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Thema: Deutsches Reich: Handhabung Ersttagsbriefstempel
eswareinmal Am: 25.10.2015 20:10:38 Gelesen: 4832# 1 @  
Deutsches Reich 3 Belege Mi. Nr. 772

Guten Abend liebe Sammler,

Hier 3 Belege mit der Mi Nr 772,

meine Frage laut Michel kam die Marke ja am 17.4 heraus.

Ist der jeweilige Stempel 20.4., dann trotzdem Ersttagsstempel ?

Habe auch gerade bemerkt das die Stempel aus unterschiedlichen Städten kommen.



Nette Grüße Mike
 
lueckel2010 Am: 25.10.2015 21:00:38 Gelesen: 4810# 2 @  
Wenn die Marke am 17.4.1941 herausgekommen ist, sind die in allen möglichen Städten des Deutschen Reiches herausgegebenen Sonderstempel zum Geburtstag des GröFaZ am 20.4.1941 keine Ersttagsstempel.

"lueckel2010"
 
eswareinmal Am: 25.10.2015 21:21:56 Gelesen: 4799# 3 @  
@ lueckel2010 [#2]

GröFaZ :-)

Hat man die Marken 4 Tage früher rausgebracht, damit die Postämter sich drauf vorbereiten konnten ? Versteh das Ausgabe Datum nicht so wirklich.

Nette Grüße Mike
 
Silesia-Archiv Am: 25.10.2015 21:40:32 Gelesen: 4790# 4 @  
@ eswareinmal [#1]

Genau das ist es. In einer anderen Rubrik hier im Forum habe ich auch die Frage nach dem "Ersttag" aufgeworfen. Speziell diese Marke kam laut Katalog am 17. April 1941 heraus, ein Donnerstag. Auch heute ist meistens der Donnerstag der Tag der Neuausgaben. Die Sonderstempel sind allesamt vom 20.04.1941 - einem Sonntag. Das könnte bedeuten, dass an diesem Tag die Postämter die diesen Stempel führten, gezielt aus dem Anlass offen hatten.

Vielleicht findet sich noch jemand, der einen Stempel vom wirklichen Ersttag hat und hier zeigen kann. Der Stempelbeleg in meiner Sammlung ist leider erst vom 25.11.1941. Für mich sind diese hier abgebildeten Stempel keine Ersttagsstempel!

Beste Sammlergrüße
Michael
 
muemmel Am: 25.10.2015 21:53:05 Gelesen: 4780# 5 @  
@ eswareinmal [#3]

Die anderen Marken zum Geburtstag des GröFaZ wurden ebenfalls alle vor dem 20.4. herausgegeben. Was soll daran verwunderlich sein? Bei dem damaligen Personenkult mussten doch die Marken rechtzeitig an den Postschaltern verfügbar sein, damit sich die "Sammler" mit den Sonderstempeln vom 20.4. eindecken konnten.

Gruß
Mümmel
 
eswareinmal Am: 25.10.2015 22:00:03 Gelesen: 4778# 6 @  
Danke Euch allen für die Aufklärung. Habe es vermutet mit dem Ausgabedatum. Also haben wir dem GröFaZ den Verkaufsoffenen zu verdanken was ? :-)

Nette Grüße Mike
 
mausbach1 Am: 26.10.2015 09:08:11 Gelesen: 4724# 7 @  
@ Silesia-Archiv [#4]

Nein - extra für den GröFaZ haben die Postämter nicht aufgemacht; das war damals so. Diese Regelung wurde bis in die 50er Jahre beibehalten - zumindest in größeren Städten. Bis in diese Zeit wurde des Sonntags auch Briefpost zugestellt.

Gruß
Claus
 
eswareinmal Am: 26.10.2015 10:19:23 Gelesen: 4703# 8 @  
@ mausbach1 [#7]

Danke für den Hinweis.

Das wiederum wusste ich nicht, erklärt aber natürlich alles.

Nette Grüße Mike
 
Silesia-Archiv Am: 26.10.2015 10:20:57 Gelesen: 4702# 9 @  
@ mausbach1 [#7]

Claus danke für die INFO. Auch das war mir nicht bekannt. Ich wusste nur dass es in einigen Städten sogenannte Bahnhofspostämter gab, die auch am Sonntag offen hatten.

Beste Sammlergrüße

Michael
 
Silesia-Archiv Am: 26.10.2015 10:29:16 Gelesen: 4698# 10 @  
@ muemmel [#5]

Hallo Mümmel,

es ist nicht verwunderlich dass die Marke vor dem Sonderstempel am Postschalter war. Mike möchte wissen, wann die Mi Nr. 772 mit Ersttag gestempelt wurde. Aber vielleicht gibt es ja jemanden, der einen gestempelten Beleg vom 20.04. hat.

Beste Sammlergrüße

Michael
 
lueckel2010 Am: 26.10.2015 11:06:56 Gelesen: 4684# 11 @  
@ Silesia-Archiv [#10]

Ganz einfach:

Mit jedem Poststempel, der am 17.4.1941auf Belegen, die mit dieser Marke beklebt waren, abgeschlagen wurde!

Nach meinem Verständnis könnte dieses Thema aber nun langsam "abgehakt" werden!

MfG, "Lueckel2010"
 
eswareinmal Am: 26.10.2015 13:06:55 Gelesen: 4664# 12 @  
Richtig lueckel2010 [#11]

Jedoch stellt sich mir noch die Frage, ob die Briefe nicht echt sind, weil die Stempel ja alle vom 20.4 sind. Wien, Obersalzberg und München.

Nette Grüße Mike
 
lueckel2010 Am: 26.10.2015 14:03:26 Gelesen: 4643# 13 @  
@ eswareinmal [#12]

Nochmals ganz einfach:

Wenn Du Zweifel an der Echtheit Deiner Belege hast, musst Du sie prüfen lassen!

"lueckel2010"
 
duphil Am: 26.10.2015 14:17:04 Gelesen: 4637# 14 @  
@ eswareinmal [#12]

Hallo Mike!

Echt als Brief sicher. Ob gelaufen oder nicht ist für mich nicht zu erkennen. Allerdings- und so verstehe ich Deine Frage nach der Echtheit - es sind keine Ersttagsbriefe.

Mit freundlichen Gruß
Peter
 
Silesia-Archiv Am: 26.10.2015 15:00:51 Gelesen: 4621# 15 @  
@ lueckel2010 [#11]
@ duphil [#14]

Es ist ja alles richtig, was Ihr da zum Besten gebt, nur möchte Mike wissen, ob es zu der Marke 772 auch einen wirklichen Ersttag (17.04.) mit einem nachweislichen Beleg gibt. Wenn ihn einer hat, sollte er ihn hier allen zeigen.

Beste Sammlergrüße

Michael
 
lueckel2010 Am: 26.10.2015 15:25:02 Gelesen: 4613# 16 @  
@ Silesia-Archiv [#15]

Zum dritten Mal: Ganz einfach!

Suchen, suchen, suchen ...!

"lueckel2010"
 
eswareinmal Am: 26.10.2015 18:16:51 Gelesen: 4558# 17 @  
Sorry, aber einen Beleg vom 17.4. wollt ich nicht sehen. Für mich war es nur fraglich, weil der 20.4. ein Sonntag war, daraufhin bin ich halt sehr stutzig geworden.

Wie schon aufgeklärt, war es wohl üblich, dass die Post auch Sonntags arbeitete zumindest im Deutschen Reich. Ob es Wien so war, habe ich bislang noch nicht herausgefunden.

WAS nun eigentlich nur verwunderlich war, ist dass alle Briefe am 20.4. abgestempelt wurden in Wien, Obersalzberg und München an einem Tag.

Mein Bedenken war halt nur, bzgl der Echtheit, dass einer mit den 3 Briefen diese Strecke gefahren sein muss am 20.4.1941, um den jeweiligen Stempel zu bekommen.

Und das finde ich relativ unrealistisch.

Nette Gruße Mike
 
lueckel2010 Am: 26.10.2015 19:49:00 Gelesen: 4521# 18 @  
@ eswareinmal [#17]

Vielleicht solltest Du Dich erst einmal mit "Silesia-Archiv" abstimmen (siehe [#15]), was Du nun wirklich möchtest. Eventuell kann Dir dann doch noch abschließend "geholfen" werden!

Übrigens: Schon damals war es üblich, vorbereitete Belege per Post an Postämter, die Sonderstempel führten, zu senden, um diese dann dort entsprechend abstempeln zu lassen.

Da das Porto (12 Pf) ja verklebt war, stand somit einer Rücksendung auf dem "normalen" Postweg nichts mehr im Wege.

Der Produzent solcher Belege brauchte also nicht an einem Tag das ganze Deutsche Reich (auch Wien gehörte 1941 dazu) zu bereisen, um in den Besitz der "Objekte seiner Begierde" zu gelangen.

Noch einen schönen Abend, "lueckel2010"
 
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