag angekommen am Postamt für ausländische Post am Flughafen Prag.

Gruß
Detlev
 
Totalo-Flauti Am: 15.09.2018 17:39:08 Gelesen: 8921# 75 @  
Liebe Sammlerfreunde,

auf Grund der Messen in Leipzig und der Größe der Stadt gab es schon immer viele Konsulate in Leipzig. Heutzutage gibt es 18 Konsulate [1] in Leipzig. Leider habe ich bisher noch nicht allzu viel Konsulatspost aus Leipzig gesehen. Um so erfreuter war ich über den Erwerb bei dem unten gezeigten Brief. Er stammt vom amerikanischen Konsulat und wurde per Luftpost nach New York City am 27.12.1939 gesandt. An der Westfront wurde noch der sogenannte "Sitzkrieg" ausgesessen. Im Netz habe ich nichts finden können, wie der Postverkehr zwischen dem Deutschen Reich und der USA in der Zeit September 1939 bis Dezember 1941 und insbesondere bis Juni 1940 (Ende Westfeldzug) organisiert wurde. Kann vielleicht hier jemand etwas dazu sagen?

Neben dem Porto von 25 Pfennigen für den Auslandsbrief wurden noch weitere 80 Pfennige (Brief bis 10 Gramm mit 40 Pfennig je 5 Gramm) für das Luftpostporto verklebt.

Mit lieben Sammlergrüßen
Toralo-Flauti.



[1] https://www.konsulate.de/konsulate/konsulate_in_leipzig_info.php
 
Altmerker Am: 11.07.2019 19:47:11 Gelesen: 2728# 76 @  
Es ist ein Brief aus der Schweiz nach Sanaa, so dass das jemenitische Element eher beim Ankunftstempel des R-Briefes zu sehen ist. Der handschriftliche Vermerk ist für mich unlesbar.

Gruß
Uwe



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Jemen: Echt gelaufene Belege"]
 
10Parale Am: 04.08.2019 19:57:29 Gelesen: 2377# 77 @  
Im Juni 1951 nahm der Iran diplomatische Beziehungen zur jungen Bundesrepublik Deutschland auf. Bis im Jahr 1955 existierte eine Gesandtschaft, die dann in eine Botschaft umgewandelt wurde. Ab 1958 residierte diese Kaiserlich Iranische Botschaft im Kölner Stadtteil Marienburg, wo der Botschafter auch bis 1978 wohnte. Später zog die Botschaft dann nach Bonn Bad Godesberg um. Nach der islamischen Revolution (1979) änderte sich der Name. Im Jahr 2000 zog die Botschaft nach Berlin um.

Aus dieser 15/16-jährigen Geschichte der Kaiserlich Iranischen Botschaftin Köln-Marienburg stammt dieser Brief. Vorderseitig gibt er fast gar nichts her aussser einer Briefmarke zur Verkehrsausstellung. Ein handschriftlicher Vermerk auf der interessanteren Rückseite zeugt davon, dass der Brief im März 1966 versandt wurde.

Liebe Grüße

10Parale


 
inflamicha Am: 11.09.2019 21:09:27 Gelesen: 1364# 78 @  
Guten Abend,

vom Kaiserlich Deutschen Konsulat für Galizien und die Bukowina in Lemberg kommt dieser Brief:



Der Brief wurde sicherheitshalber mit der Feldpost befördert, möglich auch dass dies die einzige Postverbindung gewesen ist. Eine Portobefreiung bestand jedoch nicht, so dass der Brief für das am 16.5.1917 (PP 2) geltende Inlandsporto für einen Brief der 2. Gewichtsstufe = 25 Pfg. freigemacht werden musste. Frankiert wurde mit Mi 98 vom rechten Seitenrand und dem Zusammendruck W 10 ba aus dem Markenheftchen 7 mit üblicher Heftchenzähnung.

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
Heinrich3 Am: 13.09.2019 15:33:04 Gelesen: 1296# 79 @  
Hallo,

der Beleg ist recht unsanft behandelt worden, so daß jetzt nur noch 2 Marken nicht angeschlagen sind.

Eingeschriebener Brief der ägyptischen Botschaft in Belgrad nach München vom 8.5.1985.


 
epem7081 Am: 03.11.2019 15:58:17 Gelesen: 353# 80 @  
Hallo zusammen,

hier aus dem innerdeutschen Briefverkehr vom Österreichischen Generalkonsulat in Hamburg zum Österreichischen Generalkonsulat in München zwei Belege.





Zwischen den beiden Daten vom 2.11.1990 und dem 2.7.1993 liegt offenbar ein Wechsel des Hamburger Domizils. Außerdem wird im jüngeren Beleg die neue Postleitzahl angekündigt, die im Stempel noch keine Berücksichtigung gefunden hat, aber in der Münchener Anschrift.

Mit sonntäglichem Gruß
Edwin
 

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