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Thema: Alliierte Bes SBZ M-V: Warum kostet dieser Sammlerbrief 458 Euro ?
Das Thema hat 26 Beiträge:
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Bernd Steudner Am: 27.09.2015 17:16:16 Gelesen: 13943# 2 @  
Beendet für reichlich 458 Euro, ich fasse es nicht.
 
LK Am: 27.09.2015 17:41:04 Gelesen: 13913# 3 @  
@ willi561 [#2]

Beendet für reichlich 458 Euro, ich fasse es nicht.

Hallo Bernd,

ich schon, und die Bieter (alles keine Anfänger) auch.

Versuch mal einen Oberrandsatz in y mit echten Entwertungen zusammen zu bekommen. Da wirst Du lange suchen müssen.

Und bitte jetzt nicht den Einwand, das ist ja ein Sammlerbrief.

Der Brief ist zweifellos echt und hat den Postweg durchlaufen, das allein zählt.

Zudem könnten hier noch bessere Farben verklebt sein, ist aber in der Endrechnung nicht wichtig.

Ausnahmestück, und diese gibt es nicht für 1 Euro.

Gruß

LK
 
JoshSGD Am: 27.09.2015 18:32:56 Gelesen: 13860# 4 @  
Lieber LK,

derartige Stücke findet man auf vielen Auktionen. Ich vertrete die Meinung, dass das alles Machwerke sind. Ähnliche Belege findet man auch oft mit Lokalmarken. Großräschen ist da ein gutes Beispiel. Man muss auch die Umstände zu diesen Zeiten betrachten, echter Bedarf dürfte das nicht gewesen sein.

Ein Machwerk für Sammlerzwecke. Wer dafür 458 € ausgibt, kann es gerne tun.

Gruß
Josh
 
Bernd Steudner Am: 30.09.2015 09:45:25 Gelesen: 13674# 5 @  
@ LK

Tut mir Leid, aber Deinen Ausführungen kann ich nicht folgen. Da schliesse ich mich der Meinung von Josh an. Es ist und bleibt ein gemachter Sammlerbrief. Ein reiner Bedarfsbrief sieht anders aus und selbst der ist diesen Preis nicht wert. Andere Farben sehe ich nicht da der Scan sehr gut ist. Ich sammle seit über 40 Jahren Briefmarken, speziell MVP. Wer dafür soviel ausgibt für den spielt Geld keine Rolle. Für so einen Beleg würde ich höchstens 60 € ausgeben, und das ist schon zu hoch gegriffen. Aber jeder wie er glaubt und denkt, nur meine bescheidene Meinung.

Grüße sendet Bernd
 
dietbeck Am: 30.09.2015 19:53:18 Gelesen: 13557# 6 @  
@ willi561 [#5]

Ich schicke voraus, dass ich kein Sammler des Gebietes bin, ergo auch nicht wirklich kenne.

Natürlich ist das ein gemachter Sammlerbrief, aber eben gelaufen. Auf den Brief haben 12 Bieter geboten, davon 6 über 170 Euro.

Kann es nicht sein, dass jemand einen Liebhaberpreis dafür zahlt, dass hier eben Randstücke mit Zählnummern verklebt wurden und das visuell einen durchaus attraktiven Beleg ergibt ?

Im Endeffekt macht der Markt die Preise und offensichtlich sind einige bereit dafür deutlich mehr als 60 Euro zu zahlen.

dietbeck
 
Bernd Steudner Am: 30.09.2015 20:42:35 Gelesen: 13523# 7 @  
@ dietbeck

Aber selbstverständlich, jeder kann zahlen was er will, um Himmels willen. Nur mir fehlt die Relation, zum Beispiel bekomme ich für das Geld fast eine komplette postfrische DDR Sammlung.

Und so einen Beleg muss einer auch ja wieder mal verkaufen, schätze mal da wird der Käufer sich wundern.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden und hier auch nicht rumstänkern. Wenn der Käufer meint, er hat ein Schnäppchen gemacht dann herzlichen Glückwunsch.

Gruß Bernd
 
dietbeck Am: 30.09.2015 21:52:38 Gelesen: 13483# 8 @  
@ willi561

Ohne das jetzt in eine gegenseitige Diskussion ausarten lassen zu wollen, noch ein paar Bemerkungen:

Eine postfrische DDR-Sammlung gibt es heute wie "Sand am Meer". Sprich das Angebot übersteigt die Nachfrage bei weitem.

Einen solchen Brief wird es in dieser Form nicht oft geben.

Es hat ja nicht ein Käufer weit über 60 Euro geboten sondern mehr als eine Handvoll. Offensichtlich gibt es eine ganze Reihe Leute, die einen wie auch immer hohen Liebhaberpreis zu zahlen bereit sind.

Ich bezweifle, dass der Käufer und die anderen höher Bietenden den Wiederverkaufspreis im Auge hatten, als diese Gebote abgegeben wurden.

Ich zahle durchaus auch mal mehr für ein Stück wenn ich es aus welchen Gründen auch immer in der Sammlung haben möchte. Auch wenn der Marktpreis eigentlich tiefer liegt. Jedem Tierchen sein Plaisierchen.

dietbeck
 
Bernd Steudner Am: 20.10.2015 17:05:26 Gelesen: 13282# 9 @  
Der selbe Brief steht wieder auf Ebay zum Verkauf und vom selben Anbieter. Vielleicht hat ja der Käufer damals kalte Füße bekommen und gar nicht erst bezahlt. Na, mal sehen was er diesmal bringt, die Auktion läuft ja noch paar Tage.

Gruß Bernd

eBay 171967808246
 
Bernd Steudner Am: 25.10.2015 19:09:08 Gelesen: 13128# 10 @  
Heute beendet für rund 100 €, für einen Liebhaber noch gerechtfertigt. Das ist mal ein Unterschied zur ersten Auktion. Was mich wundert bei der ersten Auktion, wenn schon der Erstbietende weiche Knie bekommt, warum übernimmt dann der Unterlegene Bieter nicht den Brief, wenn der so wertvoll sein soll? Für mich war das alles eine Farce und hat mich voll bestätigt in meinen Aussagen.

Gruß Bernd
 
dietbeck Am: 25.10.2015 20:09:17 Gelesen: 13096# 11 @  
@ willi561 [#10]

Und wieder nur der Vollständigkeit halber:

1. Es haben mehr als 10 verschiedene Bieter geboten

2. Es kann tatsächlich immer große Unterschiede für dasselbe geben. Es ist nur eine Frage, zu welcher Zeit welche Bieter eine Auktion verfolgen. Also kann es beim nächsten Mal schon wieder anders sein. Die Zahl der Bieter zeigt aber durchaus, dass dieser Beleg seine Interessenten hat

3. Warum der Beleg wieder drinsteht, ist natürlich eine andere Frage, aber ohne die Fakten zu kennen, nicht zu beantworten.

dietbeck
 
stampmix Am: 26.10.2015 08:11:33 Gelesen: 13043# 12 @  
@ dietbeck [#11]

3. Warum der Beleg wieder drinsteht, ist natürlich eine andere Frage, aber ohne die Fakten zu kennen, nicht zu beantworten.

Zumindest der Artikelzustand hat sich zwischenzeitlich (?) geändert. Im letzten Angebot ist der Brief als 3-seitig geöffnet beschrieben - und das muss man mögen.

besten Gruß
stampmix
 
WUArtist Am: 26.10.2015 19:20:46 Gelesen: 12942# 13 @  
@ stampmix [#12]

Der Vorgang hat sich wie folgt zugetragen:

Besagter Brief wurde von einem gewerblichen Verkäufer angeboten. Der erste Käufer hat von seinem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht, wobei er die 14-tägige Widerrufsfrist voll ausgeschöpft hat. Ein zeitnaher Weiterverkauf kam nun nicht mehr in Betracht. Der Verkäufer hat sich daher entschlossen, den Brief erneut einzustellen.

Beste Grüße
WUArtist
 
Richard Am: 28.10.2015 09:02:42 Gelesen: 12829# 14 @  
@ WUArtist [#13]

Hallo WUArtist,

mir ist jetzt nicht bekannt, woher Du diese Kenntnisse hast, aber wenn Du Kontakt zum Verkäufer hast, kannst Du ihm vielleicht folgende Frage weiterleiten:

Bei der ersten Auktion hat der Bieter mit 1135 Bewertungen bis 205,66 Euro mitgeboten, war dann aber noch von drei weiteren Bietern mit 225,00 / 457,88 und 458,88 überboten worden. Wir wissen, dass er bereit war, knapp 225 Euro zu zahlen.

Bei der zweiten Auktion hat er wieder mitgeboten, aber nur noch 99,66 Euro und damit 1 Euro unter dem späteren Auktionspreis. Er hat die rund 40 Minuten bis zur Auktion nicht zu einem weiteren und höheren Gebot genutzt.

Warum hat er bei der ersten Auktion so viel geboten und dann für den gleichen Beleg kurze Zeit später 54 % weniger zahlen wollen ?

Schöne Grüsse, Richard
 
Bernd Steudner Am: 28.10.2015 09:19:12 Gelesen: 12822# 15 @  
@ Richard [#14]

Das ist ja genau mein Problem bei dieser Auktion, ich verstehe es einfach nicht. Das mit den 458 € konnte einfach nicht gut gehen. Wer so viel zahlt (oder wie wir jetzt wissen auch nicht) für einen gemachten Beleg, der hat in meinen Augen keine Ahnung von Philatelie.
 
waarnstadt Am: 28.10.2015 12:07:27 Gelesen: 12760# 16 @  
@ Richard
@ willi561

Wer genau mitliest und sich auch genau ansieht, wer den Brief in der 1. Auktion ersteigert hat, der kommt mit der Sache schon klar:

Käufer in 1. Auktion ist offensichtlich Händler und erwirbt den Brief zum Weiterverkauf (möglicherweise außerhalb Deutschlands, denn im Ausland stehen Satzbriefe weitaus höher in der Gunst und im Preis als in Deutschland), der Brief ist jedoch 3-seitig geöffnet (diese Eigenschaft wurde bei der 1. Auktion aber nicht in der Beschreibung genannt) und wird deshalb reklamiert / zurückgegeben.

Beschreibung in der 2. Auktion jetzt korrekt mit der Angabe "3-seitig geöffnet", deshalb kommt jetzt offensichtlich nur noch der Markenpreis zzgl. eines kleinen Aufschlags für Briefstück zum Tragen, von einem Brief geht (wie zu erwarten in Deutschland) jetzt keiner mehr aus. Zuschlagspreis also jetzt 100,66 €, also ca. 37 % vom Michelwert der losen Marken (ca. 270 €). Für einen Randstücksatz ein nicht sehr überraschender Preis, oder?

Alles nachvollziehbar, wenn man die Gepflogenheiten bei Auktionen als Insider, und nicht nur als Käufer, kennt.
 
WUArtist Am: 28.10.2015 13:54:58 Gelesen: 12719# 17 @  
@ Richard [#14]

Hallo Richard,

mir ist jetzt nicht bekannt, woher Du diese Kenntnisse hast, aber wenn Du Kontakt zum Verkäufer hast, kannst Du ihm vielleicht folgende Frage weiterleiten:

Mein Kontakt zu dem Verkäufer ist kein Geheimnis. Ich habe ihn (bzw. sie) einfach zum Sachverhalt befragt. Gewerbliche Verkäufer sind doch immer mit „Name und Hausnummer“ genannt. Sicherlich hat sie mir nicht alle Einzelheiten verraten. Ich wollte aber auch nicht weiter nachbohren.

Beste Grüße
WUArtist
 
dietbeck Am: 01.11.2015 18:19:37 Gelesen: 12429# 18 @  
@ waarnstadt [#16]

Damit ist die Sachlage wohl nachvollziehbar geklärt. Der Händler hätte die 458 Euro bezahlt, wäre der Brief nicht dreiseitig geöffnet gewesen. Der Betrag wäre von einem Händler nicht geboten worden, wenn er nicht berechtigte Hoffnung gehabt hätte diesen auch mit Gewinn verkauft zu bekommen.

Ergo hat ein solcher Brief auch zu diesem Preis einen Markt und sei es im Ausland. Dem/n entsprechend Zahlenden zu unterstellen "keine Ahnung von Philatelie" zu haben, wie in einem der Beiträge unterstellt, finde ich einfach nur anmaßend.

dietbeck
 
Bernd Steudner Am: 07.11.2015 08:42:44 Gelesen: 12270# 19 @  
@ dietbeck [#18]

Da kannst du schreiben was du willst, ich bleibe trotzdem bei meiner Aussage. Selbst wenn der Brief normal geöffnet worden wäre, würdest du diesen Betrag selbst zahlen? Wenn ja, dann spielt für dich Geld keine Rolle.
 
stampmix Am: 07.11.2015 12:30:26 Gelesen: 12217# 20 @  
@ willi561 [#15], [#19]

Das ist ja genau mein Problem bei dieser Auktion, ich verstehe es einfach nicht. Das mit den 458 € konnte einfach nicht gut gehen. Wer so viel zahlt (oder wie wir jetzt wissen auch nicht) für einen gemachten Beleg, der hat in meinen Augen keine Ahnung von Philatelie.

Da kannst du Schreiben was du willst , ich bleibe trotzdem bei meiner Aussage. Selbst wenn der Brief normal geöffnet worden wäre , würdest du diesen Betrag selbst zahlen? Wenn ja , dann spielt für dich Geld keine Rolle.


Hallo willi561,

ich habe deine Aussage verstanden und du darfst auch dabei bleiben. So wie andere auch. Aber warum kommst du mit solch wertenden Unterstellungen?

Bei solchen Sammlerangeboten gibt es keinen begründbaren Marktpreis, weil die Volatilität viel zu hoch ist. Wenn es dumm läuft, erhält der Anbieter (viel zu) wenig, manchmal auch (viel zu) viel. Im Übrigen wird bei allen Auktionen der Preis durch das zweithöchste Gebot bestimmt. Der Glückliche Sieger solcher Bietduelle, manche meinen auch Verlierer, weil er den Preis bezahlt, den kein anderer zu zahlen bereit war, muß dann die finanzielle Suppe auslöffeln.

Was an diesem Beleg besonderes war? Frag doch den Käufer. Vielleicht war es der Schlüsselbeleg, nach dem er schon so lange gesucht hat, oder einfach die optische Wirkung dieses Beleges? Vielleicht gibt es auch ein neues Vordruckalbum für Oberrandsatzbriefeinschreiben? Keine Ahnung, Hauptsache er/sie erfreut sich an der Neuerwerbung, egal ob du es verstehst.

mit bestem Gruß
stampmix
 
Bernd Steudner Am: 07.11.2015 17:20:21 Gelesen: 12161# 21 @  
@ stampmix [#20]

Das sollten hier keine wertenden Unterstellungen sein wie du schreibst. Selbstverständlich gönne ich jedem das Seine und jeder soll glücklich werden mit dem, was er tut. Aber wir haben doch hoffentlich noch die Meinungsfreiheit, denke auch hier im Forum.

Wünsche allen ein schönes Wochenende.
 
Steffen0604 Am: 05.03.2016 16:13:45 Gelesen: 11449# 22 @  
Na ich bin euch da gerne behilflich, ich hatte auch auf den Beleg geboten und zwar aus dem Grund, weil auf dem eBay Angebot die 8 Pfg Marke sehr stark nach der teuren Farbabart aussah, welche es nur von diesem Postamt gibt, der Käufer hatte den Brief anschließend zu Herrn Kramp zum prüfen gesendet, dieser hat den geöffnet und innen signiert als normale Farbe, der Käufer war mit dem Ergebnis unzufrieden und hat den Beleg zurück gegeben, welcher als normale Farbe nun einen normalen Preis erzielt hat.

Steffen
 
Philaglück Am: 05.03.2016 17:18:26 Gelesen: 11428# 23 @  
Na dann sollte man darüber mal den Verkäufer unterrichten. Denn ob der Käufer mit über 8.000 Bewertungen privat ist, wage ich zu bezweifeln womit der Widerruf ausgeschlossen wäre. Und dann auf gut Glück was zu kaufen, um es dann zu retournieren, weil es nicht die "teurere" Variante ist, ist schon arg "assig".
 
Steffen0604 Am: 05.03.2016 17:33:33 Gelesen: 11419# 24 @  
Der Verkäufer hat das bestimmt mitbekommen, denn warum war der Beleg plötzlich dreiseitig geöffnet und signiert?
 
Philaglück Am: 05.03.2016 18:16:51 Gelesen: 11391# 25 @  
Wahrscheinlich als er das Geld bereits erstattet hatte. Den Käufer würde ich aufgrund dieser Art und Weise sicherlich vor den Kadi ziehen.
 
22028 Am: 05.03.2016 20:48:48 Gelesen: 11333# 26 @  
@ Philaglück [#25]

Und Du glaubst, das hätte etwas geändert? Warum immer mit dem Kadi drohen?
 

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